ProB: Derby-Wahnsinn mit 3 x OT!

ProB: Derby-Wahnsinn mit 3 x OT!

Dresden Titans gewinnen mit 101:97 nach dreifacher Verlängerung gegen die BSW Sixers (18:18, 11:14, 19:21, 29:24, 8:8, 10:10, 6:2) | In einem packenden Derby entscheidet Routinier Eric Palm mit seiner „Abgezocktheit“ und wichtigen Würfen das Spiel

Dresden, 10.01.2020 –  Es sollte ein ganz besonderer Freitagabend für die Dresden Titans und deren Fans in der heimischen Margon Arena werden. Denn zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gastierten die BSW Sixers als designierter Derby-Gegner in der sächsischen Landeshauptstadt. Und das Ost-Derby wurde den Erwartungen vollends gerecht. Vor allem die Schlussphase war dramatisch und nicht arm an Highlights. In seinem bisher vielleicht besten Spiel als „Titan“ hatte Georg Voigtmann im allerletzten Angriff bereits den Sieg auf den Fingerspitzen, konnte jedoch nicht verwandeln. US-Profi Eric Palm übernahm dann in den drei folgenden Verlängerungen das Zepter, erzielte mehrere immens wichtige Treffer und besiegelte mit seiner „Coolness“ die Niederlage von Sandersdorf.

Georg Voigtmann – Bild: Ralf Zimmermann

Dabei verkauften selbige sich ohne Topscorer Ferdinand Zylka teuer. Die Veteranen Luka Petkovic (22 Pkt, 5 Ast) und Justin Smith (18 Pkt, 15 Reb) standen durch Zylkas Abwesenheit deshalb noch mehr im Fokus der Angriffsbemühungen der Sixers. Vor allem Petkovic startete sehr fokussiert in die Partie und stellte mit zwei Dreiern früh seine Wurfstärke unter Beweis. Aber auch die Titans konnten mit Palm (26 Pkt, 6 Ast) wieder auf die Dienste ihres erfahrensten Mannes zurückgreifen. Zusammen mit Voigtmann (32 Pkt, 20 Reb) und Sebastian Heck (17 Pkt, 7 Reb) erkämpfte der smarte Amerikaner ein 18:18-Unentschieden nach 10 Minuten. Ins zweite Viertel starteten die Sixers dann mit zwei herrlich herausgespielten Distanzwürfen. Aber Voigtmann konnte von „Downtown“ antworten und hielt Dresden auch über starke Verteidigung am Brett im Spiel. Insgesamt blieben die Titans allerdings zu inkonsequent in vielen ihrer gut herausgespielten Angriffe und lagen zur Halbzeit deshalb knapp mit 29:32 zurück.

Der Auftakt aus der Pause gelang dann dank Heck-Dreier nach Maß. Doch der eiskalte Petkovic antworte postwendend mit seinem eigenen „Triple“. Die Titans verloren im Anschluss etwas den Faden. Uninspirierte Ballverluste und schlechte defensive Zuordnung bescherten den Gästen immer wieder leichte Punkte. Vor allem Heck und Voigtmann war es in dieser schwierigen Phase zu verdanken, dass die Gäste nicht davonziehen konnten. Auch Daniel Kirchner (14 Pkt, 6 Ast) wurde offensiv zunehmend aggressiver und bereitete Sandersdorf mit seinem schnellen Zug zum Korb immer wieder Probleme. Dennoch konnten die Sixers die Führung vor dem letzen Viertel auf 53:48 erhöhen. Im finalen Abschnitt verloren die Spielmacher Dresdens dann zu häufig das Leder und machten die Gäste so über einfache Punkte im Schnellangriff stark. Voigtmann hielt indes mit Traumquote von der Dreierlinie (5/8 3er) weiter dagegen. Auch Palm biss die Zähne zusammen und erzielte trotz elitärer Defense durch Marko Krstanovic (15 Pkt, 6 Ast, 8 Reb) wichtige Zähler beim Zug zum Korb. Die Titans konnten wiederum Krstanovic und Marco Rahn (19 Pkt) scheinbar nicht mehr auf dem Weg in die Zone stoppen. Headcoach Fabian Strauß griff deshalb Mitte des Viertels zu zwei Auszeiten. Aus dieser stürmten im Anschluss Kirchner und Heck mit blitzschnellen neun Punkten. Eine Minute vor Ultimo verkürzte dann Palm von außen auf 75:76. Lennard Larysz (7 Pkt, 5 Ast, 11 Reb) erzielte vier Sekunden vor der Sirene sogar den wichtigen Korbleger zum Ausgleich. Voigtmann hatte schließlich im allerletzten Angriff der regulären Spielzeit den Sieg auf den Händen, verlegte jedoch dramatisch in Brettnähe.

Dresden wirkte nach dieser Aufholjagd in der Verlängerung zunächst kraftlos und fing sich gleich zwei Dreier ein. Aber Kirchner antwortete mit fünf Zählern. Die Führung wechselte im Anschluss gleich viermal, ehe Palm an der Linie zum 85:85 und zur zweiten Verlängerung ausglich. Die Kraft ließ in der Folge auf beiden Seiten nochmal deutlich nach. Auf Seiten Sandersdorfs avancierte indes Krstanovic mit einem wichtigen Dreier zum Helden. Aber Palm hatte andere Pläne und schickte das Spiel mit einem Wahnsinns-Wurf im Seitwärtsfallen in die dritte Overtime. Und Dresdens Nummer Eins schulterte weiter die Verantwortung, brachte seine Farben final in Front. Der Rest des Teams verteidigte bissig und erfolgreich gegen mittlerweile dezimierte Sixers. Mehrere Steals und abschließende Freiwürfe Voigtmanns besiegelten den 101:97-Derbysieg der Titans!

Die Halle stand nachfolgend natürlich Kopf und über 1300 Fans zelebrierten diese unglaubliche Begegnung. Ein erschöpft wirkender, aber zufriedener Coach Strauß dankte den Anhängern für die Unterstützung und fand noch klare Worte in seiner Kurzanalyse: „Über drei Viertel war es ein ziemlicher Krampf. Dann wurden wir vor allem in der Defense smarter. Am Ende waren es einige Big-Shots, die über das Spiel entschieden haben. Es war ein dreckiger Sieg, aber gerade deshalb umso wichtiger.“

Beste Werfer:

Dresden:                            Voigtmann (32 Punkte), Palm (26), Heck (17)

Sandersdorf:                     Petkovic (22), Rahn (19), Smith (18)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans wollen den Derby-Sieg!

Dresden Titans laden diesen Freitagabend, den 10.01.2020 um 20:00 Uhr zum Derby gegen die BSW Sixers | In der Margon Arena wollen die Titans ihre Heimserie auf sechs Siege in Folge ausbauen

Dresden, 08.01.2020 –  Diesen Freitag kommt es nach der Feiertagspause zum Wiedersehen der Dresden Titans mit ihren Fans. Vor heimischer Kulisse in der Margon Arena empfangen die „Elberiesen“ alte Bekannte. Derby-Rivale Sandersdorf reist nämlich zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in die sächsische Landeshauptstadt und fordert die Titans erneut zum ostdeutschen Prestige-Duell. Dabei konnten die BSW Sixers neben dem Hinspiel (74:71) auch die vier vorangegangenen Auflagen des Derbys für sich entscheiden. Dresden ist dafür seit mittlerweile fünf Spielen in Serie zuhause ungeschlagen und brennt nach der knappen Auswärtsniederlage in Itzehoe (72:75) auf schnellstmögliche Wiedergutmachung. Die Vorzeichen deuten also auf einen heißen Tanz hin.

Zudem hat Erstligist und Kooperationsverein SYNTAINICS MBC aufgrund des Pokalwochenendes spielfrei. Deshalb ist davon auszugehen, dass die meisten Doppellizenzspieler der Sixers auch in Dresden „am Ball“ sein werden. Namentlich sind das neben dem noch immer verletzen Benedict Turudic vor allem Ferdinand Zylka und Marko Krstanovic, die in der ProB-Nordstaffel zu den besten Deutschen auf ihrer Position gehören. Vor allem Zylka ist ein unwiderstehlicher Schütze und Punktesammler. Unglaubliche 9,1 Mal wirft er pro Spiel von der Dreierlinie und trifft solide 36,3 Prozent von außen. Im Schnitt erzielt der 1,91 Meter große Shooting Guard 20,2 Zähler pro Partie. Kollege Krstanovic fällt da eher in die Kategorie des Vorbereiters. Mit 9,9 Punkten und starken 6,6 Assists pro Partie belebt der 1,97 Meter große Spielmacher den Angriff der Sixers auf vielfältige Art und Weise. Aber auch defensiv ist Krstanovic mit durchschnittlich 3,1 Steals ein echter „Kettenhund“. Neben den Jungspunden stehen mit Amerikaner Justin Smith (15,9 Pkt, 6,7 Pkt) und Kapitän Luka Petkovic (15,5 Pkt, 4,8 Ast) zusätzlich echte Veteranen im Team von Headcoach Sebastian Ludwig, die zu den absoluten Leistungsträgern gehören.

Marc Nagora vs Oldenburg
© R. Pesth

Gegen diese ausgewogene Mischung wird es für die Titans alles andere als leicht. Zumal die Einsätze von Eric Palm (leichte Rückenblessur) und Lennard Larysz (Sprunggelenk) vor Freitagabend noch fraglich sind. Bei eventuellem Ausfall würde dann mehr Verantwortung auf Daniel Kirchner und Bryan Nießen lasten, die schon gegen Itzehoe mehr Spielzeit gesehen hatten und zusammen 22 Punkte und 10 Vorlagen erzielen konnten.
Wichtigster Faktor wird allerdings erneut der Heimvorteil sein, welcher die „Titanen“ schon fünf Partien in Folge beflügeln konnte. Geschäftsführer Rico Gottwald möchte diesen positiven Trend natürlich fortsetzen. „Wir wollen die Margon Arena weiter als Punktelieferant nutzen und unsere Heimstärke etablieren. Vor allem in prestigeträchtigen Duell gegen die Sixers.“

Pressedienst
Dresden Titans

 

ProB: Glücklose Dresdner in Itzehoe

Dresden Titans verlieren auswärts knapp mit 72:75 (21:8, 24:17, 17:17, 20:23) gegen die Itzehoe Eagles | Ohne den verletzten Eric Palm kämpften sich die Titans in eine schwierige Partie, hatten am Ende aber nicht das entscheidende Quäntchen Glück auf ihrer Seite

Itzehoe, 04.01.2020 –  Zum ersten Spiel 2020 und 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB reisten die Dresden Titans zu ihrem nördlichsten Gegner nach Itzehoe. Die Eagles gingen vor der Partie selbstbewusst als Tabellendritter und Favorit in die Partie. Vor allem, da Dresden auf US-Profi und Topscorer Eric Palm verzichten musste, der noch eine leichte Blessur auskuriert und mit Hinblick auf die lange Saison geschont wurde. In einer eher durch Kampfgeist geprägten Partie mit insgesamt 39 Ballverlusten auf beiden Seiten behielt die Heimmannschaft vor ausverkauftem Haus am Ende knapp die Oberhand, während Dresden weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison warten muss.

Die Sachsen führten in der Begegnung genau einmal. Nach den ersten Punkten des Spiels durch Lennard Larysz (11 Pkt, 5 Stl) waren im Anschluss nur noch die Gastgeber am Drücker. Zwar war beiden Teams in Bezug auf unnötige Ballverluste die Weihnachtspause anzumerken. Doch Itzehoe traf zumindest ein paar Würfe in der Anfangsphase und Chris Hooper (18 Pkt, 11 Reb) konnte seine starke Form aus dem Vorjahr bestätigen. Immer wieder gingen er und seine Mitspieler hart zum Korb und holten sich dort Fouls ab. Die Titans kamen dank starker Verteidigung der Eagles dagegen kaum zu vernünftigen Abschlüssen. Dresden wirkte ideen- und zahnlos und lag dementsprechend deutlich mit 8:21 zurück. Die Partie blieb dann auch im zweiten Durchgang eher fahrig. Aufgrund des Rückstands spielten die Titans aber schnell und engagiert, was zu vielen einfachen Punkten durch Daniel Kirchner (16 Pkt, 9 Ast) und Sebastian Heck (10 Pkt), aber auch zu weiteren Ballverlusten führte. Trotzdem wurde die Defensive der Gäste besser und aggressiver. Vor allem Larysz hatte seine Hände überall und holte durch viele Ballgewinne seine Farben beim Stand von 32:38 vor der Halbzeit zurück ins Spiel.

Aus der Kabine stürmte im Anschluss Itzehoes Marko Boksic (10 Pkt) extraheiß auf das Parkett und erzielte rasch sechs Zähler. Insgesamt hatte der Beginn des dritten Viertels fast unheimlichen Déjà-vu-Charakter mit den ersten Minuten des Spiels. Doch die Titans hielten dem 2:9-Run stand und zauberten ihrerseits einen 7:0-Lauf auf das Parkett, der Eagles-Coach Patrick Elzie zur Auszeit greifen ließ. Danach konnten die Gastgeber über Teamfouls häufiger an der Freiwurflinie verschnaufen und wieder etwas Kontrolle zurückgewinnen. Insgesamt blieb der Abstand beim 49:55 aus Dresdner Sicht vor dem letzten Viertel konstant. Im finalen Durchgang pendelte der Rückstand ebenfalls stets zwischen fünf und neun Punkten. Die „Titanen“ konnten einfach nicht entscheidend verkürzen. Dann musste fünf Minuten vor Abpfiff auch noch Larysz nach einer unglücklichen Landung auf seinem Fuß verletzt ausgewechselt werden. Aber Dresden gab nicht auf und eine Minute vor Schluss konnte Georg Voigtmann (7 Pkt, 4 Reb) tatsächlich per Dreier auf 65:69 verkürzen. Direkt danach musste der Center allerdings mit seinem fünften Foul auf die Bank. Der gefoulte Flavio Stückemann (4 Pkt, 7 Ast) verwandelte eiskalt beide Würfe für die Eagles. Die nachfolgenden Fouls und Freiwürfe schienen zunächst nur wie Makulatur. Doch dann traf Bryan Nießen (6 Pkt) bei acht Sekunden nochmals von außen zum 72:75 und in den finalen Sekunden verlor Itzehoe tatsächlich den Ball. Mit dem Buzzer hatte schließlich Marc Nagora (9 Pkt, 11 Reb) die Verlängerung auf der Wurfhand. Der Ball fand jedoch nicht das Ziel und Itzehoe durfte jubeln.

Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald ärgerte sich nach dem Abpfiff über die verpasse Chance. „Wir waren einfach nicht konstant genug. Nach dem ersten Viertel haben wir uns gut zurückgekämpft, nur um dann im dritten Viertel wieder nachzulassen. Trotzdem hatten wir hier heute echte Siegchancen, was der letzte Wurf nochmal unterstrichen hat. Insgesamt können wir auf diesem Auftritt hier für die nächsten Auswärtsspiele aufbauen.“ Für die Mannschaft geht es dann bereits kommenden Freitag in sechs Tagen weiter, wenn in der heimischen Margon Arena zum Derby gegen die BSW Sixers geladen wird.

Beste Werfer:

Dresden:             Kirchner (16 Punkte), Larysz (11), Heck (10)

Itzehoe:               Cooper (18), Erik Nyberg (12), Marko Boksic (10)

 

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Revanche gegen Eagles?

Dresden Titans spielen zum Jahresauftakt diesen Samstag, den 04.01.2020, um 19:30 Uhr auswärts gegen die Itzehoe Eagles | Die Eagles brachten als Tabellendritter den Titans in der Hinrunde ihre einzige Heimniederlage bei

Dresden, 02.01.2020 – Die Weihnachts- und Feiertagspause ist für die Spieler der Dresden Titans passé. Denn schon am Abend des ersten Januars trafen sich die Mannen von Headcoach Fabian Strauß wieder zum gemeinsamen Training und auch nach Weihnachten wurde schnell Schweiß in harten Einheiten vergossen. Grund ist der eng getaktete Spielplan der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am 21.12.2019 gewannen die „Titanen“ noch zu Hause mit 90:82 gegen Oldenburg. Zwei Wochen später gilt es nun auswärts zum 14. Spieltag gegen den Tabellendritten Itzehoe Eagles zu bestehen.

Die Nordlichter stehen nach einer mehr als passablen Hinrunde mit neun Siegen bei vier Niederlagen verdient auf dem dritten Rang in der Nordstaffel, sind punktgleich mit den zweitplatzierten Sixers aus Sandersdorf. Dabei konnten sie als eine von nur zwei Mannschaften sogar den Tabellenführer aus Schwelm schlagen. Und das fulminant mit 90:65 in eigener Halle. Noch besser: Von seinen letzten acht Spielen konnte das Team von Cheftrainer Patrick Elzie starke sieben für sich entscheiden. Einer der Gründe dafür ist sicherlich die ausgeglichene Punkteverteilung. Sechs Spieler erzielen mindestens acht Zähler im Schnitt. Itzehoes Amerikaner Christopher Hooper sticht aus dieser Gruppe dennoch hervor (18,5 Pkt, 10,5 Reb). Außerdem nehmen die „Adler“ die viertmeisten Dreier im Schnitt (25,1) und treffen diese mit 35,3 Prozent weit über Ligadurschnitt.

Zum Vergleich: Die Titans werfen lediglich 22,8 Dreier pro Spiel und treffen magere 30 Prozent von außen. Statistiken erzählen immer nur einen Teil der Geschichte. Aber mehr Gefahr von der Dreipunktlinie stünde Dresden bei der schwierigen Aufgabe „Auswärtssieg“ zweifellos gut zu Gesicht. Bislang hat es für die „Elberiesen“ in fremder Halle nämlich noch nicht zum Sieg gereicht. Die Heimstärke ist es, die Dresden bis dato auszeichnet. Lediglich einen Ausrutscher gab es in der Margon Arena bisher zu beklagen. Und der passierte ausgerechnet gegen die Eagles, als selbige mit einem 86:77 die Punkte aus der sächsischen Landeshauptstadt entführen konnten.

Titans-Forward Marc Nagora gegen Oldenburg am 21.12.2019, Bild: R. Pesth

Daran kann sich auch Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald noch lebhaft erinnern. „Itzehoe spielt eine richtig starke Saison. Sie waren die Einzigen, die uns zu Hause schlagen konnten. Deshalb ist das sicher keine leichte Aufgabe am Samstag. Ganz klar haben wir aber noch eine Rechnung mit den Eagles offen. Und es wäre doch die perfekte Sportgeschichte, sollten wir ausgerechnet in Itzehoe den ersten Auswärtssieg holen.“ Die Mannschaft wird bereits morgen die lange Auswärtsfahrt nach Schleswig-Holstein antreten, um Samstag ausgeruht und fit in die Partie gehen zu können.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Steinberg verlässt Titans vorzeitig

Titans-Cheftrainer Christian Steinberg bittet um Vertragsauflösung | Aus persönlichen Gründen möchte der 33-Jährige näher bei seiner Familie sein und beendet deshalb seine Tätigkeit in Dresden vorzeitig

Dresden, 30.12.2019 – Es hatte sich vor der Weihnachtspause bereits angedeutet. Titans-Cheftrainer Christian Steinberg betreute die Mannschaft aufgrund einer Krankschreibung bereits in den letzten Wochen nicht mehr. Nun beendet der 33-Jährige sein Engagement bei den Dresden Titans vorzeitig aus persönlichen Gründen.

Bis Saisonende wird Assistenztrainer Fabian Strauß das Amt des Headcoaches übernehmen. „Fabo hat in der NBBL unter Beweis gestellt, dass er seine Qualifikationen als Trainer auf dem höchsten Level gewinnbringend einsetzen kann. Auch in der ProB hat er einen sehr guten Draht zur Mannschaft und eine genaue Vorstellung und Spielidee für unser Team“, begründet Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald seine Entscheidung, keinen unmittelbaren Nachfolger für den scheidenden Steinberg zu verpflichten.

„Natürlich bedauern wir den Weggang Christians immens. Wir wollten mit ihm an unserer Seite den Basketballstandort Dresden weiter zum Wachsen bringen. Aber natürlich respektieren wir seine Entscheidung, der Familie zu diesem Zeitpunkt Vorrang zu geben und wünschen ihm in seiner privaten wie beruflichen Zukunft alles erdenklich Gute“, so Gottwald weiter.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Sieg! Weihnachtsgeschenk der Titans!

Dresden Titans gewinnen Weihnachtsspiel gegen die Baskets Juniors aus Oldenburg mit 90:82 (26:18, 18:17, 28:28, 18:19) | In einer konstanten Leistung belohnen sich engagierte Dresdner mit dem fünften Heimsieg in Folge

Dresden, 21.12.2019 –  Es war das letzte Heimspiel des Jahrzehnts und gleichzeitig der 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Dresden Titans empfingen für ihr „Christmas-Game“ die Baskets Juniors Oldenburg, die als unmittelbarer Tabellennachbar auf dem neunten Platz lauerten. Doch Dresden zeigte über vier Viertel die vielleicht konstanteste Saisonleistung bislang und trotzte den hochwertig besetzten Gästen einen verdienten 90:82-Sieg ab. Die über 1600 ZuschauerInnen feierten im Anschluss zusammen mit der Mannschaft den fünften Heimsieg in Serie und gehen versöhnlich auf einem Playoff-Rang in die Feiertagspause.

 

Die Partie begann dabei zäh für beide Teams, die aufgrund diverser Ballverluste und Fouls offensiv nur schwer in die Gänge kommen wollten. Es waren die bewährten Punktelieferanten Lennard Larysz (14 Pkt, 6 Ast) und Georg Voigtmann (22 Pkt, 10 Reb), die im Titans-Angriff schließlich Verantwortung schulterten. Der Mitte des Viertels eingewechselte Marc Nagora (11 Pkt, 3 3er) traf dann gleich seinen ersten Dreier und brachte als gefeierter Heimkehrer die Ränge zum Beben. Auch Julius Stahl (9 Pkt) belebte die Mannschaft von der Bank und half, eine 26:18-Führung nach den ersten 10 Minuten zu etablieren. Doch die Gäste stürmten zurück und zauberten einen 8:0-Run auf das Parkett. Coach Fabian Strauß griff zur Auszeit, um seine Mannen nach dem verschlafenen Viertelstart aufzuwecken. Und Stahl antwortete prompt mit dem Distanztreffer. Aber auch Oldenburg war jetzt voll in der Partie angekommen und blieb über Marcel Keßen (22 Pkt, 9 Reb) und Robert Drijencic (7 Pkt) stets in Schlagdistanz. In dieser Phase blieben Larysz und Voigtmann indes weiter korbgefährlich. Als dann noch die eingewechselten Max von der Wippel (3 Pkt, 4 Reb) und Bryan Nießen (2 Pkt, 2 Ast, 2 Stl) Punkte beisteuerten, konnten die Gastgeber vor der Halbzeit ihre Führung sogar auf 44:35 ausbauen.

Den Kabinen entstiegen dann glänzend aufgelegte Titans. Eric Palm (12 Pkt, 5 Ast) und Sebastian Heck (3 Pkt, 5 Reb) ließen es direkt von außen klingeln und ein Korbleger durch Arne Wendler (4 Pkt, 2 Stl) zwang Gäste-Trainer Artur Gacaev beim Stand von 40:53 aus Juniors-Sicht zum Timeout. Vor allem Oldenburgs neuer Amerikaner Myles Stephens (29 Pkt, 9 Reb) sowie Keßen erwiesen sich nach der Auszeit als gefährliche Akteure und bereiteten Dresdens Defensive immer wieder Probleme. Doch Voigtmann vermochte jeden Korb Keßens zu kontern und beflügelte seine Mitspieler. Dank Dresdens Nummer 13  und eines „Buzzer-Dreiers“ durch Daniel Kirchner (10 Pkt, 3 Ast) führten die Titans vor dem finalen Spielabschnitt mit 72:63. Diesen Vorsprung galt es für die Gastgeber im Anschluss bis Spielende zu verteidigen. Oldenburgs Stephens setzte jedoch noch mal alles daran, die Partie zu drehen. Letztlich blieben die „Titanen“ aber gerade defensiv insgesamt stabil und holten sich im Angriff konstant wichtige Punkte an der Freiwurflinie. Als dann noch Kirchner nach einer wunderbaren Wurffinte Mitte des Viertels auf 84:70 erhöhte, schien die Partie entschieden. Und tatsächlich blieb Dresden im Anschluss dank Routinier Palm ruhig und überlegt und gab den verdienten 90:82-Sieg nicht mehr aus der Hand.

Strauß lobte nach dem Abpfiff in der anschließenden Pressekonferenz die „sehr gute Leistung der Jungs“. „ Wir haben über die vollen 40 Minuten an unseren Gameplan geglaubt und einander vertraut. Das war wichtig für einen positiven Jahresausklang.“ Die Mannschaft und Trainer können jetzt verdientermaßen ein wenig durchschnaufen, ehe am 27.12. schon wieder der Trainingsalltag und die Vorbereitung für das kommende Auswärtsspiel am 04.01.2020  gegen Itzehoe beginnen.

Beste Werfer:

Dresden:                            Voigtmann (22 Punkte), Larysz (14), Palm (12)

Oldenburg:                        Stephens (29), Keßen (22), Jacob Hollatz (11)

Pressedienst
Dresden Titans

Bilder: P. Cherubim

ProB: Weihnachts-Highlight gegen Oldenburg

Dresden Titans empfangen zum letzten Spiel des Jahres am Samstag, dem 21.12.2019 um 18:00 Uhr die Baskets Juniors Oldenburg in der Margon Arena | Zum Jahresabschluss können Dresdens Korbjäger den fünften Heimsieg in Folge einfahren

Dresden, 19.12.2019 – Zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga und zweiten Spieltag der Rückrunde dürfen die Dresden Titans vor den Feiertagen nochmal vor heimischem Publikum in der Margon Arena auflaufen. Ziel ist nach der letztwöchigen Auswärtsniederlage gegen Wedel (79:88) natürlich der Heimsieg. Das wäre dann bereits der fünfte in Serie und aufgrund der Tabellensituation ein besonders wichtiger. Denn die Baskets Juniors Oldenburg rangieren im Gesamtklassement direkt hinter Dresden auf dem neunten Platz. Ein Sieg würde die Norddeutschen aufgrund ihres 90:71-Sieges im Hinspiel nämlich vor die Sachsen katapultieren. Im Gegenzug müssten die „Titanen“ den Jahreswechsel auf einem ungeliebten Playdown-Platz (Abstiegsrunde) verbringen.

Die Oldenburger werden indes kein leichter Gegner. Denn schon im ersten Aufeinandertreffen dominierten Marcel Keßen und Robert Drijencic gegen die Titans, als sie zusammen satte 47 Zähler auflegen konnten. Der vielseitige Forward Keßen läuft im Übrigen auch für den BBL-Verein der EWE Baskets Oldenburg in Deutschlands Basketball-Beletage und im Euro-Cup auf. Dort hat er bislang zwar nur  eine marginale Rolle inne, doch in der ProB gehört Keßen mit 21 Punkten und 9,3 Rebounds im Schnitt zu den besten Deutschen auf seiner Position. Die Erstligavertretung spielt zudem erst wieder am zweiten Weihnachtsfeiertag, weshalb davon auszugehen ist, dass Gästecoach Artur Gacaev mit „voller Kapelle“ anrücken wird.

Auch deshalb wird es höchstwahrscheinlich einer der bisher härtesten Tests für Dresdens Heimstärke. Die Titans dürfen sich gegen diese Oldenburger keine Schwächephase leisten. Mit Myles Stephens steht darüber hinaus seit zwei Spieltagen ein neuer Amerikaner für den scheidenden Jesse Kempson im Kader. Stephens lief vier Jahre für die renommierte Princeton University auf und war zuletzt  für die Long Island Nets in der G-League aktiv. Im ersten Spiel erzielte der 22-jährige US-Boy erst 12, im zweiten gar 24 Punkte. Auch die „Titanen“ verstärkten sich nach dem Abgang Bo Meisters mit einem neuen Akteur.

Der ehemalige Titans-Forward Marc Nagora ist zurück für die Blau-Weißen und konnte nach seinem Debüt in Wedel unter der Woche endlich voll mit der Mannschaft trainieren. Geschäftsführer Rico Gottwald freut sich in jedem Fall auf die Herausforderung vor Weihnachten. „Die erste Mannschaft Oldenburgs hat spielfrei. Dadurch wird die Partie sicherlich ein echter Gradmesser für unser Team. Aber mit dem sechsten Mann im Rücken wollen wir den Auftrieb der letzten Heimsiege weiter nutzen.“ Einlass in die Margon Arena wird ab 17:00 Uhr gewährt.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Auswärts weiter nichts zu holen

Dresden Titans bleiben zum Rückrundenauftakt in Wedel auswärts weiter sieglos | Gegen den SC Rist unterliegen die Sachsen am dritten Advent mit 79:88 (23:15, 16:18, 13:28, 27:27)

Wedel, 15.12.2019 –  Zum Auftakt der Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hatten sich die Dresden Titans gegen den SC Rist Wedel viel vorgenommen. Gegen den direkten Tabellennachbarn sollte ein erster Auswärtserfolg den Platz im Tabellenmittelfeld festigen. Und im Hinspiel (95:68) überzeugten Dresdens Korbjäger gegen die Norddeutschen. Doch vor heimischer Kulisse konnten die Gastgeber auf ihre Starspieler Justus Hollatz, Jalen Ross und Jürgen Rich zurückgreifen, die im ersten Duell gegen Dresden noch fehlten. Die drei erzielten zusammen starke 51 Punkte für den SC und zogen den Titans vor allem in der zweiten Halbzeit den Zahn, um final mit 88:79 zu siegen.

Dabei starteten die „Titanen“ wirklich ansehnlich in die Partie. Vor allem Georg Voigtmann (17 Pkt, 12 Reb) und Lennard Larysz (12 Pkt, 3 Ast) überzeugten in dieser frühen Phase mit ihrem bewährten Zusammenspiel. So stand es schnell 8:0 für die Gäste, ein Vorsprung, den Dresden mit 23:15 auch in die Viertelpause bringen konnte. Im Anschluss fanden die Wedeler über Rich (16 Pkt) und Hollatz (19 Pkt, 5 Ast) immer wieder den Weg an die Freiwurflinie und damit auch stetig besser in die Partie. Frühe Foulprobleme bei Dresdens Spielern waren die Folge. Zur Halbzeit behaupteten die Gäste dank eines gut aufgelegten Daniel Kirchners (13 Pkt, 4 Ast) dennoch eine 39:33-Führung.

Das folgende dritte Viertel sollte sich in der Rückschau als richtungsweisend und letztlich spielentscheidend herausstellen. Dresden blieb in den ersten drei Minuten zwar noch im Spiel. Doch ein Dunk durch Hollatz leitete einen gnadenlosen 20:4-Lauf von Rist ein, der die Gastgeber vor dem letzten Durchgang mit 61:52 in Front brachte. Ross (16 Pkt, 4 3er) traf dabei noch einen besonders bitteren Dreier kurz vor der Sirene. Ein weiterer Run brachte die Gastgeber anschließend früh mit zwischenzeitlich 16 Zählern nach vorn. Die Titans steckten jedoch nicht auf und verkürzten über Voigtmann und Eric Palm (15 Pkt, 3 Ast) sogar nochmal auf acht Punkte. Aber Zeit und Energie reichten nicht mehr für die entscheidende Wende im Spiel und Wedel brachte seinen 88:79-Sieg am Ende ungefährdet über die Ziellinie.

Der mitgereiste Geschäftsführer Rico Gottwald fasste die Niederlage nach Abpfiff gewohnt prägnant zusammen. „Es war ein starker Start, aber genauso stark haben wir nach der Pause nachgelassen. Am Ende haben wir zwar toll gekämpft, aber da war das Momentum dann schon klar gegen uns und auch offensiv hatten wir so unsere Probleme.“

Neben dem ersten Spieltag der Rückrunde gibt es indes auch abseits vom Parkett Neuigkeiten im Kader der Titans zu vermelden. Der 19-jährige Bo Meister verlässt den Verein und kehrt in seine Heimat Bremerhaven zurück. „In den letzten Monaten war ich einfach nicht wirklich glücklich. Ich war von meiner Familie und Heimat getrennt und auch sportlich war ich persönlich nicht erfolgreich.“ Dennoch betont Meister, wie gut er sich vom Team und den Titans-Mitarbeitern betreut fühlte. „Der Standort hier ist top. Meine Mitspieler und die Mitarbeiter haben mich immer voll unterstützt. Auch die Stadt Dresden ist wunderschön. Ich war aber mit meiner Leistung einfach nicht zufrieden und werde wahrscheinlich nicht mehr auf professionellem Level Basketball spielen.“ Stattdessen will sich der sympathische Norddeutsche vom Leistungssport distanzieren und den Fokus auf seine berufliche Zukunft in Form von Studium oder Ausbildung legen.  Die Organisation der Dresden Titans respektiert und unterstützt Bos Entscheidung aus vollem Herzen und wünscht ihm für seinen zukünftigen beruflichen Werdegang abseits des Feldes nur das Beste.

Im Gegenzug hat der vorher vereinslose, ehemalige Titans-Spieler Marc Nagora den vakant gewordenen Platz im „Roster“ besetzt. Der 26-Jährige spielte vergangene Saison noch für die Uniriesen Paderborn in der ProA, blieb jedoch zu Saisonbeginn 2019 vertragslos. Gottwald hatte den 2,03 Meter großen Schützen dennoch immer auf dem Zettel. Der nun freigewordene Platz im Kader ermöglichte Dresdens Manager die zügige Verpflichtung des ligaerfahrenen „Forwards“, der während seiner Zeit bei den Titans stets zu den Publikumslieblingen gehörte. „Mit Marc bekommen wir trotz seiner erst 26 Jahre einen gestandenen Veteranen, der bereits in ProA und ProB bewiesen hat, dass er einem Team mit seinen Qualitäten als Schütze und engagierter Verteidiger weiterhelfen kann. Das hat man streckenweise bereits heute in seinem Debüt gesehen.“ Zuletzt traf Nagora in Deutschlands zweithöchster Spielklasse starke 43,5 Prozent seiner Dreier bei knapp drei Versuchen pro Spiel. Gegen Wedel konnte er heute bereits einmal von außen netzen und zeigte gute Ansätze in der Defensive (3Pkt, 5 Reb, 1 Stl). Basketballfans und Titans-Anhänger können den Rückkehrer beim letzten Heimspiel des Jahres am 21.12.2019 gegen Oldenburg an seiner alten Wirkungsstätte endlich wieder „live“ in Aktion sehen. Dann treffen Dresdens Korbjäger um 18:00 Uhr in der Margon Arena auf die Baskets Juniors und wollen sich mit einem Heimsieg in die Feiertage verabschieden.

Beste Werfer:

Dresden:                           Voigtmann (17 Punkte), Palm (15), Kirchner (13)

Wedel:                               Hollatz (19), Ross (16), (Rich (16)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Rückrunde – Rist – Auswärtssieg?!

Dresden Titans spielen diesen Sonntag, den 15.12.2019 um 17:00 Uhr auswärts gegen den SC Rist Wedel | Zum Rückrundenauftakt und vorletzten Spiels des Jahres wollen die Dresden Titans auch in fremder Halle überzeugen

Dresden, 11.12.2019 – Nach dem letztwöchigen Heimsieg gegen LOK Bernau (88:81) ist die Hinrunde der ProB-Nordstaffel der BARMER 2. Basketball Bundesliga Geschichte. Auf Platz sieben stehend, bei einer Bilanz von fünf Siegen aus 11 Partien, bewegen sich Dresdens Korbjäger im soliden Tabellenmittelfeld. Vor allem zu Hause in der Margon Arena zeigten sich die Titans dabei als hartnäckiger Gegner, verloren sie doch lediglich gegen Itzehoe auf eigenem Parkett. Auswärts ging dafür bislang wenig bis nichts. Kein Spiel vermochten die Sachsen in fremder Halle für sich zu entscheiden. Die Rückrunde beginnt nun aber in der Fremde. Beim SC Rist Wedel wollen die „Titanen“ zum Auftakt der Rückserie am Sonntag aber endlich mit dem „Auswärtsfluch“ brechen und den Tabellennachbarn aus Schleswig-Holstein weiter hinter sich lassen.

Im Hinspiel wurden den Rand-Hamburgern auf jeden Fall klar die Grenzen aufgezeigt. Mit 95:68 fegte Dresden die Nordlichter aus der Margon Arena. Zugegebenermaßen reiste der SC auch nur mit einer Rumpftruppe in die sächsische Landeshauptstadt. Die Leistungsträger Jalen Ross (14,7 Pkt) und Justus Hollatz (13,3 Pkt, 4,3 Ast) sowie Jürgen Rich (11,3 Pkt, 3 Ast) waren nicht dabei. Insgesamt verläuft die Saison für die Wedeler bislang aber auch teils mit ihren Top-Akteuren sehr durchwachsen. Als Team stellen sie die schlechteste Offensive (71,9 Pkt) der Nordstaffel. Bei den direkten Korbvorlagen (13,2 Ast) rangieren sie ebenfalls auf dem letzten Platz. Auch die Dreierquote ist mit 27,2 Prozent die mieseste ligaweit. Gleichzeitig produziert die junge Truppe von Coach Benka Barloschky die drittmeisten Ballverluste (18 TO) pro Spiel.

Unterschätzen sollten die Spieler der „Elberiesen“ ihren Gegner deshalb jedoch keinesfalls. In voller Besetzung ist der SC Rist für jeden Konkurrenten der Nordstaffel ein formidabler Opponent. Itzehoe wurde beispielsweise auswärts mit 93:85 geschlagen und auch gegen Düsseldorf gewannen die Norddeutschen letzten Samstag in fremder Halle souverän mit 74:57. Die Titans sind also gewarnt und reisen bereits am Samstag zum Elbenachbarn, um ausgeruht und fit in die sonntägige Partie gehen zu können.

Für Co-Trainer Fabo Strauß wird die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte in jedem Fall etwas Besonderes. Der 26-Jährige war viele Jahre beim SC als Spieler in der ProB und zuletzt auch als Trainer in der JBBL aktiv. „Ich freue mich natürlich darauf, alte Bekannte und Freunde wiederzutreffen.“ Dennoch will Strauß die besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit nicht als Ausrede für fehlende Intensität gelten lassen. „Die Mannschaft muss endlich auch auswärts die gleiche Aggressivität wie zu Hause an den Tag legen. Wir wollen die Punkte. Und wenn Wedel uns den Sieg nicht wie im Hinspiel schenken will, dann holen wir ihn trotzdem!“

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Sieg zum Niklastag!

Dresden Titans gewinnen gegen LOK Bernau mit 88:81 (20:17, 25:27, 20:14, 23:23) | Vor toller Kulisse zum Nikolaus Gameday fahren die Gastgeber den vierten Heimerfolg in Serie ein

Dresden, 06.12.2019 – Zum Nikolaus Gameday und 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga fanden sich satte 1878 ZuschauerInnen in Dresden Margon Arena ein, um die Titans gegen die Gäste von LOK Bernau zu unterstützen. Ein beherzter Auftritt und ein starkes drittes Viertel legten unter anderem den Grundstein für den mittlerweile vierten Heimsieg in Serie. Dresdens „Big Three“ um Lennard Larysz, Eric Palm und Georg Voigtmann erzielte dabei zusammen starke 61 Zähler und war entscheidend für den fünften Saisonerfolg.

 Die Titans erwischten einen sehr guten Start durch Larysz‘ (22 Pkt, 4 Ast, 7 Reb) privaten 5:0-Run, der erst von außen erfolgreich war und dann im Anschluss einen „Steal“ direkt in zwei einfache Punkte per Korbleger ummünzte. Hernach fütterte „Lenny“ Voigtmann (16 Pkt, 7 Reb) spektakulär per Lob-Pass zum Alley-Oop-Dunk. Die Halle stand im Anschluss vollends Kopf, als Eric Palm (23 Pkt) zweimal in Folge trotz Fouls am Brett verwandelte, das zweite Mal unmittelbar nach Rebound seines eigenen verworfenen Freiwurfs! Der heiße Start der Gastgeber zwang LOK-Coach René Schilling bereits frühzeitig zur ersten Auszeit. Bernau stabilisierte sich in der Folge über gezogene Freiwürfe und „Brettbrecher“ Till Isemann (6 Pkt), der mit seinen 118 Kilogramm Muskelmasse ordentlich in der Zone wütete. Dennoch nahm Dresden die verdiente 20:17-Führung mit in die Viertelpause. Im zweiten Durchgang übernahm die Titans-Troika Larysz, Palm und Voigtmann weiter offensiv Verantwortung. Aber die Gäste waren nach ihrer verschlafenen Anfangsphase mittlerweile voll im Spiel. Alexander Blessig (11 Pkt ,4 Ast) und Konstantin Kovalev (6 Pkt) brachten Ruhe und Ordnung in die zwischenzeitlich chaotisch anmutenden Offensiv- und Defensivbemühungen ihrer Mitspieler. Auch der 19-jährige Abdulah Kameric (13 Pkt) und „Ami“ Dan Oppland (22 Pkt, 11 Reb) fanden ihren „Shooting-Touch“. Zur Halbzeit verteidigten die Titans beim Stand vom 45:44 ihren Vorsprung deshalb nur knapp.

Der Beginn der zweiten Hälfte besaß dann fast Déjà-vu-Charakter. Larysz punktete zügig zweimal in Folge und machte Tempo im Schnellangriff. Bernau ließ sich indes dank eines starken Opplands nicht abschütteln. Auch Kameric blieb treffsicher von jenseits der Dreipunktlinie. Dresden ließ sich trotzdem nicht beirren und behielt über druckvolle Verteidigung, die produktiven Bankspieler Julius Stahl (8 Pkt) und Max von der Wippel (8 Pkt, 6 Reb) sowie einen Voigtmann-Dreier vor dem letzten Viertel mit 65:58 weiter die Oberhand. Der finale Spielabschnitt begann anschließend mit Punkten durch Stahl nach Maß. Bei noch sieben zu gehenden Minuten traf Palm dann einen wichtigen Dreier zur 10-Punkte-Führung. Schilling griff zum Timeout, um nochmal eine entscheidende Aufholjagd zu initiieren. Und über ihre Anführer Oppland und Blessig blieb LOK tatsächlich weiter in Schlagdistanz. Aber Voigtmann, Palm und Co brachten den Sieg in spannenden letzten Minuten über die Ziellinie und damit die Margon Arena zum Beben.

Titans-Trainer Fabian Strauß, der in Christian Steinbergs Abwesenheit die Geschicke des Teams von der Seitenlinie aus lenkte, lobte nach Abpfiff den positiven Einfluss der Fans. „Das Publikum hat einen Riesenjob gemacht, uns in wichtigen Phasen immer wieder gepusht. Das war wahnsinnig wichtig.“ Denn für Strauß trafen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander. „Wir hatten heute neben den Zuschauern auch das Glück ein wenig auf unserer Seite. Aber unser Zusammenhalt, vor allem im wichtigen dritten Viertel, hat uns extrem geholfen.“ Nach dem tollen Erfolg liegt für den 26-jährigen Trainer-Savant jedoch noch jede Menge Arbeit vor der Mannschaft. „ Wir sind ein junges Team und müssen offensiv wie defensiv einen gewissen Flow entwickeln. Noch begehen wir viele vermeidbare und einfache Fehler. Das gilt es in den kommenden Partien stetig zu verbessern.“ Die Rückrunde beginnt für die Titans bereits nächste Woche Sonntag am 15.12.2019 auswärts in Wedel.

Pressedienst
Dresden Titans

Beste Werfer:

Dresden:                            Palm (23 Punkte), Larysz (22), Voigtmann (16)

Bernau:                              Oppland (22), Kameric (13), Blessig (11)

01.02.20 - Sa, 18:00 Uhr
TITANS vs. SCHWELM
@ Margon Arena
29.02.20 - Sa, 18:00 Uhr
TITANS vs. DÜSSELDORF
@ Margon Arena
WINTERFERIEN CAMPS
11.02.20 - 14.02.20
18.02.20 - 21.02.20
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK