ProB: Abstiegsangst? Nein danke!

Dresden, 07.03.2019 – Die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben letzte Woche bereits begonnen und auch die ersten Partien der Abstiegsrunde (Playdowns) wurden sowohl in Nord- als auch Südstaffel gespielt. Die Dresden Titans hatten aufgrund der Insolvenz von Essen indes spielfrei und konnten aus der Ferne das Duell zwischen Sandersdorf und Wolfenbüttel beobachten (74:81). Für die Sixers aus Sandersdorf ist die Niederlage dabei bedeutungslos, denn mit 11 Siegen stand das Farmteam vom Mitteldeutschen BC schon im Vorfeld als erster Nichtabsteiger fest. Die Herzöge aus Wolfenbüttel wahrten mit dem Sieg dagegen ihre Außenseiterchancen, Dresden über die letzten vier Begegnungen noch einzuholen. Die Titans stehen deshalb diesen Sonntag im Heimspiel und Ost-Derby gegen die Sixers in der Bringschuld. Denn mit einer Niederlage würden die „Elberiesen“ den Druck für das folgende Auswärtsspiel in Wolfenbüttel unnötig erhöhen.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt können währenddessen vergleichsweise entspannt in die ausstehenden Spiele gehen. Natürlich schmerzt das knappe Verpassen der Playoffs noch immer und mittlerweile vier Niederlagen in Folge stimmen die Fans sicher auch nicht versöhnlich. Aber zumindest droht kein Abstieg. Dass die Anhänger jedoch weiter auf Siege brennen zeigt die positive Resonanz auf einen Fanbus, der Sonntag mit in die sächsische Landeshauptstadt reisen wird, um die Sixers lautstark zu unterstützen. Zudem kann Head-Coach Tomas Grepl personell aus dem Vollen schöpfen und mit dem gesamten Kader antreten.

Titans-Trainer Markus Röwenstrunk plagen dagegen leichte Sorgen in der Rotation. Sowohl Helge Baues, als auch Daniel Kirchner kämpfen momentan mit kleineren Blessuren, sollten Sonntag aber spielfähig sein. Die „Titanen“ hatten nun zwei Wochen Zeit, sich nach der knappen Niederlage in Itzehoe akribisch auf die Playdowns vorzubereiten. Rost wird in dieser Spielpause sicher keiner der Akteure angesetzt haben. Im Idealfall sollte die längere Erholungsphase den Spielern vielmehr frische Beine und Lust auf den Wettkampf bereitet haben.

Auch Dresdens Geschäftsführer Jörn Müller weiß um die Längen und Strapazen einer anstrengenden Spielzeit. Aber der gebürtige Dresdner glaubt an die Mannschaft und die Organisation: „Es wird von allen alles getan! Natürlich tut es am Ende der Saison weh. Aber wir wollen das Abstiegsgespenst möglichst schnell vertreiben!“
Der Derby-Sieg wäre in der Tat der beste Start in die Abstiegsrunde für die Titans. Gewänne Dresden nämlich beide Begegnungen gegen Sandersdorf, dann wären die Spiele gegen Wolfenbüttel nicht mehr von Bedeutung. Einlass zum Ost-Duell am Sonntag ist wie gewohnt ab 15:00 Uhr in der Margon Arena.

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ProB: Titans müssen in die Playdowns

Itzehoe, 23.02.2019 – Für ein kleines Basketballwunder hat es am Samstagabend in Itzehoe für die Dresden Titans leider nicht gereicht. Nach einer beachtlichen Aufholjagd im letzten Viertel mussten sich die Elbstädter den Eagles letztlich geschlagen geben. 24 Ballverluste und eine Dreierquote von nur 25 Prozent erwiesen sich als zu große Hürde. Für die Playoffs hätte es jedoch auch bei einem Sieg nicht mehr gereicht. Denn die ostdeutschen Kollegen aus Sandersdorf verloren ebenfalls (79:81 gegen Bochum) und leisten den „Titanen“ nun in der Abstiegsrunde Gesellschaft. Beim Derby gegen die „Sixers“ dürfen sich die Titans zumindest über einen kürzeren Anfahrtsweg in den Playdowns freuen.

 Für Dresden begann die Partie erwartungsgerecht zerfahren. Gleich mehrere Ballverluste zu Beginn und eine schwache Wurfquote ermöglichten den Gastgebern einen 13:2-Start. Vor allem der Amerikaner Kevin Mickle (15 Pkt) glänzte in der Anfangsphase mit sieben Zählern und zwang Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk früh zum Timeout. Die Auszeit fruchtete und angeführt von Julian Scott (20 Pkt, 6 Reb, 3 Blk) starteten die Titans ihrerseits einen 11:2-Run. Zur Viertelpause führten die Itzehoer deshalb nur noch knapp mit 21:18. Im zweiten Durchgang stellten die Eagles dann auf Zonenverteidigung um. Und Dresden konnte nicht zuverlässig von der Dreipunktlinie verwandeln, obwohl die Gäste immer wieder gute Würfe herausspielten. Auf Seiten der Gastgeber traf der Bulgare Milen Zahariev (21 Punkte, 3 3er) dagegen weiter konstant von außen. Titans-Forward Robert Kujundzic (6 Pkt, 6 Reb) sorgte im Anschluss mit einem „Chase-Down-Block“ zwar für ein defensives Highlight und im Angriff für wichtige Punkte von der Bank. Doch die bessere Dreierquote und deutlich weniger Turnover bescherten den Eagles die 35:27-Halbzeitführung.

Die zweite Hälfte eröffnete dann Dresdens Luka Kamber (6 Pkt, 4 Reb) mit seinem ersten Dreier des Abends. Auch Daniel Kirchner (6 Pkt) zeigte sich gleich aggressiv beim Zug zum Korb. Itzehoe blieb indes über Mickle und Stefan Schmidt (7 Pkt, 7 Reb) unter dem Korb gefährlich und nutzte eiskalt die vielen Ballverluste der Sachsen für einfache Zähler im Schnellangriff. Folgerichtig bauten die Holsteiner ihren Vorsprung auf 52:43 vor den letzten 10 Minuten aus. Zu Beginn des letzten Durchgangs traf dann ausgerechnet Fabio Galiano (5 Pkt, erst dritter Dreier der gesamten Saison) den Dreier für Itzehoe und Thorben Haake (8 Pkt) erhöhte im Anschluss per Korbleger. Es folgten wilde und konfuse Minuten. Helge Baues (7 Pkt) und Scott punkteten zuverlässig für die „Titanen“. Jedoch blieb der Vorsprung der Eagles konstant bei über 10 Punkten, bis Scott an der Freiwurflinie und Baues am Brett auf sieben Zähler verkürzen konnten. Nach einer Auszeit durch Eagles-Trainer Patrick Elzie traf Scott noch zwei Hoffnung stiftende Dreier. Aber die Itzehoer machten an der Freiwurflinie alles klar und gewannen mit 69:64.

Nach dem Abpfiff gab es natürlich hängende Köpfe bei den Titans. „Aber niemand kann der Mannschaft und den Spielern heute vorwerfen, nicht gekämpft zu haben“, so Dresdens mitgereister Geschäftsführer Jörn Müller. „Wir bereiten uns jetzt auf die Herausforderung Playdowns vor. Uns erwarten zwei heiße Derbys gegen Sandersdorf. Und mit Wolfenbüttel haben wir für Dresdner Verhältnisse eine weitere kurze Anfahrt, sodass die Jungs auch auswärts frisch und ausgeruht in den Abstiegskampf starten können“, fasst Müller die Herausforderungen der nächsten Wochen zusammen. Aufgrund der Insolvenz Essens gibt es zudem zwei Spiel weniger im „Round-Robin-Modus“ der Abstiegsrunde. Eröffnet werden die Playdowns für die „Titanen“ am 10.03.2019. Um 16:00 Uhr gibt es dann gleich den Derby-Kracher gegen die Sixers in der heimischen Margon Arena.

Beste Werfer:

Dresden:             Scott (20), Baues (7)

Itzehoe:              Zahariev (21), Mickle (15)

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Dresden Titans

 

ProB: Alles oder Nichts

Dresden, 21.02.2019 – Playoffs oder Playdowns – nicht mehr und nicht weniger. Darum geht es am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Dresden Titans. Aus eigener Kraft können die Mannen um Headcoach Markus Röwenstrunk die Meisterschaftsendrunde aufgrund der letztwöchigen Niederlage gegen Schwelm (64:68) zwar nicht mehr erreichen. Doch die Itzehoe Eagles haben mit ihrer Niederlage gegen Wedel (70:82 n.V.) noch ein Hintertürchen für Dresdens Basketballer offengelassen. Um diese Tür zu durchschreiten müssten die „Titanen“ ihr Auswärtsspiel diesen Samstag in Itzehoe gegen die Eagles natürlich gewinnen. Zeitgleich müsste Bochum in Sandersdorf gegen die Sixers verlieren. Nur dann würden die Titans noch auf den achten Platz und damit in die Playoffs rutschen. Viele Konjunktive, die einen spannenden Samstagabend versprechen.

Denn Bochum ist auswärts keinesfalls Favorit gegen die Sixers. Im Gegenteil: Die SparkassenStars durchlebten unter der Woche gar einen Trainerwechsel. Der verletzte Kapitän Felix Engel und der bisherige Co-Trainer Petar Topalski übernahmen das Amt von Gary Johnson. Ruhe und Kontinuität vor dem entscheidenden Spiel um die Playoffs sehen sicherlich anders aus. Itzehoe hat dagegen, trotz der unglücklichen Derby-Niederlage gegen Wedel vergangenen Sonntag, über die letzten Wochen defensiv gesehen konstant agiert und sich nochmal in die Position gespielt, die Endrunde aus eigener Kraft zu erreichen. Vor allem mit dem Heimvorteil im Rücken wird es keine leichte Aufgabe für die „Elberiesen“ ihren dritten und wichtigsten Auswärtssieg einzufahren.

Um optimale Siegbedingungen zu gewährleisten werden die Dresdner deshalb bereits Freitagnachmittag in den hohen Norden reisen, in Itzehoe übernachten und am Samstag in der dortigen Halle noch ein Training absolvieren. Dass Itzehoe schlagbar ist, bewiesen die Titans zudem im Hinspiel (85:83), als in der heimischen Margon Arena knapp gewonnen werden konnte. Der Spielstand dürfte diesmal allerdings geringer ausfallen. Partien, bei denen viel auf dem Spiel steht, sind naturgemäß eher von Verteidigung und Härte geprägt.

Auch Röwenstrunk rechnet mit genau solch einem Kampf: „Wir wissen, worum es gehtn genau wie Itzehoe. Sicher werden beide Mannschaften am Limit spielen und 100 Prozent geben. Wenn wir um wirklich jeden Zentimeter kämpfen, dann haben wir aber eine reelle Siegchance“, so Dresdens Cheftrainer vor dem vielleicht wichtigsten Spiel der Saison. Wer nicht wie einige Mitglieder des Forza Blue e.V. direkt vor Ort sein kann, dem sei Samstagabend der Livestream der Itzehoer auf „sportdeutschland.tv“ ans Herz gelegt.

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ProB: Titans verlieren gegen Schwelm

Dresden, 17.02.2019 – Vor über 1750 Zuschauern zelebrierten die Dresden Titans am Sonntagnachmittag den „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ in der Margon Arena. Die starke Heimkulisse verhalf jedoch nicht zum ersehnten Heimsieg. Die EN Baskets Schwelm entschieden die Partie im letzten Viertel für sich und qualifizierten sich am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorzeitig für die Playoffs. Die „Elberiesen“ sind indes am letzten Spieltag nun auf Schützenhilfe aus Sandersdorf angewiesen, wenn sie noch irgendwie in die Meisterschaftsrunde rutschen wollen.

 Dabei war beiden Mannschaften die Nervosität und der Druck von Beginn an anzumerken. Die Teams trafen die ersten sechs Minuten nur unterdurchschnittlich aus dem Feld und produzierten einige unnötige Ballverluste. Auf Seiten der Titans zeigten sich aber Julian Scott (15 Pkt, 7 Reb, 6 Ast) und Arne Wendler (5 Pkt, 2 Stl) zum Ende des Viertels von ihrer treffsicheren Seite, während Gäste-Point Guard Niklas Geske (12 Pkt, 5 Ast) mit Freiwürfen noch zum 16:16-Ausgleich punktete. Das zweite Viertel wurde dann standesgemäß mit einem krachenden Dunk durch Robert Kujundzic (12 Pkt, 5 Reb) eröffnet. Der Kroate traf in der Folge auch von außen und stellte auf dem Feld seine Vielseitigkeit unter Beweis. Schwelm blieb über Moritz Krume (8 Pkt, 5 Reb) und Eric Durham (19 Pkt, 5 Reb) jedoch immer in Schlagdistanz. In den letzten Sekunden vor der Halbzeit traf dann erst Kapitän Janek Schmidkunz (7 Pkt, 2 Ast)) für die „Titanen“ von außerhalb der Dreipunktlinie, ehe auf der Gegenseite David Ewald (3 Pkt, 2 Ast) mit der Sirene ebenfalls den Dreier versenkte und auf 32:33 verkürzte.

Die zweite Halbzeit erinnerte anschließend frappierend an das erste Viertel. Viele Turnover auf beiden Seiten erschwerten den Spielfluss. Die Begegnung wusste eher über Kampf und Verteidigung zu gefallen. Von der Bank kommend war es dann Helge Baues (13 Pkt, 5 Reb), der die Gastgeber mit fünf Zählern in Serie offensiv wieder ins Spiel brachte und einen 9:3-Lauf der „Titanen“ initiierte. Vor dem Schlussabschnitt konnte Dresden den Vorsprung deshalb auf 49:44 ausbauen. Dort zeigte dann Geske schnell, warum er bereits in der BBL gespielt hatte. Seiner Geschwindigkeit auf dem Weg zum Korb war nur schwer beizukommen. Auch Durham blieb weiter gefährlich und holte in der 35. Minute per Dreier die Führung für die Baskets. Im Anschluss taten sich die Mannen aus Elbflorenz im Angriff schwer, während Schwelm die Führung an der Freiwurflinie auf fünf Punkte ausbauen konnte. Nach einem Timeout durch Markus Röwenstrunk kämpften sich die Titans aber über Baues und Schmidkunz wieder zurück und zwangen Gästecoach Falk Möller ebenfalls zur Auszeit. In den dramatischen letzten zwei Minuten erspielten sich die Baskets zunächst eine knappe 2-Punkte-Führung an der Freiwurflinie. Im dann entscheidenden Angriff der Partie erzwang Schwelm einen Ballverlust und Dresden war gezwungen mit Fouls die Uhr anzuhalten. Durham verwandelte jedoch die Freiwürfe und tütete den 68:64-Sieg ein.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zeigte sich nach dem Abpfiff natürlich enttäuscht, machte der Mannschaft jedoch keinen Vorwurf: „Die Jungs haben heute wirklich alles hineingeworfen. Vielleicht waren wir sogar etwas übermotiviert.“ Warum es am trotzdem nicht gereicht hat? „Gerade in den Schlussminuten hat man gemerkt, dass auf unseren Schultern noch mehr Druck lastete, als bei den Schwelmern“, so Müller in seiner Analyse. Durch die Niederlage Itzehoes gegen Wedel (70:82) haben die Elbstädter nun zumindest noch theoretische Chancen auf die Playoffs. Dazu müssten nächste Woche die Sixers gegen Bochum gewinnen und Dresden gegen Itzehoe auswärts den Sieg holen.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (15), Baues (13), Kujundzic (12)

Schwelm:            Durham (19), Geske (12), Krume (8)

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ProB: Lebenshilfe-Gameday: Spannung inklusive

Dresden, 14.02.2019 – Der 21. und damit vorletzte Spieltag der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB markiert zugleich das letzte Heimspiel der Dresden Titans in der Hauptrunde. Gegen den direkten Tabellennachbarn EN Baskets Schwelm sind die „Titanen“ wie schon vergangene Woche in Bochum zum Siegen verdammt. Denn der Kampf um die Playoffs ist so eng und spannend wie nie. Da trifft es sich gut, dass zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ besonders viele Anhänger der Blau-Weißen in der Margon Arena erwartet werden. Bereits 1000 Karten sind im Vorverkauf erstanden worden, darunter über 500 Tickets für den „Lebenshilfe-Fanblock“. Das Thema Inklusion wird Sonntag dann auch durch zahlreiche Helfer des Lebenshilfe e.V. (z.B. am Einlass, als Hallenwischer) immer präsent sein.

Die Gäste werden derweil höchstwahrscheinlich nicht viel Zeit haben, auf die Rahmenbedingungen des Spieltags zu achten. Denn die Mannschaft von Cheftrainer Falk Möller kämpft mindestens ebenso verbissen um den Einzug in die Meisterschaftsendrunde wie die Titans. Es geht dabei nicht nur um Sieg oder Niederlage, sondern auch noch um den direkten Vergleich. Im Hinspiel gewann Möllers Equipe mit 88:79. Sollten die „Elberiesen“ also mit 10 oder mehr Punkten Differenz gewinnen, dann ginge jener Vergleich an die Gastgeber. Und damit auch der bessere Tabellenplatz. Die Westfalen um Kapitän und Ex-BBL-Spieler Niklas Geske (20,0 Pts, 6,6 Ast) werden in jedem Fall alles daransetzen, im Klassement weiter vor Dresden bleiben.

Natürlich sind die „Titanen“ ebenfalls aufs Äußerste motiviert. „Wir stehen bildlich gesprochen noch immer mit dem Rücken zur Wand, genau wie letzte Woche gegen Bochum“, so Titans-Kapitän Janek Schmidkunz bei der Pressekonferenz unter der Woche. „Aber der Druck kann für uns auch Gutes bedeuten“, so Schmidkunz weiter, „denn wir sind ein heimstarkes Team und haben diese Saison schon des Öfteren sehr gute Leistungen vor heimischen Publikum abgeliefert.“ Luka Kamber, Topscorer der Titans beim Sieg in Bochum, bläst ins selbe Horn: „Wir sind definitiv in der Lage jeden Gegner zu Hause zu schlagen. Ich habe richtig Bock auf das Spiel und auf die Kulisse!“

Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk spricht von einer „schweren Aufgabe“. Aber wie Kamber setzt auch er auf die erwartet große Kulisse: „Für Schwelm geht es am Sonntag um genauso viel, wie für uns. Wenn wir alle zusammenhalten ist aber sogar der direkte Vergleich möglich.“ Dieser bestmögliche Ausgang wäre natürlich in Sinne aller Anhänger und Fans der Titans. Doch wirklich Gewissheit über Abstiegsrunde oder Playoffs kann es erst am letzten Spieltag gegen Itzehoe geben. Denn die Tabellenkonstellation lässt selbst bei den wildesten Rechenspielen noch keine frühere Erkenntnis zu. Spannend wird es deshalb allemal!

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Dresden Titans

ProB: Titans mit extrem wichtigen Sieg!

Bochum, 09.02.2019 – Zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga standen die Dresden Titans sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage bei Gastgeber Bochum hätte schon fast mit Gewissheit die Playdowns (Relegation) bedeutet. Doch nach ihrem ersten Auswärtserfolg in Essen zu Beginn des Jahres können Dresdens Basketballer endlich erneut in der Fremde punkten. Dank einer starken Dreierquote (13/32 – 41 %) und einer geschlossenen Teamleistung ließen die Blau-Weißen ab der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen. Damit haben die „Titanen“ in den letzten zwei Spielen der regulären Saison noch alle Chancen im engen Klassement der ProB-Nordstaffel auf einen Playoff-Platz zu rutschen.

Dabei startete die Partie für die Titans denkbar schlecht. Über Montrael Scott (13 Pkt, 7 Ast) und Eduard Arques (25 Pkt, 5 Reb) starteten die hochmotivierten Gastgeber mit 9:0 und zwangen Gäste-Coach Markus Röwenstrunk bereits nach vier Minuten zur ersten Auszeit. Doch der VfL dominierte über Arques weiter nach Belieben unter den Brettern und erspielte eine deutliche 27:15-Führung zur Viertelpause. Röwenstrunk stellte in der Folge auf eine Zonenverteidigung um und der taktische Kniff machte sich auch dank der schlechten Trefferquote Bochums von außen unmittelbar bezahlt. Die Mannen aus „Elbflorenz“ trafen ihrerseits ihre Dreier und holten Punkt um Punkt auf. Zur Halbzeit war die Partie folglich mit 38:38 unentschieden.

Im zweiten Durchgang zeigte Arques weiter seine offensive Vielseitigkeit und punktete von innen wie außen. Aber Luka Kamber (16 Pkt, 4 3er) und die Titans als Team blieben weiter treffsicher von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Spielmacher und Kapitän Janek Schmidkunz (13 Pkt, 8 Ast) lieferte konstant präzise Anspiele und fand immer wieder die offenen Schützen. Vor den finalen 10 Minuten führten die Gäste dementsprechend mit 60:56. Und im Gegensatz zu letzter Woche erfolgte im vierten Viertel kein Einbruch wie gegen Münster. Im Gegenteil: Die Elbstädter stürmten mit einem 13:4-Run aufs Parkett und Bochums Trainer Gary Johnson brauchte das Timeout. Die Titans blieben im Angriff indes über Kamber und Julian Scott (15 Pkt, 9 Reb) weiter konstant gefährlich und die SparkassenStars fanden keine wirkliche Lösung gegen die Zone. Dresden gewann verdient mit 82:69.

Für Röwenstrunk war es ein wichtiger und verdienter Erfolg. „Klar sind wir nicht gut ins Spiel gekommen. Besonders Arques hat uns große Problem bereitet“, gibt der 40-jährige nach der Partie zu. „Aber die Umstellung auf Zone hat definitiv gewirkt. Natürlich haben wir dabei auch von der schlechten Quote Bochums profitiert. Doch wir haben das als Team taktisch sehr gut umgesetzt.“ Mit Hinblick auf die verbleibenden Spiele gibt sich Röwenstrunk kämpferisch: „Wir wissen, dass es Siege braucht, um in Sachen Playoffs noch etwas zu reißen. Jetzt fokussieren wir uns auf Schwelm und wollen nächste Woche natürlich unbedingt den Heimsieg.“

Beste Punktesammler:

Dresden:             Kamber (15), Scott (15), Schmidkunz (13)

Bochum:             Arques (25), M. Scott (13), Perez (12)

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Dresden Titans

ProB: Schweres Spiel in Bochum erwartet

Dresden, 08.02.2019 – Die unfassbar spannende Schlussphase der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist da! Noch drei Spiele stehen aus, bevor für vier Mannschaften die gefürchtete Relegation in den Playdowns (und damit der potentielle Abstieg) dräut, während die verbleibenden acht Mannschaften gegen ihre Pendants aus der Südstaffel um den Aufstieg in den Playoffs kämpfen. Zum 20. Spieltag der ProB-Nordstaffel verschlägt es die Dresden Titans dabei zum VfL SparkassenStars Bochum, welcher nur zwei Siege vor den „Titanen“ in der Tabelle rangiert. Schon allein aufgrund der prekären Ausgangslage verspricht die Partie deshalb Höchstspannung. Nimmt man das Hinspiel als Gradmesser (damals knapper 78:75-Heimsieg für die Titans), verspricht das Rückspiel ein absoluter Kracher zu werden.

Indes wissen die Gastgeber natürlich um die eklatante Auswärtsschwäche der „Elberiesen“, welche bislang nur eins von 9 Spielen in der Fremde gewinnen konnten (gegen Schlusslicht Essen). Zudem stehen Bochums Spieler mutmaßlich unter weniger Druck. Das letztwöchige Derby gegen Schwelm konnte die Truppe von Headcoach Gary Johnson für sich entscheiden (80:70) und mit zwei Siegen Vorsprung vor Dresden im Klassement verfügen die „Pötter“ zweifellos über die bessere Ausgangslage. Dennoch müssen die ehemaligen „Astrostars“ nicht in die Kristallkugel blicken, um zu erfahren, dass Kapitän und „Floor General“ Felix Engel (12,4 Pts, 5,5 Ast) weiterhin verletzungsbedingt ausfallen wird. Zumindest Marco Buljevic (9,5 Pts, 4,3 Ast) könnte nach seinem Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining Samstag aber wieder im Kader Johnsons stehen und die Lücke auf der Spielmacherposition adressieren.

Und von den Ausfällen des VfL sollte sich auf Dresdner Seite niemand täuschen lassen. So werden die großen Jungs der „Titanen“ alle Hände voll zu haben mit Florian Wendeler (13,9 Pts, 6,7 Reb), der in Engels Abwesenheit neben US-Profi Montrael Scott (16,4 Pts) immer mehr offensiv Verantwortung übernimmt. Dabei wird die oft zitierte „mentale Komponente“ eine große Rolle auf Seiten der Gäste spielen. Die letztwöchige Niederlage nach Verlängerung gegen Münster (67:75) hinterließ sicher auch in den Köpfen der Titans ihre Spuren.

Doch Dresdens Cheftrainer Markus Röwenstrunk akzeptiert keine Ausreden: „Das Spiel wird unglaublich schwer. Wir stellen uns auf eine sehr hart geführte Partie ein. In jedem Fall wollen wir den Kampf annehmen und ebenfalls physisch dagegenhalten. Und trotz der langen Anfahrt erwarte ich von den Jungs Vollgas. Sie sollen so spielen, als wäre es das letzte Spiel.“

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ProB: Titans unterliegen Münster in Overtime

Dresden, 03.02.2019 –    Zum Webneo-Gameday und 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga fanden sich über 1200 basketballbegeisterte Zuschauer in der Margon Arena ein, um die Dresden Titans im Heimspiel gegen die WWU Baskets Münster lautstark zu unterstützen. Und streckenweise spielten die „Titanen“ gegen den Tabellenführer hervorragenden Basketball. Leider schmolz im Schlussviertel ein vorher verdient herausgespielter Vorsprung immer weiter dahin, ehe die Münsteraner in der Verlängerung die Partie endgültig drehten und die Hausherren bei null Punkten hielten. Durch die Niederlage verpassten die Titans eine großartige Chance Boden im Playoff-Rennen gut zu machen und stehen in den letzten drei Saisonspielen nun noch mehr unter Druck.

 Dabei starteten die Gastgeber, angeführt vom Guard-Duo Janek Schmidkunz (15 Pkt) und Vesa Heinonen (5 Pkt, 4 Ast), furios mit einem 10:0-Lauf in die Partie. Gäste-Coach Philipp Kappenstein griff direkt zur Auszeit. Und die kurze Denkpause fruchtete bei den Gästen umgehend. Über Kapitän Jan König (9 Pkt, 6 Reb) und Malcom Delpeche (25 Pkt, 10 Reb) initiierten die Münsteraner ihrerseits einen 11:0-Run. Die Titans fingen sich jedoch wieder über die eingewechselten Robert Kujundcic (6 Pkt, 4 Reb) und Helge Baues (10 Pkt, 4 Reb), die für sofortige Impulse im Angriff sorgten. Zur Viertelpause führten die Titans entsprechend mit 22:15. In der Folge war es immer wieder der Brite Delpeche, der die „Titanen“ vor defensive Probleme stellte. Allein neun Punkte erzielte der athletische „Forward“ in den zweiten 10 Minuten. Doch die „Elberiesen“ steckten nicht auf und generierten konstant Punkte über Schmidkunz, Julian Scott (18 Pkt, 5 Reb) und Baues. Zur Halbzeit schrumpfte die Führung dennoch auf 34:33.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten Dresdens Basketballer dann zunächst den Vorpsrung wieder ausbauen. Gutes Zusammenspiel zwischen Schmidkunz und Scott führte immer wieder zu einfachen Punkten am Brett. Auch Arne Wendler (4 Pkt) und Luka Kamber (3 Pkt, 7 Reb) zeigten sich angriffslustig und zwangen Kappenstein nach fünf Minuten zur nächsten Auszeit. Anschließend wurde die Gangart auf beiden Seiten physischer und die Begegnung wurde häufiger für Freiwürfe unterbrochen. Aber die Gastgeber blieben über Bewegung abseits vom Ball variabler in der Offensive und erspielten sich vor dem vermeintlich letzten Akt einen 56:47-Vorsprung. Der Start in den letzten Durchgang begann dann dank vier schneller Zähler durch Delpeche denkbar schlecht für die Gastgeber. Röwenstrunk forderte direkt ein Timeout, um seine Truppe einzunorden. Dennoch traf Stefan Weß (8 Pkt, 8 Reb) im Anschluß von außen für die Baskets und gestaltete die Partie damit wieder völlig offen. König brachte die Gäste fünf Minuten vor Ultimo per Dreier sogar in Führung. Die Titans warteten zu diesem Zeitpunkt immer noch auf ihre ersten Punkte im Schlussviertel. Kurz darauf erlöste Scott endlich die darbenden Fans per Sprungwurf und beendete den 11:0-Lauf der WWU. Die anschließende Schlussphase blieb extrem spannend, die Führung wechselte mit beinahe jedem Angriff. Eine Minute vor Abpfiff brachte Scott die Gastgeber an der Linie mit einem Zähler in Front. Münsters Spielmacher Joseph Cooper (17 Pkt, 9 Ast) traf im Anschluss nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 67:67 und so ging das Spiel in die Verlängerung. Ebenjener Cooper und Delpeche schulterten den Tabellenführer in der Overtime. Auf Seiten der Blau-Weißen wollte indes kein Wurf von außen mehr fallen. Insgesamt blieben die Titans ohne Punkt und Münster brachte das Spiel mit 75:67 nach Hause.

Spieler und Anhänger blieben nach dem Schlusspfiff gleichermaßen ungläubig zurück. Titans-Geschäftsführer Jörn Müller machte in seiner Analyse klare Ursachen für das unglückliche Ende aus: „Im Schlussviertel konnten wir die Spannung in der vorher großartigen Verteidigungsarbeit leider nicht mehr aufrechterhalten. Natürlich wird es auch schwer, wenn du selbst fünf Minuten ohne Punkt bleibst. Dass eine Mannschaft wie Münster, die gerade einen unglaublichen Lauf hat, dann freier und selbstbewusster in den entscheidenden Momenten und der Verlängerung agiert, ist da fast schon logisch.“ Noch haben die Basketballer aus „Elbflorenz“ aber drei Spieltage Zeit, um gegen direkte Konkurrenten aus Bochum, Schwelm und Itzehoe die Playoffs irgendwie möglich zu machen.

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (18), Schmidkunz (15), Baues (10)

Münster:            Delpeche (25), Cooper (17), König (9)

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ProB: Schwere Prüfung gegen Tabellenführer

Dresden, 30.01.2019 – Noch vier Spiele stehen in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aus. Dann entscheidet sich, welche acht Mannschaften der Nordstaffel in den Playoffs um die Meisterschaft antreten und welche vier Teams in den Playdowns gegen den Abstieg spielen. Die Ausgangslage könnte beim Spiel der Dresden Titans gegen die WWU Baskets Münster kommenden Sonntag in der Margon Arena dabei nicht unterschiedlicher sein. Aufgrund einer verheerenden Auswärtsschwäche (zuletzt mit 63:88 in Oldenburg verloren) dümpeln die Titans trotz starker Heimbilanz (sieben Siege bei zwei Niederlagen) im Tabellenkeller herum. Die Aufsteiger aus Münster vermochten indes unglaubliche 10 ihrer letzten 12 Begegnungen zu gewinnen und katapultierten sich dadurch sogar an die Tabellenspitze. Trotz allem trennen beide Teams nur vier Siege und auch Dresdens Basketballer können noch aus eigener Kraft den Sprung unter die besten acht Mannschaften schaffen.

Gegen sehr selbstbewusste Münsteraner wird das jedoch alles andere als einfach. In der „Fahrradstadt“ ist nach dem Aufstieg aus der Regionalliga eine regelrechte Basketball-Euphorie entfacht worden. Bis zu 2700 Zuschauer wohnten den letzten zwei Heimspielen jeweils bei und eine ausgewogene Mischung aus „Lokalmatadoren“ und neu dazugestoßenen Profis sorgt für eine starke Identifikation bei den Fans. Besonders aufpassen müssen die „Titanen“ auf Jan König. Der 25-jährige Student trifft zwar nur 29,8 Prozent seiner Dreier, lötet diese aber in einer Frequenz wie James Harden auf den Korb. Und wenn er wie vergangene Woche gegen Sandersdorf heiß läuft (33 Punkte, 5 Dreier beim 87:78-Sieg), dann ist der 2,01 Meter große Kapitän der Baskets kaum bis gar nicht zu stoppen. Auch der US-amerikanische Spielmacher Joseph Cooper (13,2 Pts, 7 Ast – bester Vorlagengeber der Nordstaffel) und sein britischer Kollege Malcom Delpeche (10,8 Pts, 7,1 Reb) spielen gute Saisons auf ProB-Level.

Apropos gute Leistungen auf ProB-Level: Trotz des durchwachsenen Teamerfolgs präsentiert sich der zur Weihnachtspause nachverpflichtete Julian Scott in sehr guter Verfassung. So führt er in den sechs Spielen seit seiner Vertragsunterzeichnung bei den „Elberiesen“ die Mannschaft bei den Punkten (18,8), Rebounds (8,8) und Steals (2) an. Zudem ist der gebürtig aus Sacramento stammende „Big Man“ drittbester Vorlagengeber der „Titanen“ (2,5). Einzig bei der Dreierquote (4/19 – 21,1 Prozent) hapert es noch deutlich. Aber dieses Problem teilt das gesamte Team. Fallen die Würfe von außen, dann gewinnen die Titans. Diese Abhängigkeit vom Dreier prägt den modernen Basketball immer mehr. Bleibt zu hoffen, dass die „Blau-Weißen“ diesen Sonntag einen guten Tag aus der Distanz erwischen, um den sieghungrigen Gästen aus dem Münsterland adäquat Paroli bieten zu können.

Denn Illusionen gibt sich bei den Titans niemand hin. Um tatsächlich noch Chancen auf die Playoffs zu haben braucht es Siege. „Drei der letzten vier Partien müssen wir gewinnen. Dann können wir die Endrunde noch erreichen“, konkretisiert Jörn Müller die Ausgangslage. „Da würde es natürlich gut passen, wenn wir gleich das erste besagter vier Spiele für uns entscheiden könnten“, so der Titans-Geschäftsführer.

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ProB: Nichts zu holen im Emsland

Oldenburg, 27.01.2019 – Zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mussten die Dresden Titans ins weit entfernte Weser-Emsland reisen und sich den Baskets Juniors/Oldenburger TB stellen. Das Entwicklungs- und Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg rangierte in der Tabelle nur einen Sieg vor den Sachsen. Doch eine nach dem ersten Viertel suboptimale Leistung Dresdens verhinderte den Sprung zurück auf die Playoff-Ränge. Glänzend aufgelegte Oldenburger brachten den „Titanen“ gar die bisher höchste Saisonniederlage bei. Einzig Julian Scott erwischte mit 25 Punkten und 12 Rebounds bei 55 Prozent Wurfquote einen guten Tag. Als Mannschaft schossen die Gäste gruselige 37 Prozent aus dem Feld und verloren häufiger den Ball (19 Turnover), als sie Vorlagen erzielten (13 Assists).

Dabei erwischten die „Titanen“ trotz zu Beginn schlechter Wurfquoten und vieler Ballverluste beider Mannschaften den etwas besseren Start. So gingen die Gäste durch Helge Baues (9 Pkt, 5 Reb) und Julian Scott (25 Pkt, 12 Reb, 4 Stl) zunächst mit 6:0 in Führung. Doch nach fünf Minuten wechselte Juniors-Coach Artur Gacaev Kapitän Philip Zwiener (7 Pkt, 5 Reb) ein, der mit seinem Korbleger prompt einen 10:0-Lauf einleitete. Vor allem Nigel Pruitt (15 Pkt, 8 Reb) lief in dieser Phase mit zwei Dreiern heiß. Die Gäste konterten über Scott und Baues am Brett. Zudem stellte Bryan Nießen (3 Pkt) nach Steal und Dreier mit dem „Buzzer“ noch auf 16:13 zur Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten überzeugte vor allem die jungen Point Guards Piet Niehus (11 Pkt, 7 Reb, 5 Ast) und Fritz Hemschemeier (5 Pkt, 6 Ast) mit vielen Korbvorlagen und gut herausgespielten Dreipunktwürfen auf Oldenburger Seite. Die Titans generierten ausschließlich Punkte über Robert Kujundcic (5 Pkt) und Scott (zwischenzeitlich neun in Serie), während die Emsländer den Ball gut bewegten und über Marcel Keßen (17 Pkt, 12 Reb), Till Isemann (15 Pkt, 7 Reb) und Robert Drijencic (10 Pkt, 4 Ast) ausgeglichen „scorten“ und kontinuierlich ihren Vorsprung auf 40:28 zur Halbzeit ausbauten.

Die Gastgeber stürmten in der Folge förmlich aus der Kabine und vergrößerten über den starken Keßen und Zwiener zeitig den ohnehin formidablen Vorsprung. Dresden gelang es zu keinem Zeitpunkt eine Aufholjagd zu starten. Im Gegenteil: Oldenburg nutzte den Heimvorteil gnadenlos und spielte sich in einen Rausch. Vor dem finalen Durchgang führten die Baskets bereits mit 63:39. Das vierte Viertel blieb dann bloße Makulatur, es ereignete sich kein Basketball-Wunder mehr und die Hausherren beendeten die Partie souverän mit 88:63.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fand nach dem Abpfiff klare Worte für den Auftritt des Teams: „Gerade nach dem großartigen Heimspiel letzte Woche gegen Iserlohn fällt die Leistung heute deutlich ab. Wir haben das Rebound-Duell haushoch verloren [31:50] und einfachste Korbleger verlegt. So gewinnen wir nicht einmal gegen Essen.“ Dennoch weiß Müller um die besondere Situation in dieser immer noch eng beieinanderliegenden Nordstaffel: „Wir denken weiter von Spiel zu Spiel, das war auch die Maßgabe vor der heutigen Begegnung. Natürlich war das heute ein Rückschlag, aber wir können die Playoffs immer noch aus eigener Kraft erreichen.“ Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Tabellenführer Münster in der Margon Arena.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (25), Baues (9), Schmidkunz (7)

Oldenburg:        Keßen (17), Isemann (15), Pruitt (15)

 

Pressedienst
Dresden Titans