ProB: Gute Stimmung beim Saisonfinale

Dresden, 07.04.2019 – Es war der letzte Spieltag der Playdowns in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und gleichzeitig der Saisonabschied der Dresden Titans in der Margon Arena. Immerhin 875 Zuschauer fanden trotz schönsten Frühlingswetters den Weg in die Heimstätte der Dresden Titans. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt gegen die Herzöge Wolfenbüttel wollten sich die Gäste aus Niedersachsen ihrerseits in einem sportlich irrelevanten Spiel bei ihren „Abstiegsbringern“ revanchieren. Und das gelang ihnen vor allem in der zweiten Halbzeit dank besserer Trefferquote und reiferer Spielanlage eindrucksvoll.

Die Gäste rückten zudem in voller Besetzung an. Auch Topscorer Lars Lagerpusch (14 Pkt, 10 Reb, 5 Ast) stand im Aufgebot. Seine Präsenz half Wolfenbüttel bereits unmittelbar nach dem Sprungball. Zusammen mit Moritz Hübner (20 Pkt, 3 Ast) punktete der 2,07 Meter große Power Forward immer wieder in Brettnähe. Auf Seiten der Titans zeigten sich dafür Helge Baues (13 Pkt, 7 Reb) und Nils Niendorf (2 Pkt) sofort nach ihrer Einwechslung treffsicher und verkürzten auf 20:27 zur Viertelpause. Doch der MTV bleib über Luis Figge (20 Pkt) korbgefährlich und baute den Vorsprung durch aggressiven Zug zum Korb kontinuierlich aus. In dieser Phase blieben die Gastgeber vor allem dank des Kroaten Robert Kujundzic (19 Pkt, 7 Reb) im Spiel, der seine Vielseitigkeit mit Distanzwürfen und akrobatischen Abschlüssen in Ringnähe demonstrierte. Auch Sebastian Heck (10 Pkt) und Julian Scott (10 Pkt) drehten auf und zur Halbzeit lagen die „Titanen“ deshalb nur noch mit 43:48 zurück.

Die zweite Hälfte begann dann mit einem offensiven Feuerwerk auf beiden Seiten. Bryan Nießen (3 Pkt, 3 Ast) und Luka Kamber (7 Pkt) trafen gleich mehrfach von jenseits der Dreipunktlinie, während  Lagerpusch weiterhin seine basketballerische Klasse unter Beweis stellte. Leider trafen auch die Herzöge Lukas Gertz (7 Pkt, 4 Ast) und  Elias Osborne (13 Pkt) von jenseits der 6,75 Meter-Linie und brachten die Titans so in Bedrängnis. Vor allem viele unnötige Ballverluste der „Elberiesen“ spielten den Gästen in die Karten. So war der 62:72-Rückstand vor den letzten 10 Minuten nicht verwunderlich. Im vierten Viertel netzte dann aber Baues sofort einen Dreier und gab seinen Titans wieder Hoffnung. Figge und Lagerpusch drückten indes weiter unerbittlich aufs Gaspedal und ließen die Heimmannschaft nie wirklich in Schlagdistanz kommen. Wolfenbüttel verwaltete den Vorsprung routiniert und gewann letztlich deutlich mit 92:74.

Trotz des erfolglosen Abschieds zeigte sich ein sichtlich erschöpfter Co-Kapitän Bryan Nießen zufrieden nach dem Abpfiff: „Sicher, die Partie verlief nicht so, wie wir uns das gewünscht hatten. Aber `Chapeau!´ an die Fans und Zuschauer! Heute nochmal so zahlreich hier zu erscheinen und uns trotz des Ergebnisses konstant anzufeuern,  das verdient allerhöchsten Respekt.“ Nach einer turbulenten Spielzeit werden nun Kräfte regeneriert und „Offseason“-Pläne umgesetzt. Im September geht es dann frisch ausgeruht und ambitioniert weiter, wenn „Let’s go Titans!“ wieder durch die Margon Arena schallt.

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Dresden Titans

ProB: Saisonfinale: Titans sagen Danke!

Dresden, 04.04.2019 – Sportlich ist die Messe im Abstiegskampf der Playdowns in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord schon seit einigen Wochen gelesen. Die am Sonntag in Dresden gastierenden Herzöge Wolfenbüttel zogen im ersten Duell der Abstiegsrunde gegen die Titans den Kürzeren und ermöglichten den „Elbriesen“ dadurch den vorzeitigen Klassenerhalt. Beide Teams werden im letzten Spiel der Saison dennoch alles geben. Die „Titanen“ wollen nach der erneuten Derby-Niederlage vergangene Woche gegen Sandersdorf natürlich unbedingt den Heimsieg zum Saisonabschluss. Und die Gäste wollen den Sieg, um bei eventuellen Überkreuzvergleichen mit Mannschaften aus den Regionalligen den besseren Koeffizienten aufzuweisen (für den möglichen Nichtabstieg am „grünen Tisch).

Zudem werden die vielen jungen Talente im Kader von Gästetrainer Steven Esterkamp erfahrungsgemäß erpicht darauf sein, sich vor den Augen ihrer Coaches für höhere Aufgaben zu empfehlen. Mit dem Kooperationspartner Braunschweig lockt nämlich immer die BBL als Anreiz für die frischgebackenen Profis. Die Basketball Löwen spielen bereits am Freitag in Deutschlands Basketball-Beletage. Mit etwas Glück weilen deshalb vielleicht auch Lars Lagerpusch, Luis Figge und Dejan Kovacevic am Sonntag in der sächsischen Landeshauptstadt. Für diese drei Jungs lohnt sich der (reduzierte) Eintritt allemal!

Verzichten müssen die heimischen Fans indes auf Ballkünstler und Kapitän Janek Schmidkunz, der den MTV noch im Hinspiel mit 27 Punkten in die vierte Liga „geballert“ hatte. Der 29-jährige konnte durch den vorzeitigen Klassenerhalt eher als geplant mit seiner Reha beginnen, um ein zu Saisonbeginn zugezogenes Rückenleiden gänzlich auszukurieren. Sonst sind aber alle „Titanen“ spielfähig.

Die Geschäftsführung, der Vorstand und die zahlreichen Helferinnen und Helfer freuen sich deshalb auf einen versöhnlichen Saisonausklang mit den Profis und auf ein unterhaltsames Basketballspiel. Mit stark vergünstigtem Eintritt wollen die Organisatoren des Heimspieltags noch einmal die Margon Arena reichlich füllen, um eine würdige Abschiedskulisse für die Zuschauer und Akteure zu schaffen.

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Dresden Titans

ProB: Titans verlieren Ost-Derby erneut

Sandersdorf, 31.03.2019 – Motivierte und, nach dem eingetüteten Aufstieg gegen Wolfenbüttel, gelöste Titans wollten trotz der tabellarischen Bedeutungslosigkeit zumindest die vierte Auflage des Derbys gegen die BSW Sixers für sich entscheiden. Im vorletzten Spiel der Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga waren die Gäste gerade zu Beginn auch die klar bessere Mannschaft. Und das, obwohl Kapitän und Held des Wolfenbüttel-Spiels Janek Schmidkunz nicht im Aufgebot stand (der 28-jährige schont nach dem Klassenerhalt prophylaktisch seinen Rücken). Doch dank einer starken zweiten Halbzeit behielt Sandersdorf in der heimischen Ballsporthalle letztlich die Oberhand und schickte Dresdens Basketballer erneut mit leeren Händen nach Hause.

Dabei starteten die „Titanen“ wie besessen in die Partie und enteilten den Gastgebern dank druckvoller Verteidigung und schnellen Umschaltspiels früh mit 15:3. Vor allem Daniel Kirchner (11 Pkt, 5 Ast) und Julian Scott (17 Pkt, 6 Reb, 4 Ast) zeigten sich in bestechender Form. In der nur sieben Mann umfassenden Rumpf-Rotation von Sixers-Coach Tomas Grepl fand sich zu diesem Zeitpunkt indes niemand, der im Angriff Verantwortung übernahm. Die BBL-Talente Benedict Turudic und Ferdinand Zylka wurden deshalb von Sandersdorf besonders schmerzlich vermisst. Folgerichtig ging es mit einer deutlichen 24:10-Führung für die Titans in die Viertelpause. In diesem Tempo konnte es für die Gäste allerdings nicht weitergehen. Veteran Luka Petkovic (3 Pkt, 2 Ast) füttere seine Sixers-Kollegen Eimantas Stankevicius (17 Pkt) und Terrence Williams (25 Pkt, 9 Reb) zunehmend erfolgreich mit Pässen und der Vorsprung der „Elberiesen“ schmolz stetig. Aber erfolgreiche Distanzwürfe durch Vesa Heinonen (9 Pkt), Bryan Nießen (3 Pkt) und Luka Kamber (5 Pkt) bescherten den Gästen letztlich die immer noch zweistellige Halbzeitführung von 43:32.

Nach Wiederanpfiff fanden die Titans dann zunächst keinen offensiven Rhythmus und produzierten unnötige Ballverluste. Sandersdorf wirkte im Gegenzug engagierter und wollte im letzten Saisonspiel vor heimischen Publikum nicht einfach aufstecken. Insbesondere die „jungen Wilden“ Ferenc Gille (11 Pkt, 11 Reb) und Jonas Niedermanner (15 Pkt) sowie US-Import Williams inspirierten mit ihrem Einsatz die Sixers und starteten einen 12:3-Run. Helge Baues lieferte (11 Pkt) in dieser Phase zwar wichtige Zähler am Brett. Doch Niedermanner und Co drückten weiter aufs Gaspedal und machten vor dem letzten Viertel das „Comeback“ perfekt, um 63:60 in Front zu gelangen. Die letzten 10 Minuten eröffnete in der Folge Titans-Guard Nils Niendorf (7 Pkt) per Dreier und dank Scott, Kirchner und einem Niendorf-Korbleger eroberten sich die Gäste die Führung wieder zurück. Grepl verlangte direkt die Auszeit. Über Stankevicius konnten die Sixers dann erneut ausgleichen. Doch in den folgenden Minuten hagelte es Fehlwürfe und Turnover auf beiden Seiten. Anderthalb Minuten vor Ultimo war es schließlich Williams, der die Gastgeber zwei Zähler in Front brachte. Mit nur noch 23 verbleibenden Sekunden traf Williams zudem seinen nächsten und den zugleich wichtigsten Wurf des Nachmittags, um die 71:77-Derby-Niederlage der Titans zu besiegeln.

Nach einer erneuten Niederlage im Prestige-Duell mit dem Ostnachbarn aus Sachsen-Anhalt wird der letzte Heimspieltag kommenden Sonntag gegen Wolfenbüttel natürlich umso wichtiger. Das sieht auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller so: „Heute war beiden Teams vor allem in der ersten Halbzeit leider anzumerken, dass es um nichts mehr geht. Bei uns lief zwar der Ball besser, die Führung war verdient. Aber in der zweiten Hälfte wollten die Sixers dann doch gewinnen. Und dieser Wille war entscheidend für Sandersdorf. Da war der Sieg nur folgerichtig.“ Für den kommenden Sonntag wünscht sich Müller diesen Willen auch von seiner Mannschaft: „Wolfenbüttel wird siegen wollen. Wir erwarten zahlendes Publikum in der Margon Arena. Ich möchte, dass sich die Spieler mit Einsatz und ordentlichem Basketball von allen Fans, Anhängern und Helfern verabschieden!“

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (17), Baues (11), Kirchner (11)

Sandersdorf:     Williams (25), Stankevicius (17), Niedermanner (15)

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Dresden Titans

ProB: Letzte Chance zum Derby-Sieg

Dresden, 28.03.2019 – Vor knapp zwei Wochen knallten die Korken und klirrten die Bierflaschen, als die Dresden Titans in den Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorzeitig alles klarmachten. Mit einem 80:74-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Herzöge Wolfenbüttel sicherten sich die „Elberiesen“ den Klassenerhalt. Im jetzt folgenden Auswärtsspiel gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf geht es für beide Teams deshalb rechnerisch um nichts mehr. Wolfenbüttel und Essen stehen als Absteiger fest. Dennoch sollte niemand von einem entspannten „Zöckerchen“ ausgehen. Beim Derby zwischen den ostdeutschen Basketballclubs brennt nämlich immer die Luft.

Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Gastgeber einen Sieg in ihrem Saisonfinale zur „Frage der Ehre“ erklärt haben. Sixers-Coach Tomas Grepl sieht seine Spieler nach der letztwöchigen, zwar irrelevanten, aber durchaus schmerzhaften Niederlage in Wolfenbüttel dann auch in der Bringschuld: „Wir sind nur so gut wie das letzte Spiel!“ Da der Kooperationspartner MBC ebenfalls am Wochenende in der BBL antritt ist aber noch unklar, ob einige der Doppellizenzspieler am Sonntag eventuell geschont werden.

Die Titans werden sich in jedem Fall beweisen wollen, gegen Sandersdorf endlich mal wieder einen Sieg einzufahren. In drei Anläufen hat es in dieser Spielzeit nicht einmal geklappt. Zuletzt setzte es zum Auftakt der Playdowns eine herbe 68:80-Klatsche. Und das in der heimischen Margon Arena. Da dürfte Wiedergutmachung angesagt sein.

Dresdens Co-Kapitän Bryan Nießen ist auf jeden Fall bis in die perfekt gegelten Haarspitzen motiviert und freut sich, trotz der sportlich eher weniger spannenden Ausgangslage, riesig auf das erneute Ost-Derby: „Die Sixers haben uns jetzt dreimal in Folge besiegt. Das nagt an mir“, bekennt der studierte Hydrowissenschaftler. Nießen räumt seiner Mannschaft für Sonntag indes gute Chancen ein: „Seit dem Klassenerhalt ist die Stimmung bei uns im Team natürlich großartig. Wir haben eine Menge Spaß und wir wollen uns und den Fans nochmal beweisen, was in uns steckt.“

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Dresden Titans

ProB: Titans ballern sich zum Klassenerhalt!

Wolfenbüttel, 17.03.2019 – Die Dresden Titans mussten in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Nach einer durchwachsenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und dem Verpassen der Playoffs drohte in den Playdowns sogar der Abstieg. Denn im ersten Spiel der Relegationsrunde bekleckerten sich die „Titanen“ im Heim-Derby gegen Sandersdorf wahrlich nicht mit Ruhm. Doch in der vorentscheidenden Partie gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel zeigten die „Elberiesen“ eine starke Reaktion. Vor allem Kapitän Janek Schmidkunz führte sein Team als erfahrener Spielmacher und tödlicher Schütze zum immens wichtigen Sieg. Auch im Teamverbund fiel der Dreier endlich wieder hochprozentig (12/26). Nun können die Titans die verbleibenden zwei Playdown-Spiele entspannt und ohne Druck angehen. Wolfenbüttel steht nach der Niederlage und der Insolvenz Essens als zweiter Absteiger fest.

Dabei unterstrichen die Hausherren um Erstliga-Talent Lars Lagerpusch (26 Pkt, 9 Reb) von Beginn an ihre Siegambitionen. Aber die Titans zeigten sich unmittelbar nach Tip-Off treffsicher aus der Distanz und gingen über Dreipunktwürfe durch Luka Kamber (17 Pkt, 7 Reb), Vesa Heinonen (5 Pkt, 3 Ast) und Schmidkunz (27 Pkt, 5 Ast) sogar in Führung. Nach einem Timeout durch Herzöge-Coach Steven Esterkamp übernahmen dann die Gastgeber um Luis Figge (10 Pkt, 7 Reb) kurzzeitig das Zepter, ehe Robert Kujundzic (5 Pkt), ebenfalls von „Downtown“, die Führung zurückholte. Lagerpusch und Elias Osborne (4 Pkt, 4 Ast) hatten jedoch andere Pläne und bescherten dem MTV durch einen Schlussspurt noch den knappen 27:25-Vorsprung nach den ersten 10 Minuten. Im zweiten Viertel setzten die Titans ihren Dreier-Reigen über Kamber und Schmidkunz fort, doch auf Lagerpusch fand die Defensive Dresdens weiterhin keine Antwort. Selbst nach dessen Auswechslung machte Wolfenbüttel dank Moritz Hübner (10 Pkt), Samuel Mpacko (11 Pkt) und Dejan Kovacevic (8 Pkt, 8 Reb) weiter Druck. Die Gastgeber drohten davonzuziehen und zwangen Titans-Trainer Markus Röwenstrunk zur Auszeit. Im Anschluss konnten die „Titanen“ dank Julian Scott (15 Pkt, 12 Reb) und einem weiteren Schmidkunz-Dreier zumindest noch auf 45:49 zur Halbzeit verkürzen.

Frisch aus den Kabinen starteten die Basketballer aus „Elbflorenz“ dann zackig mit einem 7:1-Lauf und dem nächsten Distanztreffer von Schmidkunz. Aber Lagerpusch konservierte seine bestechende Form aus der ersten Hälfte und bestrafte die Verteidigung Dresdens weiterhin in Brettnähe. Die folgenden Minuten blieben hart umkämpft und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Mit einem 60:60-Unentschieden ging es deshalb ins entscheidende letzte Viertel. Auch in den finalen 10 Minuten konnte zunächst keine Mannschaft die Oberhand gewinnen. Es folgten Führungswechsel im Minutentakt, bis der überragende Schmidkunz erst per Korbleger und dann mit seinem sechsten Dreier ein kleines Polster erspielen konnte. 25 Sekunden vor Abpfiff besorgte Titans-Guard Daniel Kirchner (8 Pkt, 4 Ast) dann seinerseits mit dem vielleicht wichtigsten Dreipunkttreffer der Saison die Vorentscheidung. Zwar machten es Lagerpusch und der MTV in den letzten Sekunden nochmals spannend. Aber Dresden schaute nicht mehr zurück und brachte den 80:74-Sieg und damit den Klassenerhalt über die Ziellinie.

Ein sichtlich erleichterter Jörn Müller strahlte nach dem Schlusspfiff mit den Spielern und dem Trainergespann um Röwenstrunk, Dominik Zemann und René Naumann (stand dem Team über die letzten zwei Begegnungen als zusätzlicher Assistenztrainer mit seiner Expertise zur Seite) um die Wette. „Wir sind alle einfach überglücklich“, gab der Titans-Geschäftsführer nach Spielende zu Protokoll. „Das war eine geschlossene Teamleistung. Janek hat die Jungs als Kapitän angeführt, Helge [Baues] hat defensiv einen Riesenjob gemacht. Der Dreier von Daniel hat Wolfenbüttel dann das Genick gebrochen. Einfach Wahnsinn. Ein riesiges Dankeschön gilt auch René Naumann, der dem Team praktisch in seiner Freizeit als Assistent Coach zusätzlich zur Verfügung stand!“ Mit Hinblick auf die verbleibenden zwei Saisonspiele wünscht sich Müller einen „gebührenden Abschied“ seiner Titans. „Wir sind mit dem blauen Auge davongekommen und nicht abgestiegen. Jetzt wollen wir den Fans und Anhängern sowohl in Sandersdorf, als auch beim letzten Heimspiel am 7.4. ansprechende Leistungen zeigen. Und natürlich würden sich die Spieler riesig freuen, wenn zum Heimfinale die Zuschauer nochmals scharenweise in die Margon Arena strömten.“

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (27), Kamber (17), Scott (15)

Wolfenbüttel:   Lagerpusch (26), Mpacko (11), Figge (10)

ProB Nord PlayDown Tabelle

# TEAM G S:N PKT
1 Sandersdorf 26 14 : 12 28
2 Dresden 26 12 : 14 24
3 Wolfenbüttel 26 9 : 17 18
4 Essen * 28 3 : 25 0

Bei noch zwei ausstehenden Spielen liegen die Titans nun uneinholbar vor Wolfenbüttel

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Dresden Titans

ProB: Mund abputzen, Klasse halten!

Dresden, 14.03.2019 – Der Auftakt in die Playdowns der Barmer 2. Basketball Bundesliga misslang den Dresden Titans vergangenes Wochenende gegen Sandersdorf gründlich. Mit 68:80 unterlagen die „Titanen“ den Sixers trotz Heimvorteils. Diesen Sonntag müssen Dresdens Basketballer nun wieder auswärts antreten, bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel, dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Herzöge gewannen ihren Auftakt gegen Sandersdorf (81:74) und müssen auch gegen die Titans in der heimischen Lindenhalle punkten, damit die rechnerische Chance auf den Nichtabstieg bestehen bleibt. Im Gegenzug können Dresdens Basketballer mit dem Auswärtssieg schon vorzeitig den Ligaverbleib gewährleisten.

Leicht wird diese Aufgabe indes keineswegs. Denn Wolfenbüttel fungiert als sogenanntes Farmteam für den Bundesligisten Braunschweig (bildete unter anderem die NBA-Spieler Daniel Theis und Dennis Schröder aus) und ist deshalb mit sehr talentierten Jugendspielern gespickt. Vor allem der Einsatz von „Forward“ Lars Lagerpusch wird Herzöge-Cheftrainer Steven Esterkamp freuen. Der 20-jährige erzielte in seinen letzten drei Partien für den MTV bärenstarke 22,7 Punkte und 8,3 Rebounds bei 68 Prozent Feldwurfquote. Die BBL-Talente Luis Figge und Dejan Kovacevic werden aller Voraussicht nach ebenfalls im Aufgebot der Niedersachsen stehen.

Die „Elberiesen“ werden sich also im Vergleich zum Playdown-Debüt enorm steigern müssen, um in Wolfenbüttel konkurrenzfähig zu sein. Auch weil die Titans über die Saison gesehen lediglich zwei Auswärtssiege einfahren konnten. Neben den defensiven Herausforderungen gegen erstligaerprobte „Youngstars“ muss vor allem in Angriff ein ganz anderer Auftritt als gegen Sandersdorf her. Insbesondere von außen leidet Dresdens Offensive bereits die gesamte Spielzeit unter schlechten Trefferquoten (vergangenen Sonntag gegen die Sixers nur 3/18 Dreier). Sollte in Wolfenbüttel aber auch nur ein durchschnittlicher Auftritt aus der Distanz gelingen, dann erhöhen sich die Siegchancen sicher immens.

„Objektiv betrachtet ist dieses Auswärtsspiel wahrscheinlich schwerer, als unser Spiel gegen die Sixers“, gibt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller vor der Begegnung zu bedenken. Aber der smarte Manager sieht ebenfalls die Gelegenheit hinter der beachtlichen Herausforderung. „An der Nichtabstiegsprämisse hat sich im Vergleich zu letzter Woche wenig geändert. Ein Sieg gegen Wolfenbüttel reicht noch immer für uns. Ich wünsche es der Mannschaft und den Fans, dass es schon jetzt auswärts klappt.“ Wer nicht persönlich vor Ort in der Lindenhalle der Herzöge sein kann, der möge dem Live-Ticker auf der offiziellen Website der ProB folgen.

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Dresden Titans

ProB: Niederlage gegen Sixers

Dresden, 10.03.2019 –  Zum Auftakt der Dresden Titans in den Playdowns empfingen die Gastgeber am Sonntagnachmittag die BSW Sixers aus Sandersdorf in der heimischen Margon Arena vor 820 Zuschauern. Doch Luft im Fernduell mit Wolfenbüttel um den Klassenerhalt konnten sich Dresdens Basketballer gegen stark aufspielende Sixers nicht verschaffen. Im Gegenteil: Ein überragender Ferdinand Zylka im Trikot der Gäste zerlegte Dresdens Verteidigung mit acht getroffenen Dreiern fast im Alleingang. Nun stehen die Vertikalathleten aus „Elbflorenz“ in den folgenden Partien der Abstiegsrunde gehörig unter Druck. Denn die Herzöge aus Wolfenbüttel werden mit Bundesligist Braunschweig im Rücken jedes Straucheln Dresdens gnadenlos ausnutzen wollen.

 Auch die Gäste aus Sandersdorf wissen mit dem Mitteldeutschen BC einen großen „Erstliga-Bruder“ an ihrer Seite. Und die mitgereisten Anhänger der Sixers sahen den besseren Start ihres Teams. Über ihre Topscorer Ferdinand Zylka (27 Pkt) und Terrence Williams (7 Pkt, 4 Ast) ging die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt schnell mit 7:0 in Front. Dresden brauchte einige Minuten, um dann über Julian Scott (24 Pkt, 9 Reb) und Janek Schmidkunz (8 Pkt, 3 Ast) die ersten Zähler einzufahren. Sebastian Heck (7 Pkt) und Vesa Heinonen (9 Pkt) punkteten nachfolgend ebenfalls und glichen zwischenzeitlich sogar aus. Zylka hatte aber andere Pläne und versenkte Dreier um Dreier. Vor allem dank seiner 11 Punkte im ersten Viertel führten die Sixers nach 10 Minuten mit 20:18. Im zweiten Viertel war es dann ausgerechnet der erfahrene Leitwolf der jungen Sandersdorfer, Luka Petkovic (14 Pkt), der mit schnellen sieben Punkten Titans-Coach Markus Röwenstrunk zur ersten Auszeit greifen ließ. Danach lief nicht mehr viel zusammen für die „Elberiesen“. Über Benedikt Turudic (12 Pkt, 12 Reb, 4 Ast) kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Abschlüssen in Brettnähe und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 14 Punkte aus. Zur Halbzeit führte Sandersdorf dann immer noch komfortabel mit 48:38.

Die zweite Hälfte begann leider wie die erste: Zylka erhöhte mit drei Dreiern (einen davon traf er trotz Foul) blitzschnell die Führung auf 40:58 und zwang Röwenstrunk bereits nach zwei Minuten zum nächsten Timeout. Zylka traf dennoch weiter und unterstrich seine Erstliga-Ambitionen beim MBC eindrucksvoll. Zu diesem Zeitpunkt wirkten die Titans schon wie geschlagen. Als nach einem weiteren Zylka-Dreier Jonas Niedermanner (7 Pkt) auch noch zum spektakulären Dunk für die Sixers einflog, war die Stimmung der heimischen Fans endgültig am Boden.  Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Gäste deutlich mit 72:54. Aber trotz der schlechten Vorzeichen steckten die Gastgeber im letzten Viertel nicht auf und verkürzten über Scott und Heinonen nochmals den hohen Rückstand. Das zuvor geschaufelte Loch erwies sich jedoch als zu groß und Sandersdorf brachte den 80:68-Sieg ungefährdet über die Zielgerade.

Nach dem Abpfiff umriss Dresdens Manager Jörn Müller die schwierige Situation mit klaren Worten: „Sandersdorf ist zwar nur zu acht, aber in sehr guter Besetzung angereist. Da müssen wir als Mannschaft vorher schon auf ‚Abstiegskampf‘ umschalten. Das war heute offensichtlich nicht der Fall“, so der Titans-Geschäftsführer. „Und wenn wir den sprichwörtlichen ‚Schalter‘ nicht in der nächsten Woche vor dem immens wichtigen Duell gegen Wolfenbüttel umlegen, dann wird es ganz, ganz eng im Kampf um den Klassenerhalt.“ Das Türchen, beide Duelle gegen die Sixers zu gewinnen und damit nicht abhängig von mindestens einem Sieg aus den zwei Wolfenbüttel-Spielen zu sein, ist nun geschlossen. Dennoch haben die „Titanen“ weiterhin die Möglichkeit eben genau dieses eine Spiel gegen Wolfenbüttel für sich zu entscheiden und damit die ProB zu halten. Zum Beispiel nächsten Sonntag auswärts bei den Herzögen.

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (24), Baues (9), Heinonen (9)

Sandersdorf:     Zylka (27), Petkovic (14), Turudic (12)

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Dresden Titans

ProB: Abstiegsangst? Nein danke!

Dresden, 07.03.2019 – Die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben letzte Woche bereits begonnen und auch die ersten Partien der Abstiegsrunde (Playdowns) wurden sowohl in Nord- als auch Südstaffel gespielt. Die Dresden Titans hatten aufgrund der Insolvenz von Essen indes spielfrei und konnten aus der Ferne das Duell zwischen Sandersdorf und Wolfenbüttel beobachten (74:81). Für die Sixers aus Sandersdorf ist die Niederlage dabei bedeutungslos, denn mit 11 Siegen stand das Farmteam vom Mitteldeutschen BC schon im Vorfeld als erster Nichtabsteiger fest. Die Herzöge aus Wolfenbüttel wahrten mit dem Sieg dagegen ihre Außenseiterchancen, Dresden über die letzten vier Begegnungen noch einzuholen. Die Titans stehen deshalb diesen Sonntag im Heimspiel und Ost-Derby gegen die Sixers in der Bringschuld. Denn mit einer Niederlage würden die „Elberiesen“ den Druck für das folgende Auswärtsspiel in Wolfenbüttel unnötig erhöhen.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt können währenddessen vergleichsweise entspannt in die ausstehenden Spiele gehen. Natürlich schmerzt das knappe Verpassen der Playoffs noch immer und mittlerweile vier Niederlagen in Folge stimmen die Fans sicher auch nicht versöhnlich. Aber zumindest droht kein Abstieg. Dass die Anhänger jedoch weiter auf Siege brennen zeigt die positive Resonanz auf einen Fanbus, der Sonntag mit in die sächsische Landeshauptstadt reisen wird, um die Sixers lautstark zu unterstützen. Zudem kann Head-Coach Tomas Grepl personell aus dem Vollen schöpfen und mit dem gesamten Kader antreten.

Titans-Trainer Markus Röwenstrunk plagen dagegen leichte Sorgen in der Rotation. Sowohl Helge Baues, als auch Daniel Kirchner kämpfen momentan mit kleineren Blessuren, sollten Sonntag aber spielfähig sein. Die „Titanen“ hatten nun zwei Wochen Zeit, sich nach der knappen Niederlage in Itzehoe akribisch auf die Playdowns vorzubereiten. Rost wird in dieser Spielpause sicher keiner der Akteure angesetzt haben. Im Idealfall sollte die längere Erholungsphase den Spielern vielmehr frische Beine und Lust auf den Wettkampf bereitet haben.

Auch Dresdens Geschäftsführer Jörn Müller weiß um die Längen und Strapazen einer anstrengenden Spielzeit. Aber der gebürtige Dresdner glaubt an die Mannschaft und die Organisation: „Es wird von allen alles getan! Natürlich tut es am Ende der Saison weh. Aber wir wollen das Abstiegsgespenst möglichst schnell vertreiben!“
Der Derby-Sieg wäre in der Tat der beste Start in die Abstiegsrunde für die Titans. Gewänne Dresden nämlich beide Begegnungen gegen Sandersdorf, dann wären die Spiele gegen Wolfenbüttel nicht mehr von Bedeutung. Einlass zum Ost-Duell am Sonntag ist wie gewohnt ab 15:00 Uhr in der Margon Arena.

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Dresden Titans

ProB: Titans müssen in die Playdowns

Itzehoe, 23.02.2019 – Für ein kleines Basketballwunder hat es am Samstagabend in Itzehoe für die Dresden Titans leider nicht gereicht. Nach einer beachtlichen Aufholjagd im letzten Viertel mussten sich die Elbstädter den Eagles letztlich geschlagen geben. 24 Ballverluste und eine Dreierquote von nur 25 Prozent erwiesen sich als zu große Hürde. Für die Playoffs hätte es jedoch auch bei einem Sieg nicht mehr gereicht. Denn die ostdeutschen Kollegen aus Sandersdorf verloren ebenfalls (79:81 gegen Bochum) und leisten den „Titanen“ nun in der Abstiegsrunde Gesellschaft. Beim Derby gegen die „Sixers“ dürfen sich die Titans zumindest über einen kürzeren Anfahrtsweg in den Playdowns freuen.

 Für Dresden begann die Partie erwartungsgerecht zerfahren. Gleich mehrere Ballverluste zu Beginn und eine schwache Wurfquote ermöglichten den Gastgebern einen 13:2-Start. Vor allem der Amerikaner Kevin Mickle (15 Pkt) glänzte in der Anfangsphase mit sieben Zählern und zwang Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk früh zum Timeout. Die Auszeit fruchtete und angeführt von Julian Scott (20 Pkt, 6 Reb, 3 Blk) starteten die Titans ihrerseits einen 11:2-Run. Zur Viertelpause führten die Itzehoer deshalb nur noch knapp mit 21:18. Im zweiten Durchgang stellten die Eagles dann auf Zonenverteidigung um. Und Dresden konnte nicht zuverlässig von der Dreipunktlinie verwandeln, obwohl die Gäste immer wieder gute Würfe herausspielten. Auf Seiten der Gastgeber traf der Bulgare Milen Zahariev (21 Punkte, 3 3er) dagegen weiter konstant von außen. Titans-Forward Robert Kujundzic (6 Pkt, 6 Reb) sorgte im Anschluss mit einem „Chase-Down-Block“ zwar für ein defensives Highlight und im Angriff für wichtige Punkte von der Bank. Doch die bessere Dreierquote und deutlich weniger Turnover bescherten den Eagles die 35:27-Halbzeitführung.

Die zweite Hälfte eröffnete dann Dresdens Luka Kamber (6 Pkt, 4 Reb) mit seinem ersten Dreier des Abends. Auch Daniel Kirchner (6 Pkt) zeigte sich gleich aggressiv beim Zug zum Korb. Itzehoe blieb indes über Mickle und Stefan Schmidt (7 Pkt, 7 Reb) unter dem Korb gefährlich und nutzte eiskalt die vielen Ballverluste der Sachsen für einfache Zähler im Schnellangriff. Folgerichtig bauten die Holsteiner ihren Vorsprung auf 52:43 vor den letzten 10 Minuten aus. Zu Beginn des letzten Durchgangs traf dann ausgerechnet Fabio Galiano (5 Pkt, erst dritter Dreier der gesamten Saison) den Dreier für Itzehoe und Thorben Haake (8 Pkt) erhöhte im Anschluss per Korbleger. Es folgten wilde und konfuse Minuten. Helge Baues (7 Pkt) und Scott punkteten zuverlässig für die „Titanen“. Jedoch blieb der Vorsprung der Eagles konstant bei über 10 Punkten, bis Scott an der Freiwurflinie und Baues am Brett auf sieben Zähler verkürzen konnten. Nach einer Auszeit durch Eagles-Trainer Patrick Elzie traf Scott noch zwei Hoffnung stiftende Dreier. Aber die Itzehoer machten an der Freiwurflinie alles klar und gewannen mit 69:64.

Nach dem Abpfiff gab es natürlich hängende Köpfe bei den Titans. „Aber niemand kann der Mannschaft und den Spielern heute vorwerfen, nicht gekämpft zu haben“, so Dresdens mitgereister Geschäftsführer Jörn Müller. „Wir bereiten uns jetzt auf die Herausforderung Playdowns vor. Uns erwarten zwei heiße Derbys gegen Sandersdorf. Und mit Wolfenbüttel haben wir für Dresdner Verhältnisse eine weitere kurze Anfahrt, sodass die Jungs auch auswärts frisch und ausgeruht in den Abstiegskampf starten können“, fasst Müller die Herausforderungen der nächsten Wochen zusammen. Aufgrund der Insolvenz Essens gibt es zudem zwei Spiel weniger im „Round-Robin-Modus“ der Abstiegsrunde. Eröffnet werden die Playdowns für die „Titanen“ am 10.03.2019. Um 16:00 Uhr gibt es dann gleich den Derby-Kracher gegen die Sixers in der heimischen Margon Arena.

Beste Werfer:

Dresden:             Scott (20), Baues (7)

Itzehoe:              Zahariev (21), Mickle (15)

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Dresden Titans

 

ProB: Alles oder Nichts

Dresden, 21.02.2019 – Playoffs oder Playdowns – nicht mehr und nicht weniger. Darum geht es am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Dresden Titans. Aus eigener Kraft können die Mannen um Headcoach Markus Röwenstrunk die Meisterschaftsendrunde aufgrund der letztwöchigen Niederlage gegen Schwelm (64:68) zwar nicht mehr erreichen. Doch die Itzehoe Eagles haben mit ihrer Niederlage gegen Wedel (70:82 n.V.) noch ein Hintertürchen für Dresdens Basketballer offengelassen. Um diese Tür zu durchschreiten müssten die „Titanen“ ihr Auswärtsspiel diesen Samstag in Itzehoe gegen die Eagles natürlich gewinnen. Zeitgleich müsste Bochum in Sandersdorf gegen die Sixers verlieren. Nur dann würden die Titans noch auf den achten Platz und damit in die Playoffs rutschen. Viele Konjunktive, die einen spannenden Samstagabend versprechen.

Denn Bochum ist auswärts keinesfalls Favorit gegen die Sixers. Im Gegenteil: Die SparkassenStars durchlebten unter der Woche gar einen Trainerwechsel. Der verletzte Kapitän Felix Engel und der bisherige Co-Trainer Petar Topalski übernahmen das Amt von Gary Johnson. Ruhe und Kontinuität vor dem entscheidenden Spiel um die Playoffs sehen sicherlich anders aus. Itzehoe hat dagegen, trotz der unglücklichen Derby-Niederlage gegen Wedel vergangenen Sonntag, über die letzten Wochen defensiv gesehen konstant agiert und sich nochmal in die Position gespielt, die Endrunde aus eigener Kraft zu erreichen. Vor allem mit dem Heimvorteil im Rücken wird es keine leichte Aufgabe für die „Elberiesen“ ihren dritten und wichtigsten Auswärtssieg einzufahren.

Um optimale Siegbedingungen zu gewährleisten werden die Dresdner deshalb bereits Freitagnachmittag in den hohen Norden reisen, in Itzehoe übernachten und am Samstag in der dortigen Halle noch ein Training absolvieren. Dass Itzehoe schlagbar ist, bewiesen die Titans zudem im Hinspiel (85:83), als in der heimischen Margon Arena knapp gewonnen werden konnte. Der Spielstand dürfte diesmal allerdings geringer ausfallen. Partien, bei denen viel auf dem Spiel steht, sind naturgemäß eher von Verteidigung und Härte geprägt.

Auch Röwenstrunk rechnet mit genau solch einem Kampf: „Wir wissen, worum es gehtn genau wie Itzehoe. Sicher werden beide Mannschaften am Limit spielen und 100 Prozent geben. Wenn wir um wirklich jeden Zentimeter kämpfen, dann haben wir aber eine reelle Siegchance“, so Dresdens Cheftrainer vor dem vielleicht wichtigsten Spiel der Saison. Wer nicht wie einige Mitglieder des Forza Blue e.V. direkt vor Ort sein kann, dem sei Samstagabend der Livestream der Itzehoer auf „sportdeutschland.tv“ ans Herz gelegt.

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