ProB: Saison offiziell beendet

ProB: Saison offiziell beendet

Die Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist nach der gestrigen Ligatagung offiziell für beendet erklärt worden | Die Dresden Titans verbleiben als Tabellenvierter in der ProB

 

Dresden, 17.03.2020 – Diverse Medien berichteten bereits gestern über die Entscheidungen auf der Ligatagung der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Heute wurde es offiziell durch die Presseabteilung der Liga bestätigt. Die Saison 2019/2020 ist mit sofortiger Wirkung beendet. Alle Bundesligisten der ProA sowie ProB dürfen in der Liga verbleiben, auch die Abstiegskandidaten auf den hinteren Rängen. Die Erstplatzierten der ProB (Elchingen und Itzehoe) erhalten das Aufstiegsrecht in die ProA. ProA-Tabellenführer Chemnitz und die zweitplatzierten Eisbären aus Bremerhaven dürfen in die erste Liga aufsteigen (Glückwunsch an dieser Stelle an unsere sächsischen Nachbarn!). Die genauen Ligenstärken und Ligenzusammensetzungen können aber erst nach dem Lizenzierungsverfahren festgelegt werden. Die Dresden Titans treten jedenfalls aller Voraussicht nach auch in der kommenden Spielzeit in der ProB an.

Grund für die vorzeitige Beendigung der Liga ist die weltweit um sich greifende Welle von Covid-19-Infektionen, die zu großen Teilen das öffentliche Leben auf den Kopf stellt. Für die BARMER Liga steht jetzt vor allem die Gesundheit aller Akteure, MitarbeiterInnen und der Fans im Vordergrund. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir müssen dazu beitragen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Wir wollen keine Fans, Spieler und Mitarbeiter in Gefahr bringen. Zudem erlauben die Gegebenheiten bei den Vereinen vor Ort keinen fairen Wettkampf mehr. Deswegen sehen wir keine andere Möglichkeit, als den Spielbetrieb vorzeitig zu beenden. Wir sehen in absehbarer Zeit keine Möglichkeit den Spielbetrieb unter Berücksichtigung der Gesundheit, Wirtschaftlichkeit und gleichen Wettkampfbedingungen wieder aufzunehmen. Diese Entscheidung ist nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich eine sehr schwierige Situation für alle Beteiligen.“ so Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga Christian Krings.

Titans-Publikumsliebling Eric Palm hat sich als einziger „Importspieler“ aufgrund der aktuellen Situation deshalb wieder in seine Heimat begeben. Gestern landete der US-Amerikaner sicher in Chicago. Ihm und allen anderen Spielern des Teams dankt Dresdens Geschäftsführer Rico Gottwald für eine grandiose Saison. „Das Jahr lief bis zu den aktuellen Ereignissen wirklich gut für uns. Gerade die tolle Unterstützung der Fans, die Heimserie [10 aus 11 Heimspielen gewonnen] in der Margon Arena – es gibt viel, worauf wir als Club stolz sein können. Dafür möchte ich den Spielern, allen Sponsoren, Partnern, Förderern und dem Team hinter dem Team sowie den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle nochmals persönlich danken.“ Gottwald weiß indes um die Besonderheit der jetzigen Situation. „Selbstredend wollen wir als Dresden Titans unseren maximal möglichen Beitrag zur Eindämmung des Virus beitragen und nicht als Multiplikator der Ausbreitung dienen.“ Dennoch wird in den nächsten Wochen natürlich nicht untätig herumgesessen. „Wir werden die Zeit für eine wirtschaftliche Analyse nutzen. Parallel planen wir diverse Marketingmaßnahmen und Aktionen für die Fans. Hoffentlich werden wir dann zukünftig wieder für Furore in der Margon Arena sorgen dürfen!“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Spielabsage 15.03.20 + Erstattung Tickets

Liebe Basketballfreunde,

wir möchten darüber informieren, dass das Playoff-Heimspiel der Dresden Titans gegen den BBC Coburg am kommenden Sonntag (15.03.2020) aufgrund des Corona Virus abgesagt wurde. Die Partie findet demnach an diesem Wochenende nicht statt.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga hat am Mittwochabend für das kommenden Wochenende 14./15. März den kompletten Spieltag der ProA und ProB abgesagt. Über das weitere Vorgehen wird am Montag, dem 16.03.2020, auf einer Liga Tagung entschieden. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir Sie weiter informieren.

+++ Erstattung von Eintrittskarten +++

Alle Fans, die bereits ein Ticket erworben haben, erhalten den Ticketpreis zurückerstattet. Der Preis für gekaufte Tickets über den etix-Onlineshop sowie der Ticket-Hotline wird automatisch an die Bankverbindung zurücküberwiesen, über welche die Tickets gekauft wurden. Die  Erstattung wird in den nächsten Tagen veranlasst, sodass eine Rückerstattung an den Käufer bis zum 31. März 2020 gewährleistet ist.

Wir danken wir für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen ein ruhiges und vor allem gesundes basketballfreies Wochenende!

Eure

Dresden Titans

ProB: Nervenstarke Titans sichern Heimvorteil!

Dresden Titans gewinnen mit 66:64 (22:14, 12:13, 20:18, 12:19) gegen die WWU Baskets Münster und sichern sich Platz vier sowie Heimvorteil in der ersten Playoffrunde  | Nur zu neunt angereiste Dresdner zeigen, angeführt vom überragenden Kapitän Georg Voigtmann, ihre Qualität und beenden Münsters Siegesserie

Münster, 07.03.2020 –  Für die Dresden Titans ging es am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB noch um den Heimvorteil in der ersten Runde der Playoffs. Dafür brauchte es in jedem Fall einen Sieg gegen die WWU Baskets Münster, die ihrerseits nach sieben Siegen in Folge den zweiten Rang gegen Schwelm verteidigen wollten. Doch Dresdens nur zu neunt angetretene Korbjäger zeigten sich von Beginn an extrem fokussiert und gegen das bis dato heißeste Team der Liga eine der beste Saisonleistungen. Vor allem Kapitän Georg Voigtmann überragte mit 23 Zählern und 10 Rebounds sowie fünf getroffenen Dreiern. Er trug maßgeblichen Anteil am knappen 66:64-Sieg, der Dresden die Hauptrunde auf Platz vier beenden lässt. In der ersten Runde der Meisterschaftsrunde treffen die Sachsen nun auf die fränkischen Nachbarn vom BBC Coburg, die die Südstaffel auf dem fünften Rang beenden konnten.

Den Heimvorteil im Blick startete Dresden so gut wie auswärts selten in die Partie. Getroffene Dreier durch Eric Palm und Georg Voigtmann sowie ein spielfreudiger Daniel Kirchner bescherten schnell die 12:5-Führung. Auch ein Timeout durch Münsters Coach Philipp Kappenstein nach vier Minuten konnte vor allem einen „Titanen“ nicht abkühlen. Voigtmann netzte im Anschluss nämlich gleich doppelt von außen und die Blau-Weißen setzten sich weiter ab (22:14). Das zweite Viertel war dann vor allem durch Tugenden wie Kampfgeist und defensive Härte geprägt. Beide Seite erzwangen viele Ballverluste. Die Gastgeber wirkten besonders angespannt und kämpften mit einer sehr schlechten Trefferquote aus dem Feld (37 Prozent). Die Titans trafen nur unwesentlich besser (41 Prozent), nahmen aus unansehnlichen Minuten aber zumindest die 34:27-Halbzeitführung mit in die Kabine.

Nach der 15-minütigen Unterbrechung wollten die WWU Baskets über ihren Kapitän Andrej König natürlich schnell den Rückstand aufholen. Aber ein weiterer Voigtmann-Dreier ließ Kappenstein erneut zur Auszeit greifen. Dresden legte dank zwei Distanztreffern durch Palm jedoch direkt nach und erhöhte auf 45:32. Zwar fingen sich die Gastgeber im Anschluss über Malcom Delpeche, Jasper Günther und Stefan Weß zunächst. Ein weiterer Dreier Voigtmanns erhöhte vor dem letzten Durchgang indes wieder auf 54:45. Anschließend kämpften sich die Münsteraner über Delpeche und einen Dreipunkttreffer durch Günther postwendend heran. Fünf Minuten vor Schluss verkürzte der ehemalige Titan Kai Hänig sogar auf 55:58, was Dresdens Coach Fabian Strauß zu seinem ersten Timeout greifen ließ. Julius Stahl verwandelte daraufhin einen wichtigen Korbleger mit Foul. In der „Crunch-Time“ wurde es dann richtig spannend, als Stefan Weß in der 38. Minute per Dreier auf 62:64 stellte. Es war auch Weß, der nach Offensivrebound 30 Sekunden vor Ultimo auf 64:65 verkürzen konnte. Die Titans trafen in der folgenden „Stop-the-Clock-Phase“ zwar nur einen von vier Freiwürfen. Doch der letzte Notdreier durch Jose Aldana verfehlte zum Glück das Ziel und die Titans zitterten mit 66:64 ihren zweiten Auswärtssieg über die Ziellinie!

Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald zeigte sich nach dem Spiel überglücklich und beeindruckt von der Moral der Mannschaft. „Mit den Rückschlägen unter der Woche [Verletzungen bei Arne Wendler, Bryan Nießen, Lorenz Domrös] so hier rauszukommen war schon eine bärenstarke Vorstellung der Jungs! Die Spieler hatten von Anfang an ihr Ziel klar vor Augen, wollten Platz vier und haben das auch eindrucksvoll umgesetzt. Hut ab.“ Gleich nächste Woche geht es dann los mit den Playoffs. Dann empfangen die Dresden Titans in der heimischen Margon Arena Sonntag, den 15.03.20 um 16:00 Uhr den BBC Coburg.

Statistik:

Dresden:                                           Voigtmann (23 Pkt, 10 Reb), Palm (13 Pkt, 4 Ast),                                                              Kirchner (10 Pkt, 3 Ast), Heck (8 Pkt, 5 Reb),                                                                    Larysz (4 Pkt, 3 Ast), Stahl (4 Pkt, 3 Reb), Nagora                                                            (4 Pkt, 3 Reb), Von der Wippel, Friederici

Münster:                                           Delpeche (12 Pkt, 8 Reb), Weß (12 Pkt), Aldana (8                                                           Pkt, 4 Ast), Hänig (6 Pkt, 6 Reb), Baues (4 Pkt, 2                                                               Stl)

 

Tabelle ProB Nord

# TEAM G S:N PKT
1 Itzehoe 22 15 : 7 30
2 Schwelm 22 15 : 7 30
3 Münster 22 14 : 8 28
4 Dresden 22 12 : 10 24
5 Bochum 22 12 : 10 24
6 Wedel 22 12 : 10 24
7 Sandersdorf 22 11 : 11 22
8 Oldenburg 22 11 : 11 22
9 Bernau 22 11 : 11 22
10 Iserlohn 22 7 : 15 14
11 Düsseldorf 22 7 : 15 14
12 Stahnsdorf 22 5 : 17 10

Abschlusstabelle

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Heimkönige wollen Heimrecht

Dresden Titans spielen diesen Samstag, den 07.03.2020 um 19:30 Uhr in Münster gegen die WWU Baskets| Im letzten Spiel der Hauptrunde geht es für die Titans noch um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde

Dresden, 05.03.2020 –  Die reguläre Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist fast vorbei. Nur noch der 22. und damit letzte Spieltag steht aus. Dabei kann sich die Tabellenkonstellation (siehe Tabelle unten) in der unübersichtlichen Nordstaffel für viele Teams noch entscheidend verändern. So können im besten Fall die momentan auf Platz fünf stehenden Dresden Titans noch auf den vierten Rang klettern, was Heimrecht in der ersten Runde der Playoffs bedeuten würde. Da die „Titanen“ mit 10 Heimsiegen aus 11 Spielen die Heimkönige der Liga sind, wäre besagter Vorteil natürlich doppelt wertvoll. Dresden könnte allerdings auch auf Platz acht abrutschen, was ein Erstrundenduell mit Südstaffel-Gigant Elchingen nach sich zöge. Die scanplus Baskets um Ex-Titan Luka Kamber dominieren die Südstaffel nach Belieben (16 Siege in Folge) und wären sicher der unangenehmste mögliche Gegner. Deshalb will Dresden auswärts gegen die WWU Baskets Münster unbedingt punkten.

© R. Zimmermann

Doch auch die Münsteraner werden motiviert in die Partie gehen. Zwar kann der Tabellenzweite, aufgrund des direkten Vergleichs, Itzehoe nicht mehr als Tabellenführer verdrängen. Aber zumindest der zweite Platz soll gegen die punktgleichen Schwelmer verteidigt werden, um die bestmögliche Ausgangslage in der Meisterschaftsrunde zu halten. Zudem ist Münster das zurzeit heißeste Team der Liga. Letzte Woche feierten die Niedersachsen ihren siebten Sieg in Folge (79:75 gegen Bernau). Der letztjährige ProB-Vizemeister profitiert zu Hause auch immer von einem engagierten Publikum (circa 2500 ZuschauerInnen im Schnitt) und reitet gerade eine Euphoriewelle, die den Titans die Aufgabe nicht erleichtern wird.

Vor allem, da die „Elberiesen“ bislang nur eines ihrer 10 Auswärtsspiele gewinnen konnten. Die Rollen sind also klar verteilt. Münster geht als Favorit, Dresden als „Underdog“ in die Begegnung. Um Chancen auf den Sieg zu haben, müssen die Titans ihr „Mojo“ aus den Heimspielen auch in fremder Halle finden. In der Margon Arena wurde Münster nämlich mit 86:76 besiegt. Damals blieben die früheren Dresdner Kai Hänig und Helge Baues relativ blass. Ob sie gegen ihren alten Verein diesmal besser aussehen, ist nur eine der spannenden Fragen dieses Duells.

Für Dresdens Headcoach Fabian Strauß geht es vor allem darum, die reguläre Saison positiv und auf einem hohen Niveau zu beenden. „Wir wollen zum Saisonabschluss den zweiten Auswärtssieg mitnehmen, da für uns noch Platz vier und Heimvorteil im Spiel sind. Für dieses Ziel fahren wir nach Münster und werden dafür auch alles in die Waagschale werfen.“

Pressedienst
Dresden Titans

Tabelle ProB Nord

# TEAM G S:N PKT
1 Itzehoe 21 15 : 6 30
2 Münster 21 14 : 7 28
3 Schwelm 21 14 : 7 28
4 Wedel 21 11 : 10 22
5 Dresden 21 11 : 10 22
6 Sandersdorf 21 11 : 10 22
7 Bernau 21 11 : 10 22
8 Bochum 21 11 : 10 22
9 Oldenburg 21 10 : 11 20
10 Iserlohn 21 7 : 14 14
11 Düsseldorf 21 6 : 15 12
12 Stahnsdorf 21 5 : 16 10

Tabelle ProB-Nord nach 21 von 22 Spieltagen

ProB: Titans bleiben Heimkönige

Dresden Titans gewinnen gegen die ART Giants Düsseldorf mit 84:75 (26:21, 22:15, 16:19, 20:20) ihr neuntes Heimspiel in Folge | Über 2100 Fans bedeuteten Saisonrekord und Dresdens Korbjäger dürfen weiter von den Playoffs träumen

Dresden, 29.02.2020 –  Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Dresden Titans um nicht weniger, als das Ziel Playoffs. Dieses hatte nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen empfindliche Dämpfer erleiden müssen. Doch in der heimischen Margon Arena läuft es seit Monaten extrem gut für Dresdens Korbjäger. So auch heute, als vor Rekordkulisse (2136 ZuschauerInnen) der mittlerweile neunte Heimerfolg mit 84:75 gegen die ART Giants Düsseldorf eingefahren werden konnte! Die Titans bleiben damit das beste Heimteam der ProB-Nordstaffel und dürfen ein Spiel vor Saisonende weiterhin berechtigt auf die Meisterschaftsendrunde hoffen.

Die Gastgeber nutzten dabei sofort die phänomenale Energie der Halle, um mit einem 12:2-Lauf ins Spiel zu starten. Vor allem Sebastian Heck wirkte mit acht Zählern aus allen Lagen „unstoppable“. Gäste-Coach Kevin Magdowski musste zur Auszeit greifen. Im Anschluss entdeckten die Düsseldorfer den Dreier als Waffe und konnten gleich vier Mal in kürzester Zeit von außen netzen. Jetzt war es an Titans-Trainer Fabian Strauß seinerseits ein Timeout zu nehmen. In den anschließenden Minuten fing sich Dresden wieder und ging dank starker „Drives“ durch Eric Palm mit der Führung in die Unterbrechung (26:21). Im zweiten Durchgang war dann Dresdens Lennard Larys in der Verteidigung gefühlt überall gleichzeitig. Seine Rebounds gegen Andreas Möller und seine unglaublichen Ballgewinne münzte Larysz direkt in Schnellangriffe und Korbvorlagen um. Auch Max von der Wippel überzeugte in dieser Phase als hochprozentiger Verwerter am Brett. Die Giants blieben lediglich dank ihres Point Guards DeShaun Cooper im Spiel. Der nur 1,73 Meter große Ballartist war ob seiner Geschwindigkeit nur schwer zu verteidigen. Dennoch setzten sich die „Titanen“ aufgrund guter Ballbewegung und intensiver Defensive sowie solider Trefferquote von außen sukzessive ab. Deshalb ging es verdient mit 48:36 in die Halbzeitpause.

Mit zwei Dreiern durch Georg Voigtmann und Larysz fand Dresden nach dem Wiederanpfiff schnell seinen Rhythmus, ehe mehrere vermeidbare Ballverluste den Gästen in die Karten spielten und eine Aufholjagd der Giants ermöglichten. Vor allem der Franko-Amerikaner John Wilkins stellte mit zwei Dreiern seine Treffsicherheit unter Beweis und brachte die Titans weiter in die Bredouille. Daniel Kirchner brachte den Gastgebern  zu Düsseldorfs Verdruss jedoch neue Energie und glänzte mit mehreren Ballgewinnen sowie sehenswerten Abschlüssen, die den Lauf der Gäste unterbrachen. Trotzdem war der Vorsprung vor dem finalen Durchgang auf neun Punkte geschrumpft (64:55). Beiden Teams war der intensive Kampf in den ersten Minuten von Viertel Nummer vier anzumerken. Die Opponenten wirkten wie angeschlagene Boxer, die sich in Runde 12 müde abtasten. Doch Cooper glaubte noch an den Sieg für die Giants und sorgte mit zwei schwierigen Dreiern aus dem Dribbling weiter für Spannung. Palm und Kirchner hatten indes keine Lust auf Spannung. Mit zwei Bomben von „Downtown“ brachten sie Blau-Weiß 125 Sekunden vor Abpfiff mit 10 Zählern in Front. Magdowski bat zur Besprechung des letzten Schlachtplans. Trotz eines erneuten Cooper-Dreiers war es dafür jedoch zu spät. Palm und Kirchner stoppten jegliche „Stop-the-Clock-Bemühungen“ mit vier getroffenen Freiwürfen und setzten die Kirsche auf die Sahne des 84:75-Erfolgs.

Nach der Partie adressierte Kapitän Voigtmann in einer emotionalen Ansprache das Heimpublikum: „Wir sind das beste Heimteam der Liga, und zwar wegen euch, den besten Fans der Liga!“ Auch sein Trainer lobte in der abschließenden Pressekonferenz die Fans, musste aber eingestehen, dass er von selbigen während des Spiel kaum etwas mitbekommt. „Ich bin so fokussiert, so im Tunnel während der Partie, dass ich ehrlich gesagt alles andere ausblende“, so ein schmunzelnder Strauß. Auf die kommende Begegnung in Münster angesprochen, hatte Dresdens Coach folgendes zu sagen: „Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Wir wollen uns die Playoffs selbst verdienen und von niemandem abhängig sein.“

 

Statistik:

Dresden: Palm (18 Pkt, 6 Ast, 2 Stl), Heck (16 Pkt, 5 Ast, 4 Reb), Voigtmann (11 Pkt, 10 Reb, 4 Ast), von der Wippel (10 Pkt, 6 Reb), Larysz (7 Pkt, 4 Ast, 2 Stl), Kirchner (9 Pkt, 2 Stl), Marc Nagora (6 Pkt), Julius Stahl (5 Pkt), Arne Wendler (2 Pkt), Marc Friederici (nicht eingesetzt)

Düsseldorf: Cooper (26 Pkt, 6 Ast), Wilkins (11 Pkt), Jetullahi (10 Pkt, 7 Reb)

Bilder: Ralf Zimmermann

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans vor richtungsweisender Partie

Dresden Titans treffen im letzten Hauptrundenheimspiel diesen Samstag, den 29.02.2020 um 18:00 Uhr auf die ART Giants Düsseldorf | Für die Titans geht es um den neunten Heimsieg in Folge und natürlich um die Playoffs

Dresden, 27.02.2020 –  Zum 21. und damit vorletzten Spieltag der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gibt es in der Nordstaffel ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die fünf verbleibenden Playoff-Plätze, die zur Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde berechtigen. Das Dreigespann Itzehoe, Münster und Schwelm ist schon sicher qualifiziert. Neben den Dresden Titans machen sich noch fünf weitere Teams berechtigte Hoffnungen, am Ende „über dem Strich zu stehen“. Dabei gibt es für das kommende Wochenende ein „Best-Case-Szenario“: Die Titans gewinnen am Samstagabend gegen Düsseldorf ihr neuntes Heimspiel in Folge, während Ligakonkurrent Wedel am Sonntag gegen Sandersdorf verliert. Dann wären die Titans aufgrund des direkten Vergleichs mit Wedel (95:68-Hinspielsieg, 79:88-Rückspielniederlage) vorzeitig qualifiziert und nicht länger in Abstiegsgefahr.

© P. Cherubim

Die am Samstag in der sächsischen Landeshauptstadt gastierenden Düsseldorfer können dieser Gefahr indes nicht mehr vor den Playdowns (Abstiegsrunde) entkommen. Für die Rheinländer geht es in den letzten Spielen vor Hauptrundenende trotzdem ganz klar um jeden Sieg für den Ligaverbleib. Dabei begann alles wie in einem Sportmärchen. Aufstieg aus der Regionalliga in Deutschlands dritthöchste Spielklasse. Debütsieg, ausgerechnet gegen die Titans (94:87). Dann zwei weitere Siege. Was folgte waren viele Niederlagen, ein Trainerwechsel, viele Ab- und Neuzugänge und die harte Realität der ProB. Dennoch zeigt die Formkurve der Giants seit dem letzten Spieltag wieder nach oben. Die inzwischen von Kevin Magdowski betreute Truppe konnte überraschenderweise den Tabellenführer aus Itzehoe mit 78:63 bezwingen. Das zeigt einmal mehr die Unberechenbarkeit und hohe Leistungsdichte der Liga.

Beim Sieg gegen den Ligaprimus überzeugte vor allem DeShaun Cooper, der nach langer Verletzungspause seit vier Spielen wieder für die „Giganten“ aktiv ist und keiner langen Eingewöhnungszeit bedurfte. Satte 18,5 Zähler sowie 6,3 direkte Korbvorlagen legt der US-Amerikaner seit seinem Comeback auf. Und das bei Traumquoten von 62,5 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent von der Dreierlinie. Mit ihm und einem treffsicheren Faton Jetuhalli (2,7 Dreier pro Spiel bei 37,5 Prozent Quote) haben die Giants immer Siegchancen.

Deshalb müssen und wollen die Titans von Beginn an wach und mit der nötigen Dringlichkeit agieren, um die Giants gar nicht erst ins Rollen kommen zu lassen. Das fordert auch Dresdens Geschäftsführer Rico Gottwald vehement ein. „Samstag ist eine absolut richtungsweisende Partie. Playoffs, Heimrecht in der ersten Runde, Playdowns, für uns ist noch alles möglich. Für den bestmöglichen Ausgang müssen wir von der ersten Sekunde an präsent und bereit sein. Mit unserem tollen Publikum im Rücken bin ich in jedem Fall guter Dinge.“ Einlass in die Margon Arena wird ab 17:00 Uhr gewährt. Wer nach Samstagabend noch mehr Lust auf Basketball hat, der kann am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr am Schulcampus Tolkewitz die U19 der Titans in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (Deutschlands höchste Nachwuchsspielklasse) gegen Phoenix Hagen anfeuern. Auch dort geht es um die Playoffs.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans verschlafen Start, verlieren Spiel

Dresden Titans verlieren auswärts gegen LOK Bernau mit 76:89 (12:29, 25:27, 24:18, 15:15) | Bernaus Amerikaner Dan Oppland (29 Punkte) brilliert, Dresdens Aufholjagd beginnt zu spät

 Bernau, 14.02.2020 – Die Dresden Titans mussten am Freitagabend zu ihrem „Valentins-Date“ mit LOK Bernau Veilchen der anderen Art einstecken. Zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga wurden die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt von wacheren Randberlinern gerade im ersten Viertel regelrecht verprügelt. Dem enorm hohen Rückstand mussten die „Titanen“ dann die gesamte Spieldauer über hinterherlaufen. Und in der zweiten Halbzeit kämpften sich die Titans tatsächlich nochmal auf 10 Zähler heran. Die Kraft reichte letztlich jedoch nicht für das „Comeback“ und auch den direkten Vergleich (88:81-Sieg im Hinspiel) halten nun die Bernauer. Jetzt stehen Dresdens Korbjäger in den finalen zwei Begegnungen unter Zugzwang, um noch die Playoffs erreichen zu können.

Eric Palm beim Zug zum Korb ©P. Cherubim

Die Partie begann wie schon angedeutet denkbar schlecht für die angereisten Dresdner. Ein bockstarker Dan Oppland glühte förmlich und brachte seine Farben schnell mit 9:0 in Front. Auch ein Timeout durch Titans-Coach Fabian Strauß sollte keine Linderung verschaffen. Im Gegenteil. Über ihre starke Big-Man-Rotation aus Oppland, Kresimir Nikic und Till Isemann kamen die LOK-Akteure immer wieder zu zweiten Chancen und einfachen Körben in Brettnähe (12:29 nach den ersten 10 Minuten). Auch im zweiten Viertel wollte keinem Dresdener bis auf Eric Palm offensiv irgendetwas gelingen. Dafür trafen die Bernauer über Till Hornscheid (drei Dreier), Oppland und Nikic weiter aus allen Lagen und extrem hochprozentig von der Freiwurflinie (27 von 30 Freiwürfen). Zur Halbzeit schien die Messe beim Stand von 37:56 deshalb fast schon gelesen.

Sebastian Heck beim Leger © P. Cherubim

Doch diese Titans-Mannschaft gibt sich nie auf und so starteten die Jungs eine fulminante Aufholjagd. Vor allem der treffsichere Palm (25 Punkte, 5 Dreier) und der engagierte Sebastian Heck (15 Punkte, 5 Rebounds) konnten mit ihrer Energie und Aggressivität Öl ins Feuer des Comeback-Versuches gießen. Vor dem finalen Durchgang lagen die „Elberiesen“ plötzlich nur noch mit 61:74 zurück. Die zahlreichen mitgereisten Fans und Forza Blue-Mitglieder witterten bei nur noch 10 Punkten Rückstand Morgenluft. Doch der überragende Oppland (29 Punkte) und LOK-Coach René Schilling hatten stets die passende Antwort parat und brachten den Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit.

Nach dem Spiel musste Strauß die überzeugende Leistung des Gegners anerkennen: „Sie haben uns heute das Leben zur Hölle gemacht. Wir waren zu Spielbeginn einfach nicht bereit und das Paket, was wir dann durch den Rückstand mit uns herumschleppen mussten, erwies sich als zu schwer. Unsere nächsten beiden Spiele müssen wir nun gewinnen, um nicht auf Bangen und Hoffen angewiesen zu sein. Deshalb gilt es jetzt, Fehler zu analysieren und bestmöglich vorbereitet in die kommenden Wochen zu gehen.“

Statistik:

Dresden:             Palm (25 Punkte), Heck (15), Voigtmann (12 Pkt, 10 Reb)

Bernau:               Oppland (29 Pkt, 10 Reb), Nikic (22 Pkt, 7 Reb)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Ost-Derby statt Valentins-Romantik!

 Dresden Titans treten diesen Freitag, den 14.02.2020 um 20:00 Uhr auswärts gegen LOK Bernau an | Gegen den direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze wollen Dresdens Basketballer unbedingt gewinnen und in die Erfolgsspur zurückkehren

Dresden, 12.02.2020 –  Zum kommerziell romantischsten Tag des Jahres reisen die Dresden Titans erneut Richtung Randberlin, um am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen LOK Bernau anzutreten. Das Farmteam Alba Berlins ist direkter Mitkonkurrent im engen Feld der der Nordstaffel-Playoffplätze der ProB. Gleich fünf Teams rechnen sich dort mit jeweils 10 Siegen noch Chancen auf Heimrecht in der ersten Runde aus. Auch die auf Platz neun stehenden Oldenburger weisen nur einen Sieg weniger auf und hegen ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaftsrunde. Für die Titans geht es nach der verpassten Chance vergangene Woche (68:70-Niederlage gegen Stahnsdorf) also nicht nur um Wiedergutmachung, sondern um entscheidende Punkte im unglaublich spannenden Kampf gegen die Playdowns.

Diesen Kampf fechten ebenfalls die Gastgeber aus Bernau aus. Im Hinspiel unterlagen sie den Dresdnern noch mit 81:88. Damit geht es potenziell auch um den direkten Vergleich, der bei dem engen Gesamtklassement in der Endabrechnung noch entscheiden könnte. Die junge Truppe um Coach René Schilling musste nach einem Sieg gegen den damaligen Tabellenführer Schwelm (68:67) zuletzt zwei Niederlagen einstecken. Nach einem schwierigen Auswärtsspiel gegen Ligaprimus Itzehoe (80:87verloren) freuen sich die jungen Bernauer Talente nun wieder auf ein Heimspiel und werden entsprechend motiviert zu Werke gehen. Im Kader der Brandenburger stehen dabei weiterhin viele junge Talente wie Malte Delow oder Kresimir Nikic, die vom erfahrenen Amerikaner Dan Oppland angeführt werden. Point Guard Alexander Blessig verließ indes die Mannschaft aus beruflichen Gründen in Richtung Katar.

Dresdens US-Profi Eric Palm ist übrigens sehr gut mit Oppland befreundet, besuchte ihn und dessen Frau im Saisonverlauf bereits in Berlin. Auf dem Feld wird diese Freundschaft aber sicherlich ruhen. Vor allem Palm ist ein viel zu großer Wettkämpfer und brennt nach der bitteren Niederlage in Stahnsdorf schon auf das nächste Spiel. So wie der Rest des Teams, der jetzt bis Freitag unter der Woche Extraschichten schiebt und schnell wieder in die Erfolgsspur zurückkehren möchte. Denn vor dem Stahnsdorf-Spiel konnten die „Elberiesen“ satte vier Partien in Serie gewinnen, darunter auch der erste Auswärtserfolg in Iserlohn.

An diese Form möchten die Blau-Weißen wieder anknüpfen und ihre AnhängerInnen und Fans weiter von den Playoffs träumen lassen. Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald sieht in diesem Zusammenhang im letztwöchigen Misserfolg sogar Signalwirkung. „Ich denke die Niederlage gegen Stahnsdorf kam für uns zur richtigen Zeit. Durch diesen sprichwörtlichen Schuss vor den Bug wissen die Spieler jetzt, dass sie wirklich alles für den Erfolg investieren müssen. Nur so haben wir echte Chancen, nach den drei noch ausstehenden Partien über dem Strich zu stehen.“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Bittere Niederlage gegen Stahnsdorf

Dresden Titans unterliegen auswärts den TKS 49ers Stahnsdorf mit 68:70 (22:19, 16:18, 23:17, 7:16) | Im letzten Viertel geben Dresdens Korbjäger die Führung noch aus der Hand und lassen ihre vier Spiele währende Siegesserie reißen

 

Stahnsdorf, 09.02.2020 –  Die Erwartungen vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten TKS 49ers Stahnsdorf waren hoch. Die Dresden Titans wollten den fünften Sieg in Serie einfahren und ihren Platz im oberen Tabellendrittel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB festigen. Über weite Strecken schien dieser Plan auch aufzugehen. Die „Titanen“ spielten nicht unbedingt den besten Ball der Saison, behielten über einen starken Georg Voigtmann (21 Punkte, 9 Rebounds) aber größtenteils die Kontrolle und führten fünf Minuten vor Ultimo mit neun Punkten. Dann ging offensiv allerdings nicht mehr viel und der ehemalige Alba-Profi Sebastian Fülle (22 Punkte, 91 % FW) zeigte für Stahnsdorf seine Qualitäten in der „Crunchtime“, als er mit wichtigen Freiwürfen die Niederlage Dresdens besiegelte. Nun müssen die Titans weiter fokussiert nach vorn blicken, um in den verbleibenden drei Spielen ihren Playoff-Rang zu halten.

Dresdens Georg Voigtmann beim Dunk © P. Cherubim

Die Partie begann ausgeglichen und die Gastgeber traten ob ihrer prekären Situation im Abstiegskampf wie erwartet kämpferisch und furchtlos auf. Vor allem 49ers-Flügel Fülle erwischte einen sehr guten Start und traf aus allen Lagen. Auf Dresdner Seite konnten dafür Daniel Kirchner, Georg Voigtmann und Eric Palm konstant von außen einnetzen und brachten so trotz Buzzer-Dreier durch Yannick Hildebrandt ihre Farben in Front (22:19). Im zweiten Viertel blieb es aufgrund vieler Ballverluste auf beiden Seiten eng. Fülle und Diago Quinn Jr. Übernahmen offensiv den Löwenanteil für Stahnsdorf, während das Trio Kirchner, Voigtmann und Palm am erfolgreichsten für Dresden im Angriff verwertete und dadurch die knappe 38:37-Pausenführung verteidigen konnte.

Die anschließende Phase war durch zu viele Offensivrebounds der Gäste geprägt (insgesamt 17), die so immer wieder zu zweiten Chancen kamen. Dennoch konnten die „Titanen“ weiterhin freie Würfe erspielen und Max von der Wippel erhöhte zum Abpfiff des dritten Viertels sogar auf sieben Punkte Vorsprung (61:54). Über den gut aufgelegten Quinn schienen die Gastgeber im entscheidenden Durchgang aber zunächst wieder aufschließen zu können. Voigtmann und Lennard Larysz erzielten dann aber in kurzer Zeit vier Zähler, was TKS-Trainer Nicolai Coputerco prompt zur Auszeit greifen ließ. Diese fruchtete vor allem bei Stahnsdorf Thabo Paul, der trotz Foul verwandeln und den anschließenden Freiwurf treffen konnte, nur um dann noch Hildebrandt beim Dreier zu assistieren. So schmolzen neun Zähler Titans-Führung plötzlich auf drei zusammen. Nach dem folgenden Timeout durch Dresdens Coach Fabian Strauß holte Fülle über vier getroffene Freiwürfe sogar die Führung. Palm glich dann zwar aus. Doch im letzten Angriff des Spiels konnte Fülle bei 0,4 Sekunden nochmals ein Foul ziehen. Eiskalt versenkte der ehemalige BBL-Spieler beide Würfe und avancierte so endgültig zum Matchwinner.

Dresdens Daniel Kirchner beim Korbleger © P. Cherubim

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer machte die Niederlage nach Abpfiff jedoch nicht von den letzten Sekunden abhängig. „Wir wussten, dass Stahnsdorf gerade zu Hause alles für den Sieg tun würde. Über zweieinhalb Viertel haben wir unseren Job gut gemacht. Doch schon im dritten Viertel haben wir uns gerade beim Rebound die Butter vom Brot nehmen lassen und auch deshalb den Sack nicht früh genug zugemacht. Wenn du in den letzten 10 Minuten dann nur sieben Punkte machst, wird es natürlich schwer.“ Der Blick wird nun zeitig nach vorn gerichtet. Denn bereits nächsten Freitag wartet auswärts mit LOK Bernau eine weitere Randberliner Mannschaft auf die Titans

Statistik:

Dresden:

Voigtmann (21 Pkt, 9 Reb),  Palm (18 Pkt), Kirchner (13 Pkt, 5 Reb), Lennard Larysz (6 Pkt, 5 Reb), von der Wippel (4 Pkt), Julius Stahl (4 Pkt), Marc Nagora (2 Pkt), Sebastian Heck, Arne Wendler, Bryan Nießen, Lorenz Domrös (nicht eingesetzt)

Stahnsdorf:

Fülle (21 Pkt), Quinn (15 Pkt, 9 Reb), Hildebrand (10 Pkt)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Auswärtssieg im Visier

 Dresden Titans spielen kommenden Sonntag, den 09.02.2020 um 16:00 Uhr auswärts gegen die TKS 49ers Stahnsdorf | Gegen den Tabellenletzten wollen Dresdens Ballartisten ihre Siegesserie fortsetzen

Dresden, 06.02.2020 –  Die Dresden Titans sind seit mittlerweile vier Spielen in Folge ungeschlagen! Zum Jahreswechsel noch auf Platz acht stehend, haben sich die „Titanen“ inzwischen auf den vierten Tabellenrang der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord vorgearbeitet. Neben Münster ist Dresden damit das Team der Stunde in der Nordstaffel. Ganz anders ist die Gefühlslage dagegen bei den kommenden Gegnern. Die TKS 49ers Stahnsdorf dümpeln seit Saisonbeginn auf dem letzten Platz und trennten sich bereits in der Hinrunde von Coach Kai Buchmann. Die Titans gehen also als Favorit in die sonntägige Partie und wollen auch in Brandenburg weiter auf ihrer Erfolgswelle reiten.

Für Buchmanns Nachfolger Nicolai Coputerco geht es indes ums nackte Überleben. Zwar konnten die 49ers seit seiner Amtsübernahme immerhin drei Spiele gewinnen. Trotzdem laufen die Randberliner mit insgesamt lediglich vier Siegen Gefahr, mit der schlechtesten Ausgangsposition in die Playdowns zu starten. Dementsprechend motiviert und mit dem Mute der Verzweiflung gestärkt sind die Stahnsdorfer deshalb zu erwarten. Noch vor zwei Wochen konnten die 49ers mit eben dieser Einstellung auswärts immerhin Bochum beim 99:77-Erfolg überraschen.
Zudem gibt es einige Neuerungen im Kader der TKS. Der ehemalige Titan Cliff Gonzalo sowie Pharroh Gordon und Emili Chukuka  mussten das Team verlassen. Neben den etablierten Punktesammlern Mubarak Salami (18.1 Pkt) und Sebastian Fülle (14.9 Pkt, 39.5 % 3er) laufen dafür seit dem Jahreswechsel auch der Amerikaner Diago Quinn Jr (12.4 Pkt, 9.4 Reb) sowie „Frenchman“ Thimothée Troussel (9 Pkt, 6.8 Reb) für das Tabellenschlusslicht auf. Trotz des Tumults stehen also noch immer fähige Spieler im Aufgebot der Gastgeber.

Die Titans müssen deshalb defensiv eine ähnlich konzentrierte Leistung zeigen, wie vergangene Woche in der ersten Halbzeit gegen Schwelm. Dort konnten die „Titanen“ die ligastärkste Offensive bei 23 Punkten halten und vor allem das „Blocken und Abrollen“ extrem gut verteidigen. Genau da will Titans-Coach Fabian Strauß wieder ansetzen. „Unserer Defense, besonders im Pick’n’Roll wird entscheidend sein. Da wünsche ich mir den gleichen Fokus wie letzten Samstag in der ersten Hälfte.“ Die Zielsetzung fasst Strauß äußerst prägnant zusammen: „Am Ende mindestens einen Punkt mehr als der Gegner haben.“

Das würde sicherlich auch den Forza Blue e.V. freuen, der in Eigeninitiative einen Fan-Bus für die relativ kurze Auswärtsfahrt organisiert hat und mindestens 100 Fans und AnhängerInnern der Titans mobilisieren möchte. Sollte der Plan aufgehen, dann würde die gemütliche Sporthalle in Kleinmachnow wohl eher an ein Titans-Heimspiel erinnern. Die „Elberiesen“ freuen sich in jedem Fall über Unterstützung aus dem eigenen Lager und wollen den zweiten Auswärtssieg eintüten.

Pressedienst
Dresden Titans

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK