ProB: Titans verlieren Thriller in Overtime

ProB: Titans verlieren Thriller in Overtime

19-11-2017_HeckDresden, 19.11.2017Nach dem furiosen Auswärtssieg in Schwelm am vergangenen Wochenende durften Dresdens Basketballer wieder auf heimischen Parkett ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. An einem kalten Novembertag fanden sich über 1400 Zuschauer in der Margon Arena ein, um die „Titanen“ bei der Mission „Dritter Heimsieg in Folge“ zu unterstützen. Doch die Gäste aus Gießen wehrten eine drei Viertel andauernde Aufholjagd der Titans ab und setzten sich denkbar knapp in der Verlängerung mit 84:81 durch. Die Hessen ziehen damit in der Tabelle an Dresden vorbei und rücken auf Platz fünf vor. Sachsens Landeshauptstädter befinden sich aktuell mit einer nun ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen bei fünf Niederlagen auf Rang sieben der Südstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Beim Sieg seines Teams konnte sich Gästecoach Rolf Scholz im ersten Viertel der Partie dabei vor allem auf seinen amerikanischen Profi Jeril Taylor (17 Punkte, 14 Rebounds) verlassen, der zu diesem Zeitpunkt des Spiels von keinem Dresdner adäquat verteidigt werden konnte. Auch Gießens Aufbautalent Bjarne Kraushaar (9 Pkt, 5 Assists) verhalf mit zwei schnellen Dreiern seiner Mannschaft zu einer komfortablen 22:13-Führung. Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Gastgebern dann zunehmend besser, einen Rhythmus in der Offensive zu finden. Vor allem die Titans-Forwards Helge Baues (15 Pkt, 7 Reb) und Sebastian Heck (18 Pkt, 5 Reb, 4 Ast, 4 Blocks) ließen die Führung der Gäste stetig schrumpfen. Zur Pause lagen die Hessen dennoch mit 39:34 in Front.

In der zweiten Halbzeit arbeiteten die „Elberiesen“ dann fleißig weiter am „Comeback“, konnten zwischenzeitlich sogar ausgleichen. Doch die Gießener „Bigs“ Marian Schick (17 Pkt, 6 Reb) sowie Johannes Lischka (15 Pkt, 3 Reb) erzielten immer wieder Zähler für die 46ers. Vor Beginn des vierten Viertels lagen die Titans aber nur noch mit 56:58 in Rückstand. Der letzte reguläre Spielabschnitt glich dann einer wilden Achterbahnfahrt. Dresden kämpfte sich immer wieder heran, konnte aber nie in Führung gehen. Wenige Sekunden vor Schluss traf dann Titans-Kapitän Janek Schmidkunz zum 71:71-Ausgleich und besorgte die Verlängerung. Die Titans gingen in der „Overtime“ sogar erstmals in Führung. Doch Gießen zeigte sich nervenstark und trotzte dem lautstarken Heimpublikum. Die „Rackelos“ holten sich die Führung zurück. Schmidkunz hatte zwar kurz vor Ultimo mit einem Dreier die Möglichkeit erneut auszugleichen, verfehlte allerdings knapp und konnte keine weitere Verlängerung erzwingen.

Neben dem schlechten Start in die Partie und dem frühen Rückstand, dem die Mannschaft von Titans-Head Coach Nenad Josipovic über drei Viertel hinterherrennen musste, war es vor allem die Rebound-Überlegenheit Gießens (44:30-Rebounds), die Dresdens Trainer seinem Team in der Niederlage vorwarf. „Wir haben zu weich gespielt. Was uns zurzeit fehlt, ist ein Typ wie Oliver Kahn. Uns fehlen die Eier!“, gab Josipovic nach Spielende kritisch zu Protokoll. Bereits am kommenden Sonntag haben Dresdens Korbjäger die Chance, gegen den Aufsteiger aus Coburg wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Mit Max von der Wippel erwartet die Titans zudem ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten.

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (19 Punkte), Heck (18), Baues (15)

Gießen:                 Schick (17), Taylor (17), Lischka (15)

 

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Dresden Titans

ProB: Titans wollen dritten Heimsieg!

11-11-2017_Thompson_webDresden, 17.11.2017 – Dramatische Schlussphasen gehörten in den Heimspielen der Dresden Titans in dieser Saison bislang fast zum Alltag. Anfangs noch mit unglücklichem Ausgang, gab es zuletzt zwei Siege und eine neu entdeckte Heimstärke Dresdens zu bewundern. Ob die noch kleine Serie am Sonntag in Dresdens Margon Arena weiter ausgebaut werden kann, darüber entscheiden bei den „Titanen“ vor allem die Würfe innerhalb der Dreipunktlinie, die im bisherigen Saisonverlauf der 2. Basketball-Bundesliga ProB zur größten Schwäche der Mannschaft gehören. Die ehemaligen Licher Basketbären sind nach der Lizenzübernahme und Umbenennung in „Rackelos“ (hessischer Dialekt für „Jugendliche“) auch weiterhin Ausbildungsteam für die 46ers. Und in ihrer Spielanlage sind die Gießener im Vergleich zu den Titans eher auf der anderen Seite des basketballerischen Spektrums zu verorten.

Das Ensemble um Gießens Cheftrainer Rolf Scholz verlässt sich nämlich deutlich weniger auf den Dreier und trifft ihn auch wesentlich schlechter als der Ligadurchschnitt. Dafür gehört die Feldwurfquote jedoch zu den besten der ProB-Süd. Auch bei den erzielten Punkten pro Partie rangieren die Hessen im oberen Ligadrittel. Hauptverantwortlich dafür ist, neben den US-Profis Jeril Taylor (15,8 Pkt. pro Spiel) und Nick Hornsby (12,1 PpS), vor allem der ehemalige deutsche Nationalspieler Johannes Lischka (17,4 PpS). Der 30-jährige ist zudem Kapitän der jungen Mannschaft und nach überstandener Krebserkrankung vor einigen Jahren froh, überhaupt noch Basketball spielen zu können. Sein jüngerer Bruder Benjamin Lischka spielt bei den 46ers in der BBL. Dort möchte auch Point Guard-Talent Bjarne Kraushaar (11,7 PpS, 4,4 Ast) einmal hin. Der erst 18-jährige zeigte sich bisher im Vergleich zur Vorsaison stark verbessert und gehört zu den produktivsten jungen Deutschen der Liga.

Um gegen Gießen zu bestehen, dürfen bei den „Elberiesen“ nicht nur die Dreier fallen. Auch aus dem Feld muss, wie zuletzt gegen Schwelm, endlich häufiger und erfolgreicher verwandelt werden. „Ich habe lieber nur eine durchschnittliche Dreierquote, aber dafür eine hochprozentige Feldwurfquote“, betont deshalb auch Dresdens Head Coach Nenad Josipovic. Der Kroate weiter: „Eine effizientere Spielanlage täte natürlich auch unserer Tabellensituation gut. Wir bluten in der Defense, spielen am defensiven Ende mit 100% Einsatz. Dafür müssen wir uns auch offensiv belohnen.“

Noch treffen nur wenige Spieler im Titans-Dress mit einer ansprechenden Quote. Dafür ist zum einen die extrem hohe Anzahl an Dreierversuchen zu nennen. Zum anderen wurde bislang teils fahrlässig mit offenen Wurfchancen in Korbnähe verfahren. Sollte die Mannschaft in der Lage zu sein, eine gesunde Balance zwischen Distanzwürfen und dem effektiven Attackieren des gegnerischen Korbes zu finden, dann wären die Titans mit ihrer mitunter erstickenden Verteidigungsleistung sicher in der Lage, den Rackelos einen erneuten Heimsieg abzutrotzen.

 

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ProB: Vertrag von Steven Bennett wird aufgelöst

15-10-17_Steven_BennettDresden, 17.11.2017Der gebürtige Kalifornier Steven Bennett stieß im Sommer vor der Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB zur Mannschaft der Dresden Titans. Der 29-jährige sollte als erfahrener Profi viele der jüngeren Spieler im Kader von Head Coach Nenad Josipovic anführen und mit seinen Pass- und Wurffähigkeiten für Entlastung in der Guard-Rotation sorgen. Nach acht absolvierten Partien wurde nun im beiderseitigen Einverständnis eine Vertragsauflösung mit Bennetts Agenten vereinbart. Bereits zum kommenden Heimspiel am Sonntag gegen Gießen wird der sympathische US-Boy nicht mehr im Aufgebot der „Titanen“ stehen.

Die Gründe für die vorzeitige Vertragsauflösung sind dabei rein sportlicher Natur. Persönlich präsentierte sich Bennett als gestandener Profi, der vor allem den jüngeren Spielern auch abseits des Feldes immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Bei vielen Fans der Titans hinterließ Steven zudem mit seiner positiven Ausstrahlung und seinem strahlenden Lächeln stets einen bleibenden Eindruck.

Darüber hinaus gab seine furchtlose Spielweise bei geringerer Körpergröße immer wieder Anlass zum Staunen bei den Anhängern der „Elberiesen“. Doch besonders in den ersten Spielen der Saison war zu beobachten, dass eben diese Spielweise nicht gänzlich vereinbar mit den taktischen Anforderungen von Josipovic schien. Der defensiv orientierte Kroate bevorzugt im Angriff überlegten Systembasketball. Bennett bricht aus solchen Systemen vermehrt aus, um seine Geschwindigkeit im Angriff auszuspielen.

So betont Titans-Geschäftsführer Jörn Müller, dass „Steven gerade in den letzten Spielen sein Können aufblitzen lies, dies aber nicht beständig abrufen konnte“. Müller weiter: „Seine Spielweise – Steven lebt von seiner Geschwindigkeit – ist in der kontrollierten Systemoffense der Titans unter Leitung von Nenad Josipovic nicht richtig zur Geltung gekommen“. Diese Faktoren resultierten letztlich in einer von beiden Seiten gewünschten Vertragsauflösung. Nichtsdestotrotz wünscht das gesamte Team der Dresden Titans Steven beruflich wie privat nur das Allerbeste!

 

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ProB: Titans gewinnen Shootout!

hall_debutDresden, 11.11.2017 – Beim letzten Auswärtstrip nach Frankfurt spielten die Titans nach einem starken Auftaktviertel eher uninspiriert und gaben das Spiel in der Folge noch ab. Gegen die EN BASKETS Schwelm wollten Dresdens Korbjäger deshalb cleverer und konstanter auftreten. Die Sachsen konnten auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. US-Guard Larry Hall bekam den Vorzug vor seinem Landsmann Steven Bennett. Den BASKETS fehlte dagegen Topscorer Christopher Hortman. Dessen Abstinenz wussten die Gastgeber offensiv durchaus zu kompensieren. Doch die „Firepower“ Dresdens (18 Dreier bei 58%) war am Ende zu viel und reichte den Landeshauptstädtern, neben einer exzellenten Freiwurfquote (93%), zum verdienten Auswärtserfolg.

Beide Teams starteten fulminant in die Partie. Nach nur einer Minute stand es bereits 7:6 für die Gastgeber, ehe Dresdens Travis Thompson (24 Pkt, 4 Ast) und der Rest der Titans vollkommen heiß liefen. Aberwitzige 80% von der Dreierlinie bei acht Treffern aus der Distanz und 75% Feldwurfquote im ersten Viertel bedeuteten eine deutliche 34:18-Führung der Gäste. Auch Debütant Larry Hall verwandelte direkt seinen ersten Dreier für Dresden. Im zweiten Spielabschnitt „ballerten“ die Spieler von Head Coach Nenad Josipovic fröhlich weiter und ließen den überforderten Schwelmern kaum Luft zum Atmen. Titans-Kapitän Janek Schmidkunz (17 Pkt, 11 Ast) bereitete immer wieder leichte Abschlüsse für seine Mitspieler vor. Insgesamt verbuchten die Gäste allein in Halbzeit eins 15 Assists (28 über die gesamte Partie). Ein Dreier in den letzten Sekunden durch Schwelms Thomas Reuter (23 Pkt, 7 Ast) entließ die Titans dann mit einem 57:42 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des dritten Viertels brachten vier Dreier in Serie die Westfalen blitzschnell wieder auf Tuchfühlung. Die Schwelmer ließen nicht locker und in der Abwesenheit von Hortman sprangen vor allem der kroatische Veteran Aleksandar Cuic (17 Pkt, 9 Reb) sowie Reuter für die BASKETS in die Bresche. Dadurch nahm die Partie immer mehr an Fahrt auf und die Gäste konnten nur mit viel Mühe einen sichtlich geschrumpften 75:69-Vorsprung ins Schlussviertel retten. Für Dresden übernahmen nun Schmidkunz, Thompson und Helge Baues (19 Pkt, 7 Reb) offensiv Verantwortung. Dennoch verkürzte Schwelm zwischenzeitlich bis auf einen Punkt und zwang Dresdens Coach Nenad Josipovic bei noch dreieinhalb Minuten zur Auszeit. Im Anschluss gelang es Marc Nagora (11 Pkt) per Dreier zu punkten und auch Thompson flammte mit zwei Distanzwürfen wieder auf. Doch auf Seiten der Gastgeber antwortete Andrius Mikutis (15 Pkt, 9 Reb) ebenfalls von „Downtown“. Mit einem spektakulären „Alley Oop-Dunk“ begrub dann aber Sebastian Heck (18 Pkt, 4 Ast) endgültig die Hoffnungen Schwelms. Den anschließenden „Freiwurfmarathon“ überlebten die Titans und tüteten mit 101:96 den dritten Auswärtssieg ein.

„Das war am Ende nichts für schwache Nerven. Aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir den Sieg einfahren“, so Titans-Geschäftsführer Jörn Müller nach der Partie. Dresdens Assistenztrainer Dainius Pleta lobte vor allem die Disziplin der Spieler: „Im gesamten letzten Viertel leisteten wir uns trotz des enormen Drucks nur einen Ballverlust. Das war spielentscheidend!“ Mit nun vier Siegen aus den letzten fünf Partien, ist bei den Titans eindeutig ein Aufwärtstrend erkennbar. Am nächsten Spieltag gibt es gegen den Tabellennachbarn aus Gießen dann die Chance, im Rennen um die Playoff-Plätze weiter Boden gut zu machen.

Beste Werfer:

Dresden:             Thompson (24 Punkte), Baues (19), Heck (18)

Schwelm:            Reuter (24), Cuic (17), Mikutis (15)

 

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Dresden Titans

ProB: Titans wollen erneut siegen

05-11-2017_Bryan_NicenDresden, 09.11.2017 – Bereits zum zweiten Mal in Folge konnten die Titans vergangenen Sonntag vor heimischen Publikum einen Sieg einfahren. Gegen Frankfurt gab es am Mittwoch zuvor jedoch die erste Auswärtsniederlage der Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB zu beklagen. Um am kommenden Samstag gegen die EN Baskets Schwelm „on the road“ wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, müssen Dresdens Basketballer konzentrierter auftreten, als zuletzt gegen Frankfurt. Der Gastgeber und Tabellenvierte aus Schwelm zeigte sich indes in den letzten beiden Partien zumindest anfälliger, als zu Saisonbeginn. Die Baskets gewannen direkt sechs Spiele in Folge, ehe sie zuletzt gegen Iserlohn verloren und vergangenes Wochenende eine herbe Klatsche in Rhöndorf kassierten.

Doch der ehemalige Tabellenführer ist deshalb auf keinen Fall zu unterschätzen. Bislang stellen die Westfalen mit insgesamt nur 558 zugelassenen Punkten die beste Verteidigung der ProB-Südstaffel (Dresden belegt mit 574 Punkten Rang drei). Darüber hinaus verlieren die Schwelmer im Schnitt nur 14,5 mal den Ball pro Partie (Bestwert, zusammen mit Dresden). Das spricht für ein diszipliniertes und erfahrenes Team, welches mit einem Durchschnittsalter von 24,7 Jahren zu den „ältesten“ der Liga zählt. Angeführt wird die Truppe vom US-Amerikaner Christopher Hortman (19,9 PTS, 8,1 REB, 4 AS, 2,6 ST pro Spiel), der zu den vielseitigsten Akteuren der Liga gehört. Darüber hinaus kann Head Coach Falk Möller in seinem Kader neben dem litauischen Scharfschützen Andrius Mikutis (12,4 PpS, 45,2% 3er) auf gestandene deutsche Akteure zurückgreifen. Vor allem der 34-jährige Sebastian Schröter dürfte Kennern der heimischen Basketballszene ein Begriff sein. Nach über 10 Jahren bei diversen Zweitligaclubs geht er mit Schwelm in seine wohl letzte Saison.

Bei den Titans haben sich die Wogen nach dem Sieg gegen Würzburg wieder etwas geglättet. Dennoch bestehen weiterhin einige Baustellen in der Mannschaft von Cheftrainer Nenad Josipovic. So ist die Team-Dreierquote mit 36,8% zwar die ligaweit beste. Doch insgesamt trifft mit einer Feldwurfquote von 38,1% keine Mannschaft schlechter in der Südstaffel. In der gesamten ProB verwandeln nur die noch sieglosen KIT SC Gequos (39,2%) unter 40% ihrer Würfe aus dem Feld. Die „Elberiesen“ müssen also dringend ihre Ausbeute bei vermeintlich einfachen Abschlüssen in Brettnähe erhöhen, um nicht zu abhängig vom Distanzwurf zu bleiben. Die Rebound- und Verteidigungsarbeit zeigte sich hingegen in den letzten Wochen immer mehr verbessert und gehört mittlerweile zur Ligaspitze.

Eine Verteidigung auf Top-Niveau wird im fernen Westfalen auch absolut nötig sein. „Schwelm gehört zu den erfahrensten Teams der Liga. Nach zuletzt zwei Niederlagen werden sie vor ihren Fans zudem auf Wiedergutmachung brennen. Es wird sehr schwer für uns, sie auswärts zu schlagen“, gibt Josipovic zu bedenken. Zur Personalie Larry Hall und dem Dreikampf der US-Amerikaner hat Dresdens Trainer noch Folgendes zu sagen: „Wer spielen wird, entscheide ich immer am letzten möglichen Tag. Man kann nie vorhersehen, ob vielleicht jemand erkrankt oder sich verletzt. Noch sind außerdem genug Trainingseinheiten bis zum Spieltag, um sich zu empfehlen.“ Die Fans dürfen also gespannt sein, welche der ausländischen Profis das Trikot am Samstag überstreifen werden.

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Dresden Titans

ProB: Titans verteidigen ihre Margon Arena

2017-5-11_BauesDresden, 05.11.2017Nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage in Frankfurt vergangenen Mittwoch konnten die Dresden Titans ihren Aufwärtstrend vor heimischen Publikum in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bestätigen. Drei defensiv überzeugende Viertel reichten gegen ein junges Farmteam der TG s.Oliver Würzburg, um zu Hause erneut zu punkten und in der Tabelle der ProB-Südstaffel wieder auf Rang sieben zu klettern. Verstärkt durch BBL-Talent Leon Kratzer schafften es die Gäste trotz Aufholjagd im letzten Viertel nicht, die Rückkehr des ehemaligen Titans-Coach Liam Flynn mit einem Sieg zu versüßen.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es zunächst beiden Teams kontinuierlich zu punkten. Die Einwechslung Steven Bennetts ( 9 Pkt, 2 STL) auf Dresdner Seite befeuerte dann jedoch die Angriffsbemühungen der Titans, die sich in der Folge mit einer 18:11-Führung absetzen konnten. Die Verteidigung der Hausherren wurde im zweiten Viertel stetig aggressiver und junge Würzburger Talente wirkten häufig überfordert. Insbesondere Malick Fall ( 6 Pkt, 7 Reb) spielte in der „Defense“ sensationell gegen das Deutsche Riesentalent Leon Kratzer (10 Pkt, 4 Reb) und nahm den BBL-Jungprofi fast gänzlich aus der Partie. Die „Titanen“ münzten indes ihre Ballgewinne in viele einfache Punkte im Schnellangriff um und zogen so immer weiter davon. Zwei schnelle Dreier der Gäste verkürzten vor der Halbzeitpause dann aber noch die Führung der „Elberiesen“ auf 36:24.

Wie zu erwarten kam die TG fokussierter aus der Kabine, um das Spiel eventuell noch zu drehen. Auf jeden erzielten Punkt der Würzburger hatte Dresden jedoch die passende Scoring-Antwort. Vor allem Helge Baues ( 14 Pkt, 50% FG) knüpfte nahtlos an seine herausragende individuelle offensive Leistung aus dem Frankfurt-Spiel an und punktete äußerst effizient. Auf Seiten der Gäste fanden zumindest Kratzer und Dejan Kovacevic (15 Pkt, 10 Reb) langsam ins Spiel und versuchten ihre Mannschaft in Schlagdistanz zu bringen. Dennoch vergrößerten die Titans vor dem finalen Spielabschnitt ihre Führung auf 51:38. Im vierten Viertel gelang es den Gästen dann durch acht schnelle Punkte den Rückstand zu verkürzen. Es dauerte ganze fünf Minuten, bis Dresdens Travis Thompson ( 8 Pkt, 5 Reb) den Scoring-Run der Würzburger durchbrechen konnte. Nichtsdestotrotz glich die TG zwischenzeitlich sogar aus, ehe Kapitän Janek Schmidkunz (13 Pkt, 6 Reb, 5 Ast) mit einem Dreier zwei Minuten vor Ultimo die Führung wieder zurückholte. Mit mehreren Freiwürfen machte Schmidkunz dann kurz vor dem Schlusspfiff alles klar und bescherte den 1200 Fans in der Margon Arena den zweiten Heimsieg in Folge.

Nach dem Spiel machte Dresdens Cheftrainer unter anderem die aggressive Verteidigungsarbeit seines Teams für die späte Aufholjagd der Gäste verantwortlich. „Wenn du so aggressiv verteidigst wie wir, kostet es viel Kraft. Mit Leon Kratzer hatten die Würzburger zudem eine große Verstärkung im Kader. Dass wir im letzten Viertel gegen die Zonen-Defense dann nichts mehr treffen ist unglücklich. Dennoch haben wir gewonnen“. Dem schloss sich auch Titans-Forward Marc Nagora an: „Die Fans waren für uns da und letztlich haben wir das Ding nach Hause gebracht!“, fasste Dresdens Nr. 13 nach der Partie dann auch treffend zusammen. Am nächsten Samstag müssen die Titans dann wieder auswärts überzeugen, wenn sie zum Karnevalsbeginn gegen den Tabellenvierten aus Schwelm antreten.

Beste Werfer:

Dresden:             Baues (14 Punkte), Schmidkunz (13), Bennett (9)

Würzburg:          Kovacevic (15), Kratzer (10), Jackson-Cartwright (9)

 

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Dresden Titans

 

 

 

 

 

 

 

 

ProB: Titans mit Neuverpflichtung


Hall_signing_no_wardrobeDresden, 03.11.17
– Die Dresden Titans sind noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Mit Blick auf die Leistungsschwankungen im Backcourt verpflichtet der ProB-Ligist mit Larry Hall Jr. einen weiteren Point Guard aus den USA und schürt damit den Konkurrenzkampf im Kader. Da die neue Ausländerregelung in dieser Saison nur noch zwei Spieler aus dem Nicht-EU-Ausland im Aufgebot am Spieltag erlaubt, hat Head Coach Nenad Josipovic fortan die Wahl, da die „Titanen“ mit Travis Thompson, Steven Bennett und Larry Hall nunmehr drei US-Amerikaner unter Vertrag haben.

„Auch wenn die letzten Spiele einen positiven Trend gezeigt haben, beobachten wir seit Saisonbeginn die Leistungen der Mannschaft kritisch. Zurzeit liegt für uns die Last im Aufbauspiel zu sehr auf den Schultern von Janek Schmidkunz, der zwar einen guten Job macht, aber zu viel Spielzeit schultern muss. Uns fehlt da momentan einfach die Entlastung von der Bank“, erklärt Trainer Josipovic die Situation. „Wir haben uns daher bewusst dafür entschieden, uns mit Larry Hall noch einmal zu verstärken und somit fortan für einen Konkurrenzkampf im Kader zu sorgen.“

Hall erhält zunächst einen Try-Out-Vertrag bis Weihnachten, um sich den Titans und Coach Josipovic anzubieten. Der sieht die Situation ganz einfach altmodisch: „Wir werden die Sache unkompliziert handhaben. Wer sich unter der Woche im Training mit der besseren Leistung anbietet, wird am Wochenende spielen. Da ist gerade im Backcourt für jeden eine Chance und Herausforderung zugleich, außerdem können wir somit flexibel auf Verletzungen, wie beispielsweise vor 14 Tagen bei Travis Thompson schneller reagieren.“

Ob sich Halls Vertrag nach Weihnachten verlängern wird, wollen die Verantwortlichen um den neuen Titans-Geschäftsführer, Jörn Müller, zu gegebener Zeit entscheiden. „Bis dahin ist noch viel Zeit. Momentan denken wir erstmal von Spiel zu Spiel“, erklärt Müller, der sich in den nächsten Wochen auch persönlich ein genaues Bild vom Team machen will. „Fakt ist, dass wir momentan nicht zufrieden sind. Auch wenn wir zwischenzeitlich mit einer ausgeglichenen Bilanz dastanden, haben vor allem die ersten drei Heimspiele gezeigt, dass wir uns noch gehörig strecken müssen. Da wird der Wettbewerb innerhalb der Mannschaft hilfreich sein.“

Für Larry Hall ist Elbflorenz keinesfalls seine erste Station in Deutschland. Bereits in der Saison 2011/2012 ging der 1,90 Meter große Aufbauspieler in der 2. Basketball-Bundesliga für die Giants Düsseldorf auf Korbjagd. Im vergangenen Jahr war der 34-jährige, der gebürtig aus Los Angeles stammt, für KK Kozuv in Mazedoniens Top-Liga aktiv. „Ich bin in meiner Karriere schon viel in Europa herumgekommen, aber in Deutschland hat es mir bisher am besten gefallen“, freut sich Hall, der u.a. auch schon in der Schweiz, Bulgarien und der Ukraine aktiv war. In der ukrainischen Superleague hatte er während der Saison 2015/2016 mit 12,9 Punkten, 8,9 Rebounds und 7,8 Assists pro Spiel auch seine bisher beste Spielzeit.

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Dresden Titans

ProB: Flynn kehrt zurück nach Dresden

Coach-Flynn-TrainingDresden, 02.11.2017 – Eine harte „englische Woche“ mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen geht am kommenden Sonntag für die Dresden Titans mit einem Heimspiel zu Ende. Gegner ist das Farmteam des Bundesliga-Schwergewichts der TG s.Oliver Würzburg. Besonders pikant: Gecoacht wird das junge Nachwuchsteam der TG vom letztjährigen Titans-Coach Liam Flynn, der zur Saisonhälfte der vergangenen ProA-Spielzeit das Traineramt der „Titanen“ von Steven Clauss übernahm. Der umgängliche Australier scheiterte mit dem Ziel Klassenerhalt und suchte infolgedessen eine neue Herausforderung im Nachwuchsbereich der Profiabteilung des Würzburger Basketballs. Nun muss er sich einigen seiner ehemaligen Schützlinge als Gegner stellen und steht nach dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf seines neuen Teams mächtig unter Druck.

Sicher, mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 19,6 Jahren und 11 U22-Spielern im Aufgebot erwartete vor Saisonbeginn niemand Wunder von der sehr jungen Nachwuchstruppe der Würzburger. Dennoch ist der Klassenerhalt natürlich mit jedem Sieg leichter für Coach Flynn und seine Mannen umzusetzen. Der einzige US-Profi im Kader, Miles Jackson-Cartwright, überzeugte dabei bislang als Anführer auf dem Feld der blutjungen Truppe. Doch auch der erst 20-jährige Centerspieler Dejan Kovacevic zeigte bisher durchaus ansprechende Leistungen. Seine Entwicklung ist von Spiel zu Spiel sichtbar und der Deutsche mit bosnischen Wurzeln gehört schon jetzt zu den Leistungsträgern des Teams.

Man darf deshalb gespannt sein, welches defensive Konzept sich Titans-Head Coach Nenad Josipovic für den jungen Star der Würzburger zurechtgelegt hat. In den letzten Spielen konnten die Zuschauer der Titans häufiger eine Aufstellung bestehend aus Helge Baues auf Center sowie Marc Nagora und Sebastian Heck auf den Forward-Positionen im „Frontcourt“ beobachten. Ob er gegen Kovacevic doch eher mit klassischen „Brettcentern“ wie Petar Madunic oder Malick Fall agieren wird, bleibt nach der schwachen Reboundarbeit bei der Auswärtsniederlage vergangenen Mittwoch in Frankfurt abzuwarten.

Fakt ist, dass die Titans gegen ein junges und unerfahrenes Nachwuchsteam natürlich als Favorit in die Partie gehen und sich im Kampf um die Playoff-Plätze keine Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Gegner leisten können. Doch Dresdens Cheftrainer Nenad Josipovic warnt: „Das wird erneut ein sehr schweres Spiel gegen ein am Limit agierendes Farmteam. Und nach dem harten Spielplan der letzten Woche haben wir nur wenig Vorbereitungszeit.“ Würzburg spielte zudem am Dienstag, hatte einen Tag mehr Pause. Ungeachtet dessen brennen die „Titanen“ darauf, nach dem ersten Heimerfolg gegen Karlsruhe vergangenen Sonntag, erneut vor ihren Fans in der Margon Arena zu siegen.

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ProB: Titans kassieren Auswärtspleite

2017-11-1_FrankfurtDresden, 01.11.2017Nach dem Heimsieg vergangenen Samstag gegen Karlsruhe mussten die Titans in der „englischen“ Woche der 2. Basketball-Bundesliga ProB auswärts in Frankfurt, beim Farmteam der SKYLINERS das Parkett als Verlierer verlassen. Das beste erste Viertel der bisherigen Saison reichte nicht aus, um gegen zum Schluss stark aufspielende Juniors zu bestehen. Mit nun vier Niederlagen fällt Dresden auf Rang acht der Tabelle zurück und ist nach Coburgs Sieg punktgleich mit dem Aufsteiger aus Bayern.

Dabei erwischten die „Elberiesen“ einen Bilderbuchstart. Zwischenzeitlich führten die Mannen um Rückkehrer Travis Thompson (11 Pkt, 5Reb) gar mit 16 Punkten und überrollten die teilweise hilflosen Juniors förmlich. SKYLINERS-Head Coach Sebastian Gleim war zu einer frühen Auszeit gezwungen und wechselte die gesamte Starting Five aus. Frankfurt stabilisierte sich in der Folge. Dennoch ging Dresden mit einer komfortablen 20:8-Führung ins zweite Viertel. Nun war es an den Gastgebern, ihrerseits einen Lauf hinzulegen. Die „Titanen“ trafen in dieser Phase des Spiels nichts mehr. Auf Frankfurter Seite wurde im Gegenzug der Ball schneller und besser bewegt, die offenen Würfe fielen hochprozentiger. Erst Titans-Guard Steven Bennett (6 Pkt, 4 Ast) brach mit einem Korbleger nach knapp fünf Minuten den Bann für Dresden. Beide Mannschaften wechselten nun stetig die Führung. Auch Frankfurts „Youngstars“ Isaac Bonga (4 Pkt, 3 Ast), Garai Zeeb (12 Pkt, 4 Ast) und Richard Freudenberg (17 Pkt, 5 3er) fanden immer besser in die Partie. Aber Dresdens Helge Baues (22 Pkt, 8 Reb) erwischte eine extrem starke erste Hälfte und sein Dreier 30 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ließ die Titans mit 34:33 in die Pause gehen.

Im dritten Spielabschnitt erhöhten dann beide Mannschaften kurzzeitig das Spieltempo. Die Zuschauer in Mainhatten durften zahlreiche Führungswechsel bestaunen. Doch auch die Ballverluste schnellten zum Missfallen der Trainer in die Höhe. Die Juniors schafften es, in dieser Phase kontrollierter zu spielen und über ihre Verteidigung müde wirkende „Titanen“ vor allem bei den Rebounds abzustrafen (46 zu 36). Folgerichtig gingen die SKYLINERS mit einer 52:46-Führung ins letzte Viertel. Im entscheidenden Spielabschnitt konnte Dresden dann stetig verkürzen, ehe Freudenberg und US-Profi Alex Fountain (16 Pkt, 3 3er) jeweils per Dreier Frankfurt wieder Luft verschafften. Auch Juniors-Center Armin Trtovac (8 kt, 11 Reb) bestrafte die Titans nun vermehrt mit seinen 2,12 Metern und 115 Kilogramm unter dem Korb. Letztlich hatten die „Elberiesen“ gegen immer besser treffende Frankfurter nicht genügend „Firepower“, um die Partie noch entscheidend zu drehen und verloren verdient mit 68:79.

Nach dem Spiel nahm Titans-Head Coach Nenad Josipovic vor allem seine Bankspieler in die Pflicht. „Wir starten sehr stark in das Spiel. Aber ich kann meine Starting Five nicht 40 Minuten spielen lassen. Und wenn von der Bank [25:11-Bankpunkte für Frankfurt] dann zu wenig kommt, wird es natürlich schwer, vor allem, wenn bei Frankfurt alle verfügbaren Talente im Kader stehen“, zeigte sich der Kroate sichtlich frustriert. Bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Würzburg bleibt nun nicht mehr viel Zeit, um an Schwächen und Fitness des Teams zu arbeiten.

Beste Werfer:

Dresden:             Baues (22 Punkte), Schmidkunz (12), Thompson (11)

Frankfurt:           Freudenberg (17), Fountain (16), Zeeb (12)

 

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ProB: Titans zu Gast in „Mainhatten“

28-10-2017_BennettDresden, 30.10.2017Nach gerade einmal drei Tagen Spielpause müssen Dresdens Basketballer, dank einer „englischen“ Woche in der 2. Basketball-Bundesliga ProB, diesen Mittwoch erneut das Parkett betreten. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Nenad Josipovic bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors, dem Farmteam der Frankfurter Erstligamannschaft. Die „großen“ Frankfurter verweilen zurzeit auf Platz Vier der BBL-Tabelle und spielen eine bislang starke Saison. Die Nachwuchstruppe ist in der Südstaffel der ProB mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen bei drei Niederlagen punktgleich mit Dresden, rangiert aufgrund der schlechteren Korbdifferenz jedoch einige Plätze hinter den „Titanen“. Da die Profis der SKYLINERS erst wieder am Sonntag gegen Oldenburg spielen müssen, könnten am Mittwoch theoretisch alle verfügbaren Talente Frankfurts im Aufgebot stehen.

Denn die Fluktuation im Juniors-Kader von Head Coach Sebastian Gleim ist aufgrund der gesonderten Funktion als Nachwuchs- und Ausbildungsteam enorm hoch. So spielte der zwar im „Roster“ aufgeführte Isaac Bonga nur eine Partie in der laufenden ProB-Saison. In der BBL absolvierte der erst 17-jähirge hingegen alle sieben Spiele und überzeugte bereits als verlässliche Option auf der Spielmacherposition. Der 2,03 m große Point Guard ist eines der größten Talente im Deutschen Basketball. Talent hat auch Frankfurts Richard Freudenberg. Der 19-jährige Forward konnte bislang jedoch weder in der BBL, noch in der ProB seine Fähigkeiten als konstant sicherer Schütze abrufen. Mit dem Amerikaner Alex Fountain (17,8 PpS) sowie dem Briten Jules Akodo (18,7 Pps, 6,3 ApS) sind deshalb die beiden einzigen ausländischen Profis im Kader Gleims die unangefochtenen Leistungsträger.

Dresdens Travis Thompson kennt diese Rolle aus der letztjährigen Saison noch genau. Mit 19,2 Punkten pro Spiel war er vergangenes Jahr der Anführer und Topscorer des jungen Frankfurter Teams. Mittlerweile schnürt der 26-jährige US-Boy seine Schuhe für Dresden und ist auch in der sächsischen Landeshauptstadt tragende Säule des Teams geworden. Wie wichtig seine Präsenz auf dem Feld ist, zeigen die zwei Titans-Siege in Serie, seit Thompson erfolgreich von einer Verletzung zurückkehrte.

Auswärts sind die „Elberiesen“ darüber hinaus noch ungeschlagen. Schlüssel zum Sieg war dabei bisher immer eine gute bis überragende Dreierquote. Dresden und Frankfurt haben in den ersten sechs Saisonspielen die mit Abstand meisten Distanzwürfe genommen und getroffen. Die Quote der Titans ist mit 37,4 % jedoch besser als die 32,6 % der SKYLINERS Juniors. Über Sieg oder Niederlage wird am Mittwochabend in der Basketball City Mainhatten also höchstwahrscheinlich entscheiden, welche Mannschaft den besseren Tag von „außen“ erwischt, beziehungsweise die Dreierlinie stärker verteidigt. Dass Dresden nach dem ersten Heimsieg mit gehörig Momentum in die hessische Finanzmetropole reist, steht dabei außer Frage.

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