Ziel3: Treffen der Generationen beim Ziel3-Abschluss

Ziel3: Treffen der Generationen beim Ziel3-Abschluss

Zwei Wochen vor dem Ende des Ziel3-Projekts „Basketball kennt keine Grenzen“ trafen sich am vergangenen Wochenende noch einmal die jungen Korbjäger der U16 und U12-Teams aus Dresden und Usti zu einem ganztägigen Jugendspieltag im tschechischen Usti nad Labem, bei dem neben Basketball diesmal auch andere Sportarten sowie einmal mehr ein kultureller Austausch im Mittelpunkt stand.

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„Es war praktisch ein Treffen der  Generationen unseres Projekts. Mit unserer heutigen U16 haben wir vor drei Jahren die erste gemeinsame Ziel3-Maßnahme in Dresden durchgeführt. Seither sind die Jungs und ihre Kameraden auf tschechischer Seite zu jungen Männern herangewachsen“, erklärt Dresdens Ziel3-Projekkoordinator Rene Naumann, der die Teenager bei ihrer Entwicklung in den letzten Jahren mit begleitet hat und dabei immer wieder Brücken zum Nachwuchs des tschechischen Kooperationspartners bauen konnte.

IMG_0410Auch für die Abschlussveranstaltung hatten sich die Projektverantwortlichen wieder ein buntes Programm einfallen lassen, für das sie sich diesmal auf dem Gelände der Universität in Usti nad Labem trafen. Nach der kurzen Anreise aus Dresden ging es zunächst bei Sonnenschein auf die Beach-Volleyball-Anlage, wo sich die jungen Korbjäger in einer anderen Sportart beweisen mussten. In Teams traten sie untereinander an, die eifrigsten durften sich anschließend vor der Mittagspause noch gegen die Trainer und Ziel3-Manager beweisen. „Natürlich haben wir die Kids gewinnen lassen“, verriet Ustis Ziel3-Manager Vladimir Hejl.

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Nachdem anschließenden Mittagessen im Bowling Centrum machten sich die Sportler auf, um ein wenig die Stadt zu erkunden. Neben einem Besuch des neuen Einkaufszentrums machten die Sportler auch an der altehrwürdigen Kirche Halt, wo Hejl über die geschichtlichen Hintergründe informierte. „Viele wissen nicht, dass unsere Kirche seit eines Angriffes während des 2. Weltkriegs schief steht. Dabei ist sie eine der Sehenswürdigkeiten unserer Stadt“, so der Projektkoordinator zu den Hinzergründen des Besuchs.

2014-06-14 16.21.23Mit etwas frischer Luft in den Lungen ging es danach für die Korbjäger wieder zurück in die Sporthalle der Universität, wo am Nachmittag noch ein Basketball- und Fußballmatch auf dem Programm stand. „Es ist wichtig, dass die Kinder in der Sommerpause auch einmal mit Ausgleichssportarten in Berührung kommen. Das hilft vor allem den groß gewachsenen Jungs bei der Koordination“, erklärt Rene Naumann das abwechslungsreiche Programm. Vor allem beim Fußball konnten sich die bunt gemischten Mannschaften gut aufeinander Einstellen und mussten lernen miteinander zu kommunizieren.

Zum Abschluss des langen Tages ging es noch einmal zum gemeinsamen Abendessen, wo sich die jungen Korbjäger voneinander in die Sommerpause verabschiedeten. Obgleich das Ziel3-Projekt zum Ende Juni ausläuft freuen sich alle Teilnehmer auf ein Wiedersehen im nächsten Spieljahr.

U10: Tiny Titans On Tour in Göttingen

Tinys2Am vergangenen Wochenende waren unsere Minimannschaften bei Deutschlands größtem Miniturnier in Göttingen am Start. Die U12 spielte in der Leistungsklasse 2 mit Höhen und Tiefen, konnte sich aber trotz dreier kurzfristiger Ausfälle achtbar schlagen. Auch wenn es nicht gereicht hat gegen die guten Mannschaften im Land mitzuspielen, sollten die Erfahrungen beim Turnier als Ansporn dienen.

Die U11 zeigte derweil in der Leistungsklasse 1 im Vergleich zum Vorjahr eine mächtige Steigerung. Auch wenn es nur einen Sieg gab, so konnte man zumindest  in Sachen Kampfgeist und Verteidigung auf deutschem Top-Niveau mitspielen.

Eine kleine Überraschung gab es bei der U9, die nach verkorkster Vorrunde, dann durch eine enorme Leistungssteigerung bis ins Finale einziehen konnte. Am Ende konnte man den Jungs von Coach Oli Kasper zum 2. Platz gratulieren.

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JBBL: Letztes Spiel der Saison

Am Sonntag, dem 11.05.14 fand das letzte Heimspiel der diesjährigen JBBL-Saison statt, das die Titans deutlich für sich entscheiden konnten.
Die ersten Punkte der Partie erzielten die Gegner aus Nördlingen. Auf Dresdner Seite waren anfangs gute Spielzüge, aber leider keine Treffer zu sehen, so dass es erst nach drei Minuten den ersten Korberfolg für unsere Jungs gab. Durch eine starke defensive Reboundarbeit entstanden allerdings viele Fastbreakmöglichkeiten, so dass die Führung an die Gastgeber wechselte.
Diese baute sich immer weiter aus, da sich die Spieler durch die zahlreichen Steals mit Punkten für ihre harte Defense belohnen konnten. Beim Halbzeitstand von 46:26 wurden die Seiten dann gewechselt und die Dresdner konnten mit deutlichem Vorsprung wieder ins Spiel starten.
Trotz einiger Unkonzentriertheiten auf Seiten der Titans schafften es die Nördlinger nicht mehr, den Punkteunterschied auszugleichen. Mit einem fantastischen Buzzer Beater von kurz hinter der Mittellinie beendete Lucas Taschenberger das dritte Viertel mit 66:40.
Auch im letzten Viertel wurde der Vorsprung noch weiter ausgebaut. Mit einem Endergebnis von 79:53 lobte Rene Naumann sein Team :,, Die Jungs haben alle super gespielt, es war ein sehr gutes Spiel. Man sieht, wie wir uns gesteigert haben, so dass wir die letzten Spiele gewonnen haben.“
Ob das Team absteigen muss oder noch eine Saison in der JBBL spielen darf wird sich noch entscheiden. Egal welche Liga, hoffen wir wieder auf zahlreiche Zuschauer, die das Team um Coach Naumann diese Saison schon toll unterstützt haben.

Praktikantin Juliane

Fotos (bitte Zahlen anklicken, Thumbnails defekt!)

Tinies: Wenn Piraten und Prinzessinnen Basketball spielen

Schon seit einigen Jahren ist der Trend ziemlich deutlich zu erkennen: Basketball ist auch was für kleine und vor allem junge Sportler. Doch wer am letzten Samstag die Sporthalle der 101. Mittelschule in Dresden betrat, ob zufällig oder beabsichtigt, musste sich wohl erstmal etwas die Augen reiben. Denn beim ersten Blick auf die Teilnehmer glich die Veranstaltung wohl eher einem großen Kindergeburtstag, an dem die Kinder dieser Altersklasse, sonst als Piraten, Prinzessinen und Co. verkleidet, für Stimmung sorgen und engagierte Eltern den Nachwuchs nicht aus den Augen lassen.

Und auch wenn bei der historisch ersten sächsichen Meisterschaft in der Altersklasee U8 (in Worten: die 6- und 7-Jährigen!) die Kinder ihre sonst übliche Verkleidung gegen Shirts, Shorts & Sneakers eingetauscht haben, so gab es doch, ähnlich einem guten Kindergeburtstag, aufgeregte Teilnehmer, viel Tumult und hin und wieder lautes Geschrei.

Besonders schön ist dabei gewesen, dass die 3 sächsischen Teilnehmer Leipzig, Chemnitz und Dresden alle ein gutes, weil vor allem ähnliches, sportliches Niveau gezeigt haben. Der Bemühung nach intensiver und engagierter Verteidigung (angetrieben auch durch die Anfeuerung der Eltern und Trainer), folgte häufig ein Sturmlauf im Angriff, der auch das eine oder andere Highlight brachte: So haben die Kinder schon mal gezeigt, dass beim Basketball Handwechsel oder Unterhandkorbleger ein Trainerherz höher schlagen lassen. Dass dann nach den ersten beiden Spielen die Chance auf 3 erste Plätze bestand, hat natürlich für zusätzlich Spannung und Motivation gesorgt. Wobei es gerade an Spannung und Nervenstärke bis dahin am allerwenigsten gemangelt hat.

So haben die gastgebenden Tiny Titans aus Dresden hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung das Eröffnungsspiel gegen die kleinen Niners aus Chemnitz gewonnen (23:22). Diese wiederum haben sich anschließend ebenfalls mit einem Punkt Vorsprung gegen die Unizwerge aus Leipzig durchgesetzt (38:38). Letztere haben dann jedoch vorm Entscheidungsspiel wohl rechtzeitig festgestellt, dass es gar nicht genug Goldmedaillien für alle Beteiligten gegeben hätte und sich standesgemäß gegen die Dresdner Titans durchgesetzt (28:15) und damit vor Chemnitz und den Gastgebern den sächsischen Titel eingefahren.

Als Verlierer hat sich an diesem Tag trotzdem keiner gefühlt. Dafür waren die Spiel viel zu eng und die Eltern viel zu begeistert. In Erinnerung bleibt also ein schöner Basketballtag, an dem volksfestartig jeder Korberfolg (und manchmal auch die Misserfolge) bejubelt wurden und der beweist: U8-Basketball fetzt. Auf eine Fortsetzung des “Kindergeburtstags” im nächsten Jahr 😉

Oliver Kasper

ProB: Titans ziehen in die ProB-Nordstaffel um

Nord_SüdDresden Titans starten am 3. Oktober in der Nordstaffel der 2. Bundesliga ProB / Ostderbys mit Magdeburg, Leipzig, Sandersdorf, Stahnsdorf und Rostock winken

Zwei Monate nach dem Viertelfinale-Aus in den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist für die Dresden Titans der Fahrplan für die kommenden Spielzeit 2014/2015 gesteckt. Wie die Geschäftsführung der Jungen Liga unter der Woche mitteilte, wurden zur neuen Saison die Staffeln der ProB neu aufgestellt. In diesem Zusammenhang ziehen die Dresden Titans zusammen mit den UniRiesen Leipzig in die Nordstaffel um, wo nunmehr ab 3. Oktober gleich mehrere Ostderbys winken.

„Wir sind zufrieden mit dieser Entscheidung. Obgleich wir sportlich ein wenig Neuland betreten, birgt die Umstrukturierung auch viele Vorteile“, erklärt Titans-Geschäftsführer Gert Küchler. Neben kürzeren Fahrtwegen winken vor allem gleich fünf Ostderbys mit Teams aus den neuen Bundesländern. So dürfen sich die Dresdner Basketballfans nicht nur auf ein Wiedersehen mit den UniRiesen Leipzig freuen, sondern auch auf attraktive Begegnungen mit den BSW Sixers aus Sandersdorf (nahe Leipzig) sowie dem RSV Eintracht Stahnsdorf (bei Berlin), die beide seit Jahren fester Bestandteil der ProB-Nord sind. Zudem warten zwei weitere Derbys mit den Liga-Neulingen aus Rostock, die aus der Regionalliga-Nord aufgestiegen sind, und dem BBC Magdeburg, der letzte Saison noch in der ProA auf Korbjagd ging. „Das werden heiße Spiele, auf die wir uns freuen und wo uns sicher einige unserer Fans mit begleiten werden“, erklärt Küchler weiter.

Komplettiert wir die Nord-Staffel durch die Teams aus Oldenburg, Herten, Wedel, Bochum, Braunschweig, Recklinghausen und Hannover. „Aktuell ist die Staffel mit 13 statt der üblichen 12 Teams geplant, da Wedel auf den Aufstieg in die ProA verzichtet hat. Das macht die Erstellung des Spielplans nicht ganz so einfach. Es kann jedoch passieren, dass ein Team noch zurückzieht“, so Küchler. Bis zum 20. Juni müssen nunmehr alle Teams ihre Heimspieltermine melden, damit der Spielplan erstellt werden kann. Letzter Termin für einen Rückzug wäre der 15. August. Eine Situation, die Küchler nicht so glücklich macht: „Ich hoffe, dass wir schon eher Klarheit haben werden.“

Klarheit bei einer Personalie haben die Titans indes diese Woche bekommen. Forward Alexander Heide wechselt zur neuen Saison von den Titans in ProA zu den Chemnitz 99ers. „Wir gratulieren den Alex zu diesem Schritt und wünschen ihm und den Niners viel Erfolg“, spricht Küchler seine Glückwunsche aus.

Und so ist die 2. Bundesliga ProB 2014/2015 aufgeteilt:

ProB Nord

Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB
BSW Sixers
Citybasket Recklinghausen
Dresden Titans
Hertener Löwen
Otto Baskets Magdeburg
Rostock Seawolves
RSV Eintracht
SC Rist Wedel
Spot Up Medien Baskets Braunschweig
UBC Tigers Hannover
Uni-Riesen Leipzig
VfL AstroStars Bochum

ProB Süd

BG Karlsruhe
BIS Baskets Speyer
Dragons Rhöndorf
FRAPORT SKYLINERS Juniors
HEBEISEN WHITE WINGS Hanau
Licher BasketBären
NOMA Iserlohn Kangaroos
Schwelmer Baskets
TAKE-OFF Würzburg BLUE BASKETS
TV 1872 SaarlouisTV Langen
Weißenhorn Youngstars

Ziel3: Fortbildung zur Verletzungsprofilaxe

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Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Trainer des BK Usti nad Labem und der Dresden Titans zu einer weiteren Fortbildung am Rande des Ziel3-Projekts „Basketball kennt keine Grenzen“. In der Trainingshalle des Sportcentrums Sluneta hatte der tschechische Projektpartner nach Usti eingeladen. Als Thema der Veranstaltung stand diesmal die „Verletzungsprofilaxe im Basketball durch gezieltes Körperstabilisationstraining“ auf dem Programm. Referiert wurde die Veranstaltung durch die Personal Fitness-Expertin, Katerina Nedomlelova, die auch die Spieler der Erstliga-Mannschaft aus Usti betreut.

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Unter der Leitung von Ziel3-Projektkoordinator Rene Naumann und Manager Gert Küchler machte sich am frühen Mittwochabend eine Gruppe von acht Trainern von den Titans, dem USV TU Dresden, HTW Dresden sowie dem BC Ottendorf-Okrilla auf die kurze Fahrt nach Böhmen. Angekommen im Sportcentrum Sluneta stellten die Basketballtrainer fest, dass in der Arena diesmal ein Profiboxturnier ausgetragen wurde. Deshalb trafen sich die Basketball-Coaches in der nahe gelegenen Nebenhalle, wo die Referentin mit einem Beamer und Leinwand bereits wartete.

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Mit einem Vortrag und anschaulicher Power-Point-Präsentation referierte Katerina Nedomlelova zunächst 90 Minuten über den theoretischen Teil, ehe anschließend die Teilnehmer im praktischen Teil der Fortbildung in verschiedene Übungen mit eingebunden wurden. Unterstützt von einer Dolmetscherin konnten sich die deutschen und tschechischen Übungsleiter während der gesamten Veranstaltung austauschen und ihre verschiedenen Fragen stellten. „Die Verletzungsprofilaxe ist ein wichtiges Thema für die Jugendtrainer. Erst zuletzt beim Ziel3-Cup hatten wir wieder den Fall, dass ein Spieler aus Chomutov umgeknickt ist“, erklärt Rene Naumann. „Da hilft die Fortbildung sehr, dass die Trainer voneinander lernen, wie sie so etwas im Training vorbeugen, aber auch im Notfall reagieren können.“

Nach der gut dreistündigen Maßnahme konnten die Teilnehmer noch bei einem gemeinsamen Snack mit einander diskutieren und sich über die jüngsten Ziel3-Maßnahmen austauschen. Nachdem die U15-Mannschaften erst wenige zuvor in Dresden beim Ziel3-Cup zu Gast war, gab es genügend Gesprächsstoff. Dabei konnten vor allem auch die Trainer aus den anderen Verein zunehmend von dem zwischenmenschlichen Miteinander der beiden Projektpartner begeistert werden. So haben die Coaches bereits Interesse bekundet, bei weiteren Veranstaltungen teilnehmen zu wollen.

Ziel3: Chomutov mit Sieg beim 3. Ziel3-Cup

Zwei Tage lang stand am verangenen Himmelfahrts-Wochenende bei der 3. Auflage des Ziel3-Cups wieder einmal das von der Europäischen Union geförderte Ziel3-Projekt „Basketball kennt keine Grenzen“ im Mittelpunkt. Gleich acht Mannschaften aus Deutschland und Tschechien trafen sich am Samstagfrüh bis Sonntagabend in der 25. Grundschule am Pohlandplatz, um sich in den Jahrgängen 1999/2000 zu messen. Neben dem interkulturellen Austausch zwischen den Nachwuchssportlern stand vor allem auch die sportliche Vorbereitung auf die neue Saison im Fokus.

„Das Turnier erfreut sich seit seiner ersten Auflage vor zwei Jahren steigender Beliebtheit“, erklärt Ziel3-Projektmanager Gert Küchler. „Der Zeitpunkt ist ideal für die Vereine, um sich in ihrer neuen Besetzung für die kommende Saison zusammen zu finden. Die meisten Mannschaften spielen wenige Wochen später Qualifikationsturniere für ihre nationalen Meisterschaften, wo es natürlich gut ist, wenn die Kinder vorab schon einmal in einem ambitionierten Wettkampf zusammengespielt haben. Hinzu kommt, dass das Wir-Gefühl durch das lange Wochenende und die vielen Gespräche mit den anderen Sportlern aus verschiedenen Kulturen gestärkt wird, wovon die Sportler profitieren.“

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In zwei Vierer-Gruppen standen zunächst am Samstag und Sonntagvormittag die Vorrundenspiele auf dem Programm. Während in der Gruppe A sich die Titans als Gastgeber mit der 2. Mannschaft des BK Usti nad Labem sowie dem BBC Bayreuth und dem TV Augsburg messen mussten, stand die 1. Mannschaft des Projektpartners aus Usti in der Gruppe B den Teams aus Gotha/Erfurt, Chomutov und Chemnitz gegenüber. Dabei kristallisierten sich bereits am ersten Turniertag in den beiden Gruppen mit Chomutov und Bayreuth die Favoriten heraus. Während beide Teams ihre ersten zwei Vorrundenspiele gewinnen konnten, stand für die Ziel3-Projektpartner aus Dresden und Usti am Ende des ersten Tages jeweils ein Sieg und eine Niederlage zu Buche.

Nach dem anstrengenden ersten Turniertag nutzten die Teams das schöne frühen Wetter am Abend für einen kleiner Rundgang durch die Dresdner Innenstadt, so dass die Sportler auch abseits des sportlichen ein Eindrücke von der Kultur der sächsischen Landeshauptstadt sammeln konnten. Bereits den Tag über hatten sich die jungen Sportler und Trainer sowie die einige mitgereisten beim gemeinsamen Mittag- und Abendessen abseits des Spielfelds über die vielen kulturellen Schönheiten von Elbflorenz unterhalten können. „Es ist schön zu sehen, wie nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die vielen Schiedsrichter und freiwilligen Helfer den Austausch bereichern“, erklärt Küchler weiter.

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Nach der gemeinsamen Nachtruhe im Akademiehotel ging es am Sonntagmorgen bereits früh 9 Uhr in den zweiten Turniertag. Dabei konnte sich Bayreuth mit einem 61:50-Sieg über die Titans ebenso als Gruppensieger für das Finale qualifizieren, wie der BK Chomutov, der sich mit 83:60 gegen Chemnitz durchsetzte. Als Gruppenzweite sicherten sich derweil der TV Augsburg und die erste Auswahl des BK Usti die Teilnahme am kleinen Finale. Dort wurde es dann am Nachmittag richtig spannend. In einem Krimi setzten sich die Tschechen denkbar knapp mit 59:54 durch. Parallel unterlag derweil der jüngere Jahrgang aus Usti dem Chemni

tzer Nachwuchs im Spiel um Platz 7 deutlich mit 96:36. Ebenfalls mit einem Sieg konnten auch die Gastgeber aus Dresden das Turnier beenden. Im Spiel um Platz 5 setzten sich die Gastgeber gegen BiG Gotha/Erfurt mit 54:36 durch.

