ProB: Titans vor richtungsweisender Partie

ProB: Titans vor richtungsweisender Partie

Dresden Titans treffen im letzten Hauptrundenheimspiel diesen Samstag, den 29.02.2020 um 18:00 Uhr auf die ART Giants Düsseldorf | Für die Titans geht es um den neunten Heimsieg in Folge und natürlich um die Playoffs

Dresden, 27.02.2020 –  Zum 21. und damit vorletzten Spieltag der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gibt es in der Nordstaffel ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die fünf verbleibenden Playoff-Plätze, die zur Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde berechtigen. Das Dreigespann Itzehoe, Münster und Schwelm ist schon sicher qualifiziert. Neben den Dresden Titans machen sich noch fünf weitere Teams berechtigte Hoffnungen, am Ende „über dem Strich zu stehen“. Dabei gibt es für das kommende Wochenende ein „Best-Case-Szenario“: Die Titans gewinnen am Samstagabend gegen Düsseldorf ihr neuntes Heimspiel in Folge, während Ligakonkurrent Wedel am Sonntag gegen Sandersdorf verliert. Dann wären die Titans aufgrund des direkten Vergleichs mit Wedel (95:68-Hinspielsieg, 79:88-Rückspielniederlage) vorzeitig qualifiziert und nicht länger in Abstiegsgefahr.

© P. Cherubim

Die am Samstag in der sächsischen Landeshauptstadt gastierenden Düsseldorfer können dieser Gefahr indes nicht mehr vor den Playdowns (Abstiegsrunde) entkommen. Für die Rheinländer geht es in den letzten Spielen vor Hauptrundenende trotzdem ganz klar um jeden Sieg für den Ligaverbleib. Dabei begann alles wie in einem Sportmärchen. Aufstieg aus der Regionalliga in Deutschlands dritthöchste Spielklasse. Debütsieg, ausgerechnet gegen die Titans (94:87). Dann zwei weitere Siege. Was folgte waren viele Niederlagen, ein Trainerwechsel, viele Ab- und Neuzugänge und die harte Realität der ProB. Dennoch zeigt die Formkurve der Giants seit dem letzten Spieltag wieder nach oben. Die inzwischen von Kevin Magdowski betreute Truppe konnte überraschenderweise den Tabellenführer aus Itzehoe mit 78:63 bezwingen. Das zeigt einmal mehr die Unberechenbarkeit und hohe Leistungsdichte der Liga.

Beim Sieg gegen den Ligaprimus überzeugte vor allem DeShaun Cooper, der nach langer Verletzungspause seit vier Spielen wieder für die „Giganten“ aktiv ist und keiner langen Eingewöhnungszeit bedurfte. Satte 18,5 Zähler sowie 6,3 direkte Korbvorlagen legt der US-Amerikaner seit seinem Comeback auf. Und das bei Traumquoten von 62,5 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent von der Dreierlinie. Mit ihm und einem treffsicheren Faton Jetuhalli (2,7 Dreier pro Spiel bei 37,5 Prozent Quote) haben die Giants immer Siegchancen.

Deshalb müssen und wollen die Titans von Beginn an wach und mit der nötigen Dringlichkeit agieren, um die Giants gar nicht erst ins Rollen kommen zu lassen. Das fordert auch Dresdens Geschäftsführer Rico Gottwald vehement ein. „Samstag ist eine absolut richtungsweisende Partie. Playoffs, Heimrecht in der ersten Runde, Playdowns, für uns ist noch alles möglich. Für den bestmöglichen Ausgang müssen wir von der ersten Sekunde an präsent und bereit sein. Mit unserem tollen Publikum im Rücken bin ich in jedem Fall guter Dinge.“ Einlass in die Margon Arena wird ab 17:00 Uhr gewährt. Wer nach Samstagabend noch mehr Lust auf Basketball hat, der kann am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr am Schulcampus Tolkewitz die U19 der Titans in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (Deutschlands höchste Nachwuchsspielklasse) gegen Phoenix Hagen anfeuern. Auch dort geht es um die Playoffs.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans verschlafen Start, verlieren Spiel

Dresden Titans verlieren auswärts gegen LOK Bernau mit 76:89 (12:29, 25:27, 24:18, 15:15) | Bernaus Amerikaner Dan Oppland (29 Punkte) brilliert, Dresdens Aufholjagd beginnt zu spät

 Bernau, 14.02.2020 – Die Dresden Titans mussten am Freitagabend zu ihrem „Valentins-Date“ mit LOK Bernau Veilchen der anderen Art einstecken. Zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga wurden die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt von wacheren Randberlinern gerade im ersten Viertel regelrecht verprügelt. Dem enorm hohen Rückstand mussten die „Titanen“ dann die gesamte Spieldauer über hinterherlaufen. Und in der zweiten Halbzeit kämpften sich die Titans tatsächlich nochmal auf 10 Zähler heran. Die Kraft reichte letztlich jedoch nicht für das „Comeback“ und auch den direkten Vergleich (88:81-Sieg im Hinspiel) halten nun die Bernauer. Jetzt stehen Dresdens Korbjäger in den finalen zwei Begegnungen unter Zugzwang, um noch die Playoffs erreichen zu können.

Eric Palm beim Zug zum Korb ©P. Cherubim

Die Partie begann wie schon angedeutet denkbar schlecht für die angereisten Dresdner. Ein bockstarker Dan Oppland glühte förmlich und brachte seine Farben schnell mit 9:0 in Front. Auch ein Timeout durch Titans-Coach Fabian Strauß sollte keine Linderung verschaffen. Im Gegenteil. Über ihre starke Big-Man-Rotation aus Oppland, Kresimir Nikic und Till Isemann kamen die LOK-Akteure immer wieder zu zweiten Chancen und einfachen Körben in Brettnähe (12:29 nach den ersten 10 Minuten). Auch im zweiten Viertel wollte keinem Dresdener bis auf Eric Palm offensiv irgendetwas gelingen. Dafür trafen die Bernauer über Till Hornscheid (drei Dreier), Oppland und Nikic weiter aus allen Lagen und extrem hochprozentig von der Freiwurflinie (27 von 30 Freiwürfen). Zur Halbzeit schien die Messe beim Stand von 37:56 deshalb fast schon gelesen.

Sebastian Heck beim Leger © P. Cherubim

Doch diese Titans-Mannschaft gibt sich nie auf und so starteten die Jungs eine fulminante Aufholjagd. Vor allem der treffsichere Palm (25 Punkte, 5 Dreier) und der engagierte Sebastian Heck (15 Punkte, 5 Rebounds) konnten mit ihrer Energie und Aggressivität Öl ins Feuer des Comeback-Versuches gießen. Vor dem finalen Durchgang lagen die „Elberiesen“ plötzlich nur noch mit 61:74 zurück. Die zahlreichen mitgereisten Fans und Forza Blue-Mitglieder witterten bei nur noch 10 Punkten Rückstand Morgenluft. Doch der überragende Oppland (29 Punkte) und LOK-Coach René Schilling hatten stets die passende Antwort parat und brachten den Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit.

Nach dem Spiel musste Strauß die überzeugende Leistung des Gegners anerkennen: „Sie haben uns heute das Leben zur Hölle gemacht. Wir waren zu Spielbeginn einfach nicht bereit und das Paket, was wir dann durch den Rückstand mit uns herumschleppen mussten, erwies sich als zu schwer. Unsere nächsten beiden Spiele müssen wir nun gewinnen, um nicht auf Bangen und Hoffen angewiesen zu sein. Deshalb gilt es jetzt, Fehler zu analysieren und bestmöglich vorbereitet in die kommenden Wochen zu gehen.“

Statistik:

Dresden:             Palm (25 Punkte), Heck (15), Voigtmann (12 Pkt, 10 Reb)

Bernau:               Oppland (29 Pkt, 10 Reb), Nikic (22 Pkt, 7 Reb)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Ost-Derby statt Valentins-Romantik!

 Dresden Titans treten diesen Freitag, den 14.02.2020 um 20:00 Uhr auswärts gegen LOK Bernau an | Gegen den direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze wollen Dresdens Basketballer unbedingt gewinnen und in die Erfolgsspur zurückkehren

Dresden, 12.02.2020 –  Zum kommerziell romantischsten Tag des Jahres reisen die Dresden Titans erneut Richtung Randberlin, um am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen LOK Bernau anzutreten. Das Farmteam Alba Berlins ist direkter Mitkonkurrent im engen Feld der der Nordstaffel-Playoffplätze der ProB. Gleich fünf Teams rechnen sich dort mit jeweils 10 Siegen noch Chancen auf Heimrecht in der ersten Runde aus. Auch die auf Platz neun stehenden Oldenburger weisen nur einen Sieg weniger auf und hegen ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaftsrunde. Für die Titans geht es nach der verpassten Chance vergangene Woche (68:70-Niederlage gegen Stahnsdorf) also nicht nur um Wiedergutmachung, sondern um entscheidende Punkte im unglaublich spannenden Kampf gegen die Playdowns.

Diesen Kampf fechten ebenfalls die Gastgeber aus Bernau aus. Im Hinspiel unterlagen sie den Dresdnern noch mit 81:88. Damit geht es potenziell auch um den direkten Vergleich, der bei dem engen Gesamtklassement in der Endabrechnung noch entscheiden könnte. Die junge Truppe um Coach René Schilling musste nach einem Sieg gegen den damaligen Tabellenführer Schwelm (68:67) zuletzt zwei Niederlagen einstecken. Nach einem schwierigen Auswärtsspiel gegen Ligaprimus Itzehoe (80:87verloren) freuen sich die jungen Bernauer Talente nun wieder auf ein Heimspiel und werden entsprechend motiviert zu Werke gehen. Im Kader der Brandenburger stehen dabei weiterhin viele junge Talente wie Malte Delow oder Kresimir Nikic, die vom erfahrenen Amerikaner Dan Oppland angeführt werden. Point Guard Alexander Blessig verließ indes die Mannschaft aus beruflichen Gründen in Richtung Katar.

Dresdens US-Profi Eric Palm ist übrigens sehr gut mit Oppland befreundet, besuchte ihn und dessen Frau im Saisonverlauf bereits in Berlin. Auf dem Feld wird diese Freundschaft aber sicherlich ruhen. Vor allem Palm ist ein viel zu großer Wettkämpfer und brennt nach der bitteren Niederlage in Stahnsdorf schon auf das nächste Spiel. So wie der Rest des Teams, der jetzt bis Freitag unter der Woche Extraschichten schiebt und schnell wieder in die Erfolgsspur zurückkehren möchte. Denn vor dem Stahnsdorf-Spiel konnten die „Elberiesen“ satte vier Partien in Serie gewinnen, darunter auch der erste Auswärtserfolg in Iserlohn.

An diese Form möchten die Blau-Weißen wieder anknüpfen und ihre AnhängerInnen und Fans weiter von den Playoffs träumen lassen. Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald sieht in diesem Zusammenhang im letztwöchigen Misserfolg sogar Signalwirkung. „Ich denke die Niederlage gegen Stahnsdorf kam für uns zur richtigen Zeit. Durch diesen sprichwörtlichen Schuss vor den Bug wissen die Spieler jetzt, dass sie wirklich alles für den Erfolg investieren müssen. Nur so haben wir echte Chancen, nach den drei noch ausstehenden Partien über dem Strich zu stehen.“

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Dresden Titans

ProB: Bittere Niederlage gegen Stahnsdorf

Dresden Titans unterliegen auswärts den TKS 49ers Stahnsdorf mit 68:70 (22:19, 16:18, 23:17, 7:16) | Im letzten Viertel geben Dresdens Korbjäger die Führung noch aus der Hand und lassen ihre vier Spiele währende Siegesserie reißen

 

Stahnsdorf, 09.02.2020 –  Die Erwartungen vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten TKS 49ers Stahnsdorf waren hoch. Die Dresden Titans wollten den fünften Sieg in Serie einfahren und ihren Platz im oberen Tabellendrittel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB festigen. Über weite Strecken schien dieser Plan auch aufzugehen. Die „Titanen“ spielten nicht unbedingt den besten Ball der Saison, behielten über einen starken Georg Voigtmann (21 Punkte, 9 Rebounds) aber größtenteils die Kontrolle und führten fünf Minuten vor Ultimo mit neun Punkten. Dann ging offensiv allerdings nicht mehr viel und der ehemalige Alba-Profi Sebastian Fülle (22 Punkte, 91 % FW) zeigte für Stahnsdorf seine Qualitäten in der „Crunchtime“, als er mit wichtigen Freiwürfen die Niederlage Dresdens besiegelte. Nun müssen die Titans weiter fokussiert nach vorn blicken, um in den verbleibenden drei Spielen ihren Playoff-Rang zu halten.

Dresdens Georg Voigtmann beim Dunk © P. Cherubim

Die Partie begann ausgeglichen und die Gastgeber traten ob ihrer prekären Situation im Abstiegskampf wie erwartet kämpferisch und furchtlos auf. Vor allem 49ers-Flügel Fülle erwischte einen sehr guten Start und traf aus allen Lagen. Auf Dresdner Seite konnten dafür Daniel Kirchner, Georg Voigtmann und Eric Palm konstant von außen einnetzen und brachten so trotz Buzzer-Dreier durch Yannick Hildebrandt ihre Farben in Front (22:19). Im zweiten Viertel blieb es aufgrund vieler Ballverluste auf beiden Seiten eng. Fülle und Diago Quinn Jr. Übernahmen offensiv den Löwenanteil für Stahnsdorf, während das Trio Kirchner, Voigtmann und Palm am erfolgreichsten für Dresden im Angriff verwertete und dadurch die knappe 38:37-Pausenführung verteidigen konnte.

Die anschließende Phase war durch zu viele Offensivrebounds der Gäste geprägt (insgesamt 17), die so immer wieder zu zweiten Chancen kamen. Dennoch konnten die „Titanen“ weiterhin freie Würfe erspielen und Max von der Wippel erhöhte zum Abpfiff des dritten Viertels sogar auf sieben Punkte Vorsprung (61:54). Über den gut aufgelegten Quinn schienen die Gastgeber im entscheidenden Durchgang aber zunächst wieder aufschließen zu können. Voigtmann und Lennard Larysz erzielten dann aber in kurzer Zeit vier Zähler, was TKS-Trainer Nicolai Coputerco prompt zur Auszeit greifen ließ. Diese fruchtete vor allem bei Stahnsdorf Thabo Paul, der trotz Foul verwandeln und den anschließenden Freiwurf treffen konnte, nur um dann noch Hildebrandt beim Dreier zu assistieren. So schmolzen neun Zähler Titans-Führung plötzlich auf drei zusammen. Nach dem folgenden Timeout durch Dresdens Coach Fabian Strauß holte Fülle über vier getroffene Freiwürfe sogar die Führung. Palm glich dann zwar aus. Doch im letzten Angriff des Spiels konnte Fülle bei 0,4 Sekunden nochmals ein Foul ziehen. Eiskalt versenkte der ehemalige BBL-Spieler beide Würfe und avancierte so endgültig zum Matchwinner.

Dresdens Daniel Kirchner beim Korbleger © P. Cherubim

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer machte die Niederlage nach Abpfiff jedoch nicht von den letzten Sekunden abhängig. „Wir wussten, dass Stahnsdorf gerade zu Hause alles für den Sieg tun würde. Über zweieinhalb Viertel haben wir unseren Job gut gemacht. Doch schon im dritten Viertel haben wir uns gerade beim Rebound die Butter vom Brot nehmen lassen und auch deshalb den Sack nicht früh genug zugemacht. Wenn du in den letzten 10 Minuten dann nur sieben Punkte machst, wird es natürlich schwer.“ Der Blick wird nun zeitig nach vorn gerichtet. Denn bereits nächsten Freitag wartet auswärts mit LOK Bernau eine weitere Randberliner Mannschaft auf die Titans

Statistik:

Dresden:

Voigtmann (21 Pkt, 9 Reb),  Palm (18 Pkt), Kirchner (13 Pkt, 5 Reb), Lennard Larysz (6 Pkt, 5 Reb), von der Wippel (4 Pkt), Julius Stahl (4 Pkt), Marc Nagora (2 Pkt), Sebastian Heck, Arne Wendler, Bryan Nießen, Lorenz Domrös (nicht eingesetzt)

Stahnsdorf:

Fülle (21 Pkt), Quinn (15 Pkt, 9 Reb), Hildebrand (10 Pkt)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Auswärtssieg im Visier

 Dresden Titans spielen kommenden Sonntag, den 09.02.2020 um 16:00 Uhr auswärts gegen die TKS 49ers Stahnsdorf | Gegen den Tabellenletzten wollen Dresdens Ballartisten ihre Siegesserie fortsetzen

Dresden, 06.02.2020 –  Die Dresden Titans sind seit mittlerweile vier Spielen in Folge ungeschlagen! Zum Jahreswechsel noch auf Platz acht stehend, haben sich die „Titanen“ inzwischen auf den vierten Tabellenrang der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord vorgearbeitet. Neben Münster ist Dresden damit das Team der Stunde in der Nordstaffel. Ganz anders ist die Gefühlslage dagegen bei den kommenden Gegnern. Die TKS 49ers Stahnsdorf dümpeln seit Saisonbeginn auf dem letzten Platz und trennten sich bereits in der Hinrunde von Coach Kai Buchmann. Die Titans gehen also als Favorit in die sonntägige Partie und wollen auch in Brandenburg weiter auf ihrer Erfolgswelle reiten.

Für Buchmanns Nachfolger Nicolai Coputerco geht es indes ums nackte Überleben. Zwar konnten die 49ers seit seiner Amtsübernahme immerhin drei Spiele gewinnen. Trotzdem laufen die Randberliner mit insgesamt lediglich vier Siegen Gefahr, mit der schlechtesten Ausgangsposition in die Playdowns zu starten. Dementsprechend motiviert und mit dem Mute der Verzweiflung gestärkt sind die Stahnsdorfer deshalb zu erwarten. Noch vor zwei Wochen konnten die 49ers mit eben dieser Einstellung auswärts immerhin Bochum beim 99:77-Erfolg überraschen.
Zudem gibt es einige Neuerungen im Kader der TKS. Der ehemalige Titan Cliff Gonzalo sowie Pharroh Gordon und Emili Chukuka  mussten das Team verlassen. Neben den etablierten Punktesammlern Mubarak Salami (18.1 Pkt) und Sebastian Fülle (14.9 Pkt, 39.5 % 3er) laufen dafür seit dem Jahreswechsel auch der Amerikaner Diago Quinn Jr (12.4 Pkt, 9.4 Reb) sowie „Frenchman“ Thimothée Troussel (9 Pkt, 6.8 Reb) für das Tabellenschlusslicht auf. Trotz des Tumults stehen also noch immer fähige Spieler im Aufgebot der Gastgeber.

Die Titans müssen deshalb defensiv eine ähnlich konzentrierte Leistung zeigen, wie vergangene Woche in der ersten Halbzeit gegen Schwelm. Dort konnten die „Titanen“ die ligastärkste Offensive bei 23 Punkten halten und vor allem das „Blocken und Abrollen“ extrem gut verteidigen. Genau da will Titans-Coach Fabian Strauß wieder ansetzen. „Unserer Defense, besonders im Pick’n’Roll wird entscheidend sein. Da wünsche ich mir den gleichen Fokus wie letzten Samstag in der ersten Hälfte.“ Die Zielsetzung fasst Strauß äußerst prägnant zusammen: „Am Ende mindestens einen Punkt mehr als der Gegner haben.“

Das würde sicherlich auch den Forza Blue e.V. freuen, der in Eigeninitiative einen Fan-Bus für die relativ kurze Auswärtsfahrt organisiert hat und mindestens 100 Fans und AnhängerInnern der Titans mobilisieren möchte. Sollte der Plan aufgehen, dann würde die gemütliche Sporthalle in Kleinmachnow wohl eher an ein Titans-Heimspiel erinnern. Die „Elberiesen“ freuen sich in jedem Fall über Unterstützung aus dem eigenen Lager und wollen den zweiten Auswärtssieg eintüten.

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Dresden Titans

ProB: Titans „on fire“, vierter Sieg in Folge!

Dresden Titans gewinnen mit 66:62 gegen die EN Baskets Schwelm (22:10, 16:13, 10:26, 18:13) und bauen ihre Siegesserie weiter aus | Bereits zum vierten Mal in Folge gehen die Titans nun als Sieger vom Feld und bleiben die „Heimkönige“ der Liga

Dresden, 01.02.2020 –  In einer spannenden Begegnung ringen die Dresden Titans den Tabellenzweiten EN Baskets Schwelm mit 66:62 vor 1998 Zuschauern zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ nieder. Nach einer beeindruckenden ersten Hälfte schien der Heimsieg schon in Sack und Tüten, ehe die Gäste nochmals zurückstürmen und eine dramatische Schlussphase erzwingen konnten. Doch die „Titanen“ behielten letzten Endes dank grandioser Unterstützung des Publikums um den Forza Blue und Lebenshilfe e.V. sowie eines eiskalten Eric Palms die Oberhand. Damit sind Dresdens Korbjäger seit vier Spielen ungeschlagen und das heißeste Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord.

© R. Pesth

Die Anfangsphase begann dabei sehr ausgeglichen. Routinierte Schwelmer zeigten früh, warum sie so lange Tabellenführer waren. Diszipliniert gelaufene Sets und gute Arbeit am offensiven Brett führten zu offenen Würfen von Anell Alexis (7 Pkt) und Kapitän Nikita Khartchenkov (6 Pkt, 3 Stl). Doch Dresden strotzte nach den erfolgreichen Wochen des neuen Jahres vor Selbstbewusstsein und konnte sich über die agilen Athleten Arne Wendler (4 Pkt) und Lennard Larysz (21 Pkt, 4 Ast) sowie schnelles Umschaltspiel eine verdiente 22:10-Führung herausspielen. „Lenny“ Larysz machte im zweiten Viertel da weiter, wo er aufgehört hatte. Mit schnellen „Drives“ schnitt er durch die Baskets-Defensive wie ein heißes Messer durch Butter. Die Titans spielten sich anschließend über einen Dreier durch Daniel Kirchner (3 Pkt, 3 Ast)und einen scheppernden Druckkorbleger Georg Voigtmanns (9 Pkt, 10 Reb) in einen Rausch und zwangen Schwelms Coach Falk Möller zur Auszeit. Im Anschluss stabilisierten sich die Gäste über Khartchenkov und Montrael Scott (20 Pkt, 7 Ast) etwas, was wiederum Titans-Trainer Fabian Strauß zum Timeout greifen ließ. Danach lief es vor allem defensiv umgehend besser und die „Titanen“ bauten ihren Vorsprung auf 38:23 zur Halbzeit aus.

© R. Pesth

Nach der Pause eröffnete Voigtmann dann standesgemäß per „Slam-Dunk“ den zweiten Durchgang. Auf Schwelmer Seite fand dafür Daniel Mayr (14 Pkt, 9 Reb) langsam in die Partie und spielte seine beeindruckende Physis erfolgreich in Brettnähe aus. Dank ihm und Scott kamen die Gäste wieder auf 12 Zähler heran und Strauß bat zur Besprechung. Die Titans verließen sich in dieser schwierigen Phase zu sehr auf den nicht fallen wollenden Distanzwurf (19 Prozent Dreierquote), während die EN Baskets über Mayr und den pfeilschnellen Scott blitzschnell mit einem 15:0-Run Boden gutmachten. Schwelm ging vor dem finalen Viertel sogar mit 49:48 in Führung. Die letzten 10 Minuten mussten also die Entscheidung bringen. Mister „Big Shot“ Eric Palm lieferte jedenfalls direkt einen seiner patentierten Dreier. Die folgenden Minuten waren dank Larysz und Scott extrem spannend. Beide „tauschten“ Körbe, die Führung wechselte gefühlt in jedem Angriff. In den entscheidenden Angriffen punkteten die US-Boys Palm und Scott für ihre Farben. 36 Sekunden vor Ultimo stand es dann 62:62. Auftritt Palm. Korbleger in Bedrängnis. Natürlich drin. Auszeit Schwelm bei 30 Sekunden. Im anschließenden, alles entscheidenden Angriff stiehlt Larysz sensationell den Ball im Passweg. Damit ist der 66:62-Sieg perfekt.

Nach dem Spiel analysiert Strauß die Begegnung und vor allem den Einbruch im dritten Viertel. „Wir waren dann nicht mehr konzentriert, haben viele individuelle Fehler begangen. Der Ball wurde nicht mehr bewegt, schlechte Würfe genommen“, so Dresdens Cheftrainer. „Zum Schluss treffen wir dann zwei, drei goldrichtige Entscheidungen. Das war enorm wichtig. Der Sieg ist am Ende glücklich.“

Beste Werfer:

Dresden:                            Larysz (21 Punkte), Palm (17), Voigtmann (9)

Schwelm:                           Scott (20), Mayr (14), Alexis (7)

 

 

Tabelle ProB Nord

# TEAM G S:N PKT
1 Itzehoe 18 13 : 5 26
2 Schwelm 18 12 : 6 24
3 Sandersdorf 17 10 : 7 20
4 Münster 17 10 : 7 20
5 Bernau 17 10 : 7 20
6 Dresden 18 10 : 8 20
7 Wedel 17 9 : 8 18
8 Bochum 17 9 : 8 18
9 Oldenburg 17 7 : 10 14
10 Düsseldorf 17 5 : 12 10
11 Iserlohn 17 5 : 12 10
12 Stahnsdorf 18 4 : 14 8

Stand: 01.02.2020, 20:19 Uhr

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Lebenshilfe-Gameday!

Dresden Titans zelebrieren diesen Samstag, den 01.02.2020, um 18:00 Uhr den „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ gegen die EN Baskets Schwelm | Gegen den aktuell Tabellenzweiten wollen Dresdens Korbjäger in der heimischen Margon Arena ihre Siegesserie weiter ausbauen

Dresden, 30.01.2020 – Vergangenen Samstag konnten die Dresden Titans endlich ihren Auswärtsfluch brechen und in Iserlohn mit 93:76 triumphieren. Damit kletterten die „Titanen“ auf Tabellenplatz Sechs und verschafften sich Luft im Kampf um die Playoffs. Der positive Trend von mittlerweile drei Erfolgen in Serie soll auch diesen Samstag gegen die EN Baskets Schwelm fortgesetzt werden. Aktuell auf Platz Zwei stehend führten die Westfalen lange Zeit die Nordstaffel souverän an. Doch eine Negativserie von drei Pleiten aus den letzten vier Partien stürzte die Schwelmer in eine Art „Minikrise“. Das wollen die Titans zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ nutzen und den achten Heimsieg in Folge einfahren.

Wie in den vergangenen Jahren arbeiten Dresdens Basketballer an diesem besonderen Spieltag Hand in Hand mit der Lebenshilfe Dresden. Vor dem Hintergrund gelebter Inklusion blickt Titans-Manager Rico Gottwald mit Vorfreude auf Samstagabend. „Inklusion ist gesellschaftlich und auch im Sport ein wichtiges Thema. Wir stehen ganz klar für Weltoffenheit und Akzeptanz. Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft und werden bei uns eine Bühne erhalten, um dies auch klar und deutlich zu zeigen.“ Dementsprechend sind wieder 500 Freikarten für Mitglieder des Lebenshilfe e.V. sowie der Einsatz freiwilliger HelferInnen bei diversen Aufgabenfeldern in der Halle geplant. Zudem wird die vergangenen Sonntag tragisch verstorbene Basketballikone Kobe Bryant vor Spielbeginn mit einer Schweigeminute geehrt. Abseits von allen Nebenschauplätzen wird aber natürlich auch Basketball in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gespielt.

Die EN Baskets wollen nach teilweise dramatischen Niederlagen in den letzten Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Außer gegen Düsseldorf (98:89) setzte es in den vergangenen vier Partien nur Niederlagen. Dennoch sind die Westfalen mit sieben Siegen aus neun Partien noch immer die beste Auswärtsmannschaft der Liga und keineswegs zu unterschätzen. Das Team von Cheftrainer Falk Möller ist mit durchschnittlich 24,7 Jahren sehr erfahren und verfügt mit Montrael Scott über einen der besten US-Importspieler der Liga. Der 26-jährige Spielmacher ist kein überragender Schütze (27,1% 3er), kommt mit seiner Geschwindigkeit und Cleverness jedoch immer wieder zum Korb, um selbst abzuschließen (17,5 Pts) und Freiwürfe zu ziehen (5,2 pro Spiel bei 79,5%) oder auf freie Mitspieler abzulegen (6,9 Ast).Insgesamt punkten neben Scott mit Kapitän Nikita Khartchenkov (11,4 Pts), dem Dänen David Knudsen (13,7 Pts), Baby-Iceman Anell Alexis (13,3 Pts) und dem Bulgaren Milen Zahariev (10,9 Pts) gleich fünf Akteure der Schwelmer zweistellig, was für die Ausgeglichenheit und Qualität der Truppe spricht. Mit 83,4 Punkten im Schnitt stellen die Baskets zudem den potentesten Angriff der Liga.

Die Titans müssen also wieder am oberen Leistungslimit agieren, um ein Reißen ihrer Heimserie zu verhindern. Mit acht Siegen (mittlerweile sieben in Folge) aus neun Begegnungen sind Dresdens Korbjäger die „Heimkönige“ der Nordstaffel und brauchen sich mit ihren AnhängerInnen im Rücken vor niemanden zu verstecken. Vor allem, wenn neben Eric Palm, Georg Voigtmann und Lennard Larysz auch die anderen Akteure unter Headcoach Fabian Strauß konstant ihre Leistung abrufen können. Denn dann sind diese „Titanen“ nur ganz schwer zu stoppen!

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Dresden Titans

ProB: Erlösung! Titans brechen Auswärtsfluch

Dresden Titans besiegen Iserlohn Kangaroos mit 93:76 (25:25, 15:21, 23:16, 30:14)| Der erste Auswärtserfolg der Saison markiert gleichzeitig den dritten Sieg in Serie für Dresdens Korbjäger

Dresden, 25.01.2020 – Lang hat es gedauert! Satte acht Anläufe brauchten die Dresden Titans, um in der Saison 2019/20 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga endlich den ersten Auswärtssieg einzufahren. Gegen die Iserlohn Kangaroos können Dresdens Vertikalathleten ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und dank einer starken zweiten Halbzeit letztlich ungefährdet mit 93:76 gewinnen! Nach einer zwischenzeitlichen Schwächeperiode im zweiten Viertel findet Titans-Headcoach Fabian Strauß in der Kabine die richtigen Worte und gibt so den Initialschuss für eine beeindruckende Wende im Spielverlauf. Durch die Niederlage des Tabellennachbarn Oldenburgs haben die Titans nun zudem zwei Siege Vorsprung auf die Playdown-Plätze.

Auch die Iserlohner wollten vor der Partie wichtige Punkte im Abstiegsrennen gutmachen und gingen dementsprechend  engagiert zu Werke. Beide Teams fanden früh ihren offensiven Rhythmus und spielten viele freie Würfe heraus. Auf Dresdner Seite bestätigte vor allem Daniel Kirchner (22 Pkt, 70% FG) seine aufstrebende Formkurve mit guten Quoten von außen und harten Drives, die immer wieder freie Dreier für Eric Palm (18 Pkt, 5 Ast) und Sebastian Heck (16 Pkt, 88% FG) kreierten. Die Kangaroos verließen sich vor allem auf ihre erfahrene Troika aus Jozo Brkic (18 Pkt, 9 Reb), Elijah Allen (11 Pkt) und Chris Frazier (19 Pkt, 7 Ast). Nach einem mit 25:25 ausgeglichenen Auftaktviertel verloren die „Titanen“ dann aber sichtlich den Faden und häufiger auch den Ball. Mit teilweise hängenden Schultern und gesenkten Köpfen ging es gen Kabine und beim Halbzeitstand von 40:46 wollte noch niemand so recht an den ersten Auswärtssieg glauben.

Doch Strauß und dessen deutliche Worte rüttelten so ziemlich jeden in der Halle wach. Vor allem defensiv wurde die Leistung immer konstanter. Dafür sorgte unter anderem der von der Bank kommende „Pitbull“ Bryan Nießen (5 Pkt, 2 Stl), der immer wieder Druck auf den ballführenden Spieler aufbauen konnte. Diese Mentalität war ansteckend und die gesamte Mannschaft glaubte endlich an den Sieg. Ein 9:1-Lauf zum Viertelende brachte dann sogar die 63:62-Führung. Im Schlussabschnitt knüpften die „Elberiesen“ unmittelbar an diesen Lauf an und zwangen Stankovic nach einem Palm-Dreier sowie einem krachenden Dunking durch Georg Voigtmann (15 Pkt) zur Auszeit. Doch Dresden zog die Schlinge nun noch enger. Ein weiterer Run (13:4) über die nächsten dreieinhalb Minuten ließ Iserlohns Coach direkt zum nächsten Timeout greifen. Aber der erste Auswärtssieg lag nun spürbar in der Luft und das war den aggressiver und frischer wirkenden Gästen in dieser Phase auch deutlich anzumerken. Die Kangaroos verloren derweil die Nerven und haderten mit diversen Entscheidungen. So konnten cool bleibende Dresdner den „Sack zu machen“ und verdient mit 93:76 die „Mission Auswärtssieg“ abhaken.

Ein sichtlich zufriedener Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald freute sich nach Abpfiff zusammen mit dem Team. „ Das war ganz wichtig, dass wir uns nach dem bescheidenen Auftritt im zweiten Viertel nicht aufgegeben haben und uns zurückkämpfen konnten! Kudos an die Jungs für diesen Kampfgeist!“ Gottwald blickt nun bereits zum kommenden Gegner und Heimspiel. „Nächsten Samstag empfangen wir in der Margon Arena Schwelm. Und dass der Tabellenführer schlagbar ist, hat LOK Bernau heute gezeigt. Natürlich wollen wir jetzt unsere tolle Heimbilanz ausbauen, möglichst mit allen Fans an unserer Seite!“

Beste Werfer:

Dresden:                            Kirchner (22 Punkte), Palm (18), Heck (16)

Iserlohn:                            Frazier (19), Brkic (18), Allen (11)

Tabelle ProB Nord

# TEAM G S:N PKT
1 Schwelm 17 12 : 5 24
2 Itzehoe 16 11 : 5 22
3 Sandersdorf 17 10 : 7 20
4 Münster 17 10 : 7 20
5 Bernau 17 10 : 7 20
6 Wedel 16 9 : 7 18
7 Bochum 16 9 : 7 18
8 Dresden 17 9 : 8 18
9 Oldenburg 17 7 : 10 14
10 Düsseldorf 17 5 : 12 10
11 Iserlohn 17 5 : 12 10
12 Stahnsdorf 16 3 : 13 6

Stand: 25.01.2020

 

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Dresden Titans

 

 

 

 

 

ProB: Titans wollen Serie starten

Dresden Titans treten Samstag, den 25.01.2020 um 19:30 auswärts bei den Iserlohn Kangaroos an | Nach zwei Siegen in Folge wollen Dresdens Korbjäger die Erfolgsserie weiter ausbauen

Dresden, 23.01.2020 –  In den vergangenen Wochen gab es für die Dresden Titans bei zwei aufeinanderfolgenden Heimsiegen stets Grund zum Jubeln. Erst wurden die BSW Sixers im Ost-Derby mit 101:97 nach dreifacher Verlängerung nach Hause geschickt. Dann konnte sich die Truppe von Coach Fabian Strauß souverän mit 95:80 gegen Bochum durchsetzen. In der heimischen Margon Arena stehen die „Titanen“ damit bei acht Siegen aus neun Spielen. Diesen Samstag müssen Dresdens Korbjäger zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga allerdings wieder auswärts aktiv werden. Gegen die Iserlohn Kangaroos wollen die Titans endlich ihre Auswärtsschwäche ad acta legen und den Vorsprung auf die Playdown-Plätze vergrößern.

Auf genau solch einem ungeliebten Abstiegsplatz befinden sich mit zurzeit nur fünf Siegen die „Kängurus“. Die mit einem Durchschnittsalter von 25,3 Jahren erfahrenste Truppe der ProB-Nordstaffel musste in einer bislang durchwachsenen Saison einige harte Niederlagen einstecken (zuletzt 60:79 in Itzehoe). Dennoch weisen die von Milos Stankovic gecoachten Iserlohner auf vielen Positionen ein hohes Maß an Qualität auf. Die beiden Deutschamerikaner Chris Frazier und Elijah Allen führen die Mannschaft im Scoring mit insgesamt 28,3 Punkten im Schnitt an. Vor allem Frazier glänzt dabei mit Quoten von 47,2 Prozent aus dem Feld, 40,6 Prozent von der Dreier- und 93,8 Prozent von der Freiwurflinie. Auch der kroatische Center Jozo Brkic ist mit seiner Erfahrung und Physis immer noch extrem wertvoll für das Team.

Samstagabend wird Brkic indes alle Hände voll zu tun haben. Denn mit Titans-Center Georg Voigtmann gastiert einer der besten Pivoten der Nordstaffel im Sauerland. Mit 15,4 Zählern und satten 11 Rebounds legt der gebürtige Eisenacher allabendlich ein „Double Double „ auf. Auch Lennard Larysz’ Formkurve zeigte im letzten Sieg Dresdens stark nach oben. Mit sechs getroffenen Dreiern feierte der Spielmacher ein neues ProB-„Career-High“ von außen. Nicht so gut von der Dreierlinie lief es dagegen für den sonst sehr zuverlässigen Schützen Eric Palm. Dresdens Lieblingsamerikaner traf gegen Bochum keinen seiner sieben Versuche von „Downtown“. Palm zog entsprechend Konsequenzen und rasierte nach langer Zeit seinen Bart ab. Ob dieser Aberglaube gegen Iserlohn für eine bessere Quote reicht, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall gehen die „Elberiesen“ mit breiter Brust in die kommende Begegnung. Die Spieler wissen um die Bedeutung jedes der noch sechs verbleibenden Hauptrundenspiele. Oldenburg steht mit einer Niederlage weniger auf dem Konto weiterhin nur knapp hinter den Titans. Das Gesamtklassement ist eng zusammengerückt. Lediglich Schwelm und Itzehoe sind dem Rest der Nordstaffel etwas enteilt und dürften sicher in den Playoffs sein. Die restlichen Platzierungen sind noch völlig offen und hart umkämpft. Deshalb erwartet Titans-Manager Rico Gottwald vollste Konzentration der Profis. „Dieses Spiel ist eine großartige Gelegenheit, den Schwung der letzten Heimerfolge auswärts mitzunehmen und auch dort unsere Stärken auszuspielen.“

Pressedienst
Dresden Titans

 

Bilder: R. Pesth

ProB: Titans bärenstark gegen Bochum!

Dresden Titans besiegen VfL SparkassenStars Bochum zu Hause ungefährdet mit 95:80 (24:15, 26:20, 24:14, 21:31) | Dresden kontrollierte die Partie von Beginn an und konnte zum siebten Mal in Folge zu Hause gewinnen

Dresden, 19.01.2020 –  Nach dem unvergesslichen Overtime-Drama vergangene Woche gegen die BSW Sixers bestritten die Dresden Titans am Sonntagnachmittag direkt das nächste Heimspiel. Zum „TS-Personaldienstleistung- Spieltag“ empfingen die Dresdner die VfL SparkassenStars Bochum und boten Fans und ZuschauerInnen erneut ein Spektakel. Beim ungefährdeten 95:80-Heimerfolg kontrollierten die Gastgeber von Beginn an Tempo und Spiel. Vor allem der überragende Lennard Larysz erwischte einen grandiosen Nachmittag und trug mit seiner Dynamik sowie 34 Punkten maßgeblich zum Sieg bei. Aber auch die mannschaftliche Geschlossenheit und starke Defensive aller Rotationsspieler ermöglichte Headcoach Fabian Strauß, seinen ehemaligen Mentor und Trainerkollegen Felix Banobre in die Schranken zu weisen. Damit reißt Bochums sechs Siege anhaltende Auswärtsserie. Die Margon Arena hat den Beinamen „Festung“ nach nunmehr sieben aufeinanderfolgenden Siegen redlich verdient.

© R. Pesth

Die Titans starteten dabei über den glänzend aufgelegten Daniel Kirchner (14 Pkt) mit einem 14:6-Lauf in die Partie und blickten nicht mehr zurück. Bei den Gästen lief dagegen nicht viel zusammen. Lediglich Conner Washington (12 Pkt, 7 Ast) und Zach Haney (20 Pkt) war es zu verdanken, dass die Bochumer nach dem ersten Viertel nur mit 15:24 zurücklagen. Im zweiten Durchgang behielten die „Titanen“ aber trotz mauer Quote aus der Distanz ihren „Flow“ in der Offensive bei. Der Ball wurde selten verloren und Larysz (34 Pkt, 6 3er) sowie Georg Voigtmann (15 Pkt, 7 Ast) belebten mit ihrer Energie immer wieder das Angriffsspiel der Gastgeber. Zwischenzeitlich zogen Dresdens Korbjäger bereits mit 15 Zählern davon. Zwei Dreier durch den Bochumer Niklas Bilski (6 Pkt) gaben den SparkassenStars dann zunächst eine Atempause. Doch Voigtmann beendete die Halbzeit mit einem „Longball“ zum „Buzzer“ und sorgte mit dem 50:35 für klare Verhältnisse.

Auch der Auftakt in die zweite Hälfte verlief nach Maß. Ein satter 10:0-Run nahm früh Wind aus den Bochumer Segeln. Eric Palm (7 Pkt, 4 Ast) und Voigtmann traten in dieser Phase überwiegend als Vorbereiter in Erscheinung, während Larysz aus allen Lagen treffsicher blieb. Erst Lars Kamp (7 Pkt) vermochte per Distanzwurf das Bochumer Punkte-Embargo aufzuheben. Aber der überragende Larysz fackelte in den folgenden Minuten ein regelrechtes Feuerwerk von „Downtown“ ab und war auch sonst von keinem VfL-Spieler zu verteidigen. Demensprechend lagen die Gastgeber vor dem letzten Viertel deutlich mit 74:49 in Front. In den darauffolgenden Schlussminuten ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Den SparkassenStars fehlte ob des hohen Rückstands dann auch der Glaube an das „Comeback“. Zudem hielt die Titans-Defensive Washington beim 12 Punkten und einer horrenden Wurfquote von acht Prozent! So gab es noch Spielzeit für Jungprofi Marc Friederici, der diese mit einem getroffenen Dreier auch sinnvoll zu nutzen wusste und fünf Punkte zum letztlich ungefährdeten 95:80-Heimsieg beisteuerte.

Trainer Strauß war dank der souveränen Leistung der Spieler nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden. Durch das Duell gegen Banobre wird ihm dieser Sieg zudem in besonderer Erinnerung bleiben. „Wir haben heute gezeigt, warum wir zu Hause sieben Mal in Folge gewinnen konnten. Wenn jeder Spieler seinen Job macht, vor allem in der Verteidigung, dann sind wir nur sehr schwer zu schlagen.“

Beste Werfer:

Dresden:                            Larysz (34), Voigtmann (15), Kirchner (14)

Bochum:                            Haney (20), Washington (12), Florian Wendeler (10)

Pressedienst
Dresden Titans

01.02.20 - Sa, 18:00 Uhr
TITANS vs. SCHWELM
@ Margon Arena
29.02.20 - Sa, 18:00 Uhr
TITANS vs. DÜSSELDORF
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
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