ProB: Titans verlieren Krimi gegen Frankfurt

ProB: Titans verlieren Krimi gegen Frankfurt

18_02_2018_BryanN_FrankfurtDresden, 18.02.2018 – Vor über 1816 Zuschauern begingen die Dresden Titans am 21. und gleichzeitig vorletzten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB ihr finales Heimspiel der regulären Saison. Mit einem Sieg gegen die Gäste aus Frankfurt hätte Dresden noch eine theoretische Chance auf Platz fünf in der Tabelle gehabt. Doch die knappe 79:82-Niederlage gegen die SKYLINERS Juniors ließ die Titans sogar auf Platz sieben abrutschen. Eine höhere Platzierung ist nun selbst mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen Iserlohn nicht mehr möglich. Der Gegner in Playoff-Runde eins kann also nur aus Quakenbrück oder Gelsenkirchen kommen. Nichtsdestotrotz war die Leistung der Mannschaft von Head Coach Nenad Josipovic durchaus inspiriert. Vor allem Dresdens Bryan Nießen kam mit seiner neuen Rolle als „Starter“ schon viel besser zurecht und überzeugte durchgehend mit seinem Auftritt. Auf Seiten der Hessen waren es vor allem die auch in der BBL spielenden Garai Zeeb und Richard Freudenberg, die ihre Farben zum Sieg trugen.

Zunächst fanden die Gastgeber jedoch schnell mit einem 5:0-Lauf in die Partie, ehe Frankfurt mit einem eigenen 7:0-Run konterte. Doch Dresden ließ sich nicht beirren und ging dank zwei schneller Dreier durch Nießen (12 Pkt, 2 St) wieder in Führung. Auf Seiten der Gäste zeigten sich vor allem Zeeb (14 Pkt, 6 Ast) und Jules Akodo (17 Pkt, 5 Ast) von Beginn an treffsicher. 22:22 und somit pari stand es nach dem ersten Viertel. Das Spiel blieb in der Folge hart umkämpft. Aber dank ausgeglichenem Scoring auf Seiten der Titans konnten sich die Hausherren sukzessive absetzen und Juniors-Coach Sebastian Gleim zu zwei Auszeiten zwingen. Dies schien den jungen Hessen zu helfen. Vor allem die BBL-Talente Niklas Kiel (8 Pkt, 7 Reb) und Freudenberg (17 Pkt, 7 Reb) agierten anschließend wesentlich aggressiver. Akodo besorgte dann zunächst die knappe Führung für Frankfurt, ehe Nießen in den letzten Sekunden zum 40:40-Halbzeitstand ausgleichen konnte.

Den besseren Start aus der Pause erwischten anfänglich eindeutig die Frankfurter. Fünf schnelle Punkte in Serie erzielten die Gäste und zwangen Josipovic zum sofortigen Timeout. Danach wirkte die Defensive der Gastgeber wieder stabiler, vorn streuten zudem Janek Schmidkunz (16 Pkt, 6 Ast) und Marc Nagora (10 Pkt, 9 Reb) aus der Distanz ein. Als dann auch noch Titans-Forward Helge Baues (13 Pkt) trotz Foul verwandelte, waren die Dresdner wieder im Spiel. Durch einen „Tip In“ von Cosmo Grühn (6 Pkt) konnten sich die Juniors vor dem letzten Durchgang jedoch hauchdünn mit 58:56 absetzen. Selbigen Durchgang eröffnete Zeeb mit fünf Punkten in Folge.  Zwar konnten Nießen und Schmidkunz danach ebenfalls punkten, aber die Gäste blieben dank Freudenberg und Grün konstant gefährlich. Zwischenzeitlich lag Frankfurt bereits mit acht Zählern in Front. Spannung kam dennoch spätestens auf, als Dresdens Willie Mangum (13 Pkt) bei noch 44 zu spielenden Sekunden auf einen Punkt verkürzte. Frankfurts Armin Trtovac (12 Pkt) zeigte bei seinen spielentscheidenden Freiwürfen indes keine Nerven und Mangums anschließender Notwurf zur möglichen Verlängerung verfehlte denkbar knapp. So hieß es am Ende verdient 82:79 für die Juniors.

Trotz des knappen Ergebnisses machte Josipovic nach der Begegnung eine deutliche Rebound-Überlegenheit der Gäste aus: „Es ist schwer [Sebastian] Hecks Asufall zu kompensieren, vor allem seine Arbeit in der Verteidigung und beim Rebound. Wir haben heute teilweise mit Schmidkunz, Hall und Nießen gegen Freudenberg verteidigen müssen. Das sind bis zu 20 cm Größenunterschied. Da fehlt uns Heck natürlich.“, so der Kroate in der Analyse der Niederlage. „Es ist eine schwierige Situation. Wir müssen viel improvisieren und das mag ich nicht. Aber die Jungs haben heute trotzdem einen guten Job gemacht.“ Bis zur Endrunde verbleibt noch Zeit für die Titans, um sich besser auf die neuen Begebenheiten einzustellen und eventuell für Furore in Runde eins zu sorgen.

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (16 Punkte), Mangum (13), Baues (13)

Frankfurt:           Freudenberg (17), Akodo (17), Zeeb (14)

 

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Dresden Titans

ProB: Kampf um Rang fünf gegen Frankfurt

28-01-2018_Nagora_webDresden, 15.02.2018 – Der Stachel der Auswärtsklatsche (65:87) gegen Karlsruhe vergangene Woche sitzt noch tief im Fleisch der Titans. Am vorletzten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist mit dem Frankfurter Farmteam der Skyliners nun der direkte Konkurrent um Platz fünf und unmittelbare Tabellennachbar zu Gast in der Margon Arena. Die Juniors könnten theoretisch sogar noch Platz vier und Heimvorteil in der ersten Runde erlangen, da sie den direkten Vergleich gegen Iserlohn halten. Dafür müssten die Kangaroos natürlich im Gegenzug alle ausstehenden Partien verlieren. Die Frankfurter werden auf jeden Fall höchst motiviert in die sächsische Landeshauptstadt reisen und zudem über die gesamte Breite ihres hochtalentierten Kaders verfügen, da die BBL-Vertretung der Hessen am Final-Four-Wochenende (Pokal der Bundesliga) spielfrei hat.

Für die Zuschauer bedeutet das vor allem Supertalent Isaac Bonga „live“ in Dresdens Heimstätte bestaunen zu können. Der 18-jährige spielt bereits jetzt in der BBL über 23 Minuten im Schnitt und überzeugt dort mit seiner reifen und uneigennützigen Spielanlage. Auch auf den Notizzetteln diverser NBA-Scouts befindet sich der 2,03 Meter große Point Guard schon seit geraumer Zeit. Doch man täte dem Rest des Kaders von Frankfurts Trainer Sebastian Gleim unrecht, indem nur Bonga hervorgehoben würde. Die Frankfurter sind eine wahre Talentschmiede und auch die ProB-Spieler Garai Zeeb und Niklas Kiel reißen regelmäßig Minuten in Deutschland Basketball-Beletage ab. Wenn vollzählig, sind die Juniors sicherlich eine der am tiefsten und interessantesten besetzten Mannschaften der gesamten Liga.

Die Tiefe der Titans-Rotation ist nach dem Ausfall von Sebastian Heck dagegen eher besorgniserregend. Dresdens Cheftrainer Nenad Josipovic musste in den letzten Wochen viel improvisieren und experimentieren, um das Team auch für die bevorstehenden Playoffs optimal einzustellen. Gegen Frankfurt würde es den Mannen um Kapitän Janek Schmidkunz allerdings schon helfen, nicht wie zuletzt gegen Karlsruhe nur 16 Prozent von der Dreierlinie zu treffen. Auch defensiv müssen und werden sich die „Titanen“ vor heimischen Publikum sicherlich wieder stärker ins Zeug legen, als vergangene Woche gegen das Tabellenschlusslicht.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller wünscht sich von seiner Mannschaft, vor allem in Hinblick auf die Meisterschaftsrunde, in die bestmögliche Verfassung zu gelangen. In Anbetracht der bevorstehenden Partie gegen Frankfurt heißt das für Müller, dass man sich keineswegs auf dem Erreichen der Playoffs ausruhen dürfe. „Wir müssen jetzt darauf hinarbeiten, zum Playoffbeginn in der bestmöglichen Form zu sein. Dies geht nur, wenn jeder von uns in jedem Training und jedem Spiel alles dafür tut, dass wir als Team erfolgreich sind.“ Den Beweis, dies umsetzen zu wollen, müssen die Spieler selbst am Sonntag auf dem Parkett erbringen.

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Dresden Titans

ProB: Klatsche in Karlsruhe am Karnevalssamstag

10-02-2018_KIT_WebKarlsruhe, 04.02.2018 – Am 20. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB verpassten es die Dresden Titans, den vorzeitigen Einzug in die Playoffs aus eigener Kraft einzutüten. Dank des Sieges von Leverkusen über München (102:92) sind die „Titanen“ dennoch vorzeitig für die Meisterschaftsrunde qualifiziert. Um dort erfolgreich sein zu können müssen sich die Dresdner aber anders präsentieren, als bei der bislang höchsten Saisonniederlage in Karlsruhe. Vor allem aus der Distanz vermochten die „Elberiesen“ nicht so treffsicher wie gewohnt zu agieren, während der Tabellenletzte beeindruckende Quoten auflegen konnte.

