ProB: Steinberg verlässt Titans vorzeitig

ProB: Steinberg verlässt Titans vorzeitig

Titans-Cheftrainer Christian Steinberg bittet um Vertragsauflösung | Aus persönlichen Gründen möchte der 33-Jährige näher bei seiner Familie sein und beendet deshalb seine Tätigkeit in Dresden vorzeitig

Dresden, 30.12.2019 – Es hatte sich vor der Weihnachtspause bereits angedeutet. Titans-Cheftrainer Christian Steinberg betreute die Mannschaft aufgrund einer Krankschreibung bereits in den letzten Wochen nicht mehr. Nun beendet der 33-Jährige sein Engagement bei den Dresden Titans vorzeitig aus persönlichen Gründen.

Bis Saisonende wird Assistenztrainer Fabian Strauß das Amt des Headcoaches übernehmen. „Fabo hat in der NBBL unter Beweis gestellt, dass er seine Qualifikationen als Trainer auf dem höchsten Level gewinnbringend einsetzen kann. Auch in der ProB hat er einen sehr guten Draht zur Mannschaft und eine genaue Vorstellung und Spielidee für unser Team“, begründet Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald seine Entscheidung, keinen unmittelbaren Nachfolger für den scheidenden Steinberg zu verpflichten.

„Natürlich bedauern wir den Weggang Christians immens. Wir wollten mit ihm an unserer Seite den Basketballstandort Dresden weiter zum Wachsen bringen. Aber natürlich respektieren wir seine Entscheidung, der Familie zu diesem Zeitpunkt Vorrang zu geben und wünschen ihm in seiner privaten wie beruflichen Zukunft alles erdenklich Gute“, so Gottwald weiter.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Sieg! Weihnachtsgeschenk der Titans!

Dresden Titans gewinnen Weihnachtsspiel gegen die Baskets Juniors aus Oldenburg mit 90:82 (26:18, 18:17, 28:28, 18:19) | In einer konstanten Leistung belohnen sich engagierte Dresdner mit dem fünften Heimsieg in Folge

Dresden, 21.12.2019 –  Es war das letzte Heimspiel des Jahrzehnts und gleichzeitig der 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Dresden Titans empfingen für ihr „Christmas-Game“ die Baskets Juniors Oldenburg, die als unmittelbarer Tabellennachbar auf dem neunten Platz lauerten. Doch Dresden zeigte über vier Viertel die vielleicht konstanteste Saisonleistung bislang und trotzte den hochwertig besetzten Gästen einen verdienten 90:82-Sieg ab. Die über 1600 ZuschauerInnen feierten im Anschluss zusammen mit der Mannschaft den fünften Heimsieg in Serie und gehen versöhnlich auf einem Playoff-Rang in die Feiertagspause.

 

Die Partie begann dabei zäh für beide Teams, die aufgrund diverser Ballverluste und Fouls offensiv nur schwer in die Gänge kommen wollten. Es waren die bewährten Punktelieferanten Lennard Larysz (14 Pkt, 6 Ast) und Georg Voigtmann (22 Pkt, 10 Reb), die im Titans-Angriff schließlich Verantwortung schulterten. Der Mitte des Viertels eingewechselte Marc Nagora (11 Pkt, 3 3er) traf dann gleich seinen ersten Dreier und brachte als gefeierter Heimkehrer die Ränge zum Beben. Auch Julius Stahl (9 Pkt) belebte die Mannschaft von der Bank und half, eine 26:18-Führung nach den ersten 10 Minuten zu etablieren. Doch die Gäste stürmten zurück und zauberten einen 8:0-Run auf das Parkett. Coach Fabian Strauß griff zur Auszeit, um seine Mannen nach dem verschlafenen Viertelstart aufzuwecken. Und Stahl antwortete prompt mit dem Distanztreffer. Aber auch Oldenburg war jetzt voll in der Partie angekommen und blieb über Marcel Keßen (22 Pkt, 9 Reb) und Robert Drijencic (7 Pkt) stets in Schlagdistanz. In dieser Phase blieben Larysz und Voigtmann indes weiter korbgefährlich. Als dann noch die eingewechselten Max von der Wippel (3 Pkt, 4 Reb) und Bryan Nießen (2 Pkt, 2 Ast, 2 Stl) Punkte beisteuerten, konnten die Gastgeber vor der Halbzeit ihre Führung sogar auf 44:35 ausbauen.

