ProB: Sixers vermiesen Titans die Weihnachtparty

ProB: Sixers vermiesen Titans die Weihnachtparty

Dresden, 23.12.2018 –  Vor 1352 Zuschauern luden die Dresden Titans zum Ost-Derby und Adventskracher gegen die BSW Sixers in die Margon Arena. Gänzlich in blaues Polyethylen gewandet präsentierte sich der Forza Blue e.V. zusammen mit der Heimtribüne als Mauer und Unterstützung für die bislang unkonstante Saison 2018/2019. Doch zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga behielt Sandersdorf gegen Dresdens Basketballer erneut die Oberhand. Das Farmteam des Mitteldeutschen BC konnte sich auf US-Import Terrence Williams und BBL-Talent Benedikt Turudic verlassen, die zusammen 48 Punkte auflegten und an diesem Nachmittag von keinem Dresdner wirklich zu stoppen waren. Auch US-Profi Julian Scott erwischte mit 28 Zählern einen starken Abend.

Der Neu-Titan Scott (28 Pkt, 8 Reb) hatte sich nach seinem eher durchwachsenen Debüt einiges vorgenommen und als frischgebackener Starter erzielte er direkt die ersten fünf Punkte für seine Farben. Sein amerikanischer Landsmann Williams (26 Pkt, 5 Reb) tat es ihm für die Gäste gleich und sorgte permanent für Gefahr durch sein Scoring. Nach 10 schnellen Punkten durch den 1,97 Meter großen Power Forward der Sixers griff Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk zur ersten Auszeit. Das Viertel verloren die Titans dennoch mit 18:21. Der zuvor eingewechselte Turudic (22 Pkt, 7 Reb) bereitete den Gastgebern jedoch zusehends Probleme und erzielte viertelübergreifend acht Punkte in Serie. Im Gegenzug trafen die „Elberiesen“ weder von außen, noch in Brettnähe. Nach einem 9:2-Lauf durch Sandersdorf war Röwenstrunk zur nächsten Auszeit gezwungen. Anschließend starteten die Titans über Scott ihren eigenen „Run“ und zwangen Gäste-Trainer Tomas Grepl zum Timeout. Doch Bryan Nießen (3 Pkt), Helge Baues (8 Pkt) und Scott hielten die Aufholjagd über erfolgreiche Distanzwürfe am Leben und eroberten die Führung zurück. Williams ließ es sich indes nicht nehmen, vor der Halbzeit per Korbleger auf 35:34 für die Sixers zu stellen.

Nach der Pause duellierten sich weiter die beiden Amerikaner. Sowohl Scott, als auch Williams führten ihr Team in dieser Phase an und punkteten oder assistieren in fast jedem Angriff. Auch Dresdens Daniel Kirchner (13 Pkt, 6 Reb) agierte furchtlos beim Zug zum Korb und holte sich dort ein ums andere Mal Punkte durch seine enorme Geschwindigkeit ab.  Dank eines starken Turudic‘ und Williams per Dreier in letzter Sekunde konnten die Gäste ihre Führung vor den finalen 10 Minuten trotzdem auf 59:53 ausbauen. Ins letzte Viertel starteten die Titans dann brandheiß mit einem 7:2-Lauf. Doch Williams brachte seine Mannen wieder auf Kurs und auch Turudic war in Korbnähe weiterhin nicht zu stoppen. Bei noch sechs zu spielenden Minuten erhöhten die Gäste auf 71:61. Die Titans wirkten in dieser Phase in der Offensive ideenlos und in der Verteidigung lethargisch. Röwenstrunk griff konsequenterweise zum Timeout. Leider vermochten die Titans in den letzten zwei Minuten den Rückstand nicht mehr entscheidend zu verkürzen und Sandersdorf spielte routiniert zum 80:70-Endstand.

Die erneute Derby-Niederlage hinterließ trotz vorweihnachtlicher Feststimmung natürlich enttäuschte Fans und Zuschauer. Für Titans-Geschäftsführer Jörn Müller hatte bereits der Spielbeginn großen Anteil am Ausgang der Partie. „Wir haben von Beginn an den nötigen Fokus vermissen lassen. Kein Gegner darf unterschätzt werden, weil er mit nur neun Spielern anreist. Wenn du nicht von Anfang an wach bist, dann ist es ganz schwer, sich wieder zurückzukämpfen.“ Coach Röwenstrunk haderte zudem mit der Trefferquote seiner Spieler. „In der ersten Halbzeit lassen wir einfache Korbleger liegen“, so der 40-jährige Übungsleiter, „nur um dann in der zweiten Hälfte gegen die Zonenverteidigung von Sandersdorf keine offenen Würfe zu treffen“. Letztlich haben die Gäste dank starker individueller Leistungen verdient gewonnen. Die Mannschaft der Titans hat nun über die Weihnachtsfeiertage Gelegenheit, die Akkus wieder aufzuladen, um mit neuem Elan in die nächsten Begegnungen nach dem Jahreswechsel zu gehen.

Beste Werfer:

Dresden:             Scott (28), Kirchner (13), Heinonen (8)

Sandersdorf:     Williams (26), Turudic (22), Gille (10)

 

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Ein Derby zum Advent

Dresden, 20.12.2018 –  Vergangenen Sonntag gab es beim Heimspiel zum dritten Advent gleich einen knappen Heimsieg (80:78 gegen Wolfenbüttel) unter der Leitung vom neuen Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk zu feiern. Und auch kurz vor Heiligabend wollen die „Titanen“ ihre Fans und Anhänger natürlich mit einem erfolgreichen Jahresabschluss zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga „bescheren“. Gegen die BSW Sixers liegt dabei echter Derby-Charakter in der Luft. Beide „Ost-Teams“ kennen sich noch aus Regionalligazeiten. Sandersdorf liegt direkt hinter Leipzig und ist zudem Kooperations- und Ausbildungsverein des Bundesligisten MBC. Zudem verloren Dresdens Basketballer das Hinspiel auswärts (63:76) und haben noch eine Rechnung mit den Gästen offen. Die Zutaten für ein spannendes Derby sind also vorhanden.

Denn die Sixers verloren zwar ihre letzten zwei Spiele, rangieren in der Tabelle aber immer noch zwei Punkte vor den Titans. Die Mannschaft vom tschechischen Cheftrainer Tomas Grepl möchte den knappen Vorsprung im engen Rennen um die Playoff-Plätze gern ausbauen. Der 41-jährige wird dabei höchstwahrscheinlich auf alle Bundesliga-Talente zurückgreifen können, da der MBC erst nächsten Mittwoch wieder in der BBL antritt. Ferdinand Zylka (17,8 PpS), Eimantas Stankevicius (15,7) und Benedict Turudic (12,7) werden dementsprechend allesamt in Dresden erwartet. Vermutlich wird auch der Amerikaner Terrence Williams (14,5) von seiner Verletzung zurückkehren.

Die Aufgabe wird also nicht leicht für Röwenstrunk und sein Team. Vergangene Woche überzeugten die „Elberiesen“ vor allem in der ersten Halbzeit mit schnellem und attraktivem Offensivbasketball. Agieren Luka Kamber und Daniel Kirchner wieder auf ähnlich effizientem Niveau, dann ist für die Mannen aus „Elbflorenz“ ein Sieg allemal drin. Schließlich hatten Mannschaft und Trainer eine weitere Woche Zeit, das neue Konzept „feinzutunen“ und Neuzugang Julian Scott weiter zu integrieren. Der US-Profi zeigte ein durchwachsenes Debüt, übernahm im Krimi gegen Wolfenbüttel jedoch in den entscheidenden Momenten Verantwortung und beeindruckte die Zuschauer bereits mit seiner Physis und Intensität.

Intensität wünscht sich auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zum Jahresabschluss: „Es wäre schön, wenn sich zum letzten Heimspiel des Jahres noch einmal besonders viele Zuschauer einfänden. Wir wollen mit der Mannschaft einfach ein tolles ‘Ostderby‘ auf die Beine stellen und in Hinblick auf die bevorstehenden Festtage zusammen Basketball und die Weihnachtszeit feiern.“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Finne finisht Wolfenbüttel

Dresden, 16.12.2018 – Vor rund 1000 Zuschauern sorgen erfolgreiche Dresden Titans für Adventstimmung beim Debüt von Headcoach Markus Röwenstrunk, der seine erste Arbeitswoche direkt mit einem Sieg krönt. Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga revanchieren sich Dresdens Basketballer bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel für die drei Wochen zurückliegende Auswärtsniederlage bei Braunschweigs Farmteam. Held des Spiels ist zweifellos Vesa Heinonen, der mit einem regelrechten Coup und spielentscheidenden Korb ein spannendes viertes Viertel und die Partie zugunsten der Gastgeber entscheidet. Auch Daniel Kirchner überzeugte unter neuem Trainer mit 9 Korbvorlagen bei nur einem Ballverlust als umsichtiger Spielgestalter und verhalf seinem neuen Teamkollegen Julian Scott zu einem erfolgreichen Heimdebüt.

 Dabei spielten die Gäste gleich zu Beginn ihren Vorteil mit 2,10 Meter Hüne Dejan Kovacevic (19 Pkt, 7 Reb) unter den Körben aus und selbiger lieferte mit neun schnellen Punkten bei perfekter Trefferquote sofort amtlich ab. Selbst von außen traf Wolfenbüttels Nummer 22 in dieser Phase. Für Dresden hielt indes Helge Baues (7 Pkt, 4 Reb) die Fahne an den Brettern hoch und überzeugte ebenfalls mit effizienten Abschlüssen. In der Folge entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Keines der beiden Teams war in der Lage konstant „Stopps“ in der Verteidigung zu generieren. Punkte fielen praktisch in jedem Angriff. Auch Scott (13 Pkt, 6 Reb) erzielte nach seiner Einwechslung direkt fünf Zähler und die 25:23 Viertelführung. Die „Titanen“ drückten weiter und zwangen Gästecoach Steven Esterkamp durch einen 8:0-Run zur Auszeit. Danach weckten Luis Figge (18 Pkt) per Dreier und Kovacevic via Dunking ihre Mannschaft. Nun war es Röwenstrunk, der seinerseits gleich zweimal in kurzer Folge zum Timeout greifen musste. In dieser Phase verloren die Titans etwas ihren Rhythmus, während Figge und Kovacevic ihr Bundesligapotenzial aufblitzen ließen. Aber Dresdens Kirchner (15 Pkt, 9 Ast) übernahm Verantwortung, setzte seine Mitspieler teils spektakulär in Szene, punktete selbst und trug mit dem treffsicheren Luka Kamber (20 Pkt) erheblichen Anteil an der 51:46-Halbzeitführung.

Nach der Pause ging es dann zunächst etwas zerfahren auf beiden Seiten in die Partie. Doch spätestens, als „Juice“ Scott eindrucksvoll im Schnellangriff zum Dunk einflog, waren wieder alle Zuschauer voll da. Punkte fielen nun weniger häufig, da sowohl Dresden, als auch die Gäste deutlich physischer und aggressiver in der Defensive auftraten. Vor den finalen 10 Minuten konnten die Gäste jedoch dank Elias Osborne (18 Pkt) und Kovacevic auf 65:63 verkürzen. Im letzten Abschnitt sanken die Wurfquoten weiter. Auch die Ballverluste häuften sich. Wolfenbüttel blieb weiterhin in Schlagdistanz, während die „Elberiesen“ einen hauchdünnen Vorsprung bis in die 38. Minute verwalteten. Dann meldete sich MTV-Guard Niklas Bilski (8 Pkt) per Dreier und bescherte den Gästen die erste Führung in der zweiten Hälfte. Kovacevic verwarf dann zwei wichtige Freiwürfe und foulte kurz vor Abpfiff aus. Scott traf im Gegenzug zweimal von der Linie und holte 32 Sekunden vor Ultimo die Führung zurück. Heinonen (8 Pkt) erhöhte an der Linie auf 78:75, doch Osborne traf mit sieben Sekunden den extrem wichtigen Dreier zum Ausgleich. Dann Auftritt Heinonen: Mit einem Bauerntrick beim Grundlinieneinwurf passte der Finne den Ball an den Allerwertesten des mit dem Rücken zu ihm stehenden Verteidigers und legte sich den spielentscheidenden Korbleger zum 80:78-Heimsieg einfach selbst vor.

Heinonen kommentierte seine spielentscheidende Aktion nach Abpfiff gelassen: „Als Jugendspieler habe ich das Ganze schon einmal gebracht. Und kurz vor dem Einwurf wusste ich, wenn mein Verteidiger wieder so stark bei Julian hilft, dann probiere ich es.“ Auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller war beeindruckt von der Chuzpe des 27-jährigen und hätte sich Ähnliches als Spieler wohl nicht getraut. Coach Röwenstrunk war einfach froh über das glückliche Ende für seinen neuen Club und will „das Selbstvertrauen gleich mit in die neue Trainingswoche nehmen“, um auch in sieben Tagen gegen die BSW Sixers erfolgreich sein zu können. „Wir sind auf einem guten Weg, werden aber noch weiter am Feintuning arbeiten. Ich danke auf jeden Fall den Fans für die tolle Stimmung über das gesamte Spiel!“

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Kamber (20), Kirchner (15), Scott (13)

Wolfenbüttel:   Kovacevic (19), Figge (18), Osborne (18)

 

Pressedienst
Dresden Titans

VEREIN: Bericht zur Mitgliederversammlung 2018

Am Montag, dem 3. Dezember, fand in der Margon Arena die alljährliche Mitgliederversammlung des Dresden Titans e.V. statt. Nachdem beim ursprünglichen Termin im Oktober zunächst die für die Beschlussfähigkeit benötigte Mindestzahl an Teilnehmern nicht erreicht worden war, waren bei der Neuansetzung nunmehr 63 Mitglieder anwesend. Somit konnte die Versammlung alle avisierten Punkte auf der Tagesordnung behandeln.

Geführt durch den Versammlungsleiter Rainer Aradai-Odenkirchen eröffnete Präsident Thorsten Hinz mit einem sportlichen Rückblick zur Saison 2017/2018, wo er neben dem Klassenerhalt der U16 in der JBBL auch den Gewinn der Bezirksmeisterschaft durch die „Alten Herren“ lobte und zudem für die erfolgreichen Turnierteilnahmen der U14 in Klatovy, der U10 in Göttingen und der U12 in Speyer begrüßte. Dankende Worte fand Hinz auch für jahreslange Arbeit unseres Mini-Trainers Oliver Kasper, der im Sommer mit der Ehrennadel des Basketballverband Sachsens verabschiedet wurde.

Anschließend präsentierte Schatzmeister Knut Michel die Auswertung des Wirtschaftsjahres 2017/2018, das mit einem leicht positiven Ergebnis abgeschlossen wurde. Daraufhin wurde der Vorstand von der Mitgliedschaft entlastet bevor sie auch dem Haushaltsplan 2018/2019 zustimmten. Als wichtigen Bestandteil dessen informierte Projekt-Manager Gert Küchler direkt im Anschluss zudem noch über den sportlichen und wirtschaftlichen Verlauf des von der Europäischen Union geförderten SNCZ-Projekts 2017-2020.

Im weiteren Verlauf stand die Nachbesetzung des durch den Rücktritt von Kai Deitermann Ende 2017 freigewordenen Vorstandsposten für Sport auf dem Programm. Nachdem der Vorstand das Amt zunächst satzungsgemäß übergangsweise durch Peter Krautwald besetzt hatte, wurde dieser von den Mitgliedern nunmehr bis zum Ende der laufenden Amtsperiode nachgewählt.

Im wichtigsten Tagesordnungspunkt wurde die neue Beitragsordnung diskutiert. Obgleich die Mitglieder mehrere Einwände und Hinweise anbrachten, die der Vorstand auch auf eine Klausurtagung im Frühjahr 2019 diskutieren wird, wurde letztlich der beantragten einheitlichen Erhöhung sämtlicher Beitragsklassen um 2,50€ ab Januar 2019 zugestimmt. Ebenso stimmten die Mitglieder einer Ergänzung der Satzung zu, die aufgrund der neuen Datenschutzverordnung seitens notwendig geworden war. Abschließend wurde die beiden Kassenprüfer Jens Boden und Cornelia Franz dankend verabschiedet und durch Claudia Melde und Olaf Müller nachbesetzt.

Nach gut zwei Stunden schloss der Versammlungsleiter die Sitzung und der Vorstand bedankte sich bei allen anwesenden Mitgliedern für das fortwährende Vertrauen und die konstruktive Diskussion.

ProB: Herzöge zu Gast im Kurfürstentum

Dresden, 13.12.2018 – Eine turbulente Woche gipfelt kommenden Sonntag für die Dresden Titans, wenn die Mannschaft in der heimischen Margon Arena die MTV Herzöge Wolfenbüttel zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfängt. Mit Markus Röwenstrunk trat nämlich Dresdens neuer Headcoach diesen Dienstag seinen Job an und hatte sofort die schwierige Aufgabe, das Team nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage in Wedel schnellstmöglich kennenzulernen und mit seiner Idee von Basketball vertraut zu machen. Auch der nachverpflichtete Amerikaner Julian Scott ist gut in der sächsischen Landeshauptstadt angekommen. Der 2,03 Meter große Big Man bestand den Medizincheck mit wehenden Fahnen und wird zum dritten Advent bereits im Aufgebot stehen. Ihn gilt es ebenfalls möglichst zeitnah ins Teamgefüge zu integrieren.

Denn die Gäste aus Niedersachsen brachten den „Elberiesen“ vor drei Wochen die vielleicht schlimmste Saisonpleite bei (56:75). Damals brachen die Titans im letzten Viertel völlig ein und blieben sechs Minuten ohne Punkt. Es braucht gegen das junge Farmteam von Bundesligist Braunschweig also eine stabile und konstante Leistung über die gesamte Spieldauer. Neben Wolfenbüttels Topscorer Elias Osborne (17.1 PpS) wird MTV-Headcoch Steven Esterkamp darüber hinaus höchstwahrscheinlich Zugriff auf alle BBL-Talente haben, da die „Löwen“ bereits am Vortag in der ersten Liga antreten. So könnten neben Moritz Hübner (13.7 PpS) und Niklas Bilski (11.4 PpS) auch die im Hinspiel fehlenden Luis Figge (10.2 PpS) und Lars Lagerpusch (hat diese Saison allerdings noch kein ProB-Spiel absolviert) mit nach Dresden reisen.

In jedem Fall wäre ein Sieg gegen den Tabellennachbarn (beide Teams stehen bei 5 Siegen und 7 Niederlagen) immens wichtig für die Gastgeber. Denn die Heimstärke ist die bislang einzige Konstante in einer eher unbeständigen Saison für die Titans. Vor allem beim Distanzwurf agieren die Spieler einfach nicht auf dem ihnen möglichen Niveau (26.7 Prozent Dreierquote, auswärts gar nur 24 Prozent). Deshalb wird es umso wichtiger sein, sich mannschaftlich geschlossen und kämpferisch in Angriff und Verteidigung zu zeigen.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller konnte sich inzwischen unter der Woche ein Bild vom neuen Trainer und der Mannschaft machen. „Die ersten Einheiten mit Markus haben gezeigt, dass er eine neue Spielphilosophie mitbringt“, so Müllers erste Eindrücke. „Viel wichtiger wird aber sein, dass die Mannschaft so auftritt wie gegen Bochum, dann ist der äußerst wichtige Sieg gegen Wolfenbüttel machbar“, betont der 39-jährige in Hinblick auf die wichtige Aufgabe kommenden Sonntag.

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Dresden Titans

SNCZ: Minis aus Litomerice trotzen Alba Berlin

Zum ersten Adventswochenende luden die Dresden Titans am 3. Dezember im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten deutsch-tschechischen SNCZ-Projekt „Basketball verbindet die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe“ zum zweiten Turnier der Mini-Serie. Dabei kamen diesmal fünf weitere Mannschaften. Neben den Hausherren gastierte auch eine Auswahl des Projektpartners SLUNETA Usti nad LAbem sowie der UniRiesen Leipzig, der Niners Chemnitz und erstmals in dieser Saison die Minis von Alba Berlin und Slavoj Litomerice.

Im Modus „jeder-gegen-jeden“ ging es zum Samstagmorgen um 10 Uhr im Gymnasium Tolkewitz los. Trotz der langen Anreisen waren auch die kleinen „Albatrosse“ pünktlich am Start. Der Hauptstadt-Klub, der im letzten Jahr u.a. die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U16 und U19 gewann, ging als Favorit ins Turnier, was sie auch zum Auftakt mit einem 61:15-Erfolg gegen den USC Leipzig untermauerten. In ihrem zweiten Spiel wurde es jedoch dann unerwartet eng. Gegen die U11 von Slavoj Litomerice, einem aufstrebenden Jugendprogramm aus Tschechien, hatten die Berliner lange Zeit Probleme, konnten sich aber auch hier mit 43:32 durchsetzen. Ebenso glückten Siege gegen Usti, Dresden und Chemnitz, sodass am Ende für Alba der erwartete Turniersieg zu Buche stand.

Spannender ging es dagegen im Rennen um die folgenden Plätze zu. Die machten Litomerice, Leipzig und Chemnitz unter sich aus. Dabei hatten die Niners das Nachsehen. Nachdem die Westsachsen im Auftaktmatch gegen Litomerice mit 20:29 unterlagen, folgte im 4. Spiel ein echter Krimi gegen die kleinen UniRiesen aus Leipzig. Mit einem spektakulären Treffer in letzte Sekunde sicherten sich Messestädter einen 44:42-Überraschungserfolg und damit den 3. Platz hinter Litomerice, die vorab durch ein 40:19 gegen Leipzig den Dreiervergleich für sich entschieden hatten. Somit konnten die beiden Projektpartner nur noch den 5. Platz unter sich ausmachen. Den hatten sich die Titans bereits durch ein 38:30-Erfolg im ersten Spiel gegen Usti nad Labem gesichert.

Am Ende stand ein erfolgreicher Turniertag, bei dem die Kinderaugen zur Siegerehrung strahlten, als die Pokale und Medaillen vergeben wurden. Zudem gab es für jedes Team einen eigens gebackenen SNCZ-Kuchen für den Nach-Hause-Weg. Die „Minis“ bedankten sich mit einem großen Applaus bei allen Helfern sowie den Eltern, die einmal mehr für die nötige Stärkung beim Mittagessen sorgten.

 

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ProB: Neuzugang im Doppelpack

Dresden, 10.12.2018 – Gestern noch hat Interimscoach René Naumann die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Wedel betreut. Jetzt kann er sich wieder dem Tagesgeschäft widmen, denn mit Markus Röwenstrunk steht der offizielle Nachfolger von Nenad Josipovic nach länger andauernder Suche fest. Der Abgang von US-Import Brandon Watkins stellte Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zudem vor die Aufgabe, auch am Kader nachzubessern. Mit Julian Scott wurde der passende Kandidat gefunden und vertraglich zunächst bis Saisonende an die „Titanen“ gebunden.

Auch Röwenstrunk verpflichtet sich zunächst bis Saisonende die Geschicke der Titans als neuer Cheftrainer zu lenken. Der 40-jährige hat die schwierige Aufgabe, die Mannschaft mitten in der Saison zu übernehmen und in erfolgreichere Bahnen zu lenken. Müller verspricht sich trotz der schwierigen Ausgangslage viel vom neuen Trainer: „Ich erwarte mir von Markus, dass er es mit seiner analytischen und ruhigen Art schafft, Julian schnell zu integrieren und dem gesamten Team zu mehr Konstanz verhilft. Dass wir definitiv ein Team sind, welches in der Pro B vorn mitspielen kann, haben wir bereits bewiesen. Bislang fehlt aber einfach die Konstanz.“
Der diplomierte Psychologe ist ein sehr erfahrener Übungsleiter und spielte in der Vergangenheit zudem selbst unter anderem vier Jahre an der California State Stanislaus University in Turlock, Kalifornien und bei diversen Vereinen in Deutschland und in der zweiten Liga für Paderborn und Kronberg. Gecoacht hat der A-Lizenz-Trainer schon im Jugendbereich von Bundesligist RASTA Vechta, beim BBG Herford in der 1. Regionalliga West sowie in der vergangenen ProB-Nord-Saison für Rot-Weiss Cuxhaven. Der 2,00 Meter große gebürtige Herdecker kennt Liga und Strukturen also ganz genau.

Das lässt sich ebenfalls über Scott sagen. Der 28-jährige Amerikaner spielte bereits für mehrere deutsche Vereine in ProA und ProB. In der Saison 2015/2016 legte er für die Uni-Riesen Leipzig starke 20 Punkte und 10 Rebounds im Schnitt auf. Der 2,03 Meter große und 110 Kilogramm schwere „Big Man“ ist tatsächlich eine Macht unter den Körben und sollte den Titans mit seiner Physis und Erfahrung sofort weiterhelfen können. Letzte Saison trat er mit den Iserlohn Kangaroos sogar gegen seinen neuen Arbeitgeber an und beeindruckte Müller schon damals. „Julian kennt Europa und er kennt Deutschland. Zu diesem Saisonzeitpunkt konnten wir uns auf keinen unerfahrenen Amerikaner einlassen, dem Land und Liga völlig fremd wären“, erläutert Müller die Verpflichtung. Zuletzt war der in Sacramento, Kalifornien geborene Profispieler in der ersten slowakischen Liga für den BC Prievidza aktiv. Nun freut er sich auf die Rückkehr nach Deutschland und seine neue Aufgabe bei den Dresden Titans.

Pressedienst
Dresden Titans

Bildquellen:
Scott: germanhoops.com
Röwenstrunk: Arne Wittenborn

ProB: Titans unterliegen neuem Tabellenführer

Wedel, 09.12.2018 –  Zum Rückrundenauftakt und 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Dresden Titans auch unter Interimscoach René Naumann nicht den „Auswärtsfluch“ brechen und bleiben in der aktuellen Saison in der Fremde weiter erfolglos. Gegen den neuen Tabellenführer der ProB-Nord, den SC Rist Wedel, blieben die „Titanen“ größtenteils blass. Eine schlechte Dreierquote und mehr Ballverluste als Korbvorlagen besiegelten die verdiente Niederlage. Mit noch zwei ausstehenden Heimspielen im Kalenderjahr 2018 haben die „Elberiesen“ dennoch gute Chancen, das Weihnachtsfest auf einem Playoff-Platz zu verbringen.

 Und zu Beginn präsentierten sich die Gäste aus „Elbflorenz“ auch kurzzeitig wie ein Playoff-Team. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und mehreren Offensivrebounds durch den Rückkehrer und gebürtigen Hamburger Helge Baues (15 Pkt, 10 Reb) musste Wedels Headcoach Felix Banobre gar zur frühen Auszeit greifen. Danach stand die Zonenverteidigung von Rist sicherer und Dresden traf kaum Würfe von außen. Die Gastgeber bewegten im Gegenzug gut den Ball und spielten einfache Abschlüsse in Korbnähe heraus. Vor allem Jürgen Rich (22 Pkt, 8 Reb) bereitete der Titans-Defensive Probleme. Folgerichtig führte der SC mit 22:14 zur Viertelpause. In den nächsten Minuten fiel dann auf beiden Seiten so gut wie nichts. Für die Zuschauer war es bei Quoten von teilweise weit unter 30 Prozent deshalb kein sonderlich attraktives Spiel. Da war es fast schon positiv zu bewerten, dass die Titans trotz unglaublich schwacher Ausbeute im Angriff nur mit 24:35 zur Halbzeit zurücklagen.

Nach der Pause zeigten sich die Sachsen zunächst treffsicherer aus der Distanz und starteten über Sebastian Heck (11 Pkt) und Daniel Kirchner (6 Pkt) einen 8:0-Lauf, der erst durch Wedels Litauer Aurimas Adomaitis (16 Pkt, 8 Reb) unterbrochen werden konnte. Zudem erhielt SC-Forward Ryan Logan (12 Pkt, 5 Reb) früh sein drittes Foul. Die Gastgeber verloren zusehends ihren Rhythmus, während Dresden schneller spielte und entschlossener wirkte, als noch im ersten Durchgang. Robert Kujundzic (8 Pkt, 7 Reb) traf sogar mit dem „Buzzer“ und die Gäste lagen nur noch mit 45:49 zurück. Im Anschluss entwickelten sich zerfahrene Schlussminuten. Viele Ballverluste zerstörten jeglichen Spielfluss. Nur vereinzelt gelangten die „Titanen“ zu Punkten über Baues unter dem Korb. Drei Minuten vor dem Ende konnte Wedel den Vorsprung dank Adomaitis wieder auf 10 Punkte ausbauen. Rich erhöhte kurze Zeit später gar auf 14 Zähler und zwang Naumann zum Timeout. Bei insgesamt 20 Ballverlusten und nur 28 Prozent Feldwurfquote (14 Prozent Dreierquote) auf Dresdner Seite war die Messe jedoch gelesen und Wedel gewann verdient mit 69:54.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fasste die Partie nach Abpfiff prägnant zusammen: „In der ersten Halbzeit waren sowohl Defensive als auch Offensive grottig. Im dritten Viertel haben wir kurz gezeigt, dass wir verteidigen können, aber im Angriff waren wir über die gesamten 40 Minuten schlicht harm- und einfallslos.“ Die kurze Ära Naumann endet mit dem morgigen Tag und der Ankunft des neuen Trainers. Naumann ist nach dem knapp zweiwöchigen Intermezzo froh, sich wieder voll auf seine Aufgaben als Regional- und Nachwuchstrainer konzentrieren zu können.

 

Beste Werfer:

Dresden:                             Baues (15 Pkt), Heck (11), Kujundzic (8)

Wedel:                                 Rich (22), Adomaitis (16), Logan (12)

 

Pressedienst
Dresden Titans

 

Bild: Jürgen Rich
© Claus Bergmann

U16: JBBL startet erfolgreich in die JBBL-Relegation

Mit zwei Siegen ist die U16-Mannschaft der Dresden Titans in die Relegation der Jugend-Basketball-Bundesliga gestartet. Nachdem die Mannschaft von Head Coach Stefan Mähne die Vorrunde zunächst mit nur einem Sieg aus fünf Partien abgeschlossen hatte, hat sie nunmehr in der Zwischenrunde gleichwohl noch Chancen auf die Playoffs und damit den direkten Klassenerhalt. „Das wäre natürlich für uns der Traum“, gesteht Mähne wohlwissend, „dass Chemnitz und Gotha jedoch die zwei favorisierten Teams sind“, wenn es um die beiden noch zu vergebenen Playoff-Tickets in der acht Mannschaften umfassenden Relegationsgruppe geht. Und gegen die beiden Ost-Rivalen hatten seine Jungs in der Vorrunde jeweils deutliche Niederlagen einstecken müssen.

Nicht so jedoch gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf. Nachdem die jungen „Titanen“ zum Saisonauftakt bereits auswärts bei den Randberlinern mit 72:52 gewonnen hatten, konnten sie sich Ende November auch beim Rückspiel im heimischen Titans-Campus des Gymnasium Dresden-Tolkewitz mit 96:54 durchsetzen. Bester Werfer der Partie wurde Dresdens Paul Grünheid. Der junge Guard, der eine aus Sörnewitz, zu den Titans wechselte, ist mit durchschnittlich 24 Punkten pro Partie der gefährliche Korbjäger der JBBLer.

Umso beachtlicher war daher der zweite Sieg in der Relegationsrunde beim Nachwuchs des Mitteldeutschen BC. Gegen die Jugend des Erstligisten kam Grünheid angeschlagen auf nur zwei Zähler bei nur 14 Minuten Spielzeit. Doch das auch bei den jungen „Titanen“ eine Einheit zusammenwächst zeigten seine Mannschaftskameraden Kilian Winterfeld (17 Pkt.), Matteo Krug (12) sowie Alfons Weist (11) und Robby Naumann (8), die zusammen mit Jannes Füssel und Lukas Schmidt (jeweils 7) in die Bresche sprangen und am Ende auswärts bei den „Wölfen“ für einen 73:71-Überraschungserfolg sorgten.

Und obgleich bei noch neun ausstehenden Partien lange nicht die Rede von Playoffs sein sollte, hat sich die JBBL-Mannschaft der Titans zumindest mit den beiden Siegen zunächst eine gute Ausgangslage für den Kampf um eine gute Platzierung für die Playdowns gesichert. Diese gilt es nun gegen Braunschweig, Hannover und Friedenau zu behaupten.

JBBL-Heimspiele im Gymnasium Tolkewitz
(Kipsdorfer Straße 160, 01279 Dresden)

  • So, 09.12.18 um 14:00: Titans vs. Braunschweig
  • So, 06.01.19 um 14:00: Titans vs. Hannover
  • So, 20.01.19 um 12:30: Titans vs. Mitteldeutschen BC
  • So, 10.02.19 um 14:00: Titans vs. Friedenauer TSC

ProB: Schlechte Erinnerung wegwedeln

Dresden, 09.12.2018 – Es ist der 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga und gleichzeitig Rückrundenauftakt in der ProB-Nordstaffel für die Dresden Titans. Gegner ist der Tabellenzweite SC Rist Wedel, also die Mannschaft, die den Titans die bislang einzige Heimniederlage beibringen konnte. Doch nach einem hart erkämpften Heimerfolg vergangene Woche gegen Bochum unter Interimscoach René Naumann, ist das gesamte Team guter Dinge endlich diesen verfluchten ersten Auswärtssieg einzufahren. Gespielt wird dabei in der Steinberghalle, wo die Wedeler ihrerseits noch ungeschlagen sind.

Aber: Die Heimstätte des SC „bröckelt“ laut eigener Aussage. „Mängel“ am Hallenboden sorgen für „Stolpergefahr“ (vgl. scrist.de). Vielleicht ist das der entscheidende Heimvorteil der Rand-Hamburger? Der Verein wurde zumindest bereits offiziell von der Liga verwarnt. Davon abgesehen wussten die Gastgeber aber durchaus sportlich im bisherigen Saisonverlauf zu überzeugen. Mit Ryan Patrick Logan, Lars Kamp und Aurimas Adomaitis erzielen gleich drei Akteure 14 oder mehr Zähler im Schnitt. Vor allem Logan verursacht bei einigen Titans-Anhängern bestimmt noch Albträume, war es doch sein „Alley-Oop-Dunk“ in letzter Sekunde, der Dresdens Niederlage im Hinspiel besiegelte.

Möglich gemacht wurde diese spektakuläre Sequenz durch einen defensiven Lapsus in der Verteidigungsarbeit der „Elberiesen“. Die Teamverteidigung zeigte sich beim letzten Heimspiel gegen Bochum aber schon verbessert. Und sicherlich möchte kein Titans-Spieler nochmal in ähnlicher Manier verlieren. Essentiell wird im Übrigen auch das mannschaftliche Scoring, denn nach dem Abgang von Topscorer Brandon Watkins müssen Würfe neu verteilt und offensive Verantwortung von anderen Spielern übernommen werden. Vor allem Luka Kamber zeigte im Spiel gegen Bochum mit einer Saisonbestleistung von 26 Zählern, dass mit ihm zu rechnen ist. Auch die Formkurve von Helge Baues geht konstant nach oben. Dank steigender Minutenzahl wird mit ihm zu rechnen sein.

Für Titans-Geschäftsführer Jörn Müller geht es indes nicht um einzelne Spieler oder Statistiken. Vielmehr wünscht sich der 39-jährige mehr von dem „gelebten Teamspirit aus dem Bochum-Spiel“. Müller weiter: „Wenn wir konzentriert arbeiten und füreinander einstehen und kämpfen, dann ist auch ein Sieg gegen Wedel möglich.“

 Pressedienst
Dresden Titans

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK