ProB: Titans wollen Serie starten

Dresden Titans treten Samstag, den 25.01.2020 um 19:30 auswärts bei den Iserlohn Kangaroos an | Nach zwei Siegen in Folge wollen Dresdens Korbjäger die Erfolgsserie weiter ausbauen

Dresden, 23.01.2020 –  In den vergangenen Wochen gab es für die Dresden Titans bei zwei aufeinanderfolgenden Heimsiegen stets Grund zum Jubeln. Erst wurden die BSW Sixers im Ost-Derby mit 101:97 nach dreifacher Verlängerung nach Hause geschickt. Dann konnte sich die Truppe von Coach Fabian Strauß souverän mit 95:80 gegen Bochum durchsetzen. In der heimischen Margon Arena stehen die „Titanen“ damit bei acht Siegen aus neun Spielen. Diesen Samstag müssen Dresdens Korbjäger zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga allerdings wieder auswärts aktiv werden. Gegen die Iserlohn Kangaroos wollen die Titans endlich ihre Auswärtsschwäche ad acta legen und den Vorsprung auf die Playdown-Plätze vergrößern.

Auf genau solch einem ungeliebten Abstiegsplatz befinden sich mit zurzeit nur fünf Siegen die „Kängurus“. Die mit einem Durchschnittsalter von 25,3 Jahren erfahrenste Truppe der ProB-Nordstaffel musste in einer bislang durchwachsenen Saison einige harte Niederlagen einstecken (zuletzt 60:79 in Itzehoe). Dennoch weisen die von Milos Stankovic gecoachten Iserlohner auf vielen Positionen ein hohes Maß an Qualität auf. Die beiden Deutschamerikaner Chris Frazier und Elijah Allen führen die Mannschaft im Scoring mit insgesamt 28,3 Punkten im Schnitt an. Vor allem Frazier glänzt dabei mit Quoten von 47,2 Prozent aus dem Feld, 40,6 Prozent von der Dreier- und 93,8 Prozent von der Freiwurflinie. Auch der kroatische Center Jozo Brkic ist mit seiner Erfahrung und Physis immer noch extrem wertvoll für das Team.

Samstagabend wird Brkic indes alle Hände voll zu tun haben. Denn mit Titans-Center Georg Voigtmann gastiert einer der besten Pivoten der Nordstaffel im Sauerland. Mit 15,4 Zählern und satten 11 Rebounds legt der gebürtige Eisenacher allabendlich ein „Double Double „ auf. Auch Lennard Larysz’ Formkurve zeigte im letzten Sieg Dresdens stark nach oben. Mit sechs getroffenen Dreiern feierte der Spielmacher ein neues ProB-„Career-High“ von außen. Nicht so gut von der Dreierlinie lief es dagegen für den sonst sehr zuverlässigen Schützen Eric Palm. Dresdens Lieblingsamerikaner traf gegen Bochum keinen seiner sieben Versuche von „Downtown“. Palm zog entsprechend Konsequenzen und rasierte nach langer Zeit seinen Bart ab. Ob dieser Aberglaube gegen Iserlohn für eine bessere Quote reicht, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall gehen die „Elberiesen“ mit breiter Brust in die kommende Begegnung. Die Spieler wissen um die Bedeutung jedes der noch sechs verbleibenden Hauptrundenspiele. Oldenburg steht mit einer Niederlage weniger auf dem Konto weiterhin nur knapp hinter den Titans. Das Gesamtklassement ist eng zusammengerückt. Lediglich Schwelm und Itzehoe sind dem Rest der Nordstaffel etwas enteilt und dürften sicher in den Playoffs sein. Die restlichen Platzierungen sind noch völlig offen und hart umkämpft. Deshalb erwartet Titans-Manager Rico Gottwald vollste Konzentration der Profis. „Dieses Spiel ist eine großartige Gelegenheit, den Schwung der letzten Heimerfolge auswärts mitzunehmen und auch dort unsere Stärken auszuspielen.“

Pressedienst
Dresden Titans

 

Bilder: R. Pesth

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