wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf

wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf

Nach einem spielfreien Wochenende kam es am Sonntag zum Aufeinandertreffen der Dresden Titans II und der TG Tropics Würzburg. Bei Dresden wurde das Material auf Flügel unter der Woche knapp, da Nils Niendorf im Training umknickte und Camillo Thieme krankheitsbedingt absagen musste. Auf den großen Positionen meldeten sich allerdings Jakob Kleine-Natrop und Christian Lang zurück. Auch zurück melden konnte sich Coach Dainius Pleta, der im Rahmen des A-Lizenzlehrgangs die letzten 10 Tage in München weilte und in der Zeit von Rico Gottwald vertreten wurde. Trotz aller Rückmeldungen war bei Tabellenzweiter (Würzburg) gegen die neuntplatzierten Titans klar wer Favorit war.

Das Spiel begann allerdings ausgeglichen und vor allem Robert Zobel schien sich etwas vorgenommen zu haben, nachdem er vor zwei Wochen in Wolnzach nur auf einen Punkt bei fünf Fouls kam. Die Dresdner Nummer Fünf erzielte bis zur 6. Minute neun der ersten 13 Punkte seines Teams (13:12). Im Folgenden setzte sich Würzburg allerdings ab. Bis zum Ende des Viertels traf der Gast 3 Dreier und ging mit 22:31 in Führung. Dresden antwortete allerdings gleich zu Beginn des 2. Abschnitts durch Robert Haas (11 Punkte in 4 Minuten) und verbesserter Defense. Den 14:2 Lauf der Dresdner wollte aber vor allem der Würzburger Alexander Lauts nicht einfach so hinnehmen und ballerte der Dresdner Defense in 2 Minuten ganze 4 Dreier durchs die Reuse, wodurch der Gast seine soeben verlorene Führung wieder zurückgewann (16. Minute, 43:47). Allerdings schafften auch die Titans sich, in dieser nicht grad von harter Defense geprägten Partie, wieder offensiv auf dem Bogen zu einzutragen. Durch einen Korb im letzten Angriff ging man mit 55:53 in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel ging weiter wie das zweite endete. Punkte, Punkte, Punkte auf beiden Seiten, ohne dass sich jemand absetzen konnte. Würzburg scorte durch Horzella (11 Punkte in Folge) und Dresden mit einem Mix aus Zobel, Haas und Zenker. Mit 78 zu 77 ging es in die entscheidenden 10 Minuten. Beide Teams scorten jetzt vor allem aus der Mitteldistanz und von der Freiwurflinie. Bei Minute 35 stotterte der Würzburger Offensivmotor allerdings ein bisschen und dies nutzten die Mannen um Robert Haas, der an dem Tag der dominierende Spieler war, um sich vorentscheidend abzusetzen. Ein 11-0 Run bis zur vorletzten Minute stellte die Weichen auf Sieg (96:87). Auch wenn man beim anschließenden Stop-The-Clock-Spiel der Würzburger alles andere als locker blieb an der Freiwurflinie (2 von 11 FW), reichte der Vorsprung aus um ihn über die Zeit zu retten. Durch den 102:97 Erfolg konnte man dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf einfahren. Dieser Sieg war allerdings nicht so viel Wert, wenn man ihm nicht ein Erfolgserlebnis nächste Woche in Litzendorf folgen lässt.

Topscorer der Partie waren Robert Haas (30 Punkte, 1 Dreier) und Robert Zobel (21 Punkte, 1 Dreier) auf Dresdner Seite sowie Alexander Lauts (23 Punkte, 7 Dreier) und Daniel Urbano (21 Punkte) für Würzburg.

 

Starker Auftritt der 3. Herren im Nachholer

Unserer junge Mannschaft der 3.Herren spielte in den Winterferien gegen den Tabellenzweiten aus Mittweida. Da aufgrund von Urlauben die Riege der Centerspieler sehr dünn besetzt war entschied sich Coach Nikolic den erfahrenen Center Jörn Müller hochzuziehen.

Der Beginn des Spiels war noch etwas verhalten bei den Titans die aber ab der 5 Minute immer besser ins Spiel fanden und einen zwischenzeitlichen Rückstand bis Ende des ersten Viertels in einen sechs Punkte Vorsprung verwandelten. Auch im zweiten Viertel agierten die Dresdner konzentriert und konnten dem Spiel immer mehr ihren Stempel aufdrücken. Zur Pause führten die Titans dann mit 10 Punkten. Das dritte Viertel wird immer mehr zum Titans Viertel. Wie schon in denn letzten Spielen kamen die jungen Titanen mit viel Energie und Tempo aufs Feld zurück und konnten ein ums andere Mal nach guter Defense einfache Fastbreaks laufen. So wurde dieser Abschnitt mit 23:5 gewonnen und bereits eine kleine Vorentscheidung herbei geführt. Stand 58:32 Im letzten Viertel spielten die Titans dann souverän den Vorsprung nach Hause und feierten einen recht deutlichen Heimsieg in dem alle Spieler eingesetzt wurden. Vor allem merkte man keine Abstimmungsprobleme zwischen den jungen Spieler und dem erfahrenen Müller, der den Titans mit seiner physischen Präsenz und Erfahrung half, dieses Spiel klar zu gewinnen. Endstand 74:49 für die Titans.

Nächstes Wochenende steht für die Landeliga das Auswärtsspiel in Görlitz auf dem Programm, wo die Titans hoffentlich wieder auf die gesamte Mannschaft zurückgreifen können.

Die zwei Gesichter der JBBL Titans

Am Sonntag spielte unser JBBL Team das letzte Spiel der Relegationsrunde gegen die NINERS aus Chemnitz. Bereits um 10 Uhr Vormittags war im Hülse-Gymnasium Tipp-Off. Die Titans mussten auch in diesem Spiel Aufgrund von mittelfristig und kurzfristig verletzter bzw. kranker Spieler auf einige Kräfte verzichten und traten nur zu siebt an.

Die Titans konnten von Beginn weg nicht mit dem schnellen Spiel der Chemnitzer mithalten und gerieten früh in Rückstand. Fehlende Intensität und Aggressivität in der Defense machte es den Gäste einfach zu scoren, welche zur Halbzeit bereits 47 Punkte scorten. Die Dresdner Jungs hatten nur wenig entgegen zu setzen und verbuchten nur 29 Punkte bis zur Pause.

Nach der Halbzeitansprache kamen die jungen Titans konzentrierter aufs Feld zurück und kämpften sich zurück ins Spiel. Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel wo man den Rückstand nicht verkürzen konnte zeigten die Titans im Schlussabschnitt nochmal Kampfgeist und Moral. Minute für Minute fighteten sie um jeden Ball und agierten besser in der Offensive. Man kam eine Minute vor Ende nochmal auf vier Punkte heran und hatte Ballbesitz doch ein vermeidbarer Turnover in der Offense beendete die Hoffnung auf eine sensationelles Comeback. Die Stop the clock Fouls brachten keine Wende mehr und so verlieren die Titans am Ende mit 75:82.

Fazit: Leider reicht eine gute Halbzeit auf diesem Niveau nicht um ein Spiel zu gewinnen. Die Titans zeigten zwei Gesichter an diesem Tag und können am Ende auch kräftemäßig das Spiel nicht mehr drehen. Das JBBL Team beendet damit die Relegationsgruppe auf dem 6. Platz und trifft jetzt in den Playdowns um den Ligaverbleib gegen die Baskets Akademie Weser-Ems. Breits am 4. März müssen die jungen Titanen die lange Reise nach Oldenburg antreten bevor sie am 11. März das Heimspiel bestreiten werden.

Nähere Informationen kommen in den nächsten Tagen zu den angesetzten Spielterminen.

Dezimierte Titans erkämpfen Auswärtssieg

Am vergangenen Sonntag stand das letzte Auswärtsspiel in der Relegationsrunde für die JBBL auf dem Programm. Bereits um 7.30 Uhr starteten die acht jungen Titanen und die Coaches zum langen Auswärtsspiel nach Braunschweig. Leider musste man Aufgrund von Urlaub und Krankheit gleich sechs Spieler verzichten, was die Aufgabe nicht leichter machte.

Der Start verlief ausgeglichen und die Titans mussten sich erstmal an diese neu Situation und Formation gewöhnen. Nach vier Minuten zündeten die Dresdner den Turbo und konnten bis zum Viertelende einen 17:5-Lauf hinlegen. Besonders stark zeigten sich die Titans in dieser Phase von der Freiwurflinie wo sie 8/10 Würfe versenkten.

Im zweiten Viertel kam die beste Phase der U16-Titans die ein ums andere Mal gut in der Defense standen und daraufhin zu leichten Fastbreaks kamen. Mit einer 42:26 Führung ding es zur Halbzeit in die Kabine.

Nach der Pause merkte man den Titans die kurze Rotation an und ab Mitte des Viertels kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Punkten. Die jungen Dresdener hatten Probleme die gewohnte Intensität hoch zu halten und gingen mit nur noch neun Punkten Vorsprung ins letzte Viertel. Dort entwickelte sich ein wahrer Kampf um den Sieg. Dazu kam noch dass Paul Keese, Topscorer der Titans, mit muskulären Problemen die letzten sechs Minuten nicht mehr eingesetzt werden konnte. In der Folge kamen die Gastgeber in der letzten Minute nochmal auf zwei Punkte heran doch die Titans behielten die Nerven und scorten nochmal eine Sekunde vor Schluss zum finalen 71:67 Sieg.

Ein am Ende steht ein verdienter Arbeitssieg der acht unermüdlich kämpfenden Jungs, die happy zurück nach Dresden fuhren, zu buche. Besonders erwähnenswert war die Leistung des jungen Robby Naumann der mit 16 Punkten und 11 Rebounds persönliche Career Highs aufstellte und mithalf dieses Spiel zu gewinnen.

Nächsten Sonntag kommt es noch zum abschließenden Heimspiel gegen die NINERS Chemnitz bevor es dann Anfang März in die Play-Downs für die jungen Titans geht. Das Spiel findet am 18.02.2018 – 10:00 Uhr im Hülse-Gymnasium statt. Wir freuen uns über jeden Fan, der Weg in die Halle findet um die JBBL bei der Mission Klassenerhalt zu unterstützen.

SNCZ: Tiny-Titans gewinnen SNCZ-Mini-Cup

Am zweiten Februarwochenende waren die U10-Mannschaften der Dresden Titans sowie des USC Leipzig bei ihren tschechischen Nachbarn des BK SLUNETA Usti nad Labem zum ersten Jugendspieltag 2018 des von der Europäischen Union geförderten SNCZ-Pojekts „Basketball als Brücke für die Jugend in der Euroregion Elbe-Labem“ zu Gast. Bei dem Turnier traten die „Minis“ aus Deutschland gleich gegen zwei Auswahlmannschaften der Gastgeber an, wobei die grenzübergreifende Freundschaft einmal mehr ausgebaut wurde.

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Nachdem sich die „Tiny Titans“ am frühen Morgen mit Ihren Eltern in der Fahrtkolonne auf den Weg gemacht hatten, trafen sie im ersten Spiel des Tages auf die A-Mannschaft von SLUNETA, die diesmal gespickt mit mehreren Anfängern an den Start gingen, während die Dresdner mit ihren talentiertesten Jungspunden zeigen wollten, was sie drauf haben. Und das gelang: eindrucksvoll setzten sich die Gäste mit 93:9 am Ende durch und setzten damit ein Ausrufezeichen in Sachen Turniergewinn.

Deutlich spannender ging es im zweiten Matchen zwischen der B-Mannschaften des BK Usti und den kleinen „UniRiesen“ aus Leipzig zur Sache. In einem spannenden Match war den Gästen aus der Messestadt die etwas längere Anreise anzumerken. Nach einem verkorksten Start konnten der USC das Aufeinandertreffen knapp mit 49:43 für sich entscheiden, ehe es anschließend zum gemeinsamen Mittagessen ging.

Gut gestärkt folgten nach der Mittagspause zwei weitere deutsch-tschechische Duelle, wobei sich erneut die beiden Sächsischen Mannschaften durchsetzen konnten. So sicherten sich die Titans mit einem 114:18-Sieg gegen Usti-B bereits vorzeitig den Turniersieg aufgrund der deutlich höheren Korbdifferenz, da sich die Leipziger in der abschließenden Partie des Tages nicht ganz so deutlich, sondern mit „nur“ 51:21 gegen Usti A gewinnen konnten.

Am Ende waren die Ergebnisse aber eher zweitrangig, viel wichtiger war der Spaß und die strahlenden Augen der „Minis“ als sie zur Siegehrung sahen, was auf sie wartete. So erhielt jede Mannschaft einen Pokal und jedes der Kinder ging mit einer Medaille um den Hals nach Hause. Zudem wählten die Trainer mit Max, Filipp, Mika und Jakub jeweils einen Vertreter aus allen Mannschaften ins ALL-STAR-Team des Turniers. Der kleine Herrmann von den Titans wurde zudem als bester Spieler mit dem MVP-Award ausgezeichnet.

Das war aber noch nicht alles: während unsere stolzen „Titanen“ den Heimweg antreten mussten, da einige der „Zwerge“ direkt mit Mama und Papa in der Winterurlaub aufbrachen, blieben unsere Freunde aus Leipzig noch über Nacht und besuchten mit den Altersgenossen aus Usti noch am Abend das Topspiel zwischen SLUNETA Usti nad Labem und CEZ Nymburk in der tschechischen NBL (1. Liga). Dabei sammelten die Kinder nicht nur tolle Eindrücken, sondern auch fleißig Autogramme der Stars.

Alles in allem war es ein rundum gelungener Tag, wo wir einmal mehr „Dekuji“ sagen möchten, bei all den vielen Helfern und Eltern, die unseren kleinen „Korbjägern“ diesen ermöglich haben.

Starke Defense sichert den Titans-Sieg

Am Sonntag spielte unsere JBBL ihr vorletztes Heimspiel in der Gruppenphase der Relegations-Gruppe 2 gegen das Team aus Hannover. Anpfiff war 14 Uhr in der 101 Oberschule wo zahlreiche Fans erschienen darunter auch Mitglieder des Titans Fan Clubs “Forza Blue”.

Die jungen Titans starten mit viel Energie und Tempo ins Spiel und legen in den ersten fünf Minuten einen 11:0-Run hin. Erst dann konnten die Gäste mit einem Dreier die ersten Punkte aufs Scoreboard bringen. Bis zum Ende des 1. Viertels kassierten die Dresdner zu viele Fouls und schickten den Gegner an die Freiwurflinie.

Mit 17:8 ging es in den zweiten Abschnitt. Aufgrund der zahlreichen Fouls ging da der Rhythmus der Titans verloren und die Offense geriet ins stocken. Dennoch kämpften die Jungs in der Defense und ließen nur wenige Punkte der Hannoveraner zu. Eine 14 Punkte Halbzeitführung stand am Ende auf dem Papier.

Der Start der zweiten Hälfte gehörte wieder ganz den Titans die mit aggressiver Defense, vielen Fastbreaks und den frenetisch anfeuernden Fans eine Vorentscheidung erzwangen. Das 3. Viertel wurde klar gewonnen und brachte einen 57:36 Vorsprung.

Im letzten Spielabschnitt konnten alle Titans nochmal Spielzeit und Erfahrung sammeln und spielten den Sieg sicher nach Hause. Eine geschlossen Teamleistung brachte den Titans den verdienten Sieg an diesem Nachmittag. Ein großes Dankeschön geht an alle Fans die beim Spiel das Team unterstützt und für eine tolle Stimmung gesorgt haben.

Nächsten Sonntag geht es für die JBBL in Braunschweig weiter bevor am 18.2 das letzte Heimspiel gegen Chemnitz auf dem Programm steht. Dieses wird dann 10:00 Uhr in der Margon Arena stattfinden.

Niederlage in Bayern

Ein schöner Tag auf der Autobahn lag vor den Dresdem Titans II bevor sie gegen den oberbayrischen TSV aus Wolnzach antreten konnten. Die Prüfungszeit an der TU Dresden reduzierte diese Woche schon die Centerrotation von Coach Pleta, aber Samstagmorgen musste auch noch Jakob Kleine-Natrop krankheitsbedingt absagen, weshalb man mit nur 3 Brechern *hust* die Fahrt antreten konnte. In Wolnzach angekommen stellte man auch noch fest, dass das Heimteam genau auf den großen Positionen massiv nachgebessert hatte. Während im Hinspiel Alsen als Center überzeugte (35 Punkte), fand er sich im Rückspiel nicht mal in der Starting Five wieder.

Auch ohne Alsen kam Wolnzach gut ins Spiel, ihre Bigs scorten in der Mitteldistanz und per Dreier. Zenker und Niendorf sorgten in Minute 6 auf Dresdner Seite für die einzige Führung im Spiel (9:11). Wolnzach startete dann allerdings viertelübergreifend einen 15:00 Run, mithilfe dessen sie schon im ersten Abschnitt doppelt so viele Punkte erzielten wie die Titans (22:11). Das zweite Viertel dominierten weiter die tiefen Spieler des TSV mit Rebounds und Punkten. Angefeuert von einer vollen Halle bauten sie ihre Führung zur Halbzeit auf 15 Punkte aus (44:29).

Im dritten Viertel konnte Dresden sich nochmal auf 8 Punkte heran kämpfen (26. Minute, 49:41) aber dann überpacte man ein bisschen und Wolnzach fand wieder seine Innenspieler, die für Punkte in Korbnähe sorgten (Ende 3. Viertel 57:46). Das letzte Viertel ging dann hin und her. Wolnzach machte nicht mehr als man musste, ließ Dresden noch ein paar Mal auf unter 10 Punkte heran kommen, aber fand dann immer wieder die richtigen Antworten. Dresden verlor das Spiel mit 75:63 und wohl in einer Auseinandersetzung beim Abklatschen auch noch ihren Aufbau Noah Berge, der von einem gegnerischen Spieler provoziert sowie ins Gesicht gefasst wurde und sich danach zu einer Beleidigung hinreißen ließ. Von der außerordentlichen Fairness des Gegenspielers abgesehen, sehen die Schiedsrichter immer erst die zweite Aktion und so bezahlte man somit auch nach Spielende noch Lehr- und wahrscheinlich auch bares Geld.

Dresden ist jetzt langsam unter Druck wieder Pluspunkte einzufahren, will man auch 2019 noch Regionalliga spielen. Chance dazu wäre am 18.02. gegen die TG Tropics aus Würzburg.

Topscorer der Partie war Michael Zenker (20 Punkte) für Dresden und Valerian Michael Viktor Zenk (16 Punkte, 1 Dreier) für Wolnzach.

Starker Auftritt der 3.Herren

Am Samstag war nach einer fast sechs wöchigen Pause unsere Landesliga Mannschaft wieder im Einsatz. Im ersten Spiel des Jahres war das Team aus Zittau zu Gast in der 101 Oberschule.

Von Beginn an merkte man, dass die jungen Dresdner voller Energie und Freunde in das Spiel gingen. Mit hohem Tempo und aggressiver Defense setzten die Titans den Gegner ständig unter Druck und erzwang viele Ballverluste auf Seiten der Zittauer. Leider schlichen sich in der ersten Halbzeit noch einige Fehler im Abschluss und der Defense ein, was eine höhere Führung verhinderte. Folgerichtig ging es mit nur einer 41:33-Führung in die Kabine. Nach der Pause erhöhten die Titans nochmal die Intensität in der Defense und hielten den Gegner auf nur zwei Punkte im 3.Viertel! Selber scorte der Titans-Nachwuchs ganze 22 Punkte und hatten somit das Spiel schon vorentschieden.

Im letzten Viertel wurde der Vorsprung verwaltet und der Sieg sicher nach Hause gespielt was am Ende ein 76:47 bedeutete. Die Titans konnten sich damit für die Niederlage im ersten Saisonspie mehr als nur revanchieren und blicken nun mit viel Vorfreude auf das Stadtderby gegen den BC Dresden.

Tipp-off ist bereits am Freitag um 20.30 Uhr in der DKS in Dresden-Neustadt.

 

Deutliche Niederlage gegen TSV Nördlingen

Zum 2. Spieltag der Rückrunde kam der TSV 1861 Nördlingen nach Dresden. Das Hinspiel verloren die Titans noch mit 4 Punkten und zeigten dabei eine der schwächsten Leistungen der Saison. Mittlerweile gab es einige Neuerungen im Kader der Traditionsmannschaft aus dem Donau-Ries Kreis. Auf Flügel wurde Georgi Krastev und als Center Garny Valente Garcia Nivar verpflichtet um die dürftige 3-9 Bilanz aufzubessern und nicht in Abstiegsängste zu kommen. Die Titans hingegen wollten auf der guten Leistung vergangene Woche gegen Waldnaab aufbauen und den zweiten Sieg in 2018 einfahren. Allerdings musste Coach Pleta krankheitsbedingt auf Robert Zobel verzichten.

Das Spiel begann gleich mit einem ansatzlosen Dreier ohne Rebounder nach dem Sprungball durch Krastev, der nix als Netz berührte. Die Titans taten sich schwer und konnten im ersten Viertel fast ausschließlich von der Freiwurflinie scoren. Zu viele Distanzwürfe wurden genommen und allesamt verworfen. Nördlingen hingegen scorte durch #1 Cratit im Fastbreak oder per Wurf von Ruppert (zwei 3er) und Krastev. Mit einem Defizit von 5 Punkten (16:21) ging es ins zweite Viertel. Gleich in den ersten Minuten konnten man drei Dreier versenken und so das Spiel ausgleichen (25:25). Allerdings lief defensiv nicht viel zusammen beim Heimteam. Der neue nördlinger Center zerlegte die Verteidigung im Alleingang. 11 Punkte gingen auf das Konto von Garcia Nivar, die er durch guten Einsatz seines bulligen Körpers innerhalb der Zone erzielte. Auf Seiten der Titans hielt offensiv einzig Clayton Msuya dagegen (10 Punkte-3 3er). Ein 5-0 Lauf des TSV zum Ende der ersten Halbzeit stellte dann allerdings auf 36:45.

Die Halbzeitansprache im Kreis der Dresdner wurde etwas lauter, da die Einstellung überhaupt nicht stimmte. Auch wenn man sich vornahm in den zweiten 20 Minuten vieles besser zu machen und auch mit einem Dreier durch Msuya startete, glich die Art und Weise dem der ersten Halbzeit. Nördlingen punktete weiter durch ihr Dreigestirn von Krastev, Cratit und Garcia Nivar. Dresden spielte weiter viele Turnover, One-Pass-Angriffe und schoss Fahrkarten. Ein Dreier von Cratit beendete den dritten Abschnitt mit einem Score von 55:67. Man hoffte noch auf ein ähnliches vierte Viertel wie letzte Woche gegen Waldnaab, als man dem Gegner gar nix mehr erlaubte und so das Spiel drehen konnte. Diesen Sonntag war allerdings vieles anders und so wurde das Spiel eher schlechter als besser. Kopf- und Planlos rannte man übers Feld, erlaubte den besten Spielern des Gegners genau die Abschlüsse, die sie mögen und in der Offensive gab es entweder keine Pässe oder welche zum Gegner. Völlig verdient verlor man das Spiel am Ende mit 20 Punkten (72:92) und zeigte die schlechteste Leistung der Saison. Einziger Lichtblick waren die 24 Punkte und sieben Dreier von Clayton Msuya, allerdings war der Rest finster, wirklich finster.

In der kommenden Trainingswoche sollte man sich überlegen ob man nochmal so spielen möchte oder doch eher zurück kommen will zum Team Basketball. Am kommenden Sonntag sind dann die Young-Guns aus Regnitztal zu Gast und wenn dieses Teams eins bestraft, dann ist es zu wenig Einsatz.

Für Dresden punktete Msuya (24 Punkte, 7 3er) und Zenker (20 Punkte) am besten. Die 3 Profis aus Nördlingen zeigten sich für 20 (Krastev, 3 3er), 23 (Garcia Nivar) und 25 Punkte (Cratit) verantwortlich.

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Deutliche Niederlage in Berlin

Am Sonntag spielte unsere JBBL Mannschaft in Berlin gegen DBV Charlottenburg. Die Titans mussten aufgrund von Verletzungen auf die Leistungsträger Blaske und Kessler verzichten, die dem Team wohl noch länge Zeit fehlen werden.

Die Dresdner starteten mit einer veränderten Starting Five in das Spiel. Von Beginn weg merkte man die fehlende Abstimmung der Jungs und so startete man mit einigen Abstimmungsproblemen ins Spiel. Guten Aktionen in der Offense, folgten viele einfache Fehler in der Defense und so lag man Ende des 1. Viertels mit 22:13 zurück. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Titans die Intensität und kämpften sie sich kurz vor der Halbzeit auf drei Punkte heran.

In die Pause ging es dann mit sieben Punkten Rückstand aus Sicht der Titans, blieb aber noch in Schlagdistanz. In die zweite Halbzeit startete dann der Titans-Nachwuchs denkbar schlecht. So mussten die Jugen Titans-Recken gleich zwei Dreier und Fastbreak-Punkte verkraften welche zum ersten höheren Rückstand in diesem Spiel führten. Von diesem Run konnten sich die Titans nicht mehr erholen und gingen mit einem 19 Punkte Rückstand ins letzte Viertel.

Dort versuchten die Titans nochmal mit aggressiver Defense ins Spiel zurück zukommen doch am Ende war an diesem Tag der Gegner stärker und lies kein Comeback mehr zu. Zu viele einfache Ballverluste und eine schlechte Freiwurfquote machten an diesem Nachmittag den Titans schwer zu schaffen und verhinderten ein besseres Abschneiden.

Nächstes Wochenende haben die Spieler der JBBL frei bevor am 04.02.2018 das nächste Heimspiel gegen Hannover auf dem Programm steht. Das Spiel findet 14:00 Uhr in der 101 Oberschule statt.