ProB: Verrückte Saison macht Lust auf mehr!

ProB: Verrückte Saison macht Lust auf mehr!

Dresden Titans verabschieden sich nach knapp acht Monaten Saison 2020/2021 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in die Sommerpause | Trotz vieler Corona-bedingter Unwägbarkeiten wussten die Titans mit spannenden Spielen und vielen Erfolgen zu überzeugen

Dresden, 12.05.2021 – Ein paar Tage sind seit der unglücklichen Viertelfinal-Niederlage der Dresden Titans gegen die Itzehoe Eagles vergangen. Die zunächst herbe Enttäuschung über den verpassten Halbfinaleinzug weicht nun stetig der Erinnerung an eine verrückte, aber überaus erfolgreiche Saison unserer „Titanen“! Denn auch wenn Dresdens Korbjäger im finalen Saisonspiel nicht ihre Stärken abrufen konnten, gab es im unvorhersehbaren Pandemie-Jahr wirklich fantastische Siege, unmöglich scheinende Aufholjagden, rekordverdächtige Siegesserien und qualitativ hochwertiges Entertainment im Dresdner Livestream zu bewundern. So waren die Spiele und Geschichten der Blau-Weißen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für viele Fans, Vereinsmitglieder und Sportbegeisterte eine willkommene Abwechslung und zugleich Hoffnungsschimmer im doch viel zu häufig grauen Corona-Alltag.

Siegesserien – Der wohl größte Erfolg war die Hauptrundenmeisterschaft in der ProB-Südstaffel. Mit 17 Siegen bei nur vier Niederlagen ließen die Dresden Titans den BBC Coburg und die Gießen 46ers hinter sich. Es war überhaupt die erste Spitzenplatzierung der Elberiesen in ihrer ProB-Geschichte und die höchste Siegmarke seit 2013/2014 (ebenfalls 17 Siege). Auch in den Playoffs blieben die „Titanen“ in ihren ersten fünf Partien ungeschlagen, gewannen damit vom 27.02.2021 an unglaubliche 11 Spiele in Serie! Von Oktober bis Januar gelangen fünf Siege in Folge, über den Januar, nach Ausrutscher gegen Coburg, gleich nochmal fünf. Überhaupt verlor das Team nur einmal zwei Spiele in Folge, konnte sich nach den seltenen Niederlagen sonst immer mit einem Sieg zurückmelden. Und das trotz zweier größerer Einschnitte in den Spiel- und Trainingsbetrieb.

Die Titans und Corona – Denn leider blieben Dresdens Korbjäger nicht vom Virus verschont. Anfang Dezember gab es die erste, mehrwöchige Zwangspause aufgrund einiger Corona-Infektionen innerhalb der Mannschaft. Und auch in den Playoffs mussten Begegnungen verschoben und vor dem Viertelfinale eine erneute Quarantäne erduldet werden. Glücklicherweise sind alle Betroffenen ohne größere gesundheitliche Komplikationen genesen. Aus der Not um den neuen „Alltag“ machten die Verantwortlichen der Titans derweil eine Tugend. So ging nach der Einstellung des Spielbetriebs vor Publikum zeitnah der Titans-Livestream an den Start. Produziert von Frank Brauner und seiner Crew, erreichten die Übertragungen aus der Margon Arena schnell ein sehr professionelles Niveau, welches sich in Drohnen-Kamerafahrten, verschiedenen Einstellungen und Sofort-Wiederholungen widerspiegelte. Zudem erreichte das sympathische Kommentatoren-Duo um Jan Böhnstedt und Gustav Hollnagel schnell Kultstatus bei den Fans. Im Schnitt sahen etwa 3600 Zuschauer bei den Heimspielen zu, dem Playoff-Spitzenspiel gegen Schwelm wohnten gar 5200 Fans bei.

Der Fanclub – Apropos Fans: Unermüdlich leistete der Forza Blue e.V. wichtige Hilfe vor den Heimspielen, sei es beim Auf- und Abbau der LED-Banden oder beim Dekorieren der ungewohnt leeren Tribünen. Satte 126 Quadratmeter (angefertigt in über 100 Arbeitsstunden) maß die markante Fahne über dem Fanblock, welche den Gästen unmissverständlich verdeutlichte, wessen „Festung“ sie betreten hatten. Zudem gab es tolle Überraschungen für die Mannschaft, seien „Spitzenreiter“-Banner oder persönliche Grußbotschaften im Einlauftunnel. Die wohl schönste Aktion war allerdings der Spendenaufruf über den Erwerb von Playoff-Unterstützershirts. Insgesamt konnte der Forza Blue e.V. mehr als 150 Shirts verkaufen und damit über 2000 € für die Lebenshilfe Dresden, Unikero sowie die Titans-Vereinsjugend sammeln. Chapeau!

Last but not least: Die Mannschaft – All diese Erfolge, Zahlen und Aktionen gelingen indes nur mit einem funktionierenden Team. Dem Management um Rico Gottwald ist es in Zusammenarbeit mit Headcoach Fabian Strauß gelungen, die richtigen Charaktere und Spielertypen zusammenzubringen und Schlüsselspieler zu halten. Dabei gab es nach dem Sommer zunächst die bittere Nachricht, dass Vorjahresleistungsträger Eric Palm seine Karriere beendet hatte. Der erfahrene Amerikaner war wichtiger Bestandteil und Anführer der Titans im Vorjahr. War der Rest des jungen Teams bereit, seinen Abgang aufzufangen, daran im Bestfall zu wachsen?

Die Verantwortlichen wollten es auf den Versuch ankommen lassen und ergänzten, nach nur kurz währendem Island-Experiment, den Kader lediglich mit jungen, deutschen Spielern. Es stießen Aaron Kayser (Frankfurt), Bela Wenczel (Berlin) und Sven Papenfuß (Sandersdorf) zur Mannschaft. Aus dem eigenen U19-Nachwuchs erhielten zudem Georg Kupke, Max Körner und Paul Grünheid die Chance, sich in der ProB zu beweisen. Sonst verließen neben Palm noch Marc Nagora (Hannover) und Marc Friederici (Berlin) die Residenzstatt für neue sportliche Herausforderungen.

Der Rest des Kaders blieb in Takt. Strauß bekam im Trainerteam in seiner ersten vollen Saison als Headcoach noch den aufstrebenden Harm-Ubbo Horst aus Vechta an die Seite gestellt. Der Plan war nun, auf die jungen Leistungsträger des Vorjahres zu bauen und erneut um die Playoffs mitzuspielen.

Durch die Kooperation der Titans mit der Exzellenzuniversität TU Dresden kann im Konzept der Athletenwahl nämlich durchaus auf Kontinuität gesetzt werden. So überzeugten die Studenten Lenny Larysz (Chemie) und Georg Voigtmann (Wirtschaftswissenschaften) schon in ihrer Debütsaison mit ansprechenden Leistungen. Voigtmann blieb auch in seinem zweiten Jahr einer der produktivsten Pivoten der Liga (13.6 PTS, 8.0 REB) und ließ Gegner mit seiner Mischung aus Größe (2.13m) und Wurf- sowie Passgeschick schier verzweifeln. Larysz nutzte derweil die Abwesenheit Palms, sich als klarer „Go-to-Guy“ im Angriff der Titans zu etablieren. Immer wenn es eng wurde oder das Team unbedingt Punkte brauchte, war der schlaksige Point Guard mit unorthodoxen Korblegern und Abschlüssen zur Stelle (16.5 PTS, 5.7 AST). Auch Titans-Drittjahresprofi Daniel Kirchner machte einen Riesensprung, realisierte vor allem in der zweiten Saisonhälfte sein enormes Potential (12.3 PTS, 4.2 AST). Es gäbe noch zahlreiche weitere, nennenswerte Geschichten zu erzählen: Vom „ewigen“ Titan Bryan Nießen, der mit seiner Energie und Defensive die Mannschaft immer wieder aus Phasen der Müdigkeit riss, vom vielleicht besten Verteidiger der Liga, Sebastian Heck oder vom Jungspund Georg Kupke, der ausgerechnet in den Playoffs wichtige Minuten geben konnte.

Als Team verteidigen – Der wahre Star war jedoch die unglaublich starke Verteidigung im Teamverbund, die ligaweit zu den stärksten Defensiven gehörte. Auch mit schlechteren Wurfquoten oder zu vielen Ballverlusten hatten die Titans immer Chancen auf den Sieg, da sie gegnerische Mannschaften und Starspieler teilweise völlig kaltzustellen vermochten.

Es spielten und verteidigten in der Saison 2020/2021 für die Dresden Titans: Bryan Nießen (27 Einsätze), Arne Wendler (27), Max von der Wippel (27), Julius Stahl (26), Sebastian Heck (26), Lenny Larysz (26), Daniel Kirchner (24), Aaron Kayser (24), Georg Voigtmann (22), Bela Wenczel (18), Georg Kupke (14), Lorenz Domrös (12), Sven Papenfuß (4), Max Körner (1)

Fazit vom Geschäftsführer – „In Summe können wirklich alle Beteiligten sehr stolz auf diese Saison sein! Vor allem wie die Spieler, Trainer und Helfer mit dem Thema Corona umgegangen sind, und sich trotz der Unwägbarkeiten nie unterkriegen lassen haben, war wirklich beeindruckend. Ein riesiges Dankeschön gilt hier natürlich auch all unseren Sponsoren, den Fans und Gesellschaftern, die uns immer unterstützt haben,“ bilanziert Gottwald.

Der erfolgreiche Weg der letzten beiden Jahre soll nun fortgesetzt werden. „Gemeinsam mit unseren Fans im Rücken, und dann hoffentlich auch wieder in der Halle, wollen wir das entfachte Feuer lodern lassen, mit einer weiteren tollen Saison nachlegen und den nächsten Schritt gehen!“

Aktionen zum Saisonabschluss – Damit die Fans, die zahlreichen HelferInnen, die Sponsoren und Gesellschafter nochmal Gelegenheit haben, ihre Mannschaft gebührend in die wohlverdiente Sommerpause zu verabschieden, wird es diesen Samstag, den 15.05.2021, um 13:45 Uhr einen besonderen Livestream aus der Margon Arena geben.

Außerdem wird die Tradition der Trikotversteigerung fortgesetzt. Ab sofort können die Heimspielgarnituren der Spieler ersteigert werden. Der Erlös fließt wie gewohnt in die eigene Jugendarbeit. Hier geht es zur Auktion!

Fotografen der Saison:

Philipp Cherubim: www.philippcherubim.de

Ralf Zimmermann: www.ralf-zimmermann-fotografie.de

René Pesth: www.renepesth.de

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Dresden Titans verpassen Halbfinale

Dresden Titans unterliegen Itzehoe Eagles mit 70:88 (12:20, 23:31, 19:19, 16:18) im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB | Nach fünf Playoff-Siegen in Serie bedeutet die einzige Niederlage in der Endrunde das vorzeitige Aus für Dresden

Itzehoe, 08.05.2021 – Nach insgesamt 22 Siegen und nur fünf Niederlagen endet die Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für die Dresden Titans. Mit 70:88 mussten sich Dresdens Korbjäger auswärts den Itzehoe Eagles im dritten Viertelfinalspiel geschlagen geben und damit von ihren Halbfinalträumen verabschieden. Die Gastgeber erspielten sich in Halbzeit Eins ein großes Polster, während die „Titanen“ über den gesamten Abend mit ihrer Wurfquote haderten und nur 30 Prozent ihrer Feldwürfe verwandeln konnten. Dennoch zeigten die Blau-Weißen stetig den Kampfgeist und die Charakterstärke, welche dem Team und Headcoach Fabian Strauß die erfolgreichste Spielzeit seit 2016 beschert hatten. So kamen die Titans im letzten Viertel zwischenzeitlich nochmal auf neun Punkte heran. Doch Corona-Zwangspause und das dritte Spiel in sechs Tagen schienen schließlich ihren Tribut zu fordern und die Eagles konnten mit einer tollen Leistung verdient ihren ersten Halbfinaleinzug der Vereinsgeschichte feiern.

Das Spiel – Beide Teams strauchelten in den ersten vier Minuten in der Offensive. Kaum ein Wurf aus dem Feld fand sein Ziel. Doch dann brach Itzehoes Marko Boksic den Bann mit einem Dreier und der physische Chris Cooper packte noch Zähler am Brett drauf. So zog Strauß beim Stand von 9:2 sein erstes Timeout. Hernach gelang schließlich auch Dresden über Lenny Larysz der erste Treffer von außen. Es sollte bei 11 Versuchen der einzige im ersten Viertel bleiben. Dagegen agierten die Eagles variabler, trafen über Boksic sowie Cooper konstanter und setzten sich mit 12:20 ab. Im Anschluss blieb Boksic brandgefährlich, traf zwei weitere Dreier und brachte die Titans beim Stand von 16:29 in arge Probleme. Als dann auch noch Big Man Yasin Kolo von außen netzte, schien alles nach Plan für die Gastgeber zu laufen. Zwar stemmten sich die „Titanen“ mit vollem Körpereinsatz gegen die Gastgeber und konnten durch einige Freiwürfe und Dreier von Larysz, Arne Wendler und Julius Stahl zumindest den Anschluss halten. Die erste Hälfte gehörte jedoch klar den Gästen um Cooper, der mit seiner Geschwindigkeit und starken linken Hand fast ein Double-Double (14 Punkte, neun Rebounds) auflegte und großen Anteil an der 35:51-Führung seiner Farben trug.

Auch nach der Unterbrechung wirkten die Itzehoer wie entfesselt, bauten ihren Vorsprung über Cooper und Boksic weiter aus. Kolo blieb ebenfalss zielsicher und sorgte mit seinem weichen Handgelenk beim Stand von 41:64 für die höchste Führung der Nacht. Strauß griff erneut zur Auszeit, um vielleicht doch noch die entscheidende Initialzündung zu entfachen. Doch die „Seeadler“ beantworteten gefühlt jede gelungene Aktion Dresdens mit Treffern. Zumindest sorgten Arne Wendler mit sehenswertem Dunk, Max von der Wippel per „And One“ sowie Larysz mit seinem vierten Dreier noch für ein ausgeglichenes drittes Viertel und verkürzten auf 54:70. Im finalen Durchgang spielten die Elberiesen dann mit dem Mut und Tempo der Verzweiflung, noch auf drei Punkte zu verkürzen, zu gewinnen oder auszuscheiden. Und tatsächlich, mit Georg Kupke auf dem Feld setzten die Dresdner plötzlich ungeahnte Energien frei, starteten über Georg Voigtmann, Bryan Nießen, Von der Wippel und Stahl einen 11:4-Lauf. Cooper und Kolo sorgen mit Zählern am Brett aber schnell für Ruhe im Eagles-Horst. Dann traf Kapitän Voigtmann endlich seinen ersten Dreier und ließ die Titans beim Stand von 70:80 und noch knapp drei Minuten wieder hoffen. Für das wahre Wunder reichte die Kraft indes nicht mehr. Itzehoe verteidigte mit allen Adlerklauen die nötige Führung für das Weiterkommen und schlug Dresden letztlich mit 70:88.

Stimme zur Partie – Nach der ersten Enttäuschung stand beim mitgereisten Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald trotz der Niederlage das Positive im Vordergrund: „Sicher ist es schade, dass es heute nicht geklappt hat. Das wäre das I-Tüpfelchen auf eine grandiose Saison gewesen. So bleibt unterm Strich aber immer noch eine sehr gute Saison stehen. Auf diese Truppe können die Fans, Sponsoren und Gesellschafter stolz sein. Was sie und das Trainer-Team unter widrigen Umständen in dieser verrückten Corona-Saiosn geleistet haben ist wirklich bemerkenswert. Jetzt lassen wir das Ganze ein paar Tage sacken und dann geht es schon wieder los mit der Planung für die kommende Saison.“ Gottwalds großer Wunsch ist dann wieder die Rückkehr zu mehr Normalität: „Hoffentlich können wir bald wieder vor Publikum spielen, nochmal so eine Saison hinlegen, die Fans mitnehmen und das Feuer entfachen!“

 Statistik –

 Dresden: Larysz (18 PKT), Stahl (12 PKT), Wendler (10 PKT)

Itzehoe: Hooper (22 PKT, 18 REB, 5 AST, 4 BLK), Kolo (20 PKT, 6 REB), Boksic (18 PKT)

PlayOffs Gruppe 6

# TEAM G S:N PKT
1 Itzehoe 3 2 : 1 4
2 Schwelm 3 2 : 1 4
3 Dresden 3 2 : 1 4
4 Sandersdorf 3 0 : 3 0

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Überzeugende „Generalprobe“

Dresden Titans gewinnen mit 93:72 (29:11, 24:20, 19:23, 21:18) gegen die BSW Sixers | Der fünfte Playoff-Sieg in Folge ist wichtiger Schritt Richtung Halbfinale der BARMER Liga

Dresden, 06.05.2021 – Die Siegesserie der Dresden Titans in der BARMER 2. Basketball Bundesliga hält an. Der fünfte Playoff-Sieg und insgesamt 11. Sieg in Folge lassen die Blau-Weißen weiter vom Halbfinale träumen. Mit 93:72 konnten sich glänzend aufgelegte Titanen im Derby gegen die BSW Sixers durchsetzen. Schon früh konnten sich die Gastgeber über eine exzellente Wurfquote (14 von 24 Dreiern) von außen und sehenswerten Teambasketball (30 Vorlagen, alle Titans punkteten) absetzen. Die bereits im Vorfeld ausgeschiedenen Sandersdorfer wurden von den Dresdner Angriffswellen förmlich überrollt. Doch die schwerste Aufgabe erwartet die Sachsen nun am Samstag. Auswärts müssen die Titans ihre gute Form bestätigen und dürfen gegen die Itzehoe Eagles nur äußerst knapp verlieren. Ein Sieg wäre natürlich noch besser und passender für den zweiten Halbfinaleinzug der Vereinsgeschichte. Eine historische Randnotiz gab es dann auch noch: Urgestein Max von der Wippel erzielte in seinem 183. Spiel für die Titans seinen 900. Punkt. Glückwunsch Max!

© R. Pesth

Das Spiel – Zum Auftakt des offensiv vielleicht besten Viertels der bisherigen Saison regnete es Dreier für Dresden. Sebastian Heck, Lenny Larysz, Georg Voigtmann und Julius Stahl trafen allesamt ihre ersten Würfe von außen. So lagen die Hausherren schnell mit 17:4 in Front. Und trotz Timeout der Gäste trafen die Titans munter weiter. Insgesamt netzten die „Titanen“ sieben von neun Dreiern, verteilten neun Assists und führten nach 10 Minuten bereits haushoch mit 29:11. Danach schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, blieben über Stahl und Larysz aber weiterhin treffsicher. Für die bis dato schwachen Sixers sorgten Topscorer Lucien Schmikale sowie Ole Sievers mit einigen Treffern von außen zumindest für ein paar Lebenszeichen. Gegen die geballte Titans-Power vermochten aber auch sie nichts auszurichten. Strauß konnte freimütig wechseln und die von der Bank gekommenen Bela Wenczel, Aaron Kayser und Max von der Wippel dankten es ihrem Trainer mit massig Zählern. Passenderweise markierte Lorenz Domrös mit der letzten Sekunde vor der Halbzeit noch einen Tip-In zum 53:31.

© R. Pesth

Nach der 15-minütigen Unterbrechung sammelten die Titanen Kayser und Daniel Kirchner nach längerer Abstinenz weiter Spielpraxis und fleißig Punkte. Aber die Sixers fühlten sich nun doch bei der Ehre gepackt und wollten ihr letztes Saisonspiel nicht völlig herschenken. Vor allem Martin Jelic und der äußerst wurfstarke Schmikale zeigten ihre Qualitäten, erzielten zusammen 16 Zähler und verkürzten vor dem letzten Viertel zumindest auf 72:54. Dennoch war die Partie längst vorentschieden und die Titans zeigten auch im finalen Durchgang herrlichen Teambasketball bei guten Quoten aus dem Feld. Als „Dresdner Jung“ Georg Kupke dann noch einen Dreier traf, hatten alle 12 Elberiesen gepunktet und sich den 93:72-Heimerfolg redlich verdient.

Stimme zur Partie – „Wir haben stark angefangen, haben den Sixers aber auch Möglichkeiten gegeben zurückzukommen. Respekt, dass sie trotz fehlender Spieler nie aufgegeben haben.

Was für mich positiv herausgestochen ist, sind unsere 30 Assists. So wollen wir spielen, den Ball laufen lassen, offene Würfe kreiren.“ Auf das entscheidende Duell gegen die Eagles am Samstag angesprochen lieferte Strauß  folgende Einblicke: „Die Jungs dürfen jetzt in der Eistonne planschen, dann schnell ins Bett. Morgen ist früh um 10 Training und Recovery und dann fahren wir mit dem Bus um 12 nach Itzehoe. Dort wird es Samstag dann richtig schwer. Das Team ist exzellent gecoacht, erfahren, läuft wie ein Uhrwerk.“

Statistik

Dresden: Stahl (19 Punkte in 21 Minuten, 3 Dreier), Heck (14 PKT, 6 AST, 6 REB, 3 STL, 2 BLK)

Sixers: Schmikale (20 PKT, 4 AST), Jelic (14 PKT, 3 AST)

Termine: Samstag, 08.05.2021, um 19:30 Uhr @Itzehoe

PlayOffs Gruppe 6

# TEAM G S:N PKT
1 Dresden 2 2 : 0 4
2 Schwelm 3 2 : 1 4
3 Itzehoe 2 1 : 1 2
4 Sandersdorf 3 0 : 3 0

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Viertelfinal-Derby gegen Sixers

Dresden Titans treten diesen Donnerstag, den 06.05.2021, um 19:30 Uhr im Viertelfinal-Derby in der Margon Arena gegen BSW Sixers an | Der Spielausgang entscheidet noch nicht über den Einzug ins Halbfinale

Dresden, 04.05.2021 – Trotz dreiwöchiger Spielpause aufgrund Corona-bedingter Ausfälle, meldeten sich die Dresden Titans vergangenen Sonntag eindrucksvoll in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zurück! Mit 68:66 besiegten die Blau-Weißen auf heimischen Boden die EN Baskets Schwelm buchstäblich in letzter Minute und gewannen zum zehnten Mal in Folge! Grund zum Jubeln gab es dennoch auch für die Gäste, die aufgrund ihrer vorherigen Siege gegen die Itzehoe Eagles und BSW Sixers trotz Niederlage vorzeitig als dritter Halbfinalist neben Münster und Bochum feststehen. Auch die Titans wollen ins Halbfinale. Dafür braucht es allerdings entweder einen Sieg gegen Itzehoe am Samstag oder einen Sieg diesen Donnerstag im Derby gegen die schon ausgeschiedenen BSW Sixers. Dann könnte sich die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß gegen Itzehoe eine Niederlage erlauben. Die dürfte allerdings nicht zu hoch ausfallen, denn bei Punktgleichheit zählt laut Spielverordnung die Korbdifferenz aus dem Dreiervergleich der betreffenden Teams. Beide Partien zu gewinnen wäre natürlich ebenfalls ausreichend und die sicherste Option.

© R: Zimmermann

Der Gegner – Für die Sixers geht es indes um nichts mehr. Zwei enttäuschende Leistungen in der Viertelfinalrunde (49:71 gegen Schwelm, 71:93 gegen Itzehoe) ließen jegliche Träume vom Final-Four verpuffen. Aber gerade dieser Umstand könnte den Gästen womöglich in die Karten spielen. Völlig vom Druck des Weiterkommens befreit, könnten die Spieler von Coach Sebastian Ludwig mit einer gelungenen Derby-Revanche gegen Dresden noch für einen versöhnlichen Abschluss einer durchaus erfolgreichen Saison sorgen. Zwischen diesen Teams geht es nämlich immer heiß her, egal in welcher Saisonphase. So brauchte es in den letzten beiden Duellen vier Verlängerungen, um den Sieger zu ermitteln. Erst vor vier Wochen setzten sich die Titans in der Achtelfinalrunde nur knapp mit 94:88 nach Overtime gegen die Anhaltiner durch.

Die Titans – Das war vor der mehrwöchigen Zwangspause, welche die Titans auch eine volle Trainingswoche gekostet hatte. Strauß und Co-Trainer Harm-Ubbo Horst hatten vor dem Spiel gegen Schwelm deshalb geahnt, dass einiges an Rost abzuschütteln sei. Und tatsächlich leisteten sich die „Titanen“ als Team horrende 23 Ballverluste, trafen nur 17 Prozent ihrer Dreier. Umso beeindruckender war dann das siegbringende Comeback in den letzten vier Minuten. Erfolgsgarant war in jener Phase einmal mehr das Prunkstück Defensive, welches den Baskets in den finalen 210 Sekunden nur noch einen Punkt gestattete. Daran wollen die Elberiesen gegen die Sixers anknüpfen und zusätzlich ihre offensiven Baustellen angehen.

Ausblick – Für Strauß ist die Begegnung die ideale Gelegenheit Schwachstellen auszumerzen und im Angriff nachzujustieren: Wir spielen definitiv auf Sieg! Für ein hoffentlich mögliches Halbfinale müssen wir nach der langen Pause Rhythmus aufbauen. Dafür müssen wir uns definitiv besser als am Sonntag anstellen, müssen als Team besser zusammenspielen und dürfen nicht so viele Fehler machen.“

Termine – Donnerstag, 06.05.21, 19:30 Uhr, Titans vs. Sixers @Margon Arena; Samstag, 08.05.21, 19:30 Uhr, Titans @Itzehoe

PlayOffs Gruppe 6

# TEAM G S:N PKT
1 Schwelm 3 2 : 1 4
2 Dresden 1 1 : 0 2
3 Itzehoe 2 1 : 1 2
4 Sandersdorf 2 0 : 2 0

Pressedienst
Dresden Titans

 

ProB: Fantastisches Finish in letzter Minute!

Dresden Titans gewinnen Viertelfinalauftakt gegen EN Baskets Schwelm mit 68:66 (16:18, 19:15, 16:27, 17:6) | Es ist der vierte Playoff-Sieg in Folge für Dresdens Basketballer

Dresden, 02.05.2021 – Nach langersehnter Wartezeit zauberten die Dresden Titans zum Auftakt in ihre Viertelfinalrunde das bisher dramatischste Spiel der Saison auf den Hallenboden der Margon Arena! Mit 68:66 konnten sich die „Titanen“ gegen die EN Baskets Schwelm durchsetzen und damit einen ersten, wichtigen Schritt Richtung Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gehen. Dabei sah es in der zweiten Halbzeit lange nach einer herben Enttäuschung für die Dresdner aus, die zwischenzeitlich schon zweistellig gegen exzellent agierende Schwelmer zurücklagen. Doch dann warfen die Elberiesen in den finalen vier Minuten noch einmal alles in die Waagschale und drehten mit einem 13:1-Lauf die Partie. Den entscheidenden Dreier zur Führung versenkte Sebastian Heck 30 Sekunden vor dem Abpfiff eiskalt aus sieben Metern und brachte trotz fehlendem Publikum die Halle zum Beben. Nun warten in den nächsten sechs Tagen noch zwei weitere Begegnungen (Donnerstag zuhause gegen die Sixers, Samstag auswärts gegen Itzehoe) auf Dresdens Korbjäger.

© R. Zimmermann

Das Spiel – Erwartungsgemäß war beiden Teams die mehrwöchige Spielpause vor allem in der Anfangsphase anzumerken. Es bedurfte einiger Airballs und Ballverluste (zusammen 13 Turnover!), ehe die Mannschaften den gröbsten Rost abschütteln konnten. Durch gutes Fastbreak-Spiel und einen sehr aktiven Georg Voigtmann an den Brettern, gelang dies den Titans zunächst besser als den Gästen. Voigtmann legte in den ersten 10 Minuten gleich acht Zähler auf. Aber die Gäste meldeten sich über Energiebündel Montrael Scott (ebenfalls acht Punkte) sowie über zwei Dreier durch Marco Hollersbacher und Milen Zahariev zurück, holten sogar die 16:18-Führung. Doch Dresden spielte fortwährend seine Größenvorteile über Voigtmann und Max von der Wippel am Brett und beim Rebound besser aus. Auch Eigengewächs Georg Kupke lieferte wichtige Impulse von der Bank und als Lenny Larysz endlich seinen ersten Dreier treffen konnte, war das Momentum klar auf Seiten der Gastgeber. Baskets-Trainer Falk Möller bat zur Auszeit und tatsächlich berappelten sich die Gäste blitzschnell über Scott und Zahariev, die über ihre Wurfgenauigkeit die Führung zurückholten. Zwischen Zahariev und Larysz entwickelte sich gar ein kleines Privatduell, bei dem sich beide Dreier ins Gesicht drückten. Dank zwei Freiwurftreffern am Ende, behielten die Titans um Larysz zur Halbzeit mit 35:33 indes die Oberhand.

© R. Zimmermann

Nach der Unterbrechung sorgte Zahariev dann mit seinem dritten Dreier sofort wieder für Spannung. Doch Bryan Nießen antwortete beherzt mit wichtigen Korblegern nach mutigen Drives und Cuts, zudem verteidigte das Titans-Urgestein mit viel Herzblut gegen Scott und hielt die Blau-Weißen mit 10 Punkten im dritten Viertel im Spiel. Leider traf in dieser schwierigen Phase kein anderer Titan den Korb, während für Schwelm neben Scott und Zahariev auch Hollersbacher Zähler auflegte. So bauten die erfahrenen EN Baskets Stück für Stück ihren Vorsprung aus. Zahariev traf dann noch einen schwierigen Notwurf im Rückwärtsfallen und verschuf den Gästen eine komfortable 51:60-Führung vor dem vierten Viertel. Den Schlussabschnitt eröffnete Larysz mit einem Layup, während die Gäste über vier Minuten ohne Punkt blieben. Unglücklicherweise lief auch bei Dresden offensiv fast nichts zusammen, weshalb die Dürreperiode Schwelms ungenutzt verstrich. Anschließend erhöhten die Baskets in der 37. Minute über Scott und Hollersbacher auf 53:64 und die Partie wirkte schon vorentschieden. Aber dann zündeten die „Titanen“ über einen Dreier Voigtmanns noch einmal den ganz späten Turbo. Ein krachender Dunk Arne Wendlers brachte die dringend benötigte Energie zurück und Möller griff beim Stand von 60:65 zum Timeout. Aber die Titans drückten weiter, verkürzten über Nießen erneut. Als Larysz schließlich trotz Fouls auf 65:66 stellte, schien eine Minute vor Ultimo wieder alles möglich. Und Heck lieferte mit einem Wahnsinns-Dreier genau diesen Moment, brachte 30 Sekunden vor dem Abpfiff die langersehnte Führung zurück, welche die Titans auch bis zum Ende verteidigten. Damit war der fantastische 68:66-Comeback-Heimsieg perfekt!

Stimme zur Partie – Der Matchwinner hatte nach Abpfiff Folgendes zu sagen: „Nach so kurzer Vorbereitungszeit bin ich super stolz auf die Jungs und auf unsere eigentliche Stärke, die Defense, die uns am Ende das Spiel gewonnen hat. Wir glauben an uns, kämpfen immer.“ Auf den spielentscheidenden Wurf angesprochen lobte Heck seinen Trainer: „Coach Strauß gibt uns immer grünes Licht, stärkt uns den Rücken. Da nimmt man die Würfe mit mehr Selbstvertrauen.“

Strauß war zuversichtlich, dass sich sein Team trotz langer Pause in den wichtigen Momenten auf seine Qualitäten besinnen kann.  „Die Jungs wissen immer noch was sie können, was sie besser machen können. Auch der Druck ist ein anderer in solch engen Situationen. Du hast nichts mehr zu verlieren, kannst eigentlich nur noch gewinnen. Da gehen bestimmte Dinge eben einfach leichter von der Hand.

Statistik

Dresden: Larysz (20 PKT, 6 AST), Nießen (14 PKT), Voigtmann (13 PKT, 14 REB), Heck (5 PKT, 5 AST, 8 REB, 1 Gamewinner)

Schwelm: Scott (20 PKT, 7 AST, 6 REB), Zahariev (18 PKT), Hollersbacher (13 PKT)

Termine: Donnerstag, 06.05.2021, um 19:30 Uhr vs. Sixers @Margon Arena; Samstag, 08.05.2021, um 19:30 Uhr @Itzehoe

PlayOffs Gruppe 6

# TEAM G S:N PKT
1 Schwelm 3 2 : 1 4
2 Dresden 1 1 : 0 2
3 Itzehoe 2 1 : 1 2
4 Sandersdorf 2 0 : 2 0

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Nachholspiel gegen Schwelm diesen Sonntag

Dresden Titans holen diesen Sonntag, den 02.05.2021, um 16:00 Uhr gegen die EN Baskets Schwelm ihr erstes Viertelfinalspiel nach| Es wird die erste Partie nach drei Wochen Corona-bedingter Zwangspause

Dresden, 29.04.2021 – Vor zweieinhalb Wochen zogen die Dresden Titans mit ihrem dritten Sieg im dritten Playoff-Spiel in die Viertelfinalrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein. Dann bremste ein Corona-Fall innerhalb der Mannschaft den grandiosen Lauf der Blau-Weißen, die sich daraufhin eine Woche in Quarantäne begeben mussten. Doch nun gibt es Grund zur Zuversicht: Die Mannschaft befindet sich seit Mitte der Woche wieder im Training. Und mit der Liga sowie den EN Baskets Schwelm konnte für diesen Sonntag die erste Nachholpartie in der Margon Arena terminiert werden. Wie gewohnt, wird die Partie auch live über den Youtube-Kanal der Gastgeber übertragen.

© R. Pesth

Der Gegner – Besagte Schwelmer führen die Viertelfinalgruppe der Titans souverän mit Siegen gegen die Sixers (71:49) und gegen Itzehoe (85:79) an. Deshalb steht die Truppe von Headcoach Falk Möller bereits mit einem Bein im Halbfinale, womit nach der Hauptrunde sicher nur die Wenigsten gerechnet hätten. Diese schlossen die Baskets mit 11 Siegen bei 10 Niederlagen nur auf dem sechsten Rang der Nordstaffel ab. Doch in der Achtelfinalgruppe liefen die Gelben plötzlich zur Hochform auf, setzten sich gegen Koblenz und Itzehoe durch und zogen trotz Niederlage gegen Giessen als Gruppenerster in die nächste Runde ein. Erfolgsgarant für die Westfalen war dabei vor allem der US-Amerikaner Montrael Scott, der mit durchschnittlich 18 Zählern, 7.4 Vorlagen und 6.8 Rebounds die treibende Kraft im Angriff der Gäste ist. Auch Anell Alexis, Sohn von BBL-Legende Wendell Alexis, spielte bislang starke Playoffs (15.6 PTS, 42.9 FG3%), genauso wie Scotts Partner im Backcourt, der Bulgare Milen Zahariev (15.8 PTS, 43.8 FG3%).

Die Titans – Nach ihrer Corona-bedingten Zwangspause treffen die Elberiesen also mit Schwelm direkt auf das Team der Stunde, welches mit einem weiteren Sieg das Halbfinale eintüten kann und deshalb sicher extrem motiviert zu Werke gehen wird. Die längere Unterbrechung hatte allerdings auch ihr Gutes für die „Titanen“. Angeschlagene Spieler konnten kleinere und größere Wehwehchen vollends auskurieren. Zudem sind die Beine frisch, die Lust auf Basketball und Playoff-Erfolge dürfte gewaltig sein. Wenn es den Mannen um Cheftrainer Fabian Strauß zügig gelingt etwaigen Rost abzuschütteln, dann ist dieses Titans-Team mit seinem tiefen Kader immer noch Mitfavorit. Seit neun Spielen ist die Mannschaft jetzt ungeschlagen und Point Guard Lenny Larysz spielte in der Meisterschaftsrunde bislang wie ein Superstar, erzielte im Schnitt 27 Punkte und 8.5 Assists.

Ausblick – Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald hofft nun auf eine reibungslose Fortsetzung für sein Team: „Wir freuen uns einfach enorm, endlich wieder spielen zu dürfen. Idealerweise können wir direkt an den positiven Trend vor der Pause anknüpfen und mit einem weiteren Sieg sofort in die Erfolgsspur zurückkehren. Das wünsche ich mir für die Jungs und für unsere Fans!“

Termine – Sonntag, 02.05.21, 16:00 Uhr, Titans vs. Schwelm @Margon Arena; Donnerstag, 06.05.21, 19:30 Uhr, Titans vs. Sixers @Margon Arena; Samstag, 08.05.21, 19:30 Uhr, Titans @Itzehoe

PlayOffs Gruppe 6

# TEAM G S:N PKT
1 Schwelm 2 2 : 0 4
2 Itzehoe 2 1 : 1 2
3 Dresden
4 Sandersdorf 2 0 : 2 0

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Erste Lockerungen für Titans

Nach einwöchiger Quarantäne der Dresden Titans dürfen Teile der Mannschaft über eine „Pendel-Arbeitsquarantäne“ wieder ins Einzeltraining | Alle drei Viertelfinalspiele sollen in der ersten Maiwoche nachgeholt werden

Dresden, 23.04.2021 – Eine Woche ist die Absage des ersten Viertelfinalspiels der Dresden Titans gegen die BSW Sixers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nun her. Ein Corona-Fall innerhalb der Mannschaft der Titans machte eine kurzfristige Absage unabdingbar. Die nachfolgende PCR-Testung bestätigte den Fall und verhinderte vergangenen Sonntag auch die Austragung des zweiten Viertelfinalspiels gegen die Itzehoe Eagles.

Nach einwöchiger Quarantäne gibt es jetzt in Absprache mit dem Dresdner Gesundheitsamt erste Lockerungen für die „Titanen“. So durften einige Spieler vorzeitig ihre Quarantäne beenden, der Rest des Teams kann ab dem 24.04. durch eine sogenannte „Arbeits-Pendelquarantäne“ zumindest Einzeltraining absolvieren, solange die kommenden PCR-Tests negativ bleiben. Doch ohne die Möglichkeit eines kompletten Mannschaftstrainings und durch sieben Tage ohne Basketball musste natürlich auch das dritte Viertelfinalspiel gegen die EN Baskets Schwelm, welches für den 25.04.2021 angesetzt war, verschoben werden.

„Wir hoffen jetzt darauf, dass die Testreihen in den kommenden Tagen alle negativ bleiben. Im Optimalfall können wir dann ab dem 28.04. wieder ins Teamtraining einsteigen“, so Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald. „Bezüglich der Nachholtermine stehen wir nun im Austausch mit den anderen Vereinen und der Liga. Wenn alles klappt, können wir bereits am ersten Maiwochenende wieder spielen.“

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ProB: Viertelfinal-Auftakt fällt aus

Das Viertelfinalspiel der Dresden Titans gegen die BSW Sixers wurde abgesagt | Grund ist ein positives Testergebnis innerhalb der Dresdner Mannschaft

Dresden, 16.04.2021 – Alle hatten sich heute Abend auf das Derby zwischen den Dresden Titans und den BSW Sixers gefreut. Doch täglich grüßt das Murmeltier. Wie bereits vor knapp zwei Wochen, musste die Partie gegen die Gäste aus Sandersdorf Corona-bedingt kurzfristig abgesagt werden. Ein Spieler der Dresden Titans wies in der obligatorischen Schnelltestung ein positives Ergebnis auf. Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald ließ zwar nichts unversucht:

„Nach dem Ergebnis im Schnelltest am frühen Vormittag hatten wir noch genügend Zeit, ein eventuell falsch-positives Ergebnis auszuschließen. Unser Partnerlabor, das Medizinische Labor Ostsachsen, konnte uns bis 13:45 Uhr die Ergebnisse einer anschließenden PCR-Testung übermitteln.“ Doch leider bestätigte sich auch im zweiten Testverfahren das leidliche Ergebnis. „Gemäß den Ligastatuten muss das Spiel damit abgesagt werden. Das ist bitter für die Spieler und Fans, die sich schon wahnsinnig auf das Derby gegen die Sixers gefreut hatten.“

Gottwald befindet sich nun im Austausch mit Dresdens Gesundheitsamt und dem Ligabüro der BARMER 2. Basketball Bundesliga, um eine mögliche Quarantäne und Anpassungen an den Spielplan auszuloten.

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ProB: Zweite Runde gegen Sixers

Dresden Titans spielen diesen Freitag, den 16.04.2021, um 19:30 Uhr gegen die BSW Sixers | Beide Teams treffen nach ihrer Achtelfinalbegegnung nun im Viertelfinale erneut aufeinander

Dresden, 14.04.2021 – Für die Dresden Titans ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nun das Viertelfinale angebrochen. Aufgrund der Corona-bedingten Änderung des Playoff-Modus wird auch die Runde der besten Acht wieder in zwei separaten Vierergruppen im Round-Robin-Format (jeder gegen jeden) ausgespielt. Die „Titanen“, die in den Playoffs bislang ungeschlagen sind, treffen in ihrer Gruppe auf die Itzehoe Eagles, die EN BASKETS Schwelm und auf die BSW Sixers. Als Gruppenzweiter ihrer Achtelfinalrunde konnten sich die Sixers hinter den Titans ebenfalls qualifizieren, müssen nun aber aufgrund des Dresdner Heimvorteils erneut in der Margon Arena antreten.

© R. Pesth

Der Gegner – Dabei hatten die Sandersdorfer vergangenen Sonntag den Sieg gegen Elbflorenz schon auf der Hand, führten knapp vier Minuten vor Abpfiff mit 80:76. Dann zog Dresden die defensiven Daumenschrauben an und erlaubte der Truppe von Headcoach Sebastian Ludwig bis zum Ende der regulären Spielzeit keinen Punkt mehr. Weder die Veteranen Luka Petkovic (traf nur zwei von acht Dreipunktwürfen) und Djordje Pantelic (20 Punkte, 10 Rebounds), noch der gut aufgelegte Lucien Schmikale (mit 27 Zählern Topscorer der Gäste) konnten den entscheidenden Treffer landen.

Die Titans – Im Gegenzug glich der überragende Lenny Larysz (33 Punkte, sieben Vorlagen) 16 Sekunden vor Ultimo aus, hätte das Spiel mit einem Bonusfreiwurf sogar schon vorentscheiden können. Den Schuss von der Linie verfehlte Dresdens Nummer 26 jedoch und so brauchte es die fünf zusätzlichen Minuten der Overtime, um den (Gruppen)sieger zu ermitteln. Dort machten die Gastgeber schließlich kurzen Prozess, setzten sich früh mit einem 6:0-Lauf ab und konterten die Ganzfeldpresse der Sixers über Larysz und Daniel Kirchner (ebenfalls sieben Assists) mit geschickten Pässen aus. Kapitän Georg Voigtmann (22 Punkte, 15 Rebounds) profitierte gut positioniert als Vollstrecker und besiegelte den 94:88-Heimsieg.

Ausblick – Nun gilt es, diesen Erfolg zu wiederholen und die weiße Weste in den Playoffs zu wahren. Allerdings wird die Aufgabe kommenden Freitag nicht leichter werden: „Die Sixers könnten im nächsten Spiel schon ganz anders aussehen und auftreten. Mit Vincent Friederici und Sandro Antunovic kehren wahrscheinlich zwei wichtige Spieler zurück. Darauf müssen wir uns einstellen“, mahnt Titans-Headcoach Fabian Strauß. Dresdens Mann an der Seitenlinie fordert von seinem Team zudem eine Leistungssteigerung an beiden Enden des Feldes: „Wir müssen den Ball besser laufen lassen, offensiv smarter agieren. Auch defensiv haben wir in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung noch Steigerungspotential.“

Auch aus der Geschäftsstelle der Dresden Titans gab es unter der Woche interessante Neuigkeiten: „Aufgrund der sehr gut laufenden Saison möchten wir uns alle sportlichen Möglichkeiten offenhalten. Deshalb haben wir fristgerecht Lizenzanträge für ProA und ProB eingereicht. Noch wissen wir ja nicht, wohin die Reise geht. Wenn es vielleicht doch fürs Finale reicht, dann möchten wir natürlich die Option wahren auch vom Aufstiegsrecht Gebrauch zu machen“, erläutert Geschäftsführer Rico Gottwald.

Termine – Freitag, 16.04.2021, um 19:30 Uhr vs. BSW Sixers @Margon Arena; Sonntag, 18.04.2021, um 17:00 Uhr vs. Itzehoe Eagles; 24./25.04.2021, TBA, vs. EN Baskets Schwelm @Margon Arena

PlayOffs Gruppe 6

# TEAM G S:N PKT
1 Sandersdorf
2 Dresden
3 Schwelm
4 Itzehoe  

ProB: Heim- und Gruppensieg gegen die Sixers!

Dresden Titans gewinnen mit 94:88 (23:27, 17:9, 20:23, 20:21, 14:8) nach Verlängerung gegen die BSW Sixers | Der Heimsieg bedeutet gleichzeitig den Gruppensieg in der ersten Playoffrunde und damit weiterhin Heimrecht im Viertelfinale

Dresden, 11.04.2021 – Das Warten hat sich gelohnt! Im Spitzenspiel der Dresden Titans gegen die BSW Sixers konnten sich die sächsischen Hausherren mit 94:88 nach Verlängerung durchsetzen und den Gruppensieg eintüten. In einem packenden Derby mit insgesamt 17 Führungswechseln brauchte es nach 40 Minuten noch die Extrazeit, um den Sieger zu ermitteln. Vor allem starke Verteidigungsarbeit in den letzten vier Minuten der regulären Spielzeit, in denen die Gäste aus Sandersdorf ohne Punkt blieben, erwies sich für Dresden als Erfolgsgarant. Zudem konnten Kapitän Georg Voigtmann und Spielmacher Lenny Larysz zusammen 55 Punkte auflegen. Nun genießen die „Titanen“ auch in der Viertelfinalrunde Heimrecht. Dieses kommt schon kommenden Freitag zum Einsatz, wenn die als Zweitplatzierte ebenfalls weitergekommenen Sixers erneut in der Margon Arena gastieren und ihre Chance auf Revanche erhalten.

© R. Pesth

Das Spiel – Zu Beginn duellierten sich vor allem zwei Akteure. Dresdens Lenny Larysz legte zwei Layups und einen Dreier auf. Sixer Lucien Schmikale hielt seinerseits mit frühen acht Punkten dagegen. Zudem zeigte MBC-Legende Djordje Pantelic seine gesamte Erfahrung und Physis für einfache Zähler am Brett. Titans-Kapitän Georg Voigtmann konterte dafür mit Zielgenauigkeit vom Perimeter und einem Dunk im Umschaltspiel. Sebastian Heck legte von außen nach, brachte die Blau-Weißen wieder in Schlagdistanz. Dennoch behaupteten die Gäste durch zwei Dreier des eingewechselten Luka Petkovic und neun Treffer von der Freiwurflinie eine 23:27-Führung nach den ersten 10 Minuten. Hernach blieb vor allem Larysz mit seinen patentierten Floatern treffsicher. Insgesamt flaute das Spiel offensiv allerdings stark ab. Voigtmann brachte Dresden noch mit zwei Freiwürfen in Führung. Dann fielen ganze drei Minuten auf beiden Seiten keine Punkte. Erst Daniel Kirchner traf mit einem herrlichen Korbleger im Schnellangriff wieder aus dem Feld und ließ Gäste-Coach Sebastian Ludwig zur Auszeit greifen. Aber die Titans blieben anschließend das bessere, aggressivere Team und bauten ihren Vorsprung über den umtriebigen Larysz, Voigtmann mit einem weiteren Dunk sowie Max von der Wippel an der Linie weiter aus. Kurz vor der Pause konnte Sixers-Guard Yasin Turan mit einem Freiwurf dann noch auf 40:36 verkürzen.

Nach der Unterbrechung wirkten beide Teams zunächst nervös, agierten hektisch und schenkten den Ball freigiebig her. Auch die Trefferquoten sanken. Aber dann platzte der Knoten bei den Sixers, die über Pantelic, den bis dato unauffälligen Martin Jelic und Turan einen schnellen 6:0-Lauf befeuerten und Titans-Coach Fabian Strauß sein erstes Timeout ziehen ließen. Doch Jelic war nun voll da, traf prompt auch per Dreier. Für Elbflorenz lieferten Larysz am Brett und Voigtmann mit seinem zweiten Dreier dringend benötigte Zähler. Auch Kirchner ließ es von außen klingeln. Zwar traf im Gegenzug Jelic ebenfalls aus der Ferne. Aber Kirchner streute gleich den nächsten Fernwurf ein. Die Führung wechselte nun fast in jedem Angriff. Die Intensität der Playoffs war greifbar. Larysz verteidigte letztlich mit einen taffen Finish trotz Fouls einen hauchdünnen 60:59-Vorsprung vor dem finalen Durchgang. Dresdens Topscorer punktete nach Wiederanpfiff sofort per Sprungwurf. Aber Schmikale hatte das Duell aus den Anfangsminuten nicht aufgegeben. Mit Foul traf er von außen. Wenig später legte sein Mitspieler Robin Danes nach. Schmikale war aber noch nicht fertig, setzte seinen zweiten Dreier des Nachmittags hinterher – Timeout Strauß. In dieser entscheidenden Phase lieferte der genesene Aaron Kayser wichtige Impulse am offensiven Brett, wo er sich immer wieder mit Nachsetzern belohnte. Doch die Sixers hatten jetzt einen Lauf, der sie über Pantelic und den extrem treffsicheren Schmikale bei noch drei zu gehenden Minuten mit 76:80 in Führung gehen ließ. Larysz verkürzte 90 Sekunden vor Ultimo mit zwei Freiwürfen auf 78:80 und bastelte weiter an seiner Legende, als er 14 Sekunden vor Abpfiff mit einem schweren Layup ausgleichen und so die Verlängerung erzwingen konnte. In der Overtime eröffnete Arne Wendler den Punktereigen, Larysz setzte ihn nach Steal durch Heck und Vorlage Kirchners fort. Wendler packte noch einen Hakenwurf dazu und brachte die Sixers an den Rand des Abgrunds – Ludwig bat zur Besprechung. Die Gäste warfen nochmal alles in eine Pressverteidigung. Selbige wurde indes meist effektiv durch die Titans um Voigtmann ausgespielt, der so noch zu zwei spektakulären Dunks kam und den verdienten 94:88-Heimsieg besiegelte.

© R. Pesth

Stimmen zur Partie – Nach dem Abpfiff war Voigtmann indes noch nicht in Gänze mit seiner starken Leistung zufrieden: „Am Anfang war es etwas schleppend. Ich bin persönlich auch noch nicht voll im Rhythmus. Aber das ist unsere Qualität, unsere Stärke diese Saison, sich da durchzubeißen, sich nicht zu beschweren und die Dinge zu nehmen wie sie kommen. Unseren besten Basketball haben wir heute noch nicht gezeigt. Da können wir nächsten Freitag noch was drauflegen, denn phasenweise haben wir schon angedeutet, dass wir schönen Basketball spielen können. Darauf wollen in der zweiten Runde aufbauen.“

Auch Strauß, der übrigens seinen ersten Pflichtspielsieg als Titans-Headcoach vor über einem Jahr gegen die Sixers in dreifacher Verlängerung feiern konnte, sah noch viel Raum für Verbesserungen. „Die Defense war heute stellenweise nicht gut, vor allem in der ersten Hälfte. Wir haben hier am Ende mit Aggressivität und mehr Effektivität den Kopf aus der Schlinge gezogen.  Gut, dass wir dieses Jahr die Dinger hinten raus immer noch ziehen können. Das muss man ganz klar so sagen.“

Statistik –

Dresden:  Larysz (33 PKT, 7 AST), Voigtmann (22 PKT, 15 REB), Kirchner (11 PKT, 7 AST, 6 REB)

Sixers: Schmikale (27 PKT), Pantelic (20 PKT, 10 REB)

Termine: Freitag, 16.04.2021 vs. BSW Sixers @Margon Arena, Uhrzeit: TBA

PlayOffs Gruppe 3

# TEAM G S:N PKT
1 Dresden 3 3 : 0 6
2 Sandersdorf 3 2 : 1 4
3 Iserlohn 3 1 : 2 2
4 Ulm 3 0 : 3 0