ProB: Lebenshilfe-Gameday!

ProB: Lebenshilfe-Gameday!

Dresden Titans zelebrieren diesen Samstag, den 01.02.2020, um 18:00 Uhr den „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ gegen die EN Baskets Schwelm | Gegen den aktuell Tabellenzweiten wollen Dresdens Korbjäger in der heimischen Margon Arena ihre Siegesserie weiter ausbauen

Dresden, 30.01.2020 – Vergangenen Samstag konnten die Dresden Titans endlich ihren Auswärtsfluch brechen und in Iserlohn mit 93:76 triumphieren. Damit kletterten die „Titanen“ auf Tabellenplatz Sechs und verschafften sich Luft im Kampf um die Playoffs. Der positive Trend von mittlerweile drei Erfolgen in Serie soll auch diesen Samstag gegen die EN Baskets Schwelm fortgesetzt werden. Aktuell auf Platz Zwei stehend führten die Westfalen lange Zeit die Nordstaffel souverän an. Doch eine Negativserie von drei Pleiten aus den letzten vier Partien stürzte die Schwelmer in eine Art „Minikrise“. Das wollen die Titans zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ nutzen und den achten Heimsieg in Folge einfahren.

Wie in den vergangenen Jahren arbeiten Dresdens Basketballer an diesem besonderen Spieltag Hand in Hand mit der Lebenshilfe Dresden. Vor dem Hintergrund gelebter Inklusion blickt Titans-Manager Rico Gottwald mit Vorfreude auf Samstagabend. „Inklusion ist gesellschaftlich und auch im Sport ein wichtiges Thema. Wir stehen ganz klar für Weltoffenheit und Akzeptanz. Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft und werden bei uns eine Bühne erhalten, um dies auch klar und deutlich zu zeigen.“ Dementsprechend sind wieder 500 Freikarten für Mitglieder des Lebenshilfe e.V. sowie der Einsatz freiwilliger HelferInnen bei diversen Aufgabenfeldern in der Halle geplant. Zudem wird die vergangenen Sonntag tragisch verstorbene Basketballikone Kobe Bryant vor Spielbeginn mit einer Schweigeminute geehrt. Abseits von allen Nebenschauplätzen wird aber natürlich auch Basketball in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gespielt.

Die EN Baskets wollen nach teilweise dramatischen Niederlagen in den letzten Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Außer gegen Düsseldorf (98:89) setzte es in den vergangenen vier Partien nur Niederlagen. Dennoch sind die Westfalen mit sieben Siegen aus neun Partien noch immer die beste Auswärtsmannschaft der Liga und keineswegs zu unterschätzen. Das Team von Cheftrainer Falk Möller ist mit durchschnittlich 24,7 Jahren sehr erfahren und verfügt mit Montrael Scott über einen der besten US-Importspieler der Liga. Der 26-jährige Spielmacher ist kein überragender Schütze (27,1% 3er), kommt mit seiner Geschwindigkeit und Cleverness jedoch immer wieder zum Korb, um selbst abzuschließen (17,5 Pts) und Freiwürfe zu ziehen (5,2 pro Spiel bei 79,5%) oder auf freie Mitspieler abzulegen (6,9 Ast).Insgesamt punkten neben Scott mit Kapitän Nikita Khartchenkov (11,4 Pts), dem Dänen David Knudsen (13,7 Pts), Baby-Iceman Anell Alexis (13,3 Pts) und dem Bulgaren Milen Zahariev (10,9 Pts) gleich fünf Akteure der Schwelmer zweistellig, was für die Ausgeglichenheit und Qualität der Truppe spricht. Mit 83,4 Punkten im Schnitt stellen die Baskets zudem den potentesten Angriff der Liga.

Die Titans müssen also wieder am oberen Leistungslimit agieren, um ein Reißen ihrer Heimserie zu verhindern. Mit acht Siegen (mittlerweile sieben in Folge) aus neun Begegnungen sind Dresdens Korbjäger die „Heimkönige“ der Nordstaffel und brauchen sich mit ihren AnhängerInnen im Rücken vor niemanden zu verstecken. Vor allem, wenn neben Eric Palm, Georg Voigtmann und Lennard Larysz auch die anderen Akteure unter Headcoach Fabian Strauß konstant ihre Leistung abrufen können. Denn dann sind diese „Titanen“ nur ganz schwer zu stoppen!

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Dresden Titans

NBBL: Klassenerhalt geschafft, Playoffs möglich!

Die NBBL-Mannschaft der Titans sichert vorzeitig den Klassenerhalt | Dresdens U19 kann sich in den nächsten Wochen sogar noch für die Playoffs der A-Gruppe qualifizieren

Dresden, 27.01.2020 –  Die NBBL-Debütsaison der Dresden Titans in Deutschlands höchster Nachwuchsspielklasse übertrifft bislang selbst die kühnsten Erwartungen. Nach zunächst zwei Niederlagen zum Auftakt, ist Dresdens U19 sein mittlerweile sieben Partien ohne Niederlage und damit Tabellenführer in der Hauptrunde Nordost der B-Gruppe. Und das vor Top-Programmen wie Braunschweig, Chemnitz oder Weißenfels. Damit hätte vor Saisonbeginn sicherlich niemand gerechnet.

Coach Fabian Strauß spielt dabei meistens sogar ohne klassischen Brettcenter. Der größte Spieler im Roster, Max Körner (1,99 Meter), zog sich vor Saisonbeginn eine Knieverletzung zu und arbeitet noch fleißig an seinem Comeback. Neben Ben Margott (1,98 Meter) gibt es keinen weiteren „klassischen“ großen Akteur im Aufgebot der Sachsen. Doch Strauß machte aus der Not eine Tugend und lässt mit vielen schnellen Spielern aggressiv verteidigen und clever doppeln. So konnten in packenden Duellen alle Gegner bezwungen werden.

Ein wichtiges Spiel steht in der Hauptrunde allerdings noch aus. Kommenden Sonntag müssen die Titans in der Bundeshauptstadt gegen die Berlin Tiger Kreuzberg zu Felde ziehen. Ein Sieg gegen den aktuell Tabellenzweiten würde den ersten Platz zementieren und wäre auch für die anschließende Aufstiegsrunde immens wichtig. In der Aufstiegsrunde der B-Gruppe spielen die besten zwei Teams der Hauptrunde Nordost in Hin- und Rückrunde gegen die zwei Top-Teams der Hauptrunde Nordwest. Der Clou: Die Ergebnisse gegen das andere Team auf Platz 1 oder 2 der eigenen Hauptrundengruppe werden mitgenommen. Das Hinspiel gegen Berlin konnten Dresdens Nachwuchsstars mit 82:56 deutlich für sich entscheiden. Ein zweiter mitgenommener Sieg würde die Chancen auf die Playoffs natürlich deutlich erhöhen.

Besagte Playoffs der A-Gruppe ermitteln dann den deutschen Meister. Dort warten absolute Spitzenmannschaften wie Titelverteidiger FC Bayern München, Alba Berlin, Frankfurt oder Ludwigsburg. Als Aufstiegsrundensieger oder –zweiter der B-Gruppe spielen selbige dann praktisch im Achtelfinale der Meisterschaftsrunde gegen den Tabellenersten oder –zweiten der entsprechenden Gruppe der A-Staffel (geografisch Nord zu Nord und Süd zu Süd).

Klingt kompliziert, bedeutet jedoch im Klartext, dass die Dresden Titans sogar noch theoretische Chancen auf den NBBL-Titel haben. Realistisch betrachtet wäre aber selbst ein mögliches Achtelfinal-Duell gegen Alba Berlin (zurzeit Tabellenführer der A-Hauptrunde-Nord) ein absolutes Highlight. Ein weiterer Vorteil der Playoff-Qualifikation ist der NBBL-Startplatz in der Hauptrunde A für die Saison 2020/2021. Damit wären die „Titanen“ neben der kommenden Spielzeit auch in der darauffolgenden Saison bereits sicher für die höchste deutsche Nachwuchsspielklasse qualifiziert.

In den kommenden Wochen warten also entsprechend heiß umkämpfte und unglaublich spannende Duelle auf Dresdens Talente, die ihre Erfolgsgeschichte so lange wie möglich fortsetzen wollen.

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Dresden Titans

ProB: Erlösung! Titans brechen Auswärtsfluch

Dresden Titans besiegen Iserlohn Kangaroos mit 93:76 (25:25, 15:21, 23:16, 30:14)| Der erste Auswärtserfolg der Saison markiert gleichzeitig den dritten Sieg in Serie für Dresdens Korbjäger

Dresden, 25.01.2020 – Lang hat es gedauert! Satte acht Anläufe brauchten die Dresden Titans, um in der Saison 2019/20 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga endlich den ersten Auswärtssieg einzufahren. Gegen die Iserlohn Kangaroos können Dresdens Vertikalathleten ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und dank einer starken zweiten Halbzeit letztlich ungefährdet mit 93:76 gewinnen! Nach einer zwischenzeitlichen Schwächeperiode im zweiten Viertel findet Titans-Headcoach Fabian Strauß in der Kabine die richtigen Worte und gibt so den Initialschuss für eine beeindruckende Wende im Spielverlauf. Durch die Niederlage des Tabellennachbarn Oldenburgs haben die Titans nun zudem zwei Siege Vorsprung auf die Playdown-Plätze.

Auch die Iserlohner wollten vor der Partie wichtige Punkte im Abstiegsrennen gutmachen und gingen dementsprechend  engagiert zu Werke. Beide Teams fanden früh ihren offensiven Rhythmus und spielten viele freie Würfe heraus. Auf Dresdner Seite bestätigte vor allem Daniel Kirchner (22 Pkt, 70% FG) seine aufstrebende Formkurve mit guten Quoten von außen und harten Drives, die immer wieder freie Dreier für Eric Palm (18 Pkt, 5 Ast) und Sebastian Heck (16 Pkt, 88% FG) kreierten. Die Kangaroos verließen sich vor allem auf ihre erfahrene Troika aus Jozo Brkic (18 Pkt, 9 Reb), Elijah Allen (11 Pkt) und Chris Frazier (19 Pkt, 7 Ast). Nach einem mit 25:25 ausgeglichenen Auftaktviertel verloren die „Titanen“ dann aber sichtlich den Faden und häufiger auch den Ball. Mit teilweise hängenden Schultern und gesenkten Köpfen ging es gen Kabine und beim Halbzeitstand von 40:46 wollte noch niemand so recht an den ersten Auswärtssieg glauben.

Doch Strauß und dessen deutliche Worte rüttelten so ziemlich jeden in der Halle wach. Vor allem defensiv wurde die Leistung immer konstanter. Dafür sorgte unter anderem der von der Bank kommende „Pitbull“ Bryan Nießen (5 Pkt, 2 Stl), der immer wieder Druck auf den ballführenden Spieler aufbauen konnte. Diese Mentalität war ansteckend und die gesamte Mannschaft glaubte endlich an den Sieg. Ein 9:1-Lauf zum Viertelende brachte dann sogar die 63:62-Führung. Im Schlussabschnitt knüpften die „Elberiesen“ unmittelbar an diesen Lauf an und zwangen Stankovic nach einem Palm-Dreier sowie einem krachenden Dunking durch Georg Voigtmann (15 Pkt) zur Auszeit. Doch Dresden zog die Schlinge nun noch enger. Ein weiterer Run (13:4) über die nächsten dreieinhalb Minuten ließ Iserlohns Coach direkt zum nächsten Timeout greifen. Aber der erste Auswärtssieg lag nun spürbar in der Luft und das war den aggressiver und frischer wirkenden Gästen in dieser Phase auch deutlich anzumerken. Die Kangaroos verloren derweil die Nerven und haderten mit diversen Entscheidungen. So konnten cool bleibende Dresdner den „Sack zu machen“ und verdient mit 93:76 die „Mission Auswärtssieg“ abhaken.

Ein sichtlich zufriedener Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald freute sich nach Abpfiff zusammen mit dem Team. „ Das war ganz wichtig, dass wir uns nach dem bescheidenen Auftritt im zweiten Viertel nicht aufgegeben haben und uns zurückkämpfen konnten! Kudos an die Jungs für diesen Kampfgeist!“ Gottwald blickt nun bereits zum kommenden Gegner und Heimspiel. „Nächsten Samstag empfangen wir in der Margon Arena Schwelm. Und dass der Tabellenführer schlagbar ist, hat LOK Bernau heute gezeigt. Natürlich wollen wir jetzt unsere tolle Heimbilanz ausbauen, möglichst mit allen Fans an unserer Seite!“

Beste Werfer:

Dresden:                            Kirchner (22 Punkte), Palm (18), Heck (16)

Iserlohn:                            Frazier (19), Brkic (18), Allen (11)

Tabelle ProB Nord

# TEAM G S:N PKT
1 Schwelm 17 12 : 5 24
2 Itzehoe 16 11 : 5 22
3 Sandersdorf 17 10 : 7 20
4 Münster 17 10 : 7 20
5 Bernau 17 10 : 7 20
6 Wedel 16 9 : 7 18
7 Bochum 16 9 : 7 18
8 Dresden 17 9 : 8 18
9 Oldenburg 17 7 : 10 14
10 Düsseldorf 17 5 : 12 10
11 Iserlohn 17 5 : 12 10
12 Stahnsdorf 16 3 : 13 6

Stand: 25.01.2020

 

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ProB: Titans wollen Serie starten

Dresden Titans treten Samstag, den 25.01.2020 um 19:30 auswärts bei den Iserlohn Kangaroos an | Nach zwei Siegen in Folge wollen Dresdens Korbjäger die Erfolgsserie weiter ausbauen

Dresden, 23.01.2020 –  In den vergangenen Wochen gab es für die Dresden Titans bei zwei aufeinanderfolgenden Heimsiegen stets Grund zum Jubeln. Erst wurden die BSW Sixers im Ost-Derby mit 101:97 nach dreifacher Verlängerung nach Hause geschickt. Dann konnte sich die Truppe von Coach Fabian Strauß souverän mit 95:80 gegen Bochum durchsetzen. In der heimischen Margon Arena stehen die „Titanen“ damit bei acht Siegen aus neun Spielen. Diesen Samstag müssen Dresdens Korbjäger zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga allerdings wieder auswärts aktiv werden. Gegen die Iserlohn Kangaroos wollen die Titans endlich ihre Auswärtsschwäche ad acta legen und den Vorsprung auf die Playdown-Plätze vergrößern.

Auf genau solch einem ungeliebten Abstiegsplatz befinden sich mit zurzeit nur fünf Siegen die „Kängurus“. Die mit einem Durchschnittsalter von 25,3 Jahren erfahrenste Truppe der ProB-Nordstaffel musste in einer bislang durchwachsenen Saison einige harte Niederlagen einstecken (zuletzt 60:79 in Itzehoe). Dennoch weisen die von Milos Stankovic gecoachten Iserlohner auf vielen Positionen ein hohes Maß an Qualität auf. Die beiden Deutschamerikaner Chris Frazier und Elijah Allen führen die Mannschaft im Scoring mit insgesamt 28,3 Punkten im Schnitt an. Vor allem Frazier glänzt dabei mit Quoten von 47,2 Prozent aus dem Feld, 40,6 Prozent von der Dreier- und 93,8 Prozent von der Freiwurflinie. Auch der kroatische Center Jozo Brkic ist mit seiner Erfahrung und Physis immer noch extrem wertvoll für das Team.

Samstagabend wird Brkic indes alle Hände voll zu tun haben. Denn mit Titans-Center Georg Voigtmann gastiert einer der besten Pivoten der Nordstaffel im Sauerland. Mit 15,4 Zählern und satten 11 Rebounds legt der gebürtige Eisenacher allabendlich ein „Double Double „ auf. Auch Lennard Larysz’ Formkurve zeigte im letzten Sieg Dresdens stark nach oben. Mit sechs getroffenen Dreiern feierte der Spielmacher ein neues ProB-„Career-High“ von außen. Nicht so gut von der Dreierlinie lief es dagegen für den sonst sehr zuverlässigen Schützen Eric Palm. Dresdens Lieblingsamerikaner traf gegen Bochum keinen seiner sieben Versuche von „Downtown“. Palm zog entsprechend Konsequenzen und rasierte nach langer Zeit seinen Bart ab. Ob dieser Aberglaube gegen Iserlohn für eine bessere Quote reicht, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall gehen die „Elberiesen“ mit breiter Brust in die kommende Begegnung. Die Spieler wissen um die Bedeutung jedes der noch sechs verbleibenden Hauptrundenspiele. Oldenburg steht mit einer Niederlage weniger auf dem Konto weiterhin nur knapp hinter den Titans. Das Gesamtklassement ist eng zusammengerückt. Lediglich Schwelm und Itzehoe sind dem Rest der Nordstaffel etwas enteilt und dürften sicher in den Playoffs sein. Die restlichen Platzierungen sind noch völlig offen und hart umkämpft. Deshalb erwartet Titans-Manager Rico Gottwald vollste Konzentration der Profis. „Dieses Spiel ist eine großartige Gelegenheit, den Schwung der letzten Heimerfolge auswärts mitzunehmen und auch dort unsere Stärken auszuspielen.“

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Bilder: R. Pesth

Spannende Spiele bei der Stadtliga

Am Sonntag, dem 19. Januar 2020 fand erfolgreich der zweite Saison-Termin der BSD Stadtliga Dresden statt. Dabei hatten abermals nicht nur Vereinssportler, sondern auch die Mädchen und Jungen der Schulmannschaften die Möglichkeit, ihr basketballerisches Können unter Beweis zu stellen. So nahmen 18 Mannschaften und ca. 180 Kids an dem Tag teil.

Durch diese hohe Nachfrage unterteilte sich das sportliche Event in zwei Altersgruppen. Im Zeitraum von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr zeigten die Sportler der U14  ihren Sportsgeist. Ab Mittag folgten dann auch die U16-Gruppen. Nach dem Turnier fuhren viele Spieler und Eltern in die Margon Arena, um sich das Spiel der Dresden Titans in der 2. Liga anzuschauen. Dies war durch zahlreiche Freikarten für Jugendliche und Erwachsene kostenfrei möglich.

Schauplatz der spannenden Spiele war diesmal das Gymnasium Dresden Bühlau. Auf drei Feldern wurde hier nicht nur sportliche Leistung erbracht, auch Eltern, Trainer und Spieler konnten sich neben dem Feld austauschen und weitere Erfahrungen teilen. Zudem lud ein Buffet herzlich zum Plausch und Geplauder ein.

Großer Dank gilt den zahlreichen freiwilligen SchiedsrichterInnen, KampfrichterInnen und Eltern, ohne die der Wettkampf und das Buffet nicht in diesem Rahmen zu bewältigen gewesen wäre.

Wir freuen uns auf weitere spannende Spiele beim nächsten Termin am 04. April 2020!

ProB: Titans bärenstark gegen Bochum!

Dresden Titans besiegen VfL SparkassenStars Bochum zu Hause ungefährdet mit 95:80 (24:15, 26:20, 24:14, 21:31) | Dresden kontrollierte die Partie von Beginn an und konnte zum siebten Mal in Folge zu Hause gewinnen

Dresden, 19.01.2020 –  Nach dem unvergesslichen Overtime-Drama vergangene Woche gegen die BSW Sixers bestritten die Dresden Titans am Sonntagnachmittag direkt das nächste Heimspiel. Zum „TS-Personaldienstleistung- Spieltag“ empfingen die Dresdner die VfL SparkassenStars Bochum und boten Fans und ZuschauerInnen erneut ein Spektakel. Beim ungefährdeten 95:80-Heimerfolg kontrollierten die Gastgeber von Beginn an Tempo und Spiel. Vor allem der überragende Lennard Larysz erwischte einen grandiosen Nachmittag und trug mit seiner Dynamik sowie 34 Punkten maßgeblich zum Sieg bei. Aber auch die mannschaftliche Geschlossenheit und starke Defensive aller Rotationsspieler ermöglichte Headcoach Fabian Strauß, seinen ehemaligen Mentor und Trainerkollegen Felix Banobre in die Schranken zu weisen. Damit reißt Bochums sechs Siege anhaltende Auswärtsserie. Die Margon Arena hat den Beinamen „Festung“ nach nunmehr sieben aufeinanderfolgenden Siegen redlich verdient.

© R. Pesth

Die Titans starteten dabei über den glänzend aufgelegten Daniel Kirchner (14 Pkt) mit einem 14:6-Lauf in die Partie und blickten nicht mehr zurück. Bei den Gästen lief dagegen nicht viel zusammen. Lediglich Conner Washington (12 Pkt, 7 Ast) und Zach Haney (20 Pkt) war es zu verdanken, dass die Bochumer nach dem ersten Viertel nur mit 15:24 zurücklagen. Im zweiten Durchgang behielten die „Titanen“ aber trotz mauer Quote aus der Distanz ihren „Flow“ in der Offensive bei. Der Ball wurde selten verloren und Larysz (34 Pkt, 6 3er) sowie Georg Voigtmann (15 Pkt, 7 Ast) belebten mit ihrer Energie immer wieder das Angriffsspiel der Gastgeber. Zwischenzeitlich zogen Dresdens Korbjäger bereits mit 15 Zählern davon. Zwei Dreier durch den Bochumer Niklas Bilski (6 Pkt) gaben den SparkassenStars dann zunächst eine Atempause. Doch Voigtmann beendete die Halbzeit mit einem „Longball“ zum „Buzzer“ und sorgte mit dem 50:35 für klare Verhältnisse.

Auch der Auftakt in die zweite Hälfte verlief nach Maß. Ein satter 10:0-Run nahm früh Wind aus den Bochumer Segeln. Eric Palm (7 Pkt, 4 Ast) und Voigtmann traten in dieser Phase überwiegend als Vorbereiter in Erscheinung, während Larysz aus allen Lagen treffsicher blieb. Erst Lars Kamp (7 Pkt) vermochte per Distanzwurf das Bochumer Punkte-Embargo aufzuheben. Aber der überragende Larysz fackelte in den folgenden Minuten ein regelrechtes Feuerwerk von „Downtown“ ab und war auch sonst von keinem VfL-Spieler zu verteidigen. Demensprechend lagen die Gastgeber vor dem letzten Viertel deutlich mit 74:49 in Front. In den darauffolgenden Schlussminuten ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Den SparkassenStars fehlte ob des hohen Rückstands dann auch der Glaube an das „Comeback“. Zudem hielt die Titans-Defensive Washington beim 12 Punkten und einer horrenden Wurfquote von acht Prozent! So gab es noch Spielzeit für Jungprofi Marc Friederici, der diese mit einem getroffenen Dreier auch sinnvoll zu nutzen wusste und fünf Punkte zum letztlich ungefährdeten 95:80-Heimsieg beisteuerte.

Trainer Strauß war dank der souveränen Leistung der Spieler nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden. Durch das Duell gegen Banobre wird ihm dieser Sieg zudem in besonderer Erinnerung bleiben. „Wir haben heute gezeigt, warum wir zu Hause sieben Mal in Folge gewinnen konnten. Wenn jeder Spieler seinen Job macht, vor allem in der Verteidigung, dann sind wir nur sehr schwer zu schlagen.“

Beste Werfer:

Dresden:                            Larysz (34), Voigtmann (15), Kirchner (14)

Bochum:                            Haney (20), Washington (12), Florian Wendeler (10)

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ProB: Titans greifen nach den Sternen

Dresden Titans spielen am Sonntag, dem 19.01.2020 um 16:00 Uhr gegen die VfL SparkassenStars Bochum in der Margon Arena | Die Titans wollen ihre positive Heimbilanz ausbauen und vor eigenem Publikum den siebten Heimsieg in Serie einfahren

Dresden, 15.01.2020 –  Zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB genießen die Dresden Titans kommenden Sonntag gegen die VfL SparkassenStars Bochum erneut Heimvorteil. Nach dem dramatischen 101:97-Zittersieg gegen die BSW Sixers in dreifacher Verlängerung wollen Dresdens Korbjäger ihre Siegesserie in der Margon Arena weiter ausbauen. Seit mittlerweile sechs Partien konnten die Titans vor eigenem Publikum nicht mehr geschlagen werden. Dementsprechend selbstbewusst tritt die junge Truppe von Headcoach Fabian Strauß mit ihren Fans im Rücken auf. Mit den Bochumern treffen die „Titanen“ allerdings auf die zurzeit heißeste Mannschaft der gesamten Nordstaffel.

© Ralf Zimmermann

Denn die SparkassenStars konnten starke sieben ihrer letzten acht Begegnungen für sich entscheiden. Nach dem verkorksten Saisonstart (59:91 zum Auftakt gegen Bernau, vier Niederlagen in Folge) meldete sich das Team von Cheftrainer Felix Banobre dann eindrucksvoll zurück und belegt inzwischen Platz Vier. Vor allem der nachverpflichtete britische Nationalspieler Conner Washington gibt dem VfL im Angriff eine völlig neue Dimension.  Der 27-jährige Point Guard erzielt 20,4 Zähler und 5 Vorlagen im Schnitt und gehört zu den schnellsten Akteuren der Liga. Das bewies er besonders eindrucksvoll beim letztwöchigen Overtime-Sieg gegen Ligaprimus Schwelm, als das 1,85 Meter große Leichtgewicht unglaubliche 42 Zähler auflegen konnte. Bei der 70:77-Hinspielniederlage in Bochum mussten sich die Titans noch nicht mit Washington beschäftigen. Aber Amerikaner Zach Haney ist den Gastgebern bereits bekannt. Auch Haney überzeugte gegen Schwelm mit 33 Punkten und 16 Rebounds. Es werden sonntags also zwei sehr selbstbewusste Mannschaften aufeinandertreffen, die auf ihre grandios erkämpften Erfolge des letzten Wochenendes aufbauen möchten.

Bei den Titans wollen zudem Daniel Kirchner und Sebastian Heck ihre aufsteigende Formkurve der letzten Wochen weiter bestätigen. Neben den etablierten Leistungsträgern Georg Voigtmann (15.5 Pkt, 11.1 Reb), Lennard Larysz (13.1 Pkt, 4.7 Ast) und Eric Palm (17.8 Pkt) braucht es über die finalen sieben Partien der Hauptrunde auch Leistungen der anderen „Elberiesen“, um die Playoffs zu erreichen und damit gleichzeitig die Abstiegsrunde zu vermeiden. Oldenburg sitzt den Titans mit nur einer Niederlage mehr auf dem Konto nämlich im Nacken. Gleichzeitig sind der Tabellendritte Sandersdorf und auch Bochum nur zwei Siege entfernt.

Neben dem heißen Tanz auf dem „Parkett“ kommt es sonntags übrigens auch zu einem überaus interessanten Duell an der Seitenlinie. Bochums Banobre war während der Elitetrainer-Ausbildung von Strauß bekanntermaßen jahrelang dessen Mentor. Nun begegnen sich beide auf Augenhöhe und der ehemalige Schüler Strauß möchte in waschechter „Star Wars-Manier“ seinem früheren „Meister“ unbedingt den Sieg abtrotzen. „Wir pflegen immer noch ein sehr gutes Verhältnis, sind beide von Basketball besessen und telefonieren mehrmals die Woche. Umso mehr freue ich mich auf dieses Duell mit Felix“, so der Titans-Headcoach voller Vorfreude.

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Fazit vom Wochenende: Dreifacher Derby-Sieger!

Es war das Wochende der Derbys für die Dresden Titans. Gleich dreimal ging es gegen Mannschaften des MBC aus Weißenfels.

Im vielleicht spannendsten Heimspiel der vergangenen Jahre gegen Sandersdorf hielt es in der Schlussphase niemanden auf den Sitzen. Vor allem, als Eric Palm mit einem wilden Dreier in der zweiten Overtime die bereits siegessicheren Sixers eiskalt erwischte. Das war hollywoodreife Basketball-Dramaturgie in Dresdens Margon Arena und zudem der sechste Heimerfolg in Serie!

Es war aber nicht der einzige Erfolg gegen ein Team des MBCs (Sixers sind Kooperationsverein der Wölfe). Auch die U14 setzte sich in der Mitteldeutschen Liga gegen die Basketballer aus Weißenfels mit 67:46 durch. Das i-Tüpfelchen setzten dann die U19-Jungs der NBBL, als sie die MBC Academy in Deutschlands höchster Jugendspielklasse mit 86:84 besiegen und damit einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen konnten. Fazit: Dreimal MBC, dreimal gewonnen und damit dreifacher Derbysieger!

Die JBBL (U16-Jugend Bundesliga) konnte indes ihr Spiel gegen Higherlevel  Berlin leider nicht gewinnen. Die Nachwuchsspieler von Coach Stefan Mähne mussten sich knapp mit 67:69 geschlagen geben und haben nun harte Wochen vor sich. Über die letzten sechs Spieltage in der Relegation will sich das Team zumindest noch eine gute Ausgangsposition für mögliche Play-Downs sichern, um die Liga erneut zu halten.

Neben dem Basketball nahm zudem Titanius am Ski-Weltcup teil und schlug sich tapfer bei der Maskottchen-WM;)

ProB: Derby-Wahnsinn mit 3 x OT!

Dresden Titans gewinnen mit 101:97 nach dreifacher Verlängerung gegen die BSW Sixers (18:18, 11:14, 19:21, 29:24, 8:8, 10:10, 6:2) | In einem packenden Derby entscheidet Routinier Eric Palm mit seiner „Abgezocktheit“ und wichtigen Würfen das Spiel

Dresden, 10.01.2020 –  Es sollte ein ganz besonderer Freitagabend für die Dresden Titans und deren Fans in der heimischen Margon Arena werden. Denn zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gastierten die BSW Sixers als designierter Derby-Gegner in der sächsischen Landeshauptstadt. Und das Ost-Derby wurde den Erwartungen vollends gerecht. Vor allem die Schlussphase war dramatisch und nicht arm an Highlights. In seinem bisher vielleicht besten Spiel als „Titan“ hatte Georg Voigtmann im allerletzten Angriff bereits den Sieg auf den Fingerspitzen, konnte jedoch nicht verwandeln. US-Profi Eric Palm übernahm dann in den drei folgenden Verlängerungen das Zepter, erzielte mehrere immens wichtige Treffer und besiegelte mit seiner „Coolness“ die Niederlage von Sandersdorf.

Georg Voigtmann – Bild: Ralf Zimmermann

Dabei verkauften selbige sich ohne Topscorer Ferdinand Zylka teuer. Die Veteranen Luka Petkovic (22 Pkt, 5 Ast) und Justin Smith (18 Pkt, 15 Reb) standen durch Zylkas Abwesenheit deshalb noch mehr im Fokus der Angriffsbemühungen der Sixers. Vor allem Petkovic startete sehr fokussiert in die Partie und stellte mit zwei Dreiern früh seine Wurfstärke unter Beweis. Aber auch die Titans konnten mit Palm (26 Pkt, 6 Ast) wieder auf die Dienste ihres erfahrensten Mannes zurückgreifen. Zusammen mit Voigtmann (32 Pkt, 20 Reb) und Sebastian Heck (17 Pkt, 7 Reb) erkämpfte der smarte Amerikaner ein 18:18-Unentschieden nach 10 Minuten. Ins zweite Viertel starteten die Sixers dann mit zwei herrlich herausgespielten Distanzwürfen. Aber Voigtmann konnte von „Downtown“ antworten und hielt Dresden auch über starke Verteidigung am Brett im Spiel. Insgesamt blieben die Titans allerdings zu inkonsequent in vielen ihrer gut herausgespielten Angriffe und lagen zur Halbzeit deshalb knapp mit 29:32 zurück.

Der Auftakt aus der Pause gelang dann dank Heck-Dreier nach Maß. Doch der eiskalte Petkovic antworte postwendend mit seinem eigenen „Triple“. Die Titans verloren im Anschluss etwas den Faden. Uninspirierte Ballverluste und schlechte defensive Zuordnung bescherten den Gästen immer wieder leichte Punkte. Vor allem Heck und Voigtmann war es in dieser schwierigen Phase zu verdanken, dass die Gäste nicht davonziehen konnten. Auch Daniel Kirchner (14 Pkt, 6 Ast) wurde offensiv zunehmend aggressiver und bereitete Sandersdorf mit seinem schnellen Zug zum Korb immer wieder Probleme. Dennoch konnten die Sixers die Führung vor dem letzen Viertel auf 53:48 erhöhen. Im finalen Abschnitt verloren die Spielmacher Dresdens dann zu häufig das Leder und machten die Gäste so über einfache Punkte im Schnellangriff stark. Voigtmann hielt indes mit Traumquote von der Dreierlinie (5/8 3er) weiter dagegen. Auch Palm biss die Zähne zusammen und erzielte trotz elitärer Defense durch Marko Krstanovic (15 Pkt, 6 Ast, 8 Reb) wichtige Zähler beim Zug zum Korb. Die Titans konnten wiederum Krstanovic und Marco Rahn (19 Pkt) scheinbar nicht mehr auf dem Weg in die Zone stoppen. Headcoach Fabian Strauß griff deshalb Mitte des Viertels zu zwei Auszeiten. Aus dieser stürmten im Anschluss Kirchner und Heck mit blitzschnellen neun Punkten. Eine Minute vor Ultimo verkürzte dann Palm von außen auf 75:76. Lennard Larysz (7 Pkt, 5 Ast, 11 Reb) erzielte vier Sekunden vor der Sirene sogar den wichtigen Korbleger zum Ausgleich. Voigtmann hatte schließlich im allerletzten Angriff der regulären Spielzeit den Sieg auf den Händen, verlegte jedoch dramatisch in Brettnähe.

Dresden wirkte nach dieser Aufholjagd in der Verlängerung zunächst kraftlos und fing sich gleich zwei Dreier ein. Aber Kirchner antwortete mit fünf Zählern. Die Führung wechselte im Anschluss gleich viermal, ehe Palm an der Linie zum 85:85 und zur zweiten Verlängerung ausglich. Die Kraft ließ in der Folge auf beiden Seiten nochmal deutlich nach. Auf Seiten Sandersdorfs avancierte indes Krstanovic mit einem wichtigen Dreier zum Helden. Aber Palm hatte andere Pläne und schickte das Spiel mit einem Wahnsinns-Wurf im Seitwärtsfallen in die dritte Overtime. Und Dresdens Nummer Eins schulterte weiter die Verantwortung, brachte seine Farben final in Front. Der Rest des Teams verteidigte bissig und erfolgreich gegen mittlerweile dezimierte Sixers. Mehrere Steals und abschließende Freiwürfe Voigtmanns besiegelten den 101:97-Derbysieg der Titans!

Die Halle stand nachfolgend natürlich Kopf und über 1300 Fans zelebrierten diese unglaubliche Begegnung. Ein erschöpft wirkender, aber zufriedener Coach Strauß dankte den Anhängern für die Unterstützung und fand noch klare Worte in seiner Kurzanalyse: „Über drei Viertel war es ein ziemlicher Krampf. Dann wurden wir vor allem in der Defense smarter. Am Ende waren es einige Big-Shots, die über das Spiel entschieden haben. Es war ein dreckiger Sieg, aber gerade deshalb umso wichtiger.“

Beste Werfer:

Dresden:                            Voigtmann (32 Punkte), Palm (26), Heck (17)

Sandersdorf:                     Petkovic (22), Rahn (19), Smith (18)

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Dresden Titans

ProB: Titans wollen den Derby-Sieg!

Dresden Titans laden diesen Freitagabend, den 10.01.2020 um 20:00 Uhr zum Derby gegen die BSW Sixers | In der Margon Arena wollen die Titans ihre Heimserie auf sechs Siege in Folge ausbauen

Dresden, 08.01.2020 –  Diesen Freitag kommt es nach der Feiertagspause zum Wiedersehen der Dresden Titans mit ihren Fans. Vor heimischer Kulisse in der Margon Arena empfangen die „Elberiesen“ alte Bekannte. Derby-Rivale Sandersdorf reist nämlich zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in die sächsische Landeshauptstadt und fordert die Titans erneut zum ostdeutschen Prestige-Duell. Dabei konnten die BSW Sixers neben dem Hinspiel (74:71) auch die vier vorangegangenen Auflagen des Derbys für sich entscheiden. Dresden ist dafür seit mittlerweile fünf Spielen in Serie zuhause ungeschlagen und brennt nach der knappen Auswärtsniederlage in Itzehoe (72:75) auf schnellstmögliche Wiedergutmachung. Die Vorzeichen deuten also auf einen heißen Tanz hin.

Zudem hat Erstligist und Kooperationsverein SYNTAINICS MBC aufgrund des Pokalwochenendes spielfrei. Deshalb ist davon auszugehen, dass die meisten Doppellizenzspieler der Sixers auch in Dresden „am Ball“ sein werden. Namentlich sind das neben dem noch immer verletzen Benedict Turudic vor allem Ferdinand Zylka und Marko Krstanovic, die in der ProB-Nordstaffel zu den besten Deutschen auf ihrer Position gehören. Vor allem Zylka ist ein unwiderstehlicher Schütze und Punktesammler. Unglaubliche 9,1 Mal wirft er pro Spiel von der Dreierlinie und trifft solide 36,3 Prozent von außen. Im Schnitt erzielt der 1,91 Meter große Shooting Guard 20,2 Zähler pro Partie. Kollege Krstanovic fällt da eher in die Kategorie des Vorbereiters. Mit 9,9 Punkten und starken 6,6 Assists pro Partie belebt der 1,97 Meter große Spielmacher den Angriff der Sixers auf vielfältige Art und Weise. Aber auch defensiv ist Krstanovic mit durchschnittlich 3,1 Steals ein echter „Kettenhund“. Neben den Jungspunden stehen mit Amerikaner Justin Smith (15,9 Pkt, 6,7 Pkt) und Kapitän Luka Petkovic (15,5 Pkt, 4,8 Ast) zusätzlich echte Veteranen im Team von Headcoach Sebastian Ludwig, die zu den absoluten Leistungsträgern gehören.

Marc Nagora vs Oldenburg
© R. Pesth

Gegen diese ausgewogene Mischung wird es für die Titans alles andere als leicht. Zumal die Einsätze von Eric Palm (leichte Rückenblessur) und Lennard Larysz (Sprunggelenk) vor Freitagabend noch fraglich sind. Bei eventuellem Ausfall würde dann mehr Verantwortung auf Daniel Kirchner und Bryan Nießen lasten, die schon gegen Itzehoe mehr Spielzeit gesehen hatten und zusammen 22 Punkte und 10 Vorlagen erzielen konnten.
Wichtigster Faktor wird allerdings erneut der Heimvorteil sein, welcher die „Titanen“ schon fünf Partien in Folge beflügeln konnte. Geschäftsführer Rico Gottwald möchte diesen positiven Trend natürlich fortsetzen. „Wir wollen die Margon Arena weiter als Punktelieferant nutzen und unsere Heimstärke etablieren. Vor allem in prestigeträchtigen Duell gegen die Sixers.“

Pressedienst
Dresden Titans

 

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
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