ProB: Titans ballern sich zum Klassenerhalt!

ProB: Titans ballern sich zum Klassenerhalt!

Wolfenbüttel, 17.03.2019 – Die Dresden Titans mussten in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Nach einer durchwachsenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und dem Verpassen der Playoffs drohte in den Playdowns sogar der Abstieg. Denn im ersten Spiel der Relegationsrunde bekleckerten sich die „Titanen“ im Heim-Derby gegen Sandersdorf wahrlich nicht mit Ruhm. Doch in der vorentscheidenden Partie gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel zeigten die „Elberiesen“ eine starke Reaktion. Vor allem Kapitän Janek Schmidkunz führte sein Team als erfahrener Spielmacher und tödlicher Schütze zum immens wichtigen Sieg. Auch im Teamverbund fiel der Dreier endlich wieder hochprozentig (12/26). Nun können die Titans die verbleibenden zwei Playdown-Spiele entspannt und ohne Druck angehen. Wolfenbüttel steht nach der Niederlage und der Insolvenz Essens als zweiter Absteiger fest.

Dabei unterstrichen die Hausherren um Erstliga-Talent Lars Lagerpusch (26 Pkt, 9 Reb) von Beginn an ihre Siegambitionen. Aber die Titans zeigten sich unmittelbar nach Tip-Off treffsicher aus der Distanz und gingen über Dreipunktwürfe durch Luka Kamber (17 Pkt, 7 Reb), Vesa Heinonen (5 Pkt, 3 Ast) und Schmidkunz (27 Pkt, 5 Ast) sogar in Führung. Nach einem Timeout durch Herzöge-Coach Steven Esterkamp übernahmen dann die Gastgeber um Luis Figge (10 Pkt, 7 Reb) kurzzeitig das Zepter, ehe Robert Kujundzic (5 Pkt), ebenfalls von „Downtown“, die Führung zurückholte. Lagerpusch und Elias Osborne (4 Pkt, 4 Ast) hatten jedoch andere Pläne und bescherten dem MTV durch einen Schlussspurt noch den knappen 27:25-Vorsprung nach den ersten 10 Minuten. Im zweiten Viertel setzten die Titans ihren Dreier-Reigen über Kamber und Schmidkunz fort, doch auf Lagerpusch fand die Defensive Dresdens weiterhin keine Antwort. Selbst nach dessen Auswechslung machte Wolfenbüttel dank Moritz Hübner (10 Pkt), Samuel Mpacko (11 Pkt) und Dejan Kovacevic (8 Pkt, 8 Reb) weiter Druck. Die Gastgeber drohten davonzuziehen und zwangen Titans-Trainer Markus Röwenstrunk zur Auszeit. Im Anschluss konnten die „Titanen“ dank Julian Scott (15 Pkt, 12 Reb) und einem weiteren Schmidkunz-Dreier zumindest noch auf 45:49 zur Halbzeit verkürzen.

Frisch aus den Kabinen starteten die Basketballer aus „Elbflorenz“ dann zackig mit einem 7:1-Lauf und dem nächsten Distanztreffer von Schmidkunz. Aber Lagerpusch konservierte seine bestechende Form aus der ersten Hälfte und bestrafte die Verteidigung Dresdens weiterhin in Brettnähe. Die folgenden Minuten blieben hart umkämpft und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Mit einem 60:60-Unentschieden ging es deshalb ins entscheidende letzte Viertel. Auch in den finalen 10 Minuten konnte zunächst keine Mannschaft die Oberhand gewinnen. Es folgten Führungswechsel im Minutentakt, bis der überragende Schmidkunz erst per Korbleger und dann mit seinem sechsten Dreier ein kleines Polster erspielen konnte. 25 Sekunden vor Abpfiff besorgte Titans-Guard Daniel Kirchner (8 Pkt, 4 Ast) dann seinerseits mit dem vielleicht wichtigsten Dreipunkttreffer der Saison die Vorentscheidung. Zwar machten es Lagerpusch und der MTV in den letzten Sekunden nochmals spannend. Aber Dresden schaute nicht mehr zurück und brachte den 80:74-Sieg und damit den Klassenerhalt über die Ziellinie.

Ein sichtlich erleichterter Jörn Müller strahlte nach dem Schlusspfiff mit den Spielern und dem Trainergespann um Röwenstrunk, Dominik Zemann und René Naumann (stand dem Team über die letzten zwei Begegnungen als zusätzlicher Assistenztrainer mit seiner Expertise zur Seite) um die Wette. „Wir sind alle einfach überglücklich“, gab der Titans-Geschäftsführer nach Spielende zu Protokoll. „Das war eine geschlossene Teamleistung. Janek hat die Jungs als Kapitän angeführt, Helge [Baues] hat defensiv einen Riesenjob gemacht. Der Dreier von Daniel hat Wolfenbüttel dann das Genick gebrochen. Einfach Wahnsinn. Ein riesiges Dankeschön gilt auch René Naumann, der dem Team praktisch in seiner Freizeit als Assistent Coach zusätzlich zur Verfügung stand!“ Mit Hinblick auf die verbleibenden zwei Saisonspiele wünscht sich Müller einen „gebührenden Abschied“ seiner Titans. „Wir sind mit dem blauen Auge davongekommen und nicht abgestiegen. Jetzt wollen wir den Fans und Anhängern sowohl in Sandersdorf, als auch beim letzten Heimspiel am 7.4. ansprechende Leistungen zeigen. Und natürlich würden sich die Spieler riesig freuen, wenn zum Heimfinale die Zuschauer nochmals scharenweise in die Margon Arena strömten.“

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (27), Kamber (17), Scott (15)

Wolfenbüttel:   Lagerpusch (26), Mpacko (11), Figge (10)

ProB Nord PlayDown Tabelle

# TEAM G S:N PKT
1 Sandersdorf 26 14 : 12 28
2 Dresden 26 12 : 14 24
3 Wolfenbüttel 26 9 : 17 18
4 Essen * 28 3 : 25 0

Bei noch zwei ausstehenden Spielen liegen die Titans nun uneinholbar vor Wolfenbüttel

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Mund abputzen, Klasse halten!

Dresden, 14.03.2019 – Der Auftakt in die Playdowns der Barmer 2. Basketball Bundesliga misslang den Dresden Titans vergangenes Wochenende gegen Sandersdorf gründlich. Mit 68:80 unterlagen die „Titanen“ den Sixers trotz Heimvorteils. Diesen Sonntag müssen Dresdens Basketballer nun wieder auswärts antreten, bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel, dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Herzöge gewannen ihren Auftakt gegen Sandersdorf (81:74) und müssen auch gegen die Titans in der heimischen Lindenhalle punkten, damit die rechnerische Chance auf den Nichtabstieg bestehen bleibt. Im Gegenzug können Dresdens Basketballer mit dem Auswärtssieg schon vorzeitig den Ligaverbleib gewährleisten.

Leicht wird diese Aufgabe indes keineswegs. Denn Wolfenbüttel fungiert als sogenanntes Farmteam für den Bundesligisten Braunschweig (bildete unter anderem die NBA-Spieler Daniel Theis und Dennis Schröder aus) und ist deshalb mit sehr talentierten Jugendspielern gespickt. Vor allem der Einsatz von „Forward“ Lars Lagerpusch wird Herzöge-Cheftrainer Steven Esterkamp freuen. Der 20-jährige erzielte in seinen letzten drei Partien für den MTV bärenstarke 22,7 Punkte und 8,3 Rebounds bei 68 Prozent Feldwurfquote. Die BBL-Talente Luis Figge und Dejan Kovacevic werden aller Voraussicht nach ebenfalls im Aufgebot der Niedersachsen stehen.

Die „Elberiesen“ werden sich also im Vergleich zum Playdown-Debüt enorm steigern müssen, um in Wolfenbüttel konkurrenzfähig zu sein. Auch weil die Titans über die Saison gesehen lediglich zwei Auswärtssiege einfahren konnten. Neben den defensiven Herausforderungen gegen erstligaerprobte „Youngstars“ muss vor allem in Angriff ein ganz anderer Auftritt als gegen Sandersdorf her. Insbesondere von außen leidet Dresdens Offensive bereits die gesamte Spielzeit unter schlechten Trefferquoten (vergangenen Sonntag gegen die Sixers nur 3/18 Dreier). Sollte in Wolfenbüttel aber auch nur ein durchschnittlicher Auftritt aus der Distanz gelingen, dann erhöhen sich die Siegchancen sicher immens.

„Objektiv betrachtet ist dieses Auswärtsspiel wahrscheinlich schwerer, als unser Spiel gegen die Sixers“, gibt Titans-Geschäftsführer Jörn Müller vor der Begegnung zu bedenken. Aber der smarte Manager sieht ebenfalls die Gelegenheit hinter der beachtlichen Herausforderung. „An der Nichtabstiegsprämisse hat sich im Vergleich zu letzter Woche wenig geändert. Ein Sieg gegen Wolfenbüttel reicht noch immer für uns. Ich wünsche es der Mannschaft und den Fans, dass es schon jetzt auswärts klappt.“ Wer nicht persönlich vor Ort in der Lindenhalle der Herzöge sein kann, der möge dem Live-Ticker auf der offiziellen Website der ProB folgen.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Niederlage gegen Sixers

Dresden, 10.03.2019 –  Zum Auftakt der Dresden Titans in den Playdowns empfingen die Gastgeber am Sonntagnachmittag die BSW Sixers aus Sandersdorf in der heimischen Margon Arena vor 820 Zuschauern. Doch Luft im Fernduell mit Wolfenbüttel um den Klassenerhalt konnten sich Dresdens Basketballer gegen stark aufspielende Sixers nicht verschaffen. Im Gegenteil: Ein überragender Ferdinand Zylka im Trikot der Gäste zerlegte Dresdens Verteidigung mit acht getroffenen Dreiern fast im Alleingang. Nun stehen die Vertikalathleten aus „Elbflorenz“ in den folgenden Partien der Abstiegsrunde gehörig unter Druck. Denn die Herzöge aus Wolfenbüttel werden mit Bundesligist Braunschweig im Rücken jedes Straucheln Dresdens gnadenlos ausnutzen wollen.

 Auch die Gäste aus Sandersdorf wissen mit dem Mitteldeutschen BC einen großen „Erstliga-Bruder“ an ihrer Seite. Und die mitgereisten Anhänger der Sixers sahen den besseren Start ihres Teams. Über ihre Topscorer Ferdinand Zylka (27 Pkt) und Terrence Williams (7 Pkt, 4 Ast) ging die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt schnell mit 7:0 in Front. Dresden brauchte einige Minuten, um dann über Julian Scott (24 Pkt, 9 Reb) und Janek Schmidkunz (8 Pkt, 3 Ast) die ersten Zähler einzufahren. Sebastian Heck (7 Pkt) und Vesa Heinonen (9 Pkt) punkteten nachfolgend ebenfalls und glichen zwischenzeitlich sogar aus. Zylka hatte aber andere Pläne und versenkte Dreier um Dreier. Vor allem dank seiner 11 Punkte im ersten Viertel führten die Sixers nach 10 Minuten mit 20:18. Im zweiten Viertel war es dann ausgerechnet der erfahrene Leitwolf der jungen Sandersdorfer, Luka Petkovic (14 Pkt), der mit schnellen sieben Punkten Titans-Coach Markus Röwenstrunk zur ersten Auszeit greifen ließ. Danach lief nicht mehr viel zusammen für die „Elberiesen“. Über Benedikt Turudic (12 Pkt, 12 Reb, 4 Ast) kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Abschlüssen in Brettnähe und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 14 Punkte aus. Zur Halbzeit führte Sandersdorf dann immer noch komfortabel mit 48:38.

Die zweite Hälfte begann leider wie die erste: Zylka erhöhte mit drei Dreiern (einen davon traf er trotz Foul) blitzschnell die Führung auf 40:58 und zwang Röwenstrunk bereits nach zwei Minuten zum nächsten Timeout. Zylka traf dennoch weiter und unterstrich seine Erstliga-Ambitionen beim MBC eindrucksvoll. Zu diesem Zeitpunkt wirkten die Titans schon wie geschlagen. Als nach einem weiteren Zylka-Dreier Jonas Niedermanner (7 Pkt) auch noch zum spektakulären Dunk für die Sixers einflog, war die Stimmung der heimischen Fans endgültig am Boden.  Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Gäste deutlich mit 72:54. Aber trotz der schlechten Vorzeichen steckten die Gastgeber im letzten Viertel nicht auf und verkürzten über Scott und Heinonen nochmals den hohen Rückstand. Das zuvor geschaufelte Loch erwies sich jedoch als zu groß und Sandersdorf brachte den 80:68-Sieg ungefährdet über die Zielgerade.

Nach dem Abpfiff umriss Dresdens Manager Jörn Müller die schwierige Situation mit klaren Worten: „Sandersdorf ist zwar nur zu acht, aber in sehr guter Besetzung angereist. Da müssen wir als Mannschaft vorher schon auf ‚Abstiegskampf‘ umschalten. Das war heute offensichtlich nicht der Fall“, so der Titans-Geschäftsführer. „Und wenn wir den sprichwörtlichen ‚Schalter‘ nicht in der nächsten Woche vor dem immens wichtigen Duell gegen Wolfenbüttel umlegen, dann wird es ganz, ganz eng im Kampf um den Klassenerhalt.“ Das Türchen, beide Duelle gegen die Sixers zu gewinnen und damit nicht abhängig von mindestens einem Sieg aus den zwei Wolfenbüttel-Spielen zu sein, ist nun geschlossen. Dennoch haben die „Titanen“ weiterhin die Möglichkeit eben genau dieses eine Spiel gegen Wolfenbüttel für sich zu entscheiden und damit die ProB zu halten. Zum Beispiel nächsten Sonntag auswärts bei den Herzögen.

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (24), Baues (9), Heinonen (9)

Sandersdorf:     Zylka (27), Petkovic (14), Turudic (12)

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Dresden Titans

ProB: Abstiegsangst? Nein danke!

Dresden, 07.03.2019 – Die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben letzte Woche bereits begonnen und auch die ersten Partien der Abstiegsrunde (Playdowns) wurden sowohl in Nord- als auch Südstaffel gespielt. Die Dresden Titans hatten aufgrund der Insolvenz von Essen indes spielfrei und konnten aus der Ferne das Duell zwischen Sandersdorf und Wolfenbüttel beobachten (74:81). Für die Sixers aus Sandersdorf ist die Niederlage dabei bedeutungslos, denn mit 11 Siegen stand das Farmteam vom Mitteldeutschen BC schon im Vorfeld als erster Nichtabsteiger fest. Die Herzöge aus Wolfenbüttel wahrten mit dem Sieg dagegen ihre Außenseiterchancen, Dresden über die letzten vier Begegnungen noch einzuholen. Die Titans stehen deshalb diesen Sonntag im Heimspiel und Ost-Derby gegen die Sixers in der Bringschuld. Denn mit einer Niederlage würden die „Elberiesen“ den Druck für das folgende Auswärtsspiel in Wolfenbüttel unnötig erhöhen.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt können währenddessen vergleichsweise entspannt in die ausstehenden Spiele gehen. Natürlich schmerzt das knappe Verpassen der Playoffs noch immer und mittlerweile vier Niederlagen in Folge stimmen die Fans sicher auch nicht versöhnlich. Aber zumindest droht kein Abstieg. Dass die Anhänger jedoch weiter auf Siege brennen zeigt die positive Resonanz auf einen Fanbus, der Sonntag mit in die sächsische Landeshauptstadt reisen wird, um die Sixers lautstark zu unterstützen. Zudem kann Head-Coach Tomas Grepl personell aus dem Vollen schöpfen und mit dem gesamten Kader antreten.

Titans-Trainer Markus Röwenstrunk plagen dagegen leichte Sorgen in der Rotation. Sowohl Helge Baues, als auch Daniel Kirchner kämpfen momentan mit kleineren Blessuren, sollten Sonntag aber spielfähig sein. Die „Titanen“ hatten nun zwei Wochen Zeit, sich nach der knappen Niederlage in Itzehoe akribisch auf die Playdowns vorzubereiten. Rost wird in dieser Spielpause sicher keiner der Akteure angesetzt haben. Im Idealfall sollte die längere Erholungsphase den Spielern vielmehr frische Beine und Lust auf den Wettkampf bereitet haben.

Auch Dresdens Geschäftsführer Jörn Müller weiß um die Längen und Strapazen einer anstrengenden Spielzeit. Aber der gebürtige Dresdner glaubt an die Mannschaft und die Organisation: „Es wird von allen alles getan! Natürlich tut es am Ende der Saison weh. Aber wir wollen das Abstiegsgespenst möglichst schnell vertreiben!“
Der Derby-Sieg wäre in der Tat der beste Start in die Abstiegsrunde für die Titans. Gewänne Dresden nämlich beide Begegnungen gegen Sandersdorf, dann wären die Spiele gegen Wolfenbüttel nicht mehr von Bedeutung. Einlass zum Ost-Duell am Sonntag ist wie gewohnt ab 15:00 Uhr in der Margon Arena.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans müssen in die Playdowns

Itzehoe, 23.02.2019 – Für ein kleines Basketballwunder hat es am Samstagabend in Itzehoe für die Dresden Titans leider nicht gereicht. Nach einer beachtlichen Aufholjagd im letzten Viertel mussten sich die Elbstädter den Eagles letztlich geschlagen geben. 24 Ballverluste und eine Dreierquote von nur 25 Prozent erwiesen sich als zu große Hürde. Für die Playoffs hätte es jedoch auch bei einem Sieg nicht mehr gereicht. Denn die ostdeutschen Kollegen aus Sandersdorf verloren ebenfalls (79:81 gegen Bochum) und leisten den „Titanen“ nun in der Abstiegsrunde Gesellschaft. Beim Derby gegen die „Sixers“ dürfen sich die Titans zumindest über einen kürzeren Anfahrtsweg in den Playdowns freuen.

 Für Dresden begann die Partie erwartungsgerecht zerfahren. Gleich mehrere Ballverluste zu Beginn und eine schwache Wurfquote ermöglichten den Gastgebern einen 13:2-Start. Vor allem der Amerikaner Kevin Mickle (15 Pkt) glänzte in der Anfangsphase mit sieben Zählern und zwang Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk früh zum Timeout. Die Auszeit fruchtete und angeführt von Julian Scott (20 Pkt, 6 Reb, 3 Blk) starteten die Titans ihrerseits einen 11:2-Run. Zur Viertelpause führten die Itzehoer deshalb nur noch knapp mit 21:18. Im zweiten Durchgang stellten die Eagles dann auf Zonenverteidigung um. Und Dresden konnte nicht zuverlässig von der Dreipunktlinie verwandeln, obwohl die Gäste immer wieder gute Würfe herausspielten. Auf Seiten der Gastgeber traf der Bulgare Milen Zahariev (21 Punkte, 3 3er) dagegen weiter konstant von außen. Titans-Forward Robert Kujundzic (6 Pkt, 6 Reb) sorgte im Anschluss mit einem „Chase-Down-Block“ zwar für ein defensives Highlight und im Angriff für wichtige Punkte von der Bank. Doch die bessere Dreierquote und deutlich weniger Turnover bescherten den Eagles die 35:27-Halbzeitführung.

Die zweite Hälfte eröffnete dann Dresdens Luka Kamber (6 Pkt, 4 Reb) mit seinem ersten Dreier des Abends. Auch Daniel Kirchner (6 Pkt) zeigte sich gleich aggressiv beim Zug zum Korb. Itzehoe blieb indes über Mickle und Stefan Schmidt (7 Pkt, 7 Reb) unter dem Korb gefährlich und nutzte eiskalt die vielen Ballverluste der Sachsen für einfache Zähler im Schnellangriff. Folgerichtig bauten die Holsteiner ihren Vorsprung auf 52:43 vor den letzten 10 Minuten aus. Zu Beginn des letzten Durchgangs traf dann ausgerechnet Fabio Galiano (5 Pkt, erst dritter Dreier der gesamten Saison) den Dreier für Itzehoe und Thorben Haake (8 Pkt) erhöhte im Anschluss per Korbleger. Es folgten wilde und konfuse Minuten. Helge Baues (7 Pkt) und Scott punkteten zuverlässig für die „Titanen“. Jedoch blieb der Vorsprung der Eagles konstant bei über 10 Punkten, bis Scott an der Freiwurflinie und Baues am Brett auf sieben Zähler verkürzen konnten. Nach einer Auszeit durch Eagles-Trainer Patrick Elzie traf Scott noch zwei Hoffnung stiftende Dreier. Aber die Itzehoer machten an der Freiwurflinie alles klar und gewannen mit 69:64.

Nach dem Abpfiff gab es natürlich hängende Köpfe bei den Titans. „Aber niemand kann der Mannschaft und den Spielern heute vorwerfen, nicht gekämpft zu haben“, so Dresdens mitgereister Geschäftsführer Jörn Müller. „Wir bereiten uns jetzt auf die Herausforderung Playdowns vor. Uns erwarten zwei heiße Derbys gegen Sandersdorf. Und mit Wolfenbüttel haben wir für Dresdner Verhältnisse eine weitere kurze Anfahrt, sodass die Jungs auch auswärts frisch und ausgeruht in den Abstiegskampf starten können“, fasst Müller die Herausforderungen der nächsten Wochen zusammen. Aufgrund der Insolvenz Essens gibt es zudem zwei Spiel weniger im „Round-Robin-Modus“ der Abstiegsrunde. Eröffnet werden die Playdowns für die „Titanen“ am 10.03.2019. Um 16:00 Uhr gibt es dann gleich den Derby-Kracher gegen die Sixers in der heimischen Margon Arena.

Beste Werfer:

Dresden:             Scott (20), Baues (7)

Itzehoe:              Zahariev (21), Mickle (15)

Pressedienst
Dresden Titans

 

ProB: Alles oder Nichts

Dresden, 21.02.2019 – Playoffs oder Playdowns – nicht mehr und nicht weniger. Darum geht es am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Dresden Titans. Aus eigener Kraft können die Mannen um Headcoach Markus Röwenstrunk die Meisterschaftsendrunde aufgrund der letztwöchigen Niederlage gegen Schwelm (64:68) zwar nicht mehr erreichen. Doch die Itzehoe Eagles haben mit ihrer Niederlage gegen Wedel (70:82 n.V.) noch ein Hintertürchen für Dresdens Basketballer offengelassen. Um diese Tür zu durchschreiten müssten die „Titanen“ ihr Auswärtsspiel diesen Samstag in Itzehoe gegen die Eagles natürlich gewinnen. Zeitgleich müsste Bochum in Sandersdorf gegen die Sixers verlieren. Nur dann würden die Titans noch auf den achten Platz und damit in die Playoffs rutschen. Viele Konjunktive, die einen spannenden Samstagabend versprechen.

Denn Bochum ist auswärts keinesfalls Favorit gegen die Sixers. Im Gegenteil: Die SparkassenStars durchlebten unter der Woche gar einen Trainerwechsel. Der verletzte Kapitän Felix Engel und der bisherige Co-Trainer Petar Topalski übernahmen das Amt von Gary Johnson. Ruhe und Kontinuität vor dem entscheidenden Spiel um die Playoffs sehen sicherlich anders aus. Itzehoe hat dagegen, trotz der unglücklichen Derby-Niederlage gegen Wedel vergangenen Sonntag, über die letzten Wochen defensiv gesehen konstant agiert und sich nochmal in die Position gespielt, die Endrunde aus eigener Kraft zu erreichen. Vor allem mit dem Heimvorteil im Rücken wird es keine leichte Aufgabe für die „Elberiesen“ ihren dritten und wichtigsten Auswärtssieg einzufahren.

Um optimale Siegbedingungen zu gewährleisten werden die Dresdner deshalb bereits Freitagnachmittag in den hohen Norden reisen, in Itzehoe übernachten und am Samstag in der dortigen Halle noch ein Training absolvieren. Dass Itzehoe schlagbar ist, bewiesen die Titans zudem im Hinspiel (85:83), als in der heimischen Margon Arena knapp gewonnen werden konnte. Der Spielstand dürfte diesmal allerdings geringer ausfallen. Partien, bei denen viel auf dem Spiel steht, sind naturgemäß eher von Verteidigung und Härte geprägt.

Auch Röwenstrunk rechnet mit genau solch einem Kampf: „Wir wissen, worum es gehtn genau wie Itzehoe. Sicher werden beide Mannschaften am Limit spielen und 100 Prozent geben. Wenn wir um wirklich jeden Zentimeter kämpfen, dann haben wir aber eine reelle Siegchance“, so Dresdens Cheftrainer vor dem vielleicht wichtigsten Spiel der Saison. Wer nicht wie einige Mitglieder des Forza Blue e.V. direkt vor Ort sein kann, dem sei Samstagabend der Livestream der Itzehoer auf „sportdeutschland.tv“ ans Herz gelegt.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans verlieren gegen Schwelm

Dresden, 17.02.2019 – Vor über 1750 Zuschauern zelebrierten die Dresden Titans am Sonntagnachmittag den „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ in der Margon Arena. Die starke Heimkulisse verhalf jedoch nicht zum ersehnten Heimsieg. Die EN Baskets Schwelm entschieden die Partie im letzten Viertel für sich und qualifizierten sich am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorzeitig für die Playoffs. Die „Elberiesen“ sind indes am letzten Spieltag nun auf Schützenhilfe aus Sandersdorf angewiesen, wenn sie noch irgendwie in die Meisterschaftsrunde rutschen wollen.

 Dabei war beiden Mannschaften die Nervosität und der Druck von Beginn an anzumerken. Die Teams trafen die ersten sechs Minuten nur unterdurchschnittlich aus dem Feld und produzierten einige unnötige Ballverluste. Auf Seiten der Titans zeigten sich aber Julian Scott (15 Pkt, 7 Reb, 6 Ast) und Arne Wendler (5 Pkt, 2 Stl) zum Ende des Viertels von ihrer treffsicheren Seite, während Gäste-Point Guard Niklas Geske (12 Pkt, 5 Ast) mit Freiwürfen noch zum 16:16-Ausgleich punktete. Das zweite Viertel wurde dann standesgemäß mit einem krachenden Dunk durch Robert Kujundzic (12 Pkt, 5 Reb) eröffnet. Der Kroate traf in der Folge auch von außen und stellte auf dem Feld seine Vielseitigkeit unter Beweis. Schwelm blieb über Moritz Krume (8 Pkt, 5 Reb) und Eric Durham (19 Pkt, 5 Reb) jedoch immer in Schlagdistanz. In den letzten Sekunden vor der Halbzeit traf dann erst Kapitän Janek Schmidkunz (7 Pkt, 2 Ast)) für die „Titanen“ von außerhalb der Dreipunktlinie, ehe auf der Gegenseite David Ewald (3 Pkt, 2 Ast) mit der Sirene ebenfalls den Dreier versenkte und auf 32:33 verkürzte.

Die zweite Halbzeit erinnerte anschließend frappierend an das erste Viertel. Viele Turnover auf beiden Seiten erschwerten den Spielfluss. Die Begegnung wusste eher über Kampf und Verteidigung zu gefallen. Von der Bank kommend war es dann Helge Baues (13 Pkt, 5 Reb), der die Gastgeber mit fünf Zählern in Serie offensiv wieder ins Spiel brachte und einen 9:3-Lauf der „Titanen“ initiierte. Vor dem Schlussabschnitt konnte Dresden den Vorsprung deshalb auf 49:44 ausbauen. Dort zeigte dann Geske schnell, warum er bereits in der BBL gespielt hatte. Seiner Geschwindigkeit auf dem Weg zum Korb war nur schwer beizukommen. Auch Durham blieb weiter gefährlich und holte in der 35. Minute per Dreier die Führung für die Baskets. Im Anschluss taten sich die Mannen aus Elbflorenz im Angriff schwer, während Schwelm die Führung an der Freiwurflinie auf fünf Punkte ausbauen konnte. Nach einem Timeout durch Markus Röwenstrunk kämpften sich die Titans aber über Baues und Schmidkunz wieder zurück und zwangen Gästecoach Falk Möller ebenfalls zur Auszeit. In den dramatischen letzten zwei Minuten erspielten sich die Baskets zunächst eine knappe 2-Punkte-Führung an der Freiwurflinie. Im dann entscheidenden Angriff der Partie erzwang Schwelm einen Ballverlust und Dresden war gezwungen mit Fouls die Uhr anzuhalten. Durham verwandelte jedoch die Freiwürfe und tütete den 68:64-Sieg ein.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zeigte sich nach dem Abpfiff natürlich enttäuscht, machte der Mannschaft jedoch keinen Vorwurf: „Die Jungs haben heute wirklich alles hineingeworfen. Vielleicht waren wir sogar etwas übermotiviert.“ Warum es am trotzdem nicht gereicht hat? „Gerade in den Schlussminuten hat man gemerkt, dass auf unseren Schultern noch mehr Druck lastete, als bei den Schwelmern“, so Müller in seiner Analyse. Durch die Niederlage Itzehoes gegen Wedel (70:82) haben die Elbstädter nun zumindest noch theoretische Chancen auf die Playoffs. Dazu müssten nächste Woche die Sixers gegen Bochum gewinnen und Dresden gegen Itzehoe auswärts den Sieg holen.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (15), Baues (13), Kujundzic (12)

Schwelm:            Durham (19), Geske (12), Krume (8)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Lebenshilfe-Gameday: Spannung inklusive

Dresden, 14.02.2019 – Der 21. und damit vorletzte Spieltag der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB markiert zugleich das letzte Heimspiel der Dresden Titans in der Hauptrunde. Gegen den direkten Tabellennachbarn EN Baskets Schwelm sind die „Titanen“ wie schon vergangene Woche in Bochum zum Siegen verdammt. Denn der Kampf um die Playoffs ist so eng und spannend wie nie. Da trifft es sich gut, dass zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ besonders viele Anhänger der Blau-Weißen in der Margon Arena erwartet werden. Bereits 1000 Karten sind im Vorverkauf erstanden worden, darunter über 500 Tickets für den „Lebenshilfe-Fanblock“. Das Thema Inklusion wird Sonntag dann auch durch zahlreiche Helfer des Lebenshilfe e.V. (z.B. am Einlass, als Hallenwischer) immer präsent sein.

Die Gäste werden derweil höchstwahrscheinlich nicht viel Zeit haben, auf die Rahmenbedingungen des Spieltags zu achten. Denn die Mannschaft von Cheftrainer Falk Möller kämpft mindestens ebenso verbissen um den Einzug in die Meisterschaftsendrunde wie die Titans. Es geht dabei nicht nur um Sieg oder Niederlage, sondern auch noch um den direkten Vergleich. Im Hinspiel gewann Möllers Equipe mit 88:79. Sollten die „Elberiesen“ also mit 10 oder mehr Punkten Differenz gewinnen, dann ginge jener Vergleich an die Gastgeber. Und damit auch der bessere Tabellenplatz. Die Westfalen um Kapitän und Ex-BBL-Spieler Niklas Geske (20,0 Pts, 6,6 Ast) werden in jedem Fall alles daransetzen, im Klassement weiter vor Dresden bleiben.

Natürlich sind die „Titanen“ ebenfalls aufs Äußerste motiviert. „Wir stehen bildlich gesprochen noch immer mit dem Rücken zur Wand, genau wie letzte Woche gegen Bochum“, so Titans-Kapitän Janek Schmidkunz bei der Pressekonferenz unter der Woche. „Aber der Druck kann für uns auch Gutes bedeuten“, so Schmidkunz weiter, „denn wir sind ein heimstarkes Team und haben diese Saison schon des Öfteren sehr gute Leistungen vor heimischen Publikum abgeliefert.“ Luka Kamber, Topscorer der Titans beim Sieg in Bochum, bläst ins selbe Horn: „Wir sind definitiv in der Lage jeden Gegner zu Hause zu schlagen. Ich habe richtig Bock auf das Spiel und auf die Kulisse!“

Titans-Headcoach Markus Röwenstrunk spricht von einer „schweren Aufgabe“. Aber wie Kamber setzt auch er auf die erwartet große Kulisse: „Für Schwelm geht es am Sonntag um genauso viel, wie für uns. Wenn wir alle zusammenhalten ist aber sogar der direkte Vergleich möglich.“ Dieser bestmögliche Ausgang wäre natürlich in Sinne aller Anhänger und Fans der Titans. Doch wirklich Gewissheit über Abstiegsrunde oder Playoffs kann es erst am letzten Spieltag gegen Itzehoe geben. Denn die Tabellenkonstellation lässt selbst bei den wildesten Rechenspielen noch keine frühere Erkenntnis zu. Spannend wird es deshalb allemal!

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans mit extrem wichtigen Sieg!

Bochum, 09.02.2019 – Zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga standen die Dresden Titans sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage bei Gastgeber Bochum hätte schon fast mit Gewissheit die Playdowns (Relegation) bedeutet. Doch nach ihrem ersten Auswärtserfolg in Essen zu Beginn des Jahres können Dresdens Basketballer endlich erneut in der Fremde punkten. Dank einer starken Dreierquote (13/32 – 41 %) und einer geschlossenen Teamleistung ließen die Blau-Weißen ab der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen. Damit haben die „Titanen“ in den letzten zwei Spielen der regulären Saison noch alle Chancen im engen Klassement der ProB-Nordstaffel auf einen Playoff-Platz zu rutschen.

Dabei startete die Partie für die Titans denkbar schlecht. Über Montrael Scott (13 Pkt, 7 Ast) und Eduard Arques (25 Pkt, 5 Reb) starteten die hochmotivierten Gastgeber mit 9:0 und zwangen Gäste-Coach Markus Röwenstrunk bereits nach vier Minuten zur ersten Auszeit. Doch der VfL dominierte über Arques weiter nach Belieben unter den Brettern und erspielte eine deutliche 27:15-Führung zur Viertelpause. Röwenstrunk stellte in der Folge auf eine Zonenverteidigung um und der taktische Kniff machte sich auch dank der schlechten Trefferquote Bochums von außen unmittelbar bezahlt. Die Mannen aus „Elbflorenz“ trafen ihrerseits ihre Dreier und holten Punkt um Punkt auf. Zur Halbzeit war die Partie folglich mit 38:38 unentschieden.

Im zweiten Durchgang zeigte Arques weiter seine offensive Vielseitigkeit und punktete von innen wie außen. Aber Luka Kamber (16 Pkt, 4 3er) und die Titans als Team blieben weiter treffsicher von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Spielmacher und Kapitän Janek Schmidkunz (13 Pkt, 8 Ast) lieferte konstant präzise Anspiele und fand immer wieder die offenen Schützen. Vor den finalen 10 Minuten führten die Gäste dementsprechend mit 60:56. Und im Gegensatz zu letzter Woche erfolgte im vierten Viertel kein Einbruch wie gegen Münster. Im Gegenteil: Die Elbstädter stürmten mit einem 13:4-Run aufs Parkett und Bochums Trainer Gary Johnson brauchte das Timeout. Die Titans blieben im Angriff indes über Kamber und Julian Scott (15 Pkt, 9 Reb) weiter konstant gefährlich und die SparkassenStars fanden keine wirkliche Lösung gegen die Zone. Dresden gewann verdient mit 82:69.

Für Röwenstrunk war es ein wichtiger und verdienter Erfolg. „Klar sind wir nicht gut ins Spiel gekommen. Besonders Arques hat uns große Problem bereitet“, gibt der 40-jährige nach der Partie zu. „Aber die Umstellung auf Zone hat definitiv gewirkt. Natürlich haben wir dabei auch von der schlechten Quote Bochums profitiert. Doch wir haben das als Team taktisch sehr gut umgesetzt.“ Mit Hinblick auf die verbleibenden Spiele gibt sich Röwenstrunk kämpferisch: „Wir wissen, dass es Siege braucht, um in Sachen Playoffs noch etwas zu reißen. Jetzt fokussieren wir uns auf Schwelm und wollen nächste Woche natürlich unbedingt den Heimsieg.“

Beste Punktesammler:

Dresden:             Kamber (15), Scott (15), Schmidkunz (13)

Bochum:             Arques (25), M. Scott (13), Perez (12)

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Dresden Titans

ProB: Schweres Spiel in Bochum erwartet

Dresden, 08.02.2019 – Die unfassbar spannende Schlussphase der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist da! Noch drei Spiele stehen aus, bevor für vier Mannschaften die gefürchtete Relegation in den Playdowns (und damit der potentielle Abstieg) dräut, während die verbleibenden acht Mannschaften gegen ihre Pendants aus der Südstaffel um den Aufstieg in den Playoffs kämpfen. Zum 20. Spieltag der ProB-Nordstaffel verschlägt es die Dresden Titans dabei zum VfL SparkassenStars Bochum, welcher nur zwei Siege vor den „Titanen“ in der Tabelle rangiert. Schon allein aufgrund der prekären Ausgangslage verspricht die Partie deshalb Höchstspannung. Nimmt man das Hinspiel als Gradmesser (damals knapper 78:75-Heimsieg für die Titans), verspricht das Rückspiel ein absoluter Kracher zu werden.

Indes wissen die Gastgeber natürlich um die eklatante Auswärtsschwäche der „Elberiesen“, welche bislang nur eins von 9 Spielen in der Fremde gewinnen konnten (gegen Schlusslicht Essen). Zudem stehen Bochums Spieler mutmaßlich unter weniger Druck. Das letztwöchige Derby gegen Schwelm konnte die Truppe von Headcoach Gary Johnson für sich entscheiden (80:70) und mit zwei Siegen Vorsprung vor Dresden im Klassement verfügen die „Pötter“ zweifellos über die bessere Ausgangslage. Dennoch müssen die ehemaligen „Astrostars“ nicht in die Kristallkugel blicken, um zu erfahren, dass Kapitän und „Floor General“ Felix Engel (12,4 Pts, 5,5 Ast) weiterhin verletzungsbedingt ausfallen wird. Zumindest Marco Buljevic (9,5 Pts, 4,3 Ast) könnte nach seinem Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining Samstag aber wieder im Kader Johnsons stehen und die Lücke auf der Spielmacherposition adressieren.

Und von den Ausfällen des VfL sollte sich auf Dresdner Seite niemand täuschen lassen. So werden die großen Jungs der „Titanen“ alle Hände voll zu haben mit Florian Wendeler (13,9 Pts, 6,7 Reb), der in Engels Abwesenheit neben US-Profi Montrael Scott (16,4 Pts) immer mehr offensiv Verantwortung übernimmt. Dabei wird die oft zitierte „mentale Komponente“ eine große Rolle auf Seiten der Gäste spielen. Die letztwöchige Niederlage nach Verlängerung gegen Münster (67:75) hinterließ sicher auch in den Köpfen der Titans ihre Spuren.

Doch Dresdens Cheftrainer Markus Röwenstrunk akzeptiert keine Ausreden: „Das Spiel wird unglaublich schwer. Wir stellen uns auf eine sehr hart geführte Partie ein. In jedem Fall wollen wir den Kampf annehmen und ebenfalls physisch dagegenhalten. Und trotz der langen Anfahrt erwarte ich von den Jungs Vollgas. Sie sollen so spielen, als wäre es das letzte Spiel.“

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
17.03.19 - 17:00 Uhr
Herzöge Wolfenbüttel vs. TITANS @ Wolfenbüttel
07.04.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
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