ProB: Späte Aufholjagd der Titans wird nicht belohnt

ProB: Späte Aufholjagd der Titans wird nicht belohnt

Dresden Titans verlieren auswärts gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 86:90 (18:24, 25:26, 14:20, 29:20) | Randal Holt mit 29 Punkten Top-Scorer 

BEN_6912Dresden, 31.01.2016 – Die Dresden Titans müssen weiterhin auf den nächsten Auswärtssieg in der 2. Basketball-Bundesliga ProB warten. Beim Gastspiel in Frankfurt unterlagen Dresdens Korbjäger am Samstagabend gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors denkbar mit 86:90 (43:50). Dabei gelang den „Elberiesen“ in der Mainmetropole nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 15 Punkten eine beeindruckende Aufholjagd. Am Ende behielt jedoch der Frankfurter BBL-Nachwuchs die Nerven in der Crunch-Time.

Vor allem an der Freiwurflinie zeigten sich die Hessen sehr treffsicher. Als Titans-Kapitän Philipp Lieser im vierten Viertel einen Drei-Punkte-Wurf zum 82:84 verwandelte und der Ausgleich eine Minute vor Ultimo in der Luft lag, schickten Dresdens Korbjäger die Hausherren durch Fouls dreimal in Folge an die Linie. Dass das junge Team um Doppelstarter Niklas Kiel (16 Punkte / 6 Rebounds) auch in der Schlussphase nervenstark blieb und alle Freiwürfe versenken konnte, zeigte erneut, welche Qualität in Frankfurts Farmteam steckt.

„Zu unserem Pech standen heute nahezu alle Doppellizenz-Spieler dem Gegner zur Verfügung. Das ist nicht immer so und soll auch nicht als Ausrede dienen. Die Qualität ist den Frankfurtern aber letztlich nicht abzusprechen“, fand Dresdens Geschäftsführer Peter Krautwald anerkennende Worte für den Gegner. Und dennoch war am Samstagabend mehr drin für die Titans. So konnten beide Mannschaften zu Beginn der Partie durch gutes Teamplay überzeugen. Die 8:7-Führung der Sachsen durch Center David Sturner (11/4) sollte die letzte an diesem Abend für die Titans sein. Frankfurts Travis Thompson (19/2 Assists), der schon im Hinspiel Top-Scorer war, und Forward Tomas Dimsa (14/6 Reb./5 Ass.) brachten ihr Team zum Ende des ersten Viertels (18:24) in Front.

Zwar konnten die von Philipp Lieser (25/3/4) angeführten „Titanen“ die zweiten zehn Minuten offener gestalten, doch gerade im Defensivverhalten waren Schwächen zu erkennen: „Bis zur Halbzeit haben wir zu viele Defensiv-Rebounds abgegeben, wodurch Frankfurt den Vorsprung auch halten konnte. Im zweiten Durchgang haben wir uns in dem Bereich verbessert, den Gegner besser ausgeblockt und einfache Punkte gegen uns verhindert“, so Krautwald. Doch   Skyliners-Guard Thompson gelangen direkt nach der Pause zwei Dreier, womit Dresdens Korbjäger die Gastgeber zunächst ziehen lassen musste. Einige Unkonzentrierten führten dazu, dass die Hausherren bis auf 15 Punkte davon zogen. In einem kraftraubenden letzten Viertel versuchten die Titans noch einmal alles, um sich zumindest in die Overtime zu retten. Voran gingen dabei vor allem Kapitän Lieser und US-Neuzugang Randal Holt (29/7/7), doch Frankfurts Farmteam bewies schlussendlich das glücklichere Händchen.

In der Tabelle wandern die Dresden Titans nunmehr weiterhin auf dem schmalen Grat zu den Playoffs-Plätzen. Durch die zeitgleiche Niederlage der Weißenhorn Youngstars in Lich bleiben die Elberiesen punktgleich mit den Schwaben sowie den Würzburg Baskets, die jedoch am Sonntagabend bei ihrem Gastspiel in Ehingen (2.) noch die Chance haben vorbeizuziehen. Am nächsten Samstag müssen sich dann die Titans im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten beweisen. Tipp-Off ist um 19:00 Uhr in der Margon Arena auf der Bodenbacher Straße.

Beste Werfer:
Dresden: Holt (29 Punkte), Lieser (25), Sturner (11)
Frankfurt: Thompson (19), Kiel (16), Dimsa (14)

OFFIZIELLE STATISTIK ZUM SPIEL

TABELLE 2. BASKETBALL-BUNDESLIGA PROB-SÜD

ProB: Titans mit schwierigem Auftrag in Frankfurt

Dresden Titans reisen am kommenden Sonnabend zu den FRAPORT SKYLINES Juniors / Sprungball beim Farmteam um 18:30 Uhr

BEN_7187Dresden, 28.01.2016 – Zum 17. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB reisen die Dresden Titans am Samstag zu den FRAPORT SKYLINERS Juniors nach Frankfurt (Tipp-Off 18:30 Uhr). Das Farmteam des Bundesligisten liegt aktuell in der ProB-Süd auf Rang vier der Tabelle (9 Siege / 7 Niederlagen) und ist damit die bestplatzierte „Kaderschmiede“ der Staffel. Doch lediglich zwei Siege und vier Punkte beträgt der Abstand zu den achtplatzierten „Elberiesen“, die mit einem Sieg im direkten Aufeinandertreffen aufholen könnten.

Im Hinspiel unterlagen Dresdens Korbjäger in einer über weite Strecken offenen Partie mit 83:87, nicht zuletzt weil die Frankfurter mit Travis Neal Thompson einen überraschenden US-Neuzugang zu der Partie aus dem Hut zauberten. Der Point-Guard war kurzfristig zu den Hessen gestoßen und feierte an der Elbe einen gelungenen Einstand (19 Punkte). Aktuell versenkt der Distanzspezialist fast jeden zweiten seiner Drei-Punkte-Würfe. Zudem zeigten die Ausnahmetalente um Forward Niklas Kiel (28) und Guard Max Merz (17/4 Rebounds) bereits im November, dass auch mit ihnen bald in der Bundesliga zu rechnen sein wird.

Am letzten Wochenende gelang den Hessen ein souveräner 94:74-Heimsieg über Würzburg. Zum Top-Scorer avancierte Forward Tomas Dimsa (24 / 6 Dreier). Es war der erste ProB-Auftritt des 22-jährigen Litauers, der zum Beko BBL-Kader der Frankfurter gehört und am Samstag in Abwesenheit von Johannes Richter im Farmteam Spielpraxis sammeln durfte.

Wie so oft wird das Trainergespann der Titans erst vor Ort erfahren, auf welche Spieler der Gegner zurückgreifen kann. „Der Faktor Unberechenbarkeit wird auch am Wochenende wieder ein großer sein. Frankfurts Bundesliga-Team spielt am selben Wochenende, daher ist es wieder schwer einzuschätzen, welche Spieler den Juniors zur Verfügung stehen. Sind alle Mann an Bord, dann treffen wir fast schon auf BBL-Niveau“, so Titans-Coach Steven Clauss, der an eine seiner alten Wirkungsstätten zurückkehrt.

Trainer Clauss verweist daher vielmehr auf die eigenen Stärken: „Wenn wir dem Match unsere Handschrift aufstempeln können, dann erwartet die Frankfurter ein ebenso unangenehmer Gegner. Setzen wir unsere Spielweise konsequent durch, dann werden wir das Parkett als Sieger verlassen.“ Nach dem Heimsieg gegen Elchingen wollen Dresdens Basketballer nicht nur weiter Boden im Kampf um die Playoff-Plätze gut machen, sondern auch die Statistik auf fremden Parkett aufbessern: Lediglich zwei Auswärtssiege, der letzte davon Anfang November in Elchingen, gelangen dem Team aus Elbflorenz in der aktuellen Spielzeit.

Schneider + Partner Feriencamp startet am 09.02.

Schneider + Partner Winterferiencamp startet am 09.02. 2016

Schneider und Partner Herbstcamp-3

Von 09. 02. bis 12. 02. veranstalten die Dresden Titans mit Unterstützung ihres Partners, der Schneider + Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ihr diesjähriges Basketball-Winterferiencamp für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren in der 25. Grundschule.

An vier Tagen bringen  Trainer, Übungsleiter und Spieler der Titans den Kids das Einmaleins des Basketball näher. Ein besonderes Highlight für die ca. 60 angemeldeten Camper werden dabei die Besuche der Spieler der 2. Bundesliga-Mannschaft sein, die den Nachwuchs-Korbjägern bei dem Camp auch mit Tipps und Tricks zur Seite stehen.

Zum Abschluss des Camps sind alle Camper recht herzlich zum Spiel der 2. Basketball Bundesliga ProB am 28.02.16, um 16 Uhr, in die Margon Arena (Bodenbacher Str. 154) eingeladen.

Hier gibt es den ABLAUFPLAN für den S+P-Feriencamp.

Adresse der Sporthalle:
25. Grundschule
Pohlandstraße 40, 01309 Dresden

ProB: Titans mit Sieg zurück im Playoff-Rennen

Dresden Titans gewinnen gegen die ScanPlus Baskets Elchingen mit 89:80 (22:32, 28:6, 13:21, 26:21) | 1082 Zuschauer zu Gast in der Margon Arena I Marc Nagora avanciert Topscorer mit 22 Punkten & 8 Rebounds

BEN_9115Dresden, 24.01.2016 – Die Dresden Titans haben sich im Kampf um die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen den Tabellenvierten aus Elchingen gelang den „Elberiesen“ am Sonntagabend vor 1082 Zuschauern in der Margon Arena ein 89:80 (50:38)-Heimerfolg. In einer intensiven Partie avancierte diesmal Marc Nagora (22 Punkte / 8 Rebounds) zum Topscorer. Durch die gleichzeitige Niederlage von Würzburg springen Dresdens Korbjäger wieder zurück auf den achten Tabellenplatz.

Gelang den „Titanen“ in der Startphase offensiv nur wenig, fehlte es auch in der Defensive gegen die körperlich robusten Baskets an Durchsetzungskraft. „In den ersten 10 Minuten hatten wir große Probleme mit ihrer physischen Spielweise“, reflektiert Titans-Forward Walter Simon. So mussten die Zuschauer mit ansehen, wie die Elchinger um US-Forward Thomas Spagnolo (12/12) einen 11-0-Run hinlegten und Titans-Coach Steven Clauss beim Stand von 22:34 die Partie erstmals mit einem Time-Out unterbrach. „Danach haben wir dann besser ins Spiel gefunden, wobei Elchingen weitere Punkte durch viele Offensiv-Rebounds erzielen konnte“, so Simon.

Unter den Brettern verzeichneten die Baskets eine bessere Quote als Dresdens Korbjäger (51:44). Dafür überzeugten die Titans bei der Wurfstatistik. Zwar fanden nur 41 Prozent der Wurfversuche ihr Ziel, dafür versenkten die Dresdner 23 ihrer 27 Freiwürfe. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war das zweite Viertel, in dem die Hausherren 28 Punkte erzielten– Elchingen dagegen nur sechs. Dieser 18-0-Run zum Ende der erste Hälfte wurde vom stark aufspielenden Forward Marc Nagora, der erstmals in dieser Saison zum Topscorer avancierte, mit einem Dreier beendet. Nach dem Seitenwechsel (50:38) hielten jedoch Elchingens Brian Butler (15/9) und Filmore Beck (11/3) die Partie zunächst weiter offen und die Intensität hoch. Ihre aggressive Spielweise mussten die Bajuwaren jedoch mit dem frühen Erreichen der Team-Foul-Grenze bezahlen. Die Dresdner nutzten das aus und gaben sich keine Blöße an der Freiwurflinie.

„Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir unseren Rhythmus gefunden und schnell gespielt. Damit hatte der Gegner am Ende seine Probleme. Wir haben den Kampf angenommen und schlussendlich auch verdient gewonnen“, freute sich Dresdens Coach Steven Clauss, der in dem Spiel einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs sah. „In den nächsten Spielen dürfen wir allerdings nicht so viele Fehler begehen, denn auf diesem Niveau in der ProB wird das bestraft.“

Beste Werfer:

Dresden: Nagora (23), Lieser, Holt (je 14)
Elchingen: Jackson (19), Butler (15), Spagnolo, Wysocki (je 12)

OFFIZIELE STATISTIK ZUM SPIEL

OFFIZIELLE TABELLE 2. BASKETBALL-BUNDESLIGA PROB

ProB: Titans empfangen Tabellenvierten Elchingen

Dresden Titans empfangen am Sonntag um 16:00 Uhr die Baskets aus Elchingen zum Gameday präsentiert von WEBneo und Malermeister Steffen Fischer

ngjgffgs (90)Dresden, 21.01.2016 – Nach der Auswärtsniederlage in Saarlouis müssen die Dresden Titans weiter um den Anschluss an die Playoff-Plätze der 2. Basketball-Bundesliga ProB kämpfen. Am kommenden Sonntag empfangen die „Elberiesen“ zum 16. Spieltag der ProB-Südstaffel die Scan Plus Baskets um 16:00 Uhr in der Margon Arena. Präsentiert wird der Gameday diesmal von der WEBneo GmbH – Internetagentur für Online Marketing und Malermeister Steffen Fischer.

Der Liga-Neuling aus Elchingen zählt zu den Playoff-Anwärtern in der ProB-Süd. Nach fünf Siegen aus den ersten sechs Partien mussten die Schwaben zwar mittlerweile sieben Niederlagen hinnehmen – zuletzt 76:84 gegen Nördlingen, doch durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit gelang es den Baskets, bisher auch regelmäßig zu punkten, so dass sich die Gäste aktuell mit einer Bilanz von acht Siegen bei sieben Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz wiederfinden. „Keine Frage, das wird eine weitere schwere Herausforderung. Die Elchinger sind ein ambitionierter Klub, was allein die Tatsache beweist, dass ihre Mannschaft zunächst mit vier US-Amerikanern besetzt wurde und sie zuletzt nach einer Verletzungsmisere mit Kevin Wysocki und Arber Talej noch zwei Spieler nachverpflichtet wurden“, erklärt Dresdens Head Coach Steven Clauss.

Im ersten Aufeinandertreffen hatten die „Titanen“ dennoch Anfang November das bessere Ende für sich. Durch einen Korbleger von Max Jentzsch hatten die Dresdner Korbjäger Sekunden vor Spielende die Partie noch mit 81:79 zu ihren Gunsten gedreht. Im Rückspiel muss ihnen dies erneut gelingen, um die Chancen auf die Playoffs zu wahren. „Unsere Heimspiele müssen wir jetzt gewinnen. Daran führt kein Weg vorbei. Dazu müssen wir aber offensiver deutlich effektiver als in Saarlouis spielen und vor allem in der Verteidigung eine Schippe drauf legen“, fordert Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald nach dem enttäuschenden zuletzt im Saarland (72:84).

Dass das gegen Elchingen kein leichtes Unterfangen wird, haben die Gäste aus Baden Württemberg bereits im ersten Aufeinandertreffen gezeigt. Mit ihrem Fast-Break-Spiel erwiesen sich die Elchinger als äußerst unangenehmer Gegner. Dabei liegt ein Geheimnis des Erfolges im Zusammenhalt der Mannschaft. So agiert der Aufsteiger nach wie vor mit einem Großteil des letztjährigen Regionalliga-Meisterschaftsteams. Neben Guard Lorne Jackson (15,8 Punkte / 5,2 Rebounds) zählen mit Thomas Spagnolo (14/8,6) und Bryan Butler (11,7/7,7) noch zwei weitere Profispieler aus den USA zum Team, das zudem im Dezember noch zusätzlich mit Kevin Wysocki ergänzt wurde. Der Bruder des ehemaligen deutschen Nationalspielers, Konrad Wysocki (aktuell in Crailsheim) hat sich mit durchschnittlich 13,6 Punkten und 3,4 Assissts pro Partie bereits in seinem neuen Team als fester Leistungsträger etabliert.

ProB: Titans am Freitag auf “Karrierestart”-Messe

Die Dresden Titans werden am Freitag (22.01.) ab 10:00 Uhr im Rahmen der “Karrierestart”-Messe Autogrammwünsche erfüllen. In der Messe-Halle 1 am Stand 5 unseres langjähriger Partner, der Selectrona GmbH, können unsere  Fans sich nicht nur über angehende Ausbildungsberufe informieren, sondern auch Autogramme von Andrew Jones, Daniel Krause, David Sturner, Marc Nagora und Neuzugang Randal Holt ergattern.