Den Kabinen entstiegen dann glänzend aufgelegte Titans. Eric Palm (12 Pkt, 5 Ast) und Sebastian Heck (3 Pkt, 5 Reb) ließen es direkt von außen klingeln und ein Korbleger durch Arne Wendler (4 Pkt, 2 Stl) zwang Gäste-Trainer Artur Gacaev beim Stand von 40:53 aus Juniors-Sicht zum Timeout. Vor allem Oldenburgs neuer Amerikaner Myles Stephens (29 Pkt, 9 Reb) sowie Keßen erwiesen sich nach der Auszeit als gefährliche Akteure und bereiteten Dresdens Defensive immer wieder Probleme. Doch Voigtmann vermochte jeden Korb Keßens zu kontern und beflügelte seine Mitspieler. Dank Dresdens Nummer 13  und eines „Buzzer-Dreiers“ durch Daniel Kirchner (10 Pkt, 3 Ast) führten die Titans vor dem finalen Spielabschnitt mit 72:63. Diesen Vorsprung galt es für die Gastgeber im Anschluss bis Spielende zu verteidigen. Oldenburgs Stephens setzte jedoch noch mal alles daran, die Partie zu drehen. Letztlich blieben die „Titanen“ aber gerade defensiv insgesamt stabil und holten sich im Angriff konstant wichtige Punkte an der Freiwurflinie. Als dann noch Kirchner nach einer wunderbaren Wurffinte Mitte des Viertels auf 84:70 erhöhte, schien die Partie entschieden. Und tatsächlich blieb Dresden im Anschluss dank Routinier Palm ruhig und überlegt und gab den verdienten 90:82-Sieg nicht mehr aus der Hand.

Strauß lobte nach dem Abpfiff in der anschließenden Pressekonferenz die „sehr gute Leistung der Jungs“. „ Wir haben über die vollen 40 Minuten an unseren Gameplan geglaubt und einander vertraut. Das war wichtig für einen positiven Jahresausklang.“ Die Mannschaft und Trainer können jetzt verdientermaßen ein wenig durchschnaufen, ehe am 27.12. schon wieder der Trainingsalltag und die Vorbereitung für das kommende Auswärtsspiel am 04.01.2020  gegen Itzehoe beginnen.

Beste Werfer:

Dresden:                            Voigtmann (22 Punkte), Larysz (14), Palm (12)

Oldenburg:                        Stephens (29), Keßen (22), Jacob Hollatz (11)

Pressedienst
Dresden Titans

Bilder: P. Cherubim

ProB: Weihnachts-Highlight gegen Oldenburg

Dresden Titans empfangen zum letzten Spiel des Jahres am Samstag, dem 21.12.2019 um 18:00 Uhr die Baskets Juniors Oldenburg in der Margon Arena | Zum Jahresabschluss können Dresdens Korbjäger den fünften Heimsieg in Folge einfahren

Dresden, 19.12.2019 – Zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga und zweiten Spieltag der Rückrunde dürfen die Dresden Titans vor den Feiertagen nochmal vor heimischem Publikum in der Margon Arena auflaufen. Ziel ist nach der letztwöchigen Auswärtsniederlage gegen Wedel (79:88) natürlich der Heimsieg. Das wäre dann bereits der fünfte in Serie und aufgrund der Tabellensituation ein besonders wichtiger. Denn die Baskets Juniors Oldenburg rangieren im Gesamtklassement direkt hinter Dresden auf dem neunten Platz. Ein Sieg würde die Norddeutschen aufgrund ihres 90:71-Sieges im Hinspiel nämlich vor die Sachsen katapultieren. Im Gegenzug müssten die „Titanen“ den Jahreswechsel auf einem ungeliebten Playdown-Platz (Abstiegsrunde) verbringen.

Die Oldenburger werden indes kein leichter Gegner. Denn schon im ersten Aufeinandertreffen dominierten Marcel Keßen und Robert Drijencic gegen die Titans, als sie zusammen satte 47 Zähler auflegen konnten. Der vielseitige Forward Keßen läuft im Übrigen auch für den BBL-Verein der EWE Baskets Oldenburg in Deutschlands Basketball-Beletage und im Euro-Cup auf. Dort hat er bislang zwar nur  eine marginale Rolle inne, doch in der ProB gehört Keßen mit 21 Punkten und 9,3 Rebounds im Schnitt zu den besten Deutschen auf seiner Position. Die Erstligavertretung spielt zudem erst wieder am zweiten Weihnachtsfeiertag, weshalb davon auszugehen ist, dass Gästecoach Artur Gacaev mit „voller Kapelle“ anrücken wird.

Auch deshalb wird es höchstwahrscheinlich einer der bisher härtesten Tests für Dresdens Heimstärke. Die Titans dürfen sich gegen diese Oldenburger keine Schwächephase leisten. Mit Myles Stephens steht darüber hinaus seit zwei Spieltagen ein neuer Amerikaner für den scheidenden Jesse Kempson im Kader. Stephens lief vier Jahre für die renommierte Princeton University auf und war zuletzt  für die Long Island Nets in der G-League aktiv. Im ersten Spiel erzielte der 22-jährige US-Boy erst 12, im zweiten gar 24 Punkte. Auch die „Titanen“ verstärkten sich nach dem Abgang Bo Meisters mit einem neuen Akteur.

Der ehemalige Titans-Forward Marc Nagora ist zurück für die Blau-Weißen und konnte nach seinem Debüt in Wedel unter der Woche endlich voll mit der Mannschaft trainieren. Geschäftsführer Rico Gottwald freut sich in jedem Fall auf die Herausforderung vor Weihnachten. „Die erste Mannschaft Oldenburgs hat spielfrei. Dadurch wird die Partie sicherlich ein echter Gradmesser für unser Team. Aber mit dem sechsten Mann im Rücken wollen wir den Auftrieb der letzten Heimsiege weiter nutzen.“ Einlass in die Margon Arena wird ab 17:00 Uhr gewährt.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Auswärts weiter nichts zu holen

Dresden Titans bleiben zum Rückrundenauftakt in Wedel auswärts weiter sieglos | Gegen den SC Rist unterliegen die Sachsen am dritten Advent mit 79:88 (23:15, 16:18, 13:28, 27:27)

Wedel, 15.12.2019 –  Zum Auftakt der Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hatten sich die Dresden Titans gegen den SC Rist Wedel viel vorgenommen. Gegen den direkten Tabellennachbarn sollte ein erster Auswärtserfolg den Platz im Tabellenmittelfeld festigen. Und im Hinspiel (95:68) überzeugten Dresdens Korbjäger gegen die Norddeutschen. Doch vor heimischer Kulisse konnten die Gastgeber auf ihre Starspieler Justus Hollatz, Jalen Ross und Jürgen Rich zurückgreifen, die im ersten Duell gegen Dresden noch fehlten. Die drei erzielten zusammen starke 51 Punkte für den SC und zogen den Titans vor allem in der zweiten Halbzeit den Zahn, um final mit 88:79 zu siegen.

Dabei starteten die „Titanen“ wirklich ansehnlich in die Partie. Vor allem Georg Voigtmann (17 Pkt, 12 Reb) und Lennard Larysz (12 Pkt, 3 Ast) überzeugten in dieser frühen Phase mit ihrem bewährten Zusammenspiel. So stand es schnell 8:0 für die Gäste, ein Vorsprung, den Dresden mit 23:15 auch in die Viertelpause bringen konnte. Im Anschluss fanden die Wedeler über Rich (16 Pkt) und Hollatz (19 Pkt, 5 Ast) immer wieder den Weg an die Freiwurflinie und damit auch stetig besser in die Partie. Frühe Foulprobleme bei Dresdens Spielern waren die Folge. Zur Halbzeit behaupteten die Gäste dank eines gut aufgelegten Daniel Kirchners (13 Pkt, 4 Ast) dennoch eine 39:33-Führung.

Das folgende dritte Viertel sollte sich in der Rückschau als richtungsweisend und letztlich spielentscheidend herausstellen. Dresden blieb in den ersten drei Minuten zwar noch im Spiel. Doch ein Dunk durch Hollatz leitete einen gnadenlosen 20:4-Lauf von Rist ein, der die Gastgeber vor dem letzten Durchgang mit 61:52 in Front brachte. Ross (16 Pkt, 4 3er) traf dabei noch einen besonders bitteren Dreier kurz vor der Sirene. Ein weiterer Run brachte die Gastgeber anschließend früh mit zwischenzeitlich 16 Zählern nach vorn. Die Titans steckten jedoch nicht auf und verkürzten über Voigtmann und Eric Palm (15 Pkt, 3 Ast) sogar nochmal auf acht Punkte. Aber Zeit und Energie reichten nicht mehr für die entscheidende Wende im Spiel und Wedel brachte seinen 88:79-Sieg am Ende ungefährdet über die Ziellinie.

Der mitgereiste Geschäftsführer Rico Gottwald fasste die Niederlage nach Abpfiff gewohnt prägnant zusammen. „Es war ein starker Start, aber genauso stark haben wir nach der Pause nachgelassen. Am Ende haben wir zwar toll gekämpft, aber da war das Momentum dann schon klar gegen uns und auch offensiv hatten wir so unsere Probleme.“

Neben dem ersten Spieltag der Rückrunde gibt es indes auch abseits vom Parkett Neuigkeiten im Kader der Titans zu vermelden. Der 19-jährige Bo Meister verlässt den Verein und kehrt in seine Heimat Bremerhaven zurück. „In den letzten Monaten war ich einfach nicht wirklich glücklich. Ich war von meiner Familie und Heimat getrennt und auch sportlich war ich persönlich nicht erfolgreich.“ Dennoch betont Meister, wie gut er sich vom Team und den Titans-Mitarbeitern betreut fühlte. „Der Standort hier ist top. Meine Mitspieler und die Mitarbeiter haben mich immer voll unterstützt. Auch die Stadt Dresden ist wunderschön. Ich war aber mit meiner Leistung einfach nicht zufrieden und werde wahrscheinlich nicht mehr auf professionellem Level Basketball spielen.“ Stattdessen will sich der sympathische Norddeutsche vom Leistungssport distanzieren und den Fokus auf seine berufliche Zukunft in Form von Studium oder Ausbildung legen.  Die Organisation der Dresden Titans respektiert und unterstützt Bos Entscheidung aus vollem Herzen und wünscht ihm für seinen zukünftigen beruflichen Werdegang abseits des Feldes nur das Beste.

Im Gegenzug hat der vorher vereinslose, ehemalige Titans-Spieler Marc Nagora den vakant gewordenen Platz im „Roster“ besetzt. Der 26-Jährige spielte vergangene Saison noch für die Uniriesen Paderborn in der ProA, blieb jedoch zu Saisonbeginn 2019 vertragslos. Gottwald hatte den 2,03 Meter großen Schützen dennoch immer auf dem Zettel. Der nun freigewordene Platz im Kader ermöglichte Dresdens Manager die zügige Verpflichtung des ligaerfahrenen „Forwards“, der während seiner Zeit bei den Titans stets zu den Publikumslieblingen gehörte. „Mit Marc bekommen wir trotz seiner erst 26 Jahre einen gestandenen Veteranen, der bereits in ProA und ProB bewiesen hat, dass er einem Team mit seinen Qualitäten als Schütze und engagierter Verteidiger weiterhelfen kann. Das hat man streckenweise bereits heute in seinem Debüt gesehen.“ Zuletzt traf Nagora in Deutschlands zweithöchster Spielklasse starke 43,5 Prozent seiner Dreier bei knapp drei Versuchen pro Spiel. Gegen Wedel konnte er heute bereits einmal von außen netzen und zeigte gute Ansätze in der Defensive (3Pkt, 5 Reb, 1 Stl). Basketballfans und Titans-Anhänger können den Rückkehrer beim letzten Heimspiel des Jahres am 21.12.2019 gegen Oldenburg an seiner alten Wirkungsstätte endlich wieder „live“ in Aktion sehen. Dann treffen Dresdens Korbjäger um 18:00 Uhr in der Margon Arena auf die Baskets Juniors und wollen sich mit einem Heimsieg in die Feiertage verabschieden.

Beste Werfer:

Dresden:                           Voigtmann (17 Punkte), Palm (15), Kirchner (13)

Wedel:                               Hollatz (19), Ross (16), (Rich (16)

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Dresden Titans

ProB: Rückrunde – Rist – Auswärtssieg?!

Dresden Titans spielen diesen Sonntag, den 15.12.2019 um 17:00 Uhr auswärts gegen den SC Rist Wedel | Zum Rückrundenauftakt und vorletzten Spiels des Jahres wollen die Dresden Titans auch in fremder Halle überzeugen

Dresden, 11.12.2019 – Nach dem letztwöchigen Heimsieg gegen LOK Bernau (88:81) ist die Hinrunde der ProB-Nordstaffel der BARMER 2. Basketball Bundesliga Geschichte. Auf Platz sieben stehend, bei einer Bilanz von fünf Siegen aus 11 Partien, bewegen sich Dresdens Korbjäger im soliden Tabellenmittelfeld. Vor allem zu Hause in der Margon Arena zeigten sich die Titans dabei als hartnäckiger Gegner, verloren sie doch lediglich gegen Itzehoe auf eigenem Parkett. Auswärts ging dafür bislang wenig bis nichts. Kein Spiel vermochten die Sachsen in fremder Halle für sich zu entscheiden. Die Rückrunde beginnt nun aber in der Fremde. Beim SC Rist Wedel wollen die „Titanen“ zum Auftakt der Rückserie am Sonntag aber endlich mit dem „Auswärtsfluch“ brechen und den Tabellennachbarn aus Schleswig-Holstein weiter hinter sich lassen.

Im Hinspiel wurden den Rand-Hamburgern auf jeden Fall klar die Grenzen aufgezeigt. Mit 95:68 fegte Dresden die Nordlichter aus der Margon Arena. Zugegebenermaßen reiste der SC auch nur mit einer Rumpftruppe in die sächsische Landeshauptstadt. Die Leistungsträger Jalen Ross (14,7 Pkt) und Justus Hollatz (13,3 Pkt, 4,3 Ast) sowie Jürgen Rich (11,3 Pkt, 3 Ast) waren nicht dabei. Insgesamt verläuft die Saison für die Wedeler bislang aber auch teils mit ihren Top-Akteuren sehr durchwachsen. Als Team stellen sie die schlechteste Offensive (71,9 Pkt) der Nordstaffel. Bei den direkten Korbvorlagen (13,2 Ast) rangieren sie ebenfalls auf dem letzten Platz. Auch die Dreierquote ist mit 27,2 Prozent die mieseste ligaweit. Gleichzeitig produziert die junge Truppe von Coach Benka Barloschky die drittmeisten Ballverluste (18 TO) pro Spiel.

Unterschätzen sollten die Spieler der „Elberiesen“ ihren Gegner deshalb jedoch keinesfalls. In voller Besetzung ist der SC Rist für jeden Konkurrenten der Nordstaffel ein formidabler Opponent. Itzehoe wurde beispielsweise auswärts mit 93:85 geschlagen und auch gegen Düsseldorf gewannen die Norddeutschen letzten Samstag in fremder Halle souverän mit 74:57. Die Titans sind also gewarnt und reisen bereits am Samstag zum Elbenachbarn, um ausgeruht und fit in die sonntägige Partie gehen zu können.

Für Co-Trainer Fabo Strauß wird die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte in jedem Fall etwas Besonderes. Der 26-Jährige war viele Jahre beim SC als Spieler in der ProB und zuletzt auch als Trainer in der JBBL aktiv. „Ich freue mich natürlich darauf, alte Bekannte und Freunde wiederzutreffen.“ Dennoch will Strauß die besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit nicht als Ausrede für fehlende Intensität gelten lassen. „Die Mannschaft muss endlich auch auswärts die gleiche Aggressivität wie zu Hause an den Tag legen. Wir wollen die Punkte. Und wenn Wedel uns den Sieg nicht wie im Hinspiel schenken will, dann holen wir ihn trotzdem!“

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Dresden Titans

JBBL und NBBL mit wichtigen Siegen

Dresden 7./8.12. – Die Dresden Titans blicken mit ihrernNachwuchsteams in der Jugend Basketball sowie Nachwuchs Basketball Bundesliga auf ein äußerst erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück. So gewann die U19 zunächst am Samstag, dem 07.12.2019 ungefährdet mit 110:45 gegen BBVL Leipzig in Sachsens Oberliga. Mit einer Bilanz von neun Siegen bei neun Spielen ist die “Mission Aufstieg” in die 2. Regionalliga damit auf einem sehr guten Weg. Am darauffolgenden Tag setze die NBBL aber noch “einen drauf”. Gegen die sächsischen Rivalen der Niners Acadamy aus Chemnitz überzeugte das Team von Coach Fabo Strauß mit einem 75:64-Sieg. Siebzig begeisterte ZuschauerInnen und Eltern verwandelten den Schulcampus Tolkewitz in ein Tollhaus und zelebrierten mit den Nachwuchsstars der Titans den fünften Sieg in Serie.

Damit bleiben die Jünglinge Tabellenführer in ihrer B-Gruppe. Und das vor Top-Programmen wie Braunschweig, Weißenfels und Braunschweig! Im neuen Jahr können die Jungs am 12.01.2020 gegen den MBC sogar schon die Aufstiegsrunde erreichen, sollten sie mit 20 Zählern Vorsprung gewinnen.

Auch die JBBL von Coach Stefan Mähne punktete am Sonntag direkt im Anschluss zu Hause in Tolkewitz. Die Gäste des DBV Charlottenburg wurden mit 71:63 geschlagen. Deshalb gibt es immer noch theoretische Chancen auf den Playoff-Einzug unserer U16-Bundesligisten. Die nächste Aufgabe wartet bereits nächsten Sonntag, wenn die JBBLer nach Berlin reisen und die nächsten Punkte einfahren wollen.

ProB: Sieg zum Niklastag!

Dresden Titans gewinnen gegen LOK Bernau mit 88:81 (20:17, 25:27, 20:14, 23:23) | Vor toller Kulisse zum Nikolaus Gameday fahren die Gastgeber den vierten Heimerfolg in Serie ein

Dresden, 06.12.2019 – Zum Nikolaus Gameday und 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga fanden sich satte 1878 ZuschauerInnen in Dresden Margon Arena ein, um die Titans gegen die Gäste von LOK Bernau zu unterstützen. Ein beherzter Auftritt und ein starkes drittes Viertel legten unter anderem den Grundstein für den mittlerweile vierten Heimsieg in Serie. Dresdens „Big Three“ um Lennard Larysz, Eric Palm und Georg Voigtmann erzielte dabei zusammen starke 61 Zähler und war entscheidend für den fünften Saisonerfolg.

 Die Titans erwischten einen sehr guten Start durch Larysz‘ (22 Pkt, 4 Ast, 7 Reb) privaten 5:0-Run, der erst von außen erfolgreich war und dann im Anschluss einen „Steal“ direkt in zwei einfache Punkte per Korbleger ummünzte. Hernach fütterte „Lenny“ Voigtmann (16 Pkt, 7 Reb) spektakulär per Lob-Pass zum Alley-Oop-Dunk. Die Halle stand im Anschluss vollends Kopf, als Eric Palm (23 Pkt) zweimal in Folge trotz Fouls am Brett verwandelte, das zweite Mal unmittelbar nach Rebound seines eigenen verworfenen Freiwurfs! Der heiße Start der Gastgeber zwang LOK-Coach René Schilling bereits frühzeitig zur ersten Auszeit. Bernau stabilisierte sich in der Folge über gezogene Freiwürfe und „Brettbrecher“ Till Isemann (6 Pkt), der mit seinen 118 Kilogramm Muskelmasse ordentlich in der Zone wütete. Dennoch nahm Dresden die verdiente 20:17-Führung mit in die Viertelpause. Im zweiten Durchgang übernahm die Titans-Troika Larysz, Palm und Voigtmann weiter offensiv Verantwortung. Aber die Gäste waren nach ihrer verschlafenen Anfangsphase mittlerweile voll im Spiel. Alexander Blessig (11 Pkt ,4 Ast) und Konstantin Kovalev (6 Pkt) brachten Ruhe und Ordnung in die zwischenzeitlich chaotisch anmutenden Offensiv- und Defensivbemühungen ihrer Mitspieler. Auch der 19-jährige Abdulah Kameric (13 Pkt) und „Ami“ Dan Oppland (22 Pkt, 11 Reb) fanden ihren „Shooting-Touch“. Zur Halbzeit verteidigten die Titans beim Stand vom 45:44 ihren Vorsprung deshalb nur knapp.

Der Beginn der zweiten Hälfte besaß dann fast Déjà-vu-Charakter. Larysz punktete zügig zweimal in Folge und machte Tempo im Schnellangriff. Bernau ließ sich indes dank eines starken Opplands nicht abschütteln. Auch Kameric blieb treffsicher von jenseits der Dreipunktlinie. Dresden ließ sich trotzdem nicht beirren und behielt über druckvolle Verteidigung, die produktiven Bankspieler Julius Stahl (8 Pkt) und Max von der Wippel (8 Pkt, 6 Reb) sowie einen Voigtmann-Dreier vor dem letzten Viertel mit 65:58 weiter die Oberhand. Der finale Spielabschnitt begann anschließend mit Punkten durch Stahl nach Maß. Bei noch sieben zu gehenden Minuten traf Palm dann einen wichtigen Dreier zur 10-Punkte-Führung. Schilling griff zum Timeout, um nochmal eine entscheidende Aufholjagd zu initiieren. Und über ihre Anführer Oppland und Blessig blieb LOK tatsächlich weiter in Schlagdistanz. Aber Voigtmann, Palm und Co brachten den Sieg in spannenden letzten Minuten über die Ziellinie und damit die Margon Arena zum Beben.

Titans-Trainer Fabian Strauß, der in Christian Steinbergs Abwesenheit die Geschicke des Teams von der Seitenlinie aus lenkte, lobte nach Abpfiff den positiven Einfluss der Fans. „Das Publikum hat einen Riesenjob gemacht, uns in wichtigen Phasen immer wieder gepusht. Das war wahnsinnig wichtig.“ Denn für Strauß trafen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander. „Wir hatten heute neben den Zuschauern auch das Glück ein wenig auf unserer Seite. Aber unser Zusammenhalt, vor allem im wichtigen dritten Viertel, hat uns extrem geholfen.“ Nach dem tollen Erfolg liegt für den 26-jährigen Trainer-Savant jedoch noch jede Menge Arbeit vor der Mannschaft. „ Wir sind ein junges Team und müssen offensiv wie defensiv einen gewissen Flow entwickeln. Noch begehen wir viele vermeidbare und einfache Fehler. Das gilt es in den kommenden Partien stetig zu verbessern.“ Die Rückrunde beginnt für die Titans bereits nächste Woche Sonntag am 15.12.2019 auswärts in Wedel.

Pressedienst
Dresden Titans

Beste Werfer:

Dresden:                            Palm (23 Punkte), Larysz (22), Voigtmann (16)

Bernau:                              Oppland (22), Kameric (13), Blessig (11)

ProB: Nikolaus Gameday gegen LOK Bernau

Im Ostderby treffen die Dresden Titans diesen Freitag, den 06.12.2019 um 20:00 Uhr auf LOK Bernau | Beim Nikolaus Gameday wollen die Titans mit einem spannenden Heimspiel die Weihnachtstage gebührend einläuten

Dresden, 04.12.2019 – Wir sind mittendrin in der Adventszeit und auch der Heimspielkalender der Dresden Titans rückt unaufhaltsam gen Jahresende. Zum letzten Spiel der Hinrunde empfangen Dresdens Korbjäger am Freitag LOK Bernau. Beim Nikolaus Gameday wird es dabei um 20:00 Uhr einen ungewöhnlich späten Tipoff geben, der dieses ganz besondere Vorweihnachts-Highlight für alle Titans-Fans und ZuschauerInnen gebührend einläuten soll. Zudem möchten die Gastgeber am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga natürlich ihre positive Heimbilanz ausbauen und den vierten Sieg in Serie in der heimischen Margon Arena „aus dem Stiefel holen“.

Das wird gegen die Gäste aus dem berlinnahen Bernau allerding nicht einfach. Das Kooperationsteam von Alba Berlin ist zwar eines der jüngsten Teams (durchschnittlich 21,1 Jahre) der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Doch die LOK aus Brandenburg arbeitet seit geraumer Zeit mit dem europäischen Top-Club Alba Berlin zusammen und ist wichtiger Bestandteil in dessen Ausbildung künftiger Bundesligaspieler. Deshalb tummeln sich diverse hochkarätige Doppellizenzspieler im Kader der Randberliner, die teilweise auch schon einige Minuten in Deutschlands Basketball-Beletage sehen.

Welche der Talente dann aber tatsächlich am freitägigen Abend den Weg nach Dresden gefunden haben werden, lässt sich schwer prognostizieren. Alba spielt nämlich auswärts fast zeitgleich in der EuroLeaugue gegen Fenerbahce Istanbul. So könnten Malte Delow (11,3 Pkt, 38,7% 3er), Lorenz Brenneke (9,6 Pkt, 6,9 Reb) und Kresimir Nikic (11,3 Pkt, 5,8 Reb durchaus mit in die Türkei reisen und gegen die Titans im Aufgebot fehlen. Zu den absoluten Leistungsträgern im Team von René Schilling gehören indes zwei Veteranen. Kapitän Alexander Blessig (14,1 Pkt, 4,8 Ast) und US-Profi Dan Oppland (15 Pkt, 7 Reb) zeigten vor allem im letzten 73:71-Erfolg gegen Tabellenführer Sandersdorf, wie abgezockt und wichtig sie in engen Spielen für ihre Mannschaft sein können.

Dresden darf sich also mit Fug und Recht auf das bis dato vielleicht schwerste Heimspiel einstellen. Nach fast zweiwöchiger Vorbereitungsphase durch das zurückliegende, spielfreie Wochenende sollten die Männer jedoch bestens präpariert für die vor ihnen liegende Aufgabe sein. Und Motivation, Leidenschaft und Intensität waren für diese Titans zumindest zu Hause noch nie ein Problem. Wenn dann auch noch St. Niklas die „Sneaker“ unserer Jungs mit reichhaltig Sprungkraft und Treffsicherheit gefüllt hat, sollte nichts mehr schiefgehen. Einlass am Freitagabend wird ab 19:00 Uhr gewährt.

Pressedienst
Dresden Titans

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK