ProB: Gegen Bochum in der BallsportArena

ProB: Gegen Bochum in der BallsportArena

Dresden, 29.11.2018 –  Zum 11. und letzten Spieltag der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB feiern die Titans und die gesamte Liga ein Novum: Zum Eventspieltag in der BallsportArena findet erstmals eine Partie in Deutschlands professionellen Basketballspielklassen auf LED-beleuchtetem Glasboden statt. Gegen den Tabellendritten aus Bochum wollen Dresdens Basketballer auch in ungewohnter Halle ihre bisherige Heimstärke bestätigen und die letztwöchige Pleite in Wolfenbüttel vergessen machen (56:75-Auswärtsniederlage). Nicht mehr dabei sein wird kroatische Cheftrainer Nenad Josipovic, der das Team fast anderthalb Jahre betreute.

„Wir haben uns nach der herben Niederlage gegen Wolfenbüttel dazu entschlossen, Nenad Josipovic nicht länger als Trainer der Dresden Titans zu beschäftigen. Natürlich ist der Coach nicht allein verantwortlich für den wenig überzeugenden Auftritt letzte Woche“, so Titans-Geschäftsführer Jörn Müller in Hinblick auf den Trainerwechsel. „Auch von der Mannschaft erwarte ich am Sonntag gegen Bochum eine Reaktion. Dennoch ist die Trennung in unseren Augen der richtige Schritt“, Müller weiter. Dabei erfolgte die Angelegenheit auf „absolut professionellem Niveau“ und konnte von beiden Parteien in dieser Situation nachvollzogen werden. Die Position des Cheftrainers wird nicht vor nächster Woche neu besetzt. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger läuft indes bereits auf Hochtouren. Als Interimslösung fungiert derweil vereinsintern René Naumann, der das Team auch am Sonntag betreuen wird. Dominik Zemann behält seinen Posten als Co-Trainer.

Trotz all dieser äußeren Umstände möchten sich die „Elberiesen“ gegen starke und erfahrene Bochumer bestmöglich präsentieren. Die mussten zuletzt zwar gegen Itzehoe eine Niederlage hinnehmen, verfügen mit Felix Engel (12,7 PpS, 4,9 Ast) und Montrael Scott (15,4 PpS, 2,9 ApS) aber über den vielleicht stärksten „Backcourt“ der Liga. Die „Pötter“ agieren dank ihrer Erfahrung (24,2 Jahre im Durchschnitt) zudem sehr physisch und routiniert in der Verteidigung.

Titans-Co-Kapitän Bryan Nießen ist dennoch guter Dinge: „Klar darf uns so ein Ding wie gegen Wolfenbüttel nicht nochmal passieren. Aber die Chemie bei uns passt noch immer. Wir wissen, was wir können und wollen das endlich auch konstant über die gesamten vier Viertel zeigen.“ Auch Sebastian Heck kommt nach Anlaufschwierigkeiten immer besser in Schwung: „Noch bin ich nicht wieder der Alte. Mir fehlt die Gewohnheit und Konstanz auf dem Feld. Aber ich merke in jedem Spiel Fortschritte. Mein Knie hält und jede gespielte Minute lässt mich stärker werden“, gibt der 22-jährige Forward optimistisch zu Protokoll. Dem Basketball-Event in der BallsportArena können dank eines Freikartenkontingents der Dresdner Wohnungsgenossenschaften übrigens 300 Schüler kostenlos beiwohnen (bitte Schülerausweis am Einlass vorzeigen).

Pressedienst
Dresden Titans

Freier Eintritt für 300 Schüler

Seit Jahren unterstützen die Dresdner Wohnungsgenossenschaften das Projekt “TITANS machen Schule”, bei welchem an einem Vormittag in jeder Schulwoche Schulen in den verschiedenen Dresdner Stadtteilen besucht werden, um den Schülern Basketball näher zu bringen und die Kids für unseren Sport zu begeistern.

Im Zuge dieser bestehenden Partnerschaft und des anstehenden #Eventspiels – dem #Adventskracher – in der #BallsportsARENA hat sich der Arbeitskreis der Dresdner Wohnungsgenossenschaften bereit erklärt,  3️⃣0️⃣0️⃣ Schülern am Sonntag 16:00 Uhr kostenfreien Eintritt beim Spiel der TITANS gegen VfL SparkassenStars Bochum zu ermöglichen.
Wir sagen “DANKE” und freuen uns auf viele Zuschauer, welche unsere TITANS zum Sieg “schreien”.
(Schülerausweis an der Tageskasse ausreichend)

Infos zu den Wohnungsgenossenschaften Dresdens unter https://wg-dresden.net/

Wie komme ich zur BallsportARENA?

Wo ist die #BallsportARENA und wie komme ich da hin?

Selbstverständlich mit den Fahrzeugen unseres Kooperationspartners Dresdner Verkehrsbetriebe AG.
Ihr könnt mit den Straba-Linien 4, 6 oder 11 bis zur Haltestelle “Kongresszentrum” oder mit der 10 oder der Buslinie 94 bis zur “Weißeritzstraße” fahren, dann ist es nur noch ein kurzer Fußweg bis zur BallsportARENA Dresden.
Parkplätze stehen ausreichend an der Arena und im Parkhaus Mitte zur Verfügung.
Auch ein Bahnhof (Dresden-Mitte) ist nicht weit entfernt.

Wir wünschen euch schon jetzt eine gute Anreise!
http://bit.ly/DresdenvsBochum

#dvb #dresdentitans #wirlebenbasketball#alleindieballsportARENA

ProB: Titans auswärts weiter erfolglos

Wolfenbüttel, 24.11.2018 – Die Dresden Titans hatten sich zum 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga viel vorgenommen. Nach zuletzt zwei knappen Heimsiegen wollten Dresdens Basketballer endlich auch auswärts ihren ersten Erfolg feiern. Und eigentlich war die Ausgangssituation ideal für die Titans. Denn Wolfenbüttels Kooperationspartner Braunschweig bestritt zeitgleich ein Erstligaspiel. Mehrere junge Talente wurden deshalb in der BBL eingesetzt und fehlten MTV-Headcoach Steven Esterkamp, der aufgrund von Verletzungen insgesamt nur auf sieben Spieler zurückgreifen konnte. Diese spielten jedoch vor allem im letzten Viertel auf sehr hohem Niveau und bestraften die defensiv ungewohnt passiv agierenden Gäste im Schlussabschnitt gnadenlos.

Auch der Spielbeginn verlief für die Sachsen eher suboptimal. Wolfenbüttel stürmte mit einem 13:2-Lauf in die Partie und zwang Titans-Cheftrainer Nenad Josipovic bereits nach vier Minuten zum Timeout. Danach fingen sich die „Titanen“ kurzzeitig, ehe Elias Osborne (29 Pkt, 5 Reb, 4 Stl) fast im Alleingang die Gastgeber mit 24:14 in Front brachte. Im zweiten Viertel steigerten sich die Titanen und kontrollierten den überragenden Osborne besser in der Verteidigung. Zudem punkteten Helge Baues (11 Pkt, 7 Reb), Robert Kujundzic (10 Pkt, 9 Reb) und Brandon Watkins (22 Pkt, 9 Reb) hochprozentig und verkürzten den Rückstand zur Pause auf 31:34.

Nach dem Pausentee blieb die Partie umkämpft, die Teams agierten auf Augenhöhe. Auf Seiten Dresdens trat Watkins nun wie gewohnt als effizienter „Scorer“ in Erscheinung. Für den MTV machte dafür der erst 20-jährige Moritz Hübner (12 Pkt, 15 Reb) ein starkes Spiel. Er traf zwar kein Scheunentor, half seiner Mannschaft aber als leidenschaftlicher Rebounder und Verteidiger. Vor den entscheidenden 10 Minuten lag Wolfenbüttel indes nur knapp mit 50:46 vorn. Und dann geschah fast Unbegreifliches. Neun Minuten vor Schluss verwandelte Titans-Forward Luka Kamber (8 Pkt, 5 Reb) noch einen Korbleger. Dann kam für geschlagene sechs Minuten kein Lebenszeichen mehr von Dresdens Offensive. Auch mehrere Auszeiten halfen nicht. Im Gegenzug trafen die Wolfenbütteler gefühlt jeden Wurf und entschieden in dieser Phase mit einem 18:0-Run die Partie. Die Mannen aus „Elbflorenz“ ergaben sich ihrem Schicksal und unterlagen am Ende verdient mit 56:75.

So hoch hatten die Titans bis dato diese Saison noch nicht verloren. Auch die defensive Passivität während des spielentscheidenden Laufs war in der Form in dieser Spielzeit noch nicht aufgetreten. Wenig überraschend zeigte sich der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller wenig erfreut: „Wir haben heute nur 32 Prozent aus dem Feld getroffen, so gewinnst du natürlich kein Spiel. Und Wolfenbüttel hat zum Schluss wirklich alles verwandelt. Aber das ist kein Grund in der Verteidigung nicht weiter hart zu arbeiten. Die Einstellung im letzten Viertel hat mich enttäuscht.“ Für das kommende Heimspiel gegen Bochum erwartet Müller deshalb eine klare Steigerung: „So wie heute können und wollen wir uns zu Hause nicht präsentieren. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft nächsten Sonntag die richtige Reaktion zeigt!“ Spieler und Trainer haben nun über eine Woche Zeit, um aus der Niederlage zu lernen und gestärkt zumindest die Heimserie weiter auszubauen.

 

Beste Werfer:

Dresden:             Watkins (22), Baues (11), Kujundzic (10)

Wolfenbüttel:   Osborne (29), Hübner (12), Okao (11)

 

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Dresden Titans

ProB: Titanen gegen Löwenbabys

Dresden, 22.11.2018 –  Nach zuletzt zwei Heimspielen müssen die Dresden Titans zum 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mal wieder auswärts ran. In der Fremde konnten die „Elberiesen“ in dieser Saison noch keinen Sieg einfahren. Gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel soll sich dieser Umstand aber endlich ändern und die zwei Erfolge umfassende Siegesserie weiter ausgebaut werden. Die Zeichen stehen gut, denn Wolfenbüttel rangiert zurzeit nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zudem spielen die Basketball Löwen Braunschweig (Kooperationspartner) zeitgleich gegen Frankfurt in der BBL.

Das heißt für MTV-Headcoach Steven Esterkamp höchstwahrscheinlich kein Luis Figge und kein Dejan Kovacevic im Kader. Edel-Talent Lars Lagerpusch stand bisher gar noch nie im ProB-Aufgebot. Sollten Figge und Kovacevic tatsächlich in der ersten Liga eingesetzt werden, dann fehlten den Herzögen auf einen Schlag 26 Punkte und 13 Rebounds im Schnitt. Umso mehr müsste dann US-Profi Elias Osborne Verantwortung übernehmen, der mit knapp 15 Zählern im Schnitt zu den besseren Offensivspielern der Liga zählt. Auch die jungen Deutschen Niklas Bilski (12 PpS, 4,8 ApS) und Moritz Hübner (12,8 PpS) zeigen bisher ansprechende Leistungen und werden den Titans den Sieg sicherlich nicht schenken.

Dennoch: Dresdens Basketballer halten einige Trümpfe in der Hand. Mit Brandon Watkins steht einer der effizientesten Akteure der gesamten Liga im Kader der Sachsen (17 PpS, 62 Prozent Feldwurf-, 79 Prozent Freiwurfquote). Der Amerikaner führt zudem mit 2,6 Blocks die Liga an. Jeder Gegner überlegt sich in Korbnähe zweimal, ob er „The Beast“ herausfordern möchte. Auch die Team-Dreierquote hat sich über die letzten Wochen stabilisiert. Vor allem Luka Kamber hat nach desaströsem Start von außen sein heißes Händchen gefunden und verwandelt mittlerweile bockstarke 1,7 Dreier bei knapp 42 Prozent pro Partie.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller ist jedenfalls guter Dinge und möchte „den positiven Trend der vergangenen Wochen fortsetzen“. Zudem betont der 39-jährige den Fokus der Mannschaft: „Alle hier im Team und im gesamten Verein wollen endlich den ersten Auswärtssieg holen. Dafür haben die Jungs sogar am mittwöchigen Feiertag Überstunden geschoben.“

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Dresden Titans

ProB: Titans gelingt zweiter Sieg in Folge!

Dresden, 18.11.2018 – Vor über 1228 Zuschauer luden die Dresden Titans zum neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Gegner war das Farmteam Alba Berlins, LOK Bernau. Die Gäste traten mit einer kurzen Acht-Mann-Rotation in Dresdens Margon Arena an und wirkten in der ersten Hälfte fast eingeschüchtert und „zahnlos“. Aber eine überzeugende zweite Halbzeit Bernaus ließ die Partie bis in die letzten Sekunden, aus Titans-Sicht unnötig, spannend werden. Dank eines mehr als formidabel agierenden Brandon Watkins gingen Dresdens Basketballer dennoch als verdiente Sieger vom Feld. In der Tabelle konnten die „Titanen“ zudem an den Gästen vorbeiziehen und belegen nun punktgleich den sechsten Rang.

 Dabei zeigte Watkins (24 Pkt, 10 Reb, 5 Blk, 77% FG) gleich zu Beginn seine beachtliche Vielseitigkeit auf dem Feld. Ein Assist auf Luka Kamber (13 Pkt, 3 3er), einfache Punkte im Nachsetzen am offensiven Brett, ein weicher Sprungwurf aus der Mitteldistanz und zwei brutale Monsterblocks gegen Bernaus Lorenz Brenneke (15 Pkt) und Quadir Welton (17 Pkt, 9 Reb) durch „The Beast“ zwangen Gäste-Trainer René Schilling zur frühen Auszeit. Die Titans punkteten danach aber weiter aggressiv in Korbnähe und erarbeiteten sich über Watkins und Arne Wendler (10 Pkt, Reb) ein 23:14-Polster. Im zweiten Viertel übernahmen dann für Dresden zunächst Helge Baues (11 Pkt, 6 Reb, 3 Blk) und Daniel Kirchner (12 Pkt, 3 Ast) Verantwortung und netzten jeweils erfolgreich von außen. Doch der erst 17-jährige Malte Delow (9 Pkt) antwortete für LOK mit zwei Dreiern und ließ Dresdens Headcoach Nenad Josipovic zum Timeout greifen. In der Folge konnte Watkins den Scoring-Run der Gäste unterbrechen und die Titans über gute Ballbewegung den Vorsprung zur Halbzeit auf 41:31 ausbauen.

Angeführt durch Brenneke und Kresimir Nikic (14 Pkt, 4 Ast) startete Bernau nach der Pause jedoch direkt mit einem 8:2-Lauf, bevor Kamber die heimischen Fans mit einem Dreier erlöste. Als dann noch Robert Kujundzic (14 Pkt, 4 Ast) den Ball mit Emphase durch die Reuse drückte war auch Dresden in der zweiten Halbzeit angekommen. Kujundzic traf direkt im Anschluss von außen. Aber Dehlow und Ex-BBL-Spieler Nicolai Simon (9 Pkt, 7 Ast) konterten ihrerseits mit erfolgreichen Dreipunktwürfen. Die Gäste blieben hartnäckig und verkürzten den Rückstand vor den letzten 10 Minuten der Partie auf 57:60. LOK kämpfte sich über Welton weiter heran. Auch eine Auszeit durch Josipovic konnte den Lauf der Gäste nicht stoppen, die sechs Minuten vor Abpfiff erstmals die Führung übernahmen. Watkins stellte mir einem harten „Dunk“ aber schnell die alte Ordnung wieder her. Kirchner traf zudem aus der Distanz und ein 8:0-Run ließ die Gastgeber kurz wieder durchatmen. Ein ganz wichtiger Dreier von Kamber 77 Sekunden vor Ultimo brachte die „Elberiesen“ schließlich mit sechs Punkten in Front. LOK-Kapitän Robert Kulawick (12 Pkt, 4 Ast) wurde dann aber beim Dreier gefoult, verwandelte souverän von der Linie und machte es nochmal richtig spannend. Bernau spielte eine effektive Pressverteidigung, forcierte zwei Ballverluste und ging 30 Sekunden vor Schluss mit einem Zähler in Führung. Kirchner wurde dann ebenfalls beim Dreier gefoult, musste aufgrund einer Blutung jedoch ausgewechselt werden. Kujundzic traf an seiner statt zwei von drei Freiwürfen. Dresden führte nun mit einem Punkt. Im Anschluss eroberte Watkins den Ball, traf seine zwei Freiwürfe und tütete den 86:83-Sieg für Dresden ein!

Nach der Partie feierten euphorisierte Anhänger ihre Mannschaft, wenn auch nicht wenige Zuschauer einen weniger spannenden Sieg vertragen hätten. Josipovic lobte die mannschaftliche Geschlossenheit in der hitzigen Schlussphase. „Über die letzten zwei Minuten haben wir als Team kühlen Kopf bewahrt. Natürlich kommt es immer noch zu unnötigen Ballverlusten oder schlechten Wurfentscheidungen, Janek Schmidkunz wird uns in diesen Momenten bis zu seiner Rückkehr immer wieder fehlen. Aber wir arbeiten weiter hart an unserer Entscheidungsfindung und Konstanz“, so der Kroate. Nächste Woche Samstag müssen die Titans nach zuletzt zwei Heimspielen dann auch auswärts in Wolfenbüttel überzeugen.

 

Beste Werfer:

Dresden:             Watkins (24), Kujundzic (14), Kamber (13),

Bernau:                 Welton (17), Brenneke (15), Nikic (14)

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Dresden Titans

ProB: Titans wollen LOK stoppen!

Dresden, 15.11.2018 –  Zum neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB genießen die Dresden Titans erneut Heimvorteil in der Margon Arena. Gegner ist LOK Bernau, das Nachwuchs- und Ausbildungsteam von Bundesligist und Rekordmeister Alba Berlin. Beide Mannschaften konnten vergangene Woche beeindruckende Heimsiege feiern. Dresden setzte sich in letzter Sekunde gegen Itzehoe durch (85:83), Bernau gewann knapp gegen den Tabellenführer Iserlohn (85:82). Die Titans brauchten den Sieg unbedingt, verloren sie davor doch bereits drei Spiele in Serie. LOK konnte indes mittlerweile drei Begegnungen in Folge gewinnen, nachdem sie katastrophal in die Saison starteten. Inzwischen rangieren sie mit zwei Punkten Vorsprung in der Tabelle vor den Titans.

Verantwortlich für den suboptimalen Saisonstart Bernaus war unter anderem eine schwere Verletzung von Megatalent Hendrik Drescher, der unter Alba-Coach Aito Reneses schon letzte Saison in der BBL debütierte. Ein Kreuzbandriss im Oktober wird ihn noch Monate außer Gefecht setzen. Aber Bernaus Cheftrainer René Schilling kann noch auf viele weitere Nachwuchshoffnungen zurückgreifen. So spielen Jonas Mattisseck (15,2 PpS), Bennet Hundt (13,9 Pps, 7,4 ApS) sowie Lorenz Brenneke (12,5 PpS) allesamt starke Saisons auf ProB-Level, auch wenn aufgrund der anhaltenden Verletzungssorgen von Kooperationspartner Alba die Talente immer häufiger in der ersten Liga aushelfen müssen. Mit Quadir Welton (10 Punkte in 11 Minuten im Debüt gegen Iserlohn) wurde zumindest auf der vakanten Position des Nicht-EU-Ausländers nachverpflichtet, um den Kader wieder breiter aufzustellen. Dennoch sollte niemand verwundert sein, falls Bernau nur zu acht in die sächsische Landeshauptstadt reist.

Bei den “Titanen” steht dagegen fest, dass Kapitän Janek Schmidkunz mindestens bis Jahresende ausfällt. Die Mannschaft von Headcoach Nenad Josipovic hat jedoch oft genug bewiesen, mit jedem Gegner in der Nordstaffel mithalten zu können. Vergangenen Sonntag gab es dann auch endlich einmal das glücklichere Ende für Dresdens Basketballer. Eventuell über die letzten, erfolglosen Wochen entstandene mentale Barrieren sollten durch den „Last-Second-Sieg” gelöst und das Selbstbewusstsein der Mannschaft wiederhergestellt sein. Zudem konnten von vier Heimspielen bisher drei gewonnen werden. Bestätigt das Team darüber hinaus den Aufwärtstrend bei Dreier- und Freiwurfquote, können die Fans der “Revanche” gegen LOK (65:66-Niederlage in der Vorbereitung) frohen Mutes entgegenblicken.

Auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller weiß um die prekäre Kadersituation der Randberliner. „Bernau hat erst vor wenigen Spieltagen den Amerikaner Khris Lane nach Hause geschickt, außerdem müssen aktuell die beiden Top-Talente Matissek und Hundt immer wieder bei ALBA aushelfen. Das sollte uns in die Karten spielen“, so Müller. Jedoch betont der 39-jährige auch die Wichtigkeit von Konstanz über die gesamte Spieldauer: „Wir müssen über vier Viertel konzentriert arbeiten, dann ist ein Sieg für uns definitiv möglich.“

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Dresden Titans

VEREIN: Mitgliederversammlung am 03.12.18

Liebe Mitglieder des Dresden Titans e.V.

wir möchten Euch recht herzlich noch einmal zur Mitgliederversammlung am Montag, 03.12.2018, um 18:00 Uhr, in die Margon Arena (Bodenbacher Straße 154, 01237 Dresden – unteres Foyer) einladen.

HINWEIS: Nachdem bei unserem ursprünglichen Termin am 22.10.18 leider nicht ausreichend Mitglieder anwesend waren und die Versammlung damit nicht beschlussfähig war, weißen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Versammlung am 03.12.18 diesmal unabhängig von der Teilnehmerzahl beschlussfähig sein wird.

In der Anlage (siehe unten) findet Ihr die  offizielle Einladung inkl. der aktuellen sowie den Entwurf der neuen Beitragsordnung, die beschlossen werden soll. Ebenso angehängt ist die vorläufige Tagesordnung sowie eine Stimmvollmacht, die minderjährige Mitglieder für die Ausübung ihres Stimmrechtes unterschrieben von den Eltern bitte mitbringen müssen. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren können durch den/die gesetzlichen Vertreter allein vertreten werden (vgl. § 4 der Satzung). Sollte nur ein Elternteil erscheinen, so ist eine Vollmacht des (gegebenenfalls) anderen Elternteils erforderlich. Eine entsprechende Vollmacht ist als Anlage beigefügt.

Solltet Ihr Fragen zur Mitgliederversammlung oder den genannten Aktionen haben, steht Euch unser Geschäftsstellenleiter, Rico Gottwald (rico.gottwald@dresden-titans.de), gern zur Verfügung. Bei Ihm könnt ihr auch bis zum 26.11.18 noch zusätzliche Anträge für die Tagesordnung der Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle schriftlich einreichen. Darüber hinaus könnt ihr Euch gern auch bei sonstigen Fragen an unser Vorstandsmitglied, Jan Wolf (wolf@tiefenbacher.de), wenden.

Mit besten sportlichen Grüßen

Thorsten Hinz
Präsident des Dresden Titans e.V.

 

ANLAGEN:

ProB: Endlich glücklicheres Ende für die Titans!

Dresden, 11.11.2018 –  Die Dresden Titans hatten sich zum achten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB viel vorgenommen. Die Mannen um Heachcoach Nenad Josipovic wollten nicht erneut ein enges Spiel in den letzten Minuten herschenken. Nach starkem Auftakt entwickelte sich gegen die Itzehoe Eagles in der heimischen Margon Arena vor 970 Zuschauern dennoch ein Krimi. 19 Punkte holten die Gäste zwischenzeitlich auf. Aber der 24-jährige Kroate Robert Kujundzic erlöste alle Anhänger der Weiß-Blauen und bescherte den „Titanen“ buchstäblich in der letzten Sekunde den verdienten Heimerfolg.

 Dabei war es eine wahre Offensivexplosion der Titans, die da im ersten Viertel verheerenden Schaden in den ohnehin schwachen Defensivreihen der Eagles anrichtete. Vor allem Luka Kamber (17 Pkt, 3 Ast) spielte mit gleich vier getroffenen Dreiern enorm stark auf und beflügelte den Angriff der Gastgeber. Auch „The Beast“ Brandon Watkins (17 Pkt, 4 Blk) wusste zu überzeugen und schloss unter anderem spektakulär per „Alley-Oop-Dunk“ ab. Nach 10 gespielten Minuten führte Dresden deshalb bereits mit 32:18. Doch Basketball ist ein Spiel der Läufe und ein 13:5-Run im zweiten Viertel gab Itzehoe die Gelegenheit, wieder zu verkürzen. Vor allem der angolanische „Forward“ Fabio Galiano (16 Pkt) half den Gästen und agierte korbgefährlicher, als im bisherigen Saisonverlauf. Auch Johannes Konradt (20 Pkt, 9 Reb) sowie Flavio Stückemann (15 Pkt, 5 Ast) wachten auf und trafen gleich mehrfach von außen So schrumpfte der Titans-Vorsprung immer weiter und zur Halbzeit war die Partie mit 47:47 wieder völlig offen.

Nach der Pause legten zunächst die Titans mit vier schnellen Zählern vor, ehe die „Adler“ über Galiano und Anthony McDonald (7 Pkt, 6 Ast) konterten. In der Folge ebbte die vorangegangene Offensivflut etwas ab. Arne Wendler (9 Pkt) und Helge Baues (11 Pkt) zwangen Gästecoach Patrick Elzie durch ihre erfolgreichen Würfe dennoch zur Auszeit. Nachfolgend lieferten sich Watkins und Galiano ein regelrechtes Privatduell, wobei sich Dresdens US-Profi noch etwas effizienter zeigte und die Titans vor dem finalen Viertel mit 64:60 in Front brachte. Dort ging es aus Sicht der Gastgeber hervorragend weiter. Erst traf Daniel Kirchner (8 Pkt, 4 Ast) per Dreier, dann drückte Baues spektakulär den Ball im Schnellangriff trotz Foul durch die Reuse. Aber Itzehoe steckte nicht auf und blieb den Titans per Distanzwurf durch Konradt auf den Fersen. Knapp vier Minuten vor Ultimo brachte Stückemann die Eagles sogar das erste Mal in der gesamten Partie in Führung. Vor allem defensiv erhöhten die Holsteiner in dieser Phase merklich den Druck. Als der bis dato weit unter seinen Möglichkeiten agierende McDonald einen wichtigen Korbleger traf, war Josipovic zum Timeout gezwungen. Aus diesem meldete sich Kamber per Dreier zurück. McDonald „scorte“ im Gegenzug erneut per Layup. Nach Ausgleich durch Kirchner hatte mit wenigen Sekunden auf der Uhr Dresdens Robert Kujundzic (11 Pkt) den alles entscheidenden Wurf auf den Fingern. Vorher traf er bereits drei wichtige Freiwürfe unter großem Druck Und der Kroate lieferte erneut! Sein eingesprungener Schuss im Rückwärtsfallen gewann das Spiel für die Titans mit 85:83.

Nach dem Abpfiff wurde deutlich, welche Last den Spielern nach zuletzt drei Niederlagen von den Schultern fiel. Der Held zeigte sich indes bescheiden: „Ich bin einfach froh, dass wir heute gewinnen konnten. Das war wichtig für die gesamte Mannschaft und auch für die Fans“, so Kujundzic. Mit dem Sieg konnten die Titans wieder zum Tabellenmittelfeld aufschließen und befinden sich nun auf dem achten Rang und damit wieder auf einem Playoff-Platz.

 

Beste Werfer:

Dresden:             Watkins (17 Pkt), Kamber (17), Kujundzic (11)

Itzehoe:              Konradt (20), Galiano (16), Stückemann (15)

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Dresden Titans

 

Interview der DNN mit Jörn Müller vom 09.11.2018

Für die Dresden Titans läuft es derzeit in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B nicht nach Wunsch. Umso sehnlicher wünscht sich Geschäftsführer Jörn Müller am Sonntag (16 Uhr, Margon Arena) gegen die Itzehoe Eagles den dritten Heimsieg.

Frage: Nach drei Niederlagen in Folge zählt am Sonntag nur ein Sieg, oder?

Jörn Müller: „Definitiv. Was anderes darf am Sonntag nicht passieren.“

Die Titans sind Vorletzter. Wie stark drückt das schon auf die Stimmung?

„Jeder innerhalb und außerhalb des Teams hat sich von der Saison etwas anderes versprochen. Daher sind die jetzigen Ergebnisse absolut nicht zufriedenstellend, und wir müssen schauen, wie wir jetzt die Trendwende hinkriegen. Ich war in Iserlohn mit dabei – die Köpfe in der Kabine hingen schon sehr tief. Das müssen wir versuchen zu ändern.“

Eine Ursache für die letzten Ergebnisse ist der Ausfall von Kapitän Janek Schmidkunz. Wie geht es ihm?

„Am Sonntag spielt er noch nicht. Seinen Fehlen ist definitiv einer der Gründe, warum es bei uns nicht so funktioniert. Wir können momentan noch nicht abschätzen, wann er wieder spielen kann. Ich hatte letzte Woche gehofft, dass es für diese Woche reicht, doch jetzt hoffe ich auf das Wochenende, wenn es gegen Bernau geht. Bei den Blockaden in seinem Rücken kann man laut Aussage des Arztes keine genaue Ursache feststellen. Es bleibt somit nur abzuwarten, dass sich die Schmerzen bei Janek irgendwann geben. Er war am Donnerstag noch einmal bei einem zweiten MRT, auf den Befund warten wir noch.“

Die Zuschauerzahlen sind auch unter den Erwartungen geblieben. Was tut der Verein, um am 11.11. wankelmütige Fans hinterm Ofen vorzulocken?

„Ich denke, dass wir in den Spielen gegen Essen und Oldenburg attraktiven Basketball geboten haben. Die haben wir ja auch gewonnen. Das Dresdner Publikum – es sind natürlich auch Erfolgsfans dabei – honoriert es schon, wenn wir spektakulär spielen. Ich glaube, dass uns das Wetter jetzt auch ein bisschen mehr in die Karten spielt als an den ersten beiden Heimspieltagen. Am dritten konnte das Wetter nicht als Ausrede gelten. Wir versuchen, am Sonntag kostenfrei Rettungskräfte anzulocken. Und Leute, die kostümiert sind, kommen für fünf Euro vergünstigt rein. Wir hoffen so, ein paar mehr Sportfans auf den Geschmack von Basketball zu bringen. Aber die inflationäre Freikarten-Politik der letzten Jahre wird es – das ist meine Strategie – nicht mehr geben, weil uns das am Ende wirtschaftlich nichts bringt.“

Itzehoe ist ein Team aus dem Mittelfeld. Worauf muss man bei den Norddeutschen besonders achten?

„Itzehoe hat sehr, sehr gute Center-Spieler unter dem Korb, die teilweise auch deutlich schwergewichtiger sind als unsere Jungs Brandon Watkins oder Helge Baues. Das Hauptaugenmerk muss darin liegen, in der Zone entsprechend auszuboxen, um die Gegner nicht so leicht zum Korb kommen zu lassen. Sonst denke ich, dass wir auf den Außenpositionen gleichwertig, wenn nicht besser besetzt sind. Aber unterm Korb kommt es nicht nur auf die Erfahrung, sondern auch auf Masse an.“

Wie sieht denn die Foulstatistik bei den Titans aus? Sind sie etwa zu lieb?

„Nein, da liegen wir im Mittelfeld der Liga, sind weder besonders aggressiv noch besonders lieb. An der einen oder anderen Stelle ist es sicher mal nötig, härter zuzupacken und mal ein Zeichen zu setzen, aber grundsätzlich bin ich mit der Aggressivität und dem Foulverhalten schon zufrieden. An Fouls mangelt es uns nicht. Wir waren eher im letzten Jahr zu lieb. Dieses Jahr ist es eher so, dass die Wurfquote nicht passt und es uns bei den knappen Spielen – wie zuletzt in Iserlohn geschehen – an der Erfahrung von Janek fehlt. Wir haben sehr viele junge Spieler im Team. Die sollen lernen, aber wir hatten gehofft, dass es etwas schneller geht.“

Von Jochen Leimert (DNN, 09.11.2018)

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK