Ziel3: Chomutov gewinnt 3. Ziel3-XMAS-Cup

Ziel3: Chomutov gewinnt 3. Ziel3-XMAS-Cup

ziel3Zum Jahresabschluss 2013 luden der BK Usti nad Labem und die Dresden Titans im Rahmen ihres Ziel3-Projekts „Basketball kennt keine Grenzen“ noch einmal zum dritten X-Mas-Cup ins böhmische Aussig an der Elbe ein. Mit den Basketballklubs aus Decin, Chomutov, Litoměřice sowie Chemnitz, Leipzig und Gotha folgten insgesamt acht Mannschaften der Altersklasse U15 (Jahrgang 1999/2000) dem Aufruf und nahmen an dem eintägigen Weihnachtsturnier teil.

Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften, die im Vorfeld des Turniers ausgelost wurden. Während die eine Gruppe ihre Spiele im gewohnten Sportcentrum Sluneta austrugen, spielten die zweite Gruppe in der benachbarten Sporthalle des Universitätswohnheims. Aufgrund des längeren Anreisewegs trugen zunächst die vier tschechischen Teams am Samstagmorgen ab 8 Uhr die ersten Gruppenspiele aus, während die Gastmannschaften aus Deutschland noch auf der Autobahn in Richtung Tschechien unterwegs waren.

Die zweite Spielrunde gehörte somit ab 9 Uhr den Teams aus der Bundesrepublik, wobei zunächst die Titans aus Dresden in der Gruppe A auf Gotha trafen, während sich in Gruppe B die Chemnitz Niners mit dem USC Leipzig maßen. Nachdem alle Mannschaften nunmehr einmal aktiv waren, zeichnete sich schon frühzeitig ab, dass die Gruppe A mit Dresden, Usti, Litoměřice und Gotha etwas ausgeglichener besetzt war, als die zweite Gruppe, wo sich mit Chemnitz und Chomutov als klare Favoriten gegenüber den ersatzgeschwächten Teams aus Decin und Leipzig abzeichneten.

Für unsere jungen „Titanen“ begann das Turnier vielversprechend. Obgleich man im ersten Spiel keinesfalls eine Glanzleistung ablieferte, konnten sich die Sachsen gegen den Nachwuchs aus Gotha mit 21:19 durchsetzen. Im zweiten Spiel des Tages wurde es dann richtig spannend. Nach drei desolaten ersten Vierteln egalisierten die Elberiesen im vierten Abschnitt gegen Slavoj Litoměřice einen 15-Punkte-Rückstand, verpassten aber im letzten Angriff den Siegtreffer. In der anschließenden Verlängerung zeigte sich dann, dass die Aufholjagd einfach zu viel Kraft gekostet hatte. Somit hatten die Dresdner nicht nur gegen Litoměřice das Nachsehen, sondern auch im direkt anschließenden letzten Gruppenspiel gegen die gastgebenden Pandas aus Usti nad Labem.

Bis zur Mittagspause ergaben sich schließlich nach der Gruppenphase folgende Tabellen, die über die weiteren Platzierungsspiele entschieden:

Gruppe A
1. BK Usti nad Labem SLUNETA
2. BiG Gotha
3. Dresden Titans
4. Slavoj Litoměřice
Gruppe B
1. BK Chomutov
2. Chemnitz Niners
3. BK Decin
4. UniRiesen Leipzig

In der abschließenden Finalrunde spielten nunmehr die Platzierten der jeweiligen Gruppen direkt gegeneinander. Aufgrund eines haushohen Sieges der Gothaer gegen Litoměřice rutschten die Titans dabei auf Rang 3 in Gruppe A, was ihnen ein finales Duell mit dem BK Decin einbrachte, während Slavoj gegen Leipzig antreten musste. Dabei ergaben sich zwei klare Siege zugunsten unserer Nachbarn. Nachdem sich zunächst Litoměřice gegen Leipzig souverän mit … durchsetzte, erwies sich auch die Deciner Kaderschmiede als zu stark für die jungen die „Titanen“, die sich somit am Ende mit dem siebten Platz zufrieden geben mussten.

Im anschließenden kleinen Finale konnten sich die jungen „Niners“ aus Chemnitz gegen die „Raketen“ aus Gotha mit … durchsetzen. Den Turniersieg machten schließlich die beiden Basketballklubs aus Chomutov und Usti unter sich aus. Dabei verkauften sich die heimischen „Pandas“ zwar teuer, mussten sich jedoch am Ende dennoch den erfahrenen Spielern aus Chomutov geschlagen geben.

Bevor sich alle Teams am Ende in die wohlverdiente Weihnachtspause verabschiedeten bedankten sich die Organisatoren bei allen Teilnehmern und Helfern, die einmal mehr für einen reibungslosen Verlauf des Turniers sorgten.

Die Projektpartner aus Usti und Dresden wünschen an dieser Stelle allen Teilnehmern ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest und freuen sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

ProB: Titanen schlagen Riesen

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Foto: rkphotografie

Dresden Titans gewinnen das Sachsenderby gegen die UniRiesen Leipzig beim Sparkassen-Gameday mit 103:98 (20:25, 33:20, 31:22, 19:31)

Letztes Spiel des Jahres, Gameday, Sachsenderby, 100er-Match, Saison-Zuschauerrekord – der gestrige Abend in der Margon Arena verdient vielerlei Attribute. Unterm Strich steht mit dem Erfolg im Sachsenduell gegen die UniRiesen aus Leipzig der Abschluss einer ungeahnt erfolgreichen zweiten Jahreshälfte für das Team von Trainer Thomas Krzywinski zu Buche. Auch wenn es die „Elberiesen“ am Ende gegen die Messestädter doch wieder etwas (zu) spannend machten, konnten Jones & Co. nach der Schlusssirene zu Recht mit ihren Fans ausgelassen feiern.

In ein intensives Spiel kamen die Gastgeber zunächst gut hinein, ehe die Leipziger die vielen Ballverluste der Elbestädter Mitte des ersten Viertels konsequent bestraften und ein 11:4 mit einem 14:0-Run in ein 11:18 verwandeln konnten. Damon Smith mit seinem erfolgreichen Dreierversuch im letzten Spielzug stellte aber umgehend den Anschluss her. Ab dem zweiten Viertel übernahmen dann die Hausherren das Zepter. Mit einem 10:0-Lauf eroberten sich die Dresdner die Führung zurück, die sie bis zum Schluss auch nicht mehr herschenken sollten. Gegen die Leipziger Zonenverteidigung fand allen voran der bärenstarke Andrew Jones – mit 22 Punkten schon in der ersten Spielhälfte – das richtige Rezept mit seinen Distanzwürfen. Aber auch „UniRiese“ Vierneisel unterstrich die Offensivqualitäten der Nordsachsen eindrucksvoll mit 17 Punkten, sodass es zunächst auf ein Privatduell mit dem Titans-Kapitän hinauslief – mit einem 53:45-Vorteil nach der Hälfte der Spielzeit für Dresden.

Auch die Halbzeitpause konnte die „Elberiesen“ in ihrem Erfolgslauf nicht stoppen. Im dritten Viertel brannten die „Titanen“ dann abermals ein regelrechtes (Offensiv-)Feuerwerk ab. „Wir haben in der zweiten Hälfte heute so ziemlich die beste Leistung in dieser Saison abgeliefert“, lobte Titans-Coach Krzywinski seine Truppe. Dass er diese Einschätzung dann noch einmal etwas revidieren musste, lag an der Leichtfertigkeit seiner Truppe in der Schlussphase – insbesondere den letzten zwei Minuten eines hochklassigen Duells. „Wir haben kurz vor Schluss zu zeitig die Füße hochgelegt und uns innerhalb von zwei Minuten 20 Punkte abnehmen lassen. Das darf uns in der Form nicht noch einmal passieren! In eigener Halle vor so einer Kulisse ist es nicht zu viel verlangt, die Konzentration bis zum Ende hochzuhalten“, nahm Krzywinski seine Truppe abschließend ins Gebet. Der gut aufspielende Bryan Nießen war es dann, der mit einem Steel den Ball für die „Elberiesen“ erkämpfte und zur Freude der Saisonrekord-Kulisse von 1170 Zuschauern noch die Hundert vollmachte.

Beste Dresdner Werfer: Jones (38 Pkt.), Smith (16), Heide (15)

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U12: Wechselhafte Leistungen im Dezember

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Zum Ausklang des Jahres standen für die U12 Nachwuchsmannschaft drei Termine im Dezemer an. In der Bezirksmeisterschaft ging es zum ersten Mal in dieser Saison gegen die Mannschaften von Ottendorf-Okrilla und Motor Sörnewitz. Hier erwischte die Mannschaft den bisher schlechtesten Tag der Saison und könnte weder im Angriff noch in der Verteidigung überzeugen. Am Ende Stand eine deutliche Niederlage gegen Ottendorf (72:41) und ein knapper Sieg gegen Sörnewitz (51:56) zu Buche.

Am zweiten Dezemberwochenende wurde das jährliche Nikolausturnier des Basketball Verbands Sachsen in Markleeberg veranstaltet. Von den Titans nahmen einige Spieler der U12 und U10 daran teil. Gespielt wurde in gemischten Teams und alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit das Spielabzeichen des DBB in Bronze, Silber oder Gold zu erlangen.

Am vergangenen Wochenende traf man in der Sächsischen Jugendliga auf die Mannschaften aus Leipzig und Plauen. Nach zwei deutlichen Siegen (120 : 12 gegen Leipzig und 89:16 gegen Plauen) steht man zum Jahreswechsel auf dem zweiten Platz hinter dem BV 99 Chemnitz.

ProB: Derby-Kracher zum Jahresende

gamedayDresden Titans empfangen am Samstagabend um 19.30 Uhr die UniRiesen Leipzig zum Sparkassen-Gameday in der Margon Arena

Die letzte Partie der Dresden Titans in diesem Jahr soll noch einmal etwas Besonderes werden. Sportlich kommt da das Aufeinandertreffen der beiden sächsischen ProB-Vertreter gerade recht. Auch vom Tabellenbild aus betrachtet, ist das Match des Ersten gegen den Tabellendritten ein absolutes Spitzenspiel. Aber auch abseits des Parketts wollen die „Elberiesen“ mit Einlauf- und Halbzeitshow bzw. einer speziellen Weihnachtsüberraschung für ein würdiges Rahmenprogramm und damit den Abschluss eines erfolgreichen Jahres sorgen. Präsentiert wird der Gameday dabei vom langjährigen Partner, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, die auch wieder ihre beliebte Fotoaktion im Gepäck hat. Alle Fans können sich dabei vor einem Megaposter fotografieren lassen und haben die Chance, 3×2 Freikarten für die Harlem Globetrotters am 23.03.2014 zu gewinnen. Die Arena-Tore öffnen am Samstagabend wie immer eine Stunde vor Tip-Off um 18.30 Uhr.

Die Vorzeichen stehen gut, konnten sich die „Titanen“ doch gleich am ersten Spieltag überraschend mit 73:66 gegen den ProA-Absteiger in der Arena Leipzig durchsetzen. Titans-Coach Thomas Krzywinski lobte damals vor allem die konzentrierte Defensivarbeit seines Teams, welche am Ende den Ausschlag im Sachsenduell gab. „Auch am Samstag wird es bestimmt wieder eine spannende Partie werden, in der Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Alle im Team sind schon heiß auf das Derby und wollen es zum letzten Heimspiel des Jahres noch mal ordentlich krachen lassen. Da hoffen wir vor allem auf die volle Unterstützung des Publikums“, stellt Krzywinski klar, der sich eine „emotionale, aber faire Partie“ wünscht. Das verlorene Spiel vom vergangenen Wochenende in Rhöndorf ist abgehakt. Vielmehr wollen die Titans in eigener Halle ihren Fans nun ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bescheren und die äußerst erfolgreiche Hinrunde mit einem Sieg krönen.

Doch mit den Leipzigern reist ein starkes Team an die Elbe. In der letzten Saison noch in der ProA aktiv, gelten die Messestädter bei vielen Experten als Favorit für den sofortigen Wiederaufstieg. Bisher unterstrichen die UniRiesen das eindrucksvoll. Besonders in der Offense wissen die Leipziger zu überzeugen. So punkten gleich fünf Spieler zweistellig pro Partie. Allen voran mit Jorge Schmidt (ehemals Chemnitz) sowie dem Deutsch-Amerikaner Eric Vierneisel verfügen die UniRiesen über zwei sehr erfahrene Korbschützen. Vor allem in der Fremde konnten die „Grünen“ viele Punkte einfahren. Zwei Auswärtsspiele in Folge wurden zuletzt gewonnen – jüngst gegen Leitershofen/Stadtbergen. Den Hattrick wollen die heimstarken Titans – diese Saison noch ohne Punktverlust in der Margon Arena – aber mit aller Macht verhindern.

ProB: Schwarzer Tag in Rhöndorf

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Foto: Ben Gierig

Dresden Titans unterliegen am Freitagabend im Rückspiel bei den Dragons Rhöndorf mit 63:100 (19:21, 7:25, 12:28, 25:26)

Dass Freitag der 13. kein gutes Omen bedeutet, ist allseits bekannt, die Dresden Titans mussten sich das am gestrigen Abend auch eingestehen. Fünf Tage nach dem knappen 85:79-Sieg gegen die Dragons Rhöndorf kamen die „Elberiesen“ beim direkten Rückspiel in Bad Honnef mit 63:100 böse unter die Räder. Die Mannschaft von Head Coach Thomas Krzywinski fand zu keinem Zeitpunkt so richtig ins Spiel. Die Gastgeber erwischten derweil – wie sie schon in der Vorwoche angedeutet hatten – einen absoluten Sahnetag.

Gut 900 Zuschauer sahen im ersten Spielabschnitt zunächst eine ausgeglichene Partie. Nach dem 21:19 zur ersten Viertelpause brannten die Dragons im zweiten Abschnitt ein wahres Feuerwerk von der Dreipunktelinie ab. Mit 8 Treffern aus 15 Versuchen von jenseits der 6,75 Meter setzten sich die Hausherren schon bis zur Halbzeit deutlich auf 46:26 ab. „Die Rhöndorfer haben uns heute nicht nur offensiv den Rang abgelaufen, sondern es auch gut verstanden, uns mit ihrer Zonenverteidigung das Leben schwer zu machen“, analysierte Krzywinski nach Spielende und sparte dabei nicht mit Kritik an seinen Schützlingen, die es aus seiner Sicht verpassten, den Ball unter den Korb zu bringen. „Wenn man nur einen von 21 Dreiern trifft, dann muss man sich andere Wege suchen, um zu punkten.“

Obgleich die „Titanen“ zu Beginn der zweiten Halbzeit mit ihrer Körpersprache zeigten, dass sie gewillt waren, den Spieß noch umzudrehen, wollte ihnen dies nicht gelingen. Statt zur Aufholjagd zu blasen, hagelte es weiter Fehlwürfe und Ballverluste. Die Hausherren dagegen trafen weiter aus allen Lagen. „Im Hinblick auf die Playoffs war das heute schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Wir haben gemerkt, dass es nicht leicht ist, gegen ein Team binnen weniger Tage zwei Mal zu gewinnen. Aus dieser Erfahrung müssen wir lernen und uns in der zweiten Halbserie weiter verbessern“, zog der Titans-Coach seine Schlüsse. Ins gleiche Horn stieß auch Präsident Martin Henneberg: „Wir bewerten das jetzt nicht über. Man hat uns aber gezeigt, dass wir nicht die Übermannschaft sind, für die wir zurzeit gehalten werden. Damit hat sich hoffentlich vorerst auch die Diskussion um ein ProA-Niveau erledigt. Dafür ist es einfach noch zu früh.“

Nächsten Samstag können die Titans den Hebel wieder umlegen, um das Jahr mit einem Sieg abzuschließen. Beim Sparkassen-Gameday empfangen die „Titanen“ am Samstag um 19:30 Uhr die UniRiesen Leipzig in der Margon Arena zum Sachsenderby.

Beste Dresdner Werfer: A. Jones (17 Pkt.), P. Lieser, G. Dölle (je 10)

U16: Rückrunde beginnt mit einer Niederlage

U16

U16 der Dresden Titans verliert mit 59:72 das erste Rückrundenspiel gegen den Nürnberger BC.

Dresden, 09.12.2013. Das Team von Coach René Naumann präsentierte sich am gestrigen Sonntag zwar besser als zuletzt, konnte am Ende aber den erhofften Sieg nicht einfahren. Die Dresdner reduzierten im Vergleich zu den Spielen zuvor deutlich die Anzahl der eigenen Ballverluste und konnten sich durch aggressives zum Korb ziehen vierzig Freiwürfe erarbeiten. Auch sonst lief es im Angriff besser, so dass immer wieder gute Wurfsituationen herausgearbeitet werden konnten. Allerdings war die Trefferquote nicht hoch genug, um eine Siegchance am Spielende zu haben.

Nürnberg setzte sich bereits im ersten Viertel 19:8 ab. Alle anderen Spielabschnitte konnten die “Jung-Titanen” ausgeglichen gestalten. Das lag vor allem an der guten Verteidigung über weite Strecken des Spiels, so dass im dritten Viertel der Rückstand zwischenzeitlich nochmals auf sechs Punkte geschmolzen werden konnte. “Da lassen wir immer noch die nötige Konsequenz vermissen. Es reicht bei uns einfach nicht für 40 Minuten. Aber es waren Verbesserungen zu erkennen,” kommentierte Trainer René Naumann die erneute Niederlage seines Teams.

Damit liest sich die Bilanz vor der Weihnachtspause ernüchternd. Einem Sieg stehen bereits sechs Niederlagen gegenüber. Da kommt die Pause über den Jahreswechsel zur rechten Zeit. Jetzt bietet sich die Gelegenheit die schwerwiegenden Verletzungsprobleme auszukurieren, um dann in den Playdowns den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Beste Werfer

Dresden: Arlt 24 Punkte, Dorosev 20
Nürnberg: Ghotra 16, Handt 13, Teka 10

ProB: Titans vor Rückspiel in Rhöndorf gewarnt

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Foto: Ben Gierig

Am kommenden Freitagabend treffen die Dresden Titans um 20 Uhr im direkten Rückspiel auswärts auf die Dragons Rhöndorf

Am morgigen Freitagfrüh machen sich die Korbjäger der „Elberiesen“ wieder einmal auf den Weg quer durch die Republik – diesmal von Ost nach West. Im 550 Kilometer entfernten Bad Honnef – bzw. in dessen Stadtteil Rhöndorf – wartet dabei allerdings ein alt bekannter Gegner. Denn erst am vergangenen Sonntagnachmittag trafen die Krzywinski-Schützlinge zum Abschluss der Hauptrunden-Hinrunde auf die Dragons. Beim direkten Rückspiel wissen also beide Mannschaften um die Stärken des Gegenübers.

„’Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.’ Diese Weisheit von Sepp Herberger klingt vielleicht etwas abgedroschen, trifft aber diese Woche absolut auf uns zu! Zwar haben wir die Rhöndorfer schon einmal besiegt, wir wissen jedoch auch, wie nahe wir dabei an einer Niederlage vorbeigeschrammt sind“, stellt „Titans-Urgestein“ Robert Haas mit Blick auf den starken Rhöndorfer-Auftritt am vergangenen Wochenende in Dresden fest. Selten wurden Dresdens Korbjäger zuletzt in der heimischen Margon Arena derart gefordert. Das Ergebnis fiel dabei am Ende nicht so knapp aus, wie sich der eigentliche Spielverlauf darstellte. Nur durch ihre Nervenstärke von der Freiwurflinie konnten die Dresdner in einem „Basketball-Krimi“ letztendlich das Punktekonto kurz vor Schluss noch etwas nach oben schrauben.

„Ich gehe davon aus, dass die Dragons am Freitag nach dem Prinzip ‚jetzt erst recht’ agieren werden. Zudem haben sie in eigener Halle einen Trumpf in der Hand“, spielt Titans-Coach Thomas Krzywinski auf die Zuschauerzahlen im „DragonDome“ an. Tatsächlich sind die Rhöndorfer in dieser Kategorie staffelübergreifend spitze. Von allen ProB-Ligisten ziehen die Westfalen mit 950 Zuschauern im Schnitt das größte Publikum an. Die Dresden Titans spielen in dieser Statistik jedoch auch wieder ganz oben mit – aktuell auf Rang vier. Dass dies aber am kommenden Freitag spielentscheidend sein wird, daran glaubt der Titans-Trainer weniger: „Es hat auch einen Vorteil, dass wir erst am Sonntag gegen Rhöndorf gespielt haben. Wir können uns noch gezielter auf die Stärken und Schwächen einstellen als noch am vergangenen Wochenende. Wichtig wird sein, dass wir aus unseren jüngsten Fehlern gelernt haben. Im ersten Viertel hatten wir große Schwierigkeiten, Remekun in Korbnähe zu stoppen und im zweiten Viertel haben Larsen und Co. von der Dreierlinie fast alles getroffen. Das müssen wir im Rückspiel konsequenter verteidigen. Deshalb haben wir unter der Woche diese Situationen wiederholt analysiert und trainiert.“

ProB: Dragons verlangen Titans alles ab

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BigM Pictures

Dresden Titans holen vor 868 Zuschauern in der Margon Arena einen glücklichen 85:79 (21:22, 20:21, 21:19, 23:17)-Heimerfolg über die Dragons Rhöndorf

Die „Drachen“ aus Rhöndorf waren mit einen Ziel nach „Elbflorenz“ gereist und das hieß: Auswärtssieg. So formulierte es zumindest Dragons-Coach Boris Kaminski im Vorfeld. Und auch auf dem Feld merkte man seinen Spielern diesen Siegeswillen an. Die Westfalen verlangten den bislang in eigener Halle ungeschlagenen „Titanen“ alles ab und brachten die Hausherren an den Rand einer Niederlage – fast. Mit dem „Sechsten Mann“ im Rücken hieß der Sieger am Ende einer spannenden Partie allerdings wieder einmal Dresden Titans.

Von Beginn an legten die Nordrhein-Westfalen beherzt los. Mit drei „Dreiern“ vom starken Damon Smith konterten die Dresdner ihrerseits in der Anfangsphase noch recht gut. Zu Beginn des zweiten Viertels konnte sich das Team von Thomas Krzywinski nur kurz die Führung zum 24:22 zurückerobern, ehe die Rhöndorfer mit hervorragenden Würfen von „Downtown“ ihre Siegesambitionen erneut untermauerten. Mit einem 13:0-Run zogen die „Drachen“ zwischenzeitlich auf 26:39 davon. Aber auch die „Elberiesen“ sind für ihre Aufholjagden bekannt. Dölle mit einem „Dreier“ und von der Wippel als sicherer Freiwurfschütze läuteten einen 11:0-Lauf ein. Jones war es dann, der kurz vor der Pause den Einstand herstellen konnte. Aber auch auf diesen wusste das Kaminski-Team bei noch fünf Sekunden auf der Uhr prompt eine Antwort. Mit 41:43 ging es somit in die Halbzeit.

Auch zu Beginn des dritten Spielabschnitts behielten die Dragons ihre Scoring-Konstanz bei. Kurz vor Ende des Viertels war es dann wieder Georg Dölle, der das „orangene Leder“ mit einem Block zurückeroberte und vorn selbst einnetzte. Mit seinen beiden verwandelten Freiwürfen zum 62:62-Unentschieden ging es dann in die letzten zehn Minuten. Es entwickelte sich ein attraktiver, weil spannender Schlagabtausch. Rhöndorf dabei auch weiter mit dem unbedingten Siegeswillen, aber die Titans waren jetzt auf der Höhe. Zwar fabrizierten sie in dieser Phase des Spiels einige unnötige Ballverluste, wussten die Fastbreaks aber unter dem eigenen Korb immer wieder durch Blocks zu verhindern. Der Ausgang des Matchs wurde dann an der Freiwurflinie entschieden. Fünf Sekunden vor Spielende lässt der sonst so treffsichere Larsen beide Wurfchancen liegen. Zwar scheitert auch Heide auf der Gegenseite, doch mit Ballbesitz für sein Team. Jones und Haas mit ihren verwandelten Möglichkeiten setzten dann den Schlusspunkt in einem hart umkämpften Spiel. „Uns zeichnet momentan aus, dass wir auch in schwierigen Phasen wie im zweiten Viertel eine Antwort finden. Rhöndorf war ein starker Gegner. Heute hat einfach der Glücklichere gewonnen“, so Titans-Trainer Thomas Krzywinski nach Spielende.

Beste Dresdner Werfer: Smith (23 Pkt.), Dölle (21), Heide (15)

ProB: Liga-Primus der Vorsaison zu Gast an der Elbe

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Dresden Titans empfangen die Dragons Rhöndorf zum Abschluss der Hauptrunden-Hinrunde am Sonntag um 16 Uhr in der Margon Arena

Bei den „Titanen“ greift derzeit ein Rädchen ins andere. Nach abermals drei gewonnen Spielen in Serie geht das Team um Kapitän Andrew Jones auch am kommenden Wochenende wieder selbstbewusst an die Heimaufgabe. Diese heißt: Dragons Rhöndorf. In der vergangenen Spielzeit waren die „Drachen“ aus Nordrhein-Westfalen noch eine Nummer zu groß – aus beiden Spielen gab es nichts Zählbares für die Sachsen zu holen. Die Rheinländer sicherten sich damals schon früh das Playoff-Ticket und beendeten die Hauptrunde der Saison 2012/13 auf Platz eins der ProB-Südstaffel – für den Aufstieg reichte es allerdings am Ende nicht.

Aktuell befindet sich die Mannschaft von Dragons-Cheftrainer Boris Kaminski in der oberen Tabellenhälfte – hat aber neben fünf Siegen auch genau so viele Niederlagen kassiert. Nach einem sehr holprigen Saisonstart haben sich die Rheinländer wieder gefangen und gerade in eigener Halle gegen direkte Konkurrenten punkten können. In der vergangenen Partie gegen Baunach gelang erst in der Overtime ein hart erkämpfter 110:105-Erfolg. „Zu Saisonbeginn mussten wir uns noch finden. Vor allem im Angriff lief vieles noch nicht rund. Hier ist zwar immer noch nicht alles perfekt, aber doch schon deutlich besser geworden“, erklärt Rhöndorfs Head-Coach die Startschwierigkeiten seines Teams. Neben sechs Abgängen musste Kaminski auch sechs neue Spieler integrieren. Neben Tim Schönborn, ehemals Hertener Löwen (ProB-Nord), ist dem Verein ein echter Coup gelungen. Fabian Thülig, der schon in der Jugend das Trikot der Dragons trug, wurde vom Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn (BBL) verpflichtet. Beide Neuzugänge zählen zu den absoluten Leistungsträgern der Rheinländer. Gerade Thülig, der neben Bundesliga- auch schon Europapokal-Luft schnuppern durfte, punktet am häufigsten für seine Mannschaft (16,5 mal pro Spiel). In der Defensive hat Rhöndorf mit dem US-Amerikaner Cory Remekun einen Spieler mit großen Verteidigungsqualitäten dazugewonnen. In der laufenden Saison konnte Remekun die meisten Blocks aller ProB-Teams verbuchen.

„Rhöndorf konnte letzte Woche auswärts in Baunach zwei Punkte erkämpfen und damit wollen sie in Dresden sicherlich weitermachen. Defensiv sind sie eines der stärksten Teams der Liga und im Angriff sehr gefährlich von der Drei-Punkt-Linie. Geführt vom erfahrenen Aufbauspieler Nick Larsen ist Rhöndorf ein heißer Kandidat für die Playoffs“, analysiert Titans-Coach Krzywinski die Stärken des Gegners. Bevor der Spielplan die „Elberiesen“ eine Woche später dann nach Rhöndorf führt, gilt es, die Hinrunde in eigener Halle positiv zu beenden. Aus der Margon Arena konnte in dieser Saison noch keine Mannschaft Punkte entführen – ein gutes Omen für Sonntag.

Romain-Rolland-Gymnasium bleibt Tabellenführer

Am vergangenen ersten Advent fand der zweite Spieltag der im Rahmen der Sparkassen Schultour stattfindenden Schulliga statt. Wiederum waren vier Schulteams und zwei Miniteams der Dresden Titans mit von der Partie. Ab 9:00 Uhr wurde in der 101. Mittelschule um Punkte gekämpft. Lautstarke Unterstützung erhielten die Spieler dabei von den zahlreich erschienen Eltern.

Auf zwei Feldern wurden die Spiele mit viel Einsatz und Begeisterung ausgetragen. Das Romain-Rolland konnte dabei alle drei Partien gewinnen und die Tabellenspitze festigen. Mit dem Teamspruch,, Ro-Ro wins“ feierten sie ihre wohlverdienten Siege.

Auch dieses Mal waren die Spiele spannend und fair. Es gab kaum Unterbrechungen durch Fouls, sondern eher durch kollektives Schnürsenkel binden Besonders aufregend war das Spiel Vitzthum/Hans Erlwein Gymnasium gegen das Gymnasium Bürgerwiese, bei dem sich erst in der letzten Sekunde der Sieger der Partie herausstellte.

Alle Spieler sind auch dieses Mal zu den Heimspielen des ProB-Teams eingeladen. Bis zum nächsten Spieltag im Februar bietet sich den Nachwuchsbasketballern genügend Zeit, um sich noch etwas bei den Profis abzuschauen.

Platz

Team

Punkte

Spiele

Korbverhältnis

Differenz

1.

Romain-Rolland

12

6

165:54

+111

2.

Hans-Erlwein/Vitzthum

9

5

148:80

+68

3.

Bürgerwiese

8

5

98:76

+22

4.

Tiny Titans I

7

6

71:117

-46

5.

Marie-Curie

6

5

94:117

-23

6.

Tiny Titans II

5

5

43:168

-125

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK