ProB: Titans treffen auf „Team der Stunde“

ProB: Titans treffen auf „Team der Stunde“

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Bild: Ronny Krause

Dresden Titans treffen am Sonntag um 16 Uhr in der “Basketball City Mainhattan” auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors

Die zweite Heimniederlage in Folge ist abgehackt. Vielmehr schauen Dresdens Korbjäger nun auf den nächsten Gegner – und der hat es in sich! Mit den FRAPORT Skyliners Juniors, dem Farmteam des Erstligisten aus Frankfurt, wartet nicht nur ein Gegner mit vielen Talenten, sondern auch die „Mannschaft der Stunde“. Mit drei Siegen in Folge sind die Hessen wieder zurück im Kampf um die acht Playoff-Plätze.

„Wir haben in der Vergangenheit oft kurz vor der Schluss den einen entscheidenden Korb gemacht. Am letzten Sonntag gegen Lich ist es eben andersherum gelaufen. Das ist aber kein Beinbruch“, äußert sich Dresdens Head-Coach Thomas Krzywinski noch einmal zur knappen 82:84-Niederlage gegen die Licher BasketBären. „Wir müssen jetzt die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen und uns nicht kleiner machen als wir sind. Mit Platz zwei haben wir eine unerwartet gute Ausgangsposition für die Playoff-Plätze – gegen die Juniors erwarte ich die richtige Reaktion von meiner Mannschaft.“

Dabei sind die „Elberiesen“ auf ein hartes Spiel eingestellt. Die „kleinen Frankfurter“ sind bestückt mit Bundesliga erprobten Doppelstartern. Maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen der Juniors hatten vor allem die A2-Nationalspieler Johannes Richter und Johannes Voigtmann. Letzterer konnte bei jedem dieser Siege ein „Double-Double“ erzielen und spielt daher nicht von ungefähr in der laufenden Saison auch als Center in der Starting-Five des Erstligisten! Auch Danilo Barthel, zuletzt sogar als Allstar beim Beko-BBL Allstar-Day in Bonn mit von der Partie und der aktuell effektivste deutsche Spieler überhaupt, wird zumindest mit auf der Bank sitzen. Da das BBL-Team der Frankfurter am kommenden Wochenende spielfrei hat, werden die Juniors wohl mit dem bestmöglichen Kader gegen die Dresdner antreten.

Beim letzten Aufeinandertreffen siegten die Titans souverän mit 78:56. Max Jentzsch, damals einer der effektivsten „Titanen“, warnt noch einmal vor den Mainstädtern: „Der Gegner verfügt über eine hohe Qualität mit den Doppelstartern, wir müssen daher extrem gut verteidigen. Ich hoffe, dass Andrew und Alex wieder im Team sind, denn wir brauchen in Frankfurt einen großen Kader. Beim letzten Spiel gegen Lich konnten wir am Ende auch wegen unseren ausgefoulten Spielern nicht mehr entscheidend reagieren. Am Sonntag ist wieder eine große Mannschaftsleistung gefragt“, so der Small Forward. Mit einem Sieg können die „Titanen“ vielleicht den alles entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs machen. Der Einsatz von Kapitän Andrew Jones und Alex Heide ist dagegen nach wie vor fraglich. Tip-Off in der “Basketball City Mainhattan” ist um 16 Uhr.

U16 gewinnt Sachsenmeisterschaft

U16 GEWINNT SACHSENMEISTERSCHAFT UND BEENDET JBBL-RÜCKRUNDE

Endrunde der Sachsenmeisterschaft

Am Samstag trafen sich die drei besten sächsischen Teams, um in der Endrunde der Sachsenmeisterschaft den Gewinner auszuspielen. Gleich im ersten Spiel trafen die Titans auf die Chemnitzer, die mit ihrem jüngeren Jahrgang (1999) angetreten waren. Die Partie lief zunächst ausgeglichen, allerdings auf mäßigem Niveau. Viele Unkonzentriertheiten im Abschluss und der Verteidigung sorgten dafür, dass die Chemnitzer zu einfachen Punkten kamen. Zur Halbzeit leuchtete dementsprechend ein knappes 35:32 für Chemnitz auf der Anzeigetafel auf.

Danach legten die Dresdner einen Gang zu und konnten vor allem die Probleme im Abschluss und in der Verteidigung aus der ersten Halbzeit abstellen. Durch eine aggressive Ganzfeldverteidigung gelangen den Titans Ballgewinne, die prompt zu einfachen Korblegern führten. Am Ende hieß es 65:57 für das Team von René Naumann.

Den Schwung des letzten Viertels nahm die U16 gleich mit in die zweite Partie gegen den USC Leipzig. Wieder war es die höhere Verteidigungsintensität, die den Dresdnern Ballgewinne bescherten, aus denen sich einfache Punkte machen ließen. Bereits zur Halbzeit hatte man sich so eine 49:21 Führung erarbeitet. Die zweite Halbzeit verlief wie die erste. Mit 98:44 gewannen die Titans auch das zweite Spiel und damit die zweite Sachsenmeisterschaft in Folge.
Herzlichen Glückwunsch!

U16

Sachsenderby in der JBBL

Nach dem Erfolg vom Vortag folgte am Sonntag das letzte Hauptrundenspiel der JBBL in Chemnitz. Während die Titans bereits als Siebter der Staffel Mitte/Ost feststanden und damit in die Relegationsrunde müssen, war Chemnitz bereits mit großer Wahrscheinlichkeit für die Playoffs qualifiziert.

Die Titans hatten allerdings nicht vor, das Spiel einfach herzuschenken. Denn gerade mit dem Beginn der Relegationsrunde muss die Mannschaft zeigen, dass sie aus der bisherigen JBBL-Saison gelernt haben. Doch der Start der Partie war wie so oft in dieser Spielzeit von hektischen Aktionen in Angriff und Verteidigung geprägt. Chemnitz konnte deshalb eine 21:12 Führung im ersten Viertel erspielen.

Im zweiten Viertel war es dann wieder die Dresdner Verteidigung, die beim Gegner einige Ballverluste provozierte und zu einfachen Punkten führten. Zwischenzeitlich konnte das Team von Coach Naumann auf vier Punkte verkürzen (19:23). Allerdings konnten die Jung-Titanen die Intensität nicht bis zum Ende der Halbzeit beibehalten, so dass es zur Halbzeit 27:36 für die Chemnitzer stand.

Es folgte der schon fast obligatorische Tiefschlaf im dritten Viertel. Die Ballverluste in den eigenen Reihen häuften sich, was immer wieder zu einfachen Schnellangriffen für die Chemnitzer führte. Passspiel und Chancenverwertung ließen besonders in dieser Phase der Partie arg zu wünschen übrig. Die Gastgeber nutzten die Gunst der Stunde und zogen mit 16 Punkten davon. Zwar konnte man im letzten Viertel die Begegnung wieder ausgeglichen gestalten, der hohe Rückstand aber blieb. Am Ende verloren die Titans ihr letztes Hauptrundenspiel mit 56:75.

Zwei Viertel reichen in der höchsten Jugendspielklasse eben nicht aus. um ein Spiel zu gewinnen“, kommentierte Coach Naumann die erneute Niederlage seiner Schützlinge. „Im dritten Viertel haben wir keine Konzentration gehabt. Aber ich habe gesehen, dass wieder ein paar Dinge besser geklappt haben, als in den Begegnungen zuvor. Jetzt müssen wir in die Relegation und dort den Klassenerhalt sichern.“

In der Relegation werden wiederum sieben Mannschaft in einer Gruppe zusammengefasst. Die letzten Vier der Staffel Mitte/Ost und die letzten Drei der Staffel Südost treten im Modus „Jeder gegen Jeden“ in Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Um auch in der kommenden Saison in der JBBL vertreten zu sein, müssen die Titans Platz 1 bis 4 belegen.

Die Gegner stehen bereits fest. Während man gegen Nürnberg, Jena und Bayreuth bereits in der Hauptrunde gespielt hat, kommen mit Augsburg, Nördlingen und Vilsbiburg nicht nur drei weite Auswärtsfahrten dazu, sondern auch unbekannte Gegner.

Wir sehen den nächsten Spielen positiv entgegen. Wir mussten mit einigen Verletzungsproblemen klar kommen und haben länger als erwartet dafür gebraucht, uns an die Liga zu gewöhnen,“ resümierte Co-Trainer Gerd Seeger die bisherige Saison. „Nun gilt es in der Relegationsrunde konstanter zu spielen.“

Das erste Spiel findet am 09.02.2014 in Jena statt.

ProB: Titans unterliegen nach Krimi

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Foto: BigMPictures

Dresden Titans verlieren vor 852 Zuschauern in der Margon Arena den Licher Basketbären mit 82:84 (22:19, 18:19, 15:22, 27:24)

Einen echten Krimi erlebten die Fans der Dresden Titans am späten Sonntagnachmittag beim Heimspiel gegen die Licher Basketbären. Mit noch 2,6 Sekunden auf der Uhr sahen sich die Elberiesen zwei Punkte hinten. Doch anders als am zweiten Spieltag, als Kapitän Andrew Jones sein Team mit einem Buzzer-Beater-Dreier zum Sieg gegen Baunach verhalf, blieb der Jubel diesmal aus. Philipp Liesers Versuch von jenseits der 6,25-Meter-Linie landete nur auf dem Ring, so dass am Ende die Gäste aus Lich einen glücklichen 84:82-Auswärtserfolg feiern konnten.

Für die Titans stand die Partie von Beginn an unter keinem guten Stern. Kurz vor dem Tipp-Off erreichte Head Coach Thomas Krzywinski die Nachricht, dass sowohl Andrew Jones als auch Alex Heide, verletzungsbedingt passen mussten. “Beide haben die Woche kaum trainieren können. Nach dem Warm-Up haben sie signalisiert, dass es auch heute nicht geht. Dabei wollten wir auch kein Risiko”, erklärt Krzywinski die Situation.

Ohne das Dresdner Duo entwickelte sich von Beginn an ein enger Schlagabtausch, bei dem sich über die gesamten 40 Minuten keines der beiden Teams mit mehr als acht Punkten absetzen konnte. Während auf Licher Seite Forward Bill Borekambi mit 36 Punkten und 13 Rebounds seine ganze Klasse bewies, verteilten die Sachsen die Scoringlast in gewohnter Manier auf mehrere Schultern. Am Ende punkten gleich fünf “Titanen” zweistellig, wobei Philipp Lieser mit 20 Zähler und 9 Rebounds am erfolgreichsten war.

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Den Wurf zum Sieg verpasste Lieser jedoch mit der Schlusssirene. Zuvor hatte Borekambi geschickt die Dresdner Foulprobleme ausgenutzt. Nach nur drei Minuten im letzten Viertel hatte mit Damon Smith sein ärgster Widersacher auf Dresdner Seite sein fünftes persönliches Foul kassiert. Und als wenig später auch noch Georg Dölle “ausgefoult” vom Feld musste, gab es für Borekampi kein Halten mehr. Mit 15 Punkten im Schlussabschnitt hielt er sein Team auf Tuchfühlung, so dass Lichs Flügelspieler Jermale Jones mit einem Korbleger drei Sekunden vor Schluss zum Siegtreffer ansetzen konnte.

Trotz der Umstände war für Titans-Coach die Niederlage vermeidbar: “Es ist schade, dass wir für unsere kämpferische Leistung heute nicht belohnt wurden. Ohne Andrew und Alex war klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Trotzdem ist es uns gelungen, die Partie bis zum Schluss offen zu halten. Beim letzten Spielzug haben die Licher uns dann gut verteidigt, so dass wir mit der Niederlage leben müssen.”

Top-Scorer:

Dresden: P. Lieser (20 Pkt.), D. Smith (14), G. Dölle (14)
Lich:    B. Borekampi (36), J. Jones (21), M. Perl (10)

STATISTIK ZUM SPIEL

ProB: Das letzte Saisondrittel wird eingeläutet

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Foto: Ronny Krause

Dresden Titans empfangen am Sonntag um 16 Uhr zum 16. Spieltag der Hauptrunde die Licher BasketBären in der Margon Arena

Die Serie von Dresdens Korbjägern in der Margon Arena ist gerissen. Ganze zehn Spiele konnten die „Elberiesen“ saisonübergreifend auf dem heimischen Parkett gewinnen. Die Hanau White Wings entführten als erstes Team seit März zuletzt wieder Punkte aus Sachsens Hauptstadt. Gegen die Licher BasketBären soll die Heimbilanz am kommenden Sonntagnachmittag um 16 Uhr wieder gerade gerückt werden – doch der Gast aus Hessen ist ein schwerer Brocken.

Bereits am zweiten Spieltag trafen die „Titanen“ auf die Hessen. Das Match entschied die Krzywinski-Truppe damals knapp mit 90:86 für sich. Dresdens Head-Coach mahnt deshalb vor dem Duell gegen die Mittelhessen: „Lich hat die beiden Derbys auswärts gegen die Fraport Skyliners Juniors und auch gegen Hanau im Dezember gewinnen können. Allein daran zeigt sich, wie viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Die Südstaffel ist insgesamt sehr ausgeglichen und beim Blick auf die Tabelle kann sich noch kaum ein Team sicher in den Playoffs fühlen. Dementsprechend werden die Licher auch gegen uns um den Sieg kämpfen.“

Die „Bären“ haben mit ihrem Regisseur Joey Fuca und Distanzschütze Jermale Jones zwei gefährliche Leute auf den Guard-Positionen. Zum absoluten Leistungsträger hat sich Bill Borekampi, der erst im Oktober zum Team der BasketBären wechselte, herauskristallisiert. Der deutsche Nachwuchsspieler trifft rund 19-mal pro Spiel und sichert zudem im Durchschnitt neun Rebounds. Aber auch als Team harmonieren die Hessen in dieser Saison sehr gut. Vor allem in der Defense agieren sie mit dem ständigen Wechselspiel aus Press-, Zonen- und Mannverteidigung äußerst variantenreich.

Auf die Dresden Titans wartet also wieder ein hartes Stück Arbeit, weiß auch Small Forward Patrick Rülke, der nach seiner schweren Knieverletzung immer besser in Form kommt. „Lich hat einige richtig gute Leute. Gerade auf Borekampi, der zuletzt auch am College gespielt hat und ein unglaublich starker Rebounder ist, müssen wir aufpassen. Doch ich bin mir sicher, wenn wir wieder konzentriert zu Werke gehen, werden wir gewinnen. Ich persönlich hoffe auf eine ähnliche Kulisse wie gegen Hanau. 1350 Leute – das war der Wahnsinn und ist nicht üblich in der ProB! Heute können wir uns bei den Fans mit einem Heimsieg für die tolle Unterstützung revanchieren.“

Nach dem Erfolg gegen Baunach sind die Titans also nunmehr heiß auf den nächsten Heimsieg. Und vielleicht starten sie damit wieder eine ähnliche Heimserie wie zuletzt. Für dieses Unterfangen hat der Titans-Trainer fast alle Mann an Deck. Einzig hinter Alexander Heides Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Der Power Forward plagt sich derzeit mit Knieproblemen herum. Die Tageskasse öffnet am Sonntag wie gewohnt eine Stunde vor Tip-Off um 15 Uhr.

Ziel3: Derbystimmung beim Ziel3-Spieltag

Aziel3m 3. Spieltag der von der Europäischen Union geförderten Ziel3-Liga trafen am vergangenen Wochenende die U15-Mannschaften des BK Usti nad Labem und der Dresden Titans in einem Vierer-Turnier auf den USC Leipzig und die BV Chemnitz 99. In Vorbereitung auf die kommende Jugendbundesliga-Saison messen sich hier – anders als im regulären Spielbetrieb des Basketballverband Sachsen – die „ungeraden“ Jahrgänge 1999/2000 miteinander, um eine erste gemeinsame Erfahrungen auf und abseits des Parketts zu sammeln.

Aufgrund der laufenden Hallenfußballsaison musste der Spieltag diesmal ausnahmsweise in die 129. Grundschule am Otto-Dix-Ring verlegt werden, was dem sportlichen Einsatz aller Teams jedoch keinen Abbruch tat. Mit viel Engagement und allem erlaubten sportlichen Einsatz gingen die jungen Korbjäger zur Sache. Dabei wartete auf die Mannschaften jeweils zwei Spiele, die in die Gesamtwertung der Ziel3-Liga eingingen.

Im ersten Spiel des Tages trafen die heimischen Dresden Titans auf den Nachwuchs der UniRiesen Leipzig. Nachdem die Leipzig beim Ziel3-XMAS-Cup im Dezember kein Spiel gewinnen konnten, wollten sie gegen die Gastgeber ihre ersten Punkte einfahren. Dabei entwickelte sich von Beginn an ein enger Schlagabtausch. Nachdem die Titans die ersten beiden Viertel für sich entscheiden konnten, brachte der Leipziger Auswahlspieler Sven Pappenfuß sein Team im dritten Viertel noch einmal auf drei Punkte heran. Im Schlussabschnitt konnten sich jedoch die Titans erneut absetzen, so dass sie am Ende mit einem 60:53 (30:22) ihren ersten Erfolg in der Ziel3-Liga erzielten.

Zur Mittagsstunde griff dann der BK Usti erstmals ins Geschehen ein. Nachdem die „Pandas“ noch am Vorabend in Decin in der böhmischen Liga aktiv waren, wartete mit den Chemnitz 99ers ein weiterer schwerer Brocken auf sie. Denn die Westsachsen gelten nach ihren bisherigen Erfolgen als Titelanwärter auf die Ziel3-Meisterschaft. Gleichwohl erfuhren die „Niners“ in den ersten beiden Vierteln eine sichtbare Gegenwehr. So konnten sie die beiden Auftaktviertel nur knapp mit 22:18 bzw. 16:13 für sich entscheiden. Nach dem Pausentee schwanden jedoch bei den „Pandas“ die Kräfte, so dass sich die Partie immer deutlicher zugunsten der „Niners“ entwickelte. Am Ende setzte sich Chemnitz ungefährdet mit 69:43 (38:31) durch.

Sichtlich motiviert von der Niederlage drehten die Schützlinge von Ustis Trainer Mirek Bar in ihrem zweiten Spiel den Spieß um. Gegen den USC Leipzig starteten die „Pandas“ mit einem 30:9-Lauf in die Partie. Dabei nahmen sie nicht den Fuß vom Pedal, sondern setzten weiter nach. So gewannen die Nordböhmer auch die restlichen drei Viertel und wussten sich am Ende verdient mit 97:45 (58:20) durchzusetzen. Trotz des hohen Leistungsunterschieds stand auf beiden Seiten – wie in allen Partien – stets der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund. So tauschten sich Trainer und Spieler der Teams beim zwischenzeitlichen Mittagspause gern einmal aus. „Wie läuft denn das bei Euch?“, war immer wieder eine Frage, die fiel.

Während die einen noch aßen, mussten die anderen ein letztes Mal auf dem Spielfeld ran. In der abschließenden Paarung kam es zum Sachsenderby zwischen den Titans und Chemnitz. Nachdem sich beide Teams im November beim ersten Duell noch ein enges Match geliefert hatten, entwickelte sich diesmal ein einseitiger Schlagabtausch. Mit 30:9 entschieden die jungen „Niners“ das erste Viertel für sich. Obgleich die Dresdner den zweiten Abschnitt mit 16:14 für sich entscheiden konnten, sollte der Chemnitzer Vorsprung in Hälfte zwei nicht weiter schmelzen. Routiniert wurden die Schützlinge des ehemaligen Chemnitzer Zweitligaspielers Martin Schuster mit dem 67:40-Endstand ihrer Favoritenrollen gerecht.

Nach drei Spieltagen liegt BK Usti an der Tabellenspitze der Ziel3-Liga, gefolgt von Chomutov und Chemnitz. Der nächste Spieltag findet am 22.03.13 in Dresden statt.

Tabelle
Platz Team Siege Niederlagen Punkte Körbe
1. Usti 3 1 6:2 274:209
2. Chomutov 2 0 4:0 68:25
3. Chemnitz 2 1 4:2 168:136
4. Literomerice 0 1 0:2 35:49
5. Dresden 1 2 2:4 156:195
6. Leipzig 0 3 0:6 106:192

ProB: Titans schlagen in „der Basketball-Hauptstadt“ zurück

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Foto: Ronny Krause

Dresden Titans feiern 93:82(20:18, 25:16, 23:26, 25:22)-Auswärtserfolg gegen die Bike-Cafe Messingschlager Baunach

Dass Siege nicht immer schön sein müssen, ist allseits bekannt. “Manchmal zählt einfach nur das Ergebnis”, konstatierte auch ein zufriedener Head-Coach Thomas Krzywinski am gestrigen Sonntagabend, nachdem zuvor seine Dresden Titans in der letzten Partie des 15. Spieltags der 2. Bundesliga ProB das Gastspiel gegen Baunach mit 93:82 (45:34) für sich entschieden hatten. Dank der unerwarteten Schützenhilfe aus Speyer zogen die „Elberiesen“ damit nur eine Woche nach der Niederlage gegen Hanau mit den White Wings wieder punktgleich.

Viel wichtiger als der Blick auf die Tabelle war für die Krzywinski-Schützlinge jedoch, gegen Baunach ein Zeichen zu setzen. Und dieses fiel eindeutig aus: Wir sind gestolpert, aber keinesfalls gefallen! Mit viel Einsatz nahmen die Titans in der Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle frühzeitig den Kampf an. In einer von beiden Seiten sehr physisch geführten Partie konnte sich zunächst keines der Teams einen deutlichen Vorteil erspielen. Erst im zweiten Viertel gelang es den Dresdnern, sich durch eine aggressive Verteidigung mit 11 Punkten abzusetzen.

Auch nach der Pause ging es intensiv weiter. Durch die etwas ruppige Gangart schlichen sich auf beiden Seiten auch immer wieder Fehler ein, die zu einfachen Punkten des Gegenübers führten. So kamen die Baunacher kurz vor Ende des dritten Spielabschnittes noch einmal auf acht Punkte heran. Doch im Schlussabschnitt behielten die Titans die Oberhand. Und das, obwohl das Dresdner „Big-Men-Duo“ Max von der Wippel und Damon Smith schon frühzeitig mit ihrem 5. persönlichen Foulspiel “ausgefoult” waren. Angeführt von den stark spielenden Max Jentzsch und Georg Dölle (jeweils 15 Punkte) konnten sich die „Elberiesen“ in der Schlussphase auch ohne Smith und Wippel unterm Korb in Szene setzen.

Durch aggressives „Ziehen zum Korb“ forcierten die Sachsen kurz vor Ultimo gleich drei Dreipunktespiele (Korbtreffer plus Foul). Damit konnten die Dresdner ihren Vorsprung wieder ausbauen, während die Baunacher in den letzten zwei Minuten gezwungen waren, die Uhr durch taktische Fouls zu stoppen. Das nützte jedoch nichts, denn die „Titanen“ verteidigten durch eine ungewohnt sichere Freiwurfquote (25/30) den am Ende verdienten 93:82-Auswärtssieg. „Es war heute ein sehr physisches Spiel, in dem wir den Kampf angenommen und mit viel Einsatz und Willen gespielt haben. Die richtige Einstellung hat uns damit zum Sieg geführt“, zeigte sich der Titans-Trainer zufrieden mit der Trotzreaktion seines Teams.

Beste Dresdner Werfer: M. Jentzsch (15 Pkt.), G. Dölle (15), D. Smith (13)

STATISTIK ZUM SPIEL

U16: Gut gespielt trotz Niederlage

Das Team von René Naumann startete gut in das vorletzte Vorrundenspiel der Jugendbundesliga gegen Jena. Mit großem Einsatz in der Verteidigung und gutem Zusammenspiel im Angriff gelang es, das erste Viertel mit nur einem Punkt Rückstand zu beenden und zur Halbzeit mit vier Punkten Führung (43:39) in die Pause zu gehen.

Danach folgte der fast schon gewohnte Einbruch im dritten Viertel. Einfache Fehler, ungenaue Pässe und wenig koordinierte Angriffe führten dazu, dass die Jenaer das Viertel mit 19 Punkten für sich entscheiden konnten.

Doch diesmal ließen die Titanen nicht die Köpfe hängen, sondern kämpften sich im vierten Viertel von einem Rückstand von 21 Punkten wieder auf 5 Punkte heran. Am Ende verließ die Dresdner dann das Wurfglück. Während die Jenaer nahezu alle Würfe sicher verwandelten, ging der Ball bei den Dresdnern nicht so einfach durch den Ring, so dass die Jenaer das Spiel mit 79:89 für sich entscheiden konnten.

Coach René Naumann: “Für einen Sieg hat es am Ende leider nicht gereicht, aber der Kampfgeist nach dem Einknicken im dritten Viertel war ein großer Fortschritt. In den Playdowns müssen wir es schaffen, Konzentration und Einsatz über die vier Viertel konstant zu halten. Ich weiß, dass die Jungs das schaffen können!”

Auch die Jenaer hatten in dieser Saison mit Verletzungen zu kämpfen, so mussten Leistungsträger Robert Skunde und Ex-Titan Emre, der wegen einer Knieverletzung schon die ganze Saison nicht spielen konnte, das Spiel in Dresden von der Bank aus verfolgen. Bei unseren Jungs ist die Verletztenliste um einen Namen kürzer geworden: Pepe kam nach fünf Monaten Verletzungspause zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Für Lucas und Marius heißt es weiterhin: Gute Besserung!

Am nächsten Sonntag findet in Chemnitz dann das letzte Spiel der Vorrunde statt. Danach geht es in die Playdowns, in denen es sich entscheidet, ob die Titans auch in der nächsten Saison in der Jugendbundesliga vertreten sein werden.

Beste Werfer:
Jeremias Arlt (24 Pkt.)
Anton Dorosev (23 Pkt.)
Philipp Taschenberger (18 Pkt.)

 

U16: Titans-Lazarett lichtet sich

Im vorletzten GruppensJBBL_Titans-vs-Bayreuth_20131117_14piel der Staffel Mitte/Ost treffen die Dresden Titans am kommenden Sonntag auf das JBBL-Team des ProA-Ligisten Science City Jena. Während die Titans auf dem siebten und damit letzten Tabellenplatz stehen, geht es für die Thüringer noch darum den Einzug in die Playoffs zu sichern. Der aktuell vierte Platz würde dazu ausreichen.

Im Hinspiel unterlagen die Dresdner deutlich mit 55:86. Vor allem im letzten Viertel konnte man nicht mehr mithalten und verlor dieses 28:8. In heimischer Halle soll das den Spielern von Coach René Naumann nicht nochmal passieren und die zuletzt phasenweise besseren Spiele geben Anlass zur Hoffnung. „Wir müssen zeigen, dass wir etwas aus der Hauptrunde mitgenommen haben. Und das sollte vor allem eine verbesserte Einstellung sein,“ so Coach Naumann im Vorfeld.

Positiv zu erwähnen ist, dass Langzeitverletzter Paul Hagenström zu einigen Kurzeinsätzen kommen wird und somit vielleicht etwas Stabilität in das Dresdner Spiel zurückkehrt. „Wir müssen so lange wie möglich dran bleiben und uns in das Spiel reinbeißen. Für die Playdowns brauchen wir diese Einstellung,“ appelliert Coach Naumann vor dem Spiel an seine Schützlinge.

Das Spiel beginnt am Sonntag bereits um 12:00 Uhr wie gewohnt in der Sporthalle der 101. Mittelschule (Pfotenhauer Str. 42) Über Unterstützung freut sich das Team wie immer sehr.

ProB: Titans denken weiter von Spiel zu Spiel

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Foto: Ronny Krause

Dresden Titans sind am kommenden Sonntagnachmittag in Baunach zu Gast

Nach der deutlichen Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen die Hanau White Wings wollen die „Elberiesen“ möglichst schnell wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Dazu hat das Team bereits am kommenden Sonntag um 17 Uhr gegen den Tabellensechsten, die Bike-Cafe Messingschlager Baunach, die erste Gelegenheit. Gegen die Oberfranken gelang den „Titanen“ im Hinspiel ein knapper 81:78-Heimsieg.

Das damalige Topspiel (Zweiter gegen Dritter) am dritten Spieltag war für den weiteren Saisonverlauf beider Teams prägend. Während sich die Titans in der Spitzengruppe etablieren konnten, gelang den Bayern bis zum neunten Spieltag kein einziger Sieg mehr. Als Folge der Niederlagenserie zog der damalige Head-Coach Ulf Schabacker die Notbremse und legte wie auch sein Co-Trainer das Amt nieder. An der Seitenlinie steht seitdem Ivan Pavic, der früher selbst mit den Brose Baskets Bamberg in der Bundesliga aktiv war. Der Trainerwechsel machte sich zumindest kurzfristig bezahlt, denn die Franken sind aktuell mit Rang sechs auf einem Playoff-Platz vertreten.

„Mit Baunach erwartet uns ein doch recht ausgeglichener und dennoch schwer einzuschätzender Gegner. In der Regel erzielen sie viele Punkte, gleichzeitig kassieren sie aber auch eine Menge Körbe. Wichtig wird sein, unser Spiel durchzuziehen und Leichtsinnsfehler wie gegen Hanau abzustellen“, so Dresdens Head-Coach Thomas Krzywinski. Am letzten Spieltag unterlagen die Baunacher gegen die Juniors aus Frankfurt mit 74:64.

Die Oberfranken verfügen, dem Nachwuchsförderprogramm „Franken1st“ geschuldet, über einen großen Kader. Mit Jungspielern wie Steffen Walde oder Johannes Thiemann und den US-Amerikanern Antonio Stabler (15,2 Pkt./ 8 Reb. pro Spiel) und dem erst im November verpflichteten Offensivakteur Marcos Knight besitzt der Aufsteiger aus der 1. Regionalliga eine schlagkräftige Truppe. „Die Niederlage gegen Hanau wurde sachlich ausgewertet und ist nun abgehakt. Wir fokussieren uns ausschließlich auf den Sonntag! Dieses Denken von Spiel zu Spiel hat uns bisher ausgezeichnet. Im Hinspiel konnten wir gerade noch in letzter Sekunde durch einen Dreier von Andrew Jones gewinnen“, erinnert sich Co-Trainer Daniel Pollrich.

Ebenfalls am Sonntag wird die JBBL-Mannschaft der Dresden Titans gegen Science City Jena antreten. Die „Jung-Titanen“ können dabei befreit aufspielen und noch einmal Selbstvertrauen für die kommende Playdown-Runde tanken. Tip-Off wird um 12 Uhr in der Sporthalle der 101. Oberschule auf der Pfotenhauer Straße sein.

U14: Gute Leistungen bei den ersten Spielen 2014

VSLeipzigMit zwei Heimturnieren startete die U14 der Dresden Titans am vergangenen Wochenende gleich richtig ins neue Jahr. Am Samstag stand der nächste Spieltag in der Jugendoberliga an, gefolgt von einem weiteren Turnier in der Bezirksmeisterschaft U16.

Gegen den SV Automation Leipzig und die zweite Vertretung der BV Chemnitz 99 (alles U12-Spieler) verbuchten die Titans am Ende einen Sieg und eine Niederlage. Größtenteils mit dem jüngeren Jahrgang (2001) angetreten, taten sich die Dresdner gegen die Leipziger schwer. Nach einem verschlafenen ersten Viertel konnte man sich bis zur Halbzeit auf vier Punkte heranarbeiten. (27:31)

Doch auch nach dem Seitenwechsel blieb vor allem die individuelle Verteidigung ein Manko. Dies bedeutete immer wieder einfache Punkte für die beherzt zum Korb ziehenden Leipziger. Und so waren es am Ende des dritten Viertels wieder zwölf Punkte Rückstand. Zwar zeigten die Titans zwischenzeitlich nochmal, dass auch sie aggressiv verteidigen konnten, allerdings verbaute man sich durch zahlreiche Ballverluste die Chance den Anschluss nochmals herzustellen. Am Ende setzte es eine etwas zu deutlich 55:68 Niederlage.

Im zweiten Spiel trafen die Dresdner auf die U12 der Chemnitzer, die als zweite Mannschaft in der Jugendoberliga U14 mit antritt. Nach holprigen Start konnte man sich im weiteren Spielverlauf körperlich besser durchsetzen und bis zur Halbzeit eine komfortable 36:17 Führung erarbeiten. Nach der Pause gaben die Titans nochmal richtig Gas und erzielten 20 Punkte am Stück, bevor der kollektive Mittagsschalf einsetzte und das Team im letzten Viertel vor sich hin döste.

Zum Sonntagmorgen startete der ältere Jahrgang der U14 (2000) gegen den Görlitzer TV in den nächsten Spieltag der Bezirksmeisterschaft U16. Nach ausgeglichenem Start konnten sich die Dresdner mit einem 8:0 Lauf leicht absetzten und auf elf Punkte davon ziehen. Im zweiten Viertel versuchte das Team von Coach Sebastian Neuhäuser durch aggressive Ganzfeldverteidigung den Druck zu erhöhen. Zwei Mal konnte man einen 12:0 Lauf starten und den Vorsprung so erheblich ausbauen.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Spiel nicht wirklich. Die Titans hielten den Verteidigungsdruck aufrecht und rannten den ein oder anderen Schnellangriff. Wie bereits im Hinspiel konnte man somit einen ungefährdeten Sieg einfahren.

Ein genau entgegengesetztes Bild bot sich in der zweiten Begegnung gegen den BC Dresden. Hier waren es die Titans, die schnell deutlich in Rückstand gerieten. Durch eine schwache Trefferquote in Korbnähe, schlechte Verteidigung und zu großen Respekt vor dem Gegner machten die Gastgeber sich das Leben selbst schwer.

Erst nach diesem völlig verkorksten Start fingen die Spieler von Coach Neuhäuser an besser zu spielen. Die restlichen drei Spielabschnitte konnte man deutlich enger gestalten. Dies änderte allerdings nichts an der deutlichen 62:90 Niederlage.

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
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