ProB: Titans verteidigen ihre Margon Arena

2017-5-11_BauesDresden, 05.11.2017Nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage in Frankfurt vergangenen Mittwoch konnten die Dresden Titans ihren Aufwärtstrend vor heimischen Publikum in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bestätigen. Drei defensiv überzeugende Viertel reichten gegen ein junges Farmteam der TG s.Oliver Würzburg, um zu Hause erneut zu punkten und in der Tabelle der ProB-Südstaffel wieder auf Rang sieben zu klettern. Verstärkt durch BBL-Talent Leon Kratzer schafften es die Gäste trotz Aufholjagd im letzten Viertel nicht, die Rückkehr des ehemaligen Titans-Coach Liam Flynn mit einem Sieg zu versüßen.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es zunächst beiden Teams kontinuierlich zu punkten. Die Einwechslung Steven Bennetts ( 9 Pkt, 2 STL) auf Dresdner Seite befeuerte dann jedoch die Angriffsbemühungen der Titans, die sich in der Folge mit einer 18:11-Führung absetzen konnten. Die Verteidigung der Hausherren wurde im zweiten Viertel stetig aggressiver und junge Würzburger Talente wirkten häufig überfordert. Insbesondere Malick Fall ( 6 Pkt, 7 Reb) spielte in der „Defense“ sensationell gegen das Deutsche Riesentalent Leon Kratzer (10 Pkt, 4 Reb) und nahm den BBL-Jungprofi fast gänzlich aus der Partie. Die „Titanen“ münzten indes ihre Ballgewinne in viele einfache Punkte im Schnellangriff um und zogen so immer weiter davon. Zwei schnelle Dreier der Gäste verkürzten vor der Halbzeitpause dann aber noch die Führung der „Elberiesen“ auf 36:24.

Wie zu erwarten kam die TG fokussierter aus der Kabine, um das Spiel eventuell noch zu drehen. Auf jeden erzielten Punkt der Würzburger hatte Dresden jedoch die passende Scoring-Antwort. Vor allem Helge Baues ( 14 Pkt, 50% FG) knüpfte nahtlos an seine herausragende individuelle offensive Leistung aus dem Frankfurt-Spiel an und punktete äußerst effizient. Auf Seiten der Gäste fanden zumindest Kratzer und Dejan Kovacevic (15 Pkt, 10 Reb) langsam ins Spiel und versuchten ihre Mannschaft in Schlagdistanz zu bringen. Dennoch vergrößerten die Titans vor dem finalen Spielabschnitt ihre Führung auf 51:38. Im vierten Viertel gelang es den Gästen dann durch acht schnelle Punkte den Rückstand zu verkürzen. Es dauerte ganze fünf Minuten, bis Dresdens Travis Thompson ( 8 Pkt, 5 Reb) den Scoring-Run der Würzburger durchbrechen konnte. Nichtsdestotrotz glich die TG zwischenzeitlich sogar aus, ehe Kapitän Janek Schmidkunz (13 Pkt, 6 Reb, 5 Ast) mit einem Dreier zwei Minuten vor Ultimo die Führung wieder zurückholte. Mit mehreren Freiwürfen machte Schmidkunz dann kurz vor dem Schlusspfiff alles klar und bescherte den 1200 Fans in der Margon Arena den zweiten Heimsieg in Folge.

Nach dem Spiel machte Dresdens Cheftrainer unter anderem die aggressive Verteidigungsarbeit seines Teams für die späte Aufholjagd der Gäste verantwortlich. „Wenn du so aggressiv verteidigst wie wir, kostet es viel Kraft. Mit Leon Kratzer hatten die Würzburger zudem eine große Verstärkung im Kader. Dass wir im letzten Viertel gegen die Zonen-Defense dann nichts mehr treffen ist unglücklich. Dennoch haben wir gewonnen“. Dem schloss sich auch Titans-Forward Marc Nagora an: „Die Fans waren für uns da und letztlich haben wir das Ding nach Hause gebracht!“, fasste Dresdens Nr. 13 nach der Partie dann auch treffend zusammen. Am nächsten Samstag müssen die Titans dann wieder auswärts überzeugen, wenn sie zum Karnevalsbeginn gegen den Tabellenvierten aus Schwelm antreten.

Beste Werfer:

Dresden:             Baues (14 Punkte), Schmidkunz (13), Bennett (9)

Würzburg:          Kovacevic (15), Kratzer (10), Jackson-Cartwright (9)

 

Pressedienst
Dresden Titans