ProA: Holt bleibt & Jones geht – Entscheidung beim US-Duo

ProA: Holt bleibt & Jones geht – Entscheidung beim US-Duo

Dresden Titans binden Aufbauspieler Randal Holt ein weiteres Jahr | Andrew Jones verlässt die Elberiesen und geht nach Bolivien

HoltDresden, 27.05.2016Nachdem die Dresden Titans vergangene Woche den Vertrag mit Cheftrainer Steven Clauss verlängert haben, dreht sich nun auch das Transferkarussell beim ProA-Ligist. Die erste Entscheidung ist nunmehr auf der Guard-Position gefallen. Während Andrew Jones die „Titanen“ nach insgesamt drei Spielzeiten Elbflorenz in Richtung Bolivien verlassen hat, wird sein Landsmann Randal Holt ein weiteres Jahr an der Elbe auf Korbjagd gehen.

Aufbauspieler Holt, der erst zur Rückrunde 2015/16 verpflichtet worden ist, hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Dresdens Titans in die 2. Basketball-Bundesliga ProA. So gelangen dem Point Guard in 15 Saisonspielen – sechs davon in den Playoffs – durchschnittlich 22 Punkte sowie 6 Assists pro Match. Daraufhin stand der 24-Jährige jüngst zur Wahl des wertvollsten Spielers (MVP) aller Drittliga-Teams. Folglich zeigte sich sein Arbeitgeber sehr zufrieden und stattet Holt nun mit einem Vertrag bis zum Sommer 2017 aus.

„Randal hat bewiesen, welchen Wert er für die Mannschaft hat. Wir sind sehr froh, einen der besten ProB-Spieler der vergangenen Saison auch weiterhin in unseren Reihen zu haben. Dabei sind wir davon überzeugt, dass Randal auch eine Liga höher sein Potential noch steigern kann“, freut sich Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald über die Vertragsverlängerung mit Holt, der bereits vor 14 Tagen den Weg zurück in seine Heimatstadt Cleveland, Ohio angetreten war.

Anders als bei Holt trennen sich dagegen die Wege von Andrew Jones und den „Titanen“. Der 33-jährige Shooting Guard aus Georgia (USA) wird nochmals den Schritt nach Südamerika wagen und hat sich bereits vor zwei Wochen dem Verein Furia Roja Pichincha in Bolivien angeschlossen. Jones trug vor der vergangenen Spielzeit auch von 2012-2014 das Trikot der „Elberiesen“ und war als Leistungsträger stets ein Publikumsliebling bei den Dresdner Fans. In der vergangenen Saison erzielte Jones in 28 Spielen gut 10 Punkte und drei Vorlagen pro Partie.

Die Dresden Titans bedanken sich für insgesamt drei erfolgreiche Spielzeiten und wünschen Andrew Jones viel Erfolg für seine nächsten Herausforderungen.

ProA: Titans verlängern mit Cheftrainer Steven Clauss

Dresden Titans verlängern den Vertrag mit Head Coach Steven Clauss um zwei Jahre und legen damit den Grundstein für die kommende ProA-Saison

BEN_8018Dresden, 16.05.2016 – Die Dresden Titans und Cheftrainer Steven Clauss werden auch in den kommenden zwei Jahren zusammenarbeiten. Nach dem Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA sorgen die Verantwortlichen der „Elberiesen“ damit für Planungssicherheit. Steven Clauss, der die Mannschaft erst im Januar zur Rückrunde übernommen hatte, plant nunmehr die Vorbereitung und Zusammenstellung des Teams für die kommende Saison 2016/2017.

„Schon zu meinem Amtsantritt habe ich deutlich gemacht, dass ich nicht der Trainer bin, der nur für ein halbes Jahr eine Mannschaft trainieren will. Dresden war für mich von vornherein ein Standort mit großem Potential, was letztlich durch den Aufstieg in die ProA unterstrichen wurde. Die Rahmenbedingungen für professionellen Basketball sind hier absolut gegeben und ich freue mich darauf, auch in den nächsten Jahren ein Teil davon sein zu dürfen“, kommentiert der Head Coach seine Entscheidung.

Clauss übernahm im Januar die ProB-Mannschaft der „Elberiesen“ und führte sie nach einer enttäuschenden Hinrunde von Platz 9 der Tabelle auf Platz 5, und damit in die Playoffs, wo die Titans erstmals bis ins Halbfinale vordrangen. Dort mussten sich Dresdens Basketballer ausgerechnet gegen sein ehemaligen Klub, die FRAPORT Skyliners Juniors, geschlagen geben. In Frankfurt hatte Clauss maßgeblichen Anteil am Aufbau des Nachwuchszentrums der FRAPORT Skyliners (BEKO BBL). Insgesamt konnten die „Titanen“ unter seiner Führung 11 von 16 Spielen noch siegreich gestalten, bis zum Halbfinal-Aus blieb die Clauss-Truppe sogar in der heimischen Margon Arena unter seine Regie ungeschlagen.

Im Zuge seiner über 35-jährigen Trainerlaufbahn sprang der 58-Jährige bereits in der Saison 14/15 bei den Hanau White Wings als „Feuerwehrmann“ ein und führte die Hessen damals nach einem sehr schlechten Saisonstart noch ins Playoff-Viertelfinale. Zudem wusste Steven Clauss unter anderem als Co-Trainer der U20-DBB-Auswahl und als Sportdirektor beim Deutschen Basketballbund zu überzeugen. Für die kommende ProA-Saison sieht Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald in Steven Clauss den richtigen Trainer: „Mit seiner jahrelangen Erfahrung im deutschen Basketball haben wir in Steven schon bei seiner Verpflichtung den richtigen Mann für die Seitenlinie gesehen. Auch wie er die Mannschaft in der Rückrunde angepackt hat, hatte Hand und Fuß. Demnach sind wir sehr froh, auch in den kommenden beiden Spielzeiten mit Steven Clauss zusammen zu arbeiten und das Projekt ProA mit ihm gestalten können.“

ProB: Dresden Titans steigen in 2. Bundesliga ProA auf

Dresden Titans wagen den Schritt in die zweithöchste deutsche Spielklasse und freuen sich auf heiße Derbys mit Chemnitz, Gotha und Weißenfels

Logo_2bblDresden, 11.05.2016 – Zwei Wochen lang stand die Frage im Raum: Dürfen sie oder dürfen sie nicht aufsteigen? Wie das Liga-Büro der 2. Basketball-Bundesliga heute mitteilte, dürfen die Dresden Titans tatsächlich den Aufstieg in die ProA wagen. Im März hatten die Elberiesen per Lizenzantrag ihre Absicht bekundet, den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse zu wagen. Nachdem sie mit Rostock und Karlsruhe in den ersten beiden Playoff-Runden zwei direkte Mitbewerber um den Aufstieg ausschalten konnten, waren die Dresdner im Halbfinale als eines von nur noch zwei Teams im ProA-Ambitionen ausgeschieden, was ihnen nunmehr ein Aufstiegsplatz sicherte.

Sportlich hatten sich nur die beiden Finalisten der ProB für den Aufstieg qualifiziert, jedoch nachdem sich das Team Ehingen Ursprung, welches ebenfalls einen Lizenzantrag für die ProA gestellt hat, am vergangenen Wochenende im ProB-Finale gegen die Fraport Skyliners Juniors durchgesetzt hatte, bekräftigten die Frankfurter in den letzten Tagen ihre Absicht, trotz des erworbenen sportlichen Aufstiegsrechts dieses nicht wahrzunehmen, sondern in der ProB zu verweilen, da sich die von ihnen avisierte Entwicklung von Nachwuchstalenten auf dem sportlichen Niveau der ProB bewährt hat.
Somit dürfen sich die Dresden Titans über den dritten Aufstieg in den letzten sieben Jahren freuen. Im Frühjahr 2010 waren die “Titanen” in die 1. Regionalliga Südost aufgestiegen, ehe sie zwei Jahre später ihr Weg in die ProB führte. Dort hatten sich die Korbjäger aus der Landeshauptstadt in den letzten drei Jahren fest etabliert. Nach zweimal Viertelfinale gelang der Mannschaft unter Coach Steven Clauss jüngst erstmals der Sprung unter die letzte vier und damit am Ende auch der Aufstieg.
„Wir freuen uns riesig über diese Nachricht”, erklärt Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald, der den Aufstieg damit bestätigt. „Die ProA ist unser klar erklärtes Ziel für die nächsten zwei bis drei Jahre”, hatte Krautwald zu Beginn der Saison ausgegeben. “Dass es nun schon klappt, ist der verdiente Lohn für eine sehr gute Arbeit von allen Beteiligten. Die Mannschaft hat einen super Playoff-Run hingelegt, parallel haben wir bei den Zuschauern eine unglaubliche Begeisterung ausgelöst, die sich hoffentlich in der ProA fortsetzen wird.“
Dafür gilt es in den kommenden Monaten noch einige „Hausaufgaben“ zu erledigen, da die Lizenz für die ProA zunächst nur unter Auflagen erteilt wurde. So müssen die Titans-Verantwortlichen bis Mitte August neben einigen formellen Unterlagen noch eine Grundanforderung für die ProA nachweisen. Diese ist ein Parkettboden, auf welchem in der ProA verpflichtend gespielt werden muss. „Da die Margon Arena aktuell einen solchen Boden nicht verfügt, planen wir einen mobilen Sportboden anzuschaffen“, erklärt Krautwald, der auf die Unterstützung eigenen Sponsoren vertraut. „Die Gespräche mit unseren Partnern sind in den letzten Wochen sehr gut verlaufen.”
Mit den Chemnitz 99ers, dem Mitteldeutschen BC sowie den BiG Oettinger Rockets aus Gotha warten in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gleich drei mitteldeutsche Derbys auf die Titans. Zudem dürfen sich die Fans auf vier Heimspiele mehr als in der ProB freuen, da insgesamt spielen 16 Teams in der deutschlandweiten ProA spielen. Anders als die ProB versteht sich die ProA weniger als Entwicklungsliga für Nachwuchstalente, sondern vielmehr als Sprungbrett für aufstrebende Profistandorte, wie etwa Köln und Hamburg, die perspektivisch den Weg in die BEKO BBL suchen wollen.

Titans bei Südostdeutschen Meisterschaften

Titans bei Südostdeutschen Meisterschaften dabei

Gleich in drei Altersklassen haben die Titans den Sprung in die südostdeutsche Meisterschaft geschafft. Im Sachsen-Thüringen-Vergleich konnten sowohl die U14 und U16 als auch die U18 einen der beiden Startplätze sichern.

Am kommenden Wochenende geht es bereits für die U14 und U16 weiter. Dort wartet in der U14 Gastgeber BiG Gotha, der FC Bayern München und TS Jahn München auf die Titans. Die U16 muss derweil nach Bamberg. Das Teilnehmerfeld gleicht sich dabei ein wenig. BiG Gotha und TS Jahn München sind ebenfalls vertreten. Hinzukommt der Gastgeber TTL Bamberg.

Eine Woche später geht es auch für die U18 um die südostdeutsche Meisterschaft. Am 14./15.05. treffen die Dresdner auf Gastgeber BV Chemnitz 99, IBA München und TTL Bamberg.

Die Turniersieger ziehen in das TOP4 der jeweiligen Altersklasse ein. Allen Teams viel Erfolg bei ihren Turnieren!

ProB: Titans-Saison nimmt jähes Ende im Halbfinale

 Dresden Titans unterliegen im Halbfinal-Rückspiel den Fraport Skyliners Jrs. 94:96 (17:28, 19:26, 28:31, 30:11) und scheiden damit in den Playoffs aus

BEN_1269Dresden, 30.04.16 – Der Sport kann manchmal so grausam sein. Nach einer sensationellen 19-Punkte-Aufholjagd im letzten Viertel des Halbfinal-Rückspiels gegen die FRAPORT Skyliners Jrs. fiel der letzte Dreier von Randal Holt zum Sieg nur auf den Ring. Somit nahm die Saison der Dresden Titans am Samstagabend doch ein verfrühtes Ende. Vor 2592 begeisterten Zuschauern unterlagen die „Elberiesen“ in der Margon Arena dem Frankfurter BBL-Farmteam am Ende denkbar unglücklich mit 94:96 (36:54). Damit setzten sich die Hessen in der Playoff-Halbfinal-Serie mit 2:0-Siegen durch und treffen nunmehr im Finale auf das Team Ehingen URSPRING.

Die Dresden Titans lieferten ihren Fans zum Saisonabschluss noch einmal ein Spiegelbild ihrer gesamten Saison. Nach einem soliden Start im ersten Viertel führten die Dresdner nach vier Minuten noch mit 8:6, ehe in der Folge die Gäste aus Frankfurt das Zepter übernahmen. Mit einer atemberaubenden Dreipunkt-Quote von 48% (19/40) brannten die Skyliners regelrecht ein Feuerwerk ab. Immer wieder zogen die Skyliners zum Korb, wo einmal mehr Jungstar Niklas Kiel (18 Punkte / 10 Rebounds) für Gefahr sorgte. Doch Kiel wurde nicht zum entscheidenden Faktor, sondern seine Teamkameraden Stefan Itzhöfer (24), Garai Zeeb (22) und Travid Thompson (17). Die drei Guards verwandelten beinah jeden freien Wurf von jenseits der Dreipunktelinie, die sich die Frankfurter immer wieder durch gutes Passspiel erarbeiteten.

Kopfschütteln und Ratlosigkeit machte sich bei „Titanen“ breit, nachdem sich die Gäste bis zur Halbzeit eine komfortable 54:36-Führung erspielt hatten. Egal was die Titans machten, die Frankfurter „Scharfschützen“ hatten auch nach der Pause immer die bessere Antwort. Kurz vor der letzten Viertelpause war der Vorsprung der Gäste auf 24 Punkte (76:62) angewachsen, so dass der Glaube an eine Wende in der Margon Arena zunehmend schwand. Doch im letzten Abschnitt legten die „Titanen“ noch einmal ein ähnliches Comeback hin, wie das, welches sie überhaupt erst in die Playoffs geführt hatte. Angepeitscht von der stehenden Kulisse kämpften sich die Titans im Schlussabschnitt Punkt für Punkt heran.

Als der Rückstand gut drei Minuten vor Ultimo erstmals seit dem Auftaktviertel auf unter 10 Punkte (85:94 / 37. Min.) geschmolzen war, witterten die Dresdner Morgenwind. Ohne den verletzten Walter Simon und mit einem noch von der Grippe gezeichneten David Sturner führte Point Guard Randal Holt sein Team mit 31 Zählern noch einmal Punkt für Punkt heran. Sichtbar beeindruckt von der Kulisse wirkte das Frankfurter Nachwuchsteam plötzlich nervös und so erhielten die Titans mit noch 20 Sekunden zu spielen einen letzten Angriff, um die Partie noch gänzlich zu ihren Gunsten zu drehen. Doch in diesem Moment ließen die Skyliners keinen offenen Wurf zu, so dass letztlich Holt unter Bedrängnis warf. Doch der Dreier in letzter Sekunde verfehlte knapp das Ziel – das war’s.

„Das ist natürlich sehr bitter für uns. Wir wollten unbedingt ins Finale kommen, aber es hat leider nicht sollen sein“, ärgerte sich Titans-Coach Steven Clauss über die verpasste Chance, nachdem die Aufholjagd seiner Schützlinge etwas zu spät kam. „Am Ende hat uns vielleicht noch eine Minute Spielzeit gefehlt, dann hätten wir die Partie noch gedreht. Doch man muss den Frankfurtern ein großes Kompliment machen. Diese junge Truppe ist hier heute wirklich sehr abgezockt aufgetreten und hat am Ende auch verdient gewonnen. Gleichwohl können wir auf unsere Saison stolz sein. Die Jungs haben eine sensationelle Kehrtwende in der zweiten Saisonhälfte hingelegt. Ein großer Dank geht auch an die Fans, die uns heute und die Saison über zu diesem Comeback getragen haben. “

 

Beste Werfer:

Dresden:     Holt (31), Jentzsch (12), Sturner (11)

Frankfurt:    Itzhöfer (24), Zeeb (22) Kiel (18)

 

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
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