So lagen die Gastgeber gegen Dresdens Basketballer nach der dritten Minute nie mehr zurück und erspielten sich bereits früh eine zweistellige Führung. Dank guter Trefferquote von außen und uneigennützigem Passspiel kamen die Gastgeber immer besser in die Partie. Schon nach sechs Minuten griff Titans-Coach Nenad Josipovic zur Auszeit, um dem 9:16-Rückstand Dresdens entgegenzuwirken. Doch die Gequos blieben die aggressivere Mannschaft und forcierten bereits vier Turnover, trafen zudem fünf ihrer sieben Dreier im ersten Viertel, welches dann auch mit 28:14 deutlich an Karlsruhe ging. Im zweiten Durchgang blieben die Spieler vom KIT weiterhin gefährlich von „Downtown“. Dresden versuchte zwar teilweise erfolgreich über die dribbelstarken Janek Schmidkunz (12 Pkt), Willie Mangum (11 Pkt, 5 Ast) und Larry Hall (10 Pkt) den Korb der Gequos mit Penetrationen zu attackieren. Auch Helge Baues (15 Pkt, 10 Reb) agierte am Brett effizient. Im Gegensatz zu den Gastgebern (8-13 3er) trafen die Titans (2-15 3er) jedoch fast nichts von der Dreierlinie in Halbzeit eins. Mit einer komfortablen 47:29-Führung verabschiedete sich Karlsruhe dementsprechend in die Pause.

Josipovic‘ Kabinenansprache schien dann zunächst gefruchtet zu haben. Ein 7:0-Run der Gäste verkürzte den Rückstand. Aber angeführt von den bärenstarken Jeremy Black (19 Pkt, 12 Reb, 6 Ast) und Eyke Prahst (18 Pkt, 9 Reb) konterten die Gequos Dresdens Aufholjagd so schnell, wie sie begonnen hatte. Marcel Davis‘ (12 Pkt) Dreier kurz vor dem Buzzer erhöhte den Vorsprung Karlsruhes dann sogar noch auf 71:50 vor dem finalen Durchgang. Die letzten 10 Minuten waren in der Folge nur noch Makulatur, zu groß war die Hypothek des frühen Rückstands mittlerweile geworden. Und das benötigte Wunder für eine erfolgreiche Aufholjagd blieb aus. So konnten die Karlsruher Fans den absolut verdienten dritten Saisonsieg ihrer Farben bejubeln. Die Titans sollten die 65:87-Niederlage indes möglichst schnell abhaken und den Blick auf die kommenden Aufgaben richten.

Nach der desolaten Vorstellung Dresdens warnt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller deshalb auch davor, sich auf dem Erreichen der Playoffs auszuruhen: „Wir müssen jetzt darauf hinarbeiten, zum Playoffbeginn in der bestmöglichen Form zu sein. Dies geht nur, wenn jeder von uns in jedem Training und jedem Spiel alles dafür tut, dass wir als Team erfolgreich sind.“ Die Chance dazu gibt es schon kommende Woche sonntags, wenn im Heimspiel gegen Frankfurt ein direkter Konkurrent um die besseren Plätze im Playoff-Klassement zu Gast in der Margon Arena sein wird.

Beste Werfer:

Dresden:             Baues (15 Punkte), Schmidkunz (12), Mangum (11)

Karlsruhe:           Black (19), Prahst (18), Drezga (16)

 

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Dresden Titans

Beitragsbild: Denny Möller

ProB: Titans zu Gast bei Gequos

Debache_Schmidkunz_12-01-2018Dresden, 08.02.2018 – Die Freude der Dresdner über ihren Auswärtssieg (75:68) in Würzburg vergangenen Sonntag währte nur kurz, denn mit Sebastian Heck erlitt ein Schlüsselspieler einen Kreuzbandriss. Den Rest der Saison wird Titans-Head Coach Nenad Josipovic notgedrungen mit einem 10-Mann-Kader bestreiten müssen. Gegen den Tabellenletzten (lediglich zwei Siege) aus Karlsruhe soll am Samstag natürlich trotzdem unbedingt ein Sieg her. Sollte nämlich Bayern am 20. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegen Leverkusen verlieren, dann wären die Titans bei gleichzeitigem Sieg bereits definitiv in den Playoffs. Doch Auswärtsspiele sind allein aufgrund langer Anfahrtszeiten nie zu unterschätzen.

Und die Gequos konnten ihre einzigen beiden Siege (gegen Iserlohn und Bayern) bisher nur in ihrer Heimstätte einfahren. Die Studierenden vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) sind also durchaus in der Lage auch höher einzuschätzende Mannschaften zu Hause zu schlagen. Zudem verstärkte sich die Institutstruppe über die Weihnachtspause mit Davorin Kuntic, der vorher in der ersten bulgarischen Liga aktiv war und in seinen ersten fünf Partien für Karlsruhe 12,8 Punkte und 2,8 Vorlagen im Schnitt erzielen konnte. Wichtigste Spieler im Kader von Trainer Jaivon Harris sind aber weiterhin der Kroate Luka Drezga (15,5 PpS) und Veteran Jeremy Black (10,8 PpS, 7,5 RpS). Das Team wird zudem äußerst motiviert sein, für die bevorstehende Relegation noch so viele Punkte wie möglich auf Würzburg und Coburg aufzuholen. Schließlich bevölkert die Ordnung der Schuppenkriechtiere seit über 50 Millionen Jahren den Planeten und auch die basketballspielenden „Gequos“ wollen ihre Anpassungsfähigkeit in der ProB unter Beweis stellen.

Ebenso anpassen müssen wird Josipovic seine Rotation in den kommenden Begegnungen. Mit Heck eines festen Bestandteils der „Starting Five“ beraubt, haben nun andere Spieler die Chance, noch stärker in den Vordergrund zu treten. Forward Marc Nagora tat in den vergangenen Partien genau das. Sein Punkteschnitt (8,4 PpS) kletterte in den letzten Wochen kontinuierlich nach oben. Es wird hochinteressant zu beobachten sein, ob etablierte Spieler wie Kapitän Janek Schmidkunz und Helge Baues noch mehr Verantwortung übernehmen, oder ob andere Rotationsspieler demnächst verstärkt in die Offensive eingebunden werden. Zumindest haben die letzten Begegnungen gezeigt, dass Neuzugang Willie Mangum (17,4 PpS) einen Großteil der „Scoringlast“ tragen kann. Heck nahm indes großen Einfluss am defensiven Ende des Feldes. Hier wird sich die gesamte Mannschaft im Teamverbund noch weiter steigern müssen, um sein Fehlen zu kompensieren.

Dies wäre mit Blick auf die bevorstehende Meisterschaftsrunde enorm wichtig. Die Endrunde muss jedoch erstmal sicher erreicht werden. Dort setzt auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller in seiner Einschätzung an: „Für Karlsruhe geht es um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg in den Playdowns, für uns geht es darum, das Playoff-Ticket zu lösen. Dies wollen wir, auch ohne die Mithilfe von Leverkusen, am Samstag tun!“

 

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Dresden Titans

ProB: Saison-Aus für Sebastian Heck

19-11-2017_HeckDresden, 06.02.2018 Beim Auswärtssieg (75:68) der Titans vergangenen Sonntag gegen Würzburg hat sich der deutsche Small Forward Sebastian Heck schwer am Knie verletzt und fällt nach der Diagnose am Dienstag mit einen Kreuzbandriss für mindestens sechs Monate aus.  „Er ist aufgrund eines Schubsers hingefallen und ein Gegenspieler auf ihn drauf. Dabei hat es sein Knie nach innen gedrückt“, beschrieb Titans-Geschäftsführer Jörn Müller auf DNN-Anfrage den Ablauf der Verletzung. Im Saison-Endspurt und in den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB wird der 22-jährige nun leider nicht mehr für die „Elberiesen“ eingreifen können. Darüber hinaus darf durch die Liga-Statuten nach Ablauf der Transferfrist auch nicht mehr potenzieller Ersatz verpflichtet werden.

Die bittere Pille des Ausfalls eines wichtigen Bestandteils der Starting Five von Dresdens Head Coach Nenad Josipovic muss nun die gesamte Mann- und Anhängerschaft der Titans schlucken. „Das ist absolut ärgerlich, aber das lässt sich leider nicht ändern. Nachverpflichtungen sind ausgeschlossen, da müssen wir jetzt alle durch“, so Müller weiter im Gespräch mit DNN-Sportredakteur Jochen Leimert.

Der weitere Behandlungsverlauf und mögliche Operationszeitpläne werden am Mittwoch mit Mannschaftsarzt Dr. Klein besprochen. Die gesamte Organisation der Dresden Titans wünscht Sebastian einen absolut reibungslosen Heilungsverlauf und geht fest davon aus, dass er nächste Saison wieder voll auf dem Basketballfeld angreifen kann!

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Dresden Titans

ProB: Wichtiger Auswärtssieg in Würzburg!

1-12-2017_BauesWürzburg, 04.02.2018 – Eine überzeugende zweite Halbzeit reichte den Dresden Titans gegen das Farmteam von s.Oliver Würzburg. Der erste Auswärtssieg im neuen Jahr war für Dresdens Basketballer aber auch mit Blick auf die anderen Ergebnisse des 19. Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProB immens wichtig. So gewannen die Mitkonkurrenten aus Leverkusen und München ihre Spiele und setzten die Titans unter Zugzwang. Selbige festigen dank des Erfolgs im Klassement ihren siebten Rang. Auf Seiten der Gastgeber stand BBL-Profi Leon Kratzer nicht im Aufgebot von Coach Liam Flynn, was den „Titanen“ natürlich entgegenkam. So profitierte die Troika um Mangum, Baues und Nagora von der Abwesenheit des besten „Big Man“ der Franken und trug die Gäste offensiv zum Erfolg. Die Würzburger müssen sich nach der Niederlage nun endgültig von den Playoffs verabschieden und mit der Relegation befassen.

Die Anspannung und anderen Liga-Ergebnisse waren derweil beiden Teams direkt vom Start weg anzumerken. Verteidigt wurde engagiert und foulintensiv. Aus dem Feld fiel für beide Mannschaften zu Beginn fast nichts. Die Teamfoulgrenze war konsequenterweise schnell erreicht. Dresden zeigte sich im ersten Abschnitt jedoch wurfschwächer von der Linie (44 Prozent), als die Gastgeber (71 Prozent) und ging mit einem knappen 14:15-Rückstand in die Pause. Zu allem Überfluss verletzte sich der gerade erst von einer Sperre zurückgekehrte Sebastian Heck kurz vor Viertelende und konnte danach nicht mehr ins Geschehen eingreifen. In den zweiten 10 Minuten blieben die Titans weiter eiskalt aus dem Feld, während die Würzburger um Garrett Jackson (15 Pkt, 18 Reb) und Dejan Kovacevic (17 Pkt, 9 Reb) offensiv immer mehr in Fahrt kamen und einen 11:1-Lauf starteten. Doch Titans-Guard Mangum (22 Pkt, 2 Ast) hielt nach seiner erneuten Einwechslung mit fünf schnellen Punkten dagegen. Nach weiteren Punkten durch Baues (21 Pkt, 10 Reb, 4 Ast) und erneut Mangum war die Partie wieder offen. Bis zur Halbzeit konnten sich die Gastgeber aber vor allem dank des Duos Jackson und Kovacevic knapp mit 36:33 absetzten.

Die zweite Hälfte glich dann anfänglich beinahe einem Privatduell zwischen Würzburgs Miles Jackson-Cartwright (16 Pkt, 9 Ast) und Mangum, die jeweils fünf Punkte einstreuten. Auf Dresdner Seite überzeugte in dieser Phase neben Mangum vor allem Nagora (18 Pkt, 4 3er) als verlässliche Scoring-Option. Und dank insgesamt verbesserter Wurfquoten der „Elberiesen“ konnten diese sogar eine 57:55-Führung in das Schlussviertel nehmen. Trotz harten Kampfes der Gastgeber sollte Dresden die Führung auch nicht wieder abgeben. Vor allem Baues konnte den Druck auf die Gastgeber dank fünf Punkten in Serie sogar schnell erhöhen. Aus dem folgenden Timeout Würzburgs traf Nagora dann direkt per Dreier und ließ den Vorsprung zwischenzeitlich auf 10 Punkte anschwellen. Davon sollte sich die TG nicht mehr erholen. Baues getroffener Distanzwurf eine Minute vor dem Abpfiff glich dem finalen Dolchstoß und die „Titanen“ gewannen verdient mit 75:68.

Nach dem Abpfiff zeigte sich Titans-Head Coach Nenad Josipovic zufrieden mit dem Ergebnis. Nichtsdestotrotz ärgerte ihn die Verletzung Hecks. „Ich improvisiere nicht so gerne. Und Sebastian [Heck] ist natürlich wichtiger Teil unserer Rotation. Sein Ausfall wiegt auch deshalb schwer, weil deshalb alle Spieler weniger Energie sparen können“, so der Kroate. Auf die erneut starke Leistung von Nagora angesprochen, ließ der Trainer folgendes verlauten: „Marc [Nagora] ist ein harter Arbeiter, in jedem Training. Diese Leistungen überraschen mich deshalb keineswegs. Außerdem muss er jetzt häufiger zwischen den Positionen wechseln, auf der Drei und der Vier spielen. Das hat er sehr gut angenommen.“ Auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zeigte sich von Nagoras Leistungen über die letzten Partien angetan und freute sich, dass Helge Baues durch ein starkes Spiel sein „Mini-Tief“ der letzten Wochen überwinden konnte. Leider werde das positive Ergebnis durch die Verletzung von Heck überschattet, über deren Schwere es morgen genauere Information gebe, lautete Müllers gemischtes Fazit nach dem Sieg.

Beste Werfer:

Dresden:             Mangum (22 Punkte), Baues (21 Pkt), Nagora (18 Pkt)

Würzburg:          Kovacevic (17 Pkt), Jackson-Cartwright (16 Pkt), Jackson (15 Pkt)

 

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Dresden Titans

ProB: Wiedersehen in Würzburg

28-01-2018_Nils_NiendorfDresden, 01.02.2018 – Am kommenden Sonntag kommt es für die Titans zum erneuten Wiedersehen mit dem Farmteam der Würzburger BBL-Basketballer und Dresdens ehemaligem Trainer Liam Flynn. Nach dem 61:55-Hinspielsieg der „Elberiesen“ treffen beide Teams zum 19. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB wieder aufeinander. Die Würzburger befinden sich zurzeit drei Ränge hinter den Titans, auf dem 10. Tabellenplatz. Rechnerisch könnten Flynns Mannen die Playoffs noch erreichen, müssten dafür jedoch alle ausstehenden Partien gewinnen und auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Für Dresdens Korbjäger geht es in den letzten Wochen der regulären Saison hingegen darum, die Ausgangsposition für die Endrunde weiter zu verbessern. Da sind Siege gegen vermeintlich leichtere Gegner aus dem Tabellenkeller natürlich umso wichtiger.

Lediglich vermeintlich leichter, da die Würzburger von ihren letzten fünf Spielen vier gewinnen konnten. Nur gegen Ligaprimus Elchingen mussten sich die Unterfranken geschlagen geben. Zu Hause gewann die TG Anfang Januar indes gegen den Tabellendritten aus Iserlohn mit über 30 Punkten. Darüber hinaus fehlte im Hinspiel gegen die Titans noch Topscorer US-Flügel Garrett Jackson (20,2 Punkte pro Spiel), der neben dem zweiten Amerikaner Miles Jackson-Cartwright (16,5 PpS) für Stabilität und Erfahrung im sonst blutjungen Team (Altersschnitt 20,5 Jahre) sorgt. In der BBL spielt Würzburg diese Woche bereits Freitag gegen Bremerhaven. Das heißt, dass am Sonntag vermutlich auch die im BBL-Kader aufgebotenen Riesentalente Leon Kratzer (13,6 Pps, 8,6 RpS) sowie Dejan Kovacevic (13,1 Pps, 7,4 Rps) im Kader der Nachwuchstruppe stehen werden. Leichter wird es für Dresden deshalb natürlich keineswegs.

Die Gäste konnten sich zwar letzte Woche durch einen Zittersieg gegen Coburg etwas Luft im Klassement erspielen. Doch auswärts warten die Sachsen nunmehr seit dem 26.11.2017 auf einen Sieg. Zumindest wird Titans-Head Coach Nenad Josipovic wieder auf Sebastian Heck zurückgreifen können, der aufgrund einer Sperre gegen Coburg noch zum Zuschauen verdammt war. Auch die Eingliederung der Neuzugänge Willie Mangum und Yassin Debache schreitet immer weiter voran. Vor allem defensiv waren vergangenen Sonntag immense Fortschritte gegenüber dem Spiel in Rhöndorf zu erkennen. Die Verteidigung ist natürlich auch Schlüssel zum möglichen Sieg über Würzburg.

„Durch das bereits am Freitag stattfindende BBL-Spiel Würzburgs werden sicher wieder einige Kräfte aus der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen. Entscheidend ist deshalb, ob man vor allem Leon Kratzer so gut verteidigen kann, wie das Malick Fall im Hinspiel getan hat“, so Titans-Geschäftsführer Jörn Müller in der Analyse der bevorstehenden Aufgabe. Müller weiter: „Würzburg ist eine sehr junge Mannschaft, aber unterschätzen werden wir sie keinesfalls.“ Denn eine Niederlage bei gleichzeitigem Sieg der Münchner in Coburg würde über die letzten Saisonspiele den Einzug in die Meisterschaftsrunde nochmals gefährden. Und auf diesen Druck können und wollen die Titans in den kommenden Wochen sicher verzichten.

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Dresden Titans

ProB: Titans knacken Coburg

28-01-2018_Nagora_webDresden, 28.01.2018 – Zum 18. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB mussten sich die Dresden Titans nach der Auswärtsniederlage in Rhöndorf zu Hause gegen den Aufsteiger aus Coburg beweisen. Bei seiner Rückkehr nach Dresden überzeugte dabei Max von der Wippel für sein neues Team. Nichtsdestotrotz waren es die Gastgeber, die in einer dramatischen Schlussphase knapp die Oberhand behielten. Zwar mussten Dresdens Basketballer auf den gesperrten Sebastian Heck verzichten. Doch in dessen Abwesenheit avancierte Marc Nagora zum Matchwinner. Auch Janek Schmidkunz wusste mit seinen Spielmacherqualitäten und den spielentscheidenden Freiwürfen zu überzeugen. Der Sieg verschafft den „Titanen“ dringend benötigte Luft im hart umkämpften Rennen um die Playoff-Plätze. Der BBC Coburg muss die Hoffnung auf selbige nach der 13. Saisonniederlage indes höchstwahrscheinlich begraben.

Dabei erwischte Von der Wippel (12 Pkt, 9 Reb) mit den ersten Punkten der Partie direkt einen guten Start. Und auch der Rest der Coburger fand schnell ins Spiel, ein 12:2-Lauf der Gäste erwischte Dresden kalt. Die unterirdische Wurfquote zwang Titans-Coach Nenad Josipovic dann zur frühen Auszeit. Die Partie blieb in der Folge defensiv hart umkämpft. Auf Seiten der „Elberiesen“ konnten zumindest Nagora (18 Pkt, 6 Reb) und Kapitän Janek Schmidkunz (18 pkt, 7 Ast) im Angriff punkten und auf 13:19 zur Viertelpause verkürzen. Schmidkunz blieb mit Würfen aus der Distanz gefährlich und auch die von der Bank gekommenen Bryan Nießen (3 Pkt, 2 Ast) sowie Yassin Debache (3 Pkt) und Larry Hall (11 Pkt, 4 Ast) gestalteten die Offensivbemühungen der Landeshauptstädter zunehmend erfolgreicher. Die Coburger blieben vor allem dank Daniel Stawowski (7 Pkt, 4 Reb) und Steffen Walde (12 Pkt, 4 Reb) im Spiel. Dresden erhöhte aber zunehmend das Spieltempo und konnte sich über viele Fastbreaks und hervorragendes Umschaltspiel eine 42:37-Halbzeitführung erspielen.

Der BBC kam nach der Pause erneut besser aus den Startlöchern. Ein 10:4-Run der Oberfranken brachte einen erneuten Führungswechsel. Willie Mangum (11 Pkt, 4 Reb) und weiterhin Nagora brachten ihre Farben dann wieder ins Spiel, ehe Von der Wippel und Jordan Burris (12 Pkt, 10 Reb) ein kleines Polster für die Gäste „erwerfen“ konnten. In sich anschließenden, turbulenten Minuten glich zunächst Mangum per Dreier aus, bevor Steffen Walde die Coburger vor Beginn des letzten Viertels knapp mit 62:60 in Führung bringen konnte. Zu Beginn des entscheidenden Spielabschnitts wurde die Begegnung zunehmend hitziger. Von der Wippel spielte in seiner ehemaligen Heimstätte weiter aggressiv und trug den BBC phasenweise auf seinen breiten Schultern. Doch auch Nagora erwischte einen Sahnetag und konnte seinem Team kontinuierlich mit guter Defense und cleveren Offensivaktionen in dieser Phase helfen. Die letzten Minuten waren dann arm an Punkten und reich an Spannung. Letztlich gelang es Burris 13 Sekunden vor Ultimo mit einem Dreier auszugleichen. Im wichtigsten Angriff des Spiels zog Schmidkunz aber clever das Foul und verwandelte eiskalt die entscheidenden Freiwürfe zum 73:71 aus Sicht der Titans. Burris kam zwar nochmals zum Wurf, verwarf jedoch, was die Niederlage der Gäste besiegelte.

Josipovic nach dem Spiel: „Wie zuletzt häufig hatten wir gerade zu Beginn unsere „Up-and-Downs“, bekamen diese aber schneller in den Griff. Auch weil Marc [Nagora] heute einen sehr guten Job gemacht hat. Vor allem defensiv, wo Larry Hall und die ganze Mannschaft streckenweise überzeugen konnten.“ Bei noch vier verbleibenden Partien in der regulären Saison müssen die Mannen aus „Elbflorenz“ noch dreimal auswärts antreten. Nächsten Sonntag gilt es in Würzburg den Vorletzten der Tabelle zu schlagen, um die Ausgangsposition für die Meisterschaftsrunde stetig zu verbessern.

Beste Werfer:

Dresden:             Nagora (18 Punkte), Schmidkunz (18), Hall/Mangum (je 11)

 

Coburg:                von der Wippel/Walde/Burris (je 12)

 

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Dresden Titans

ProB: Titans empfangen von der Wippel

max-abschiedDresden, 25.01.2018 – Es ist die wahrscheinlich interessanteste Geschichte für alle Fans und Kenner der Dresdner Basketballszene: Max von der Wippel kehrt mit seinem neuen Verein, dem BBC Coburg, erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück. Zum 18. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB wird sich der 2,05 Meter große Center seinen ehemaligen Weggefährten stellen müssen. Für dessen Team gilt es darüber hinaus, nach der bitteren Pleite gegen Würzburg vergangenen Sonntag, die schwindende Hoffnung auf die Playoffs aufrechtzuerhalten. Die „Elberiesen“ stehen ebenfalls unter Zugzwang. Die deutliche Niederlage gegen Rhöndorf hat die Tabellensituation nicht verbessert, auch weil Bayern und Frankfurt am letzten Spieltag jeweils punkten konnten. In der Margon Arena wird es darum am kommenden Sonntag eine richtungsweisende Partie für beide Teams werden.

Insbesondere der BBC muss in den verbleibenden fünf Partien der regulären Saison eigentlich jedes Spiel gewinnen, um noch eine realistische Chance auf die Meisterschaftsrunde zu wahren. Motiviert werden die Mannen von Coburgs Trainer Derrick Taylor also definitiv sein. Insbesondere von der Wippel wird sich gegen seinen ehemaligen Club sicher beweisen wollen. „Ich werde alles geben, um zu gewinnen. Insgesamt hoffe ich nach knapp fünf Jahren Dresden trotzdem auf einen freundlichen Empfang“, gibt der frühere „Elberiese“ vor der Partie mit einem Augenzwinkern zu Protokoll. Mit 16 Punkten beim überzeugenden Sieg gegen Schwelm bewies der Neu-Coburger zudem, dass er auch bei seinem jetzigen Arbeitgeber offensiv ein Faktor sein kann. Unumstrittener Anführer ist jedoch US-Topscorer Jordan Burris (16,9 Punkte pro Spiel), der zusammen mit dem deutschen Kapitän Steffen Walde (11,7 PpS) die Last im Angriff trägt. Der zweite Amerikaner, Byron Sanford (9,8 PpS), agierte in der Hinrunde eher unauffällig, hat aber in den letzten Partien (u.a. 40 Punkte gegen Elchingen) gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist.

Rechnen dürfen die Titans auch mit Punkten von Willie Mangum. Seine 28 Punkte waren in der Niederlage gegen Rhöndorf ein Lichtblick, auch wenn der Rookie vom College noch lernen muss, die Balance zwischen eigenem Scoring und dem Involvieren seiner Mitspieler zu finden. In Amerika war sein Spitzname „Microwave Willie“, da er von der Bank kommend jederzeit heiß laufen konnte. Mit Helge Baues, Sebastian Heck, Marc Nagora, Nils Niendorf und Bryan Nießen würden sicherlich auch mehrere Titans gegen ihren alten Teamkameraden von der Wippel gerne Feuer fangen. Vor allem Baues zeigte bereits beim Sieg in der ersten Begegnung gegen den BBC mit 19 Punkten seine Qualitäten.

Die Mannschaft sollte sich beim Rückspiel gegen die Oberfranken jedoch wieder treffsicherer zeigen, als zuletzt in Rhöndorf (36 Prozent Feldwurfquote). Auch die Verteidigungsarbeit, eigentlich das Prunkstück des Teams von Head Coach Nenad Josipovic, litt zuletzt unter Einbrüchen und mangelnder Konstanz. „Wir wollen den Fans am Sonntag wieder ein anderes Gesicht zeigen“, besinnt sich Titans-Geschäftsführer Jörn Müller deshalb zurück auf alte Stärken. Einlass ist wie gewohnt um 15:00 Uhr am Haupteingang der Margon Arena, Karten können zudem „online“ beim Partner „etix.com“ erworben werden.

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Dresden Titans

ProB: Dragons demontieren müde Dresdner

20-01-2018_titans_rhoendorfRhöndorf, 20.01.2018Es war der 17. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB und die Dresden Titans wollten nach dem Heimsieg gegen Bayern endlich auch auswärts wieder punkten. Doch der Tabellenzweite aus Rhöndorf erwies sich am Samstagabend als zu starker Gegner. Die „Elberiesen“ belasteten sich direkt zu Beginn mit einem hohen Rückstand. Zwischenzeitlich konnte dieser dank einer beachtlichen Aufholjagd zwar fast egalisiert werden. Aber letztlich erwies sich die Hypothek als zu hoch und die Dragons beendeten ihren Auftritt so eindrucksvoll, wie sie ihn begonnen hatten.

Denn dank ihres Starspielers Kameron Taylor (22 Punkte, 14 Rebounds, 12 Assists), der gleich die ersten acht Punkte Rhöndorfs verbuchte, starteten die Gastgeber dominant in die Partie. Die Gäste wirkten dagegen zu Beginn müde und einfach langsamer, als die Dragons. Viele einfache Fastbreak-Punkte für die Nordrheiner waren die Folge. Mit einem deutlichen 12:25-Rückstand ging es deshalb aus Sicht der Dresdner in die Viertelpause. Titans-Kapitän Janek Schmidkunz (17 Pkt, 6 Ast) übernahm dann gezielt Verantwortung und versuchte durch sein Scoring die Gäste wieder ins Spiel zu bringen. Als dann tatsächlich, bei noch vier Minuten verbleibender Spielzeit Willie Mangum (28 Pkt) förmlich heiß lief, sowie satte 10 Punkte in Serie erzielte, kamen die „Titanen“ wieder in Schlagdistanz. Davon ließen sich die Dragons indes nicht beirren, starteten, angeführt von Taylor und Thomas Michel (17 Pkt, 5 Ast), einen 13:3-Run und beendeten die Halbzeit mit einer komfortablen 46:33-Führung.

In den ersten Minuten des dritten Viertels konnten die Rhöndorfer ihren Vorsprung sogar noch ausbauen, ehe die Titans mit einem 15:6-Lauf Dragons-Trainer Thomas Adelt zum Timeout zwangen. Vor allem Titan Helge Baues (13 Pkt, 2 Blocks) fand in dieser Phase zunehmend besser in die Begegnung. Schmidkunz und Mangum blieben zudem produktiv in der Offensive. So konnten die Gäste vor dem finalen Spielabschnitt sukzessive ihren Rückstand verringern und lagen nur noch mit 60:64 zurück. Die Gastgeber eröffneten dann die letzten 10 Minuten mit einem 9:2-Run. Titans-Head Coach Nenad Josipovic nahm konsequenterweise die Auszeit. Im Anschluss gelang es den Dragons jedoch durch gute Ballbewegung (31 Assists als Team) und weitere Dreier die Führung stetig zu erhöhen. Die vorherigen Aufholjagden hatten die Gäste mittlerweile zu viel Kraft gekostet, als das sie sich davon nochmals hätten erholen können. Rhöndorf gewann letztlich hochverdient mit 91:74.

„Wir haben einfach viel zu viele Punkte im Umschaltspiel abgegeben, schlecht verteidigt, an Beiden Enden des Feldes schlecht gereboundet“, so Dresdens Topscorer Mangum nach der Partie. „Aber wir haben Kampfgeist während der Aufholjagd gezeigt. Wir haben immer wieder versucht, den Rückstand aus dem ersten Viertel aufzuholen, zurückzukommen.“ Trotzdem fehlte Titans-Geschäftsführer Jörn Müller „die mannschaftliche Geschlossenheit“, was auch das ungleichmäßige Vorlagenverhältnis (13 Dresdner Korbvorlagen gegenüber 31 auf Seiten der Dragons) bestätigt. „Zudem war unsere Dreierquote schlechter als zuletzt, sodass wir am Ende verdient verlieren. Nichtsdestotrotz heißt es „Mund abputzen“, um nächsten Sonntag unseren Fans gegen Coburg wieder ein anderes Gesicht zu zeigen“, meint Müller mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben.

Beste Werfer

Dresden:             Mangum (28 Punkte), Schmidkunz (17), Baues (13)

Rhöndorf:           Taylor (22), Michel (17), Möller (11)

Pressedienst
Dresden Titans