ProB: Titans verlieren gegen Schwelm

Dresden, 17.02.2019 – Vor über 1750 Zuschauern zelebrierten die Dresden Titans am Sonntagnachmittag den „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ in der Margon Arena. Die starke Heimkulisse verhalf jedoch nicht zum ersehnten Heimsieg. Die EN Baskets Schwelm entschieden die Partie im letzten Viertel für sich und qualifizierten sich am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorzeitig für die Playoffs. Die „Elberiesen“ sind indes am letzten Spieltag nun auf Schützenhilfe aus Sandersdorf angewiesen, wenn sie noch irgendwie in die Meisterschaftsrunde rutschen wollen.

 Dabei war beiden Mannschaften die Nervosität und der Druck von Beginn an anzumerken. Die Teams trafen die ersten sechs Minuten nur unterdurchschnittlich aus dem Feld und produzierten einige unnötige Ballverluste. Auf Seiten der Titans zeigten sich aber Julian Scott (15 Pkt, 7 Reb, 6 Ast) und Arne Wendler (5 Pkt, 2 Stl) zum Ende des Viertels von ihrer treffsicheren Seite, während Gäste-Point Guard Niklas Geske (12 Pkt, 5 Ast) mit Freiwürfen noch zum 16:16-Ausgleich punktete. Das zweite Viertel wurde dann standesgemäß mit einem krachenden Dunk durch Robert Kujundzic (12 Pkt, 5 Reb) eröffnet. Der Kroate traf in der Folge auch von außen und stellte auf dem Feld seine Vielseitigkeit unter Beweis. Schwelm blieb über Moritz Krume (8 Pkt, 5 Reb) und Eric Durham (19 Pkt, 5 Reb) jedoch immer in Schlagdistanz. In den letzten Sekunden vor der Halbzeit traf dann erst Kapitän Janek Schmidkunz (7 Pkt, 2 Ast)) für die „Titanen“ von außerhalb der Dreipunktlinie, ehe auf der Gegenseite David Ewald (3 Pkt, 2 Ast) mit der Sirene ebenfalls den Dreier versenkte und auf 32:33 verkürzte.

Die zweite Halbzeit erinnerte anschließend frappierend an das erste Viertel. Viele Turnover auf beiden Seiten erschwerten den Spielfluss. Die Begegnung wusste eher über Kampf und Verteidigung zu gefallen. Von der Bank kommend war es dann Helge Baues (13 Pkt, 5 Reb), der die Gastgeber mit fünf Zählern in Serie offensiv wieder ins Spiel brachte und einen 9:3-Lauf der „Titanen“ initiierte. Vor dem Schlussabschnitt konnte Dresden den Vorsprung deshalb auf 49:44 ausbauen. Dort zeigte dann Geske schnell, warum er bereits in der BBL gespielt hatte. Seiner Geschwindigkeit auf dem Weg zum Korb war nur schwer beizukommen. Auch Durham blieb weiter gefährlich und holte in der 35. Minute per Dreier die Führung für die Baskets. Im Anschluss taten sich die Mannen aus Elbflorenz im Angriff schwer, während Schwelm die Führung an der Freiwurflinie auf fünf Punkte ausbauen konnte. Nach einem Timeout durch Markus Röwenstrunk kämpften sich die Titans aber über Baues und Schmidkunz wieder zurück und zwangen Gästecoach Falk Möller ebenfalls zur Auszeit. In den dramatischen letzten zwei Minuten erspielten sich die Baskets zunächst eine knappe 2-Punkte-Führung an der Freiwurflinie. Im dann entscheidenden Angriff der Partie erzwang Schwelm einen Ballverlust und Dresden war gezwungen mit Fouls die Uhr anzuhalten. Durham verwandelte jedoch die Freiwürfe und tütete den 68:64-Sieg ein.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zeigte sich nach dem Abpfiff natürlich enttäuscht, machte der Mannschaft jedoch keinen Vorwurf: „Die Jungs haben heute wirklich alles hineingeworfen. Vielleicht waren wir sogar etwas übermotiviert.“ Warum es am trotzdem nicht gereicht hat? „Gerade in den Schlussminuten hat man gemerkt, dass auf unseren Schultern noch mehr Druck lastete, als bei den Schwelmern“, so Müller in seiner Analyse. Durch die Niederlage Itzehoes gegen Wedel (70:82) haben die Elbstädter nun zumindest noch theoretische Chancen auf die Playoffs. Dazu müssten nächste Woche die Sixers gegen Bochum gewinnen und Dresden gegen Itzehoe auswärts den Sieg holen.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (15), Baues (13), Kujundzic (12)

Schwelm:            Durham (19), Geske (12), Krume (8)

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Dresden Titans

ProB: Lebenshilfe-Gameday: Spannung inklusive

Dresden, 14.02.2019 – Der 21. und damit vorletzte Spieltag der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB markiert zugleich das letzte Heimspiel der Dresden Titans in der Hauptrunde. Gegen den direkten Tabellennachbarn EN Baskets Schwelm sind die „Titanen“ wie schon vergangene Woche in Bochum zum Siegen verdammt. Denn der Kampf um die Playoffs ist so eng und spannend wie nie. Da trifft es sich gut, dass zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ besonders viele Anhänger der Blau-Weißen in der Margon Arena erwartet werden. Bereits 1000 Karten sind im Vorverkauf erstanden worden, darunter über 500 Tickets für den „Lebenshilfe-Fanblock“. Das Thema Inklusion wird Sonntag dann auch durch zahlreiche Helfer des Lebenshilfe e.V. (z.B. am Einlass, als Hallenwischer) immer präsent sein.

Die Gäste werden derweil höchstwahrscheinlich nicht viel Zeit haben, auf die Rahmenbedingungen des Spieltags zu achten. Denn die Mannschaft von Cheftrainer Falk Möller kämpft mindestens ebenso verbissen um den Einzug in die Meisterschaftsendrunde wie die Titans. Es geht dabei nicht nur um Sieg oder Niederlage, sondern auch noch um den direkten Vergleich. Im Hinspiel gewann Möllers Equipe mit 88:79. Sollten die „Elberiesen“ also mit 10 oder mehr Punkten Differenz gewinnen, dann ginge jener Vergleich an die Gastgeber. Und damit auch der bessere Tabellenplatz. Die Westfalen um Kapitän und Ex-BBL-Spieler Niklas Geske (20,0 Pts, 6,6 Ast) werden in jedem Fall alles daransetzen, im Klassement weiter vor Dresden bleiben.

Natürlich sind die „Titanen“ ebenfalls aufs Äußerste motiviert. „Wir stehen bildlich gesprochen noch immer mit dem Rücken zur Wand, genau wie letzte Woche gegen Bochum“, so Titans-Kapitän Janek Schmidkunz bei der Pressekonferenz unter der Woche. „Aber der Druck kann für uns auch Gutes bedeuten“, so Schmidkunz weiter, „denn wir sind ein heimstarkes Team und haben diese Saison schon des Öfteren sehr gute Leistungen vor heimischen Publikum abgeliefert.“ Luka Kamber, Topscorer der Titans beim Sieg in Bochum, bläst ins selbe Horn: „Wir sind definitiv in der Lage jeden Gegner zu Hause zu schlagen. Ich habe richtig Bock auf das Spiel und auf die Kulisse!“

Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk spricht von einer „schweren Aufgabe“. Aber wie Kamber setzt auch er auf die erwartet große Kulisse: „Für Schwelm geht es am Sonntag um genauso viel, wie für uns. Wenn wir alle zusammenhalten ist aber sogar der direkte Vergleich möglich.“ Dieser bestmögliche Ausgang wäre natürlich in Sinne aller Anhänger und Fans der Titans. Doch wirklich Gewissheit über Abstiegsrunde oder Playoffs kann es erst am letzten Spieltag gegen Itzehoe geben. Denn die Tabellenkonstellation lässt selbst bei den wildesten Rechenspielen noch keine frühere Erkenntnis zu. Spannend wird es deshalb allemal!

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Dresden Titans

ProB: Titans mit extrem wichtigen Sieg!

Bochum, 09.02.2019 – Zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga standen die Dresden Titans sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage bei Gastgeber Bochum hätte schon fast mit Gewissheit die Playdowns (Relegation) bedeutet. Doch nach ihrem ersten Auswärtserfolg in Essen zu Beginn des Jahres können Dresdens Basketballer endlich erneut in der Fremde punkten. Dank einer starken Dreierquote (13/32 – 41 %) und einer geschlossenen Teamleistung ließen die Blau-Weißen ab der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen. Damit haben die „Titanen“ in den letzten zwei Spielen der regulären Saison noch alle Chancen im engen Klassement der ProB-Nordstaffel auf einen Playoff-Platz zu rutschen.

Dabei startete die Partie für die Titans denkbar schlecht. Über Montrael Scott (13 Pkt, 7 Ast) und Eduard Arques (25 Pkt, 5 Reb) starteten die hochmotivierten Gastgeber mit 9:0 und zwangen Gäste-Coach Markus Röwenstrunk bereits nach vier Minuten zur ersten Auszeit. Doch der VfL dominierte über Arques weiter nach Belieben unter den Brettern und erspielte eine deutliche 27:15-Führung zur Viertelpause. Röwenstrunk stellte in der Folge auf eine Zonenverteidigung um und der taktische Kniff machte sich auch dank der schlechten Trefferquote Bochums von außen unmittelbar bezahlt. Die Mannen aus „Elbflorenz“ trafen ihrerseits ihre Dreier und holten Punkt um Punkt auf. Zur Halbzeit war die Partie folglich mit 38:38 unentschieden.

Im zweiten Durchgang zeigte Arques weiter seine offensive Vielseitigkeit und punktete von innen wie außen. Aber Luka Kamber (16 Pkt, 4 3er) und die Titans als Team blieben weiter treffsicher von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Spielmacher und Kapitän Janek Schmidkunz (13 Pkt, 8 Ast) lieferte konstant präzise Anspiele und fand immer wieder die offenen Schützen. Vor den finalen 10 Minuten führten die Gäste dementsprechend mit 60:56. Und im Gegensatz zu letzter Woche erfolgte im vierten Viertel kein Einbruch wie gegen Münster. Im Gegenteil: Die Elbstädter stürmten mit einem 13:4-Run aufs Parkett und Bochums Trainer Gary Johnson brauchte das Timeout. Die Titans blieben im Angriff indes über Kamber und Julian Scott (15 Pkt, 9 Reb) weiter konstant gefährlich und die SparkassenStars fanden keine wirkliche Lösung gegen die Zone. Dresden gewann verdient mit 82:69.

Für Röwenstrunk war es ein wichtiger und verdienter Erfolg. „Klar sind wir nicht gut ins Spiel gekommen. Besonders Arques hat uns große Problem bereitet“, gibt der 40-jährige nach der Partie zu. „Aber die Umstellung auf Zone hat definitiv gewirkt. Natürlich haben wir dabei auch von der schlechten Quote Bochums profitiert. Doch wir haben das als Team taktisch sehr gut umgesetzt.“ Mit Hinblick auf die verbleibenden Spiele gibt sich Röwenstrunk kämpferisch: „Wir wissen, dass es Siege braucht, um in Sachen Playoffs noch etwas zu reißen. Jetzt fokussieren wir uns auf Schwelm und wollen nächste Woche natürlich unbedingt den Heimsieg.“

Beste Punktesammler:

Dresden:             Kamber (15), Scott (15), Schmidkunz (13)

Bochum:             Arques (25), M. Scott (13), Perez (12)

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Dresden Titans

ProB: Schweres Spiel in Bochum erwartet

Dresden, 08.02.2019 – Die unfassbar spannende Schlussphase der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist da! Noch drei Spiele stehen aus, bevor für vier Mannschaften die gefürchtete Relegation in den Playdowns (und damit der potentielle Abstieg) dräut, während die verbleibenden acht Mannschaften gegen ihre Pendants aus der Südstaffel um den Aufstieg in den Playoffs kämpfen. Zum 20. Spieltag der ProB-Nordstaffel verschlägt es die Dresden Titans dabei zum VfL SparkassenStars Bochum, welcher nur zwei Siege vor den „Titanen“ in der Tabelle rangiert. Schon allein aufgrund der prekären Ausgangslage verspricht die Partie deshalb Höchstspannung. Nimmt man das Hinspiel als Gradmesser (damals knapper 78:75-Heimsieg für die Titans), verspricht das Rückspiel ein absoluter Kracher zu werden.

Indes wissen die Gastgeber natürlich um die eklatante Auswärtsschwäche der „Elberiesen“, welche bislang nur eins von 9 Spielen in der Fremde gewinnen konnten (gegen Schlusslicht Essen). Zudem stehen Bochums Spieler mutmaßlich unter weniger Druck. Das letztwöchige Derby gegen Schwelm konnte die Truppe von Headcoach Gary Johnson für sich entscheiden (80:70) und mit zwei Siegen Vorsprung vor Dresden im Klassement verfügen die „Pötter“ zweifellos über die bessere Ausgangslage. Dennoch müssen die ehemaligen „Astrostars“ nicht in die Kristallkugel blicken, um zu erfahren, dass Kapitän und „Floor General“ Felix Engel (12,4 Pts, 5,5 Ast) weiterhin verletzungsbedingt ausfallen wird. Zumindest Marco Buljevic (9,5 Pts, 4,3 Ast) könnte nach seinem Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining Samstag aber wieder im Kader Johnsons stehen und die Lücke auf der Spielmacherposition adressieren.

Und von den Ausfällen des VfL sollte sich auf Dresdner Seite niemand täuschen lassen. So werden die großen Jungs der „Titanen“ alle Hände voll zu haben mit Florian Wendeler (13,9 Pts, 6,7 Reb), der in Engels Abwesenheit neben US-Profi Montrael Scott (16,4 Pts) immer mehr offensiv Verantwortung übernimmt. Dabei wird die oft zitierte „mentale Komponente“ eine große Rolle auf Seiten der Gäste spielen. Die letztwöchige Niederlage nach Verlängerung gegen Münster (67:75) hinterließ sicher auch in den Köpfen der Titans ihre Spuren.

Doch Dresdens Cheftrainer Markus Röwenstrunk akzeptiert keine Ausreden: „Das Spiel wird unglaublich schwer. Wir stellen uns auf eine sehr hart geführte Partie ein. In jedem Fall wollen wir den Kampf annehmen und ebenfalls physisch dagegenhalten. Und trotz der langen Anfahrt erwarte ich von den Jungs Vollgas. Sie sollen so spielen, als wäre es das letzte Spiel.“

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Dresden Titans

ProB: Titans unterliegen Münster in Overtime

Dresden, 03.02.2019 –    Zum Webneo-Gameday und 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga fanden sich über 1200 basketballbegeisterte Zuschauer in der Margon Arena ein, um die Dresden Titans im Heimspiel gegen die WWU Baskets Münster lautstark zu unterstützen. Und streckenweise spielten die „Titanen“ gegen den Tabellenführer hervorragenden Basketball. Leider schmolz im Schlussviertel ein vorher verdient herausgespielter Vorsprung immer weiter dahin, ehe die Münsteraner in der Verlängerung die Partie endgültig drehten und die Hausherren bei null Punkten hielten. Durch die Niederlage verpassten die Titans eine großartige Chance Boden im Playoff-Rennen gut zu machen und stehen in den letzten drei Saisonspielen nun noch mehr unter Druck.

 Dabei starteten die Gastgeber, angeführt vom Guard-Duo Janek Schmidkunz (15 Pkt) und Vesa Heinonen (5 Pkt, 4 Ast), furios mit einem 10:0-Lauf in die Partie. Gäste-Coach Philipp Kappenstein griff direkt zur Auszeit. Und die kurze Denkpause fruchtete bei den Gästen umgehend. Über Kapitän Jan König (9 Pkt, 6 Reb) und Malcom Delpeche (25 Pkt, 10 Reb) initiierten die Münsteraner ihrerseits einen 11:0-Run. Die Titans fingen sich jedoch wieder über die eingewechselten Robert Kujundcic (6 Pkt, 4 Reb) und Helge Baues (10 Pkt, 4 Reb), die für sofortige Impulse im Angriff sorgten. Zur Viertelpause führten die Titans entsprechend mit 22:15. In der Folge war es immer wieder der Brite Delpeche, der die „Titanen“ vor defensive Probleme stellte. Allein neun Punkte erzielte der athletische „Forward“ in den zweiten 10 Minuten. Doch die „Elberiesen“ steckten nicht auf und generierten konstant Punkte über Schmidkunz, Julian Scott (18 Pkt, 5 Reb) und Baues. Zur Halbzeit schrumpfte die Führung dennoch auf 34:33.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten Dresdens Basketballer dann zunächst den Vorpsrung wieder ausbauen. Gutes Zusammenspiel zwischen Schmidkunz und Scott führte immer wieder zu einfachen Punkten am Brett. Auch Arne Wendler (4 Pkt) und Luka Kamber (3 Pkt, 7 Reb) zeigten sich angriffslustig und zwangen Kappenstein nach fünf Minuten zur nächsten Auszeit. Anschließend wurde die Gangart auf beiden Seiten physischer und die Begegnung wurde häufiger für Freiwürfe unterbrochen. Aber die Gastgeber blieben über Bewegung abseits vom Ball variabler in der Offensive und erspielten sich vor dem vermeintlich letzten Akt einen 56:47-Vorsprung. Der Start in den letzten Durchgang begann dann dank vier schneller Zähler durch Delpeche denkbar schlecht für die Gastgeber. Röwenstrunk forderte direkt ein Timeout, um seine Truppe einzunorden. Dennoch traf Stefan Weß (8 Pkt, 8 Reb) im Anschluß von außen für die Baskets und gestaltete die Partie damit wieder völlig offen. König brachte die Gäste fünf Minuten vor Ultimo per Dreier sogar in Führung. Die Titans warteten zu diesem Zeitpunkt immer noch auf ihre ersten Punkte im Schlussviertel. Kurz darauf erlöste Scott endlich die darbenden Fans per Sprungwurf und beendete den 11:0-Lauf der WWU. Die anschließende Schlussphase blieb extrem spannend, die Führung wechselte mit beinahe jedem Angriff. Eine Minute vor Abpfiff brachte Scott die Gastgeber an der Linie mit einem Zähler in Front. Münsters Spielmacher Joseph Cooper (17 Pkt, 9 Ast) traf im Anschluss nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 67:67 und so ging das Spiel in die Verlängerung. Ebenjener Cooper und Delpeche schulterten den Tabellenführer in der Overtime. Auf Seiten der Blau-Weißen wollte indes kein Wurf von außen mehr fallen. Insgesamt blieben die Titans ohne Punkt und Münster brachte das Spiel mit 75:67 nach Hause.

Spieler und Anhänger blieben nach dem Schlusspfiff gleichermaßen ungläubig zurück. Titans-Geschäftsführer Jörn Müller machte in seiner Analyse klare Ursachen für das unglückliche Ende aus: „Im Schlussviertel konnten wir die Spannung in der vorher großartigen Verteidigungsarbeit leider nicht mehr aufrechterhalten. Natürlich wird es auch schwer, wenn du selbst fünf Minuten ohne Punkt bleibst. Dass eine Mannschaft wie Münster, die gerade einen unglaublichen Lauf hat, dann freier und selbstbewusster in den entscheidenden Momenten und der Verlängerung agiert, ist da fast schon logisch.“ Noch haben die Basketballer aus „Elbflorenz“ aber drei Spieltage Zeit, um gegen direkte Konkurrenten aus Bochum, Schwelm und Itzehoe die Playoffs irgendwie möglich zu machen.

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (18), Schmidkunz (15), Baues (10)

Münster:            Delpeche (25), Cooper (17), König (9)

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Dresden Titans

ProB: Schwere Prüfung gegen Tabellenführer

Dresden, 30.01.2019 – Noch vier Spiele stehen in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aus. Dann entscheidet sich, welche acht Mannschaften der Nordstaffel in den Playoffs um die Meisterschaft antreten und welche vier Teams in den Playdowns gegen den Abstieg spielen. Die Ausgangslage könnte beim Spiel der Dresden Titans gegen die WWU Baskets Münster kommenden Sonntag in der Margon Arena dabei nicht unterschiedlicher sein. Aufgrund einer verheerenden Auswärtsschwäche (zuletzt mit 63:88 in Oldenburg verloren) dümpeln die Titans trotz starker Heimbilanz (sieben Siege bei zwei Niederlagen) im Tabellenkeller herum. Die Aufsteiger aus Münster vermochten indes unglaubliche 10 ihrer letzten 12 Begegnungen zu gewinnen und katapultierten sich dadurch sogar an die Tabellenspitze. Trotz allem trennen beide Teams nur vier Siege und auch Dresdens Basketballer können noch aus eigener Kraft den Sprung unter die besten acht Mannschaften schaffen.

Gegen sehr selbstbewusste Münsteraner wird das jedoch alles andere als einfach. In der „Fahrradstadt“ ist nach dem Aufstieg aus der Regionalliga eine regelrechte Basketball-Euphorie entfacht worden. Bis zu 2700 Zuschauer wohnten den letzten zwei Heimspielen jeweils bei und eine ausgewogene Mischung aus „Lokalmatadoren“ und neu dazugestoßenen Profis sorgt für eine starke Identifikation bei den Fans. Besonders aufpassen müssen die „Titanen“ auf Jan König. Der 25-jährige Student trifft zwar nur 29,8 Prozent seiner Dreier, lötet diese aber in einer Frequenz wie James Harden auf den Korb. Und wenn er wie vergangene Woche gegen Sandersdorf heiß läuft (33 Punkte, 5 Dreier beim 87:78-Sieg), dann ist der 2,01 Meter große Kapitän der Baskets kaum bis gar nicht zu stoppen. Auch der US-amerikanische Spielmacher Joseph Cooper (13,2 Pts, 7 Ast – bester Vorlagengeber der Nordstaffel) und sein britischer Kollege Malcom Delpeche (10,8 Pts, 7,1 Reb) spielen gute Saisons auf ProB-Level.

Apropos gute Leistungen auf ProB-Level: Trotz des durchwachsenen Teamerfolgs präsentiert sich der zur Weihnachtspause nachverpflichtete Julian Scott in sehr guter Verfassung. So führt er in den sechs Spielen seit seiner Vertragsunterzeichnung bei den „Elberiesen“ die Mannschaft bei den Punkten (18,8), Rebounds (8,8) und Steals (2) an. Zudem ist der gebürtig aus Sacramento stammende „Big Man“ drittbester Vorlagengeber der „Titanen“ (2,5). Einzig bei der Dreierquote (4/19 – 21,1 Prozent) hapert es noch deutlich. Aber dieses Problem teilt das gesamte Team. Fallen die Würfe von außen, dann gewinnen die Titans. Diese Abhängigkeit vom Dreier prägt den modernen Basketball immer mehr. Bleibt zu hoffen, dass die „Blau-Weißen“ diesen Sonntag einen guten Tag aus der Distanz erwischen, um den sieghungrigen Gästen aus dem Münsterland adäquat Paroli bieten zu können.

Denn Illusionen gibt sich bei den Titans niemand hin. Um tatsächlich noch Chancen auf die Playoffs zu haben braucht es Siege. „Drei der letzten vier Partien müssen wir gewinnen. Dann können wir die Endrunde noch erreichen“, konkretisiert Jörn Müller die Ausgangslage. „Da würde es natürlich gut passen, wenn wir gleich das erste besagter vier Spiele für uns entscheiden könnten“, so der Titans-Geschäftsführer.

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ProB: Nichts zu holen im Emsland

Oldenburg, 27.01.2019 – Zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mussten die Dresden Titans ins weit entfernte Weser-Emsland reisen und sich den Baskets Juniors/Oldenburger TB stellen. Das Entwicklungs- und Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg rangierte in der Tabelle nur einen Sieg vor den Sachsen. Doch eine nach dem ersten Viertel suboptimale Leistung Dresdens verhinderte den Sprung zurück auf die Playoff-Ränge. Glänzend aufgelegte Oldenburger brachten den „Titanen“ gar die bisher höchste Saisonniederlage bei. Einzig Julian Scott erwischte mit 25 Punkten und 12 Rebounds bei 55 Prozent Wurfquote einen guten Tag. Als Mannschaft schossen die Gäste gruselige 37 Prozent aus dem Feld und verloren häufiger den Ball (19 Turnover), als sie Vorlagen erzielten (13 Assists).

Dabei erwischten die „Titanen“ trotz zu Beginn schlechter Wurfquoten und vieler Ballverluste beider Mannschaften den etwas besseren Start. So gingen die Gäste durch Helge Baues (9 Pkt, 5 Reb) und Julian Scott (25 Pkt, 12 Reb, 4 Stl) zunächst mit 6:0 in Führung. Doch nach fünf Minuten wechselte Juniors-Coach Artur Gacaev Kapitän Philip Zwiener (7 Pkt, 5 Reb) ein, der mit seinem Korbleger prompt einen 10:0-Lauf einleitete. Vor allem Nigel Pruitt (15 Pkt, 8 Reb) lief in dieser Phase mit zwei Dreiern heiß. Die Gäste konterten über Scott und Baues am Brett. Zudem stellte Bryan Nießen (3 Pkt) nach Steal und Dreier mit dem „Buzzer“ noch auf 16:13 zur Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten überzeugte vor allem die jungen Point Guards Piet Niehus (11 Pkt, 7 Reb, 5 Ast) und Fritz Hemschemeier (5 Pkt, 6 Ast) mit vielen Korbvorlagen und gut herausgespielten Dreipunktwürfen auf Oldenburger Seite. Die Titans generierten ausschließlich Punkte über Robert Kujundcic (5 Pkt) und Scott (zwischenzeitlich neun in Serie), während die Emsländer den Ball gut bewegten und über Marcel Keßen (17 Pkt, 12 Reb), Till Isemann (15 Pkt, 7 Reb) und Robert Drijencic (10 Pkt, 4 Ast) ausgeglichen „scorten“ und kontinuierlich ihren Vorsprung auf 40:28 zur Halbzeit ausbauten.

Die Gastgeber stürmten in der Folge förmlich aus der Kabine und vergrößerten über den starken Keßen und Zwiener zeitig den ohnehin formidablen Vorsprung. Dresden gelang es zu keinem Zeitpunkt eine Aufholjagd zu starten. Im Gegenteil: Oldenburg nutzte den Heimvorteil gnadenlos und spielte sich in einen Rausch. Vor dem finalen Durchgang führten die Baskets bereits mit 63:39. Das vierte Viertel blieb dann bloße Makulatur, es ereignete sich kein Basketball-Wunder mehr und die Hausherren beendeten die Partie souverän mit 88:63.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fand nach dem Abpfiff klare Worte für den Auftritt des Teams: „Gerade nach dem großartigen Heimspiel letzte Woche gegen Iserlohn fällt die Leistung heute deutlich ab. Wir haben das Rebound-Duell haushoch verloren [31:50] und einfachste Korbleger verlegt. So gewinnen wir nicht einmal gegen Essen.“ Dennoch weiß Müller um die besondere Situation in dieser immer noch eng beieinanderliegenden Nordstaffel: „Wir denken weiter von Spiel zu Spiel, das war auch die Maßgabe vor der heutigen Begegnung. Natürlich war das heute ein Rückschlag, aber wir können die Playoffs immer noch aus eigener Kraft erreichen.“ Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Tabellenführer Münster in der Margon Arena.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (25), Baues (9), Schmidkunz (7)

Oldenburg:        Keßen (17), Isemann (15), Pruitt (15)

 

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Dresden Titans

ProB: Titans vor wegweisender Partie in Oldenburg

Luka Kamber vs Nigel Pruitt im Hinspiel

Dresden, 24.01.2019 –  Zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga verschlägt es die Dresden Titans ins ferne Niedersachsen. Dort gastieren die Mannen von Headcoach Markus Röwenstrunk bei den Baskets Juniors/Oldenburger TB. Das Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg konnte über die letzten drei Wochen einen kleinen Lauf starten und drei Begegnungen in Folge gewinnen. Dadurch zogen die Norddeutschen in der Tabelle an den Titans vorbei und befinden sich im sehr spannenden Rennen um die acht Playoff-Plätze in der Nordstaffel hauchdünn vor den „Titanen“. Bei einem Sieg hätten die Mannen aus Elbflorenz den direkten Vergleich im Übrigen sicher (Hinspiel 80:64). Es geht also für beide Mannschaften um wichtige Zähler, auch mit Hinblick auf den möglichen Abstiegskampf in den Playdowns.

Aufgrund der Tabellensituation ist deshalb davon auszugehen, dass Juniors-Coach Artur Gacaev auf den Großteil seiner BBL-Talente zurückgreifen können wird, selbst wenn der „große Bruder“ und Bundesligazweite sonntags ebenfalls „ran muss“ (auswärts 15:00 Uhr gegen Braunschweig). In jedem Fall tummeln sich genug talentierte und etablierte ProB-Spieler im Kader, um jedem Gegner Paroli bieten zu können. Die große Konstante in dieser Spielzeit ist indes kein Deutscher, sondern der 24-jährige US-Profi Nigel Pruitt (14,6 Pts, 37,7% 3er), der bislang nur eine Partie verpasste. Kapitän und Ex-Nationalspieler Philipp Zwiener (11,1 Pts, 2,8 Ast) sorgt derweil für Routine und ist absolutes Vorbild in der jungen Truppe. Zudem spielen die Perspektivspieler Marcel Keßen (15,9 Pts, 7,3 Reb) und Robert Drijencic (13,5 Pts, 3,5 Ast) starke Saisons in der ProB.

Mit welchen Akteuren die Gastgeber am Wochenende dann tatsächlich auflaufen wird sicher nicht unerheblich für die Strategie von Röwenstrunk. Der smarte Übungsleiter wird sicher alle Eventualitäten mit einberechnen und sein Team bestmöglich auf die kommende Aufgabe vorbereiten. Jede Trainingseinheit, die er mit einem gesunden Janek Schmidkunz (im letztwöchigen Heimdebut nach Verletzung 16 Zähler) absolvieren kann, wird die Mannschaft weiterbringen. Auch der kurz vor der Weihnachtspause nachverpflichtete Julian Scott vertraut seinen neuen Mitspielern immer mehr. Beim Heimsieg gegen Iserlohn glänzte er mit sieben Korbvorlagen. Wenn das neu aufkeimende offensive Verständnis innerhalb der Truppe weiter aufblühen sollte, dann haben diese Titans durchaus noch realistische Chancen auf die Playoffs.

In jedem Fall soll „der Schwung aus dem Iserlohn-Spiel mitgenommen werden“, so Titans-Geschäftsführer Jörn Müller. „Die Spieler müssen den Kampf annehmen“, fordert der 39-jährige, „und so einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs einstreichen.“ Natürlich werden geneigte Fans und Beobachter der Titans auch die Ergebnisse der Liga-Konkurrenz genau im Auge behalten (so spielt zum Beispiel Itzehoe gegen Schwelm und Bochum gegen Bernau) und verfolgen, ob sich der packende Playoff-Kampf in dieser so ausgeglichenen Nordstaffel noch weiter zuspitzen wird.

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ProB: Titans schlagen Iserlohn!

Dresden, 20.01.2019 – Endlich war es soweit. Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen luden die Dresden Titans zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in die Margon Arena. Über 1100 Zuschauer feuerten die Blau-Weißen zum Selectrona-Gameday gegen die Iserlohn Kangaroos an. Vor allem die letztwöchige Rückkehr von Titans-Kapitän Janek Schmidkunz gab Grund zu vorsichtigem Optimismus. In einer Hollywood alle Ehre machenden „Feel-Good-Story“ lieferte Dresdens Nummer Fünf gleich in seinem zweiten Spiel mit 16 Punkten und vier Dreiern amtlich ab und katapultierte sein Team zum wichtigen Heimsieg. Auch Julian Scott trat beherzt und extrem motiviert gegen sein Ex-Team an (spielte vergangene Saison für Iserlohn). Der Amerikaner ebenfalls mit 16 Zählern und steuerte starke sieben Assists zum Sieg bei. Zudem stellten die Gastgeber mit 13 von 27 getroffenen Dreiern eine Saisonbestleistung auf.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Mit einem 7:2-Lauf eröffneten die Kangaroos die Partie. Doch Robert Kujundzic (15 Pkt, 2 Stl) konnte einen Wurf trotz Foul treffen und Scott (16 Pkt, 8 Reb, 7 Ast, 3 Stl, 2 Blk) glich nach vier gespielten Minuten per Sprungwurf aus. Iserlohn punktete über Malte Schwarz (5 Pkt, 3 Ast) und Ruben Dahmen (11 Pkt) von außen und mit Lamar Mallory (13 Pkt, 4 Ast) am Brett. Das Spiel blieb eng, auch dank des in die „Starting Five“ beförderten Bryan Nießen (8 Pkt), der sowohl per Dreier, als auch per Korbleger erfolgreich war. Dank Freiwurftreffern durch Routinier Jozo Brkic (18 Pkt) gingen die Gäste dennoch mit der 19:16-Führung ins zweite Viertel. Dort warf sich dann Schmidkunz (16 Pkt, 4 3er) mit einem butterweichen „Jumper“ aufs „Scoreboard“. Zudem zeigte Scott seine Vielseitigkeit mit Distanzwürfen und guter Verteidigung gegen Center-Riese-Brkic. Nießen besorgte kurz darauf per Dreier die erste Führung der Titans. Auch Schmidkunz traf für Drei und Scott fand trotz anfangs bescheidener Trefferquote immer wieder seine Mitspieler mit gut getimtem Zuspielen. Folgerichtig erspielten sich die Gastgeber dank guter Defensive (nur acht zugelassene Punkte) und vielen forcierten Offensivfouls Iserlohns die 34:27-Pausenführung.

Den Kabinen entstiegen dann brandheiße „Titanen“, die über Schmidkunz von „Downtown“ die Führung weiter ausbauen konnten. Der 28-jährige erinnerte in dieser Phase schon wieder sehr stark an seine Version aus der Playoff-Serie gegen Schalke vergangene Saison. Er zog furchtlos zum Korb und fand immer wieder clevere Ausstiege. Die „Kängurus“ versuchten indes über Brkic, Mallory und Dahmen den Anschluss nicht völlig zu verlieren. Vor allem Brkic spielte seine gesamte Erfahrung in der Zone aus und kam wiederholt zu einfachen Zählern. Vor den finalen 10 Minuten konnte Dresden den Vorsprung dennoch auf 54:46 ausbauen. Zu Beginn des vierten Viertels bliesen die Gäste dann sofort über Mallory und Gabriel Oliveira (8 Pkt) zur Schlussoffensive. Ein 5:2-Run zwang Titans-Coach Markus Röwenstrunk deshalb zum frühen Timeout. Anschließend stabilisierte sich der Titans-Angriff wieder über getroffene Dreier von Vesa Heinonen (5 Pkt) und Helge Baues (11 Pkt). Mallory und Brkic punkteten ihrerseits effizient am Brett für die Gäste und verkürzten zwischenzeitlich auf fünf Punkte. Scott übernahm Verantwortung und verschaffte Dresden mit zwei getroffenen Würfen wieder Luft zum Atmen. Zwei Minuten vor Ultimo traf dann Baues erneut von außen, baute den Vorsprung auf 11 Punkte aus und entschied das Spiel quasi vor. Denn in den letzten Minuten wurde der sichere 78:61-Heimsieg bereits lautstark und verdient von den Fans gefeiert.

Unter stehenden Ovationen bedankte sich dann der Mann des Abends bei den zelebrierenden Anhängern: „Letzte Woche habe ich zwar schon gespielt, aber heute mit dem Sieg, mit der Kulisse zu Hause, das war einfach super!“, fasste Schmidkunz nach dem Abpfiff seine Gefühle in Worte. „Ich fühle mich großartig! Wir greifen weiter an und wir werden als Mannschaft unsere Ziele erreichen!“ Trotz des Erfolges befinden sich die „Elberiesen“ aber weiterhin nur auf dem neunten Tabellenplatz und damit in den Playdowns. In der hart umkämpften Nordstaffel der ProB kann für die Mannen aus Elbflorenz jedes der noch folgenden fünf Spiele entscheidend im Einzug um die Playoffs sein. Nächste Woche geht es für Röwenstrunks Spieler nach Oldenburg, die nur einen Sieg mehr auf dem Konto haben, als die Titans, jedoch auf dem fünften Tabellenrang rangieren.

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (16), Scott (16), Kujundzic (15)

Iserlohn:             Brkic (18), Mallory (13), R. Dahmen (11)

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Dresden Titans

ProB: Heimauftakt 2019 gegen Kangaroos

Iserlohns Topscorer Mallory

Dresden, 17.01.2019 – Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga bestreiten die Dresden Titans gegen den Tabellenvierten Iserlohn Kangaroos ihr erstes Heimspiel im Jahr 2019. Nach der letztwöchigen Auswärtsniederlage gegen Bernau befinden sich Dresdens Basketballer auf dem neunten Tabellenplatz und damit außerhalb der Playoff-Ränge. Dennoch trennen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nur zwei Siege von den Titans. Ganze fünf Mannschaften der ProB-Nordstaffel weisen zurzeit eine Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen auf. Iserlohn ist eine davon. Bei nur noch sechs verbleibenden Partien steigt deshalb der Druck auf so ziemlich jede Mannschaft mit Playoff-Ambitionen. Innerhalb eines Spieltages können Teams gleich mehrere Ränge hinabstürzen.

Davon können insbesondere die Gäste ein Lied singen. Zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 enteilten die „Kängurus“ schnell der Konkurrenz und belegten wochenlang den ersten Platz, ehe das Team in beispielloser Manier sechs von acht Partien verlor und ins Mittelfeld abrutschte. In der Folge übernahm Co-Trainer Milos Stankovic das Amt seines Vorgängers Dragan Torbica und fuhr letzten Sonntag gegen Bochum seinen ersten Sieg (84:68) als Headcoach ein. Denn trotz der krassen Leistungsschwankungen ist das Iserlohner Team noch immer extrem tief und erfahren besetzt. Mit Lamar Mallory (21,4 Pts, 8,8 Reb, 57,4 FG%) spielt zudem einer der gefährlichsten Punktesammler der gesamten ProB für die „Pötter“. Mallory fehlte sogar im Hinspiel gegen die Titans, die dennoch mit 64:69 unterlagen.

Es ist also wieder einmal eine extrem schwere Aufgabe, vor der die Gastgeber um Cheftrainer Markus Röwenstrunk stehen. Zumindest gesundheitlich sind die „Elberiesen“ nach dem letztwöchigen Comeback ihres Kapitäns und Spielmachers Janek Schmidkunz wieder auf dem Vormarsch. Der 28-jährige konnte bereits 13 Minuten auf dem Parkett bleiben und erzielte in der kurzen Zeit starke vier Assists. Sicher darf nach der langen Pause nicht zu viel erwartet werden, doch ein wohldosiert eingesetzter Schmidkunz sollte diesen Titans definitiv helfen.

Die Mannschaft will sich indes nicht durch die prekäre Tabellensituation aus der Ruhe bringen lassen und voller Konzentration in die nächste Begegnung gehen. Eine Einstellung, die von der Titans-Geschäftsführung geteilt wird: „Sicher wird der Druck größer, je näher wir dem Ende der regulären Saison kommen. Wir denken aber von Spiel zu Spiel“, so Jörn Müller. In Bezug auf Sonntag betont der 39-jährige zudem die Wichtigkeit dieses Heimspiels: „Ein Sieg ist möglich, wenn jeder Einzelne bereit und fokussiert ist.“

Pressedienst
Dresden Titans