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Vor dem abschließenden Finale trafen sich alle Teams zum gemeinsamen Gruppenfoto, wobei die Trainer gemeinsam die „All-Stars“ und den „Wertvollsten Spieler“ des Turniers wählten. Die Auszeichnung ging nach Bayreuth an Sebastian Fretsch, der jedoch im anschließenden Finale nicht als Sieger vom Feld ging. Als zu stark erwies sich der fundamentale Defensiv-Basketball aus Chomutov, die am Ende verdient das Endspiel mit 77:59 gewannen und sich so für den großen Siegerpokal sicherte.  Bevor sich das Team mit dem längsten Heimweg auf die Reise machte, verabschiedete sich Augsburgs Trainer Nils Ruttmann mit einem rundum positiven Fazit: „Das Turnier fanden wir eine rundum gelungene Veranstaltung. Neben einer erstklassigen Organisation (z.B. immer pünktliche Kampfrichter und Schiedsrichter, viele fleißige Helfer) war das ganze sportlich, kulturell sinnvoll und auch spannend für uns. Gern würden wir nächstes Jahr wiederkommen.“

ProB: Trio geht, Damon Smith und ein Fragezeichen bleiben

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Foto: Ben Gierig

Aderlass bei den Dresden Titans: Gut acht Wochen nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale der 2. Bundesliga ProB verabschiedeten sich die Basketballer von ihren Sponsoren in die wohlverdiente Sommerpause. In den neuen Geschäftsräumen ihres offiziellen Werbepartners, der EASTprint GmbH, blickten die „Elberiesen“ im Messegelände gemeinsam mit den Partnern auf die Höhepunkte der abgelaufenen Saison zurück. Dabei wagten sie auch gleich einen Ausblick auf die kommende Spielzeit 2014/2015 und verkündeten erste personelle Veränderungen im Spielerkader.

Den Anfang der traurigen Nachrichten machte Forward Thomas Lienhard, der nach drei Jahren im Titans-Trikot aufgrund seines Biologie-Masterstudiums einen Gang zurückschalten wird, dem Verein aber in der 2. Mannschaft und als Aushilfsspieler in der ProB erhalten bleibt. Per Videobotschaft meldete sich anschließend Kapitän Andrew Jones aus den USA mit den Worten: „Hey Fans! Für mich ist es an der Zeit für eine neue Herausforderung. Daher werde ich nächste Saison leider nicht nach Dresden zurückkommen. Ich danke euch allen für zwei wundervolle Jahre. Ich werde immer Teil der Titans-Familie sein und drücke euch die Daumen, dass ihr in den nächsten Jahren den Aufstieg schafft.“
Das Trio der Abgänge komplettiert Alexander Heide, der aus Bali Urlaubsgrüße übermittelte. Auch der 2,05 Meter große Forward sucht die Herausforderung und will sich künftig in der ProA beweisen. Unentschlossen ist dagegen noch Forward Georg Dölle, der sich in den nächsten sechs Wochen erstmal in Portugal über seinen weiteren Lebensweg klar werden möchte. „Wir planen erst einmal nicht mit ihm“, erklärt Titans-Geschäftsführer Gert Küchler, für den die vier Jungs einen herben Verlust bedeuten. „Nicht nur sportlich, sondern vor allem auch menschlich werden wir sie vermissen. Gern hätten wir den Kader gänzlich zusammengehalten, aber so ist leider der Lauf der Dinge. Wir sind bereits mit mehreren potentiellen Neuzugängen im Gespräch und versuchen das Team adäquat zu besetzen.“
Das erste positive Zeichen zur Bewältigung dieser „Herkulesaufgabe“ wurde bereits gesendet. Mit Forward Damon Smith unterschrieb jüngst der erste Leistungsträger für die kommende Saison. Auch er übermittelte Videogrüße aus Übersee: „Ich freue mich auf meine zweite Spielzeit in Dresden! Ich kann den September kaum erwarten, damit wir dort anknüpfen können, wo wir im April aufgehört haben.“
15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
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