ProB: Bittere Niederlage nach Overtime

ProB: Bittere Niederlage nach Overtime

Foto: BigMPictures

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Dresden Titans unterliegen den Schwelmer Baskets im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinales mit 83:90 (23:21, 16:15, 22:18, 13:20, 9:16)

„Keine Frage: Schwelm hat in der Verlängerung den besseren Basketball gespielt und in dieser Phase das Spiel dann auch verdient gewonnen. Aber davor haben wir die Partie bestimmt – so konnten wir beispielsweise das Reboundduell wieder klar zu unseren Gunsten entscheiden und durch die Bank weg ausgeglichen punkten. Auch von der Freiwurflinie kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen; da treffen wir 90 Prozent. Wenn der Gegner aber dann doppelt so oft an die Linie geschickt wird, kann man das irgendwann einfach nicht mehr kompensieren“, konstatierte Titans-Trainer Thomas Krzywinski nach Spielende ernüchtert. Zuvor hatten sich seine „Titanen“ im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinales am gestrigen Sonntagnachmittag einen großen Kampf mit den Baskets aus Schwelm geliefert, der erst in einer fünfminütigen Verlängerung seine Entscheidung fand. Somit sind die Krzywinski-Schützlinge am kommenden Samstag zum Siegen verdammt, um die Serie auszugleichen und so ein drittes Spiel gegen die Westfalen zu erzwingen.

Trotz bestem Dresdner Frühlingswetter ließen sich wieder über 1000 Zuschauer (1026) das Duell in der Margon Arena nicht entgehen. Auf Titans-Seite knüpfte vor allem Damon Smith dort an, wo er zuletzt gegen Recklinghausen aufgehört hatte. 12 seiner insgesamt 25 Punkte steuerte der Power Forward allein im ersten Viertel zur verdienten 23:21-Führung der Hausherren bei. Auf beiden Seiten war in der Anfangsphase viel Hektik im Spiel, wenngleich die „Elberiesen“ besonders in der Defensive glänzten und den Gästen in der ersten Halbzeit keinen einzigen Offensiv-Rebound gewährten. Auch das US-Duo Hicks/Hogg ließen die „Titanen“ überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Folgerichtig entschieden die Dresdner auch den zweiten Spielabschnitt für sich und führten verdient nach 20 Minuten mit 39:36.

Auch in Hälfte zwei ließen Dresdens Korbjäger nicht nach – im Gegenteil. Gleich zu Beginn des dritten Viertels starteten die Sachsen mit einem 8:0-Run auf 47:36 durch. Doch auch Schwelm zeigte nun seine Offensivstärke und konterte prompt mit einem 7:0-Lauf. Doch immer wieder waren es Jones und Co., die im dritten Spielabschnitt die bessere Antwort parat hatten. So ging es mit 61:54 in die letzten 10 Minuten der Viertelfinal-Partie. Als Jones mit seinem Steal und dem anschließenden Slam Dunk mit aller Entschlossenheit zum Korb zog, schien der Heimsieg unter Dach und Fach. Doch Schwelm steckte nicht auf und konterte mit Hicks auf 71:72. Georg Dölle zeigte ebenfalls keine Nerven und verwandelte seine beiden Freiwürfe sicher. Doch in letzter Sekunde konnten die Baskets mit einem Dreier von Engel zum 74:74 ausgleichen – Overtime-Entscheidung.

„Der Dreier zur Verlängerung war Glück“, kommentierte Schwelm-Coach Wilder später. Aber von da an drehten die Gäste die Partie und gaben den Takt vor – auch weil nach Alex Heide mit Damon Smith ein weiterer „Big-Men“ auf Dresdner Seite ausgefoult war und nicht mehr eingreifen konnte. Als Engel seinen vierten Dreier im Spiel zum 83:78 für die Gäste versenkte, war die Vorentscheidung gefallen. Die Titans konnten zwar noch einmal kontern, doch um die Zeit zu stoppen, mussten sie die Baskets immer wieder an die Freiwurflinie schicken. Dort zeigten die Westfalen dann allerdings keinerlei Nerven.

Beste Dresdner Werfer: D. Smith (25 Pkt.), Jones (18), Lieser (17), Dölle (10)

ProB: 2. Playoff-Runde – Titans treffen auf Schwelm

Sliderbilder_967x400_Lieser03Dresden Titans kämpfen im Viertelfinale der Playoffs am Sonntag erstmals gegen die Schwelmer Baskets

Nach der überstandenen ersten Playoff-Runde gegen Recklinghausen steht für die Dresden Titans bereits am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Margon Arena das erste Viertelfinal-Spiel an. In der Runde der letzten Acht treffen die „Elberiesen“ auf die Schwelmer Baskets, die in der Hauptrunde den dritten Platz der Nordstaffel belegten. Wie die Titans, konnten sich auch die Westfalen in ihrer Achtelfinal-Serie nur knapp mit 2:1 gegen Rhöndorf durchsetzen. Dresdens Korbjäger genießen dennoch auch in dieser Serie bei einem möglichen dritten Spiel erneut Heimrecht.

In der Vorsaison gelang den Schwelmern der Einzug in das ProB-Finale. Gegen Leverkusen unterlagen die Arnsberger nur knapp und mussten gar am Ende auf den ProA-Aufstieg verzichten, da der Verein die Lizenzanforderungen (vor allem in Sachen Hallengröße und Parkettboden) nicht erfüllen konnte. Dennoch werden die Baskets auch in dieser Saison als Kandidat für den Finaleinzug gehandelt. In der Hauptrunde hatte das Team von Coach Raphael Wilder am letzten Spieltag die Chance auf die Nord-Meisterschaft. Erst durch die 73:76-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Hannover rutschte Schwelm noch auf den dritten Platz ab. Dies war erst die zweite Heimniederlage für die Westfalen.

Insgesamt stehen 7 sieglosen Partien 15 gewonnene gegenüber. Die Baskets stellen die zweitbeste Defense der Nordstaffel und sind auch offensivstark. Das US-Guard-Duo David Hicks (20,4 Punkte pro Spiel) und Brandon Hogg (15) hat daran einen großen Anteil. Weitere Impulse im Schwelmer Spiel werden von Forward Sebastian Schröter (6,3 Rebounds pro Spiel) gesetzt. Während der Saison musste Dresdens Gegner immer wieder mit Veränderungen im Team umgehen. So erhielt beispielsweise Center Anthony Pettaway aufgrund eines familiären Trauerfalles in der Heimat mitten in der Saison die sofortige Freigabe.

Auf die Titans wartet also ein harter Brocken, weiß auch Head-Coach Thomas Krzywinski: „Runde für Runde wird es natürlich immer schwerer. Schwelm zählt zweifelsohne zu den Top-Teams in der ProB, das haben sie nicht erst in dieser Saison bewiesen. Das Team agiert sehr variabel und ist äußerst heimstark. Nun ist es wichtig, dass wir uns wieder gut auf den Gegner vorbereiten, auch wenn uns dafür nur ein paar Tage Zeit bleiben. Nach dem guten Auftritt im letzten Spiel gegen Recklinghausen gehen wir mit viel Zuversicht in die nächste Runde der Playoffs.“

ProB: Dresdner Playoffs gehen weiter

1977128_663367133710615_880791204_nDresden Titans bezwingen Citybasket Recklinghausen in Spiel 3 mit 83:72 (23:15, 18:17, 21:20, 21:20) und treffen im Playoff-Viertelfinale am Sonntag um 16 Uhr auf die Schwelmer Baskets

Die zwei Gesichter einer Mannschaft: Am gestrigen Dienstagabend präsentierte sich das Team der Dresden Titans wie ausgewechselt. Nur drei Tage nach der bitteren 74:96-Pleite in Recklinghausen gewannen die „Elberiesen“ mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung das entscheidende 3. Spiel im Playoff-Achtelfinale mit 83:72 (41:32) und entschieden damit auch die Serie mit 2:1 für sich.

„Im Vergleich zu Spiel zwei konnten wir unsere Ballverluste minimieren. Zudem haben wir die Dreier der Citybasket besser kontrolliert. Wir haben heute sehr viel richtig gemacht“, zeigte sich Titans-Trainer Krzywinski nach Spielende zufrieden. Auch die 906 Zuschauer in der Margon Arena sahen von Beginn an eine packende Partie, welche die Titans vor allem in der Defensive für sich entscheiden wollten. Bissig und aggressiv gingen die Mannen um Kapitän Andrew Jones zu Werke. Dies bekam vor allem Jones’ Landsmann auf Seiten der Recklinghäuser, Robert Franklin, zu spüren. Hatte der bullige Power Forward seine Gegner in den vorangegangenen zwei Spielen noch nach Belieben dominiert, machten ihn die „Titanen“ diesmal mit einer Doppeldeckung dingfest. Müde von der Doppel-Verteidigung wurde Franklin trotz seiner 19 Rebounds (!) diesmal zu keinem spielentscheidenden Faktor. Anders dagegen die Titans-Forwards Damon Smith und Alexander Heide. Nachdem Heide den Titans zu einem guten Start in die Partie verhalf, wusste Smith als Top-Scorer mit 22 Punkten und 7 Rebounds vor allem in den beiden Mittel-Vierteln zu überzeugen. Ergänzt wurde das Big-Men-Duo von Aufbauspieler Philipp Lieser und Center Max von der Wippel, die wie Heide jeweils 11 Punkte erzielen konnten.

Durch den gelungenen Start fanden die Titans früh zu ihrem Selbstbewusstsein, welches sie in Recklinghausen zuletzt vermissen ließen. So wussten die Dresdner Korbjäger ihre frühe Führung über die gesamte Spielzeit zu behaupten. Aber trotz deutlicher Punktabstände der Hausherren blieb die Partie bis Ende des dritten Viertels offen. Im Schlussabschnitt ließen die „Elberiesen“ dann aber nichts mehr anbrennen. Angepeitscht von einer beeindruckenden Kulisse ebneten sich die Sachsen den Weg ins Viertelfinale der ProB-Playoffs. Dort treffen die „Titanen“ nun am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Margon Arena auf die Schwelmer Baskets, nachdem sich der Tabellendritte der ProB-Nord zeitgleich gegen die Dragons Rhöndorf ebenfalls im dritten Spiel mit 93:85 durchsetzen konnten.

Spieltermine Playoff-Viertelfinale:

Spiel 1: Dresden vs. Schwelm (So, 30.03.14  – 16:00 Uhr)
Spiel 2: Schwelm vs. Dresden (Sa, 05.04.14  – 16:00 Uhr)
Spiel 3: Dresden vs. Schwelm (Di, 08.04.14  – 19:30 Uhr)

Ziel3: Junge Titans chancenlos gegen ältere Pandas

ziel3Das ewige Jugendduell zwischen dem kleinen und großen Bruder mussten die U14-Spieler der Dresden Titans am vergangenen Wochenende beim Ziel3-Jugendspieltag erfahren. Im tschechischen Usti nad Labem traf der jüngere Jahrgang (2000) auf die ältere Mannschaft der „Pandas“ des BK Usti nad Labem, die zum größten Teil mit Spielern des Jahrgangs 1999 gespickt war. Beim gemeinsamen Training und Freundschaftsspiel mussten die jungen „Titanen“ viel Lehrgeld zahlen.

Vor allem die körperliche Unterlegenheit machte den Dresdner Nachwuchs mächtig zu schaffen, waren sie bis dato auch eine schützendere Linie der deutschen Schiedsrichter gewohnt. „Da haben wir dieses Wochenende wieder einen großen Unterschied zwischen dem deutschen und tschechischen Basketball erfahren“, erklärt Dresdens Ziel3-Projektkoordinator Rene Naumann. „Die Schiedsrichter haben heute sehr viel durchgehen lassen, was an mancher Stelle meiner Meinung nach auch nicht gerecht war.“

Nichtsdestotrotz, lief der gemeinsame Jugendspieltag dennoch fair zwischen den beiden Projektpartnern ab. Konnten die Titans in den beiden ersten Vierteln noch mit 8:18 bzw. 6:16 halbwegs Anschluss halten, mussten sie vor allem im dritten Abschnitt einen entscheidenden 31:4-Lauf der Gastgeber hinnehmen. „Das dritte Viertel war wirklich nicht gut. Ansonsten haben wir uns trotz des großen Altersunterschieds und der ruppigen Gangart gut behauptet“, lobt Trainer Sebastian Neuhäuser den Kampfeswillen seiner Schützlinge, die vor allem im letzten Viertel mit guter Verteidigung den Gegner besser in Schach hielten.

Obgleich der Schlussabschnitt nur mit 11:14 verloren ging, konnten die Titans die deutliche 29:79 (14:34)-Niederlage am Ende nicht mehr schönen. Nunmehr will die Mannschaft gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen. Eine erste Stärkung gab es auch direkt nach dem harten Vormittagsprogramm. Beim gemeinsamen Mittagessen im Bowling Center Usti nad Labem konnten die Nachwuchskorbjäger miteinander das Spiel auswerten und sich über den restlichen Saisonverlauf in ihren Ligen austauschen.

Anfang Mai wird sich der Titans-Nachwuchs mit den Pandas beim traditionellen Ziel3-Ferienaustausch in Usti wiedersehen. Vorab treffen sich Ende April zunächst die Trainer beider Klubs zu einer weiteren gemeinsamen Fortbildung in Dresden.

JBBL mit Déjà-vu in Nördlingen

Wie schon gegen Augsburg musste sich die JBBL-Mannschaft der Dresden Titans am vergangenen Wochenende wieder denkbar knapp mit 67:69 in Nördlingen geschlagen geben. 37 Minuten lang hatten die Dresdner eine solide Partie abgeliefert, bevor in den letzten drei Minuten nichts mehr so richtig zusammenlief.

Die Titans erwischten dieses Mal einen guten Start. Bis auf einige Nachlässigkeiten im Zurücklaufen waren die Jungs konzentriert. Bis zur Halbzeit konnte somit eine vier Punkte-Führung herausgespielt werden.

Das änderte sich auch im dritten Viertel nicht. Zwar verpasste die Mannschaft von Trainer René Naumann es, die Führung weiter auszubauen, blieb allerdings immer vorn und hielt die Nördlinger auf Abstand. Bis fünf Minuten vor Schluss konnte man den Vorsprung durch Ballgewinne und einfache Punkte aus dem Schnellangriff verteidigen.

Den Sieg vor Augen steig die Nervosität der Dresdner. Zu eigensinnig versuchte man nun zu Abschlüssen zu kommen und verlegte dazu noch die einfachsten Korbleger. Nördlingen witterte die Chance, das Spiel doch noch zu drehen. Mit 20 Sekunden verbleibender Spielzeit übernahm Nördlingens Bester an diesem Tag Moritz Trieb (32 Punkte) die Verantwortung und brachte die Gastgeber das erste Mal im Spiel mit drei Punkten in Führung. Doch Paul Hagenström antwortete nach einer Auszeit mit einem Dreipunktwurf zum Ausgleich.

Nördlingen nahm sofort die Auszeit. Wieder war es Moritz Trieb, der den Dresdner Gegenspieler zu einfach ausspielte und somit den Siegtreffer erzielen konnte. „Das ist die dritte knappe Niederlage in der Relegation. Wir sind die bessere Mannschaft für den Großteil des Spiels, aber belohnen uns am Ende nicht dafür.“, zeigte sich Trainer René Naumann enttäuscht.

Damit ist die Hinrunde der Relegation beendet. Einem Sieg stehen fünf Niederlagen gegenüber. Zwar ist der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich, allerdings nur sehr schwer. In den sechs verbleibenden Spielen, die mehrheitlich in Dresden stattfinden werden, heißt es nun die knappen Niederlagen in Siege umzuwandeln.

Am Sonntag gastiert der stärkste Gegner der Relegationsgruppe in der 101. Mittelschule. Jena hat noch kein Spiel verloren und hat die Titans bereits drei Mal geschlagen in dieser Saison. Tipp Off ist am Sonntag (30.03.14) um 13:00 Uhr. Die Jungs freuen sich wie immer sehr über lautstarke Unterstützung.

ProB: Entscheidung vertagt: Titans müssen in Spiel 3

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Dresden Titans verlieren Spiel 2 des Playoff-Achtelfinals in Recklinghausen mit 74:96 (6:25, 25:15, 25:34, 18:22)/ Sparkassen-GAMEDAY am kommenden Dienstagabend um 19:30 Uhr in der Margon Arena

Dresden, 23.03.14 – Das sind die Gesetze der Playoffs. In der zweiten Partie der ProB-Erstrunden-Serie mussten die Dresden Titans gegen die Citybasket Recklinghausen am Samstagabend eine 74:96 (31:40)-Niederlage hinnehmen. Damit muss nun ein drittes Spiel in der „Best-of-three-Serie am kommenden Dienstagabend um 19:30 Uhr in der Dresdner Margon Arena die Entscheidung darüber bringen, welches der beiden Teams ins Playoff-Viertelfinale einzieht.

Neben den 427 Zuschauern in der Recklinghäuser V-Arena waren auch 2200 (!) Titans-Fans zu Hause an den Bildschirmen im erstmals angebotenen Live-Stream mit dabei. Trotz dieser moralischen Unterstützung erwischten die Dresdner einen rabenschwarzen Start. So sahen sich die Titans nach fünf Minuten bereits mit 0:16 im Hintertreffen und mussten gar noch zwei Minuten länger auf ihren ersten Feldkorb warten. Doch auch nach Max Jentzschs Treffer zum 4:18 stellte sich kaum Besserung ein. Erst im zweiten Viertel konnten sich die Sachsen etwas fangen. Nachdem Lieser und Co. zunächst auf 23:36 verkürzten, schmolz der Rückstand der Hausherren durch einen 8:0-Lauf der Titans weiter. Jedoch ließen die „Elberiesen“ in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit wieder locker, so dass sie zur Pause immer noch mit 31:40 zurücklagen.

„In dieser Phase haben wir es verpasst, die Partie für uns wieder komplett offen zu gestalten“, ärgerte sich Titans-Coach Thomas Krzywinski nach Spielende. Doch mit 14 Ballverlusten allein in den ersten beiden Vierteln standen sich seine Schützlinge zeitweise selbst im Weg. Hinzu kam, dass die Hausherren mit 13 verwandelten Dreipunktwürfen bei einer Gesamt-Trefferquote von 50 Prozent einen traumhaften Tag erwischten. Allein Christoph Bruns und Stefan Fürst verzeichneten acht Treffer jenseits der Dreierlinie. Dabei war es gerade für Fürst eine Genugtuung, nachdem er beim 90:87-Hinspielerfolg der Titans in der Vorwoche noch den Ausgleich per Dreier in letzter Sekunde vergeben hatte.

Nach dem Seitenwechsel wehrte der Dresdner Widerstand nur noch kurz. Hatten die Titans vor der Pause den Rückstand mühevoll auf unter 10 Punkte geschraubt, bauten die Hausherren ihre Führung zu Beginn des dritten Abschnitts schnell wieder aus. Während bei den Sachsen allein Andrew Jones mit 26 Punkten zu Normalform auflief, avancierten für Recklinghausen Aufbauspieler Carvel Witter (25) und Forward Robert Franklin (16) zu Erfolgsgaranten. Vor allem Franklin sorgte mit seiner sehr physischen Gangart dafür, dass die Gastgeber das Reboundduell für sich entschieden.

Beste Dresdner Werfer: Jones (26 Pkt.), Smith (11), Lieser (10)

Für das entscheidende dritte Spiel am kommenden Dienstagabend sind die Vorzeichen nunmehr einfach. „Wer gewinnt, kommt weiter, wer verliert, hat Sommerpause. Wir wollen natürlich alles daran setzen, um uns fürs Viertelfinale zu qualifizieren! Dabei bauen wir wieder fest auf die Unterstützung unserer Fans in eigener Halle. Ich glaube aber, dass es sicher auch dabei wieder spannend wird. Es ist ein heißes Duell mit Recklinghausen“, erklärt Thomas Krzywinski  seine Sicht der Dinge.

Hinweis: Tickets für Spiel 3 sind ab sofort in allen Vorverkaufsstellen, über die Vereinshomepage bzw. direkt über den Online-Vorverkauf bei www.etix.com erhältlich. Die Türen der Margon Arena öffnen am Dienstagabend um 18:30 Uhr; Tip-Off ist um 19:30 Uhr. Präsentiert wird der „Showdown“ dabei von Titans-Hauptsponsor, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Tiny Titans starten durch!

Morgen starten unsere Jüngsten als Gastgeber eines U8-Turniers durch!

Wer sehen möchte, wie Basketball ganz am Anfang aussieht, der sei herzlich zum Zuschauen eingeladen. Unsere kleinen Max von der Wippels und Konsorten treten gegen die Altersgenossinnen und Altersgenossen aus Ottendorf Okrilla und Leipzig an. In der Runde vertreten sind außerdem Chemnitz und Jena, so dass eine richtige kleine Liga entstanden ist.

Natürlich bietet das Elternbuffet wie immer eine gute Gelgenheit ein erstes oder zweites Frühstück einzunehmen!

Sonntag,  23.03.2014
101. Oberschule “Johannes Gutenberg”
Pfotenhauerstraße 42

10:00 Uhr (bis 11:15 Uhr) “Dresden-Derby” gegen Ottendorf Okrilla
13:00 Uhr (bis 14:30 Uhr) gegen die Unizwerge des USC Leipzig.

Dank Crowdfunding: Live Stream steht

Teaserbild_zum_posten_auf_facebookIHR HABT ES MÖGLICH GEMACHT!!! Die Chance zu sehen, wie Philipp Lieser und Co. morgen in Spiel 2 der 1. Playoff-Runde in Recklinghausen den Sack zu machen können, wird es dank erfolgreicher „Crowdfunding“ Aktion geben.

Durch zahlreiche Unterstützer ist das Live-Stream-Projekt zustande gekommen. Dazu musste in den letzten 48 Stunden einiges an Technik angeschafft, aber auch viel Kommunikation und Organisation betrieben werden. Ein nicht müde werdendes Helferteam wird nunmehr am Samstag in Recklinghausen dafür sorgen, dass der Dresdner Basketball auch in der Ferne den Weg zur hiesigen Fangemeinde findet.

Ab etwa 19:10 Uhr wird der Stream aktiv. Den Link findet man ganz einfach hier auf der Homepage oder auch auf Facebook.

https://new.livestream.com/accounts/7613075

In diesem Sinne schaltet ein und seid mittendrin statt nur dabei!

ProB: Titans wollen Entscheidung im Ruhrpott

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Dresden Titans gastieren am Samstagabend um 19.30 Uhr bei den Citybasket Recklinghausen zum zweiten Spiel im Playoff-Achtelfinale

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Diese alte Fußball-Weisheit wollen auch die Basketballer der Dresden Titans vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit den Citybasket aus Recklinghausen beherzigen. Der 90:87-Erfolg am vergangenen Sonntag in der Margon Arena verschafft den „Elberiesen“ zwar eine gute Ausgangslage, doch der Gegner aus Westfalen unterstrich mit seinem Auftritt in Dresden ebenfalls die Ambitionen auf einen Viertelfinal-Einzug. Das Team von Thomas Krzywinski weiß daher, wie schwer die Aufgabe in der Vestischen Arena „Alfons Schütt“ am Samstagabend werden wird.

Gerade Power Forward Franklin gelang am vergangenen Sonntagabend fast alles (29 Punkte). Dresdens Defense konnte sich oftmals nur mit Fouls aushelfen, was glücklicherweise ohne Folge blieb. „Die Recklinghäuser sind ein harter Brocken! Vor allem Robert Franklin war im ersten Spielabschnitt kaum zu verteidigen. In unser Spiel hatten sich zudem ein paar kleine und unnötige Fehler geschlichen, die es nun gilt abzustellen. Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge fürs Wochenende. Wie schon im Hinspiel erwarte ich ein leidenschaftliches und hart umkämpftes Match“, so Krzywinski. Angeführt von einem stark auftrumpfenden US-Duo Franklin und Witter (22 Punkte) punkteten am Sonntagabend auch Kevin Kern und Dorian McDaniel zweistellig. Letzterem gelang sogar ein „Double-Double“. Im Fokus des Westfalen-Scoutings wird dann sicher vor allem Titans-Kapitän Andrew Jones stehen. Der Dresdner Topscorer war mit seinen 33 Punkten der „Man of the Match“ und stellte somit maßgeblich die Weichen für den Heimsieg. „Wir haben nicht gut gegen ihn verteidigt“, bedauert Citybasket-Trainer Thomas Roijakkers. „Wir haben es ihm zu leicht gemacht.“

Über 500 Kilometer müssen die Dresdner am Samstagmittag auf sich nehmen, um gegen den Hauptrunden-Siebten der Nordstaffel anzutreten. Gelingt der Sieg, qualifizieren sich die „Titanen“ bereits für das Playoff-Viertelfinale. Im Falle einer Niederlage erzwingt Recklinghausen ein Entscheidungsspiel, bei dem die „Elberiesen“ am kommenden Dienstagabend, 25.03., 19.30 Uhr, wieder Heimrecht in der Margon Arena genießen. Für die Citybasket ist es ohnehin schon ein erstes Endspiel, weiß auch Aufbauspieler Philipp Lieser: „Für die geht es jetzt schon um alles oder nichts. Deshalb müssen wir von der ersten Sekunde an wachsam sein. Der Druck ist auf der Seite von Recklinghausen, doch das macht es nicht gerade einfacher für uns. Wir wissen um unsere Stärken und wollen den Sack schon am Samstagabend zumachen!“

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
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