ProB: Saisonvorschau – ProB-Süd 2017/2018

Dresden, 22.09.17 - Die Dresden Titans sind zurück in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Von September bis Februar wollen sich unsere Basketballer in der Hauptrunde wieder zurück in die Erfolgsspur kämpfen, ab März dann wieder in den Playoffs um die Meisterschaft kämpfen. In der Südstaffel der dritthöchsten deutschen Spielklasse dürfen die Basketball-Fans in Elbflorenz einmal mehr attraktive Duelle gegen ambitionierte Klubs, wie etwa den deutschen Rekordmeister aus Leverkusen, den Liga-Favoriten aus Elchingen oder aber auch die Kaderschmieden der BBL-Top-Klubs aus Frankfurt, Bonn und München erwarten.

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Wie attraktiv die ProB sein kann, hat die Sommerpause gezeigt. Mit Daniel Theiss und Maxi Kleber schafften zwei ehemalige ProB- und heutige Nationalspieler, die bereits in der Margon Arena aufgelaufen sind, den Sprung in die nordamerikanische NBA. Dort treffen sie künftig auf die Superstars Dirk Nowitzki und Dennis Schröder, der selbst einst in Braunschweig mit Titans-Forward Marc Nagora in der ProB auf „Korbjagd“ ging. Wie Dennis Schörder und Co. wollen auch in der Saison 2017/2018 die angehenden Nationalspieler Leon Kratzer (Würzburg), Richard Freudenberg, Niklas Kiel (Frankfurt) oder auch Nelson Weidemann (FC Bayern) die Liga als Sprungbrett für ihre Profikarriere nutzen und einen Blick auf die nächste Generation des deutschen Basketballs geben.

Neben den BBL-Farmteams aus München, Würzburg, Frankfurt, Bonn und Gießen warten auf die Dresden Titans auch sechs weitere ambitionierte Gegner. Allen voran kommen mit Coburg, Schwelm und dem KIT Karlsruhe drei ambitionierte Aufsteiger aus der Regionalliga. Während man in Schwelm mit einer nigelnagelneuen Arena perspektivisch große Ziele verfolgt, rückte der Universitätsverein aus Karlsruhe erst als letzter Klub nach, weil dem eigentlichen ProB-Aufsteiger aus Schwenningen die Lizenz nicht erteilt wurde. Anders dagegen sah es beim BBC Coburg aus. Die Franken untermauerten nicht nur mit dem souveränen Gewinn der Meisterschaft der 1. Regionalliga Südost ihre Ambitionen auf Höheres, auch konnten sie ihre Mannschaft namhaft verstärken. Unter anderem wechselte Dresdens langjähriger Publikumsliebling Max von der Wippel in die Residenzstadt. Ende Januar 2018 kommt es so zum Wiedersehen mit dem sympathischen Centerspieler in Dresdens Margon Arena.

Anders als die Neulinge zählen die Giants Leverkusen und die Dragons Röhndorf zu den bewährten Teams der ProB-Süd. Während man in Röhndorf letztes Jahr mit dem Klassenerhalt nur knapp am „Supergau“ vorbeischrammte, wird in Leverkusen konstant gearbeitet. Nach dem ProA-Abstieg der Giants vor einem Jahr, wagt man langsam wieder den Blick nach oben. Etwas konkreter sieht es dagegen in Elchingen aus. Den Scan Plus Baskets wird in diesem Jahr eine starke Saison zugetraut. Nachdem sie im Vorjahr das Playoff-Halbfinale erreichten, konnten sie den Großteil ihres Kaders zusammenhalten und sich zudem mit Kevin Wysocki verstärken. „Ich denke, dass Elchingen sehr gute Chancen auf die Meisterschaft hat. Mit Dario Jercic haben sie zudem Konstanz auf der Trainer-Position“, schätzt Titans-Coach Nenad Josipovic ein.

Für Josipovic und seine „Titanen“ sind die Playoffs in diesem Jahr das erklärte Ziel. „In der Endrunde“, weiß der Kroate, „ist dann alles möglich.“ Vorab aber wollen sich die Dresdner Korbjäger am besten unter den Top-4 in der bis Februar laufenden Hauptrunde etablieren, um sich den Heimvorteil in den Playoffs zu sichern. Vor allem die letztjährigen Spieler wollen nach dem verkorksten Jahr in der ProA zeigen, dass die Titans wieder erfolgreich sein können. „Dresden gehört wieder nach oben“, ist Forward Marc Nagora überzeugt. „Wir als Mannschaft wollen deshalb zeigen, dass wir aus dem letzten Jahr gelernt haben. Das sind wir nicht nur uns, sondern vor allem unseren Fans schuldig.“