Hilfe für Noah Berge

Hilfe für Noah Berge

Liebe Spieler, Eltern, Förderer, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsmitglieder, Fans der Dresden Titans,

wir möchten euch auf diesen Wege über eine sehr sehr bittere und traurige Nachricht informieren. Am Wochenende ereilte uns die Mitteilung, dass Noah Berge einen schweren Verkehrsunfall in Jena hatte. Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen. Die Ärzte gehen davon aus, dass Noah Hals abwärts gelähmt bleiben wird.

Noah spielte in der vergangenen Saison für uns im Team der Pro-B Mannschaft und hat sich mit seiner lebensfrohen und offenen Art sehr schnell in die Herzen der Titans Familie gespielt.

Nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden möchten wir euch darüber informieren, dass es seit gestern Abend einen Spendenaufruf zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti gibt. Anbei findet ihr den Link zur Spendenkampagne bei der man Noah freiwillig unterstützen kann.

Unser Fanclub Forza Blue e.V. wird sich zum nächsten Heimspiel am 14.10.2018 gegen die BASKETS AKADEMIE Weser Ems beteiligen und organisieren einen Spendenaufruf in der Halle. So kommen alle Erlöse der Pfandabgaben, welche den Weg in die TITANS Tonne finden, Noah und seiner Familie zu Gute.

Anbei findet ihr den Link zum Spendenaufruf. 

https://www.gofundme.com/hals-abwarts-gelahmt-helft-noah

Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird.

In Gedanken und hoffnungsvoll der Vorstand, Mitarbeiter, Spieler und Fans der Titans Familie.

Stefan Mähne übernimmt als SNCZ-Projekt Koordinator für Kristijan Nikolic

Nachdem sich die Dresden Titans in Folge des überraschenden Weggangs von Nachwuchstrainer Kristijan Nikolic nach einen Nachfolger umschauen mussten, streckten sie die Fühler auch in Richtung Mitteldeutschland aus. Mit Stefan Mähne konnten die Vereinsverantwortlichen nunmehr einen der Top-Nachwuchstrainer in Deutschland für die Dresden Titans gewinnen.

Der gebürtige Hallenser spielte selbst erfolgreich einige Jahre in der 1. Regionalliga bei den Aschersleben Tiger und sammelte nach seiner aktiven Laufbahn schnell erste Erfahrungen auf dem Trainerstuhl in seiner Heimat, Halle an der Saale, bevor er später nach Gotha wechselte. In Elbflorenz wird Mähne ab August nunmehr die Koordination des deutsch-tschechischen Austauschprogramms im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten SNCZ-Projekts „Basketball verbindet die Jugend zwischen Sachsen und Tschechien“ übernehmen. Kerngebiet seiner Arbeit im Verein wird dabei die Entwicklung von Talenten in der Altersklasse U18 sein.

Im August 2011 war Stefan Mähne zu den Rockets nach Gotha gewechselt und leitete anfänglich Schulprojekte und Nachwuchsarbeit bei den Thüringern. Den ersten Meilenstein schaffte er 2015 mit der erfolgreichen JBBL-Qualifikation für die U16-Bundesliga. In der Premieren-Saison gelang seinem Team sensationell fast der Einzug ins Top4-Turnier. Im entscheidenden dritten Spiel musste man sich den Gästen von Metropol Baskets geschlagen geben und verpasste so nur knapp den Einzug zur Endrunde der deutschen Meisterschaft.

Den zweiten Meilenstein für die Rockets sicherte Stefan Mähne im Sommer 2017 mit der erfolgreichen NBBL-Qualifikation zur U19-Bundesliga. Währenddessen absolvierte der heute 32-Jährige von 2014 bis 2017 eine dreijährige Ausbildung über den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds, welcher er im selben Jahr als Jahrgangsbester abschloss. Anschließend betreute der A-Lizenz-Inhaber zuletzt neben der U19-Bundesliga-Mannschaft auch das Team der Gothaer die 1. Regionalliga Südost, welches sich am Ende den ersten Platz sicherte und den damit verbundenen den Aufstieg in die Pro B perfekt machte.

„Stefan ist ein akribischer arbeitender Basketball-Fachmann mit vielen Visionen für ein Nachwuchsprogramm. Dazu schafft er es menschlich und fachlich alles aus den Jugendlicher herauszuholen und sie so zu noch besseren Spielern zu machen“, freut sich Dresdens Nachwuchsleiter Rico Gottwald über seinen neuen Übungsleiter. Mähne selbst möchte dabei an die gute Arbeit seines Vorgängers anknüpfen: „Kristijan hat im letzten Jahr hier super Arbeit gemacht und hinterlässt mir eine sehr gute Mannschaft. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und möchte wie schon in Gotha auch hier in Dresden einiges mit entwickeln und die nächsten Schritte mit den Titans gehen.“

wichtige Punkte im Sachsenderby

Zum zweiten Sachsenderby in zwei Wochen reisten die Dresden Titans II zur Bundesligavertretung der Chemnitz NINERS. Nach dem Sieg letzte Woche gegen Leipzig sollten auch gegen Chemnitz zwei Punkte gegen den Abstieg eingefahren werden, zumal das Heimteam auf ihren besten Spieler, Andrew Jones, verzichten musste, der beruflich verhindert war. Dresden musste erneut ohne Kapitän Robert Haas und Center Michael Zenker, der mit Außenbandriss noch bis Saisonende ausfällt, auskommen.

Beide Teams fanden offensiv gut ins Spiel. Dresden punktete von außen wie von innen durch das Dreigestirn Zobel, Niendorf und Berge. Chemnitz war vor allem in der Zone mit Mario Nagler stark, der in der letzten Wechselphase von Zwickau nach Chemnitz zurückkehrte. Ende des ersten Viertels konnten sich die Titans mit einem 7:0 Lauf etwas absetzen, allerdings sorgten zwei Turnover im Ballvortrag in den letzten 20 Sekunden dafür, dass man nur einen 2 Punkte Vorsprung ins zweite Viertel retten konnte (22:24). Im zweiten Abschnitt gelang den Jungs von Coach Pleta nicht mehr allzu viel. Punkte erzielte man lediglich an der Freiwurflinie und defensiv gab man Würfe von außen sowie einfache Punkte in Korbnähe ab. Ein verwandelter Freiwurf bei fünf Versuchen, sorgte zum Ende der ersten Halbzeit für einen Pausenrückstand von sieben Punkten (42:35).

In Durchgang drei dominierten die Landeshauptstädter allerdings das erweiterte NBBL-Team der NINERS. Egal ob durch Wurf oder Zug zum Korb, Dresden schien offensiv immer die richtige Lösung zu finden und am anderen Ende erlaubte man durch gute Reboundarbeit immer nur eine Wurfchance, die selten verwandelt wurde. Ein 16:2 Lauf zum Ende des Viertels stellte das Ergebnis auf plus 10 für Dresden, womit auch das dritte Viertel mit 27:10 gewonnen wurde (52:62). Das Momentum lag also auf Seiten der Titans, die diesen Sieg dringend brauchten. Die letzten 10 Minuten zeigten dann den typischen Wellenverlauf des Basketballs. Dresden startete mit einem 7:0 Lauf (52:69), der von Chemnitz mit einem 8:0 Lauf beantwortete wurde (60:69). Anschließend stellten die Titans mit einem 19:3 Lauf die Weichen endgültig auf Sieg (63:84). Das in den letzten zwei Minuten Chemnitz selber noch die Spielerwechsel der Dresdner und die dadurch entstandene defensive Unordnung für einen abschließenden 8:0 Lauf ausnutzen konnte, war unnötig, aber änderte an dem Ausgang des Spiels nicht mehr viel (71:84). Die Titans II gewannen auch das zweite Sachsenderby in Folge und haben nun mit 8 Siegen ein Spiel Vorsprung auf die Abstiegsränge, bei noch zwei ausstehenden Spieltagen. Durch die Osterfeiertage findet das nächste Spiel erst am 08.04. zu Hause gegen den Tabellenführer aus Goldbach statt.

Topscorer der Partie waren Noah Berge (29 Punkte, 1 Dreier), Robert Zobel (22 Punkte, 3 Dreier) und Nils Niendorf (19 Punkte, 4 Dreier) für Dresden, sowie Leon-Bastian Lath (16 Punkte, 4 Dreier) und Bruno Albrecht (16 Punkte, 1 Dreier) für Chemnitz.

2. Mannschaft siegt im Kampf um den Klassenerhalt

Dresden Titans II gegen USC Leipzig hieß am letzten Sonntag das Abstiegsderby in der 101. Oberschule. Nachdem die JBBL vorher in gleicher Halle den Klassenerhalt gesichert hatte, wollten die Titans auch einen Sieg gegen den Abstieg einfahren. Und das obwohl sie auf ihren Kapitän Robert Haas und Jungspund Camillo Thieme verzichten mussten. So kamen die Dresdner zunächst auch nur schwer ins Spiel und verschlief Start (4:15). Nach einer Auszeit von Coach Dainius Pleta übernahmen aber Clayton Msuya und Robert Zobel in der Offensive und defensiv wurde vor allem beim Rebound beherzter zugepackt. Mit 21:18 und nur drei erlaubten Leipziger Punkten in fünf Minuten ging es ins 2. Viertel. Auch hier funktionierte fortan Defensivverschiebung, sodass Leipzig nur noch an der Freiwurflinie oder in Korbnähe punkten konnte. Mit einer 39:31-Führung ging es somit in die Halbzeit.

Nach dem Pausentee starteten die „Titanen“ jedoch wieder schläfrig. Die Gastgeber erlaubten Leipzig zwei einfache Dunkings, sodass die Uniriesen in Minute 25 ausgleichen konnten (39:39). Dresden fand danach aber wieder in die Spur und vor allem wieder das Händchen von außen. In den nächsten 180 Sekunden führten Zwei Dreier zu einer erneuten 8-Punkte Führung. Allerdings ließ man sich bis zum Viertelende durch Fastbreaks und harte Drives der Leipziger wieder die Butter vom Brot nehmen und ging nur mit einem zwei Punkte Vorsprung in den letzten Abschnitt (48:46).

Rekonvaleszent Konrad Slavik begann das 4. Viertel mit einem klassischen Dreipunktspiel und einem Wurf von Downtown. In der Folge waren die Hausherren von der 6,75-Meter-Linie brandgefährlich und konnten durch Msuya und Niendorf immer wieder einen Punkt mehr erzielen als Leipzig. Eine Minute vor Ende führte Dresden mit drei Punkten (67:64), aber die Messestädter gaben nicht auf. Durch überaggressive Defense wurden die Dresdner an die Freiwurflinie geschickt, von wo sie jedoch hochprozentig verwandelten. Gleichzeitig gelang es dem USC nicht aus dem Feld zu punkten, was am Ende dafür sorgte, dass Dresden sowohl das Spiel mit 74:66 als auch den im Abstiegskampf wichtigen direkten Vergleich für sich entschied.

Nächste Woche geht es für die Titans II zum nächsten Sachsenderby nach Chemnitz. Bei noch drei ausstehenden Spieltagen sind die letzten sechs Mannschaften maximal einen Sieg voneinander entfernt, was enorme Spannung im Saisonfinish verspricht.

Top-Scorer: Clayton Msuya (25 Punkte, 7 Dreier) und Robert Zobel (17 Punkte, 2 Dreier)

Das nächste Spiel findet am 17.03.2018 – 14:00 Uhr in der Richard-Hartmann-Halle statt. 

Versöhnlicher Abschluss einer harten Saison

Am Samstag Abend trafen unserer Jung-Titanen in ihrem letzten Saisonspiel auf Jena. Der Klassenerhalt war für beide Mannschaften bereits sicher. Trotzdem wollten unsere Jungs den positiven Schwung aus den letzten Partien mitnehmen, um die schwere Saison mit einem Sieg zu beenden. Und auch die Jenaer starteten engagiert ins 1. Viertel

In den zweiten 10 Minuten ergriffen unserer Titans die Gunst der Stunde und konnten sich durch einige gut herausgespielte und freie Würfe (5 erfolgreichen 3 Punkte Würfen) mit 15 Zählern absetzen.

Auch unsere neuen “Jungspunte” Philipp und Lucas Taschenberger, die zu ihrem ersten Regionalliga Einsatz kamen, fanden super ins Spiel. Philipp konnte sogar bei seinem Debüt gleich seinen ersten 3 Punkte Wurf sicher verwandeln.

Doch die junge Mannschaft aus Jena gab sich nicht auf. In nur drei Minuten antworteten diese mit vier erfolgreichen Dreiern und konnten sich bis zur Halbzeit wieder zurück ins Spiel kämpfen. Somit ging man mit einem kleinen Polster von 47 zu 38 in die Kabine.

Nach der Halbzeit sah man weiterhin ein sehr kampfbetontes Spiel, aber unsere Jungs konnte gegen den hohen Druck der Jenenser Pressverteidigung standhalten und fuhren damit mit 78:67 den letzten Sieg der Saison ein.

“Es war wie schon in den letzten Spielen eine Klasse Mannschaftsleistung. Im Hinspiel hatte man noch große Probleme gegen die aggressive Pressverteidigung und somit viele Ballverluste. Aber diesmal konnte man den Ball sicher behaupten.
Ich bin sehr froh über diese Entwicklung der Jungs und freue mich riesig für unser Team, das Saisonziel Klassenerhalt erreicht zu haben,” so Trainer René Naumann zum Abschluss der Saison.

Für die Titans spielten:
Max Leonhardt (22 / 2 Dreier), Leo Aris (15/ 2 Dreier), Clayton Msuya (14/ 2 Dreier), Robert Zobel (9), Philipp Taschenberger (9 /1 Dreier), Tim Schmidt (4/ 1 Dreier), Nils Temme (3/ 1 Dreier) , Pepe (Paul) Hagenström (2) , Lucas Taschenberger

 

Titans 2 holen sich BIG Point für Klassenerhalt

Am Sonntag trafen unsere Jungs auf den BBV Leipzig. Während für die Titans das Spiel noch für den Klassenerhalt von großer Bedeutung war, stand schon vorher für Leipzig der Abstieg fest. Nun musste also ein Sieg her, um sich für die nächste Saison in der 2. Regionalliga zu qualifizieren.

Zu Beginn der Partie starteten die Gäste sehr stark ins Spiel, so dass man in den ersten 5 Minuten einen kleinen Rückstand in Kauf nehmen musste.

Danach fanden unser Jungs immer besser ins Spiel und man konnte durch eine aggressive Verteidigung und die daraus erfolgreichen Fastbreak-Punkte dem Gegner davonziehen. Das erste Viertel ging damit an die Titans mit 28:21 und diese Führung gaben die Dresdner auch nicht wieder her.

Im 2. Spielabschnitt legten sie dann richtig los: harte Verteidigungsarbeit, gutes Teamspiel offensiv wie defensiv sorgten dafür, dass man sich in dieser Phase deutlich absetzen konnte. Frei herausgespielte Würfe, gerade von der 3 Punkt Linie (11 erfolgreiche Dreier), fanden sicher Ihr Ziel und man konnte die Weichen auf Sieg stellen.

Mit 60:32 ging es in die Kabine und dort wurden die Jungs auch vom Ersatz Co-Trainer Gerd Seeger für die nächsten 20 Minuten angeheizt. Auch nach der Pause ließen unser Spieler nicht locker und erarbeiteten sich einen verdienten und wichtigen 112:60 Sieg. Damit sicherten sich unsere Titans 2. vorzeitig den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga.

“Ein großes Lob an unsere Jungs. Nach der letzten knappen Niederlage gegen Stauf haben wir es heute geschafft, unsere Leistung über 40 Minuten konstant stark abzurufen. Heute haben wir unser bestes Saisonspiel gemacht. Es haben alle gemeinsam als Mannschaft agiert und einen verdienten  Sieg eingefahren. Alle Spieler fanden super ins Spiel und waren gleichermaßen am Erfolg beteiligt,” so Trainer Naumann.

Aris (19 / 1 Dreier), Leonhardt (18/ 2 Dreier), Pollrich (15/ 3 Dreier), Schmidt (13),
Msuya (13/ 2 Dreier), Zobel (9/ 1 Dreier), Krautz (9/ 1 Dreier), Temme (9), Matthes (5),
Pfister (2)

Am kommenden Samstag gibt es einen Doppelspieltag der Titans “Nachwuchsmannschaften” in der 101.Oberschule. Die 3. Herren starten 15 Uhr und um 19 Uhr folgen dann die 2. Titans in ihr letztes Saisonspiel gegen Jena.

Toller Start, viel Einsatz – leider kein Sieg

Am Sonntag stand gegen den direkten Tabellennachbarn aus Stauf die längste Auswärtsfahrt auf dem Programm. Im Hinspiel musste man eine 1 Punkt Niederlage hinnehmen, die nun wieder gut gemacht werden sollte.

Trotz der für die lange Anreise frühen Spielansetzung waren die Titanen von Beginn an hellwach. Mit viel Spielwitz, guten Fastbreak-Angriffen und echtem Team-Basketball erspielten sich unsere Jungs im ersten Viertel einen 14 Punkte Vorsprung. Angeführt von Ihrem Kapitän, Robert Zobel, mit drei erfolgreichen 3-Punkte-Würfen in dieser Phase wollten die Titanen zeigen, dass es kein leichtes Spiel für die Gastgeber werden würde.

Im 2.Viertel kamen dann die Hausherren ins Laufen und konnten bis zur Halbzeit den Vorsprung auf acht Punkte verringern. Somit ging es mit 44 zu 36 in die verdiente Halbzeitpause.

Im 3. Viertel machten die Jung-Titanen zwar Fehler, konnten diese aber durch großen Einsatz zumindest teilweise wettmachen, so dass es bis zum Ende des dritten Viertels gelang, die Staufer noch fünf Punkte auf Abstand zu halten.

Mit 62:57 für die Dresdner ging in den letzten Spielabschnitt. Beide Mannschaften gaben am Ende noch einmal alles. Doch für die Titans reichte es am Ende wieder nicht für den Sieg. Fehler in den letzten Minuten ließen die Staufer am Ende davon ziehen, so dass am Ende eine 85 zu 77 Niederlage zu Buche stand.

Trainer Naumann zieht Bilanz:

“Es wäre mehr in diesem wichtigen und letzten Auswärtsspiel drin gewesen. Die Teamleistung stimmte dieses Mal, auch am Einsatz gibt es nichts zu meckern. Die Verteidung stimmte – mit einigen Abstrichen bei den Rebounds. Im Angriff gab es einige Schwächen, man musste zu häufig Ballverluste hinnehmen und am Ende fanden auch gute und frei herausgespielte Würfe nicht ihr Ziel.”

Jetzt heißt es für unsere Zweiten: nach vorn schauen, um in unseren letzten 2. Saisonspielen, die sie zu Hause bestreiten, das Ziel Klassenerhalt zu schaffen.

Am kommenden Sonntag trifft man auf Leipzig. Tip-Off ist um 13 Uhr in der 101. Oberschule.

Um eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, ist ein Sieg Pflicht! Wir hoffen auf Eure Unterstrützung!

2. Herren verlieren gegen Chemnitz

Das erwartete „Derby“, in dem es um Brisanz, Kampf und einen knappen Spielausgang ging, konnte man am frühen Samstagabend in der Chemnitzer Hartmannhalle leider nicht sehen. Die 99ers diktierten das Tempo über das gesamte Spiel und verließen am Ende auch als verdienter Sieger das Feld. Chemnitz spielte an diesem Tag in einer höheren Klasse und gewann deutlich mit 96:56.

Zu Beginn des Spiels kamen die Gäste aus Dresden in Schwung und markierten die ersten vier Punkte bevor Chemnitz durch zwei Dreier von Jonas Richter ins Laufen kam. Und das Laufen machten die Ninetyniners die gesamten 40 Minuten über. Aus einer harten Verteidigung erarbeiteten sie sich einen Ballgewinn nach dem anderen und liefen den Gegner durch Fastbreaks in Grund und Boden. Das Ausmaß am Ende des ersten Viertels war beim Stand von 25:18 noch schmeichelhaft.

Im zweiten Spielabschnitt setzten sich die Chemnitzer weiter ab. Insgesamt gab es in der Verteidigung zu viele Probleme. Im Schnellangriff wurden unsere Jungs überrannt, beim Zug zum Korb konnten sie den Gegner nicht vor sich halten und beim Rebound verpassten sie es, konsequent auszuboxen. Mit 19 Punkten Rückstand ging es zur Halbzeit (50:31) in die Kabine.

Nach einer beherzten Halbzeitansprache von Trainer René Naumann wollten die Titanen die zweite Halbzeit nutzen, um den Spieß umzudrehen. In Ansätzen konnte man nun selbst Fastbreaks laufen und den Gegner unter Druck setzen. Dennoch leistete man sich im Spielaufbau und beim Passen zu viele Turnover, sodass im dritten Viertel kein Boden gut gemacht werden konnte (66:46).

Es ging in den letzten Spielabschnitt. Hier wollten die Jungtitanen die Kräfte bündeln und Moral beweisen. Stattdessen zeigte sich auf dem Spielfeld ein komplett anderes Bild. Eine Gegenwehr schien kaum vorhanden und die Motivation kippte in Resignation bei den Dresdnern um. Die jungen Chemnitzer ließen sich nicht zweimal bitten und rannten offene Tore ein. In der Folge stand ein 96:56 Blowout zu Buche.

Nach dem Spiel fasste Trainer René Naumann seine Eindrücke zusammen:

„Chemnitz hat heute verdient gewonnen. Sie sind als Team aufgetreten und haben sich sehr gut ergänzt. In der Verteidigung haben sie Druck auf uns ausgeübt und uns offensiv überrannt. Wenn wir nicht beherzt verteidigen, den Gegner nicht ausboxen und nicht das Spieltempo bestimmen, kassieren wir deutliche Niederlagen wie diese. Zu selten haben wir den Ball gut laufen lassen und unsere Stärken ausspielen können. Im Kampf um den Klassenerhalt müssen wir unsere Einstellung und unser Auftreten in Frage stellen. Das muss sich in den nächsten Spielen unbedingt ändern!“

Am Wochenende empfangen die Dresdner zu Hause am Sonntag um 18 Uhr die Tropics aus Würzburg. Die liegen aktuell auf dem fünften Rang und werden es den Titans schwer machen, die Punkte in der eigenen Halle zu halten. Hierfür bauen die Dresdner auf ihre Fans und hoffen auf zahlreiche Unterstützung. Die Mannschaft kann jetzt einen Motivationsschub gut gebrauchen.

Titans 2 fahren wichtigen “Big Point” ein

Die Truppe um Coach René Naumann reiste am 21.02.15 zum direkten Tabellennachbarn nach Bamberg, um eines der wichtigsten Spiele um den Klassenerhaltes zu bestreiten. Im ersten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaft deutlich absetzen, jedoch: eine Tendenz zugunsten der Dresdner war schon zu erkennen.

Anfangs wehrten die Bamberger sich entschlossen und konnten trotz körperlicher Nachteile, vor allem bei Offensive-Rebounds dominieren. Somit ging es nur mit einem sechs Punkte Vorsprung in die Halbzeitpause.

Anfängliche Schwachstellen wie das teilweise schlechte Reboundverhalten und fehlende Schnellangriffe sollten in der zweiten Halbzeit minimiert werden.

Im 3. Spielabschnitt schalteten die Titanen gerade in der Verteidigung einen Gang nach oben und ließen in diesem Viertel nur 10 Punkte der Hausherren zu. Damit ging es mit einem kleinen Polster in das letzte Viertel.

Doch der Sieg war noch nicht in Sack und Tüten. Fehlende Konzentration in den Abschlüssen brachte die Gegner nochmals bis auf 9 Punkte heran. Schlussendlich behielten unsere Jung-Titanen in dieser wichtigen Spielphase die Nerven und brachten einen 73 zu 58 Sieg mit nach Hause.

“Dies war ein wirklicher Big-Point für uns, auch wenn es vielleicht kein optimales Spiel war. Im Moment stehen für uns aber die Punkte im Vordergrund”, so Coach René Naumann.

Die nächste Station ist Chemnitz: erneut eine große Herausforderung, die, wenn die Jungs sie meistern, wichtige Punkte bringen kann.

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK