ProB: Titans unterliegen starkem Aufsteiger aus Rostock

Dresden Titans kassieren gegen die Rostock Seawolves eine 70:85-Niederlage (12:21, 12:22, 26:21, 20:21) vor 842 Zuschauern in der Margon Arena

_DSC5988Kein gutes Wochenende für die Dresden Titans! Bei sonnigem Spätsommerwetter in Sachsens Hauptstadt war für die „Elberiesen“ am Sonntagnachmittag auch im Heimspiel gegen die Rostock Seawolves beim 70:85 (24:43) nichts zu holen. Nach der Auswärtsniederlage in Braunschweig am Freitag (77:60) folgte zu Hause damit der nächste Rückschlag für die Krzywinski-Truppe.

„Wir hatten uns heute klar mehr ausgerechnet. Nach einem soliden Start waren wir durch eine frühzeitige Foul-Belastung verunsichert und haben bis zur Halbzeit den Faden überhaupt nicht wiedergefunden“, so der Head-Coach. Es waren gerade die einfachen Ballverluste und das konsequente schnelle Umschalten der Hanseaten, womit die Titans bereits in der ersten Hälfte nicht zurecht gekommen sind. Besonders das Zusammenspiel von Rostocks Top-Scorer Yannick Anzuluni (24 Pkt./ 4 Reb.) und Ivo Slavchev (11 Pkt./ 12 Reb.) bereitete der Dresdner Defense enorme Schwierigkeiten. „In der zweiten Hälfte spielen wir offensiv viel besser. Trotzdem schaffte es Rostock, immer wenn wir dran waren, einen guten Wurf zu erspielen oder einen schwierigen Wurf zu treffen“, so Krzywinski weiter.

Fast schon aussichtslos lagen die Titans im dritten Viertel mit 23 Punkten in Rückstand. Angefeuert von den 842 Dresdner Zuschauern und angeführt vom starken US-Duo Damon Smith (24) und Kevin Butler (25) keimte noch einmal Hoffnung auf – doch die Seawolfves verteidigten konsequent weiter. Der hohe Punkte-Rückstand sowie der Unterschied von 21 Rebounds waren letztendlich für die Titans nicht mehr aufzuholen.

Rostocks Head-Coach Sebastian Wild: „Wir haben für uns eine überragende erste Halbzeit gespielt. Defensiv haben wir ein bisschen variabel agiert und Dresden hatte einige Probleme sich darauf einzustellen. Wichtig ist für uns immer die Rebound-Statistik, die wir heute eindrucksvoll gewonnen haben. Auch mit einer 20-Punkte-Führung im Rücken wussten wir, dass Dresden enorme Qualität hat, welche wir aber gut abfangen konnten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass Dresden in der Liga – obgleich des schlechten Starts – noch eine wichtige Rolle spielen wird.“

Nächsten Samstag geht es für die Dresdner Korbjäger dann wieder auswärts zum SC Rist Wedel. Sprungball ist um 17 Uhr.

 

Beste Werfer

Dresden:  BUTLER, Kevin (25 Punkte); SMITH, Damon (24); JENTZSCH, Max (10)

ROSTOCK:  ANZULUNI, Yannick (24); HELLMANN, Sven; SLAVCHEV, Ivo (je 11)

11.12.16 - 16:00 Uhr
Titans vs. Heidelberg
(Margon Arena)
17.12.16 - 19:00 Uhr
Chemnitz vs. Titans
(Chemnitz Arena)
22.12.16 - 16:00 Uhr
Titans vs. Hamburg
(Margon Arena)
TITANS @ FACEBOOK