Dresden Titans erhalten Lizenz ohne Auflagen

Dresden Titans erhalten Lizenz ohne Auflagen

Die intensive und umfangreiche Arbeit der letzten Wochen hat sich gelohnt. Am Freitag traf die frohe Kunde aus der Ligazentrale in Köln ein. Wir erhalten die Lizenz der BARMER 2. Basketball Bundesliga wie im Vorjahr ohne Auflagen.

Im Rahmen der Lizenzierung für die BARMER 2. Basketball Bundesliga mussten sich die bewerbenden Bundesligisten mit organisatorischen und finanziellen Fragen beschäftigen bzw. Nachweise zu den Punkten erbringen.

Wie im Vorjahr auch, konnten die Dresden Titans alle erforderlichen Nachweise und Aufgaben in allen Bereichen erfüllen. Ein besonderer Dank geht im Rahmen der finanziellen Überprüfung an Schneider + Partner GmbH. Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft stand uns während der Zertifizierung immer als kompetenter Partner zur Seite.

Wir möchten uns an dieser Stelle für die Unterstützung bei allen Partnern, Sponsoren, Förderern und Fans bedanken und freuen uns schon auf die neue Saison 2019/2020.

Alle weiteren Information zur Lizenzierung für die Saison 2019/2020 sind im nachfolgenden Link zu finden:

Bildquelle: BAMRER 2. Basketball Bundesliga

ProB: Titans verpflichten Christian Steinberg als Head Coach

Dresden Titans verpflichten Nachwuchsexperten Christian Steinberg als Head Coach / Intensivere Ausbildung von jungen Spielern soll dem Klub künftig zu einer neuen Identität verhelfen

Dresden, 09.05.2019 – Die Dresden Titans stellen ihre Weichen weiter für die neue Saison. Nach dem Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Anfang April wurde seither die abgelaufene Spielzeit aufgearbeitet, um die Weichen für die nächste Saison zu stellen. Nach einer intensiven Saisonanalyse folgte zunächst die Entscheidung, den Vertrag von Markus Röwenstrunk nicht zu verlängern. An dieser Stelle möchten wir uns für die geleistete Arbeit von Markus Röwenstrunk bedanken und wünschen ihmweiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute.  In der Folge begab sich Rico Gottwald als zukünftiger Geschäftsführer in den letzten Wochen auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer – mit Erfolg!

Mit dem 33-jährigen Christian Steinberg konnten die Elbestädter ihren Wunschkandidaten für die Position des Head Coaches verpflichten. Ab Juli wird der studierte Diplom-Sportwissenschaftler seine Aufgabe bei der Dresdner Profi-Mannschaft übernehmen. Bis dato wird er noch seine bisherige Tätigkeit bei der easyCredit Basketball Bundesliga in Köln fortführen. Bei der easyCredit BBLwar Steinberg die letzten 4 Jahre für die Nachwuchszertifizierung der Bundesliga- und ProA Standorte verantwortlich, wobei er viele Eindrücke und Impulse von den verschiedenen Standorten sammelte.

Vor seinem Engagement bei der Liga arbeitete Christian Steinberg selbst aktiv an der Seitenlinie bei den Eisbären Bremerhaven (easyCredit Basketball Bundesliga), wo er sowohl als Leiter der Nachwuchsabteilung als auch als Trainer der U19-Nachwuchs-Bundesliga- und der Regionalliga-Mannschaft tätig war. „Mit Christian haben wir unseren Wunschtrainer für die neue Spielzeit bekommen, der das Team individuell und athletisch weiterentwickeln soll. Dazu wird er uns im Gesamtprojekt der Dresden Titans mit seinem Erfahrungsschatz immens weiterhelfen, um so die nächsten Schritte zu gehen“, so der designierte Geschäftsführer der Dresden Titans Rico Gottwald.

„Ich freue mich sehr, die Chance zu haben, den Standort Dresden in den kommenden Jahren mit zu entwickeln. Die Gespräche mit allen Beteiligten waren von Anfang an sehr positiv und von einer Aufbruchsstimmung geprägt, die mich sofort inspiriert hat”, so Christian Steinberg.

Aktuell feilt das Duo Steinberg-Gottwald bereits am Kader für die kommende Saison. Obgleich einige Spieler aus dem Vorjahr im Trikot der Titans wieder zu sehen sein werden, gibt Steinberg einen ersten Ausblick, wo künftig der Fokus bei den Dresdner Basketballern liegen wird: “In meinem Aufgabenfeld bei der easyCredit Basketball Bundesliga habe ich mich intensiv mit dem Thema Jugendförderung auseinandergesetzt. Diese gesammelten Erfahrungen möchte ich nun bei den Titans einbringen, um dem Standort bei der Entwicklung einer neuen Identität zu unterstützen. Es ist also folgerichtig, dass die Ausbildung von jungen Spielern zukünftig eine zentrale Rolle bei uns spielen wird.“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB Meister 18/19 – Bayer Giants Leverkusen

In einem spannenden Finale setzen sich die Bayer Giants Leverkusen gegen die WWU Baskets Münster durch und küren sich zum ProB Meister 2018/2019. Im Hinspiel siegten die Giants knapp mit 3 Punkten vor 3.000 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel. Das Rückspiel ging wesentlich deutlicher aus – mit einer überlegenden Leistung der Leverkusener. Ebenso vor ausverkaufter Halle gewinnt der Gastgeber in der Ostermann-Arena mit 88:60.

In einem Finale auf Augenhöhe trafen die beiden besten Teams der Liga aufeinander. Als Hauptrundenmeister im Norden erzielte Münster 16 Siege und 6 Niederlagen. In einem spannenden Halbfinale setzten sie sich gegen Schwenningen 2:1 durch. Etwas ausgeruhter konnten die Giants ins Finale gehen. Sie besiegten Bernau im Halbfinale mit 2:0 und zogen ohne Umweg in die letzte Runde ein. Mit fast weißer Weste in der ProB Süd zogen sie durch die Hauptrunde bei nur einer Niederlage.

Durch die Teilnahme am ProB Finale erwerben beide Teams das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA. Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den Bayer Giants Leverkusen herzlich zur ProB Meisterschaft und bedankt sich bei Leverkusen und Münster für eine tolle Saison.

Das Spiel begann mit den ersten Punkten für Leverkusen von Nicholas Hornsby. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels wechselte die Führung der Teams hin und her. Angeführt von Kapitän Jan König hielt Münster sich im Spiel bis zum Ende der ersten 10 Minuten Leverkusen den Vorsprung durch Punkte von Kuczmann und Winter ausbaute und ab diesem Zeitpunkt die Führung nicht mehr abgab. Münster versuchte sich im zweiten Viertel näher heranzuspielen, gingen aber mit einem Rückstand von 12 Punkten in die Halbzeitpause (38:26).

Zu Beginn des dritten Viertels gelang es den WWU Baskets kaum zu punkten. Zwar setzten sie ab Mitte des Viertels noch einmal zu einer Aufholjagd mit 6 Punkten in Folge an, konnten den zu groß gewordenen Abstand aber nicht mehr einholen. Zwischenzeitlich führten die Giants mit 32 Punkten.

Zum Ende des vierten Viertels siegen die Bayer Giants Leverkusen mit 88:60 und werden durch 2 gewonnene Finalspiele zum ProB Meister. Für Leverkusen endet die Saison mit dem Titel und mit 30 Siegen bei nur 2 Niederlagen.

(22:14 – 16:12 – 21:17 – 29:17 )

 

Bayer Giants Leverkusen: #1 Nino Celebic (11), #5 Alexander Blessig (11), #8 Valentin Blass (1), #9 Benjamin Nick (6), #12 Dzemal Selimovic (5), #13 Lennard Winter (5), #14 Marian Schick (6), #15 Tim Schönborn (8), #20 Jacob Engelhardt (2), #21 Lars Thiemann (7), #25 Michael Kuczmann (11), #33 Nicholas Julian Hornsby (15)

 

WWU Baskets Münster: #4 Joseph Douglas Cooper (11), #5 Jan König (16), #7 Stefan Weß (11), #8 Niklas Husmann (0), #9 Andrej Vladimir König (2), #10 Kai Leander Hänig (2), #11 Leo Padberg (2), #13 Marco Solese Porcher Jimenez (2), #17 Alexander Bryan Goolsby (5), #21 Leo Carlo Lüsebrink (0), #22 Malcom Elliott Delpeche (9), #35 Nicolas Funk (0)

ProB: Gute Stimmung beim Saisonfinale

Dresden, 07.04.2019 – Es war der letzte Spieltag der Playdowns in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und gleichzeitig der Saisonabschied der Dresden Titans in der Margon Arena. Immerhin 875 Zuschauer fanden trotz schönsten Frühlingswetters den Weg in die Heimstätte der Dresden Titans. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt gegen die Herzöge Wolfenbüttel wollten sich die Gäste aus Niedersachsen ihrerseits in einem sportlich irrelevanten Spiel bei ihren „Abstiegsbringern“ revanchieren. Und das gelang ihnen vor allem in der zweiten Halbzeit dank besserer Trefferquote und reiferer Spielanlage eindrucksvoll.

Die Gäste rückten zudem in voller Besetzung an. Auch Topscorer Lars Lagerpusch (14 Pkt, 10 Reb, 5 Ast) stand im Aufgebot. Seine Präsenz half Wolfenbüttel bereits unmittelbar nach dem Sprungball. Zusammen mit Moritz Hübner (20 Pkt, 3 Ast) punktete der 2,07 Meter große Power Forward immer wieder in Brettnähe. Auf Seiten der Titans zeigten sich dafür Helge Baues (13 Pkt, 7 Reb) und Nils Niendorf (2 Pkt) sofort nach ihrer Einwechslung treffsicher und verkürzten auf 20:27 zur Viertelpause. Doch der MTV bleib über Luis Figge (20 Pkt) korbgefährlich und baute den Vorsprung durch aggressiven Zug zum Korb kontinuierlich aus. In dieser Phase blieben die Gastgeber vor allem dank des Kroaten Robert Kujundzic (19 Pkt, 7 Reb) im Spiel, der seine Vielseitigkeit mit Distanzwürfen und akrobatischen Abschlüssen in Ringnähe demonstrierte. Auch Sebastian Heck (10 Pkt) und Julian Scott (10 Pkt) drehten auf und zur Halbzeit lagen die „Titanen“ deshalb nur noch mit 43:48 zurück.

Die zweite Hälfte begann dann mit einem offensiven Feuerwerk auf beiden Seiten. Bryan Nießen (3 Pkt, 3 Ast) und Luka Kamber (7 Pkt) trafen gleich mehrfach von jenseits der Dreipunktlinie, während  Lagerpusch weiterhin seine basketballerische Klasse unter Beweis stellte. Leider trafen auch die Herzöge Lukas Gertz (7 Pkt, 4 Ast) und  Elias Osborne (13 Pkt) von jenseits der 6,75 Meter-Linie und brachten die Titans so in Bedrängnis. Vor allem viele unnötige Ballverluste der „Elberiesen“ spielten den Gästen in die Karten. So war der 62:72-Rückstand vor den letzten 10 Minuten nicht verwunderlich. Im vierten Viertel netzte dann aber Baues sofort einen Dreier und gab seinen Titans wieder Hoffnung. Figge und Lagerpusch drückten indes weiter unerbittlich aufs Gaspedal und ließen die Heimmannschaft nie wirklich in Schlagdistanz kommen. Wolfenbüttel verwaltete den Vorsprung routiniert und gewann letztlich deutlich mit 92:74.

Trotz des erfolglosen Abschieds zeigte sich ein sichtlich erschöpfter Co-Kapitän Bryan Nießen zufrieden nach dem Abpfiff: „Sicher, die Partie verlief nicht so, wie wir uns das gewünscht hatten. Aber `Chapeau!´ an die Fans und Zuschauer! Heute nochmal so zahlreich hier zu erscheinen und uns trotz des Ergebnisses konstant anzufeuern,  das verdient allerhöchsten Respekt.“ Nach einer turbulenten Spielzeit werden nun Kräfte regeneriert und „Offseason“-Pläne umgesetzt. Im September geht es dann frisch ausgeruht und ambitioniert weiter, wenn „Let’s go Titans!“ wieder durch die Margon Arena schallt.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Saisonfinale: Titans sagen Danke!

Dresden, 04.04.2019 – Sportlich ist die Messe im Abstiegskampf der Playdowns in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord schon seit einigen Wochen gelesen. Die am Sonntag in Dresden gastierenden Herzöge Wolfenbüttel zogen im ersten Duell der Abstiegsrunde gegen die Titans den Kürzeren und ermöglichten den „Elbriesen“ dadurch den vorzeitigen Klassenerhalt. Beide Teams werden im letzten Spiel der Saison dennoch alles geben. Die „Titanen“ wollen nach der erneuten Derby-Niederlage vergangene Woche gegen Sandersdorf natürlich unbedingt den Heimsieg zum Saisonabschluss. Und die Gäste wollen den Sieg, um bei eventuellen Überkreuzvergleichen mit Mannschaften aus den Regionalligen den besseren Koeffizienten aufzuweisen (für den möglichen Nichtabstieg am „grünen Tisch).

Zudem werden die vielen jungen Talente im Kader von Gästetrainer Steven Esterkamp erfahrungsgemäß erpicht darauf sein, sich vor den Augen ihrer Coaches für höhere Aufgaben zu empfehlen. Mit dem Kooperationspartner Braunschweig lockt nämlich immer die BBL als Anreiz für die frischgebackenen Profis. Die Basketball Löwen spielen bereits am Freitag in Deutschlands Basketball-Beletage. Mit etwas Glück weilen deshalb vielleicht auch Lars Lagerpusch, Luis Figge und Dejan Kovacevic am Sonntag in der sächsischen Landeshauptstadt. Für diese drei Jungs lohnt sich der (reduzierte) Eintritt allemal!

Verzichten müssen die heimischen Fans indes auf Ballkünstler und Kapitän Janek Schmidkunz, der den MTV noch im Hinspiel mit 27 Punkten in die vierte Liga „geballert“ hatte. Der 29-jährige konnte durch den vorzeitigen Klassenerhalt eher als geplant mit seiner Reha beginnen, um ein zu Saisonbeginn zugezogenes Rückenleiden gänzlich auszukurieren. Sonst sind aber alle „Titanen“ spielfähig.

Die Geschäftsführung, der Vorstand und die zahlreichen Helferinnen und Helfer freuen sich deshalb auf einen versöhnlichen Saisonausklang mit den Profis und auf ein unterhaltsames Basketballspiel. Mit stark vergünstigtem Eintritt wollen die Organisatoren des Heimspieltags noch einmal die Margon Arena reichlich füllen, um eine würdige Abschiedskulisse für die Zuschauer und Akteure zu schaffen.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans verlieren Ost-Derby erneut

Sandersdorf, 31.03.2019 – Motivierte und, nach dem eingetüteten Aufstieg gegen Wolfenbüttel, gelöste Titans wollten trotz der tabellarischen Bedeutungslosigkeit zumindest die vierte Auflage des Derbys gegen die BSW Sixers für sich entscheiden. Im vorletzten Spiel der Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga waren die Gäste gerade zu Beginn auch die klar bessere Mannschaft. Und das, obwohl Kapitän und Held des Wolfenbüttel-Spiels Janek Schmidkunz nicht im Aufgebot stand (der 28-jährige schont nach dem Klassenerhalt prophylaktisch seinen Rücken). Doch dank einer starken zweiten Halbzeit behielt Sandersdorf in der heimischen Ballsporthalle letztlich die Oberhand und schickte Dresdens Basketballer erneut mit leeren Händen nach Hause.

Dabei starteten die „Titanen“ wie besessen in die Partie und enteilten den Gastgebern dank druckvoller Verteidigung und schnellen Umschaltspiels früh mit 15:3. Vor allem Daniel Kirchner (11 Pkt, 5 Ast) und Julian Scott (17 Pkt, 6 Reb, 4 Ast) zeigten sich in bestechender Form. In der nur sieben Mann umfassenden Rumpf-Rotation von Sixers-Coach Tomas Grepl fand sich zu diesem Zeitpunkt indes niemand, der im Angriff Verantwortung übernahm. Die BBL-Talente Benedict Turudic und Ferdinand Zylka wurden deshalb von Sandersdorf besonders schmerzlich vermisst. Folgerichtig ging es mit einer deutlichen 24:10-Führung für die Titans in die Viertelpause. In diesem Tempo konnte es für die Gäste allerdings nicht weitergehen. Veteran Luka Petkovic (3 Pkt, 2 Ast) füttere seine Sixers-Kollegen Eimantas Stankevicius (17 Pkt) und Terrence Williams (25 Pkt, 9 Reb) zunehmend erfolgreich mit Pässen und der Vorsprung der „Elberiesen“ schmolz stetig. Aber erfolgreiche Distanzwürfe durch Vesa Heinonen (9 Pkt), Bryan Nießen (3 Pkt) und Luka Kamber (5 Pkt) bescherten den Gästen letztlich die immer noch zweistellige Halbzeitführung von 43:32.

Nach Wiederanpfiff fanden die Titans dann zunächst keinen offensiven Rhythmus und produzierten unnötige Ballverluste. Sandersdorf wirkte im Gegenzug engagierter und wollte im letzten Saisonspiel vor heimischen Publikum nicht einfach aufstecken. Insbesondere die „jungen Wilden“ Ferenc Gille (11 Pkt, 11 Reb) und Jonas Niedermanner (15 Pkt) sowie US-Import Williams inspirierten mit ihrem Einsatz die Sixers und starteten einen 12:3-Run. Helge Baues lieferte (11 Pkt) in dieser Phase zwar wichtige Zähler am Brett. Doch Niedermanner und Co drückten weiter aufs Gaspedal und machten vor dem letzten Viertel das „Comeback“ perfekt, um 63:60 in Front zu gelangen. Die letzten 10 Minuten eröffnete in der Folge Titans-Guard Nils Niendorf (7 Pkt) per Dreier und dank Scott, Kirchner und einem Niendorf-Korbleger eroberten sich die Gäste die Führung wieder zurück. Grepl verlangte direkt die Auszeit. Über Stankevicius konnten die Sixers dann erneut ausgleichen. Doch in den folgenden Minuten hagelte es Fehlwürfe und Turnover auf beiden Seiten. Anderthalb Minuten vor Ultimo war es schließlich Williams, der die Gastgeber zwei Zähler in Front brachte. Mit nur noch 23 verbleibenden Sekunden traf Williams zudem seinen nächsten und den zugleich wichtigsten Wurf des Nachmittags, um die 71:77-Derby-Niederlage der Titans zu besiegeln.

Nach einer erneuten Niederlage im Prestige-Duell mit dem Ostnachbarn aus Sachsen-Anhalt wird der letzte Heimspieltag kommenden Sonntag gegen Wolfenbüttel natürlich umso wichtiger. Das sieht auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller so: „Heute war beiden Teams vor allem in der ersten Halbzeit leider anzumerken, dass es um nichts mehr geht. Bei uns lief zwar der Ball besser, die Führung war verdient. Aber in der zweiten Hälfte wollten die Sixers dann doch gewinnen. Und dieser Wille war entscheidend für Sandersdorf. Da war der Sieg nur folgerichtig.“ Für den kommenden Sonntag wünscht sich Müller diesen Willen auch von seiner Mannschaft: „Wolfenbüttel wird siegen wollen. Wir erwarten zahlendes Publikum in der Margon Arena. Ich möchte, dass sich die Spieler mit Einsatz und ordentlichem Basketball von allen Fans, Anhängern und Helfern verabschieden!“

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (17), Baues (11), Kirchner (11)

Sandersdorf:     Williams (25), Stankevicius (17), Niedermanner (15)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Letzte Chance zum Derby-Sieg

Dresden, 28.03.2019 – Vor knapp zwei Wochen knallten die Korken und klirrten die Bierflaschen, als die Dresden Titans in den Playdowns der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorzeitig alles klarmachten. Mit einem 80:74-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Herzöge Wolfenbüttel sicherten sich die „Elberiesen“ den Klassenerhalt. Im jetzt folgenden Auswärtsspiel gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf geht es für beide Teams deshalb rechnerisch um nichts mehr. Wolfenbüttel und Essen stehen als Absteiger fest. Dennoch sollte niemand von einem entspannten „Zöckerchen“ ausgehen. Beim Derby zwischen den ostdeutschen Basketballclubs brennt nämlich immer die Luft.

Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Gastgeber einen Sieg in ihrem Saisonfinale zur „Frage der Ehre“ erklärt haben. Sixers-Coach Tomas Grepl sieht seine Spieler nach der letztwöchigen, zwar irrelevanten, aber durchaus schmerzhaften Niederlage in Wolfenbüttel dann auch in der Bringschuld: „Wir sind nur so gut wie das letzte Spiel!“ Da der Kooperationspartner MBC ebenfalls am Wochenende in der BBL antritt ist aber noch unklar, ob einige der Doppellizenzspieler am Sonntag eventuell geschont werden.

Die Titans werden sich in jedem Fall beweisen wollen, gegen Sandersdorf endlich mal wieder einen Sieg einzufahren. In drei Anläufen hat es in dieser Spielzeit nicht einmal geklappt. Zuletzt setzte es zum Auftakt der Playdowns eine herbe 68:80-Klatsche. Und das in der heimischen Margon Arena. Da dürfte Wiedergutmachung angesagt sein.

Dresdens Co-Kapitän Bryan Nießen ist auf jeden Fall bis in die perfekt gegelten Haarspitzen motiviert und freut sich, trotz der sportlich eher weniger spannenden Ausgangslage, riesig auf das erneute Ost-Derby: „Die Sixers haben uns jetzt dreimal in Folge besiegt. Das nagt an mir“, bekennt der studierte Hydrowissenschaftler. Nießen räumt seiner Mannschaft für Sonntag indes gute Chancen ein: „Seit dem Klassenerhalt ist die Stimmung bei uns im Team natürlich großartig. Wir haben eine Menge Spaß und wir wollen uns und den Fans nochmal beweisen, was in uns steckt.“

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Dresden Titans

ProB: Titans vor Wechsel in der Geschäftsführung

Dresden, 25.03.19 – Vor gut 10 Tagen konnten die Dresden Titans mit einem hart erkämpften 80:74-Erfolg in Wolfenbüttel den sportlichen Klassenerhalt feiern und auch für die nächste Saison somit das Spielrecht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B sichern. Im Hinblick auf das Spieljahr 2019/2020 kündigen die Dresdner Basketball nunmehr einen Wechsel in der Geschäftsstelle an und stellen die Weichen für die Zukunft neu.

So informierte GmbH-Geschäftführer Jörn Müller die Gesellschafter zum Beginn des Jahres, dass im Hause Müller Familienzuwachs erwartet wird und er sich zum Ende der Saison beruflich neu orientieren möchte. Gemeinsam machte man sich Gedanken, wie das Anforderungsprofil des neuen Geschäftsführers aussehen soll. „Aus Respekt vor Jörns Wunsch und mit Rücksicht auf die wichtige ‘Mission Klassenerhalt’ haben wir die Neubesetzung vertraulich behandelt“, erklärt Jan Wolf, der kürzlich das Amt des Vorsitzenden im Stammverein der Spielbetriebs-GmbH übernommen hat.

Seit dieser Woche steht nunmehr fest, wer die Nachfolge von Jörn Müller übernehmen wird. Diese Position übernimmt Rico Gottwald, der seit Mai 2017 im Verein die Leitung des Nachwuchsbereichs und der Geschäftsstelle innehatte. Zuvor war der 31-Jährige beinah 10 Jahre in Chemnitz tätig, wo Gottwald neben seinen Aufgaben als Nachwuchstrainer zeitweise auch als Assistent der Geschäftsführung agierte. „Rico Gottwald ist aus unserer Sicht der richtige Mann für die Zukunft der Titans“, erklärt Jan Wolf. Dabei verweist der Vorsitzende des Vereins allen voran auf die Stärken des neuen GmbH-Geschäftsführers: „Er hat in den letzten beiden Jahren einen beachtlichen Job als Nachwuchsleiter gemacht. Nicht nur ist es ihm gelungen, die vorhandenen Strukturen weiterzuentwickeln, sondern auch viele Leute mit seiner positiven Art zu begeistern und mitzureißen.“

Der eingeschlagene Weg der leistungssportlichen Ausrichtung in der Nachwuchsabteilung soll sich zukünftig auch in der 1. Mannschaft wiederfinden. Das Ziel ist es, in den nächsten Jahren die Jugendlichen am eigenen Standort für den ProB-Spielbetrieb auszubilden und vorzubereiten. Dazu wird man in den kommenden Jahren verstärkt auf junge deutsche Talente setzen, um sich als Ausbildungsstandort einen Namen in Deutschland zu machen und um mit in Dresden ausgebildeten Spielern für Begeisterung zu sorgen.

Bis Rico Gottwald sein Amt zum 1. Juli antreten wird, werden er und Jörn Müller in den kommenden Wochen Hand in Hand arbeiten, um einen bestmöglichen Start für die neue Saison zu gewährleisten. So sollen die nächsten Wochen genutzt werden, um Rico Gottwald allen Partnern, Sponsoren sowie Pressevertretern persönlich vorzustellen. Unterstützt werden Gottwald und Müller von unserem Team in der Geschäftsstelle, das jeden Tag einen sehr guten Job macht. „Daher gilt mein Dank nicht nur den Gesellschaftern für das entgegengebrachte Vertrauen und Verständnis um die Situation, sondern auch dem gesamten Team hinter dem Team, das mit seiner tollen Arbeit diesen reibungslosen Übergang möglich macht, sowie allen Partnern und Sponsoren“, so Jörn Müller.

„Auch im Namen des Vorstandes der Dresden Titans möchte ich Jörn von ganzem Herzen danken und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg und seiner Familie persönlich alles Gute,“ sagt Präsident Jan Wolf (Bild oben) zum Abschied.

ProB: Titans ballern sich zum Klassenerhalt!

Wolfenbüttel, 17.03.2019 – Die Dresden Titans mussten in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Nach einer durchwachsenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und dem Verpassen der Playoffs drohte in den Playdowns sogar der Abstieg. Denn im ersten Spiel der Relegationsrunde bekleckerten sich die „Titanen“ im Heim-Derby gegen Sandersdorf wahrlich nicht mit Ruhm. Doch in der vorentscheidenden Partie gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel zeigten die „Elberiesen“ eine starke Reaktion. Vor allem Kapitän Janek Schmidkunz führte sein Team als erfahrener Spielmacher und tödlicher Schütze zum immens wichtigen Sieg. Auch im Teamverbund fiel der Dreier endlich wieder hochprozentig (12/26). Nun können die Titans die verbleibenden zwei Playdown-Spiele entspannt und ohne Druck angehen. Wolfenbüttel steht nach der Niederlage und der Insolvenz Essens als zweiter Absteiger fest.

Dabei unterstrichen die Hausherren um Erstliga-Talent Lars Lagerpusch (26 Pkt, 9 Reb) von Beginn an ihre Siegambitionen. Aber die Titans zeigten sich unmittelbar nach Tip-Off treffsicher aus der Distanz und gingen über Dreipunktwürfe durch Luka Kamber (17 Pkt, 7 Reb), Vesa Heinonen (5 Pkt, 3 Ast) und Schmidkunz (27 Pkt, 5 Ast) sogar in Führung. Nach einem Timeout durch Herzöge-Coach Steven Esterkamp übernahmen dann die Gastgeber um Luis Figge (10 Pkt, 7 Reb) kurzzeitig das Zepter, ehe Robert Kujundzic (5 Pkt), ebenfalls von „Downtown“, die Führung zurückholte. Lagerpusch und Elias Osborne (4 Pkt, 4 Ast) hatten jedoch andere Pläne und bescherten dem MTV durch einen Schlussspurt noch den knappen 27:25-Vorsprung nach den ersten 10 Minuten. Im zweiten Viertel setzten die Titans ihren Dreier-Reigen über Kamber und Schmidkunz fort, doch auf Lagerpusch fand die Defensive Dresdens weiterhin keine Antwort. Selbst nach dessen Auswechslung machte Wolfenbüttel dank Moritz Hübner (10 Pkt), Samuel Mpacko (11 Pkt) und Dejan Kovacevic (8 Pkt, 8 Reb) weiter Druck. Die Gastgeber drohten davonzuziehen und zwangen Titans-Trainer Markus Röwenstrunk zur Auszeit. Im Anschluss konnten die „Titanen“ dank Julian Scott (15 Pkt, 12 Reb) und einem weiteren Schmidkunz-Dreier zumindest noch auf 45:49 zur Halbzeit verkürzen.

Frisch aus den Kabinen starteten die Basketballer aus „Elbflorenz“ dann zackig mit einem 7:1-Lauf und dem nächsten Distanztreffer von Schmidkunz. Aber Lagerpusch konservierte seine bestechende Form aus der ersten Hälfte und bestrafte die Verteidigung Dresdens weiterhin in Brettnähe. Die folgenden Minuten blieben hart umkämpft und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Mit einem 60:60-Unentschieden ging es deshalb ins entscheidende letzte Viertel. Auch in den finalen 10 Minuten konnte zunächst keine Mannschaft die Oberhand gewinnen. Es folgten Führungswechsel im Minutentakt, bis der überragende Schmidkunz erst per Korbleger und dann mit seinem sechsten Dreier ein kleines Polster erspielen konnte. 25 Sekunden vor Abpfiff besorgte Titans-Guard Daniel Kirchner (8 Pkt, 4 Ast) dann seinerseits mit dem vielleicht wichtigsten Dreipunkttreffer der Saison die Vorentscheidung. Zwar machten es Lagerpusch und der MTV in den letzten Sekunden nochmals spannend. Aber Dresden schaute nicht mehr zurück und brachte den 80:74-Sieg und damit den Klassenerhalt über die Ziellinie.

Ein sichtlich erleichterter Jörn Müller strahlte nach dem Schlusspfiff mit den Spielern und dem Trainergespann um Röwenstrunk, Dominik Zemann und René Naumann (stand dem Team über die letzten zwei Begegnungen als zusätzlicher Assistenztrainer mit seiner Expertise zur Seite) um die Wette. „Wir sind alle einfach überglücklich“, gab der Titans-Geschäftsführer nach Spielende zu Protokoll. „Das war eine geschlossene Teamleistung. Janek hat die Jungs als Kapitän angeführt, Helge [Baues] hat defensiv einen Riesenjob gemacht. Der Dreier von Daniel hat Wolfenbüttel dann das Genick gebrochen. Einfach Wahnsinn. Ein riesiges Dankeschön gilt auch René Naumann, der dem Team praktisch in seiner Freizeit als Assistent Coach zusätzlich zur Verfügung stand!“ Mit Hinblick auf die verbleibenden zwei Saisonspiele wünscht sich Müller einen „gebührenden Abschied“ seiner Titans. „Wir sind mit dem blauen Auge davongekommen und nicht abgestiegen. Jetzt wollen wir den Fans und Anhängern sowohl in Sandersdorf, als auch beim letzten Heimspiel am 7.4. ansprechende Leistungen zeigen. Und natürlich würden sich die Spieler riesig freuen, wenn zum Heimfinale die Zuschauer nochmals scharenweise in die Margon Arena strömten.“

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (27), Kamber (17), Scott (15)

Wolfenbüttel:   Lagerpusch (26), Mpacko (11), Figge (10)

ProB Nord PlayDown Tabelle

# TEAM G S:N PKT
1 Sandersdorf 26 14 : 12 28
2 Dresden 26 12 : 14 24
3 Wolfenbüttel 26 9 : 17 18
4 Essen * 28 3 : 25 0

Bei noch zwei ausstehenden Spielen liegen die Titans nun uneinholbar vor Wolfenbüttel

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Dresden Titans

ProB: Mund abputzen, Klasse halten!

Dresden, 14.03.2019 – Der Auftakt in die Playdowns der Barmer 2. Basketball Bundesliga misslang den Dresden Titans vergangenes Wochenende gegen Sandersdorf gründlich. Mit 68:80 unterlagen die „Titanen“ den Sixers trotz Heimvorteils. Diesen Sonntag müssen Dresdens Basketballer nun wieder auswärts antreten, bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel, dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Herzöge gewannen ihren Auftakt gegen Sandersdorf (81:74) und müssen auch gegen die Titans in der heimischen Lindenhalle punkten, damit die rechnerische Chance auf den Nichtabstieg bestehen bleibt. Im Gegenzug können Dresdens Basketballer mit dem Auswärtssieg schon vorzeitig den Ligaverbleib gewährleisten.

Leicht wird diese Aufgabe indes keineswegs. Denn Wolfenbüttel fungiert als sogenanntes Farmteam für den Bundesligisten Braunschweig (bildete unter anderem die NBA-Spieler Daniel Theis und Dennis Schröder aus) und ist deshalb mit sehr talentierten Jugendspielern gespickt. Vor allem der Einsatz von „Forward“ Lars Lagerpusch wird Herzöge-Cheftrainer Steven Esterkamp freuen. Der 20-jährige erzielte in seinen letzten drei Partien für den MTV bärenstarke 22,7 Punkte und 8,3 Rebounds bei 68 Prozent Feldwurfquote. Die BBL-Talente Luis Figge und Dejan Kovacevic werden aller Voraussicht nach ebenfalls im Aufgebot der Niedersachsen stehen.

Die „Elberiesen“ werden sich also im Vergleich zum Playdown-Debüt enorm steigern müssen, um in Wolfenbüttel konkurrenzfähig zu sein. Auch weil die Titans über die Saison gesehen lediglich zwei Auswärtssiege einfahren konnten. Neben den defensiven Herausforderungen gegen erstligaerprobte „Youngstars“ muss vor allem in Angriff ein ganz anderer Auftritt als gegen Sandersdorf her. Insbesondere von außen leidet Dresdens Offensive bereits die gesamte Spielzeit unter schlechten Trefferquoten (vergangenen Sonntag gegen die Sixers nur 3/18 Dreier). Sollte in Wolfenbüttel aber auch nur ein durchschnittlicher Auftritt aus der Distanz gelingen, dann erhöhen sich die Siegchancen sicher immens.

„Objektiv betrachtet ist dieses Auswärtsspiel wahrscheinlich schwerer, als unser Spiel gegen die Sixers“, gibt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller vor der Begegnung zu bedenken. Aber der smarte Manager sieht ebenfalls die Gelegenheit hinter der beachtlichen Herausforderung. „An der Nichtabstiegsprämisse hat sich im Vergleich zu letzter Woche wenig geändert. Ein Sieg gegen Wolfenbüttel reicht noch immer für uns. Ich wünsche es der Mannschaft und den Fans, dass es schon jetzt auswärts klappt.“ Wer nicht persönlich vor Ort in der Lindenhalle der Herzöge sein kann, der möge dem Live-Ticker auf der offiziellen Website der ProB folgen.

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
17.03.19 - 17:00 Uhr
Herzöge Wolfenbüttel vs. TITANS @ Wolfenbüttel
07.04.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
TITANS @ FACEBOOK