ProB: Titans gewinnen Shootout!

hall_debutDresden, 11.11.2017 – Beim letzten Auswärtstrip nach Frankfurt spielten die Titans nach einem starken Auftaktviertel eher uninspiriert und gaben das Spiel in der Folge noch ab. Gegen die EN BASKETS Schwelm wollten Dresdens Korbjäger deshalb cleverer und konstanter auftreten. Die Sachsen konnten auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. US-Guard Larry Hall bekam den Vorzug vor seinem Landsmann Steven Bennett. Den BASKETS fehlte dagegen Topscorer Christopher Hortman. Dessen Abstinenz wussten die Gastgeber offensiv durchaus zu kompensieren. Doch die „Firepower“ Dresdens (18 Dreier bei 58%) war am Ende zu viel und reichte den Landeshauptstädtern, neben einer exzellenten Freiwurfquote (93%), zum verdienten Auswärtserfolg.

Beide Teams starteten fulminant in die Partie. Nach nur einer Minute stand es bereits 7:6 für die Gastgeber, ehe Dresdens Travis Thompson (24 Pkt, 4 Ast) und der Rest der Titans vollkommen heiß liefen. Aberwitzige 80% von der Dreierlinie bei acht Treffern aus der Distanz und 75% Feldwurfquote im ersten Viertel bedeuteten eine deutliche 34:18-Führung der Gäste. Auch Debütant Larry Hall verwandelte direkt seinen ersten Dreier für Dresden. Im zweiten Spielabschnitt „ballerten“ die Spieler von Head Coach Nenad Josipovic fröhlich weiter und ließen den überforderten Schwelmern kaum Luft zum Atmen. Titans-Kapitän Janek Schmidkunz (17 Pkt, 11 Ast) bereitete immer wieder leichte Abschlüsse für seine Mitspieler vor. Insgesamt verbuchten die Gäste allein in Halbzeit eins 15 Assists (28 über die gesamte Partie). Ein Dreier in den letzten Sekunden durch Schwelms Thomas Reuter (23 Pkt, 7 Ast) entließ die Titans dann mit einem 57:42 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des dritten Viertels brachten vier Dreier in Serie die Westfalen blitzschnell wieder auf Tuchfühlung. Die Schwelmer ließen nicht locker und in der Abwesenheit von Hortman sprangen vor allem der kroatische Veteran Aleksandar Cuic (17 Pkt, 9 Reb) sowie Reuter für die BASKETS in die Bresche. Dadurch nahm die Partie immer mehr an Fahrt auf und die Gäste konnten nur mit viel Mühe einen sichtlich geschrumpften 75:69-Vorsprung ins Schlussviertel retten. Für Dresden übernahmen nun Schmidkunz, Thompson und Helge Baues (19 Pkt, 7 Reb) offensiv Verantwortung. Dennoch verkürzte Schwelm zwischenzeitlich bis auf einen Punkt und zwang Dresdens Coach Nenad Josipovic bei noch dreieinhalb Minuten zur Auszeit. Im Anschluss gelang es Marc Nagora (11 Pkt) per Dreier zu punkten und auch Thompson flammte mit zwei Distanzwürfen wieder auf. Doch auf Seiten der Gastgeber antwortete Andrius Mikutis (15 Pkt, 9 Reb) ebenfalls von „Downtown“. Mit einem spektakulären „Alley Oop-Dunk“ begrub dann aber Sebastian Heck (18 Pkt, 4 Ast) endgültig die Hoffnungen Schwelms. Den anschließenden „Freiwurfmarathon“ überlebten die Titans und tüteten mit 101:96 den dritten Auswärtssieg ein.

„Das war am Ende nichts für schwache Nerven. Aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir den Sieg einfahren“, so Titans-Geschäftsführer Jörn Müller nach der Partie. Dresdens Assistenztrainer Dainius Pleta lobte vor allem die Disziplin der Spieler: „Im gesamten letzten Viertel leisteten wir uns trotz des enormen Drucks nur einen Ballverlust. Das war spielentscheidend!“ Mit nun vier Siegen aus den letzten fünf Partien, ist bei den Titans eindeutig ein Aufwärtstrend erkennbar. Am nächsten Spieltag gibt es gegen den Tabellennachbarn aus Gießen dann die Chance, im Rennen um die Playoff-Plätze weiter Boden gut zu machen.

Beste Werfer:

Dresden:             Thompson (24 Punkte), Baues (19), Heck (18)

Schwelm:            Reuter (24), Cuic (17), Mikutis (15)

 

Pressedienst
Dresden Titans