SN-CZ: Girls-Cup macht Laune auf mehr!!

Im Dezember luden die Dresden Titans und der BK SLUNETA Usti nad Labem zum ersten Mal im Rahmen des SN-CZ-Projekts „Basketball als Brücke für die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe“ ausschließlich Mädchen-Mannschaft zu einem deutsch-tschechischen Turnier in die sächsische Landeshauptstadt ein. Mit den Basketball Clubs aus Dresden und Ottendorf-Okrilla sowie dem USV TU Dresden und den Chemcats Chemnitz folgten vier sächsische Teams der Einladung, um sich mit zwei tschechischen Mannschaften aus Usti nad Labem und Decin zu messen.

girlscup1

Ziel des 1. SN-CZ-Girls-Cup war es, sich zunächst einmal kennenzulernen und ein erstes Bild von dem Spielniveau im weiblichen Bereich der Altersklasse U14 zu machen. In den Vorrundenspielen der beiden 3er-Gruppen konnte man klar erkennen, dass unsere tschechischen Freunde erwartet körperliche Vorteile und auch sehr intensive Spielweise an den Tag legten, womit sich die Mädels aus Sachsen am Anfang zwar etwas schwer taten, aber sich im Turnierverlauf immer besser darauf einstellen konnten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, wobei sich die Mädels reichlich am Pizza-Buffett stärken konnten, folgten im Anschluss an die Gruppen- jeweils die Überkreuzspiele um die Platzierungen. Dabei zeigten die jungen Korbjägerinnen vor den Augen von Regionaltrainer, Rene Naumann, super Leistungen und boten auch den mitgereisten Eltern spannende Partien.  Am Ende setzte sich im Finale der BK Decin im tschechischen Derby gegen ihre Nachbarn aus Usti durch. Im kleinen Finale siegten hingegen die ChemCats gegen den BC Ottendorf-Okrilla und im Spiel um Platz 5 ging der USV TU Dresden gegen den BC Dresden als Sieger vom Platz.

„Es waren sehr gute Spiele und die Mädels haben mit ihren Leistungen gezeigt, dass es richtig ist auch den Mädchenbasketball in unser Projekt stärker mit einzubinden“, freute sich Projekt Manager Gert Küchler. Regionaltrainer Naumann, der für den sächsischen Basketballverband vor allem für die Talententwicklung im weiblichen Bereich in der Region Dresden verantwortlich ist, pflichtete bei: „Genau diese Wettkämpfe und Härte benötigen wir um unsere Mädels im Bezirk Dresden weiter voranzubringen. Dabei waren sich am Ende auch alle Trainer und Spielerinnen der teilnehmenden Teams einig.“

Ein großes Danke geht nicht nur an die Europäische Union, die den Austausch und die Entstehung neuer deutsch-tschechischer Freundschaften möglich macht, sondern auch an alle Helfer, Kampfrichter, Schiedsrichter sowie Eltern/Fahrer und Trainer, ohne die solche Turniere und die damit verbundenen schönen Erlebnisse für die Mädchen nicht auf die Beine gestellt werden können.