ProB: Ost-Derby die Zweite: Bernau revanchiert sich

ProB: Ost-Derby die Zweite: Bernau revanchiert sich

Bernau, 13.01.2019 –  Zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga reisten die Dresden Titans zum sehnlich erwarteten Ost-Derby nach Bernau. Die Rand-Berliner vom SSV LOK fungieren als Nachwuchsteam von Bundesligist Alba Berlin und konnten bereits vergangene Woche einen sehr überzeugenden Sieg (108:65) gegen Tabellenführer Wedel feiern. Diesen Sonntag mussten die Gastgeber jedoch auf mehrere Talente verzichten, da Alba fast zeitgleich auswärts in der BBL antrat. Trotzdem gelang es LOK-Coach René Schilling mit einer gut eingespielten Neun-Mann-Rotation der Partie seinen Stempel aufzudrücken. Insbesondere U20-Nationalspieler Jonas Mattisseck überzeugte als sicherer Schütze und kreativer Spielmacher. In einer anfänglich durchaus spannenden Begegnung gab Bernau die Führung nie aus der Hand und ließ vor allem in der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen.

Schon direkt nach dem Tip-Off stürmte die „LOK“ mit einem 10:0-Lauf aufs Parkett. Dank eines offensiv gut aufgelegten Robert Kujundzic (14 Pkt) betrieben die „Titanen“ aber zumindest Schadensbegrenzung und verkürzten vor Viertelende auf 14:22. In die zweite Spielperiode starteten dann die Gäste mit einem 6:0-Run, eingeleitet durch aufeinanderfolgende Dunkings von Kujundzic und Julian Scott (14 Pkt, 9 Reb). Auch der eingewechselte Bryan Nießen (3 Pkt, 2 Ast) überzeugte durch sehr gute Verteidigungsarbeit gegen Ex-Nationalspieler Nicolaj Simon (12 Pkt, 3 Ast). Ein weiterer 7:0-Scoring-Run der Titans bescherte gar den 25:26-Zwischenstand. Doch dann Auftritt Mattisseck (25 Pkt, 6 Ast, 6 Stl): Mehrere Dreier und gut herausgespielte Körbe für seine Mitspieler rissen das Heimpublikum mit und ermöglichten die deutliche 41:30-Pausenführung für die Rand-Berliner.

Nach der Halbzeitunterbrechung zeigte sich Dresden dann zunächst kampfbereit. Über Scott und Kujundzic kamen die Gäste immer wieder zu Punkten am Brett. Sebastian Heck (9 Pkt, 3/3 Dreier) zeigte sich treffsicher von außen und es schien, als bliesen die Gäste zur Aufholjagd. Mattisseck hatte indes andere Pläne. Zusammen mit dem sehr effizient agierenden Quadir Welton (16 Pkt, 13 Reb) startete der junge „Albatross“ den spielentscheidenden 15:0-Lauf. Am Ende des dritten Viertels zeigte die Anzeige eine klare 63:46-Führung für die Gastgeber. Zur möglichen Wende fehlte den Titans im letzten Spielabschnitt dann phasenweise das letzte Quantum Entschlossenheit. Von außen erwischte Dresden darüber hinaus erneut einen gebrauchten Tag (6 von 24 Dreier – 25 Prozent Dreierquote). Die Bernauer spielten die finalen Minuten souverän zu Ende und feierten verdient den 82:63-Endstand.

Bei den über 60 mitgereisten Dresdner Fans hinterließ der glanzlose Auftritt ihrer Mannschaft natürlich einen faden Beigeschmack. Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller hätte den Anhängern eine spannendere Partie gegönnt: „Bernau wollte den Sieg vor allem in der zweiten Hälfte einfach mehr. Natürlich ist jemand wie Mattisseck schwer zu stoppen. Doch wir dürfen die Heimmannschaft gar nicht erst so ins Rollen kommen lassen.“  Aber bei allen negativen Aspekten des Spielverlaufs stach der erste Einsatz von Kapitän Janek Schmidkunz seit seiner Verletzungspause positiv hervor. „Ich bin einfach froh, dass er wieder zurück ist“, so Müller. Natürlich wirkte der gebürtige Berliner noch etwas rostig. Sollte er in den kommenden Wochen aber auch nur ansatzweise zu seiner alten Form finden, dann wird er Headcoach Markus Röwenstrunk und dem Team im harten Kampf um die Playoff-Plätze definitiv helfen können.

Beste Werfer:

Dresden:             Kujundzic (14), Scott (14), Heck (9)

Bernau:                Mattisseck (25), Welton (16), Simon (12)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titanen wollen LOK stoppen

Dresden, 11.01.2019 – Der Bann war gebrochen. Nach zuletzt sechs erfolglosen Anläufen vermochten die Dresden Titans vergangene Woche gegen Essen endlich den ersten Auswärtssieg der Saison 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga einzufahren. Diesen Sonntag müssen Dresdens Basketballer gleich wieder in der Fremde ran, diesmal jedoch mit deutlich angenehmerer Anreise. Denn gegen LOK Bernau fahren die Titanen nur ins etwa zwei Stunden entfernte Rand-Berlin. Es schwingt also fast etwas Derby-Charakter durch. Zudem rangiert das Nachwuchsteam von Bundesligist Alba Berlin mit einem Sieg Vorsprung nur knapp vor den „Titanen“. Es ist die klassische „6-Punkte-Spiel-Konstellation“, welche die Partie für beide Teams extrem wichtig werden lässt.

Dabei wird LOK mit sehr breiter Brust in die Begegnung gehen. Beim Heimspiel vergangene Woche wurde nämlich Tabellenführer Wedel brutal mit 108:63 aus der Halle gefegt! In einer starken Mannschaftsleistung punkteten gleich sieben Berliner zweistellig. Überhaupt quillt der Kader von Bernau nur so über vor talentierten Doppellizenzspielern, die sich teilweise schon in der BBL und im Euro-Cup Minuten verdienen. Doch Alba tritt am Sonntag fast zeitgleich gegen Oldenburg an, weshalb einige „Youngstars“ eventuell nicht im Aufgebot von Headcoach René Schilling stehen werden. Wer letztlich tatsächlich gegen Dresden antreten wird, bleibt bis Sonntag abzuwarten.

Titans-Cheftrainer Markus Röwenstrunk wird sicherlich auf jedwede Kaderbegebenheit des Gegners vorbereitet sein und natürlich vom „Schlimmsten“, respektive von den talentiertesten Nachwuchsspielern Berlins ausgehen. Viel wichtiger wird indes der Fokus auf die eigene Leistung sein. Insbesondere von der Dreierlinie ist auch unter Röwenstrunk der Knoten bei vielen Spielern noch nicht geplatzt. Beim knappen Sieg in Essen waren es wieder nur 26 Prozent von außen, weit unter dem Ligadurchschnitt. Dass es dennoch zu zwei Siegen aus bislang drei Spielen unter Dresdens neuem Trainer gereicht hat, spricht klar für den Impulsgeber an der Seitenlinie und dessen Vorstellung von Basketball.

Natürlich freuen sich auch die Fans und Anhänger der „Elberiesen“ auf das „Ost-Derby“. Eine Delegation des Fanclubs Forza Blue e.V. wird in Bernau erwartet und der mitreisende Titans-Geschäftsführer Jörn Müller rechnet mit bis zu 50 „Schlachtenbummlern“, die ihre Farben in der Erich-Wünsch-Halle frenetisch anzufeuern gedenken. Sollte es mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge klappen, dann zöge Dresden in der Tabelle sogar an LOK vorbei. Grund genug also, die Reise in die Bundeshauptstadt anzutreten.

Pressedienst
Dresden Titans

 

ProB: Titans brechen Auswärtsfluch!

Essen, 05.01.2019 – Sechs Anläufe hat es gebraucht, doch im siebten Versuch und zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Dresden Titans endlich auch auswärts punkten. Unter Headcoach Markus Röwenstrunk gelang Dresdens Basketballern der langersehnte und wichtige Erfolg in der Fremde. Gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen konnte die „Titanen“ den „Auswärtsfluch“ brechen und ihre Position auf den Playoff-Rängen verteidigen. In einer geschlossenen Teamleistung punkteten gleich vier Dresdner Akteure zweistellig. In einer hart umkämpften und physischen Partie behielten die Gäste dank ihrer Willensstärke und Kondition knapp die Oberhand.

Obschon gleich zu Beginn Andre Calvin (17 Pkt, 7 Reb) und Esosa Okundaye (7 Pkt) die Titans mit zwei schnellen Dreiern „blitzten“, ehe Kirchner (14 Pkt, 4 Ast, 3 Stl) per „Longball“ und Luka Kamber (6 Pkt) für die Gäste antworteten. Zudem schloss Arne Wendler (11 Pkt, 5 Reb) für Dresden spektakulär per „Dunking“ ab. Offensiv zähe Minuten folgten, bevor Mitte des Viertels auch Julian Scott (12 Pkt, 10 Reb) für die „Titanen“ in Erscheinung trat und den 9:9-Ausgleich bescherte. Scott und die von der Bank gekommenen Bryan Nießen (5 Pkt) und Helge Baues (12 Pkt) übten weiter Druck auf Essens Defensive aus und halfen zur Pause eine 18:14-Führung herauszuspielen. Im zweiten Durchgang duellierten sich dann früh BBL-Urgestein Patrick Flomo (9 Pkt, 9 Reb) sowie Dresdens Baues, der direkt acht Punkte in Serie für die Sachsen erzielen konnte. Auf Seiten der Gastgeber fand indes Spielmacher Jeffrey Martin (5 Pkt, 3 Ast) langsam zu Form und hielt die Baskets in Schlagdistanz. Es folgte eine Phase in der beide Teams selbst korbnahe Wurfchancen vergaben. Calvin beendete die Durstrecke für Essen und zwang Röwenstrunk zum Timeout. Die Begegnung blieb im Anschluss weiter spannend, wenn auch punktearm. Dank zwei Korblegern durch Kamber in der 19. Minute retteten die „Elberiesen“ jedoch einen knappen 32:31-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Aus den Kabinen starteten die Gäste dann eindeutig wacher. Ein 8:4-Run lähmte Essen früh. Vor allem Titans-Forward Wendler überzeugte mit acht Punkten in den Anfangsminuten. Doch über Zaire Thompson (10 Pkt) und Joseph Hart (8 Pkt) verloren die Baskets nicht gänzlich den Anschluss. Vor allem Thompson übernahm für den Tabellenletzten Verantwortung und glich in der 27. Minute sogar aus. Doch Kirchner, Wendler und Scott konnten nach zwei Führungswechseln vor den letzten 10 Minuten noch auf 50:46 für die Titans erhöhen. Den letzten Durchgang eröffnete dann sogleich Calvin von außen und verkürzte auf einen Zähler Rückstand für die „Pötter“. Aber Robert Kujundcic (4 Pkt) antwortete für die Titans und Kirchner blieb Mitte des Schlussviertels cool und startete seinen eigenen 7:0-Lauf, der durch einen Dunk nach Steal nachdrücklich gekrönt wurde. Die Messe war indes noch nicht gelesen, denn die Gastgeber verkürzten drei Minuten vor Ultimo auf 59:61 und ließen Röwenstrunk zur Auszeit greifen. Vesa Heinonen (4 Pkt) sorgte im Anschluss für Entlastung per Dreier und erhöhte auf vier Zähler Vorsprung. Scott schlug mit zwei getroffenen Freiwürfen kurz vor Abpfiff dann den sprichwörtlichen Nagel in den Sarg. Trotz „Stop-the-Clock-Taktik“ vermochte Essen nicht mehr entscheidend zu verkürzen, auch wenn es Wendler mit einem vergebenen Freiwurf und dem möglichen Ausgleichsdreier durch Martin nochmal spannend machte. Die Titans gewannen mit 68:65 ihr erstes Auswärtsspiel der Saison.

Nach der Partie zeigte sich der mitgereiste Geschäftsführer Jörn Müller sichtlich zufrieden über den Erfolg: „Der Sieg war wichtig, sowohl für unser Selbstvertrauen, als auch für die gesamte Mannschaft. Das Spiel war sicher nicht schön, aber umso mehr bin ich stolz auf die Spieler, dass sie bis zum Schluss gekämpft haben. So kann es nächste Woche in Bernau weitergehen!“

Beste Werfer:

Dresden:             Kirchner (14), Scott (12), Baues (12)

Essen:                  Calvin (17), Thompson (10), Flomo (9)

 

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans zum Jahresauftakt gegen Schlusslicht Essen

Dresden, 03.01.2018 –  Weihnachten ist mittlerweile Geschichte und bereits vor dem Jahreswechsel bereiteten sich die Dresden Titans in schweißtreibenden Trainingseinheiten auf die kommenden Aufgaben der nächsten Wochen vor. Gleich zweimal in Folge muss die Truppe von Headcoach Markus Röwenstrunk auswärts antreten, ehe am 20.01.2019 das erste Heimspiel des noch jungen Jahres ansteht. Diesen Samstag geht es auf die sechsstündige Reise nach Essen, wo die „Titanen“ beim Tabellenschlusslicht der ETB Wohnbau Baskets endlich ihren ersten Auswärtssieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einfahren wollen.

Dies wird jedoch kein Selbstläufer. Die Basketballer aus dem „Revier“ stehen mit bislang nur drei Siegen zwar deutlich auf dem letzten Platz der Nordstaffel. Aber viele Partien gingen sehr knapp verloren. Zudem konnten die Baskets gegen den Tabellenführer aus Wedel zu Hause mit 20 Punkten Vorsprung gewinnen (82:62) und waren auch in der letzten Partie gegen Wolfenbüttel (78:63) erfolgreich. Im Team vom jungen Cheftrainer Philipp Stachula überzeugt vor allem der US-amerikanische Profi Andre Calvin (16,1 Pts) als offensive Konstante. Der Brite Joseph Hart (8,9 Pts, 34,8% 3er) und Dilhan Durant (7,3 Pts, 35,1% 3er) sowie Zaire Thompson (8,3 Pts, 44% 3er) sorgen für Gefahr aus der Distanz. Für pure Erfahrung und Härte unter den Körben steht natürlich BBL-Legende und Kapitän Patrick Flomo (7,9 Pts, 6,4 Reb), der mit 38 Lenzen noch lange nicht ans Aufhören denkt.

Die Titans haben indes ihr letztes Spiel vor dem Jahreswechsel glanzlos gegen die Sixers (70:80) verloren und brennen ihrerseits auf ein Erfolgserlebnis. Vor allem wollen die Spieler endlich den „Auswärtsfluch“ brechen. Zurzeit stehen Dresdens Basketballer auf dem achten und somit letzten Playoff-Platz. Um nicht Gefahr zu laufen, in die Playdowns abzurutschen muss früher oder später auch in fremden Hallen gewonnen werden. Dabei steht den „Elberiesen“ zurzeit vor allem die extrem schwache Dreierquote im Weg (26,2% 3er). Mit insgesamt nur 84 getroffenen Distanzwürfen rangieren die Titans deutlich auf dem letzten Platz in dieser Kategorie. Bleibt zu hoffen, dass Sylvester genug Zielwasser geflossen ist und die Quoten im neuen Jahr nach oben klettern.

Denn dass diese Mannschaft schnellen und attraktiven Basketball spielen kann, haben die ersten zwei Partien unter Röwenstrunk definitiv gezeigt. Der 40-jährige ist immer noch dabei, dem Team seine Philosophie und Spielidee zu vermitteln und zeigt sich mit den Fortschritten über die Feiertagswochen durchaus zufrieden: „Wir sind gut gestartet nach Weihnachten, konnten zielgerichtet und effektiv arbeiten. Die Spieler sind fit und gesund. Wir alle wollen jetzt diesen Auswärtssieg.“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Sixers vermiesen Titans die Weihnachtparty

Dresden, 23.12.2018 –  Vor 1352 Zuschauern luden die Dresden Titans zum Ost-Derby und Adventskracher gegen die BSW Sixers in die Margon Arena. Gänzlich in blaues Polyethylen gewandet präsentierte sich der Forza Blue e.V. zusammen mit der Heimtribüne als Mauer und Unterstützung für die bislang unkonstante Saison 2018/2019. Doch zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga behielt Sandersdorf gegen Dresdens Basketballer erneut die Oberhand. Das Farmteam des Mitteldeutschen BC konnte sich auf US-Import Terrence Williams und BBL-Talent Benedikt Turudic verlassen, die zusammen 48 Punkte auflegten und an diesem Nachmittag von keinem Dresdner wirklich zu stoppen waren. Auch US-Profi Julian Scott erwischte mit 28 Zählern einen starken Abend.

Der Neu-Titan Scott (28 Pkt, 8 Reb) hatte sich nach seinem eher durchwachsenen Debüt einiges vorgenommen und als frischgebackener Starter erzielte er direkt die ersten fünf Punkte für seine Farben. Sein amerikanischer Landsmann Williams (26 Pkt, 5 Reb) tat es ihm für die Gäste gleich und sorgte permanent für Gefahr durch sein Scoring. Nach 10 schnellen Punkten durch den 1,97 Meter großen Power Forward der Sixers griff Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk zur ersten Auszeit. Das Viertel verloren die Titans dennoch mit 18:21. Der zuvor eingewechselte Turudic (22 Pkt, 7 Reb) bereitete den Gastgebern jedoch zusehends Probleme und erzielte viertelübergreifend acht Punkte in Serie. Im Gegenzug trafen die „Elberiesen“ weder von außen, noch in Brettnähe. Nach einem 9:2-Lauf durch Sandersdorf war Röwenstrunk zur nächsten Auszeit gezwungen. Anschließend starteten die Titans über Scott ihren eigenen „Run“ und zwangen Gäste-Trainer Tomas Grepl zum Timeout. Doch Bryan Nießen (3 Pkt), Helge Baues (8 Pkt) und Scott hielten die Aufholjagd über erfolgreiche Distanzwürfe am Leben und eroberten die Führung zurück. Williams ließ es sich indes nicht nehmen, vor der Halbzeit per Korbleger auf 35:34 für die Sixers zu stellen.

Nach der Pause duellierten sich weiter die beiden Amerikaner. Sowohl Scott, als auch Williams führten ihr Team in dieser Phase an und punkteten oder assistieren in fast jedem Angriff. Auch Dresdens Daniel Kirchner (13 Pkt, 6 Reb) agierte furchtlos beim Zug zum Korb und holte sich dort ein ums andere Mal Punkte durch seine enorme Geschwindigkeit ab.  Dank eines starken Turudic‘ und Williams per Dreier in letzter Sekunde konnten die Gäste ihre Führung vor den finalen 10 Minuten trotzdem auf 59:53 ausbauen. Ins letzte Viertel starteten die Titans dann brandheiß mit einem 7:2-Lauf. Doch Williams brachte seine Mannen wieder auf Kurs und auch Turudic war in Korbnähe weiterhin nicht zu stoppen. Bei noch sechs zu spielenden Minuten erhöhten die Gäste auf 71:61. Die Titans wirkten in dieser Phase in der Offensive ideenlos und in der Verteidigung lethargisch. Röwenstrunk griff konsequenterweise zum Timeout. Leider vermochten die Titans in den letzten zwei Minuten den Rückstand nicht mehr entscheidend zu verkürzen und Sandersdorf spielte routiniert zum 80:70-Endstand.

Die erneute Derby-Niederlage hinterließ trotz vorweihnachtlicher Feststimmung natürlich enttäuschte Fans und Zuschauer. Für Titans-Geschäftsführer Jörn Müller hatte bereits der Spielbeginn großen Anteil am Ausgang der Partie. „Wir haben von Beginn an den nötigen Fokus vermissen lassen. Kein Gegner darf unterschätzt werden, weil er mit nur neun Spielern anreist. Wenn du nicht von Anfang an wach bist, dann ist es ganz schwer, sich wieder zurückzukämpfen.“ Coach Röwenstrunk haderte zudem mit der Trefferquote seiner Spieler. „In der ersten Halbzeit lassen wir einfache Korbleger liegen“, so der 40-jährige Übungsleiter, „nur um dann in der zweiten Hälfte gegen die Zonenverteidigung von Sandersdorf keine offenen Würfe zu treffen“. Letztlich haben die Gäste dank starker individueller Leistungen verdient gewonnen. Die Mannschaft der Titans hat nun über die Weihnachtsfeiertage Gelegenheit, die Akkus wieder aufzuladen, um mit neuem Elan in die nächsten Begegnungen nach dem Jahreswechsel zu gehen.

Beste Werfer:

Dresden:             Scott (28), Kirchner (13), Heinonen (8)

Sandersdorf:     Williams (26), Turudic (22), Gille (10)

 

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Ein Derby zum Advent

Dresden, 20.12.2018 –  Vergangenen Sonntag gab es beim Heimspiel zum dritten Advent gleich einen knappen Heimsieg (80:78 gegen Wolfenbüttel) unter der Leitung vom neuen Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk zu feiern. Und auch kurz vor Heiligabend wollen die „Titanen“ ihre Fans und Anhänger natürlich mit einem erfolgreichen Jahresabschluss zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga „bescheren“. Gegen die BSW Sixers liegt dabei echter Derby-Charakter in der Luft. Beide „Ost-Teams“ kennen sich noch aus Regionalligazeiten. Sandersdorf liegt direkt hinter Leipzig und ist zudem Kooperations- und Ausbildungsverein des Bundesligisten MBC. Zudem verloren Dresdens Basketballer das Hinspiel auswärts (63:76) und haben noch eine Rechnung mit den Gästen offen. Die Zutaten für ein spannendes Derby sind also vorhanden.

Denn die Sixers verloren zwar ihre letzten zwei Spiele, rangieren in der Tabelle aber immer noch zwei Punkte vor den Titans. Die Mannschaft vom tschechischen Cheftrainer Tomas Grepl möchte den knappen Vorsprung im engen Rennen um die Playoff-Plätze gern ausbauen. Der 41-jährige wird dabei höchstwahrscheinlich auf alle Bundesliga-Talente zurückgreifen können, da der MBC erst nächsten Mittwoch wieder in der BBL antritt. Ferdinand Zylka (17,8 PpS), Eimantas Stankevicius (15,7) und Benedict Turudic (12,7) werden dementsprechend allesamt in Dresden erwartet. Vermutlich wird auch der Amerikaner Terrence Williams (14,5) von seiner Verletzung zurückkehren.

Die Aufgabe wird also nicht leicht für Röwenstrunk und sein Team. Vergangene Woche überzeugten die „Elberiesen“ vor allem in der ersten Halbzeit mit schnellem und attraktivem Offensivbasketball. Agieren Luka Kamber und Daniel Kirchner wieder auf ähnlich effizientem Niveau, dann ist für die Mannen aus „Elbflorenz“ ein Sieg allemal drin. Schließlich hatten Mannschaft und Trainer eine weitere Woche Zeit, das neue Konzept „feinzutunen“ und Neuzugang Julian Scott weiter zu integrieren. Der US-Profi zeigte ein durchwachsenes Debüt, übernahm im Krimi gegen Wolfenbüttel jedoch in den entscheidenden Momenten Verantwortung und beeindruckte die Zuschauer bereits mit seiner Physis und Intensität.

Intensität wünscht sich auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zum Jahresabschluss: „Es wäre schön, wenn sich zum letzten Heimspiel des Jahres noch einmal besonders viele Zuschauer einfänden. Wir wollen mit der Mannschaft einfach ein tolles ‘Ostderby‘ auf die Beine stellen und in Hinblick auf die bevorstehenden Festtage zusammen Basketball und die Weihnachtszeit feiern.“

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Dresden Titans

ProB: Finne finisht Wolfenbüttel

Dresden, 16.12.2018 – Vor rund 1000 Zuschauern sorgen erfolgreiche Dresden Titans für Adventstimmung beim Debüt von Headcoach Markus Röwenstrunk, der seine erste Arbeitswoche direkt mit einem Sieg krönt. Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga revanchieren sich Dresdens Basketballer bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel für die drei Wochen zurückliegende Auswärtsniederlage bei Braunschweigs Farmteam. Held des Spiels ist zweifellos Vesa Heinonen, der mit einem regelrechten Coup und spielentscheidenden Korb ein spannendes viertes Viertel und die Partie zugunsten der Gastgeber entscheidet. Auch Daniel Kirchner überzeugte unter neuem Trainer mit 9 Korbvorlagen bei nur einem Ballverlust als umsichtiger Spielgestalter und verhalf seinem neuen Teamkollegen Julian Scott zu einem erfolgreichen Heimdebüt.

 Dabei spielten die Gäste gleich zu Beginn ihren Vorteil mit 2,10 Meter Hüne Dejan Kovacevic (19 Pkt, 7 Reb) unter den Körben aus und selbiger lieferte mit neun schnellen Punkten bei perfekter Trefferquote sofort amtlich ab. Selbst von außen traf Wolfenbüttels Nummer 22 in dieser Phase. Für Dresden hielt indes Helge Baues (7 Pkt, 4 Reb) die Fahne an den Brettern hoch und überzeugte ebenfalls mit effizienten Abschlüssen. In der Folge entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Keines der beiden Teams war in der Lage konstant „Stopps“ in der Verteidigung zu generieren. Punkte fielen praktisch in jedem Angriff. Auch Scott (13 Pkt, 6 Reb) erzielte nach seiner Einwechslung direkt fünf Zähler und die 25:23 Viertelführung. Die „Titanen“ drückten weiter und zwangen Gästecoach Steven Esterkamp durch einen 8:0-Run zur Auszeit. Danach weckten Luis Figge (18 Pkt) per Dreier und Kovacevic via Dunking ihre Mannschaft. Nun war es Röwenstrunk, der seinerseits gleich zweimal in kurzer Folge zum Timeout greifen musste. In dieser Phase verloren die Titans etwas ihren Rhythmus, während Figge und Kovacevic ihr Bundesligapotenzial aufblitzen ließen. Aber Dresdens Kirchner (15 Pkt, 9 Ast) übernahm Verantwortung, setzte seine Mitspieler teils spektakulär in Szene, punktete selbst und trug mit dem treffsicheren Luka Kamber (20 Pkt) erheblichen Anteil an der 51:46-Halbzeitführung.

Nach der Pause ging es dann zunächst etwas zerfahren auf beiden Seiten in die Partie. Doch spätestens, als „Juice“ Scott eindrucksvoll im Schnellangriff zum Dunk einflog, waren wieder alle Zuschauer voll da. Punkte fielen nun weniger häufig, da sowohl Dresden, als auch die Gäste deutlich physischer und aggressiver in der Defensive auftraten. Vor den finalen 10 Minuten konnten die Gäste jedoch dank Elias Osborne (18 Pkt) und Kovacevic auf 65:63 verkürzen. Im letzten Abschnitt sanken die Wurfquoten weiter. Auch die Ballverluste häuften sich. Wolfenbüttel blieb weiterhin in Schlagdistanz, während die „Elberiesen“ einen hauchdünnen Vorsprung bis in die 38. Minute verwalteten. Dann meldete sich MTV-Guard Niklas Bilski (8 Pkt) per Dreier und bescherte den Gästen die erste Führung in der zweiten Hälfte. Kovacevic verwarf dann zwei wichtige Freiwürfe und foulte kurz vor Abpfiff aus. Scott traf im Gegenzug zweimal von der Linie und holte 32 Sekunden vor Ultimo die Führung zurück. Heinonen (8 Pkt) erhöhte an der Linie auf 78:75, doch Osborne traf mit sieben Sekunden den extrem wichtigen Dreier zum Ausgleich. Dann Auftritt Heinonen: Mit einem Bauerntrick beim Grundlinieneinwurf passte der Finne den Ball an den Allerwertesten des mit dem Rücken zu ihm stehenden Verteidigers und legte sich den spielentscheidenden Korbleger zum 80:78-Heimsieg einfach selbst vor.

Heinonen kommentierte seine spielentscheidende Aktion nach Abpfiff gelassen: „Als Jugendspieler habe ich das Ganze schon einmal gebracht. Und kurz vor dem Einwurf wusste ich, wenn mein Verteidiger wieder so stark bei Julian hilft, dann probiere ich es.“ Auch Titans-Geschäftsführer Jörn Müller war beeindruckt von der Chuzpe des 27-jährigen und hätte sich Ähnliches als Spieler wohl nicht getraut. Coach Röwenstrunk war einfach froh über das glückliche Ende für seinen neuen Club und will „das Selbstvertrauen gleich mit in die neue Trainingswoche nehmen“, um auch in sieben Tagen gegen die BSW Sixers erfolgreich sein zu können. „Wir sind auf einem guten Weg, werden aber noch weiter am Feintuning arbeiten. Ich danke auf jeden Fall den Fans für die tolle Stimmung über das gesamte Spiel!“

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Kamber (20), Kirchner (15), Scott (13)

Wolfenbüttel:   Kovacevic (19), Figge (18), Osborne (18)

 

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Dresden Titans

ProB: Herzöge zu Gast im Kurfürstentum

Dresden, 13.12.2018 – Eine turbulente Woche gipfelt kommenden Sonntag für die Dresden Titans, wenn die Mannschaft in der heimischen Margon Arena die MTV Herzöge Wolfenbüttel zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfängt. Mit Markus Röwenstrunk trat nämlich Dresdens neuer Headcoach diesen Dienstag seinen Job an und hatte sofort die schwierige Aufgabe, das Team nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage in Wedel schnellstmöglich kennenzulernen und mit seiner Idee von Basketball vertraut zu machen. Auch der nachverpflichtete Amerikaner Julian Scott ist gut in der sächsischen Landeshauptstadt angekommen. Der 2,03 Meter große Big Man bestand den Medizincheck mit wehenden Fahnen und wird zum dritten Advent bereits im Aufgebot stehen. Ihn gilt es ebenfalls möglichst zeitnah ins Teamgefüge zu integrieren.

Denn die Gäste aus Niedersachsen brachten den „Elberiesen“ vor drei Wochen die vielleicht schlimmste Saisonpleite bei (56:75). Damals brachen die Titans im letzten Viertel völlig ein und blieben sechs Minuten ohne Punkt. Es braucht gegen das junge Farmteam von Bundesligist Braunschweig also eine stabile und konstante Leistung über die gesamte Spieldauer. Neben Wolfenbüttels Topscorer Elias Osborne (17.1 PpS) wird MTV-Headcoch Steven Esterkamp darüber hinaus höchstwahrscheinlich Zugriff auf alle BBL-Talente haben, da die „Löwen“ bereits am Vortag in der ersten Liga antreten. So könnten neben Moritz Hübner (13.7 PpS) und Niklas Bilski (11.4 PpS) auch die im Hinspiel fehlenden Luis Figge (10.2 PpS) und Lars Lagerpusch (hat diese Saison allerdings noch kein ProB-Spiel absolviert) mit nach Dresden reisen.

In jedem Fall wäre ein Sieg gegen den Tabellennachbarn (beide Teams stehen bei 5 Siegen und 7 Niederlagen) immens wichtig für die Gastgeber. Denn die Heimstärke ist die bislang einzige Konstante in einer eher unbeständigen Saison für die Titans. Vor allem beim Distanzwurf agieren die Spieler einfach nicht auf dem ihnen möglichen Niveau (26.7 Prozent Dreierquote, auswärts gar nur 24 Prozent). Deshalb wird es umso wichtiger sein, sich mannschaftlich geschlossen und kämpferisch in Angriff und Verteidigung zu zeigen.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller konnte sich inzwischen unter der Woche ein Bild vom neuen Trainer und der Mannschaft machen. „Die ersten Einheiten mit Markus haben gezeigt, dass er eine neue Spielphilosophie mitbringt“, so Müllers erste Eindrücke. „Viel wichtiger wird aber sein, dass die Mannschaft so auftritt wie gegen Bochum, dann ist der äußerst wichtige Sieg gegen Wolfenbüttel machbar“, betont der 39-jährige in Hinblick auf die wichtige Aufgabe kommenden Sonntag.

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Dresden Titans

ProB: Neuzugang im Doppelpack

Dresden, 10.12.2018 – Gestern noch hat Interimscoach René Naumann die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Wedel betreut. Jetzt kann er sich wieder dem Tagesgeschäft widmen, denn mit Markus Röwenstrunk steht der offizielle Nachfolger von Nenad Josipovic nach länger andauernder Suche fest. Der Abgang von US-Import Brandon Watkins stellte Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zudem vor die Aufgabe, auch am Kader nachzubessern. Mit Julian Scott wurde der passende Kandidat gefunden und vertraglich zunächst bis Saisonende an die „Titanen“ gebunden.

Auch Röwenstrunk verpflichtet sich zunächst bis Saisonende die Geschicke der Titans als neuer Cheftrainer zu lenken. Der 40-jährige hat die schwierige Aufgabe, die Mannschaft mitten in der Saison zu übernehmen und in erfolgreichere Bahnen zu lenken. Müller verspricht sich trotz der schwierigen Ausgangslage viel vom neuen Trainer: „Ich erwarte mir von Markus, dass er es mit seiner analytischen und ruhigen Art schafft, Julian schnell zu integrieren und dem gesamten Team zu mehr Konstanz verhilft. Dass wir definitiv ein Team sind, welches in der Pro B vorn mitspielen kann, haben wir bereits bewiesen. Bislang fehlt aber einfach die Konstanz.“
Der diplomierte Psychologe ist ein sehr erfahrener Übungsleiter und spielte in der Vergangenheit zudem selbst unter anderem vier Jahre an der California State Stanislaus University in Turlock, Kalifornien und bei diversen Vereinen in Deutschland und in der zweiten Liga für Paderborn und Kronberg. Gecoacht hat der A-Lizenz-Trainer schon im Jugendbereich von Bundesligist RASTA Vechta, beim BBG Herford in der 1. Regionalliga West sowie in der vergangenen ProB-Nord-Saison für Rot-Weiss Cuxhaven. Der 2,00 Meter große gebürtige Herdecker kennt Liga und Strukturen also ganz genau.

Das lässt sich ebenfalls über Scott sagen. Der 28-jährige Amerikaner spielte bereits für mehrere deutsche Vereine in ProA und ProB. In der Saison 2015/2016 legte er für die Uni-Riesen Leipzig starke 20 Punkte und 10 Rebounds im Schnitt auf. Der 2,03 Meter große und 110 Kilogramm schwere „Big Man“ ist tatsächlich eine Macht unter den Körben und sollte den Titans mit seiner Physis und Erfahrung sofort weiterhelfen können. Letzte Saison trat er mit den Iserlohn Kangaroos sogar gegen seinen neuen Arbeitgeber an und beeindruckte Müller schon damals. „Julian kennt Europa und er kennt Deutschland. Zu diesem Saisonzeitpunkt konnten wir uns auf keinen unerfahrenen Amerikaner einlassen, dem Land und Liga völlig fremd wären“, erläutert Müller die Verpflichtung. Zuletzt war der in Sacramento, Kalifornien geborene Profispieler in der ersten slowakischen Liga für den BC Prievidza aktiv. Nun freut er sich auf die Rückkehr nach Deutschland und seine neue Aufgabe bei den Dresden Titans.

Pressedienst
Dresden Titans

Bildquellen:
Scott: germanhoops.com
Röwenstrunk: Arne Wittenborn

ProB: Titans unterliegen neuem Tabellenführer

Wedel, 09.12.2018 –  Zum Rückrundenauftakt und 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Dresden Titans auch unter Interimscoach René Naumann nicht den „Auswärtsfluch“ brechen und bleiben in der aktuellen Saison in der Fremde weiter erfolglos. Gegen den neuen Tabellenführer der ProB-Nord, den SC Rist Wedel, blieben die „Titanen“ größtenteils blass. Eine schlechte Dreierquote und mehr Ballverluste als Korbvorlagen besiegelten die verdiente Niederlage. Mit noch zwei ausstehenden Heimspielen im Kalenderjahr 2018 haben die „Elberiesen“ dennoch gute Chancen, das Weihnachtsfest auf einem Playoff-Platz zu verbringen.

 Und zu Beginn präsentierten sich die Gäste aus „Elbflorenz“ auch kurzzeitig wie ein Playoff-Team. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und mehreren Offensivrebounds durch den Rückkehrer und gebürtigen Hamburger Helge Baues (15 Pkt, 10 Reb) musste Wedels Headcoach Felix Banobre gar zur frühen Auszeit greifen. Danach stand die Zonenverteidigung von Rist sicherer und Dresden traf kaum Würfe von außen. Die Gastgeber bewegten im Gegenzug gut den Ball und spielten einfache Abschlüsse in Korbnähe heraus. Vor allem Jürgen Rich (22 Pkt, 8 Reb) bereitete der Titans-Defensive Probleme. Folgerichtig führte der SC mit 22:14 zur Viertelpause. In den nächsten Minuten fiel dann auf beiden Seiten so gut wie nichts. Für die Zuschauer war es bei Quoten von teilweise weit unter 30 Prozent deshalb kein sonderlich attraktives Spiel. Da war es fast schon positiv zu bewerten, dass die Titans trotz unglaublich schwacher Ausbeute im Angriff nur mit 24:35 zur Halbzeit zurücklagen.

Nach der Pause zeigten sich die Sachsen zunächst treffsicherer aus der Distanz und starteten über Sebastian Heck (11 Pkt) und Daniel Kirchner (6 Pkt) einen 8:0-Lauf, der erst durch Wedels Litauer Aurimas Adomaitis (16 Pkt, 8 Reb) unterbrochen werden konnte. Zudem erhielt SC-Forward Ryan Logan (12 Pkt, 5 Reb) früh sein drittes Foul. Die Gastgeber verloren zusehends ihren Rhythmus, während Dresden schneller spielte und entschlossener wirkte, als noch im ersten Durchgang. Robert Kujundzic (8 Pkt, 7 Reb) traf sogar mit dem „Buzzer“ und die Gäste lagen nur noch mit 45:49 zurück. Im Anschluss entwickelten sich zerfahrene Schlussminuten. Viele Ballverluste zerstörten jeglichen Spielfluss. Nur vereinzelt gelangten die „Titanen“ zu Punkten über Baues unter dem Korb. Drei Minuten vor dem Ende konnte Wedel den Vorsprung dank Adomaitis wieder auf 10 Punkte ausbauen. Rich erhöhte kurze Zeit später gar auf 14 Zähler und zwang Naumann zum Timeout. Bei insgesamt 20 Ballverlusten und nur 28 Prozent Feldwurfquote (14 Prozent Dreierquote) auf Dresdner Seite war die Messe jedoch gelesen und Wedel gewann verdient mit 69:54.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fasste die Partie nach Abpfiff prägnant zusammen: „In der ersten Halbzeit waren sowohl Defensive als auch Offensive grottig. Im dritten Viertel haben wir kurz gezeigt, dass wir verteidigen können, aber im Angriff waren wir über die gesamten 40 Minuten schlicht harm- und einfallslos.“ Die kurze Ära Naumann endet mit dem morgigen Tag und der Ankunft des neuen Trainers. Naumann ist nach dem knapp zweiwöchigen Intermezzo froh, sich wieder voll auf seine Aufgaben als Regional- und Nachwuchstrainer konzentrieren zu können.

 

Beste Werfer:

Dresden:                             Baues (15 Pkt), Heck (11), Kujundzic (8)

Wedel:                                 Rich (22), Adomaitis (16), Logan (12)

 

Pressedienst
Dresden Titans

 

Bild: Jürgen Rich
© Claus Bergmann

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