VEREIN: Titans bilden Schiedsrichter & Lehrer fort

VEREIN: Titans bilden Schiedsrichter & Lehrer fort

Nach dem Ende der Herbstferien standen im Oktober bei den Dresden Titans einmal mehr die alljährlichen Fortbildungen für Lehrer und Schiedsrichter auf dem Programm.

Am 25.10. nutzten gleich acht Schiedsrichter des Vereins das Angebot des Basketball Spielbetrieb Dresden, um sich in der Margon Arena auf den neuesten Stand der Regelkunde zu bringen und ihre Schiedsrichterlizenz zu verlängern. Hintergrund ist eine Neuerung des Deutschen Basketball Bundes, der ab dieser Saison eine jährliche Fortbildung vorschreibt, die von BSD-Schiedsrichterwart Sebastian Mischke dankenswerter Weise durchgeführt wurde. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der neuen Auslegung der 14- bzw. 24-Sekunden-Regel mittels welcher ab dieser Saison das Spiel noch schneller gemacht werden soll.

Tags darauf am 26.10. luden dann die „Titanen“ ebenfalls in die Margon Arena ein, um im Rahmen ihrer Schultour eine Lehrerfortbildung anzubieten. Insgesamt folgten 16 Teilnehmer, sowohl aus Grund- und Oberschulen sowie Gymnasien, der Einladung von Regionaltrainer, Rene Naumann. Dabei stand bei den Referenten, Rico Gottwald und Jonas Schumann, die spielerische Entwicklung im Grundlagenbereich im Vordergrund. Sichtlich mit viel Spaß waren alle Lehrer eifrig bei der Sache und haben die Spiele auch alle gleich selber ausprobiert. Ein großer Dank an die Referenten sowie den StadtSportBund Dresden, der die Arena zur Verfügung gestellt hat.

„Wir freuen uns sehr über die zahlreich erschienenen Lehrer und deren super Engagement um unsere Sportart auch in den Schulen den Kindern und Jugendlichen weiter näher zu bringen. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder eine Lehrerfortbildung anbieten und hoffen auf eine große Teilnehmeranzahl“, erklärte Rene Naumann.

ProB: Wedel erwischt Titans eiskalt

Dresden, 27.10.2018 –  Zum 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist es den Dresden Titans nicht gelungen, ihre Heimserie weiter auszubauen. Der Tabellenzweite SC Rist Wedel lieferte zwar die schlechteste Wurfleistung seiner bisherigen Spielzeit ab. Und die Titans wurden ihrem Ruf als starkes Defensivteam erneut gerecht. In der spielentscheidenden Situation konnte Wedels Matchwinner Logan jedoch nicht daran gehindert werden, die 1021 Zuschauer in der Margon Arena mit seinen siegbringenden Punkten in allerletzter Sekunde zu schockieren. Vor allem in der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern indes nie, an die überzeugenden ersten 20 Minuten anzuknüpfen. Die stetige Aufholjagd der Norddeutschen kulminierte im letzten Viertel, in welchem es die eigentlich für starke Offensive bekannten Wedeler schafften, teilweise unglücklich agierende Dresdner bei lediglich acht Punkten zu halten.

Dabei begann die Partie durchaus offensiv. Die Gäste eröffneten wenig überraschend mit zwei getroffenen Dreiern. Doch Dresdens junger Spielmacher Daniel Kirchner (5 Pkt, 2 Stl) hielt mit fünf schnellen Punkten dagegen. Auch Brandon Watkins (12 Pkt, 14 Reb) fand schnell in die Partie und machte Gäste-Center Aurimas Adomaitis (11 Pkt, 7 Reb) unter den Brettern das Leben schwer. In der Folge entwickelten sich abwechslungsreiche erste 10 Minuten, nach denen Wedel vor allem dank Malo Valérian (14 Pkt, 12 Reb) nur knapp mit 16:17 zurücklag. In Viertel Nummer zwei waren es dann zu Beginn die eingewechselten Helge Baues (17 Pkt) und Bryan Nießen (8 Pkt), die für Punkte auf Seiten der Titans sorgten. Insgesamt erzielten die beiden während dieser Sequenz sensationelle 23 Zähler in Serie für ihre Farben. Einzig Valerian und Logan (20 Pkt, 8 Ast) hielten für die Norddeutschen dagegen und hielten die Führung Dresdens mit 39:32 noch im Rahmen.

In der zweiten Hälfte attackierten die Titans dann aggressiv den Korb und versuchten die Gäste mit einer sehr großen Aufstellung, bestehend aus Robert Kujundzic (6 Pkt), Luka Kamber (4 Pkt, 3 Ast), Baues und Watkins, physisch unter Druck zu setzen. Die „Elbriesen“ profitierten in dieser Phase jedoch vornehmlich von der extrem schlechten Treffequote Wedels, die partout keine Dreier mehr verwandeln konnten. Trotzdem hielten sich die Wedeler über Logan, Veteran Jan-Christian Both (7 Pkt), Adomaitis und Valerian im Spiel und verkürzten vor dem letzten Viertel auf 48:53. In den finalen 10 Minuten wollten es die Rand-Hamburger dementsprechend nochmal wissen und drückten auf den Führungswechsel. Und tatsächlich, dreieinhalb Minuten vor Ultimo gelang dem SC zunächst der 57:57-Ausgleich. Danach spielte sich Dramatisches ab. Erst blockte Kirchner einen schon sicher geglaubten Korbleger Valerians, ehe Lars Kamp 11,8 Sekunden vor Schluss zur Führung netzte. Doch Watkins konnte 0,8 Sekunden vor Abpfiff nochmals ausgleichen. In der folgenden Auszeit zeichnete Gäste-Trainer Felix Banobre indes das wohl perfekte Einwurfsystem auf das Taktikbrett und ermöglichte Logan per Direktanspiel den siegbringenden und absolut spektakulären „Dunking“ zum 63:61-Endstand.

Insgesamt muss konstatiert werden, dass die Titans den Sieg in der zweiten Hälfte selbst aus der Hand gegeben haben. Auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller ist enttäuscht vom Auftritt in der zweiten Halbzeit: „Wir hätten heute absolut gewinnen können. Glückwunsch an Wedel, sie hatten das glücklichere Ende. Aber wir haben dieses Spiel vorher selbst hergeschenkt. Nach der Pause haben wir die nötige Seriosität vermissen lassen und gespielt, als wenn wir bereits mit 30 Punkten führten. So etwas darf auf diesem Niveau einfach nicht passieren“, so der enttäuschte Müller nach dem Abpfiff.

Beste Werfer:

Dresden:             Baues (17 Pkt), Watkins (12), Nießen (8)

Wedel:                 Logan (20), Valérian (14), Adomaitis (11)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Tabellenzweiter zu Gast in Dresden

Dresden, 25.10.2018 – Diesen Samstag dürfen die Dresden Titans nach einer erneuten Auswärtspleite wieder in der heimischen Margon Arena dem orangefarbenen Leder hinterherjagen. Und zu Hause konnten die Mannen um Titans-Head Coach Nenad Josipovic bislang immer überzeugend gewinnen. Doch die Gäste vom SC Rist Wedel präsentierten sich im bisherigen Saisonverlauf der BARMER 2. Basketball Bundesliga sehr konstant und mussten sich lediglich Ligaprimus Iserlohn auswärts knapp geschlagen geben. Die Rand-Hamburger reisen mit viel Selbstbewusstsein nach „Elbflorenz“ und wollen nach dem Sieg vergangene Woche über Itzehoe direkt die nächsten Punkte in der Fremde einfahren.

Die Holsteiner pflegen dabei einen ganz besonderen Stil. Der spanische Head Coach Felíx Banobre lässt, ähnlich wie sein Landsmann Aíto García Reneses bei Erstligist Alba Berlin, extrem schnell, variabel und attraktiv spielen. Die im Durchschnitt mit knapp 22 Jahren recht junge Truppe der Norddeutschen verfügt aber auch über ausreichend Spielverständnis, um Banobres flexibles System mit Leben zu füllen und ist stets für ein Offensivfeuerwerk gut. Aus der gut geölten Angriffsmaschine sticht dennoch der 31-jährige Veteran Aurimas Adomaitis hervor (17 Punkte pro Spiel). Für einen Litauer eher atypisch erzielt er seine Punkte vorrangig in Brettnähe. Auch die Flügelspieler Malo Valérian (14,4 PpS, 46,7 Prozent Dreierquote) und Lars Kamp (14,2 PpS) spielen bislang eine großartige Saison für den SC.

Gegen den nach Iserlohn zweitbesten Angriff der Liga kann Dresden indes natürlich nur mit herausragender Verteidigungsarbeit bestehen. Da trifft es sich gut, dass die „Titanen“ mit nur 360 zugelassenen Punkten die beste Defensive der ProB-Nord stellen. Kriegen Dresdens Basketballer dann noch ihre Ballverluste in den Griff und treffen ihren Dreier zumindest durchschnittlich, stehen die Chancen auch gegen eine Spitzenmannschaft wie Wedel nicht schlecht. Wünschenswert wäre zudem ein weiterer starker Auftritt von „The Beast“ Brandon Watkins, der nach den ersten zwei Heimpartien jeweils die „Spieler-der-Woche“-Trophäe abgreifen konnte. Verzichten muss Josipovic jedoch weiterhin auf den verletzten Kapitän Janek Schmidkunz.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller freut sich in jedem Fall auf ein attraktives Spiel zweier junger Teams. „Wedel ist als Tabellenzweiter natürlich in der Favoritenrolle. Sie haben im Gegensatz zu uns gegen Schwelm und die Sixers gewinnen können“. Dennoch glaubt Müller an sein Team: „Wir wollen selbstverständlich die kleine Heimserie zur großen Heimserie werden lassen.“

 

Pressedienst
Dresden Titans

VEREIN: 2 Wochen Spaß bei S+P-Herbst-Ferien-Camps

Vom 9. bis 12. und 16. bis 19. Oktober fand im neuen Titans-Campus des Gymnasium Dresden-Tolkewitz die ersten beiden SCHNEIDER+PARTNER-Feriencamps 2018 statt. Jeweils von Dienstag bis Freitag begrüßten die Dresden Titans in beiden Wochen der Herbstferien insgesamt 80 Kinder zu den ersten zwei der sieben geplanten Feriencamps in der Saison 18/19.

Los ging es täglich ab 9 Uhr, nachdem die Eltern ihre „Zwerge“ zunächst oft noch leicht „verbuzelt“ am Eingang der Sporthalle übergaben. Aber spätestens, wenn die beiden Camp-Leiter, Rico Gottwald und Dainius Pleta, dann zur morgentlichen Eröffnung riefen, waren alle putzmunter. Dabei wurden die jungen „Nowitzkis“ zunächst in verschiedene Alters- und Leistungsklassen eingeteilt, wo sie dann im Laufe der Woche gemeinsam miteinander trainierten und in kleinen Wettbewerben antraten.

Betreut wurden die 6- bis 14-jährigen Mädchen und Jungs täglich von 5-6 Trainern, die sich neben dem sportlichen auch um den Faktor „Spaß“ kümmerten. So sorgte BA-Student Pascal in der Mittagspause für passende Musik bei der aktiven Erholung, während die beiden FSJler Juri und Lena sich mit den Trainer Konrad, Tillman und Max um die koordinativen und athletischen Übungen kümmerten. Zudem packten alle bei der Ausgabe des täglichen Mittagsessen mit an. Dieses wurde erstmals durch das Partner-Restaurant von „THE KITCHEN“ (Breitscheidstraße 40) direkt in die Halle geliefert und fand großen Anklang, da eine willkommene Abwechslung zur Schulkantine war.

„Aufgrund dessen, dass wir das Camp zum ersten Mal im Gymnasium-Tolkewitz durchgeführt haben, hat es für uns zwar etwas mehr Logistik bedeutet, aber die frische Küche ist sehr gut angekommen“, erklärt Campleiter Rico Gottwald und bedankt sich zudem auch bei den anderen Partnern: „Auch bei den Camps-Shirts, die wir diesmal über unseren neuen Partner DECTAHLON mit der Unterstützung der SCHNEIDER+PARTNER Steuerberatungsgesellschaft erhalten haben, konnten wir erstmals den Kids richtige Basketball-Trikots anbieten. Auch dafür ein großes Dankeschön an unsere Partner.“

ProB: Titans auswärts weiter im Pech

Schwelm, 20.10.2018 – Zum fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga bleiben die Dresden Titans auswärts weiter erfolglos. Nach einem furiosen Start gegen die EN Baskets Schwelm entwickelte sich über weite Strecken eine sehr spannende und intensiv geführte Partie. Dabei erzielten das Schwelmer Trio um EX-BBL-Profi Niklas Geske, US-Boy Erik Durham und Shooting Guard Marley Jean-Lois zusammen starke 51 Punkte und 21 Assists. Auf Seiten der „Elberiesen“ wussten Brandon Watkins und Luka Kamber zu gefallen. Vor allem Kamber erhöhte die sonst eher schwache Dreierquote der Gäste mit seinen fünf Treffern von außerhalb der 6,75 Meterlinie auf starke 42 Prozent. Dass es dennoch nicht zum Sieg reichte, lag teilweise an der schlechten Ballbehandlung der „Titanen“, die zu atypischen 16 Ballverlusten führte. Vor allem im zweiten und vierten Viertel trafen die Schwelmer derweil hervorragend und gewannen letztlich verdient.

Dabei startete Dresden hellwach in die Partie. Vor allem Daniel Kirchner (11 Pkt, 5 Ast), der an den ersten sieben Punkten seiner Mannschaft beteiligt war, zwang Schwelms Cheftrainer Falk Möller zur frühen Auszeit. Aber das Timeout beantworteten die Titans direkt mit dem nächsten Lauf. Nach nicht einmal fünf Minuten führten die Gäste bereits mit 17:4. Doch die Baskets steckten nicht auf und kämpften sich über Freiwürfe von Geske (20 Pkt, 9 Ast) und Jean-Lois (13 Pkt, 6 Ast) sowie zwei getroffene Dreier Durhams (18 Pkt, 6 Ast) zurück ins Match. Indes litt die Quote Kirchners genauso wie der Vorsprung Dresdens, der zur Viertelpause auf ein knappes 19:18 eingeschmolzen war. Im zweiten Durchgang übernahmen die Gastgeber dank David Ewald (5 Pkt) dann früh erstmals die Führung. Ein im ersten Viertel gestarteter 17:0-Lauf Schwelms konnte durch Helge Baues (12 Pkt, 7 Reb) zwar kurzzeitig gestoppt werden. Doch Jean-Lois und Felix Meyer-Tonndorf (7 Pkt) antworteten mit Distanztreffern. Baues und Watkins (18 Pkt, 11 Reb, 5 Ast) zeigten sich jedoch weiter engagiert an den Brettern und als Bryan Nießen (6 Pkt) ebenfalls von außen netzen konnte, war die Partie wieder offen. Zur Halbzeit lagen die Schwelmer dennoch mit 42:35 in Front.

Zu Beginn der dritten Spielperiode waren es wieder Watkins, Kirchner und vor allem Kamber (19 Pkt) die in der Offensive der Sachsen für Punkte sorgten. Auf Seiten der Gäste scorten natürlich Geske und US-Boy Durham das Gros der Zähler. Kurz vor Viertelende konnten wiederum Baues und Vesa Heinonen (3 Pkt) per Dreier auf einen Punkt verkürzen, ehe Elias Desport (11 Pkt) noch per Freiwurf auf 65:63 für die „Pötter“ erhöhte. In den letzten 10 Minuten übernahm auf Schwelmer Seite erneut Geske Verantwortung und startete einen 5:0-Run, bevor Nießen von „Downtown“ für die Titans nachlegen konnte. Dessen ungeachtet netzte Jean-Lois ebenfalls von außen und zwang Titans-Head Coach Nenad Josipovic Mitte des Viertels zum Timeout. Aber Geske ließ sich nicht beirren und traf nervenstark drei Minuten vor Ultimo zur zwischenzeitlichen 10-Punkte-Führung für seine Farben. Baues und Watkins konnten in der Schlussphase nochmals verkürzen, die 79:88-Niederlage allerdings nicht mehr abwenden.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller sah als objektiver Basketballfan trotz der Niederlage eine stets unterhaltsame Partie: „Den Zuschauern in Schwelm wurde hier heute sicher ein Spektakel geboten. Das Spiel war größtenteils sehr knapp, die Trefferquoten waren hoch, wirklich sehr unterhaltsam.“ Demungeachtet ärgert sich der subjektive Müller über die Fahrlässigkeit in vielen Aktionen seines Teams: „Bei vielen unnötigen Ballverlusten müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Wir hatten durchaus Chancen zu gewinnen. Aber Schwelm hat auch wirklich großartig getroffen, dass muss man anerkennen“, so Müller in der ehrlichen Analyse nach dem Spiel.

Beste Werfer:

Dresden:             Kamber (19), Watkins (18), Baues (12)

Schwelm:            Geske (20), Durham (18), Jean-Lois (13)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Mit Rückenwind ins Ruhrgebiet

Dresden, 18.10.2018 – Nach zuletzt zwei Heimsiegen, aber auch zwei Auswärtsniederlagen, wollen die Dresden Titans zum fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga endlich auch in der Fremde Zählbares einfahren. Der Gegner ist dabei kein Unbekannter für Dresdens Basketballer. Die EN Baskets Schwelm wechselten dieses Jahr zusammen mit den Titans aus der Süd- in die Nordstaffel der ProB. Und vergangene Saison konnten beide Teams jeweils einmal einander schlagen, wobei Dresden mit dem 101:96-Sieg in Schwelm das vielleicht spektakulärste Saisonspiel ablieferte (18! getroffene Dreier auf Seiten der Titans). Für den Geschmack von Dresdens Head Coach Nenad Josipovic darf es Samstag indes sicher auch etwas weniger spektakulär, dafür aber defensiv geordnet zugehen.

Denn gute Verteidigungsarbeit wird gegen die „Pötter“ essentiell sein. Vor allem ein Mann sorgt seit seiner Ankunft in Schwelm für Begeisterungsstürme: Niklas Geske. Der mittlerweile 24-jährige Aufbauspieler blickt auf insgesamt 85 Bundesligaeinsätze zurück, verließ mit den MHP Riesen Ludwigsburg jedoch Deutschlands Basketball-Beletage aus beruflichen Gründen. Der zweimalige NBBL-FinalFour-Teilnehmer debütierte bereits mit 19 Jahren für Phoenix Hagen in der BBL und agiert dementsprechend selbstbewusst und routiniert in der ProB. Mit 22,5 Punkten pro Partie ist er drittbester Scorer der gesamten Liga, zudem legt er 5 Assists und 3,3 Steals pro Begegnung auf, das alles bei wahnwitzigen 53,3 Prozent von „Downtown“. Mit Geske auf dem Parkett hat Schwelms Cheftrainer Falk Möller immer die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen.

Doch die Titans haben gerade defensive durchaus das Potential Geske in seinem Aktionsradius zumindest einzuschränken. Große und athletische Flügelspieler und Forwards wie Arne Wendler, der wiedergenesene Sebastian Heck oder auch Luka Kamber und Vesa Heinonen werden sicherlich alle ihre Chance bekommen, sich in der Verteidigung gegen einen der besten Spieler der Liga zu beweisen. Zudem haben die „Elberiesen“ ihren eigenen „Mismatch-Albtaum“. Mit Brandon Watkins wütet einer der athletischsten Akteure der BARMER Liga für die Titans unter den Körben. Darüber hinaus trifft der US-Amerikaner auch seinen Mitteldistanzwurf und seine Freiwürfe (71,4 Prozent) konstant.

Es ist also angerichtet für ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller blickt der Partie erwartungsvoll entgegen: „Schwelm hat sich mit Geske sehr gut verstärkt. Außerdem werden sie alles versuchen um die letztjährige Heimniederlage gegen uns wiedergutzumachen. Ich freue mich auf ein spannendes Spiel.“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Souveräner Sieg gegen Oldenburg

Dresden, 14.10.2018 –  Vor knapp 1000 Zuschauern in Dresdens Margon Arena überzeugen die Dresden Titans im Duell gegen die EWE Baskets Juniors aus Oldenburg zum vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Gäste reisten mit dem ehemaligen Nationalspieler Philip Zwiener und diversen BBL-Talenten in die sächsische Landeshauptstadt. Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung der Titans (vier Spieler punkteten zweistellig) und ein erneut dominant auftretender Brandon Watkins zogen den Gästen den Zahn. Den Grundstein für den zweiten Heimerfolg in Serie legten die Gastgeber von der ersten Minute an und blickten nach der initialen Führung nicht mehr zurück. Zusätzlich begeisterte der als Hallensprecher eingesprungene Ron Ringguth mit seiner professionellen und schlagfertigen Art die Zuschauer.

Auch ein Rückkehrer sorgte für Applaus bei den Anhängern. Sebatian Heck (2 Pkt, 2 Ast) rückte in seinem zweiten Spiel nach langer Verletzungspause in die erste Fünf und erzielte direkt die Eröffnungszähler für die Titans. Watkins (24 Pkt, 13 Reb, 3 Stl) erwischte zudem einen guten Start und verwandelte drei Feldwürfe in Folge. Nach einem Dreier durch Dresdens Luka Kamber (12 Pkt, 4 Ast) war Gäste-Trainer Artur Gacaev früh zur Auszeit gezwungen. Doch die Gastgeber drückten weiter und Gacaev griff schnell zum zweiten Timeout. Im Anschluss zeigte Kamber sich konstant treffsicher, aber vor allem Veteran Philipp Zwiener (23 Pkt, 6 Ast, 5 Reb) und BBL-Talent Till Isemann (11 Pkt, 4 Reb) hielten die Juniors in der Folge im Spiel und verkürzten auf 16:24. Das zweite Viertel begann dann aus Sicht der Titans unglücklich mit mehreren Ballverlusten, Oldenburg konnte den Rückstand in Konsequenz stetig verringern. Zwiener zeigte sich zudem permanent korbgefährlich. Jedoch kamen bei den „Elberiesen“ von der Bank mit Helge Baues (7 Pkt, 5 Reb) und Bryan Nießen (7 Pkt, 2 Ast) stetig gute Impulse. Auch Dresdens Arne Wendler (15 Pkt, 9 Reb, 5 Ast) überzeugte mit aggressivem Zug zum Korb und guter Spielübersicht. Zur Halbzeit bauten die Titans folgerichtig ihre Führung auf 44:33 auf.

Den besseren Start aus der Pause erwischten dann die Titans. Ein schneller 6:0-Lauf und ein absolut spektakulärer „Alley-Oop-Dunk“ durch Watkins nach indirektem Brettanspiel von Daniel Kirchner (10 Pkt, 8 Ast) ließen die Halle explodieren und zwangen Gacaev erneut zur Auszeit. Kirchner präsentierte sich zudem als effektiver Punktesammler und leistete als Spielgestalter einen guten Job in der verletzungsbedingten Abwesenheit von Kapitän Janek Schmidkunz. Einzig Zwiener hielt dagegen und betrieb Schadensbegrenzung für seine Farben. Doch Wendler erhöhte kurz vor Viertelende von „Downtown“ auf eine komfortable 61:42-Führung. Die letzten 10 Minuten der Partie wurden dann standesgemäß per Druckkorbleger von Baues eröffnet. Die Gäste waren anschließend nicht mehr in der Lage ihrerseits einen Lauf zu starten, um das zu große gewordene Defizit eventuell nochmal auszugleichen. Die „Titanen“ spielten konsequent zu Ende. Zum Schluss sah auch Liga-Neuling und Dresdens Eigengewächs Camillo Thieme das erste Mal Spielzeit beim souveränen 80:64-Erfolg seiner Mannschaft.

Schmidkunz, der diese Woche noch von der Bank aus zuschauen musste und mit seiner Erfahrung als „Assistenztrainer“ für Head Coach Nenad Josipovic fungierte, zeigte sich äußerst zufrieden nach dem Abpfiff: „Natürlich bin noch ein wenig traurig, dass ich nicht selbst auf dem Parkett stehen konnte. Aber die Jungs haben das heute wirklich stark gemacht. Das war das erste Mal diese Saison, dass wir über die kompletten 40 Minuten ein gutes Spiel gemacht haben“, so der Kapitän in seiner Analyse. Nach jetzt zwei Heimsiegen aus zwei Spielen muss es für die Titans nun noch auswärts funktionieren. In der Fremde blieb die Mannschaft bislang ohne Erfolg. Nächsten Samstag gibt es in Schwelm die Gelegenheit, diesen Umstand zu korrigieren.

 

Beste Werfer:

Dresden:                             Watkins (24 Punkte), Wendler (15), Kamber (12)

 

Oldenburg:                        Zwiener (23), Isemann (11), Panou (8)

 

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans wollen zweiten Heimsieg!

Dresden, 11.10.2018 –  Auswärts klappte es vergangene Woche in Sandersdorf gegen die BSW Sixers wieder nicht mit dem Sieg. Gegen die Baskets Juniors aus dem Weser-Ems-Land möchten die Dresden Titans aber zumindest ihre makellose Heimbilanz ausbauen. Das Farmteam der EWE Baskets Oldenburg ist dabei jedoch alles andere als ein leichter Gegner. Zudem ist immer noch fraglich, ob der verletzte Titans-Kapitän Janek Schmidkunz am Wochenende wieder ins Geschehen eingreifen kann. Auch Vesa Heinonen und Robert Kujundzic kämpften unter der Woche mit einem Magen-Darm-Virus und dadurch erschwerten Trainingsbedingungen.

Indes blieben die Oldenburger ebenfalls nicht von Ausfällen verschont. Beim Spiel vergangenen Samstag gegen Bochum fehlten mit Robert Drijencic, Philip Zwiener, Marcel Keßen, Haris Hujic und Spyros Panou gleich fünf Leistungsträger aus diversen Gründen. Welche Mannschaft der Baskets Juniors dann tatsächlich in die sächsische Landeshauptstadt reist, wird zudem davon abhängen, wie viel Einsatzzeit die sechs BBL-Talente im Kader von Trainer Artur Gacaev am Samstag beim Erstligaspiel gegen Ulm bekommen. Aber eines ist klar: In Bestbesetzung gehören die Oldenburger laut Titans-Headcoach Nenad Josipovic „mit Sicherheit zu den stärksten Teams der gesamten ProB.“

Der Kroate kennt die Strukturen in Oldenburg, war dort Ende der Neunzigerjahre und bis Mitte der Nullerjahre als Jugendtrainer und zwischenzeitlich sogar als Co- sowie Cheftrainer der BBL-Mannschaft beschäftigt. Um gegen die Baskets Juniors zu bestehen müssen die „Titanen“ endlich auch ihre offenen Dreier treffen. Mit einer Quote von nur 23,2 Prozent und lediglich 16 getroffenen Dreiern insgesamt gehört Dresden zum Bodensatz der Liga. Die Emsländer zählen mit 27 getroffenen Distanzwürfen bei 37 Prozent Wurfquote dagegen zu den Spitzenteams der Nordstaffel. Die Spieler der Titans beweisen in jedem Training, dass sie von außen kräftig einschenken können. Jetzt muss der Schalter endlich auch im Spiel umgelegt werden.

Dass sieht Titans-Geschäftsführer Jörn Müller genauso, der von der Mannschaft eine absolut fokussierte Leistung erwartet: „Nach einer durch Verletzungen und Trainingsausfälle geprägten Woche müssen wir zu hundert Prozent bereit sein, den Kampf gegen Oldenburg anzunehmen. Sie zählen sicher zu den besten Teams der Liga, aber wir wollen unbedingt den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel.“

Pressedienst
Dresden Titans

Hilfe für Noah Berge

Liebe Spieler, Eltern, Förderer, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsmitglieder, Fans der Dresden Titans,

wir möchten euch auf diesen Wege über eine sehr sehr bittere und traurige Nachricht informieren. Am Wochenende ereilte uns die Mitteilung, dass Noah Berge einen schweren Verkehrsunfall in Jena hatte. Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen. Die Ärzte gehen davon aus, dass Noah Hals abwärts gelähmt bleiben wird.

Noah spielte in der vergangenen Saison für uns im Team der Pro-B Mannschaft und hat sich mit seiner lebensfrohen und offenen Art sehr schnell in die Herzen der Titans Familie gespielt.

Nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden möchten wir euch darüber informieren, dass es seit gestern Abend einen Spendenaufruf zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti gibt. Anbei findet ihr den Link zur Spendenkampagne bei der man Noah freiwillig unterstützen kann.

Unser Fanclub Forza Blue e.V. wird sich zum nächsten Heimspiel am 14.10.2018 gegen die BASKETS AKADEMIE Weser Ems beteiligen und organisieren einen Spendenaufruf in der Halle. So kommen alle Erlöse der Pfandabgaben, welche den Weg in die TITANS Tonne finden, Noah und seiner Familie zu Gute.

Anbei findet ihr den Link zum Spendenaufruf. 

https://www.gofundme.com/hals-abwarts-gelahmt-helft-noah

Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird.

In Gedanken und hoffnungsvoll der Vorstand, Mitarbeiter, Spieler und Fans der Titans Familie.

ProB: Titans verpassen Derbysieg

Sandersdorf, 06.10.2018 – Zum dritten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist es den Dresden Titans nicht gelungen, endlich auch auswärts zu punkten. Nach dem überzeugenden Heimerfolg vergangenen Sonntag gegen Essen wurden gegen die BSW Sixers wieder Schwächen aus dem Auftaktspiel gegen Münster offenbar. Vor allem offensiv präsentierten sich die Titans mit nur 63 erzielten Punkten zu harmlos. Defensiv verlor die Mannschaft von Head Coach Nenad Josipovic in der zweiten Hälfte zudem den Faden. Positiv war jedoch das erfolgreiche Comeback von Sebastian Heck, der sich nach mehr als siebenmonatiger Verletzungspause bereits für 16 Minuten Spielzeit empfehlen konnte.

Zu Beginn wirkte das Spiel der „Titanen“ ohne ihren Kapitän und Spielmacher Janek Schmidkunz (trotz Rückenproblemen als Zuschauer mitgereist) teils zerfahren, doch eine athletische Verteidigungsreihe um Brandon Watkins (16 Pkt, 6 Blk) und Arne Wendler (6 Pkt, 4 Ast, 2 Stl) ließ den Gastgebern der BSW kaum Luft zum Atmen. Zwei aufeinanderfolgende Dreier von Dresdens Robert Kujundzic (17 Pkt, 5 Reb) brachten die Gäste zwischenzeitlich sogar mit 11 Zählern in Führung. Doch kurz vor der Sirene konnte Sixers-Guard Ferdinand Zylka (16 Pkt, 4 3er) noch auf 12:19 aus Sicht der BSW verkürzen. Im zweiten Viertel ging dann für die Titans nichts mehr von außen. Punkte wurden nur noch von der Freiwurflinie oder am Brett durch Watkins und Helge Baues (8 Pkt, 8 Reb) erzielt. Angeführt von ihrem Leitwolf Luka Petkovic (7 Pkt) kämpften sich die Sixers immer näher heran. Und erneut konnte Zylka mit dem „Buzzer“ auf 27:31 zur Halbzeit verkürzen.

Aus den Kabinen stürmten dann eher die Gastgeber, deren amerikanischer Importspieler Terrence Williams (16 Pkt, 5 Reb) zusammen mit dem Litauer Eimantas Stankevicius (15 Pkt, 5 Reb) übernahm und der BSW in der 23. Minute mit 39:28 die erste Führung des Spiels bescherte. Auf Seiten Dresdens überzeugte in dieser Phase Watkins offensiv. Nach sechs Führungswechseln gingen die Sixers dennoch mit einem hauchdünnen 51:49-Vorsprung ins letzte Viertel. Die ersten vier Minuten des finalen Spielabschnitts vermochten die Gäste dann überhaupt nicht zu punkten. Sixers-BBL-Talent Benedikt Turudic (8 Pkt, 5 Reb) schenkte indes gleich mehrfach ein. Die Titans waren zudem früh in den Teamfouls und fanden keinen Zugriff mehr auf die Partie. Als dann auch noch Zylka erneut per Dreier punktete war die Messe wenige Minuten vor Abpfiff gelesen. Die Sixers gewannen verdient mit 76:63, auch wenn das Spiel lange Zeit knapper war, als der Endstand vermuten lässt.

So zeigte sich der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller nach Spielende sichtlich enttäuscht: „Wir hatten definitiv die Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Umso ärgerlicher ist es, die Partie in der entscheidenden Phase aus der Hand zu geben. Daran wird die Mannschaft natürlich in der kommenden Trainingswoche arbeiten und wir werden unsere Lehren für das kommende Heimspiel gegen Oldenburg ziehen.“ Die Titans haben jetzt acht Tage Zeit, die Niederlage zu analysieren, abzuhaken und den Fokus auf die kommende Aufgabe in der Margon Arena zu lenken.

 

Beste Werfer: 

Dresden:                             Kujundzic (17), Watkins (16), Baues (8)

 

Sandersdorf                      Williams (16), Zylka (16), Stankevicius (15)

 

Pressedienst
Dresden Titans

 

Bild: “Ansichtssache”

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK