Update JBBL und NBBL

Viel ist für die beiden leistungsorientieren Nachwuchsmannschaften der Dresden Titans in den letzten Wochen passiert. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt versuchte die NBBL noch in der Aufstiegsrunde die Playoffs der A-Gruppe zu erreichen. In bislang drei hart umkämpften Spielen konnte die U19 Dresdens jedoch keine Punkte mitnehmen, was einen Spieltag vor Schluss bereits das Aus bedeutet. Die JBBL kämpfte dagegen um eine möglichst aussichtsreiche Position in der Relegationstabelle und um den Heimvorteil in der Abstiegsrunde.

Dies ist der Titans-U16 auch bravourös gelungen. Die letzten vier Partien wurden alle gewonnen und damit kletterten die Jungspunde noch auf den vierten Rang. Im Überkreuz-Vergleich mit der anderen Nordgruppe treffen die Jugendbundesligisten nun auf die Sharks Hamburg. Auftakt ist bereits diesen Sonntag, den 08.03.2020 um 11:30 Uhr am Schulcampus Tolkewitz. Gespielt wird im Modus „Best-of-three“. Das heißt, welche Mannschaft als erstes zwei Siege einfährt, gewinnt die Playdown-Runde und bleibt damit in Deutschlands zweithöchster Nachwuchsspielklasse. Unabhängig vom Ergebnis diesen Sonntag werden die Spieler von Stefan Mähne am darauffolgenden Wochenende nach Hamburg reisen müssen, um dort hoffentlich schon den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Auch die NBBL hat nochmal eine weite Auswärtsfahrt vor sich. Die U19 reist am Sonntag nach Hagen und triff dort um 15:00 Uhr auf die Phoenix Hagen Juniors. Das Hinspiel vergangenen Sonntag konnten die Nachwuchsbundesligisten leider nicht gewinnen (69:85). In einem beherzten Auftritt konnten die Titans nach horrendem dritten Viertel (10:21) drei Minuten vor Schluss nochmal auf 69:74 verkürzen. Doch die Gäste unterstrichen ihre A-Gruppen-Ambitionen im Anschluss eindrucksvoll und qualifizierten sich mit dem Sieg bereits vorzeitig für die Playoffs.

Dennoch will Dresden im für sie tabellarisch bedeutungslosen letzten Saisonspiel nochmal beherzt auftreten und das Debütjahr in Deutschlands höchster Nachwuchsspielklasse angemessen ausklingen lassen. Das haben sich die Jungs nach dem Klassenerhalt und zwischenzeitlich sieben Siegen in Folge auch mehr als verdient.