ProB: Titans unterliegen Münster in Overtime

ProB: Titans unterliegen Münster in Overtime

Dresden, 03.02.2019 –    Zum Webneo-Gameday und 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga fanden sich über 1200 basketballbegeisterte Zuschauer in der Margon Arena ein, um die Dresden Titans im Heimspiel gegen die WWU Baskets Münster lautstark zu unterstützen. Und streckenweise spielten die „Titanen“ gegen den Tabellenführer hervorragenden Basketball. Leider schmolz im Schlussviertel ein vorher verdient herausgespielter Vorsprung immer weiter dahin, ehe die Münsteraner in der Verlängerung die Partie endgültig drehten und die Hausherren bei null Punkten hielten. Durch die Niederlage verpassten die Titans eine großartige Chance Boden im Playoff-Rennen gut zu machen und stehen in den letzten drei Saisonspielen nun noch mehr unter Druck.

 Dabei starteten die Gastgeber, angeführt vom Guard-Duo Janek Schmidkunz (15 Pkt) und Vesa Heinonen (5 Pkt, 4 Ast), furios mit einem 10:0-Lauf in die Partie. Gäste-Coach Philipp Kappenstein griff direkt zur Auszeit. Und die kurze Denkpause fruchtete bei den Gästen umgehend. Über Kapitän Jan König (9 Pkt, 6 Reb) und Malcom Delpeche (25 Pkt, 10 Reb) initiierten die Münsteraner ihrerseits einen 11:0-Run. Die Titans fingen sich jedoch wieder über die eingewechselten Robert Kujundcic (6 Pkt, 4 Reb) und Helge Baues (10 Pkt, 4 Reb), die für sofortige Impulse im Angriff sorgten. Zur Viertelpause führten die Titans entsprechend mit 22:15. In der Folge war es immer wieder der Brite Delpeche, der die „Titanen“ vor defensive Probleme stellte. Allein neun Punkte erzielte der athletische „Forward“ in den zweiten 10 Minuten. Doch die „Elberiesen“ steckten nicht auf und generierten konstant Punkte über Schmidkunz, Julian Scott (18 Pkt, 5 Reb) und Baues. Zur Halbzeit schrumpfte die Führung dennoch auf 34:33.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten Dresdens Basketballer dann zunächst den Vorpsrung wieder ausbauen. Gutes Zusammenspiel zwischen Schmidkunz und Scott führte immer wieder zu einfachen Punkten am Brett. Auch Arne Wendler (4 Pkt) und Luka Kamber (3 Pkt, 7 Reb) zeigten sich angriffslustig und zwangen Kappenstein nach fünf Minuten zur nächsten Auszeit. Anschließend wurde die Gangart auf beiden Seiten physischer und die Begegnung wurde häufiger für Freiwürfe unterbrochen. Aber die Gastgeber blieben über Bewegung abseits vom Ball variabler in der Offensive und erspielten sich vor dem vermeintlich letzten Akt einen 56:47-Vorsprung. Der Start in den letzten Durchgang begann dann dank vier schneller Zähler durch Delpeche denkbar schlecht für die Gastgeber. Röwenstrunk forderte direkt ein Timeout, um seine Truppe einzunorden. Dennoch traf Stefan Weß (8 Pkt, 8 Reb) im Anschluß von außen für die Baskets und gestaltete die Partie damit wieder völlig offen. König brachte die Gäste fünf Minuten vor Ultimo per Dreier sogar in Führung. Die Titans warteten zu diesem Zeitpunkt immer noch auf ihre ersten Punkte im Schlussviertel. Kurz darauf erlöste Scott endlich die darbenden Fans per Sprungwurf und beendete den 11:0-Lauf der WWU. Die anschließende Schlussphase blieb extrem spannend, die Führung wechselte mit beinahe jedem Angriff. Eine Minute vor Abpfiff brachte Scott die Gastgeber an der Linie mit einem Zähler in Front. Münsters Spielmacher Joseph Cooper (17 Pkt, 9 Ast) traf im Anschluss nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 67:67 und so ging das Spiel in die Verlängerung. Ebenjener Cooper und Delpeche schulterten den Tabellenführer in der Overtime. Auf Seiten der Blau-Weißen wollte indes kein Wurf von außen mehr fallen. Insgesamt blieben die Titans ohne Punkt und Münster brachte das Spiel mit 75:67 nach Hause.

Spieler und Anhänger blieben nach dem Schlusspfiff gleichermaßen ungläubig zurück. Titans-Geschäftsführer Jörn Müller machte in seiner Analyse klare Ursachen für das unglückliche Ende aus: „Im Schlussviertel konnten wir die Spannung in der vorher großartigen Verteidigungsarbeit leider nicht mehr aufrechterhalten. Natürlich wird es auch schwer, wenn du selbst fünf Minuten ohne Punkt bleibst. Dass eine Mannschaft wie Münster, die gerade einen unglaublichen Lauf hat, dann freier und selbstbewusster in den entscheidenden Momenten und der Verlängerung agiert, ist da fast schon logisch.“ Noch haben die Basketballer aus „Elbflorenz“ aber drei Spieltage Zeit, um gegen direkte Konkurrenten aus Bochum, Schwelm und Itzehoe die Playoffs irgendwie möglich zu machen.

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (18), Schmidkunz (15), Baues (10)

Münster:            Delpeche (25), Cooper (17), König (9)

Pressedienst
Dresden Titans

Spieltagsheft online

Aufgrund von Produktionsschwierigkeiten bei unserem diesjährigen Partner für die Spieltagshefte (Pinguin Druck, Berlin) und nachfolgenden Zustellschwierigkeiten bei #DHL wird es am morgigen Tag kein Papier-Spieltagsheft geben.
Aufgrund dessen möchten wir euch gern die Online-Version schon jetzt zur Verfügung stellen und hoffen auf euer Verständnis.

 

ProB: Schwere Prüfung gegen Tabellenführer

Dresden, 30.01.2019 – Noch vier Spiele stehen in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aus. Dann entscheidet sich, welche acht Mannschaften der Nordstaffel in den Playoffs um die Meisterschaft antreten und welche vier Teams in den Playdowns gegen den Abstieg spielen. Die Ausgangslage könnte beim Spiel der Dresden Titans gegen die WWU Baskets Münster kommenden Sonntag in der Margon Arena dabei nicht unterschiedlicher sein. Aufgrund einer verheerenden Auswärtsschwäche (zuletzt mit 63:88 in Oldenburg verloren) dümpeln die Titans trotz starker Heimbilanz (sieben Siege bei zwei Niederlagen) im Tabellenkeller herum. Die Aufsteiger aus Münster vermochten indes unglaubliche 10 ihrer letzten 12 Begegnungen zu gewinnen und katapultierten sich dadurch sogar an die Tabellenspitze. Trotz allem trennen beide Teams nur vier Siege und auch Dresdens Basketballer können noch aus eigener Kraft den Sprung unter die besten acht Mannschaften schaffen.

Gegen sehr selbstbewusste Münsteraner wird das jedoch alles andere als einfach. In der „Fahrradstadt“ ist nach dem Aufstieg aus der Regionalliga eine regelrechte Basketball-Euphorie entfacht worden. Bis zu 2700 Zuschauer wohnten den letzten zwei Heimspielen jeweils bei und eine ausgewogene Mischung aus „Lokalmatadoren“ und neu dazugestoßenen Profis sorgt für eine starke Identifikation bei den Fans. Besonders aufpassen müssen die „Titanen“ auf Jan König. Der 25-jährige Student trifft zwar nur 29,8 Prozent seiner Dreier, lötet diese aber in einer Frequenz wie James Harden auf den Korb. Und wenn er wie vergangene Woche gegen Sandersdorf heiß läuft (33 Punkte, 5 Dreier beim 87:78-Sieg), dann ist der 2,01 Meter große Kapitän der Baskets kaum bis gar nicht zu stoppen. Auch der US-amerikanische Spielmacher Joseph Cooper (13,2 Pts, 7 Ast – bester Vorlagengeber der Nordstaffel) und sein britischer Kollege Malcom Delpeche (10,8 Pts, 7,1 Reb) spielen gute Saisons auf ProB-Level.

Apropos gute Leistungen auf ProB-Level: Trotz des durchwachsenen Teamerfolgs präsentiert sich der zur Weihnachtspause nachverpflichtete Julian Scott in sehr guter Verfassung. So führt er in den sechs Spielen seit seiner Vertragsunterzeichnung bei den „Elberiesen“ die Mannschaft bei den Punkten (18,8), Rebounds (8,8) und Steals (2) an. Zudem ist der gebürtig aus Sacramento stammende „Big Man“ drittbester Vorlagengeber der „Titanen“ (2,5). Einzig bei der Dreierquote (4/19 – 21,1 Prozent) hapert es noch deutlich. Aber dieses Problem teilt das gesamte Team. Fallen die Würfe von außen, dann gewinnen die Titans. Diese Abhängigkeit vom Dreier prägt den modernen Basketball immer mehr. Bleibt zu hoffen, dass die „Blau-Weißen“ diesen Sonntag einen guten Tag aus der Distanz erwischen, um den sieghungrigen Gästen aus dem Münsterland adäquat Paroli bieten zu können.

Denn Illusionen gibt sich bei den Titans niemand hin. Um tatsächlich noch Chancen auf die Playoffs zu haben braucht es Siege. „Drei der letzten vier Partien müssen wir gewinnen. Dann können wir die Endrunde noch erreichen“, konkretisiert Jörn Müller die Ausgangslage. „Da würde es natürlich gut passen, wenn wir gleich das erste besagter vier Spiele für uns entscheiden könnten“, so der Titans-Geschäftsführer.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Nichts zu holen im Emsland

Oldenburg, 27.01.2019 – Zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mussten die Dresden Titans ins weit entfernte Weser-Emsland reisen und sich den Baskets Juniors/Oldenburger TB stellen. Das Entwicklungs- und Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg rangierte in der Tabelle nur einen Sieg vor den Sachsen. Doch eine nach dem ersten Viertel suboptimale Leistung Dresdens verhinderte den Sprung zurück auf die Playoff-Ränge. Glänzend aufgelegte Oldenburger brachten den „Titanen“ gar die bisher höchste Saisonniederlage bei. Einzig Julian Scott erwischte mit 25 Punkten und 12 Rebounds bei 55 Prozent Wurfquote einen guten Tag. Als Mannschaft schossen die Gäste gruselige 37 Prozent aus dem Feld und verloren häufiger den Ball (19 Turnover), als sie Vorlagen erzielten (13 Assists).

Dabei erwischten die „Titanen“ trotz zu Beginn schlechter Wurfquoten und vieler Ballverluste beider Mannschaften den etwas besseren Start. So gingen die Gäste durch Helge Baues (9 Pkt, 5 Reb) und Julian Scott (25 Pkt, 12 Reb, 4 Stl) zunächst mit 6:0 in Führung. Doch nach fünf Minuten wechselte Juniors-Coach Artur Gacaev Kapitän Philip Zwiener (7 Pkt, 5 Reb) ein, der mit seinem Korbleger prompt einen 10:0-Lauf einleitete. Vor allem Nigel Pruitt (15 Pkt, 8 Reb) lief in dieser Phase mit zwei Dreiern heiß. Die Gäste konterten über Scott und Baues am Brett. Zudem stellte Bryan Nießen (3 Pkt) nach Steal und Dreier mit dem „Buzzer“ noch auf 16:13 zur Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten überzeugte vor allem die jungen Point Guards Piet Niehus (11 Pkt, 7 Reb, 5 Ast) und Fritz Hemschemeier (5 Pkt, 6 Ast) mit vielen Korbvorlagen und gut herausgespielten Dreipunktwürfen auf Oldenburger Seite. Die Titans generierten ausschließlich Punkte über Robert Kujundcic (5 Pkt) und Scott (zwischenzeitlich neun in Serie), während die Emsländer den Ball gut bewegten und über Marcel Keßen (17 Pkt, 12 Reb), Till Isemann (15 Pkt, 7 Reb) und Robert Drijencic (10 Pkt, 4 Ast) ausgeglichen „scorten“ und kontinuierlich ihren Vorsprung auf 40:28 zur Halbzeit ausbauten.

Die Gastgeber stürmten in der Folge förmlich aus der Kabine und vergrößerten über den starken Keßen und Zwiener zeitig den ohnehin formidablen Vorsprung. Dresden gelang es zu keinem Zeitpunkt eine Aufholjagd zu starten. Im Gegenteil: Oldenburg nutzte den Heimvorteil gnadenlos und spielte sich in einen Rausch. Vor dem finalen Durchgang führten die Baskets bereits mit 63:39. Das vierte Viertel blieb dann bloße Makulatur, es ereignete sich kein Basketball-Wunder mehr und die Hausherren beendeten die Partie souverän mit 88:63.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fand nach dem Abpfiff klare Worte für den Auftritt des Teams: „Gerade nach dem großartigen Heimspiel letzte Woche gegen Iserlohn fällt die Leistung heute deutlich ab. Wir haben das Rebound-Duell haushoch verloren [31:50] und einfachste Korbleger verlegt. So gewinnen wir nicht einmal gegen Essen.“ Dennoch weiß Müller um die besondere Situation in dieser immer noch eng beieinanderliegenden Nordstaffel: „Wir denken weiter von Spiel zu Spiel, das war auch die Maßgabe vor der heutigen Begegnung. Natürlich war das heute ein Rückschlag, aber wir können die Playoffs immer noch aus eigener Kraft erreichen.“ Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Tabellenführer Münster in der Margon Arena.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (25), Baues (9), Schmidkunz (7)

Oldenburg:        Keßen (17), Isemann (15), Pruitt (15)

 

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans vor wegweisender Partie in Oldenburg

Luka Kamber vs Nigel Pruitt im Hinspiel

Dresden, 24.01.2019 –  Zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga verschlägt es die Dresden Titans ins ferne Niedersachsen. Dort gastieren die Mannen von Headcoach Markus Röwenstrunk bei den Baskets Juniors/Oldenburger TB. Das Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg konnte über die letzten drei Wochen einen kleinen Lauf starten und drei Begegnungen in Folge gewinnen. Dadurch zogen die Norddeutschen in der Tabelle an den Titans vorbei und befinden sich im sehr spannenden Rennen um die acht Playoff-Plätze in der Nordstaffel hauchdünn vor den „Titanen“. Bei einem Sieg hätten die Mannen aus Elbflorenz den direkten Vergleich im Übrigen sicher (Hinspiel 80:64). Es geht also für beide Mannschaften um wichtige Zähler, auch mit Hinblick auf den möglichen Abstiegskampf in den Playdowns.

Aufgrund der Tabellensituation ist deshalb davon auszugehen, dass Juniors-Coach Artur Gacaev auf den Großteil seiner BBL-Talente zurückgreifen können wird, selbst wenn der „große Bruder“ und Bundesligazweite sonntags ebenfalls „ran muss“ (auswärts 15:00 Uhr gegen Braunschweig). In jedem Fall tummeln sich genug talentierte und etablierte ProB-Spieler im Kader, um jedem Gegner Paroli bieten zu können. Die große Konstante in dieser Spielzeit ist indes kein Deutscher, sondern der 24-jährige US-Profi Nigel Pruitt (14,6 Pts, 37,7% 3er), der bislang nur eine Partie verpasste. Kapitän und Ex-Nationalspieler Philipp Zwiener (11,1 Pts, 2,8 Ast) sorgt derweil für Routine und ist absolutes Vorbild in der jungen Truppe. Zudem spielen die Perspektivspieler Marcel Keßen (15,9 Pts, 7,3 Reb) und Robert Drijencic (13,5 Pts, 3,5 Ast) starke Saisons in der ProB.

Mit welchen Akteuren die Gastgeber am Wochenende dann tatsächlich auflaufen wird sicher nicht unerheblich für die Strategie von Röwenstrunk. Der smarte Übungsleiter wird sicher alle Eventualitäten mit einberechnen und sein Team bestmöglich auf die kommende Aufgabe vorbereiten. Jede Trainingseinheit, die er mit einem gesunden Janek Schmidkunz (im letztwöchigen Heimdebut nach Verletzung 16 Zähler) absolvieren kann, wird die Mannschaft weiterbringen. Auch der kurz vor der Weihnachtspause nachverpflichtete Julian Scott vertraut seinen neuen Mitspielern immer mehr. Beim Heimsieg gegen Iserlohn glänzte er mit sieben Korbvorlagen. Wenn das neu aufkeimende offensive Verständnis innerhalb der Truppe weiter aufblühen sollte, dann haben diese Titans durchaus noch realistische Chancen auf die Playoffs.

In jedem Fall soll „der Schwung aus dem Iserlohn-Spiel mitgenommen werden“, so Titans-Geschäftsführer Jörn Müller. „Die Spieler müssen den Kampf annehmen“, fordert der 39-jährige, „und so einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs einstreichen.“ Natürlich werden geneigte Fans und Beobachter der Titans auch die Ergebnisse der Liga-Konkurrenz genau im Auge behalten (so spielt zum Beispiel Itzehoe gegen Schwelm und Bochum gegen Bernau) und verfolgen, ob sich der packende Playoff-Kampf in dieser so ausgeglichenen Nordstaffel noch weiter zuspitzen wird.

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Titans schlagen Iserlohn!

Dresden, 20.01.2019 – Endlich war es soweit. Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen luden die Dresden Titans zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in die Margon Arena. Über 1100 Zuschauer feuerten die Blau-Weißen zum Selectrona-Gameday gegen die Iserlohn Kangaroos an. Vor allem die letztwöchige Rückkehr von Titans-Kapitän Janek Schmidkunz gab Grund zu vorsichtigem Optimismus. In einer Hollywood alle Ehre machenden „Feel-Good-Story“ lieferte Dresdens Nummer Fünf gleich in seinem zweiten Spiel mit 16 Punkten und vier Dreiern amtlich ab und katapultierte sein Team zum wichtigen Heimsieg. Auch Julian Scott trat beherzt und extrem motiviert gegen sein Ex-Team an (spielte vergangene Saison für Iserlohn). Der Amerikaner ebenfalls mit 16 Zählern und steuerte starke sieben Assists zum Sieg bei. Zudem stellten die Gastgeber mit 13 von 27 getroffenen Dreiern eine Saisonbestleistung auf.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Mit einem 7:2-Lauf eröffneten die Kangaroos die Partie. Doch Robert Kujundzic (15 Pkt, 2 Stl) konnte einen Wurf trotz Foul treffen und Scott (16 Pkt, 8 Reb, 7 Ast, 3 Stl, 2 Blk) glich nach vier gespielten Minuten per Sprungwurf aus. Iserlohn punktete über Malte Schwarz (5 Pkt, 3 Ast) und Ruben Dahmen (11 Pkt) von außen und mit Lamar Mallory (13 Pkt, 4 Ast) am Brett. Das Spiel blieb eng, auch dank des in die „Starting Five“ beförderten Bryan Nießen (8 Pkt), der sowohl per Dreier, als auch per Korbleger erfolgreich war. Dank Freiwurftreffern durch Routinier Jozo Brkic (18 Pkt) gingen die Gäste dennoch mit der 19:16-Führung ins zweite Viertel. Dort warf sich dann Schmidkunz (16 Pkt, 4 3er) mit einem butterweichen „Jumper“ aufs „Scoreboard“. Zudem zeigte Scott seine Vielseitigkeit mit Distanzwürfen und guter Verteidigung gegen Center-Riese-Brkic. Nießen besorgte kurz darauf per Dreier die erste Führung der Titans. Auch Schmidkunz traf für Drei und Scott fand trotz anfangs bescheidener Trefferquote immer wieder seine Mitspieler mit gut getimtem Zuspielen. Folgerichtig erspielten sich die Gastgeber dank guter Defensive (nur acht zugelassene Punkte) und vielen forcierten Offensivfouls Iserlohns die 34:27-Pausenführung.

Den Kabinen entstiegen dann brandheiße „Titanen“, die über Schmidkunz von „Downtown“ die Führung weiter ausbauen konnten. Der 28-jährige erinnerte in dieser Phase schon wieder sehr stark an seine Version aus der Playoff-Serie gegen Schalke vergangene Saison. Er zog furchtlos zum Korb und fand immer wieder clevere Ausstiege. Die „Kängurus“ versuchten indes über Brkic, Mallory und Dahmen den Anschluss nicht völlig zu verlieren. Vor allem Brkic spielte seine gesamte Erfahrung in der Zone aus und kam wiederholt zu einfachen Zählern. Vor den finalen 10 Minuten konnte Dresden den Vorsprung dennoch auf 54:46 ausbauen. Zu Beginn des vierten Viertels bliesen die Gäste dann sofort über Mallory und Gabriel Oliveira (8 Pkt) zur Schlussoffensive. Ein 5:2-Run zwang Titans-Coach Markus Röwenstrunk deshalb zum frühen Timeout. Anschließend stabilisierte sich der Titans-Angriff wieder über getroffene Dreier von Vesa Heinonen (5 Pkt) und Helge Baues (11 Pkt). Mallory und Brkic punkteten ihrerseits effizient am Brett für die Gäste und verkürzten zwischenzeitlich auf fünf Punkte. Scott übernahm Verantwortung und verschaffte Dresden mit zwei getroffenen Würfen wieder Luft zum Atmen. Zwei Minuten vor Ultimo traf dann Baues erneut von außen, baute den Vorsprung auf 11 Punkte aus und entschied das Spiel quasi vor. Denn in den letzten Minuten wurde der sichere 78:61-Heimsieg bereits lautstark und verdient von den Fans gefeiert.

Unter stehenden Ovationen bedankte sich dann der Mann des Abends bei den zelebrierenden Anhängern: „Letzte Woche habe ich zwar schon gespielt, aber heute mit dem Sieg, mit der Kulisse zu Hause, das war einfach super!“, fasste Schmidkunz nach dem Abpfiff seine Gefühle in Worte. „Ich fühle mich großartig! Wir greifen weiter an und wir werden als Mannschaft unsere Ziele erreichen!“ Trotz des Erfolges befinden sich die „Elberiesen“ aber weiterhin nur auf dem neunten Tabellenplatz und damit in den Playdowns. In der hart umkämpften Nordstaffel der ProB kann für die Mannen aus Elbflorenz jedes der noch folgenden fünf Spiele entscheidend im Einzug um die Playoffs sein. Nächste Woche geht es für Röwenstrunks Spieler nach Oldenburg, die nur einen Sieg mehr auf dem Konto haben, als die Titans, jedoch auf dem fünften Tabellenrang rangieren.

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (16), Scott (16), Kujundzic (15)

Iserlohn:             Brkic (18), Mallory (13), R. Dahmen (11)

Pressedienst
Dresden Titans

ProB: Heimauftakt 2019 gegen Kangaroos

Iserlohns Topscorer Mallory

Dresden, 17.01.2019 – Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga bestreiten die Dresden Titans gegen den Tabellenvierten Iserlohn Kangaroos ihr erstes Heimspiel im Jahr 2019. Nach der letztwöchigen Auswärtsniederlage gegen Bernau befinden sich Dresdens Basketballer auf dem neunten Tabellenplatz und damit außerhalb der Playoff-Ränge. Dennoch trennen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nur zwei Siege von den Titans. Ganze fünf Mannschaften der ProB-Nordstaffel weisen zurzeit eine Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen auf. Iserlohn ist eine davon. Bei nur noch sechs verbleibenden Partien steigt deshalb der Druck auf so ziemlich jede Mannschaft mit Playoff-Ambitionen. Innerhalb eines Spieltages können Teams gleich mehrere Ränge hinabstürzen.

Davon können insbesondere die Gäste ein Lied singen. Zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 enteilten die „Kängurus“ schnell der Konkurrenz und belegten wochenlang den ersten Platz, ehe das Team in beispielloser Manier sechs von acht Partien verlor und ins Mittelfeld abrutschte. In der Folge übernahm Co-Trainer Milos Stankovic das Amt seines Vorgängers Dragan Torbica und fuhr letzten Sonntag gegen Bochum seinen ersten Sieg (84:68) als Headcoach ein. Denn trotz der krassen Leistungsschwankungen ist das Iserlohner Team noch immer extrem tief und erfahren besetzt. Mit Lamar Mallory (21,4 Pts, 8,8 Reb, 57,4 FG%) spielt zudem einer der gefährlichsten Punktesammler der gesamten ProB für die „Pötter“. Mallory fehlte sogar im Hinspiel gegen die Titans, die dennoch mit 64:69 unterlagen.

Es ist also wieder einmal eine extrem schwere Aufgabe, vor der die Gastgeber um Cheftrainer Markus Röwenstrunk stehen. Zumindest gesundheitlich sind die „Elberiesen“ nach dem letztwöchigen Comeback ihres Kapitäns und Spielmachers Janek Schmidkunz wieder auf dem Vormarsch. Der 28-jährige konnte bereits 13 Minuten auf dem Parkett bleiben und erzielte in der kurzen Zeit starke vier Assists. Sicher darf nach der langen Pause nicht zu viel erwartet werden, doch ein wohldosiert eingesetzter Schmidkunz sollte diesen Titans definitiv helfen.

Die Mannschaft will sich indes nicht durch die prekäre Tabellensituation aus der Ruhe bringen lassen und voller Konzentration in die nächste Begegnung gehen. Eine Einstellung, die von der Titans-Geschäftsführung geteilt wird: „Sicher wird der Druck größer, je näher wir dem Ende der regulären Saison kommen. Wir denken aber von Spiel zu Spiel“, so Jörn Müller. In Bezug auf Sonntag betont der 39-jährige zudem die Wichtigkeit dieses Heimspiels: „Ein Sieg ist möglich, wenn jeder Einzelne bereit und fokussiert ist.“

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Dresden Titans

ProB: Ost-Derby die Zweite: Bernau revanchiert sich

Bernau, 13.01.2019 –  Zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga reisten die Dresden Titans zum sehnlich erwarteten Ost-Derby nach Bernau. Die Rand-Berliner vom SSV LOK fungieren als Nachwuchsteam von Bundesligist Alba Berlin und konnten bereits vergangene Woche einen sehr überzeugenden Sieg (108:65) gegen Tabellenführer Wedel feiern. Diesen Sonntag mussten die Gastgeber jedoch auf mehrere Talente verzichten, da Alba fast zeitgleich auswärts in der BBL antrat. Trotzdem gelang es LOK-Coach René Schilling mit einer gut eingespielten Neun-Mann-Rotation der Partie seinen Stempel aufzudrücken. Insbesondere U20-Nationalspieler Jonas Mattisseck überzeugte als sicherer Schütze und kreativer Spielmacher. In einer anfänglich durchaus spannenden Begegnung gab Bernau die Führung nie aus der Hand und ließ vor allem in der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen.

Schon direkt nach dem Tip-Off stürmte die „LOK“ mit einem 10:0-Lauf aufs Parkett. Dank eines offensiv gut aufgelegten Robert Kujundzic (14 Pkt) betrieben die „Titanen“ aber zumindest Schadensbegrenzung und verkürzten vor Viertelende auf 14:22. In die zweite Spielperiode starteten dann die Gäste mit einem 6:0-Run, eingeleitet durch aufeinanderfolgende Dunkings von Kujundzic und Julian Scott (14 Pkt, 9 Reb). Auch der eingewechselte Bryan Nießen (3 Pkt, 2 Ast) überzeugte durch sehr gute Verteidigungsarbeit gegen Ex-Nationalspieler Nicolaj Simon (12 Pkt, 3 Ast). Ein weiterer 7:0-Scoring-Run der Titans bescherte gar den 25:26-Zwischenstand. Doch dann Auftritt Mattisseck (25 Pkt, 6 Ast, 6 Stl): Mehrere Dreier und gut herausgespielte Körbe für seine Mitspieler rissen das Heimpublikum mit und ermöglichten die deutliche 41:30-Pausenführung für die Rand-Berliner.

Nach der Halbzeitunterbrechung zeigte sich Dresden dann zunächst kampfbereit. Über Scott und Kujundzic kamen die Gäste immer wieder zu Punkten am Brett. Sebastian Heck (9 Pkt, 3/3 Dreier) zeigte sich treffsicher von außen und es schien, als bliesen die Gäste zur Aufholjagd. Mattisseck hatte indes andere Pläne. Zusammen mit dem sehr effizient agierenden Quadir Welton (16 Pkt, 13 Reb) startete der junge „Albatross“ den spielentscheidenden 15:0-Lauf. Am Ende des dritten Viertels zeigte die Anzeige eine klare 63:46-Führung für die Gastgeber. Zur möglichen Wende fehlte den Titans im letzten Spielabschnitt dann phasenweise das letzte Quantum Entschlossenheit. Von außen erwischte Dresden darüber hinaus erneut einen gebrauchten Tag (6 von 24 Dreier – 25 Prozent Dreierquote). Die Bernauer spielten die finalen Minuten souverän zu Ende und feierten verdient den 82:63-Endstand.

Bei den über 60 mitgereisten Dresdner Fans hinterließ der glanzlose Auftritt ihrer Mannschaft natürlich einen faden Beigeschmack. Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller hätte den Anhängern eine spannendere Partie gegönnt: „Bernau wollte den Sieg vor allem in der zweiten Hälfte einfach mehr. Natürlich ist jemand wie Mattisseck schwer zu stoppen. Doch wir dürfen die Heimmannschaft gar nicht erst so ins Rollen kommen lassen.“  Aber bei allen negativen Aspekten des Spielverlaufs stach der erste Einsatz von Kapitän Janek Schmidkunz seit seiner Verletzungspause positiv hervor. „Ich bin einfach froh, dass er wieder zurück ist“, so Müller. Natürlich wirkte der gebürtige Berliner noch etwas rostig. Sollte er in den kommenden Wochen aber auch nur ansatzweise zu seiner alten Form finden, dann wird er Headcoach Markus Röwenstrunk und dem Team im harten Kampf um die Playoff-Plätze definitiv helfen können.

Beste Werfer:

Dresden:             Kujundzic (14), Scott (14), Heck (9)

Bernau:                Mattisseck (25), Welton (16), Simon (12)

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Dresden Titans

ProB: Titanen wollen LOK stoppen

Dresden, 11.01.2019 – Der Bann war gebrochen. Nach zuletzt sechs erfolglosen Anläufen vermochten die Dresden Titans vergangene Woche gegen Essen endlich den ersten Auswärtssieg der Saison 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga einzufahren. Diesen Sonntag müssen Dresdens Basketballer gleich wieder in der Fremde ran, diesmal jedoch mit deutlich angenehmerer Anreise. Denn gegen LOK Bernau fahren die Titanen nur ins etwa zwei Stunden entfernte Rand-Berlin. Es schwingt also fast etwas Derby-Charakter durch. Zudem rangiert das Nachwuchsteam von Bundesligist Alba Berlin mit einem Sieg Vorsprung nur knapp vor den „Titanen“. Es ist die klassische „6-Punkte-Spiel-Konstellation“, welche die Partie für beide Teams extrem wichtig werden lässt.

Dabei wird LOK mit sehr breiter Brust in die Begegnung gehen. Beim Heimspiel vergangene Woche wurde nämlich Tabellenführer Wedel brutal mit 108:63 aus der Halle gefegt! In einer starken Mannschaftsleistung punkteten gleich sieben Berliner zweistellig. Überhaupt quillt der Kader von Bernau nur so über vor talentierten Doppellizenzspielern, die sich teilweise schon in der BBL und im Euro-Cup Minuten verdienen. Doch Alba tritt am Sonntag fast zeitgleich gegen Oldenburg an, weshalb einige „Youngstars“ eventuell nicht im Aufgebot von Headcoach René Schilling stehen werden. Wer letztlich tatsächlich gegen Dresden antreten wird, bleibt bis Sonntag abzuwarten.

Titans-Cheftrainer Markus Röwenstrunk wird sicherlich auf jedwede Kaderbegebenheit des Gegners vorbereitet sein und natürlich vom „Schlimmsten“, respektive von den talentiertesten Nachwuchsspielern Berlins ausgehen. Viel wichtiger wird indes der Fokus auf die eigene Leistung sein. Insbesondere von der Dreierlinie ist auch unter Röwenstrunk der Knoten bei vielen Spielern noch nicht geplatzt. Beim knappen Sieg in Essen waren es wieder nur 26 Prozent von außen, weit unter dem Ligadurchschnitt. Dass es dennoch zu zwei Siegen aus bislang drei Spielen unter Dresdens neuem Trainer gereicht hat, spricht klar für den Impulsgeber an der Seitenlinie und dessen Vorstellung von Basketball.

Natürlich freuen sich auch die Fans und Anhänger der „Elberiesen“ auf das „Ost-Derby“. Eine Delegation des Fanclubs Forza Blue e.V. wird in Bernau erwartet und der mitreisende Titans-Geschäftsführer Jörn Müller rechnet mit bis zu 50 „Schlachtenbummlern“, die ihre Farben in der Erich-Wünsch-Halle frenetisch anzufeuern gedenken. Sollte es mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge klappen, dann zöge Dresden in der Tabelle sogar an LOK vorbei. Grund genug also, die Reise in die Bundeshauptstadt anzutreten.

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Dresden Titans

 

ProB: Titans brechen Auswärtsfluch!

Essen, 05.01.2019 – Sechs Anläufe hat es gebraucht, doch im siebten Versuch und zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Dresden Titans endlich auch auswärts punkten. Unter Headcoach Markus Röwenstrunk gelang Dresdens Basketballern der langersehnte und wichtige Erfolg in der Fremde. Gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen konnte die „Titanen“ den „Auswärtsfluch“ brechen und ihre Position auf den Playoff-Rängen verteidigen. In einer geschlossenen Teamleistung punkteten gleich vier Dresdner Akteure zweistellig. In einer hart umkämpften und physischen Partie behielten die Gäste dank ihrer Willensstärke und Kondition knapp die Oberhand.

Obschon gleich zu Beginn Andre Calvin (17 Pkt, 7 Reb) und Esosa Okundaye (7 Pkt) die Titans mit zwei schnellen Dreiern „blitzten“, ehe Kirchner (14 Pkt, 4 Ast, 3 Stl) per „Longball“ und Luka Kamber (6 Pkt) für die Gäste antworteten. Zudem schloss Arne Wendler (11 Pkt, 5 Reb) für Dresden spektakulär per „Dunking“ ab. Offensiv zähe Minuten folgten, bevor Mitte des Viertels auch Julian Scott (12 Pkt, 10 Reb) für die „Titanen“ in Erscheinung trat und den 9:9-Ausgleich bescherte. Scott und die von der Bank gekommenen Bryan Nießen (5 Pkt) und Helge Baues (12 Pkt) übten weiter Druck auf Essens Defensive aus und halfen zur Pause eine 18:14-Führung herauszuspielen. Im zweiten Durchgang duellierten sich dann früh BBL-Urgestein Patrick Flomo (9 Pkt, 9 Reb) sowie Dresdens Baues, der direkt acht Punkte in Serie für die Sachsen erzielen konnte. Auf Seiten der Gastgeber fand indes Spielmacher Jeffrey Martin (5 Pkt, 3 Ast) langsam zu Form und hielt die Baskets in Schlagdistanz. Es folgte eine Phase in der beide Teams selbst korbnahe Wurfchancen vergaben. Calvin beendete die Durstrecke für Essen und zwang Röwenstrunk zum Timeout. Die Begegnung blieb im Anschluss weiter spannend, wenn auch punktearm. Dank zwei Korblegern durch Kamber in der 19. Minute retteten die „Elberiesen“ jedoch einen knappen 32:31-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Aus den Kabinen starteten die Gäste dann eindeutig wacher. Ein 8:4-Run lähmte Essen früh. Vor allem Titans-Forward Wendler überzeugte mit acht Punkten in den Anfangsminuten. Doch über Zaire Thompson (10 Pkt) und Joseph Hart (8 Pkt) verloren die Baskets nicht gänzlich den Anschluss. Vor allem Thompson übernahm für den Tabellenletzten Verantwortung und glich in der 27. Minute sogar aus. Doch Kirchner, Wendler und Scott konnten nach zwei Führungswechseln vor den letzten 10 Minuten noch auf 50:46 für die Titans erhöhen. Den letzten Durchgang eröffnete dann sogleich Calvin von außen und verkürzte auf einen Zähler Rückstand für die „Pötter“. Aber Robert Kujundcic (4 Pkt) antwortete für die Titans und Kirchner blieb Mitte des Schlussviertels cool und startete seinen eigenen 7:0-Lauf, der durch einen Dunk nach Steal nachdrücklich gekrönt wurde. Die Messe war indes noch nicht gelesen, denn die Gastgeber verkürzten drei Minuten vor Ultimo auf 59:61 und ließen Röwenstrunk zur Auszeit greifen. Vesa Heinonen (4 Pkt) sorgte im Anschluss für Entlastung per Dreier und erhöhte auf vier Zähler Vorsprung. Scott schlug mit zwei getroffenen Freiwürfen kurz vor Abpfiff dann den sprichwörtlichen Nagel in den Sarg. Trotz „Stop-the-Clock-Taktik“ vermochte Essen nicht mehr entscheidend zu verkürzen, auch wenn es Wendler mit einem vergebenen Freiwurf und dem möglichen Ausgleichsdreier durch Martin nochmal spannend machte. Die Titans gewannen mit 68:65 ihr erstes Auswärtsspiel der Saison.

Nach der Partie zeigte sich der mitgereiste Geschäftsführer Jörn Müller sichtlich zufrieden über den Erfolg: „Der Sieg war wichtig, sowohl für unser Selbstvertrauen, als auch für die gesamte Mannschaft. Das Spiel war sicher nicht schön, aber umso mehr bin ich stolz auf die Spieler, dass sie bis zum Schluss gekämpft haben. So kann es nächste Woche in Bernau weitergehen!“

Beste Werfer:

Dresden:             Kirchner (14), Scott (12), Baues (12)

Essen:                  Calvin (17), Thompson (10), Flomo (9)

 

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
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