ProB: Titans verschlafen Start, verlieren Spiel

Dresden Titans verlieren auswärts gegen LOK Bernau mit 76:89 (12:29, 25:27, 24:18, 15:15) | Bernaus Amerikaner Dan Oppland (29 Punkte) brilliert, Dresdens Aufholjagd beginnt zu spät

 Bernau, 14.02.2020 – Die Dresden Titans mussten am Freitagabend zu ihrem „Valentins-Date“ mit LOK Bernau Veilchen der anderen Art einstecken. Zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga wurden die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt von wacheren Randberlinern gerade im ersten Viertel regelrecht verprügelt. Dem enorm hohen Rückstand mussten die „Titanen“ dann die gesamte Spieldauer über hinterherlaufen. Und in der zweiten Halbzeit kämpften sich die Titans tatsächlich nochmal auf 10 Zähler heran. Die Kraft reichte letztlich jedoch nicht für das „Comeback“ und auch den direkten Vergleich (88:81-Sieg im Hinspiel) halten nun die Bernauer. Jetzt stehen Dresdens Korbjäger in den finalen zwei Begegnungen unter Zugzwang, um noch die Playoffs erreichen zu können.

Eric Palm beim Zug zum Korb ©P. Cherubim

Die Partie begann wie schon angedeutet denkbar schlecht für die angereisten Dresdner. Ein bockstarker Dan Oppland glühte förmlich und brachte seine Farben schnell mit 9:0 in Front. Auch ein Timeout durch Titans-Coach Fabian Strauß sollte keine Linderung verschaffen. Im Gegenteil. Über ihre starke Big-Man-Rotation aus Oppland, Kresimir Nikic und Till Isemann kamen die LOK-Akteure immer wieder zu zweiten Chancen und einfachen Körben in Brettnähe (12:29 nach den ersten 10 Minuten). Auch im zweiten Viertel wollte keinem Dresdener bis auf Eric Palm offensiv irgendetwas gelingen. Dafür trafen die Bernauer über Till Hornscheid (drei Dreier), Oppland und Nikic weiter aus allen Lagen und extrem hochprozentig von der Freiwurflinie (27 von 30 Freiwürfen). Zur Halbzeit schien die Messe beim Stand von 37:56 deshalb fast schon gelesen.

Sebastian Heck beim Leger © P. Cherubim

Doch diese Titans-Mannschaft gibt sich nie auf und so starteten die Jungs eine fulminante Aufholjagd. Vor allem der treffsichere Palm (25 Punkte, 5 Dreier) und der engagierte Sebastian Heck (15 Punkte, 5 Rebounds) konnten mit ihrer Energie und Aggressivität Öl ins Feuer des Comeback-Versuches gießen. Vor dem finalen Durchgang lagen die „Elberiesen“ plötzlich nur noch mit 61:74 zurück. Die zahlreichen mitgereisten Fans und Forza Blue-Mitglieder witterten bei nur noch 10 Punkten Rückstand Morgenluft. Doch der überragende Oppland (29 Punkte) und LOK-Coach René Schilling hatten stets die passende Antwort parat und brachten den Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit.

Nach dem Spiel musste Strauß die überzeugende Leistung des Gegners anerkennen: „Sie haben uns heute das Leben zur Hölle gemacht. Wir waren zu Spielbeginn einfach nicht bereit und das Paket, was wir dann durch den Rückstand mit uns herumschleppen mussten, erwies sich als zu schwer. Unsere nächsten beiden Spiele müssen wir nun gewinnen, um nicht auf Bangen und Hoffen angewiesen zu sein. Deshalb gilt es jetzt, Fehler zu analysieren und bestmöglich vorbereitet in die kommenden Wochen zu gehen.“

Statistik:

Dresden:             Palm (25 Punkte), Heck (15), Voigtmann (12 Pkt, 10 Reb)

Bernau:               Oppland (29 Pkt, 10 Reb), Nikic (22 Pkt, 7 Reb)

Pressedienst
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