ProB: Robert Haas auf neuen Wegen

ProB: Robert Haas auf neuen Wegen

Sliderbilder_967x400_Haas-AbschiedDNN-Online, 24.06.15 – Während die Verantwortlichen der Dresden Titans mitten in der Kaderplanung für die neue Saison in der 2. Bundesliga Pro B stecken, verschwendet Robert Haas kaum einen Gedanken an Basketball. Der langjährige Aufbauspieler hat sich zum Ende der vergangenen Saison von der 1. Mannschaft verabschiedet und bereitet sich gerade auf den Eintritt ins Berufsleben vor.

“Ich sitze an meiner Masterarbeit, die ich im September abgeben muss”, sagt der 26-Jährige. Er hat in Dresden Wasserwirtschaft studiert und untersucht, wie man Trinkwasseranlagen so optimieren kann, dass sie möglichst lange keimfrei bleiben. Wenn das Titans-Urgestein seinen Abschluss in der Tasche hat, geht Haas auf Jobsuche. Noch ist unklar, wo er künftig arbeiten wird: “Ich habe konkrete Angebote. Wenn es passt, würde ich gern in Dresden bleiben. Klappt das, würde ich noch in der 2. Mannschaft spielen.” Dort könnte er seine Erfahrung an den Nachwuchs weitergeben und nebenher weiter als Trainer arbeiten. Titans-Geschäftsführer Gert Küchler fände das super: “Wir würden uns sehr freuen, wenn er uns erhalten bliebe.”

Im Team der “Ersten” werden die Fans “Bob” aber vermissen, denn er gehörte elf Jahre zum Inventar. Der Dresdner, der seinen Spitznamen von seinem früheren Trainer Oliver Kasper verpasst bekam (“Du siehst aus wie Bob der Baumeister!”), hat die Vereinsgründung, Höhen und Tiefen des insgesamt aber aufstrebenden Klubs miterlebt. Haas spielte schon bei Vorgängervereinen der “Titanen”, nachdem er als Fünfjähriger in einer Schul-AG mit dem Sport begonnen hatte. Manfred Haupt, heute Präsident des Basketball-Verbandes Sachsen, hatte ihn dort entdeckt und zu Auswahl-Sichtungen mitgenommen. Später landete er bei TU Dresden.

Leistungsorientierteren Basketball konnte Haas erst bei den Titans spielen. “Es gab früher viele kleinere Vereine in Dresden, die in der Oberliga gespielt haben, aber kein richtiges Konzept. Oliver Kasper und Hagen Albrecht haben dann das Projekt Titans angeschoben. Unter Kasper als Trainer sind wir in die 2. Regionalliga aufgestiegen. Damals war Thomas Krzywinski noch Point Guard und ich sein Backup”, erzählt Haas. Inzwischen ist Krzywinski längst Trainer des Drittligisten und muss nun ohne seinen alten Weggefährten auskommen.

Der schaffte es im abgelaufenen Spieljahr schon nicht mehr zu allen Einheiten. “Es war schon sehr schwer für mich, wenn ich wegen eines Praktikums nicht zum Frühtraining kommen konnte”, gesteht Haas. Doch das Studium habe immer an erster Stelle gestanden. Der Abschied komme nicht plötzlich: “Er war vorhersehbar. Die Spielzeit ging für mich ja auch immer weiter runter.”

Leicht fällt ihm die Trennung von Krzywinskis Truppe keinesfalls. “Die Titans haben mir viel gegeben, wir hatten fast immer eine tolle Mannschaft”, blickt der angehende Wasserwirtschaftler zurück. Besonders gern erinnert er sich ans Frühjahr 2011 und den Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga: “Der Sieg in Herzogenaurauch war ein besonders schöner Moment. Im Jahr zuvor hatten wir einige Profis, die aber ihre Leistung nicht so gebracht haben. Nach dem Abstieg standen wir nur noch mit zwei, drei Leuten da. Damals sagte Gert Küchler, er wisse nicht, wie es weitergeht. Doch dann haben wir Thomas Krzywinski aus Leipzig zurückgeholt, eine neue Mannschaft zusammengestellt und sind aufgestiegen.” Dieses Kunststück ohne Profis aus Amerika geschafft zu haben, erfüllt Haas noch immer mit Stolz.

Dass es heute, in der 2. Bundesliga Pro B, nicht mehr ohne Profis geht, weiß er. Und er wird auch künftig die Daumen drücken. “Wenn ich Zeit habe, komme ich gern zu den Spielen”, sagt der “Veteran”, der dort zumindest gelegentlich Freundschaften mit anderen Ex-Spielern pflegen könnte, wenn es mit dem Berufseinstieg in Dresden nicht klappen sollte. Ansonsten will er sich vor allem seinem künftigen Job widmen und mit seiner Freundin die Familienplanung forcieren: “Es ist ein Traum von mir, mal meine eigenen Kinder zu trainieren.” Mit Teamstärke in Form einer Starting Five liebäugelt “Bob” nicht, “aber mal zwei Kinder zu haben, wäre schon schön”. Noch besser wäre es, wenn sie in Dresden aufwachsen könnten.

JBBL: 3 U16-Titanen schaffen JBBL Qualifikation

11206945_10152986830498437_6804601099817843685_nGroßer Schritt im Nachwuchsbasketball in Leipzig und Dresden: Die jungen Uni-Riesen qualifizierten sich am vergangenen Wochenende für die Jugendbasketballbundesliga (JBBL). Mit von der Partie war auch der Trainer der u16-Mannschaft der Dresden Titans, Sebastian Neuhäuser, der mit drei seiner “Nachwuchskorbjäger” im Rahmen einer  Kooperation mit den Messestädtern die Leipziger Mannschaft beim JBBL-Qualifikationsturnier in Düsseldorf unterstützten.

Ein Turnier, fünf Teams, jeder gegen jeden. An zwei Tagen spielte der Nachwuchs der Riesen gegen die Mannschaften der Giants Düsseldorf, Rasta Vechta, Weser Baskets Akademie Bremen und TG Hanau White Wings um den Einzug in die höchste Spielklasse der u16.

Im ersten Spiel am Wochenende ging es gleich gegen Absteiger Düsseldorf, deren Ziel klar der Wiederaufstieg war. Zu Beginn waren die Leipziger noch zu verschlafen und fanden sich nach drei erfolgreichen Dreiern des Düsseldorfers Julius Wesemann 9:2 im Rückstand. In der darauffolgenden Auszeit konnten die Coaches Justin und Sebastian die Jungs aber endlich wachrütteln: Mit deutlich erhöhter Intensität kamen die Leipziger zurück ins Spiel und gingen mit einer 27:30 Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit konnten die Uni-Riesen kein Mittel gegen die physisch spielenden Düsseldorfer finden: die Giants erarbeiteten sich viele Offensiv-Rebounds, welche immer wieder zu einfachen Punkten führten. Zweieinhalb Minuten vor Schluss führte Düsseldorf wieder mit 52:46. Die Uni-Riesen ließen sich aber erneut nicht unterkriegen und kämpften weiter: Ein Technisches Foul gegen den Trainer der Giants, ein Foul an Leipziger Tim Schmiedel beim 3er Versuch und ein Korbleger mit Foul von Simon Schirrmacher brachte die Riesen wieder ins Spiel und man konnte in den letzten Minuten einen 11-0 Run starten, der am Ende zu einem tollen 57:52 Sieg führte. Über das gesamte Spiel stellten besonders Leipziger Sven Papenfuß und Tim Schmiedel die Giants immer wieder vor Probleme, und erzielten gemeinsam 42 Punkte.

Mit viel Selbstbewusstsein ging es am Samstagabend dann noch gegen die Mannschaft aus Hanau. Die Leipziger starteten dieses Mal hellwach ins Spiel und konnten den ersten Durchgang 22:8 für sich entscheiden. Gute Defense und Team-Basketball führte zu einem letztlich ungefährdeten 64:31 Erfolg der Uni-Riesen.

Nach zwei Siegen am ersten Tag bestand nun die Aufgabe darin, den Fokus aufrecht zu erhalten. Mit Düsseldorf hatte man den vermeintlich stärksten Gegner knapp bezwungen und traf am Sonntag Morgen auf Rasta Vechta. Die Rasta-Jungs hatten ihr erstes Spiel deutlich 22:84 gegen Düsseldorf verloren. Leichtsinnigkeit auf Seiten der Leipziger und unermüdlicher Kampf und Einsatz der Vechtaraner bescherten ein deutlich engeres Spiel als erwartet: Letztlich konnten die Leipziger aber über das gesamte Spiel ihre Führung verwalten und gewannen auch ihr drittes Spiel mit 52:35.

Nun hatte das Team aus Leipzig alles in der Hand: Mit einem letzten Sieg gegen Bremen würde man sich souverän als Tabellenerster für die JBBL qualifizieren. Das Ziel so greifbar, starteten die Uni-Riesen stark in die Partie: Zur Halbzeit lag man mit 17 Punkten vorne. Das Spiel sollte sich dennoch als schwierig gestalten, denn im ersten Viertel verletzten sich auf Leipziger Seite Tim Schmiedel und Tom Burkhardt, beide Starting 5 Spieler, sodass sie für den Rest des Spieles zum Zuschauen verdammt waren. Unter Anderem auch dank des stark aufspielenden back-up Aufbaus Max Lingner konnte die u16 aber letzten Endes die Führung über die Zeit bringen und gewann auch ihr letztes Spiel mit 55:42.

Mit 4 Siegen aus 4 Spielen wurden an diesem Wochenende die Erwartungen und Hoffnungen der Spieler und der Coaches weit übertroffen: „Die Jungs haben über das ganze Turnier wirklich Moral bewiesen und sind als Mannschaft aufgetreten, haben sich nicht hängen lassen und sich somit diesen Erfolg nach einer langen, kräftezehrenden Saison verdient. Wirklich alle Jungs haben sich großartig entwickelt und sind zu einem echten Team zusammengewachsen.“

Damit wird es in der nächsten Saison erstmalig Jugendbundesliga Basketball in Leipzig geben, eine zukünftig wichtige Säule in der Jugendarbeit des USC Leipzigs.

Ein besonderer Dank soll noch an die Dresden Titans gehen, von denen Florian Gabler und Camillo Thieme zum Leipziger Team gestoßen sind. Ohne die Unterstützung aus Dresden wäre das Ziel Bundesliga wohl deutlich schwerer zu erreichen gewesen. 

ProB: Max von der Wippel bleibt Titans-Center

Dresden Titans verlängern nach Kapitän Philipp Lieser auch den Vertrag mit ihrem 2,08 Meter großen Centerspieler Max von der Wippel um ein weiteres Jahr

SONY DSCDresden, 18.06.2015 – Während die stärkste Basketball-Liga der Welt in gestern mit den Golden State Warriors ihren verdienten NBA-Champion gefunden hat und der FC Bayern München im Finale um die Deutsche Meisterschaft ein entscheidendes 5. Spiel erzwingen konnte, schreiten bei den Dresden Titans die Vorbereitungen für die ProB-Saion 2015/2016 voran. Nach der Verlängerung mit Kapitän Philipp Lieser konnten die Elberiesen eine weitere wichtige Personale sichern. Auch Center Max von der Wippel wird in der kommenden Spielzeit wieder das Trikot der „Titanen“ tragen.

Der gebürtige Leipziger verlängerte jüngst seinen Vertrag um weitere 12 Monate und geht damit in seine 4. Spielzeit in der Sächsischen Landeshauptstadt. „Das Gesamtpaket in Dresden stimmt nach wie vor und ich fühle mich sehr wohl hier. Besonders wichtig war für mich, dass ich nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann und der Übernahme bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden nun auch durch flexible Arbeitszeiten in meinem Job mein Training besser planen kann. Schon im letzten Drittel der vergangenen Saison hat sich dadurch mein Fitnesszustand deutlich verbessert. Ich will der Mannschaft so gut es geht helfen, damit wir auch nächstes Jahr wieder den Sprung in die Playoffs schaffen“, kommentiert der 21-jährige seine Entscheidung.

Titans-Präsident Falk Thümmrich stimmt die Vertragsverlängerung sehr positiv: „Max hat sich bei den Fans einen guten Stand erarbeitet und gilt in Dresden als absoluter Publikumsliebling. Ich erinnere gern an den wichtigen Freiwurf in den Playdowns gegen Konstanz vor zwei Jahren. Trotz seines jungen Alters kommt er mit Druck gut zurecht und weiß sich durchzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass wir Max in unseren Reihen halten konnten. Ein Dank gilt dabei auch unserem Partner der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, die ihm nach seinem sehr guten Ausbildungsabschluss auch eine berufliche Perspektive bieten.

In der Saison 2014/2015 kam von der Wippel in 27 Einsätzen bei durchschnittlich 20 Minuten Einsatzzeit auf 5,2 Punkte und 2,7 Rebounds pro Partie.

Die Titans in Berlin-Zehlendorf

Zehlendorf1

Am Freitag vor Pfingsten starteten unsere U18 und 2 Mannschaften der U14 zum internationalen Pfingstturnier nach Berlin, um sich mit anderen Mannschaften in ihren jeweiligen Altersklassen messen zu können.

Insgesamt gingen 180 Teams in den Altersklassen U14 bis Seniorenbereich aus ganz Europa an den Start.

Am Samstag standen zuerst die Gruppenspiele auf dem Programm und leider erwischten unsere Titans einen schlechten Turnierstart. Alle drei Teams mussten in ihrer Auftaktspartie eine Niederlage hinnehmen.

Doch in den darauffolgenden Gruppenspielen konnte man sich schnell fangen und so wurden erste Siege errungen: Beide U14 Teams zogen als Gruppenerster ins Viertelfinale ein.

Die U18 musste als Gruppenzweiter in die Viertelfinal-Qualifikationsrunde, wo man gleich auf den späteren Turniersieger aus Stahnsdorf traf.

Auf beiden Seiten wurde hart verteidigt, aber am Ende stand leider eine 4-Punkte-Niederlage zu Buche und somit verpassten unsere Yougsters sehr knapp den Einzug ins Viertelfinale.

Für die etwas Jüngeren standen am Sonntag hingegen die Viertelfinals vor der Tür. Auch die U14-1 traf hier auch auf den späteren Turniersieger der Eintracht Frankfurt. Die U14-2 sollte sich gegen Giants aus Düsseldorf behaupten. Obwohl phasenweise sehr gut gespielt wurde, wurden beide Spiele verloren und keines der U14-Teams kam ins Halbfinale. Stattdessen ging es jetzt um den 5. Platz.

Die Platzierungsspiele fanden am Pfingstmontag statt. Die U14-1 konnte sich durch einen deutlichen Sieg gegen Recklinghausen für das Spiel um Platz 5 qualifizieren. Die U14-2 musste sich gegen die Mannschaft der BG Dorsten geschlagen geben.

In den jeweiligen letzten Spielen ging man leider mit einer Niederlage vom Platz. und Das bedeutete die Mannschaften sehr gute 6. und 8. Plätze bei insgesamt 21 Mannschaften.

Die älteren Titanen konnten sich durch einen deutlichen Sieg gegen BG 2000 Berlin für das Spiel um Platz 9. qualifizieren und mussten gegen die Jungs des ATV Haltern ran. Man sah eine enge und hart umkämpfte Partie und am Ende stand ein knapper 37 zu 35 Erfolg zu Buche.

“Alles in allem war es für unsere drei Mannschaften ein gelungenes Turnier und wir haben wirklich gute Platzierungen erreicht. Die Jungs konnten eine Menge mitnehmen, haben gute Spiele gezeigt aber auch gesehen, woran wir noch hart arbeiten müssen,” so Trainer René Naumann.

Auch Kultur und Spaß kamen nicht zu kurz. Am Sonntag morgen zogen die jungen Wilden der U14 mit einer 27 Mann Truppe zum Brandenburger Tor und anderen Sehenswürdigkeiten.

Ein großer Dank geht vor allem an unsere Trainer/Betreuer:

Gerd, Heiko, Henrik, Gregor, Markus und Kai.

Mit Eurer Hilfe war es ein super Turnier für unsere Jung-Titanen mit einer Menge Spaß.

Ergebnisse U18  9.Platz

Titans vs Tura Harksheide    19:52

Titans vs TSV Rudow           33:20

Titans vs  Stahnsdorf            33:37

Titans vs  BG 2000 Berlin    36:28

Titans vs  ATV Haltern        37:35

 

Ergebnisse U14:

Team1:  6.Platz                                                           Team2:  8.Platz

Titans vs Giants Düsseldorf            36:42                    Titans vs Mont Cenis2            23:24

Titans vs  ATV Hamburg1              73:2                      Titans vs ATV Hamburg2      61:15

Titans vs  Black Bulls Osnabrück   42:16                    Titans vs BG Zehlendorf3      44:34

Titans vs Eintracht Frankfurt          19:41                    Titans vs Giants Düsseldorf    11:32

Titans vs Recklinghausen           50:17                        Titans vs BG Dorsten             9:42

Titans vs BG Dorsten                 34:39                         Titans vs Recklinghausen   11:27

Familienfest der Wohnungsgenossenschaften

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Am letzten Sonntag im Mai waren die Dresden Titans beim 6. Sport- und Familienfest der Dresdner Wohnungsgenossenschaften. Mit dabei waren Max von der Wippel, Daniel Pollrich und Falk Thümmrich  (Präsident) und Janette Meutzner (Vorstand). Hier konnten Kinder und Erwachsene einfach mal versuchen, den Ball in den Korb zu werfen. Es herrschte von 10 bis 17 Uhr ununterbrochen Andrang.

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
17.03.19 - 17:00 Uhr
Herzöge Wolfenbüttel vs. TITANS @ Wolfenbüttel
07.04.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
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