Website_Slider_967x400_2016-01-19_KarrierestartUnter dem Motto „Zukunft selbst gestalten“ findet die “Karrierestart” zum 18. Malin Dresden statt. Die Bildungs-, Job- und Gründermesse bietet Schülern, Auszubildenden und Berufsstartern an drei Tagen (22.01.-24.01.) in der Messe Dresden die Möglichkeit, mit rund 400 Unternehmen aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen. Neben zahlreichen Tipps zur Bewerbung erfolgt beispielsweise auch eine intensive Beratung zum Thema Studium und Selbständigkeit.

ProB: Titans enttäuschen in Saarlouis

 Dresden Titans verlieren am Samstagabend auswärts bei den Saarlouis Royals mit 72:84 (21:22, 11:22, 20:25, 20:15) / Top-Scorer: Walter Simon (19 Punkte / 6 Rebounds) und Randal Holt (17)

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Dresden, 17.01.16 – Die DresdenTitans mussten am Samstag den ersten Rückschlag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB unter Cheftrainer Steven Clauss hinnehmen. Bei den Saarlouis Royals setzte es eine 72:84 (32:44)-Niederlage. Ohne den erkrankten Daniel Krause mussten die „Elberiesen“ die lange Reise zum Tabellenvorletzten antreten. Anders als in der Vorwoche konnten diesmal nur Walter Simon (19 Punkte / 6 Rebounds) und Randal Holt (17) zweistellig punkten. Am Ende wurde den Titans ihre schlechte Wurfquote zum Verhängnis.

In einem engen ersten Viertel (21:22) zeigte sich bereits die Wichtigkeit des Duells, da beide Mannschaften ein „Vier-Punkte-Spiel“ vor der Brust hatten. Dass die „Titanen“ nach dem Match immer noch auf einem Abstiegsplatz verharren, liegt vor allem am schlechten Auftreten im zweiten Viertel. Dresdens Korbjäger fanden kein Mittel, den stark aufspielenden Ricky Easterling (29/4) zu stoppen. Neben dem US-Aufbauspieler waren es vor allem auch Royals-Center Muharem Mujkanovic (15/10) sowie Forward Paddy Mc Elroy (15/10), die jeweils mit einem „Double-Double“ großen Anteil am Erfolg der Saarländer hatten.

Dresdens Basketballer wussten im weiteren Verlauf der Partie ihr Offensivspiel nicht effektiv zu gestalten, wie Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald nach dem Spiel feststellen musste: „Unsere Trefferquote war teilweise unterirdisch. Dass lediglich 27 von 81 Würfen aus dem Feld im Korb landeten, lag oftmals auch an falschen Entscheidungen. In vielen Situationen hätten wir den Weg zum Korb suchen müssen, in anderen wiederum wäre der Pass zum besser postierten Mann richtig gewesen. Die Gastgeber haben eine lange Zone gespielt, womit unsere Schnellangriffe oftmals nicht effektiv waren.“

Die Chancen, den Spielstand zu egalisieren, waren nach dem 2. Viertel (11:22) dennoch vorhanden. Saarlouis schaffte es aber immer wieder, die Bemühungen der Sachsen im Keim zu ersticken, wie auch Head-Coach Steven Clauss befand: „Die zweite Hälfte konnten wir insgesamt besser gestalten, auch weil die Royals nicht immer stabil gewirkt haben. Doch unsere freien Würfe haben ihr Ziel nicht gefunden, und im Gegenzug konnte Saarlouis den Abstand konstant halten. Natürlich sind wir nach der Niederlage enttäuscht, aber wir müssen einfach weiter an uns arbeiten. Es wartet nun eine harte Woche auf uns.“

Beste Werfer

Dresden: Simon (19), Holt (17), Nagora (8)
Saarlouis: Easterling (29), Mc Elroy & Mujkanovic (je 15)

ProB: Titans gastieren an der Grenze zu Frankreich

Dresden Titans reisen fest entschlossen am kommenden Sonnabend zu den Saarlouis Royals / Andrew Jones ist wieder fit / Tipp-Off zum 15. Spieltag ist um 19:30 Uhr

JonesDresden, 14.01.2016 – Im ersten Auswärtsspiel des Jahres 2016 gastieren die Dresden Titans am kommenden Sonnabend (19:30 Uhr, Palias Royal) bei den Saarlouis Royals. Für die Reise an die deutsch-französische Grenze müssen Dresdens Korbjäger an diesem Wochenende fast 1.400 Kilometer zurücklegen. Nach dem 118:79-Heimsieg gegen die Uni-Riesen Leipzig geht das Team von Head-Coach Steven Clauss trotz der Reisestrapazen hochmotiviert in die Partie, will man doch weiter Boden gut machen, um sich doch noch für die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB zu qualifizieren.

Wie eng die Liga derzeit beieinander liegt, verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle der ProB-Südstaffel. So trennen den Dritten Elchingen (8 Siege / 6 Niederlagen) nur zwei Siege von den auf Rang 9 liegenden „Titanen“ (6/8). Obgleich die „Elberiesen“ siegreich ins neue Jahr gestartet sind, verharrt das Team um Kapitän Philipp Lieser nach dem parallelen Erfolg des direkten Konkurrenten aus Würzburg am letzten Spieltag gegen Saarlouis weiterhin auf dem letzten Nicht-Playoff-Rang. Titans-Coach Steven Clauss weiß deshalb: „Nach dem Sieg letzte Woche müssen wir nachlegen und eine Serie starten. Deshalb fahren wir fest entschlossen nach Saarlouis, um wieder zu punkten.“

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im vergangenem Dezember siegten die Titans mit 82:77 vor heimischen Publikum und konnten damit die Royals in der Tabelle auf Distanz halten. So haben die Saarländer aktuell mit nur drei Siegen aus 14 Partien eine deutlich schlechtere Ausgangsposition. Dennoch zeigten die Korbjäger aus Saarlouis schon im Hinspiel, dass sie ein nicht zu unterschätzender Gegner sind. Auch wenn die Gastgeber erst ein Spiel vor heimischem Publikum gewinnen konnten, erwartet die „Titanen“ ein schweres Auswärtsspiel. Das hatte auch Tabellenführer Karlsruhe, als dieser im Dezember mit 82:81 nur knapp einer Niederlage entgehen konnte.

Saarlouis’ Top-Performer ist der US-Amerikaner Ricky Easterling II, der seit 2007 als Point Guard die Mannschaft führt und trotz seiner 32 Jahren noch 22 Punkte pro Partie auflegt. Zudem vertraut Head Coach Dennis Mouget mit Flügelspieler Brennan McElroy (11,1 Punkte / 8,2 Rebounds) und Center Frank Snow (7,4/5,4) auf weitere Importspieler. Letzterer wird unter dem Korb vom deutschen Center Muharem Mujkonovic (11,4/7,4) unterstützt. Neben dem Quartett standen auch Point Guard Danny Rodriguez (3,6 Assists) sowie Shooting Guard Villius Sermokas in allen Spielen auf dem Parkett.

ProB: Im Interview mit Steven Clauss

Über den Jahreswechsel präsentierten die Dresden Titans mit Steven Clauss (58) ihren neuen Head Coach. Der gebürtige New Yorker bringt eine beeindruckende Vita mit an die Elbe. So arbeitete er nicht nur als Sportdirektor beim Deutschen Basketball Bund, sondern machte auch als Assistent Coach in der BEKO BBL eine gute Figur. Nach einem Engagement als Cheftrainer des Frankfurter NBBL-Teams bewies Clauss sein Können als Head-Coach an der Seitenlinie beim ProB-Team in Hanau, das er miserablen Saisonstart 2014/2015 noch ins Playoff-Viertelfinale führte. Sein Know-How soll er nun auch bei den Titans einbringen.

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Steven, herzlich Willkommen in Dresden! Erzähl doch mal, wie die Verantwortlichen auf der Suche nach einem neuen Trainer gerade auf dich gestoßen sind?

„Ich kenne den Geschäftsführer Peter Krautwald durch diverse Trainerlehrgänge und Veranstaltungen schon seit vielen Jahren und schätze seine Arbeit. Nach einigen Gesprächen mit ihm waren die Ziele der Titans für mich sehr realistisch und ich war vom Konzept Basketball in Dresden überzeugt. Es ist immer schwierig, wenn der Trainer, der auch ein Stück weit ein Gesicht des Dresdner Basketball ist, in der Saison beurlaubt wird. Doch das Projekt muss trotz alledem vorangetrieben werden und ich bin davon überzeugt, dass bei den Titans eine Menge Potential vorhanden ist. Diese Herausforderung wollte ich annehmen.“

Du selbst bist gebürtiger Amerikaner, aber fühlst dich inzwischen in Deutschland sehr heimisch.

„Ich bin in den USA aufgewachsen, meine Eltern sind aber zwei Deutsche, die sich zufällig in New York kennen und lieben gelernt haben. Als ich 16 Jahre war, sind wir zurück in ihre Heimat. Englisch ist somit meine Muttersprache, aber nach 40 Jahren in Deutschland ist mein Deutsch zumindest Sprachreif (lacht). In hektischen Situationen während des Trainings oder im Match falle ich aber schnell in die englische Sprache zurück. Ich fühle mich dennoch in Deutschland sehr wohl, gerade mit dem Hintergrund, dass ich schon einiges an Erfahrung im Profitrainerbereich hier sammeln konnte. Ob nun als Amerikaner oder Deutscher – ich fühle mich sehr wohl, meine Leidenschaft Basketball ausüben zu dürfen.“

An welche Station als Funktionär erinnerst du dich besonders gern?

„Da gibt es wirklich einige. Meine Arbeit in Frankfurt, wo ich die Jugendakademie der Skyliners mit aufgebaut habe, war sicher eine der prägendsten Zeiten für mich. Zudem war ich sehr gerne als Nachwuchsbundestrainer im weiblichen und männlichen Bereich tätig. Es ist toll, mit jungen Menschen zu arbeiten. Dort ist definitiv eine andere Entwicklung als bei erwachsenen Spielern zu beobachten. Bei denen bin ich mehr Jongleur oder Zauberer, der es verstehen muss, die wichtigsten Fähigkeiten der Spieler zum richtigen Zeitpunkt aufs Feld zu bringen. Bei jungen Spielern kann man Ausbildung und Entwicklung betreiben, besonders die Persönlichkeit prägen und Bildung vermitteln.“

Du hattest nicht allzu viel Zeit um unsere noch recht junge Mannschaft kennenzulernen. Welchen Eindruck hast du bislang?

Tolle Truppe! Es ist viel Potential vorhanden. Manchmal passiert es eben, dass der Faden verloren geht und die Erwartungen nicht erreicht werden. Neue Besen kehren bekanntlich gut – ich hoffe, ich kehre auch lange gut. Die Mannschaft ist sehr talentiert und wirkt vor allem motiviert, sich weiter zu verbessern. Ich glaube, wir können gemeinsam noch etwas erreichen, natürlich auch die Playoffs.“

Wie wirst du die Mannschaft anpacken und auf die nächsten Aufgaben vorbereiten?

„In einer Phase, in der eine Mannschaft viele Spiele verliert und auch ein wenig verunsichert wirkt, sind es weniger die direkten Basketball-Fähigkeiten der einzelnen Spieler, die ja zweifelsohne vorhanden sind. Vielmehr müssen die Jungs wieder genordet werden, Vertrauen zu sich selbst zu haben. Jeder muss wieder an sich selbst glauben.“

In Hanau bist du zur vergangenen ProB-Saison in einer ähnlichen Situation als Feuerwehrmann eingesprungen und hast mit dem Team nach einem 0-5 Start noch den Sprung in die Playoffs geschafft. Wo . siehst du dich mit den Titans im März?

„Wir werden definitiv die Playoffs schaffen, da glaube ich fest dran. Ich muss aber auch noch unsere Gegner studieren, um eine genaue Prognose abzugeben. Fakt ist, das hat auch die letzten Saison gezeigt, dass keine Mannschaft unschlagbar ist. Alle sind eng beieinander, von daher wäre es kein Zauberstück, wenn die Titans am Ende weiter oben landen als manche jetzt denken werden. Letztes Jahr hat es das Team bereits bewiesen.“

Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Was macht Steven Clauss, wenn er mal nicht Basketball-Trainer ist? 

„Dann ist Steven Clauss eine sehr lernbegierige und neugierige Person. Ich lese sehr gerne und spiele Gitarre – nicht professionell, eher ein Heimmusiker, der die Musik liebt und auch gern Konzerte besucht. Silbermond zum Beispiel, die hier sogar ganz aus der Nähe kommen, machen tolle Musik. Kochen und Essen würde ich noch zu meiner Leidenschaft zählen, wie man auch ein wenig sieht (lacht). Am Wichtigsten ist neben meinen Hobbys aber natürlich meine Familie. Meine Frau und meine beiden Kinder liebe ich über alles.“

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ProB: Titans setzen Ausrufezeichen im Sachsenderby

Dresden Titans gewinnen vor 1.637 Zuschauern in der Margon Arena gegen die Uni-Riesen Leipzig mit 118:79 (39:24, 27:10, 30:21, 22:24)

BEN_5243Dresden, 10.01.2016 – Die Dresden Titans starten im ersten Spiel unter ihrem neuen Head Coach Steven Clauss positiv ins Basketballjahr. Im Sachsenderby am SELECTRONA-GAMEDAY gelang den „Elberiesen“ am Sonntagnachmittag ein ungefährdeter 118:79 (66:34)-Heimerfolg. Neuzugang Randal Holt avancierte bei seinem Debüt für Dresdens Korbjäger mit 25 Punkten sofort zum Top-Scorer. Für ein weiteres Highlight in der Margon Arena sorgten 1.637 Fans, die den „Titanen“ einen neuen Saisonrekord bei den Zuschauerzahlen bescherten.

Bereits zu Beginn der Partie drehten die „Elberiesen“ mächtig auf. US-Neuzugang Holt (25 Punkte / 5 Assists), der den angeschlagenen Andrew Jones in der Startformation vertrat, zeigte sofort seine ganze Klasse. So zwangen der Guard sowie Titans-Center David Sturner die Leipziger beim Stand von 30:18 zur ersten Auszeit. Auch im zweiten Viertel hielten die Hausherren das Tempo hoch, zudem stand die Defense auf Dresdner Seite – am Ende sammelten Lieser und Co. acht Defensiv-Rebounds mehr als Leipzig.

Zur Halbzeit hatten sich die Korbjäger von der Elbe ein Polster von 32 Punkten (66:34) gesichert. „Ich hoffe, den Fans hat unsere Spielweise heute gefallen. Wir haben genau das umsetzen können, was wir in den wenigen Trainingstagen geübt haben, nämlich schnellen und attraktiven Basketball zu spielen“, freute sich Cheftrainer Steven Clauss nach seinem ersten Spiel an der Seitenlinie. „Die Jungs sind als Team aufgetreten und waren bis in die Haarspitzen motiviert. Der erste Sieg ist für einen neuen Trainer immer wichtig. Ich bin daher froh und sehr stolz, dass uns das heute gemeinsam gelungen ist“, so Clauss weiter.

Leipzig hatte dem offensiven Stil der Titans nur wenig entgegen zu setzen. Dazu kam, dass der erfahrene Sascha Leutloff (10 Pkt.) früh sein fünftes persönliches Foul kassierte und Coach Tuna Isler mit seiner kurzen Rotation der Uni-Riesen noch weniger Spielraum lies. Im Gegensatz dazu konnte Titans-Trainer Steven Clauss viel rotieren und gab so auch den jungen Schützlingen um Bryan Nießen und Nils Niendorf einige Spielminuten. So konnten es Dresdens Korbjäger nach dem dritten Viertel etwas ruhiger angehen lassen. Trotzdem knackte Daniel Krause (14/ 3 Rebounds) früh im letzten Viertel die magische 100-Punktemarke. Am Ende punkteten so schließlich gleich sechs „Titanen“ zweistellig.

Beste Werfer:

Dresden: Holt (25 Punkte), Sturner (17), Simon (16)
Leipzig: Scott (22), Heinrich (14), Ahnsehl (14)

 

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK