ProB: Titans verlieren Ost-Derby erneut

ProB: Titans verlieren Ost-Derby erneut

Sandersdorf, 31.03.2019 – Motivierte und, nach dem eingetüteten Aufstieg gegen Wolfenbüttel, gelöste Titans wollten trotz der tabellarischen Bedeutungslosigkeit zumindest die vierte Auflage des Derbys gegen die BSW Sixers für sich entscheiden. Im vorletzten Spiel der Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga waren die Gäste gerade zu Beginn auch die klar bessere Mannschaft. Und das, obwohl Kapitän und Held des Wolfenbüttel-Spiels Janek Schmidkunz nicht im Aufgebot stand (der 28-jährige schont nach dem Klassenerhalt prophylaktisch seinen Rücken). Doch dank einer starken zweiten Halbzeit behielt Sandersdorf in der heimischen Ballsporthalle letztlich die Oberhand und schickte Dresdens Basketballer erneut mit leeren Händen nach Hause.

Dabei starteten die „Titanen“ wie besessen in die Partie und enteilten den Gastgebern dank druckvoller Verteidigung und schnellen Umschaltspiels früh mit 15:3. Vor allem Daniel Kirchner (11 Pkt, 5 Ast) und Julian Scott (17 Pkt, 6 Reb, 4 Ast) zeigten sich in bestechender Form. In der nur sieben Mann umfassenden Rumpf-Rotation von Sixers-Coach Tomas Grepl fand sich zu diesem Zeitpunkt indes niemand, der im Angriff Verantwortung übernahm. Die BBL-Talente Benedict Turudic und Ferdinand Zylka wurden deshalb von Sandersdorf besonders schmerzlich vermisst. Folgerichtig ging es mit einer deutlichen 24:10-Führung für die Titans in die Viertelpause. In diesem Tempo konnte es für die Gäste allerdings nicht weitergehen. Veteran Luka Petkovic (3 Pkt, 2 Ast) füttere seine Sixers-Kollegen Eimantas Stankevicius (17 Pkt) und Terrence Williams (25 Pkt, 9 Reb) zunehmend erfolgreich mit Pässen und der Vorsprung der „Elberiesen“ schmolz stetig. Aber erfolgreiche Distanzwürfe durch Vesa Heinonen (9 Pkt), Bryan Nießen (3 Pkt) und Luka Kamber (5 Pkt) bescherten den Gästen letztlich die immer noch zweistellige Halbzeitführung von 43:32.

Nach Wiederanpfiff fanden die Titans dann zunächst keinen offensiven Rhythmus und produzierten unnötige Ballverluste. Sandersdorf wirkte im Gegenzug engagierter und wollte im letzten Saisonspiel vor heimischen Publikum nicht einfach aufstecken. Insbesondere die „jungen Wilden“ Ferenc Gille (11 Pkt, 11 Reb) und Jonas Niedermanner (15 Pkt) sowie US-Import Williams inspirierten mit ihrem Einsatz die Sixers und starteten einen 12:3-Run. Helge Baues lieferte (11 Pkt) in dieser Phase zwar wichtige Zähler am Brett. Doch Niedermanner und Co drückten weiter aufs Gaspedal und machten vor dem letzten Viertel das „Comeback“ perfekt, um 63:60 in Front zu gelangen. Die letzten 10 Minuten eröffnete in der Folge Titans-Guard Nils Niendorf (7 Pkt) per Dreier und dank Scott, Kirchner und einem Niendorf-Korbleger eroberten sich die Gäste die Führung wieder zurück. Grepl verlangte direkt die Auszeit. Über Stankevicius konnten die Sixers dann erneut ausgleichen. Doch in den folgenden Minuten hagelte es Fehlwürfe und Turnover auf beiden Seiten. Anderthalb Minuten vor Ultimo war es schließlich Williams, der die Gastgeber zwei Zähler in Front brachte. Mit nur noch 23 verbleibenden Sekunden traf Williams zudem seinen nächsten und den zugleich wichtigsten Wurf des Nachmittags, um die 71:77-Derby-Niederlage der Titans zu besiegeln.

Nach einer erneuten Niederlage im Prestige-Duell mit dem Ostnachbarn aus Sachsen-Anhalt wird der letzte Heimspieltag kommenden Sonntag gegen Wolfenbüttel natürlich umso wichtiger. Das sieht auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller so: „Heute war beiden Teams vor allem in der ersten Halbzeit leider anzumerken, dass es um nichts mehr geht. Bei uns lief zwar der Ball besser, die Führung war verdient. Aber in der zweiten Hälfte wollten die Sixers dann doch gewinnen. Und dieser Wille war entscheidend für Sandersdorf. Da war der Sieg nur folgerichtig.“ Für den kommenden Sonntag wünscht sich Müller diesen Willen auch von seiner Mannschaft: „Wolfenbüttel wird siegen wollen. Wir erwarten zahlendes Publikum in der Margon Arena. Ich möchte, dass sich die Spieler mit Einsatz und ordentlichem Basketball von allen Fans, Anhängern und Helfern verabschieden!“

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (17), Baues (11), Kirchner (11)

Sandersdorf:     Williams (25), Stankevicius (17), Niedermanner (15)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Letzte Chance zum Derby-Sieg

Dresden, 28.03.2019 – Vor knapp zwei Wochen knallten die Korken und klirrten die Bierflaschen, als die Dresden Titans in den Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorzeitig alles klarmachten. Mit einem 80:74-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Herzöge Wolfenbüttel sicherten sich die „Elberiesen“ den Klassenerhalt. Im jetzt folgenden Auswärtsspiel gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf geht es für beide Teams deshalb rechnerisch um nichts mehr. Wolfenbüttel und Essen stehen als Absteiger fest. Dennoch sollte niemand von einem entspannten „Zöckerchen“ ausgehen. Beim Derby zwischen den ostdeutschen Basketballclubs brennt nämlich immer die Luft.

Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Gastgeber einen Sieg in ihrem Saisonfinale zur „Frage der Ehre“ erklärt haben. Sixers-Coach Tomas Grepl sieht seine Spieler nach der letztwöchigen, zwar irrelevanten, aber durchaus schmerzhaften Niederlage in Wolfenbüttel dann auch in der Bringschuld: „Wir sind nur so gut wie das letzte Spiel!“ Da der Kooperationspartner MBC ebenfalls am Wochenende in der BBL antritt ist aber noch unklar, ob einige der Doppellizenzspieler am Sonntag eventuell geschont werden.

Die Titans werden sich in jedem Fall beweisen wollen, gegen Sandersdorf endlich mal wieder einen Sieg einzufahren. In drei Anläufen hat es in dieser Spielzeit nicht einmal geklappt. Zuletzt setzte es zum Auftakt der Playdowns eine herbe 68:80-Klatsche. Und das in der heimischen Margon Arena. Da dürfte Wiedergutmachung angesagt sein.

Dresdens Co-Kapitän Bryan Nießen ist auf jeden Fall bis in die perfekt gegelten Haarspitzen motiviert und freut sich, trotz der sportlich eher weniger spannenden Ausgangslage, riesig auf das erneute Ost-Derby: „Die Sixers haben uns jetzt dreimal in Folge besiegt. Das nagt an mir“, bekennt der studierte Hydrowissenschaftler. Nießen räumt seiner Mannschaft für Sonntag indes gute Chancen ein: „Seit dem Klassenerhalt ist die Stimmung bei uns im Team natürlich großartig. Wir haben eine Menge Spaß und wir wollen uns und den Fans nochmal beweisen, was in uns steckt.“

Pressedienst
Dresden Titans

Verein: Jan Wolf ist neuer Vereinspräsident

Nachdem im Februar Vereinspräsident Thorsten Hinz von seinem Amt zurückgetreten ist, hat der Vorstand des Dresden Titans e.V. satzungsgemäß auf seiner jüngsten Sitzung im März mit Jan Wolf den Nachfolger aus den Reihen des Gremiums benannt. Mit den folgenden Zeilen möchte sich 46-jährige Rechtsanwalt aus Dresden gern bei allem Mitglieder und Freunden des Vereins vorstellen.

Liebe Mitglieder, Vorstände, Mitarbeiter, Fans und Freunde der Dresen Titans,

zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei Thorsten Hinz für seine Tätigkeit als Präsident des Dreden Titans e.V. zu bedanken. Thorsten: Es hat sowohl dem Vorstand als auch mir persönlich stets große Freude bereitet, mit dir unserer gemeinsamen Leidenschaft nachzugehen.

Außerdem erlaube ich mir, mich kurz vorzustellen: Ich heiße Jan Wolf, bin als Rechtsanwalt tätig und seit drei Jahren im Vorstand der Titans. Ich kam zu den Titans als „Quereinsteiger“, mein Sohn spielte seinerzeit für die Titans. Schnell fand ich aber große Freude an unserem Sport, sodass ich mich auch im Vorstand engagierte.

Der Vorstand hat mich nun gebeten, zunächst bis zur nächsten Mitgliederversammlung den Posten des Präsidenten des Dresden Titans e.V. zu übernehmen. Der Aufgabe komme ich sehr gerne nach.

Abschließend bitte ich Sie/Euch, meine Vorstandskollogen und mich gerne anzusprechen, wenn es Probleme irgendwelcher Art gibt. Außerdem sind wir für jede Art von (Verbesserungs-)Vorschlägen dankbar. Bitte teilt uns also Sorgen und Nöte gerne mit, wir werden nach Kräften versuchen, Ihnen/Euch zu helfen.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Wolf

ProB: Titans vor Wechsel in der Geschäftsführung

Dresden, 25.03.19 – Vor gut 10 Tagen konnten die Dresden Titans mit einem hart erkämpften 80:74-Erfolg in Wolfenbüttel den sportlichen Klassenerhalt feiern und auch für die nächste Saison somit das Spielrecht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B sichern. Im Hinblick auf das Spieljahr 2019/2020 kündigen die Dresdner Basketball nunmehr einen Wechsel in der Geschäftsstelle an und stellen die Weichen für die Zukunft neu.

So informierte GmbH-Geschäftführer Jörn Müller die Gesellschafter zum Beginn des Jahres, dass im Hause Müller Familienzuwachs erwartet wird und er sich zum Ende der Saison beruflich neu orientieren möchte. Gemeinsam machte man sich Gedanken, wie das Anforderungsprofil des neuen Geschäftsführers aussehen soll. „Aus Respekt vor Jörns Wunsch und mit Rücksicht auf die wichtige ‘Mission Klassenerhalt’ haben wir die Neubesetzung vertraulich behandelt“, erklärt Jan Wolf, der kürzlich das Amt des Vorsitzenden im Stammverein der Spielbetriebs-GmbH übernommen hat.

Seit dieser Woche steht nunmehr fest, wer die Nachfolge von Jörn Müller übernehmen wird. Diese Position übernimmt Rico Gottwald, der seit Mai 2017 im Verein die Leitung des Nachwuchsbereichs und der Geschäftsstelle innehatte. Zuvor war der 31-Jährige beinah 10 Jahre in Chemnitz tätig, wo Gottwald neben seinen Aufgaben als Nachwuchstrainer zeitweise auch als Assistent der Geschäftsführung agierte. „Rico Gottwald ist aus unserer Sicht der richtige Mann für die Zukunft der Titans“, erklärt Jan Wolf. Dabei verweist der Vorsitzende des Vereins allen voran auf die Stärken des neuen GmbH-Geschäftsführers: „Er hat in den letzten beiden Jahren einen beachtlichen Job als Nachwuchsleiter gemacht. Nicht nur ist es ihm gelungen, die vorhandenen Strukturen weiterzuentwickeln, sondern auch viele Leute mit seiner positiven Art zu begeistern und mitzureißen.“

Der eingeschlagene Weg der leistungssportlichen Ausrichtung in der Nachwuchsabteilung soll sich zukünftig auch in der 1. Mannschaft wiederfinden. Das Ziel ist es, in den nächsten Jahren die Jugendlichen am eigenen Standort für den ProB-Spielbetrieb auszubilden und vorzubereiten. Dazu wird man in den kommenden Jahren verstärkt auf junge deutsche Talente setzen, um sich als Ausbildungsstandort einen Namen in Deutschland zu machen und um mit in Dresden ausgebildeten Spielern für Begeisterung zu sorgen.

Bis Rico Gottwald sein Amt zum 1. Juli antreten wird, werden er und Jörn Müller in den kommenden Wochen Hand in Hand arbeiten, um einen bestmöglichen Start für die neue Saison zu gewährleisten. So sollen die nächsten Wochen genutzt werden, um Rico Gottwald allen Partnern, Sponsoren sowie Pressevertretern persönlich vorzustellen. Unterstützt werden Gottwald und Müller von unserem Team in der Geschäftsstelle, das jeden Tag einen sehr guten Job macht. „Daher gilt mein Dank nicht nur den Gesellschaftern für das entgegengebrachte Vertrauen und Verständnis um die Situation, sondern auch dem gesamten Team hinter dem Team, das mit seiner tollen Arbeit diesen reibungslosen Übergang möglich macht, sowie allen Partnern und Sponsoren“, so Jörn Müller.

„Auch im Namen des Vorstandes der Dresden Titans möchte ich Jörn von ganzem Herzen danken und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg und seiner Familie persönlich alles Gute,“ sagt Präsident Jan Wolf (Bild oben) zum Abschied.

ProB: Titans ballern sich zum Klassenerhalt!

Wolfenbüttel, 17.03.2019 – Die Dresden Titans mussten in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Nach einer durchwachsenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und dem Verpassen der Playoffs drohte in den Playdowns sogar der Abstieg. Denn im ersten Spiel der Relegationsrunde bekleckerten sich die „Titanen“ im Heim-Derby gegen Sandersdorf wahrlich nicht mit Ruhm. Doch in der vorentscheidenden Partie gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel zeigten die „Elberiesen“ eine starke Reaktion. Vor allem Kapitän Janek Schmidkunz führte sein Team als erfahrener Spielmacher und tödlicher Schütze zum immens wichtigen Sieg. Auch im Teamverbund fiel der Dreier endlich wieder hochprozentig (12/26). Nun können die Titans die verbleibenden zwei Playdown-Spiele entspannt und ohne Druck angehen. Wolfenbüttel steht nach der Niederlage und der Insolvenz Essens als zweiter Absteiger fest.

Dabei unterstrichen die Hausherren um Erstliga-Talent Lars Lagerpusch (26 Pkt, 9 Reb) von Beginn an ihre Siegambitionen. Aber die Titans zeigten sich unmittelbar nach Tip-Off treffsicher aus der Distanz und gingen über Dreipunktwürfe durch Luka Kamber (17 Pkt, 7 Reb), Vesa Heinonen (5 Pkt, 3 Ast) und Schmidkunz (27 Pkt, 5 Ast) sogar in Führung. Nach einem Timeout durch Herzöge-Coach Steven Esterkamp übernahmen dann die Gastgeber um Luis Figge (10 Pkt, 7 Reb) kurzzeitig das Zepter, ehe Robert Kujundzic (5 Pkt), ebenfalls von „Downtown“, die Führung zurückholte. Lagerpusch und Elias Osborne (4 Pkt, 4 Ast) hatten jedoch andere Pläne und bescherten dem MTV durch einen Schlussspurt noch den knappen 27:25-Vorsprung nach den ersten 10 Minuten. Im zweiten Viertel setzten die Titans ihren Dreier-Reigen über Kamber und Schmidkunz fort, doch auf Lagerpusch fand die Defensive Dresdens weiterhin keine Antwort. Selbst nach dessen Auswechslung machte Wolfenbüttel dank Moritz Hübner (10 Pkt), Samuel Mpacko (11 Pkt) und Dejan Kovacevic (8 Pkt, 8 Reb) weiter Druck. Die Gastgeber drohten davonzuziehen und zwangen Titans-Trainer Markus Röwenstrunk zur Auszeit. Im Anschluss konnten die „Titanen“ dank Julian Scott (15 Pkt, 12 Reb) und einem weiteren Schmidkunz-Dreier zumindest noch auf 45:49 zur Halbzeit verkürzen.

Frisch aus den Kabinen starteten die Basketballer aus „Elbflorenz“ dann zackig mit einem 7:1-Lauf und dem nächsten Distanztreffer von Schmidkunz. Aber Lagerpusch konservierte seine bestechende Form aus der ersten Hälfte und bestrafte die Verteidigung Dresdens weiterhin in Brettnähe. Die folgenden Minuten blieben hart umkämpft und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Mit einem 60:60-Unentschieden ging es deshalb ins entscheidende letzte Viertel. Auch in den finalen 10 Minuten konnte zunächst keine Mannschaft die Oberhand gewinnen. Es folgten Führungswechsel im Minutentakt, bis der überragende Schmidkunz erst per Korbleger und dann mit seinem sechsten Dreier ein kleines Polster erspielen konnte. 25 Sekunden vor Abpfiff besorgte Titans-Guard Daniel Kirchner (8 Pkt, 4 Ast) dann seinerseits mit dem vielleicht wichtigsten Dreipunkttreffer der Saison die Vorentscheidung. Zwar machten es Lagerpusch und der MTV in den letzten Sekunden nochmals spannend. Aber Dresden schaute nicht mehr zurück und brachte den 80:74-Sieg und damit den Klassenerhalt über die Ziellinie.

Ein sichtlich erleichterter Jörn Müller strahlte nach dem Schlusspfiff mit den Spielern und dem Trainergespann um Röwenstrunk, Dominik Zemann und René Naumann (stand dem Team über die letzten zwei Begegnungen als zusätzlicher Assistenztrainer mit seiner Expertise zur Seite) um die Wette. „Wir sind alle einfach überglücklich“, gab der Titans-Geschäftsführer nach Spielende zu Protokoll. „Das war eine geschlossene Teamleistung. Janek hat die Jungs als Kapitän angeführt, Helge [Baues] hat defensiv einen Riesenjob gemacht. Der Dreier von Daniel hat Wolfenbüttel dann das Genick gebrochen. Einfach Wahnsinn. Ein riesiges Dankeschön gilt auch René Naumann, der dem Team praktisch in seiner Freizeit als Assistent Coach zusätzlich zur Verfügung stand!“ Mit Hinblick auf die verbleibenden zwei Saisonspiele wünscht sich Müller einen „gebührenden Abschied“ seiner Titans. „Wir sind mit dem blauen Auge davongekommen und nicht abgestiegen. Jetzt wollen wir den Fans und Anhängern sowohl in Sandersdorf, als auch beim letzten Heimspiel am 7.4. ansprechende Leistungen zeigen. Und natürlich würden sich die Spieler riesig freuen, wenn zum Heimfinale die Zuschauer nochmals scharenweise in die Margon Arena strömten.“

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (27), Kamber (17), Scott (15)

Wolfenbüttel:   Lagerpusch (26), Mpacko (11), Figge (10)

ProB Nord PlayDown Tabelle

# TEAM G S:N PKT
1 Sandersdorf 26 14 : 12 28
2 Dresden 26 12 : 14 24
3 Wolfenbüttel 26 9 : 17 18
4 Essen * 28 3 : 25 0

Bei noch zwei ausstehenden Spielen liegen die Titans nun uneinholbar vor Wolfenbüttel

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Mund abputzen, Klasse halten!

Dresden, 14.03.2019 – Der Auftakt in die Playdowns der Barmer 2. Basketball Bundesliga misslang den Dresden Titans vergangenes Wochenende gegen Sandersdorf gründlich. Mit 68:80 unterlagen die „Titanen“ den Sixers trotz Heimvorteils. Diesen Sonntag müssen Dresdens Basketballer nun wieder auswärts antreten, bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel, dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Herzöge gewannen ihren Auftakt gegen Sandersdorf (81:74) und müssen auch gegen die Titans in der heimischen Lindenhalle punkten, damit die rechnerische Chance auf den Nichtabstieg bestehen bleibt. Im Gegenzug können Dresdens Basketballer mit dem Auswärtssieg schon vorzeitig den Ligaverbleib gewährleisten.

Leicht wird diese Aufgabe indes keineswegs. Denn Wolfenbüttel fungiert als sogenanntes Farmteam für den Bundesligisten Braunschweig (bildete unter anderem die NBA-Spieler Daniel Theis und Dennis Schröder aus) und ist deshalb mit sehr talentierten Jugendspielern gespickt. Vor allem der Einsatz von „Forward“ Lars Lagerpusch wird Herzöge-Cheftrainer Steven Esterkamp freuen. Der 20-jährige erzielte in seinen letzten drei Partien für den MTV bärenstarke 22,7 Punkte und 8,3 Rebounds bei 68 Prozent Feldwurfquote. Die BBL-Talente Luis Figge und Dejan Kovacevic werden aller Voraussicht nach ebenfalls im Aufgebot der Niedersachsen stehen.

Die „Elberiesen“ werden sich also im Vergleich zum Playdown-Debüt enorm steigern müssen, um in Wolfenbüttel konkurrenzfähig zu sein. Auch weil die Titans über die Saison gesehen lediglich zwei Auswärtssiege einfahren konnten. Neben den defensiven Herausforderungen gegen erstligaerprobte „Youngstars“ muss vor allem in Angriff ein ganz anderer Auftritt als gegen Sandersdorf her. Insbesondere von außen leidet Dresdens Offensive bereits die gesamte Spielzeit unter schlechten Trefferquoten (vergangenen Sonntag gegen die Sixers nur 3/18 Dreier). Sollte in Wolfenbüttel aber auch nur ein durchschnittlicher Auftritt aus der Distanz gelingen, dann erhöhen sich die Siegchancen sicher immens.

„Objektiv betrachtet ist dieses Auswärtsspiel wahrscheinlich schwerer, als unser Spiel gegen die Sixers“, gibt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller vor der Begegnung zu bedenken. Aber der smarte Manager sieht ebenfalls die Gelegenheit hinter der beachtlichen Herausforderung. „An der Nichtabstiegsprämisse hat sich im Vergleich zu letzter Woche wenig geändert. Ein Sieg gegen Wolfenbüttel reicht noch immer für uns. Ich wünsche es der Mannschaft und den Fans, dass es schon jetzt auswärts klappt.“ Wer nicht persönlich vor Ort in der Lindenhalle der Herzöge sein kann, der möge dem Live-Ticker auf der offiziellen Website der ProB folgen.

Pressedienst
Dresden Titans

SNCZ: Spannendes Finale beim U10-SPRING-CUP

Dresden, 09.03.19 – Beim dritten Turnier der SNCZ-Mini-Basketball-Serie im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten deutsch-tschechischen SNCZ-Projekt „Basketball verbindet die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe“ ging es Anfang März richtig spannend zu. Auch diesmal waren wieder 6 Mannschaften der Altersklasse U10/U11 in den Schulkomplex des Gymnasium Dresden-Tolkewitz gereist, um sich einen ganzen Tag miteinander zu messen, aber auch einander besser kennenzulernen. Neben den beiden Projektpartnern der Dresden Titans und SLUNETA Usti nad Labem hatten Mannschaft aus Chemnitz, Leipzig sowie Gotha und Berlin den langen Weg auf sich genommen.

Zwischen 10:00 und 16:00 Uhr stand für jede der sechs Mini-Mannschaften fünf Spiele auf dem Programm, sodass jeder gegen jeden spielte. Dabei wurde auf drei Feldern parallel gespielt, was dank der zahlreichen jugendlichen Kampf- und Schiedsrichter möglich war. Bis zur Mittagspause standen zunächst die ersten drei Partien auf dem Programm, wobei sich frühzeitig ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Chemnitz Niners und der Nachwuchsgarde des Deutschen Rekordmeisters ALBA Berlin abzeichnete. Projektmanager Gert Küchler freute sich, „dass wir mit unserem SNCZ-Projekt sogar auch neue Freunde aus der Landeshauptstadt gewinnen konnte, da es auch für unsere tschechischen Freunde aus Usti ein tolles Erlebnis ist, wenn sich die Kids mit solch einem Top-Klub messen können.“

Dabei hatten die Gäste aus Tschechien gleich zum Auftakt die Auswahl der gastgebenden Titans geschlagen (15:39) und für die jungen Dresdner somit einen rabenschwarzen Tag eingeleitet, an dessen Ende sie zwar ohne einen Sieg aus den fünf Partien hervorgingen, aber zumindest am Rande des Turniers für den Gewinn der Bezirksmeisterschaft geehrt werden konnten. Für das Team von SLUNETA sollte es bei diesem einen Sieg, da sie knapp nach der Mittagspause dem BC Erfurt mit 20:19 unterlagen. Ähnlich spannend ging es zuvor zwischen der Thüringern und dem USC Leipzig zu. Hier konnten sich die Messestädter 35:29 durchsetzen, wodurch sie sich am Ende mit 3 Siegen die Bronzemedaillen verdienten.

Gold und Silber ging es am Ende im letzten Spiel des Tages zwischen den Chemnitzern und den kleinen „Albatrossen“ zu ermitteln. Obgleich die „Niners“ lange mithielten, setzten sich am Ende dennoch die Berliner durch und holten sich somit wie schon Anfang November den Turniersieg. Grund für Tränen gab es aber nicht, denn am Ende gab es für alle Mannschaften noch eine kleine Überraschung. Die Bäckerei Bierbaum hatte für alle Mannschaften einen kleinen Basketball-Kuchen kredenzt, der den kleinen Korbjägern ebenso neben den Pokalen und Medaillen ein lächeln auf die Gesichter der Jungs und Mädchen zauberte.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Trainern, Helfer sowie den fleißigen Eltern bedanken, die uns während des Turniers unterstützt haben und auch in der Mittagspause dafür gesorgt haben, dass die Akkus der Kids geladen blieben.

HINWEIS: Folge unserem Projekt auf www.facebook.com/SnCzBasketball

JBBL: Titans-U16 kurz vorm Klassenerhalt

Die U16-Mannschaft der Dresden Titans hat am vergangenen Sonntag einen Big-Point in Richtung Klassenerhalt in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) gelandet. In Spiel 1 der Best-of-Three-Serie gewannen die Schützlinge von Trainer Stefan Mähne in den Playdowns gegen die Lybeck Lynx souverän mit 108:40 (48:27). Damit fehlt den Dresdner Nachwuchskorbjägern nur noch ein Sieg, um ihr Saisonziel zu erreichen. Den wollen sie bereits am kommenden Sonntag um 12:30 Uhr beim Rückspiel in Norddeutschland einfahren.

Im ersten Aufeinandertreffen hatten sich die „Titanen“ in der ersten Halbzeit noch schwergetan. Nachdem die Gäste ohne einen bisherigen Sieg in der Saison bei 17 Niederlagen in Serie nach Elbflorenz gereist waren, hatte Titans-Coach Stefan Mähne zunächst munter durchgewechselt um all seinen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen. Konnten die Lübecker so das erste Viertel bis zum 15:16 (8. Minute) noch knapp gestalten, mussten sie anschließend die favorisierten Titans ziehen lassen. Nachdem der Dresdner Vorsprung bis zur Pause auf 11 Punkte anwuchs, fiel die Vorentscheidung bereits im dritten Abschnitt, den die Titans mit 40:7 ebenso für sich entschieden wie das Schlussviertel (20:6).

Am Ende stand ein ungefährdeter 108:40-Erfolg für die Dresdner, die somit schon langsam auch für die kommende JBBL-Saison planen können, während die Lynx voraussichtlich im Sommer wieder in die Qualifikationsrunde müssen. Dresdens Trainer Stefan Mähne zeigte sich zufrieden: „Wir wussten, dass wir der Favorit sind. Umso mehr freut es mich, dass wir dieser Rolle auch gerecht geworden sind. Gleichwohl gilt es diese Leistung am kommenden Wochenende im 2. Spiel nochmal zu bestätigen.“ Um dies auch zu garantieren werden die Mähne-Schützlinge auch extra einen Tag eher nach Lübeck reisen und vor Ort übernachten. Möglich wird dies durch die Unterstützung unserer Nachwuchssponsoren, bei dem sich der Verein dieser Stelle bedanken möchte.

Punkte Dresden: Paul Grünheid (29), Robby Naumann (18), Jannes Füsse (12), Amos Matze (11), Lukas Schmidt & Ben Größer (jeweils 9), Leon Witt (8), Matteo Krug & Simon Homeier (je 4), Kilian Winterfeld & Alfons Weist (jeweils 2)

ProB: Niederlage gegen Sixers

Dresden, 10.03.2019 –  Zum Auftakt der Dresden Titans in den Playdowns empfingen die Gastgeber am Sonntagnachmittag die BSW Sixers aus Sandersdorf in der heimischen Margon Arena vor 820 Zuschauern. Doch Luft im Fernduell mit Wolfenbüttel um den Klassenerhalt konnten sich Dresdens Basketballer gegen stark aufspielende Sixers nicht verschaffen. Im Gegenteil: Ein überragender Ferdinand Zylka im Trikot der Gäste zerlegte Dresdens Verteidigung mit acht getroffenen Dreiern fast im Alleingang. Nun stehen die Vertikalathleten aus „Elbflorenz“ in den folgenden Partien der Abstiegsrunde gehörig unter Druck. Denn die Herzöge aus Wolfenbüttel werden mit Bundesligist Braunschweig im Rücken jedes Straucheln Dresdens gnadenlos ausnutzen wollen.

 Auch die Gäste aus Sandersdorf wissen mit dem Mitteldeutschen BC einen großen „Erstliga-Bruder“ an ihrer Seite. Und die mitgereisten Anhänger der Sixers sahen den besseren Start ihres Teams. Über ihre Topscorer Ferdinand Zylka (27 Pkt) und Terrence Williams (7 Pkt, 4 Ast) ging die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt schnell mit 7:0 in Front. Dresden brauchte einige Minuten, um dann über Julian Scott (24 Pkt, 9 Reb) und Janek Schmidkunz (8 Pkt, 3 Ast) die ersten Zähler einzufahren. Sebastian Heck (7 Pkt) und Vesa Heinonen (9 Pkt) punkteten nachfolgend ebenfalls und glichen zwischenzeitlich sogar aus. Zylka hatte aber andere Pläne und versenkte Dreier um Dreier. Vor allem dank seiner 11 Punkte im ersten Viertel führten die Sixers nach 10 Minuten mit 20:18. Im zweiten Viertel war es dann ausgerechnet der erfahrene Leitwolf der jungen Sandersdorfer, Luka Petkovic (14 Pkt), der mit schnellen sieben Punkten Titans-Coach Markus Röwenstrunk zur ersten Auszeit greifen ließ. Danach lief nicht mehr viel zusammen für die „Elberiesen“. Über Benedikt Turudic (12 Pkt, 12 Reb, 4 Ast) kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Abschlüssen in Brettnähe und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 14 Punkte aus. Zur Halbzeit führte Sandersdorf dann immer noch komfortabel mit 48:38.

Die zweite Hälfte begann leider wie die erste: Zylka erhöhte mit drei Dreiern (einen davon traf er trotz Foul) blitzschnell die Führung auf 40:58 und zwang Röwenstrunk bereits nach zwei Minuten zum nächsten Timeout. Zylka traf dennoch weiter und unterstrich seine Erstliga-Ambitionen beim MBC eindrucksvoll. Zu diesem Zeitpunkt wirkten die Titans schon wie geschlagen. Als nach einem weiteren Zylka-Dreier Jonas Niedermanner (7 Pkt) auch noch zum spektakulären Dunk für die Sixers einflog, war die Stimmung der heimischen Fans endgültig am Boden.  Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Gäste deutlich mit 72:54. Aber trotz der schlechten Vorzeichen steckten die Gastgeber im letzten Viertel nicht auf und verkürzten über Scott und Heinonen nochmals den hohen Rückstand. Das zuvor geschaufelte Loch erwies sich jedoch als zu groß und Sandersdorf brachte den 80:68-Sieg ungefährdet über die Zielgerade.

Nach dem Abpfiff umriss Dresdens Manager Jörn Müller die schwierige Situation mit klaren Worten: „Sandersdorf ist zwar nur zu acht, aber in sehr guter Besetzung angereist. Da müssen wir als Mannschaft vorher schon auf ‚Abstiegskampf‘ umschalten. Das war heute offensichtlich nicht der Fall“, so der Titans-Geschäftsführer. „Und wenn wir den sprichwörtlichen ‚Schalter‘ nicht in der nächsten Woche vor dem immens wichtigen Duell gegen Wolfenbüttel umlegen, dann wird es ganz, ganz eng im Kampf um den Klassenerhalt.“ Das Türchen, beide Duelle gegen die Sixers zu gewinnen und damit nicht abhängig von mindestens einem Sieg aus den zwei Wolfenbüttel-Spielen zu sein, ist nun geschlossen. Dennoch haben die „Titanen“ weiterhin die Möglichkeit eben genau dieses eine Spiel gegen Wolfenbüttel für sich zu entscheiden und damit die ProB zu halten. Zum Beispiel nächsten Sonntag auswärts bei den Herzögen.

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (24), Baues (9), Heinonen (9)

Sandersdorf:     Zylka (27), Petkovic (14), Turudic (12)

Pressedienst
Dresden Titans

JBBL: U16 trifft auf Lübeck in den Playdowns

Was war das für ein Krimi? Im entscheidenden Spiel der Relegationsrunde in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) hat die U16-Mannschaft der Dresden Titans am 25. Februar nur um Haaresbreite die Sensation verpasst. Auswärts unterlag die Mannschaft von Head Coach Stefan Mähne im Endspiel um den 2. Platz der Relegationsgruppe 2 bei den Gotha Rockets mit 57:60 (29:36) und verpasste dadurch denkbar knapp den Einzug in die Playoffrunde, wo man mit den besten deutschen Nachwuchsteams um die Deutsche Meisterschaft hätte gespielt.

Zum Matchwinner wurde mit 15 Punkten auf Gothaer Seite Dominykas Pleta, der bei dem Gruppenfinale zudem ein Familienduell erlebte. Denn der Vater des jungen Litauers, Dainius Pleta, saß auf der Dresdner Trainerbank. Dort sah der Assistent Coach der Titans nicht nur die tolle Performance seines Sprösslings, sondern auch eine beeindruckend kämpferische Leistung der Dresdner Talente. Diese hatten jedoch das erste Viertel (9:17) und den dritten Abschnitt (11:18) zu deutlich abgegeben, sodass die 17:6-Aufholjagd im Schlussabschnitt zusammen mit den 23 Punkten von Top-Scorer Paul Grünheid am Ende die Niederlage nicht verhindern konnten.

So geht es nun auch für die jungen „Titanen“ wie bei der 1. Mannschaft in den „Playdowns“ um den Klassenerhalt. Anders als in der ProB besteht die „Abstiegsrunde“ der JBBL aus einer „Best-of-Three“-Serie. In dieser treffen die Titans-Junioren als Tabellendritter nunmehr auf die Lübeck Lynx, den Tabellenletzten der Relegationsgruppe 1. Da die Norddeutschen bisher keines ihrer 14 Spiele gewinnen konnten, gehen die Sachsen mit ihrer Bilanz von 10 Siegen bei vier Niederlager als Favorit in die Serie. „Auch wenn es äußerst schade ist, dass wir die Playoffs so knapp verpasst haben, können die Jungs mächtig stolz sein, sich so eine gute Ausgangsposition geschaffen zu haben“, erklärt Trainer Mähne, der nun aber erwartet, dass man den Klassenerhalt als ausgegebene Saisonziel „fix macht“.

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK