Projekt: Auch Mädchen sind beim SNCZ-Projekt am Start

Projekt: Auch Mädchen sind beim SNCZ-Projekt am Start

Im November erfreute sich das von der Europäischen Union geförderte deutsch-tschechischen SNCZ-Projekt „Basketball verbindet die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe“ diesmal weiblicher Beteiligung. In einer zweigeteilten Maßnahme trafen die Mädchen-Mannschaften der Sachsenauswahl und des BC Ottendorf-Okrilla mit ihren Altersgenossen aus dem tschechischen Decin und Teplice sowie mit dem Projektpartner SLUNETA Usti nad Labem. Dabei fand eine Maßnahme in Dresden statt, während die andere in Usti ausgetragen wurde.

Zunächst lud am 17. November unser Regionaltrainer Rene Naumann mit seiner Sachsenauswahl des Jahrgangs 2005/06 zum gemeinsamen Training und einem Freundschaftsspiel im neuen „Titans-Campus“ im Gymnasium Dresden-Tolkewitz. Dabei waren gleich acht Mädels aus drei Dresdner Vereinen und drei aus Chemnitz von der Partie. Hinzu kam die Auswahl des Basketball Club Decin. Nach einer Trainingseinheit am Vormittag stand erstmal eine Stärkung zur Mittagspause mit Pizza an. Im Anschluss fand dann noch ein Freundschaftsspiel gegen die tschechischen Freunde statt. Dieses konnten die Mädels aus Dresden/Chemnitz deutlich für sich entscheiden, aber der Erfahrungsaustausch unter den Mädchen kam dabei dennoch nicht zu kurz.

Eine Woche später ging es dann am 25. November für ein paar der jungen Körbjägerinnen in die andere Richtung. Mit dem BC Ottendorf-Okrilla gastierten sie beim SNCZ-Turnier in Usti nad Labem, wo neben den Gastgeberinnen auch eine Auswahl der Jungs des BK Teplice teilnahm. Das Duell der Geschlechter entschieden dabei klar die Mädels für sich. In drei abwechslungsreichen Partien konnten alle zeigen, was sie draufhaben. Dabei konnten sich diesmal jedoch Mädels aus Tschechien durchsetzen, sodass am Ende SLUNETA mit dem goldenen Pokal nach Hause ging. Bei den Gästen aus dem Dresdner Umland tat das der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Sie bedankten sich für die tolle Organisation und die einmal mehr gezeigte deutsch-tschechische Gastfreundschaft.

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SNCZ: Erfolgreicher Auftakt zur SNCZ-Mini-Serie

Am 3. November startete das von der Europäischen Union geförderte deutsch-tschechischen SNCZ-Projekt „Basketball verbindet die Jugend in der Euroregion Elbe-Labe“ mit der Mini–Serie 2018/2019, zu der die Dresden Titans und SLUNETA Usti nad Labem Kinder der Altersklasse U11/U10 einluden. Neben den beiden Projektpartnern folgten die Teams des BC Erfurt, der UniRiesen Leipzig sowie der Chemnitz Niners dem Aufruf, sodass sich das Turnier im Gymnasium Dresden-Tolkewitz insgesamt an gut 70 Teilnehmern erfreuten, die dem organgefarbenen Leder hinterherjagten.

In zwei Gruppen wurde zunächst am Vormittag die Vorrunde ausgespielt. Dabei erwiesen sich die „Niners“ aus Chemnitz in Gruppe A mit zwei souveränen Siegen als Favorit. In einem spannenden zweiten Spiel konnte sich die 2. Mannschaft der Titans-U10 knapp mit 27:24 gegen die „Waschbären“ aus Usti nad Labem durchsetzen und so ebenfalls ein Halbfinal-Ticket buchen.

In Gruppe B war es dagegen ausgeglichen. Nachdem sich die 1. Mannschaft der Titans-U10 zum Auftakt denkbar knapp mit 43:42 gegen die UniRiesen Leipzig durchsetzen konnte, schaffte sie am Ende leider nicht die Qualifikation für die Runde der letzten vier. Da die Leipziger im zweiten Spiel gegen den BC Erfurt gewannen und Erfurt letztlich die Titans im letzten Gruppenspiel besiegten, hatten die „Titanen“ im abschließenden Dreier-Vergleich das Nachsehen.

Nach der Mittagspause, wo sich Eltern ehrenamtlich um die jungen „Korbjäger“ kümmerten, ging es am Nachmittag in die Finalrunde. Da konnten sich Chemnitz und Leipzig in ihren Halbfinals souverän durchsetzen. Der U10-1 der Gastgeber gelang indes noch ein weiterer Achtungserfolg beim 42:31 gegen Usti, während die zweite Auswahl der Gastgeber sich im kleinen Finale dem BC Erfurt mit 27:48 geschlagen geben musste. Im abschließenden Finale feierten dann die „Niners“ gegen Leipzig durch ein 59:35 letztlich den verdienten Turniersieg.

Results_U10-Tournament

„Wir gratulieren unseren Gästen zum Turniersieg“, erklärte Titans-Projektmanager Gert Küchler bei der Siegerehrung und bedankte sich bei allen Teilnehmern und Helfern. „Alle Kinder hatten einen schönen Tag und konnten sich wieder etwas mit unseren tschechischen Nachbarn austauschen. Wir freuen uns auf die 2. Auflage im Dezember.“

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SNCZ: U17 aus Usti zu Gast zum Ferienaustausch

Wie gut es die Kinder in deutschen Schulen haben, konnte die U16-Mannschaft der Dresden Titans am letzten Oktober-Wochenende feststellen. Nachdem die Jungs von SNCZ-Projektkoordinator Stefan Mähne gerade gut erholt nach zwei Wochen Herbstferien wieder die Schulbank drückten, begrüßten sie ihre Altersgenossen aus dem tschechischen Usti nad Labem zum Ferienaustausch. Allerdings mussten die deutschen Jugendlichen feststellen, dass in unserem Nachbarland sich die Herbstferien lediglich über 2 Tage erstrecken.

Dennoch nutzte das U17-Team von SLUNETA Usti nad Labem ihren freien Montag und Dienstag, um vom 27. bis 30. Oktober über das verlängerte Wochenende ein 4-tägiges Trainingslager im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten deutsch-tschechischen SNCZ-Projekts „Basketball verbindet die Jugend zwischen Sachsen und Tschechien“ durchzuführen. Neben gemeinsamen Trainings mit den JBBL-Titans stand auch ein Freundschaftsspiel und zwei abwechslungsreiche Ausflüge abseits des Basketballs auf der Agenda.

So trafen sich beide Teams beispielsweise am Sonntag nach dem Trainings zum gemeinsamen Abendessen beim Partner-Restaurant „The Kitchen“ auf der Breitscheidstraße. Anschließend ging es von da aus direkt ins benachbarte XXL Sport, wo die jungen Basketballer in gemischten Teams ihr Können beim Bowling bewiesen. „Es war schön zu sehen, dass die Jungs sichtlich Spaß hatten. Dass sie sich auch mal in einer anderen Sportart als Basketball messen konnten, hat dabei geholfen, dass das Eis untereinander noch mehr zum schmelzen kam“, berichtet Projektkoordinator Mähne.

Ähnlich ging es dann auch am Montag zu. Nach einem trainingsreichen Wochenende luden die Projektpartner die jungen Teilnehmer ins Schwimmbad ein. Hier verbündeten sich die Nachwuchs-Korbjäger in einer kleinen Wasserschlacht gegen Mähne und seinen tschechischen Kollegen Jan Sedivy. Tags darauf hatten dann aber die beiden Trainer wieder das Sagen, als es im abschließenden Freundschaftsspiel darum ging, das Erlernte unter Beweis zu stellen. Dabei wussten die Gäste aus Usti beim 75:55 mehr zu überzeugen, obgleich die Mannschaft aus Dresden in der Partie auch viele jüngere Spieler zum Einsatz brachten.

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Hilfe für Noah Berge

Liebe Spieler, Eltern, Förderer, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsmitglieder, Fans der Dresden Titans,

wir möchten euch auf diesen Wege über eine sehr sehr bittere und traurige Nachricht informieren. Am Wochenende ereilte uns die Mitteilung, dass Noah Berge einen schweren Verkehrsunfall in Jena hatte. Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen. Die Ärzte gehen davon aus, dass Noah Hals abwärts gelähmt bleiben wird.

Noah spielte in der vergangenen Saison für uns im Team der Pro-B Mannschaft und hat sich mit seiner lebensfrohen und offenen Art sehr schnell in die Herzen der Titans Familie gespielt.

Nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden möchten wir euch darüber informieren, dass es seit gestern Abend einen Spendenaufruf zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti gibt. Anbei findet ihr den Link zur Spendenkampagne bei der man Noah freiwillig unterstützen kann.

Unser Fanclub Forza Blue e.V. wird sich zum nächsten Heimspiel am 14.10.2018 gegen die BASKETS AKADEMIE Weser Ems beteiligen und organisieren einen Spendenaufruf in der Halle. So kommen alle Erlöse der Pfandabgaben, welche den Weg in die TITANS Tonne finden, Noah und seiner Familie zu Gute.

Anbei findet ihr den Link zum Spendenaufruf. 

https://www.gofundme.com/hals-abwarts-gelahmt-helft-noah

Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird.

In Gedanken und hoffnungsvoll der Vorstand, Mitarbeiter, Spieler und Fans der Titans Familie.

SNCZ: U18-Turnier als Vorbereitung auf die NBBL/Extraliga

Am dritten September-Wochenende begrüßte die U18-Mannschaft der Dresden Titans mit SLUNETA Usti nad Labem sowie dem BK Slavoj Litomerice und Lokomotiva Pilzen drei tschechische Gastmannschaften zum SNCZ-Turnier im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten deutsch-tschechischen Projekts „Basketball verbindet die Jugend zwischen Sachsen und Tschechien“.

Unter der Leitung von Projektkoordinator, Stefan Mähne, trafen sich die 4 Teams in Vorbereitung auf die deutsche bzw. tschechische Nachwuchs-Bundesliga. Während die Gäste aus Litomerice und Plizen bereits in der Extra-Liga (CZ) aktiv sind, wollen sich die „Titanen“ im Sommer 2019 für die deutsche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) qualifizieren. Zur Vorbereitung darauf sollte dieses erste von drei geplanten SNCZ-Turnieren dienen.

Über zwei Tagen spielten die 4 Teams im Modus „jeder-gegen-jeden“ den Sieger aus. Dabei wurden die beiden tschechischen Extra-Ligisten bereits am Samstag in den ersten Partien ihrer Favoritenrolle gerecht. Nachdem zunächst Litomerice die Titans zum Auftakt klar mit 85:51 besiegte, setzte sich Pilzen gegen Usti mit 89:66 durch. Im anschließenden dritten Spiel zwischen Litomerice und Pilzen (82:73) ging es somit bereits um den vermeintlichen Turniersieg, während zum Abschluss des ersten Tages noch Dresden und Usti (64:60) letztlich den dritten Platz ausspielten.

Die Partien am Sonntag hatten folglich Vorbereitungscharakter, da sich sowohl Pilzen beim 99:61 gegen die Titans erwartungsgemäß durchsetzte, als auch Litiomerice, die im letzten Spiel mit 97:54 die Gäste aus Usti bezwangen und sich damit den Turniersieg sicherten. Dresdens U18-Trainer Stefan Mähne gratulierte: „Die Mannschaft aus Litomerice war über beide Tage die beste. Man hat gesehen, dass die tschechischen Jungs schon da sind, wo wir noch hinwollen. Aber genau darin liegt der Reiz unseres Projekts, dass die Jungs beider Ländern voneinander lernen können.“

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Stefan Mähne übernimmt als SNCZ-Projekt Koordinator für Kristijan Nikolic

Nachdem sich die Dresden Titans in Folge des überraschenden Weggangs von Nachwuchstrainer Kristijan Nikolic nach einen Nachfolger umschauen mussten, streckten sie die Fühler auch in Richtung Mitteldeutschland aus. Mit Stefan Mähne konnten die Vereinsverantwortlichen nunmehr einen der Top-Nachwuchstrainer in Deutschland für die Dresden Titans gewinnen.

Der gebürtige Hallenser spielte selbst erfolgreich einige Jahre in der 1. Regionalliga bei den Aschersleben Tiger und sammelte nach seiner aktiven Laufbahn schnell erste Erfahrungen auf dem Trainerstuhl in seiner Heimat, Halle an der Saale, bevor er später nach Gotha wechselte. In Elbflorenz wird Mähne ab August nunmehr die Koordination des deutsch-tschechischen Austauschprogramms im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten SNCZ-Projekts „Basketball verbindet die Jugend zwischen Sachsen und Tschechien“ übernehmen. Kerngebiet seiner Arbeit im Verein wird dabei die Entwicklung von Talenten in der Altersklasse U18 sein.

Im August 2011 war Stefan Mähne zu den Rockets nach Gotha gewechselt und leitete anfänglich Schulprojekte und Nachwuchsarbeit bei den Thüringern. Den ersten Meilenstein schaffte er 2015 mit der erfolgreichen JBBL-Qualifikation für die U16-Bundesliga. In der Premieren-Saison gelang seinem Team sensationell fast der Einzug ins Top4-Turnier. Im entscheidenden dritten Spiel musste man sich den Gästen von Metropol Baskets geschlagen geben und verpasste so nur knapp den Einzug zur Endrunde der deutschen Meisterschaft.

Den zweiten Meilenstein für die Rockets sicherte Stefan Mähne im Sommer 2017 mit der erfolgreichen NBBL-Qualifikation zur U19-Bundesliga. Währenddessen absolvierte der heute 32-Jährige von 2014 bis 2017 eine dreijährige Ausbildung über den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds, welcher er im selben Jahr als Jahrgangsbester abschloss. Anschließend betreute der A-Lizenz-Inhaber zuletzt neben der U19-Bundesliga-Mannschaft auch das Team der Gothaer die 1. Regionalliga Südost, welches sich am Ende den ersten Platz sicherte und den damit verbundenen den Aufstieg in die Pro B perfekt machte.

„Stefan ist ein akribischer arbeitender Basketball-Fachmann mit vielen Visionen für ein Nachwuchsprogramm. Dazu schafft er es menschlich und fachlich alles aus den Jugendlicher herauszuholen und sie so zu noch besseren Spielern zu machen“, freut sich Dresdens Nachwuchsleiter Rico Gottwald über seinen neuen Übungsleiter. Mähne selbst möchte dabei an die gute Arbeit seines Vorgängers anknüpfen: „Kristijan hat im letzten Jahr hier super Arbeit gemacht und hinterlässt mir eine sehr gute Mannschaft. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und möchte wie schon in Gotha auch hier in Dresden einiges mit entwickeln und die nächsten Schritte mit den Titans gehen.“

Schmerzhafter Weggang von Kristijan Nikolic

Nicht der Mai macht alles neu, auch zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr kann es zu unvorhergesehenen Veränderungen kommen. So kam Kristijan im Juni auf den Verein zu und teilte uns schmerzlich mit, dass er aus privaten Gründen wieder den Weg nach Wien antreten müsse. Im Leben kommt es manchmal zu persönlichen Herausforderungen, die leider Entscheidungen abverlangen bei denen nicht immer Alternativen zur Wahl stehen.

Kristijan begann seine Arbeit bei den Dresden Titans Mitte August vergangenen Jahres und betreute hauptamtlich das SNCZ-EU-Projekt als Projekt-Koordinator. Dazu war Kristijan für die U16-Jugend-Basketball-Bundesliga-Mannschaft (JBBL), die Landesliga Herren und vielerlei Jugendmannschaften verantwortlich.

Mit dem erstmals erreichten Klassenerhalt in der U16-Bundesliga ist Kristijan maßgeblich an diesem tollen Erfolg mitverantwortlich. Darüberhinaus betreute er mit Unterstützung unsers Headcoaches der Pro B, Nenad Josipovic, die Qualifikation zur U19-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Nach acht intensiven Wochen Vorbereitung mit den Jungs und dem knappen Ausscheiden in der ersten Runde absolvierte er das letzte Projekt für die Dresden Titans. Vergangene Woche nutzten wir den Saisonabschluss im Kreis der beiden Nachwuchsmannschaften um Kristijan gebührend zu verabschieden.

Wir möchten uns für die sehr gute Nachwuchsarbeit bei uns im Verein bedanken. Die Spieler haben über die Saison einen tollen Entwicklungsverlauf im basketballspezifischen als auch athletischen Bereich genommen. Darüber hinaus hat Kristijan nicht auf die Uhr geschaut und immer mit angepackt, wenn es im Verein von Nöten war. Leider können wir den eingeschlagenen Weg aktuell nicht gemeinsam weitergehen, aber bekanntlich sieht man sich mehrmals im Leben, so dass wir Kristijan immer wieder gern in Dresden begrüßen.

Dank der offenen Kommunikation und dem gegenseitigen Vertrauen, konnten wir uns schon zeitnah nach einem geeignetem Nachfolger umschauen und diesen für die neue Saison verpflichten. Die Mitteilung und Vorstellung des neuen Trainer erfolgt morgen Nachmittag.

Wir wünschen Kristijan für seine private und berufliche Zukunft alles erdenklich Gute, mit bester Gesundheit und mit maximalen Erfolgen bei all seiner Vorhaben.

SNCZ: Titans-Doppelerfolg beim U10-Spring-Cup

Acht Mannschaften mit über 100 Kindern aus Sachsen und Tschechien zu Gast beim SNCZ-Projekt in Dresden / Zwei Teams der Dresden Titans bestreiten Finale beim deutsch-tschechischen Turnier der Altersklasse U10

Dresden, 10.03.18 – Nach den ersten beiden Auflagen im Oktober und Dezember freuten sich die Dresden Titans und der BK Usti nad Labem am vergangenen Samstag über das dritte gelungene Mini-Turnier der Altersklasse U10 im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten SN-CZ-Projekts „Basketball als Brücke für die Jugend in der Euroregion Elbe/Labe“. Obgleich die Freunde aus Usti kurzfristig aufgrund der Ferien im Ustecki Kreis ihre Teilnahme absagen mussten, folgten dennoch acht Mannschaften der Einladung und sorgten einmal mehr für eine erfolgreiche grenzübergreifende Maßnahme.

Neben zwei eigenen Mannschaften begrüßten die Titans u.a. die „Minis“ der Basketballklubs aus Decin und Teplice (Tschechien) sowie den USC Leipzig und die Chemnitz Niners. Für Bundesligaflair sorgte zudem der Nachwuchs des deutschen Erstliga-Teams ALBA Berlin, die ebenso wie der Friedenauer TSC extra aus der Bundeshauptstadt angereist waren. Los ging es für alle Teams am Samstagmorgen 9 Uhr in der Turnhalle der 101. Oberschule auf der Pfotenhauer Straße, wo die acht Teams zunächst in zwei Vierer-Gruppen aufeinandertrafen. Gespielt wurde parallel auf drei Feldern, sodass für reichlich Wirbel gesorgt war, der aber von zahlreichen Helfern sowie Kampf- und Schiedsrichtern optimal gemeistert wurde.

Nach der Mittagspause, wo die Jungs und Mädchen durch Muttis und Papas köstlich versorgt wurden, standen die letzten Gruppenspiele auf dem Programm, wobei es vor allem in der Gruppe A zu einem spannenden Duell kam, in dem sich zur Überraschung vieler die blaue Mannschaft der Titans-U10 gegen ALBA Berlin mit 51:33 durchsetzen und so den Gruppensieg sichern konnte. Nicht weniger überraschend war das Ergebnis in der Gruppe B, wo auch die 2. Auswahl der „Titanen“ als Erstplatzierter erfolgreich war. Dafür hatte sie im ersten Gruppenspiel gegen die Chemnitz Niners (46:33) den Grundstein gelegt. Am Ende ging so für alle Mannschaften um die Plätze und damit auch um Pokale und Medaillen.

Im Spiel um Platz 7 kam es zunächst zum tschechischen Duell, wo sich der BK Decin gegen sein Gegenüber aus Teplice mit 60:18 durchsetze. Parallel dazu traf der USC Leipzig auf den Friedenauer TSC in der Partie um den 5. Platz, wo sich die Sachsen knapp mit 41:37 siegen konnten. Ähnlich spannend war das „kleine Finale“, wo es ebenfalls zu einem sächsisch-berliner Duell kam. Hier ging der Sieg an die Gäste aus der Hauptstadt, da Alba Berlin gegen die Chemnitz NIners mit 29:25 gewann. Im abschließenden Endspiel kam es zum vereinsinternen Duell der Dresdner Mannschaften, die von allen Teilnehmern zum Abschluss noch einmal kräftig angefeuert wurden. Am Ende holte sich das blaue Team von Trainer Oliver Kasper gegen das weiße Team seines Kollegen Rico Gottwald durch ein 61:31 letztlich verdient den Sieg.

Bei der abschließenden Siegerehrung erhielt der junge Titan Leo Hoff die Auszeichnung zum MVP. Neben ihm wurden Ferdinand Weber (Alba Berlin), Marek Houska (BK Decin) und Lukas Schuster (Chemnitz Niners) sowie Jannis Herrmann (Titans) als ALL-STARS ausgezeichnet. Die Trainer aller Mannschaften im Laufe des Tages gewählt. Ihnen dankte SNCZ-Projekt-Manager Gert Küchler ebenso wie den vielen fleißigen Helfern für den gelungenen Turniertag: „Wir freuen uns über die vielen strahlenden Gesichter der Kinder, auch wenn alle nach dem langen Tag am Ende etwas müde wirkten. Besonders gefreut hat uns das positive Feedback der mitgereisten deutschen und tschechischen Eltern, die alle gern wiederkommen möchten.“

 

Results SNCZ-SPRING-CUP U10 (March, 10th 2018)

 

Court 1 Home Away Score
A BK Decin Dresden Titans 1 25:61
A USC Leipzig Dresden Titans 1 24:56
A USC Leipzig BK Decin 46:35
A Dresden Titans 1 Alba Berlin 51:33
PO Alba Berlin (2nd A) BV Chemnitz (2nd B) 29:25
Court 2 Home Away Score
B BV Chemnitz Dresden Titans 2 33:46
B BV Chemnitz Friedenauer TSC 34:17
B Dresden Titans 2 Friedenauer TSC 41:28
B BK Teplice BV Chemnitz 20:66
B BK Teplice Dresden Titans 2 25:79
PO BK Decin (4th A) BK Teplice (4th B) 60:18
PO DD Titans 1 (1st A) DD Titans 2 (1st B) 61:31
Court 3 Home Away Score
B BK Teplice Friedenauer TSC 21:57
A BK Decin Alba Berlin 17:31
A USC Leipzig Alba Berlin 20:51
PO USC Leipzig (3rd A) Friedenauer TSC (3rd B) 41:37
A Team Win / Loss
1. Dresden Titans 1 3 / 0
2. Alba Berlin 2 / 1
3. USC Leipzig 1 / 2
4. BK Decin 0 / 3
B Team Win / Loss
1. Dresden Titans 2 3 / 0
2. BV Chemnitz 2 / 1
3. Friedenauer TSC 1 / 2
4. BK Teplice 0 / 3

 

Pressedienst

Dresden Titans

Ziel3: Vorstandstreffen zum Ende des Ziel3-Projekts

Am letzten Mittwoch im Juni fand die letzte Veranstaltung des Ziel3-Projekts „Basketball kennt keine Grenzen“ statt. Am Abend trafen sich die Vorstände und Projektverantwortlichen des BK Usti nad Labem und der Dresden Titans in der sächsischen Landeshauptstadt zu einem abschließenden Treffen, wo es darum ging, das gemeinsame Projekt und insbesondere das letzte der drei Projektjahre noch einmal auszuwerten und einen Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit über die Saison 2014/2015 hinaus zu werfen.

Foto 1Zu Beginn der Veranstaltung erläuterten die beiden Projektmanager Vladimir Hejl und Gert Küchler die durchgeführten Maßnahmen in den letzten 12 Monaten. Dabei betonten sie vor allem die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des Sluneta-Sommercamps im August 2013 sowie die sehr gut frequentieren Turniere rund um den Ziel3-Xmas-Cup im vergangenen Dezember und den 3. Ziel3-Cup in Dresden vom vergangenen Juni. „Ich denke, dass sich diese Turniere bei uns fest im Veranstaltungskalender etabliert haben. Wir als Projektpartner, aber auch die Gastvereine haben immer wieder betont, dass sie auch in den nächsten Jahren wiederkommen möchten, obgleich die Umsetzung sicher auch von den finanziellen Rahmenbedingungen abhängen wird“, erklärt Manager Küchler.

Etwas ernüchternter fiel dagegen die Bilanz beim Aufbau der Ziel3-Liga im Altersbereich U15 aus. Nach Zusagen von sechs Vereinen aus dem sächsisch-tschechischen Grenzgebiet konnten lediglich drei regelmäßig an den Spieltagen teilnehmen. „Wir hatten oftmals mit Planungsschwierigkeiten zu kämpfen, da der tschechische Verband seine Spieltermine nur vierteljährlich vorausplant, so dass zu sich die Ziel3-Liga-Termine regelmäßig mit Punktspielen geschnitten haben“, erklärt Dresden Ziel3-Projektkoordinator Rene Naumann. „Hinzu kam, dass in Sachsen und Tschechischen in unterschiedlichen Jahrgängen gespielt wird, so dass die Vereine nicht immer mit ihren besten Spielern antreten konnten.“

Foto 2

Positiver bewerteten die Projektpartner derweil die im Mai erstmals gehaltenen Mini-Turniere in den Altersklassen U11 und U13. Mit jeweils sechs Mannschaften konnten bei den Jugendspieltagen das Interesse für einen grenzübergreifenden Spielbetrieb geweckt werden. Ustis Vladimir Hejl erläutert, wo der Zuspruch herkommt: „Durch die vielen Projektmaßnahmen und das zur Verfügung stehende Personal erleben sowohl wir als BK Usti als auch die Titans aus Dresden in den vergangenen Jahren einen regen Zuwachs im Kleinkinderbereich. Die Kids wollen wieder Basketball spielen. Dadurch haben beide Klubs in den vergangenen Jahren mehrere Mannschaften im Minibereich aufbauen können, die nunmehr bei unseren Ziel3-Maßnahmen ihren ersten Spielbetrieb erleben konnten.“

Als Schlüssel für die gute Zusammenarbeit bilanzierten die Vorstände beider Klubs das große Engagement der hauptamtlichen Mitarbeiter des Ziel3-Projekts. Mit vielen Überstunden und zahlreichen Gesprächen mit den eigenen Sportlern, aber auch anderen Vereinen konnten Hejl und Co. in den vergangenen drei Jahren viele zwischenmenschliche Kontakte aufbauen, die das Projekt mit Leben erfüllt haben. Nichtsdestotrotz sieht Gert Küchler noch Ausbaumöglichkeiten: „Ich denke gerade bei den Trainerfortbildungen könnten wir noch mehr Trainer mit ins Boot holen. Dabei liegt das Problem aber nicht am mangelnden Interesse der Coaches, als vielmehr in der Zeit, die den zumeist ehrenamtlichen Trainern neben Beruf, Familie und ihrem freiwilligen Engagement in der Halle einfach fehlt.

Obgleich beide Projektpartner erwarten, dass aufgrund der ausbleibenden finanziellen Mittel die Intensität der Zusammenarbeit in den nächsten Jahren sinken wird, sind dennoch alle Partner gewillt, auch weiterhin grenzübergreifenden Veranstaltungen durchzuführen. So ist geplant, die großen Jugendturniere (Xmas-Cup und Ziel3-Cup) in der Alterklasse U15 wieder durchzuführen, zudem soll vermehrt der Fokus auf regelmäßige Turniere im U10/U12-Bereich gelegt werden, da in beiden Altersklassen der nationale Spielbetrieb noch ausbaufähig ist. Auch vereinzelte gemeinsame Fortbildungen sind weiter vorgesehen, wobei auf lange Sicht diese Maßnahmen nur mit Hilfe eines Folgeprojekts umsetzbar sein werden, da die Erfahrung gezeigt hat, dass der grenzübergreifende Austausch vom hauptamtlichen Personal lebt. Daher wollen beide Klubs prüfen, ob ein eventuelles Ziel4-Projekt ab 2015 möglich ist.

Ziel3: Treffen der Generationen beim Ziel3-Abschluss

Zwei Wochen vor dem Ende des Ziel3-Projekts „Basketball kennt keine Grenzen“ trafen sich am vergangenen Wochenende noch einmal die jungen Korbjäger der U16 und U12-Teams aus Dresden und Usti zu einem ganztägigen Jugendspieltag im tschechischen Usti nad Labem, bei dem neben Basketball diesmal auch andere Sportarten sowie einmal mehr ein kultureller Austausch im Mittelpunkt stand.

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„Es war praktisch ein Treffen der  Generationen unseres Projekts. Mit unserer heutigen U16 haben wir vor drei Jahren die erste gemeinsame Ziel3-Maßnahme in Dresden durchgeführt. Seither sind die Jungs und ihre Kameraden auf tschechischer Seite zu jungen Männern herangewachsen“, erklärt Dresdens Ziel3-Projekkoordinator Rene Naumann, der die Teenager bei ihrer Entwicklung in den letzten Jahren mit begleitet hat und dabei immer wieder Brücken zum Nachwuchs des tschechischen Kooperationspartners bauen konnte.

IMG_0410Auch für die Abschlussveranstaltung hatten sich die Projektverantwortlichen wieder ein buntes Programm einfallen lassen, für das sie sich diesmal auf dem Gelände der Universität in Usti nad Labem trafen. Nach der kurzen Anreise aus Dresden ging es zunächst bei Sonnenschein auf die Beach-Volleyball-Anlage, wo sich die jungen Korbjäger in einer anderen Sportart beweisen mussten. In Teams traten sie untereinander an, die eifrigsten durften sich anschließend vor der Mittagspause noch gegen die Trainer und Ziel3-Manager beweisen. „Natürlich haben wir die Kids gewinnen lassen“, verriet Ustis Ziel3-Manager Vladimir Hejl.

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Nachdem anschließenden Mittagessen im Bowling Centrum machten sich die Sportler auf, um ein wenig die Stadt zu erkunden. Neben einem Besuch des neuen Einkaufszentrums machten die Sportler auch an der altehrwürdigen Kirche Halt, wo Hejl über die geschichtlichen Hintergründe informierte. „Viele wissen nicht, dass unsere Kirche seit eines Angriffes während des 2. Weltkriegs schief steht. Dabei ist sie eine der Sehenswürdigkeiten unserer Stadt“, so der Projektkoordinator zu den Hinzergründen des Besuchs.

2014-06-14 16.21.23Mit etwas frischer Luft in den Lungen ging es danach für die Korbjäger wieder zurück in die Sporthalle der Universität, wo am Nachmittag noch ein Basketball- und Fußballmatch auf dem Programm stand. „Es ist wichtig, dass die Kinder in der Sommerpause auch einmal mit Ausgleichssportarten in Berührung kommen. Das hilft vor allem den groß gewachsenen Jungs bei der Koordination“, erklärt Rene Naumann das abwechslungsreiche Programm. Vor allem beim Fußball konnten sich die bunt gemischten Mannschaften gut aufeinander Einstellen und mussten lernen miteinander zu kommunizieren.

Zum Abschluss des langen Tages ging es noch einmal zum gemeinsamen Abendessen, wo sich die jungen Korbjäger voneinander in die Sommerpause verabschiedeten. Obgleich das Ziel3-Projekt zum Ende Juni ausläuft freuen sich alle Teilnehmer auf ein Wiedersehen im nächsten Spieljahr.

02.12.2018 16:00 Uhr
vs. Vfl SparkassenStars Bochum in der BallsportARENA
16.12.2018 16:00 Uhr
vs. MTV Wolfenbüttel
23.12.2018 16:00 Uhr
vs. BSW Sixers
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