Hilfe für Noah Berge

Hilfe für Noah Berge

Liebe Spieler, Eltern, Förderer, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsmitglieder, Fans der Dresden Titans,

wir möchten euch auf diesen Wege über eine sehr sehr bittere und traurige Nachricht informieren. Am Wochenende ereilte uns die Mitteilung, dass Noah Berge einen schweren Verkehrsunfall in Jena hatte. Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen. Die Ärzte gehen davon aus, dass Noah Hals abwärts gelähmt bleiben wird.

Noah spielte in der vergangenen Saison für uns im Team der Pro-B Mannschaft und hat sich mit seiner lebensfrohen und offenen Art sehr schnell in die Herzen der Titans Familie gespielt.

Nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden möchten wir euch darüber informieren, dass es seit gestern Abend einen Spendenaufruf zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti gibt. Anbei findet ihr den Link zur Spendenkampagne bei der man Noah freiwillig unterstützen kann.

Unser Fanclub Forza Blue e.V. wird sich zum nächsten Heimspiel am 14.10.2018 gegen die BASKETS AKADEMIE Weser Ems beteiligen und organisieren einen Spendenaufruf in der Halle. So kommen alle Erlöse der Pfandabgaben, welche den Weg in die TITANS Tonne finden, Noah und seiner Familie zu Gute.

Anbei findet ihr den Link zum Spendenaufruf. 

https://www.gofundme.com/hals-abwarts-gelahmt-helft-noah

Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird.

In Gedanken und hoffnungsvoll der Vorstand, Mitarbeiter, Spieler und Fans der Titans Familie.

DREWAG-Sommerferien-Camp ein toller Abschluss

Am Freitagnachmittag ging mit dem DREWAG-Sommerferien-Camp bei den Dresden Titans offiziell die Saison 2017/2018 zu Ende. Zum Abschluss war noch einmal für über 80 Kinder von Dienstag bis Freitag in der Sporthalle der 25. Grundschule am Pohlandplatz schwitzen angesagt. Einmal mehr wurde dabei mit den jungen Nachwuchs-Korbjägern an ihren individuellen Basketball-Skills rund ums Passen, Werfen und Dribbeln gearbeitet.

Nachdem zunächst am Mittwoch die ProB-Spieler der „Titanen“ um Kapitän Janek Schmidkunz, Sebastian Heck und Nils Niendorf den Kindern einen Besuch abgestattet hatten, stand beim großen Camp-Finale am letzten Tag für die Mädchen und Jungs im Alter von 7 bis 14 Jahren auch diesmal wieder der Hindernisparcours im Stile von „Takeshis Castle“ auf dem Programm. Dazu gab es für die Kids vorab wieder ein schickes DREWAG-Camp-Shirt, ehe dann am Nachmittag noch einmal bis zur Siegerehrung in drei Leistungsgruppen gespielt wurde.

Mit Herrn Vodicka, Marketing-Mitarbeiter der DREWAG, wurden im Anschluss an die letzten Wettbewerbe die Teilnehmern, die sich unter der Woche am besten in den verschiedenen Wettbewerben gezeigt haben, ausgezeichnet. Leer ausgegangen ist dabei aber niemand, denn jeder erhielt noch ein Mini-Basketball von der DREWAG und ein Titans-Armbändchen als kleines Erinnerungsstück.

In Summe bleibt wieder ein rundum gelungenes Ferien-Camp stehen, was für viel Spaß und Begeisterung bei den Kindern und Eltern gesorgt hat. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung des kleinen Lenny, dem wir auf diesem Wege gute Genesung wünschen möchten. Ein kleines Titans-Trostpflaster ist für ihn schon gepackt und auf dem Weg. Zudem ihm schickten seine Mitspieler noch ein paar Genesungswünsche per facebook ins Krankenhaus.

Ein großes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal an die fleißigen Trainer und Betreuer Tom Schulz, Dominik Zemann, Stefanie Kümmel, Matteo Krug, Tobias Ingler, Marvin Gramza und Dainius Pleta aussprechen. Ohne Eure Unterstützung wäre das Camp in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.

Wir wünschen allen eine schöne und erholsame Sommerferienzeit und freuen uns schon auf die nächsten Camps mit euch und den Dresden Titans!

HINWEIS: Ab der kommenden Saison 2018/2019 werden die Basketball-Feriencamps der Dresden Titans erweitert. Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir in den Herbst- und Winterferien jeweils zwei Camps in beiden Ferienwochen anbieten. So haben noch mehr Kinder fortan die Möglichkeit jeweils von Dienstag bis Freitag teilzunehmen. Und auch in den Sommerferien 2019 wird es zukünftig zwei Wochen geben, an denen das Basketballcamp der Titans stattfinden wird. Die Anmeldung für die Camps ist ab 01.08.18 unter folgendem Link möglich:

https://www.dresden-titans.de/feriencamps/

Wehmütiger Abschied zum Saisonabschluss bei den Tiny Titans

In der vergangenen Woche verabschiedeten die Dresden Titans den langjährigen Miniverantwortlichen Oliver Kasper. Der Vorstand und die ganze Titans-Familie bedanken sich für die tolle und erfolgreiche Arbeit von Oli. In den vergangenen Jahren organisierte Oli ehrenamtlich von der U6 bis hin zur U10/ U12 die Miniarbeit organisatorisch als auch praktisch und hat diese mit entscheidend geprägt und vorangetrieben.

Oli war nicht nur für die Dresden Titans aus Achse, sondern leitet noch erfolgreich ein Unternehmen. Beides lässt sich nicht mehr so in dem Umfang durchführen ohne die Familie zu sehr zu vernachlässigen.

Für die tolle Arbeit bei uns im Verein und über die Stadtgrenzen hinaus wurde Oli mit der Ehrennadel in Silber vom Basketballverband Sachsen e.V. ausgezeichnet und geehrt.

Lieber Oli, wir wünschen Dir und deiner Familie alles erdenklich Gute, immer beste Gesundheit und maximale Erfolge bei all Deiner Vorhaben. Wir freuen uns, dich bei den Spielen der Tiny Titans oder der älteren Spielklassen in der Halle wiederzusehen.

Turniererfolg in Speyer zum Saisonabschluss der Tiny Titans

Zum Saisonfinale startete die U10 um Oliver Kasper und Stefan Theune nach Speyer. Den Auftakt machten die U10-Titans gegen den 1. FC Kaiserslautern in dem man sich deutlich mit 48:7 durchsetzen konnte. Auch im zweiten Spiel der Gruppe A setzten sich die Titans deutlich mit 43:3 gegen TSV Towers Speyer-Schifferstadtdurch. Den ersten Härtetest stellten die Fraport Skyliners dar. In einer spannenden und hart umkämpften Partie hatten die Titans mit 26:32 noch das Nachsehen, spielten aber nicht zum letzten Mal gegen die U10 aus Frankfurt.

Nach zwei deutlichen Siegen gegen TSG Söfingen(46:4) und B2B (26:17) landeten sie U10-Titans auf dem zweiten Platz der Gruppe A.

Im Finale traf man nun noch einmal auf die U10 von den Fraport Skyliners. Anders als Tags zuvor, zeigten die Tiny Titans wer den Pokal mit nach Hause nehmen wollte. Im Angriff agierten die Jungs clever und zeigten eine tolle Mannschaftsleistung. In der Verteidigung stelle man die Hessen immer wieder vor Probleme die die Titans oftmals in eigene Punkte verwandeln konnten. Am Ende setzen sich die U10 um Oliver Kasper und Stefan Theune mehr als verdient mit 40:27 durch und sicherten sich den viel umjubelten Turniersieg.

Erfolgreiches Mini-Turnier in Lützen

Luetzen2Am 10. Mai traten unsere Tiny Titans beim 8. Mini-Turnier in Lützen an. Es gab ein namhaftes Starterfeld an diesem Muttertag. Neben großen Basketballtalentschmieden, wie Science City Jena, oder dem gastgebenden Mitteldeutschen Basketballclub, traten die Berliner VfR Lichtenrade und Tus Lichterfelde an. So hieß es für die beiden Mannschaften der Dresden Titans, die einmal mit dem jungen u10 Jahrgang, also allen 2006 Geborenen, und dem Älteren, also allen 2005ern, ranklotzen. Es wurde in zwei Gruppen gespielt, wobei die jüngeren Tiny Titans in die vermeintlich leichtere Gruppe gesetzt wurden. Jedoch trafen sie auf Mannschaften, die hauptsächlich aus dem älteren Jahrgang bestanden. Im ersten Spiel ging es gegen den Turniersieger aus Jena. Man konnte sehen, dass in Jena sehr früh mit strukturiertem Spiel begonnen wird und großer Wert auf Fast Break – Basketball gelegt wird. So mussten wir eine deutliche Niederlage hinnehmen. Im zweiten Spiel traf man auf wahrscheinlich eine der bekanntesten Minitrainerinnen Deutschlands, Marina Köllner und ihre Kids vom TusLi – dem Tus Lichterfelde. Schon besser begannen unsere Tiny Titans ins Spiel zu finden, jedoch konnte man auch hier erkennen, dass der Gegner bereits über mehr Spielerfahrung verfügte. Auch dieses Spiel ging relativ deutlich verloren. Im letzten Spiel stand man nun dem Gastgeber des MBC gegenüber. Aufgrund der bisherigen Ergebnissen deutete sich ein ausgeglichenes Spiel an. Hier konnten wir einen super Start hinlegen. Leider machten sich die Spiele davor bemerkbar und zum Ende hin häuften sich die Fehler unserer Dresdner Kids. Der Endstand sprach gegen uns. Somit stand ein unglücklicher vorletzter – achter – Platz zu Buche.

So mussten die Älteren für „Wiedergutmachung“ sorgen und den mitgereisten Eltern und vor allem ihren Müttern ein besonderes Geschenk machen. Im ersten Spiel trafen auch sie auf die späteren Finalteilnehmer und am Ende Zweitplatzierten vom VfR Lichtenrade. Man konnte merken, dass die Dresdner noch nicht ganz wach und im Spiel waren. Sie schlugen sich sehr gut, aber die Berliner Abgebrühtheit machte uns den ersten Sieg streitig. Es blieb ein sehr enges Spiel, leider ging es am Ende zu Gunsten der Bundeshauptstädter aus. Im zweiten Spiel traf man auf die starken Gegner vom BBC Halle. Ein sehr umkämpftes Spiel entwickelte sich, obwohl wir den besseren Start erwischten. Aber auf eine gute Dresdner Phase kam eine gute Phase der Hallenser. Es blieb ausgeglichen bis in die Endphase. So sollte es sich in diesen letzten Sekunden entscheiden. Und immer wieder, Dresden führt mit zwei Punkten, Halle glich aus, Dresden führte, Halle glich erneut aus…Am Ende kam das fairste Ergebnis zustande: Unentschieden (bekannterweise im Basketball unmöglich, aber es war vom Ausrichter so festgelegt). Man konnte jedoch feststellen, dass es im Vergleich zum ersten Spiel eine deutliche Leistungssteigerung gab. Diesen Trend galt es, im folgenden Spiel zu verfolgen, und den ersten Sieg gegen die Mädchen des DBBL – Bundesligisten SV Halle einzufahren. Die Hallenser Mädels waren in der A-Gruppe die schwächste Mannschaft. So ging das Spiel auch aus. Mit relativ großem Abstand konnte man den ersehnten ersten Sieg erspielen. Nach diesem Sieg und dem Unentschieden ging nun die große Rechnerei los. Da die Mannschaft vom BBC Halle zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche stehen hatten, mussten wir nun unser letztes Spiel gegen die uns sehr gut bekannten Chemnitzer mit mindestens vier Punkten gewinnen, um den direkten Vergleich gegen den BBC Halle zu gewinnen. Normalerweise sind die Spiele gegen Chemnitz immer sehr ausgeglichen und umkämpft. Nun nicht an diesem Sonntag. Die älteren Tiny Titans setzten die Tendenz der Vorspiele fort und legten los wie die Feuerwehr. Wir spielten komplett frei auf und konnten die Chemnitzer deutlich besiegen und zwar mit weit mehr als vier Punkten. So standen wir nun als Gruppenzweitplatzierte im kleinen Finale und das gegen die renommierte TusLi. Vor dem Spiel hatten die Dresdner ordentlich Muffensausen, da allen TusLi ein Begriff war. Jedoch, gut auf das Spiel vorbereitet und das Muffensausen aus dem Kopf geblasen, starteten die Dresdner in das Spiel. Die Leistung aus den vorherigen Spielen konnte noch weiter fortgesetzt werden. Für jeden Lichterfelder Korb erzielten wir zwei. Am Ende konnten wir so den großen Tus Lichterfelde besiegen und den dritten Platz belegen.

Glückwunsch an alle Teilnehmer des Jahrgangs 2006 (Adhvaith Balasubramniam, Luise Franz, Lasse Hirsch, Herrmann Jänicke, Finn Kolschmann, Yaro Stahn, Eirik Weiß und Paula Zimmermann).

Glückwunsch an alle Drittplatzierten (Norwin Ahnert, Franz Arnold, Alex Bergert, Ludi Hassler, Martin Kahler, Willi Konczak, Bruno Lange, Franz Meutzner, Laurence Spreer und Fionn Stahl).

Einen sehr großen Dank auch an alle Mitgereisten und an die Trainer Oli Kasper, Ronald Stahn und Gregor Mallast!

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Titans können nicht nur Körbe werfen, sondern auch schnell und ausdauernd laufen

Das bewies U10-Titan Martin beim Dresden-Marathon am 19. Oktober 2014: In knapp 24 Minuten lief er die 4,2 km (Zehntelmarathon) und wurde damit 22ster seiner Alterklasse.
Damit hat er unseren Verein sehr würdig vertreten.
Herzlichen Glückwunsch!

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U10: Tiny Titans On Tour in Göttingen

Tinys2Am vergangenen Wochenende waren unsere Minimannschaften bei Deutschlands größtem Miniturnier in Göttingen am Start. Die U12 spielte in der Leistungsklasse 2 mit Höhen und Tiefen, konnte sich aber trotz dreier kurzfristiger Ausfälle achtbar schlagen. Auch wenn es nicht gereicht hat gegen die guten Mannschaften im Land mitzuspielen, sollten die Erfahrungen beim Turnier als Ansporn dienen.

Die U11 zeigte derweil in der Leistungsklasse 1 im Vergleich zum Vorjahr eine mächtige Steigerung. Auch wenn es nur einen Sieg gab, so konnte man zumindest  in Sachen Kampfgeist und Verteidigung auf deutschem Top-Niveau mitspielen.

Eine kleine Überraschung gab es bei der U9, die nach verkorkster Vorrunde, dann durch eine enorme Leistungssteigerung bis ins Finale einziehen konnte. Am Ende konnte man den Jungs von Coach Oli Kasper zum 2. Platz gratulieren.

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Tiny Titans: Trainer Oli zieht Bilanz

Die Saison ist vorbei – fast zumindest. Denn als am Wochenende die letzten Tiny Titans, die 6 bis 9-jährigen Basketballer der Dresden Titans, müde ins Bett gefallen sind, haben sie die Sachsenmeisterschaft hinter sich gebracht. Und damit den Höhepunkt der langen, seit September dauernden Saison die vor allem in den letzten Monaten von vielen regelmäßigen Spielterminen geprägt war. Jetzt bereits ein endgültiges Fazit zu ziehen ist jedoch sehr schwer. Zu unterschiedlich ist die Entwicklung der einzelnen Kinder und zu deutlich sieht man die grauen Haare auf den Köpfen der Trainer, die bereits mit Silberfüchsen verwechselt werden.
Dabei haben wir viel versucht: Bereits vor dem Jahreswechsel haben wir die Anzahl an Trainern erhöht und mehr Trainingseinheiten sowie Stützpunkttrainings angeboten. Dazu haben wir verstärkt auf Einzelfeedbacks und sogar erste Videoauswertungen gesetzt. Und Spielpraxis gab es natürlich auch… für jeden, sogar die Spätzünder 😉 Natürlich haben wir bei dieser Menge an Initiative auf eine rasche Entwicklung unserer Tiny Titans gehofft, einige erste Erfolge gab es ja bereits in der Hinrunde, als ein schöner Trend zu erkennen war. Leider hat sich dieser in der Form nicht durchgängig weiterentwickelt, vielmehr ist ein großes Leistungsgefälle entstanden. Dabei sind es nicht die technischen Fehler die uns ärgern (wir Dribbeln oft unsicher, sehen unsere Mitspieler bspw. nicht oder schließen den Korbleger falsch ab,…). Vielmehr ist es die Art und Weise, wie wir im Training versuchen, Fehler abzustellen: oftmals gar nicht. Kritische Anmerkungen oder Verbesserungshinweise werden als beruhigendes Brummen aufgenommen und wenn eine Trainingsgruppe auf sich allein gestellt ist (was bei mittlerweile 34 Teilnehmern durchaus auch passiert), dann ist gleich der Weltfrieden in Gefahr. Mit Konzentration und der Eigenmotivation hat das oft wenig zu tun. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, oftmals überwiegen diese auch. Aber Basketball ist nun mal ein Mannschaftssport und die schlechte Leistung eines Einzelnen, wird immer eine gute der Mannschaft verhindern. Dazu kommt aber noch ein zweites Problem. Wir spielen zweitweise wie Mario Basler und Mehmet Scholl, der nicht umsonst von Giovannis Trapattoni (Google hilft gern weiter) als „Flasche leer“ bezeichnet wurden. Und im Vergleich zu unseren sächsischen Mitstreitern oder gar unseren tschechischen Nachbarn spielen wir nicht nur wie eine leere Flasche, sondern teilweise wie ein ganzer leerer Kasten. Wir geben viel zu schnell auf und versuchen oft zu wenig. Es fehlen bisweilen Biss & Wille – die so manches technisches Defizit locker wieder ausgleichen könnten. Der Biss, eher am Ball zu sein als der Gegner, der Wille bei großen Rückständen nicht aufzugeben, der Biss in der Verteidigung die Füße zu bewegen, der Wille körperlich zu spielen und auch mal auszuteilen und nicht immer nur einzustecken. Und das spiegelt sich dann eben auch in unseren Ergebnissen wieder…
Dabei haben wir hauptsächlich gegen sächsische Konkurrenten gespielt. Da waren die Niners des BV Chemnitz, gegen die wir uns im Saisonverlauf immer besser zu Recht gefunden haben (08.02. 8:80 & 12.04. 54:100) und uns deren Intensität und Tempo zeitweise sogar etwas anpassen konnten. Und auch wenn es die Ergebnisse nicht immer ausdrücken, so konnten wir manchmal sogar auf Augenhöhe mitspielen – darauf sind wir bei aller Kritik SEHR STOLZ! Anders gegen unsere Mitstreiter, die Unizwerge, aus Leipzig (12.01. 17:60; 15.03. 23:91; 06.04. 8:62), gegen die wir immer deutlich unterlegen waren. Irgendwie sind wir gegen diese Mannschaft nie so richtig zu recht gekommen. Dazu haben wir, gefühlt jedes Wochenende zwei Mal, gegen die Okrillas aus Ottendorf gespielt (04.12. 36:36; 12.01. 26:69; 08.02. 26:29; 15.03. 22:70; 30.03. 45:40). Auch hier konnten wir unsere Leistung deutlich steigern und zwischenzeitlich die Spiele eng gestalten und zum Saisonende sogar den ersten Sieg einfahren – auch damit sind wir SEHR ZUFRIEDEN! Dazu kamen Partien gegen die Mädels aus Chemnitz gegen die wir zum Saisonbeginn noch deutlich gewinnen konnten, im Saisonverlauf aber immer mehr gestrauchelt sind, weil der Gegner sich deutlich besser entwickelt hat, als wir. Zum Abschluss konnten wir dort unser gutes Ergebnis vom Saisonanfang jedoch nochmal bestätigen (12.04. 61:59). Dazu haben wir noch gegen die Mannschaft des TU Dresden gespielt (04:12 59:37; 30.03. 17:17), die wir ebenfalls in der Hinrunde noch deutlich schlagen konnten, haben aber auch hier das Ergebnis in dieser Form nicht mehr bestätigt.
So bleibt am Ende dieser Saison die Erkenntnis, dass mehr möglich gewesen wäre. Sowohl im Ergebnis bei den Spielen, als auch bei der Entwicklung jedes Einzelnen. Vielleicht braucht es aber, neben Biss und Wille ;-), auch einfach noch ein wenig mehr Zeit oder (nach der langen Saison) mal etwas Pause, um die nächste Stufe auf der Treppe des Erfolgs zu besteigen. Eventuell bedarf es auch mal ein paar anderer Gegner um Gelerntes anzuwenden. Dazu gibt es in den nächsten Wochen noch die Gelegenheit, wenn der Pflicht nun die Kür folgt und wir uns mit Turnieren in Usti, in Lützen, in Göttingen und im heimischen Dresden möglichst erfolgreich aus der aktuellen Spielzeit verabschieden wollen. OK

Ziel3: „Tinys“ mit 6. Platz beim Sluneta-Cup

ziel3Im Rahmen des Ziel3-Projektes ,,Basketball kennt keine Grenzen“ nahm die U10-Mannschaft der Dresden Titans am vergangenen Wochenende des (10./11. Mai) am Sluneta-Cup teil. Angeführt von Trainer Oliver Kasper fuhr das Team am Samstag und Sonntag zum Ziel3-Projektpartner des Vereins ins tschechischen Ústi nad Labem, um sich da mit Mannschaften der Altersklasse U11 zu messen.

Insgesamt nahmen 8 Teams am Turnier teil, darunter drei Jugendmannschaften des BK Ústi nad Labem (U11, U10 & U9), einem Mädchenteam von Slovan Usti und zwei Teams des BK Děčin, sowie ein Mixed Mannschaft aus Most. Neben den jungen Titanen war zudem das U10-Team des BV Chemnitz 99 als zweiter deutscher Teilnehmer mit am Start. Ausgetragen wurden zunächst am Samstag die Spiele in zwei Hallen des Sportcentrums Sluneta in zwei Vierergruppen, ehe es am Sonntag um die Plätze ging.

Im ersten Spiel des Turniers fiel es den Dresdnern sichtlich schwer ins Geschehen zu finden, da man mit der Regelumstellung Probleme hatte. Die Verteidigungstaktik und Anzahl der Spieler auf dem Feld ist in beiden Ländern verschieden. Während man in Deutschland in der Alterklasse 4gegen4 spielt, wird in Tschechien 5gegen5 praktiziert. Zudem ist eine Zonen-Verteidigung erlaubt, was gerade den körperlich unterlegenen Mini-Titans zu schaffen machte, da den Kindern der Zug zum Korb erschwert wurde..

Am Ende des ersten Tages stand somit für die Titans zwei Niederlagen zu Buche, was Trainer und Mannschaft wenig zufrieden stellte. Das Spiel gegen Děčin verlor man mit 17 Punkten Rückstand und gegen Sluneta mit 23:66. Eine mögliche Ursache für dieses Ergebnis dürfte auch die aggressivere und athletischere Spielweise der tschechischen Mitstreiter gewesen sein, auf die es sich für den nächsten Tag einzustellen hieß.

Zum Mittagessen trafen sich alle Teilnehmer im Bowling-Zentrum, sodass sich die Spieler und Trainer untereinander besser kennenlernen konnten und somit die Absicht des Ziel3-Projektes, der interkulturelle Austausch, vertieft wurde. „Es war interessant zu sehen, wie die deutschen und tschechischen Trainer und Eltern mit ihren Kindern gerade in der noch recht jungen Altersklasse umgehen“, analysierte Ustis Projektmanager Vladimir Hejl. „Auf beiden Seiten sieht man Basketball als Mittel zu Erziehung der Kinder, denen durch den Sport vor allem Werte wie Disziplin, Teamgeist, Durchsetzungsvermögen, aber auch Pünktlichkeit vermittelt werden.“

Am Sonntag konnten die Titanen ihr erstes Spiel mit 20 Punkten Unterschied gegen die U8 des BK Ústi gewinnen. Bei dem anschließenden Spiel um den 5. Platz gegen den BK Most sah man sich zwar lange auf Augenhöhe, jedoch wussten sich die Tschechen am Ende mit mehr als 26 Punkten durchzusetzen. Somit erreichten die Mini-Titans schließlich den 6. Platz beim Sluneta-Cup.

,,Auch wenn wir sportlich nicht ganz zufrieden sein können, so bin ich sehr positiv überrascht über die gute Organisation des Turniers. Die Mannschaften hatten genügend Zeit zwischen den Spielen zu regenerieren. Dass die Resonanz des U10-Bereiches auf beiden Seiten der Grenze so groß ist, habe ich nicht erwartet. Es freut mich sehr, dass es so viele Teilnehmer gab und dass es weite Turniere geben soll“, sagte Titans-Trainer Oliver Kasper über den Sluneta-Cup.

Endergebnis:

1. BK Slovan Ústí nad Labem
2. BK HOREJSEK Děčín – chlapci
3. BV Chemnitz 99
4. BK HOREJSEK Děčín – děvčata
5. BK Baník Most
6. Dresden TITANS
7. BK SLUNETA Ústí nad Labem „B“
8. BK SLUNETA Ústí nad Labem „A

Tiny Titans: Der Duft von Latschenkiefer

Duschsachen nicht vergessen heißt es seit einigen Wochen auch wieder für die Tiny Titans. Denn die Zwerge (U10) und Knirpse (U8) der Dresden Titans sind seit Anfang Oktober in ihren Altersklassen in die jeweiligen Spielbetriebe gestartet. Bisher allerdings noch mit durchwachsenen Leistungen…
So stand am 12.10.13 der erste Spieltag der Meisterschaft des Bezirkes Dresden auf dem Plan. Mit einem 44:18 Sieg gegen TU Dresden konnten wir nach einer guten Saisonvorbereitung ein erstes kleines Ausrufezeichen setzen, bevor wir uns anschließend mit 46:62 den Okrillas aus Ottendorf geschlagen geben musste. Dennoch waren wir mit dem Spieltag zufrieden, da wir uns im direkten Vergleich zur Vorsaison gegenüber beiden Mannschaften zum Teil deutlich verbessern konnten und vor allem einige Spieler (Leon, Lukas, Charly, Sree, Franz und Noel) an diesem Wochenende ihr Debüt gegeben haben. Leider konnten wir den guten Trend am So 13.10.13 beim Chemnitzer Miniturnier nicht halten. Gegen die U10-Mannschaften, hps. des älteren Jahrgangs, aus Leipzig, Chemnitz und Gotha setzte es zum Teil heftige Niederlage – gegen letztgenannte wurde das Spiel zur Halbzeit mit 4:76 sogar abgebrochen. Kleiner Lichtblick war neben dem Sieg gegen die ebenfalls jüngeren Mädchen der Cats aus Chemnitz, der Einsatz von Franz, der bei seiner Premiere dem einen oder anderen “alten Hasen” vorgemacht hat, wie’s richtig geht – weiter so!
Der Bezirksmeisterschaft folgten dann die Herbstferien und für alle die sich erfolgreich vor dem Urlaub mit den Eltern gedrückt hatten oder sich nicht rechtzeitig zur Oma verkrümeln konnten, standen am 20.10.13 und 03.11.13 die ersten beiden Stützpunkttrainings auf dem Plan. Dabei sollten die Tiny Titans mit Wurfschule, Hand Offs und Beep Tests beeindruckt werden – leider mit wenig Erfolg. Viel zu unkonzentriert haben die Kinder trainiert und sind erst dann in Schwung gekommen, wenn das Zuckerbrot gegen die Peitsche getauscht wurde – und das soll so nicht sein! Natürlich gab’ es auch Ausnahmen: Ganz besonders positiv sind beispielsweise Ludi und Eddie aufgefallen, die sowohl im Beep-Test jeweils einen persönlichen Rekord aufstellen konnten, als auch das Training ohne Ermahnung konzentriert genutzt haben – super ihr Beiden! 
Nach dem Basketballwochenende ist bekanntlich vor dem Basketballwochenende und so folgte am 09.11.13 der erste Spieltag der sächsischen Jugendoberliga (liebevoll auch Zwergenliga genannt). Leider hat sich das Aufstehen an diesem Tag absolut nicht gelohnt. Dem organisatorischen Aufwand (wir waren Ausrichter des Turnieres) stand nicht annähernd ein erfolgreiches oder zumindest erfreuliches Ergebnis gegenüber. So setzte es nach 2 mehr als unkonzentrierten Partien sowohl eine deutliche Schlappe gegen unsere Freunde aus Ottendorf (24:68) als auch eine, in der Höhe unnötige, Klatsche gegen die Buben vom USC Leipzig (16:83). Wenigstens haben wir gemeinsam die Erkenntnis gewonnen, das dass Sprichwort “Wie man sich bettet (bspw. im Stützpunkttraining), so liegt man (dann in der Jungendoberliga)” voll auf uns zutrifft. Und den einen oder anderen kleinen Lichtblick gab es dann doch auch: Charly hat sich bspw. nach einer ordentlichen Standpauke mal nur auf’s Basketball spielen konzentriert und damit allen gezeigt, wie gut das geht und Noel bestätigt endlich die guten Leistungen vom Training, langsam auch im Spiel.
Und haben’s die Trainer schon fast satt, findet mal ein Schulcup statt… Und das eine positive Trendwende ausgerechnet am 17.11.13 beim ersten Spieltag der von den Titans organisierten Schulliga statt findet, war so nicht abzusehen. Schließlich spielen dort Schul-AG’s der 5. bis 7. Klassen untereinander und wir durften nur Dank eines guten Drahtes zum Organisator 😉 mit unseren 2 Mannschaften mitmischen. Bei einem Altersunterschied von 3, teilweise sogar bis zu 5 Jahren, war die Erwartungshaltug natürlich gering. Umso beeindruckter waren wir dann von der Leistung. Vor allem konditionell waren wir den Schulmannschaften um einiges voraus. Und auch wenn die Ergebnisse selbst noch ausbaufähig waren (4 deutliche Niederlagen in 6 Spielen), so haben wir doch nie den Willen vermissen lassen, mit Energie und Biss zu spielen – selbst in ausweglos erscheinenden Situationen. Besonders hervorheben sollten wir die Leistung von Alex, der als kleinster Spieler des Turniers einen wahren Budenzauber veranstaltet hat – Pässe, Punkte, Rebounds, Steals… das komplette Programm und mit Abstand die beste Leistung der noch jungen Saison. Aber auch Fionn und Felix haben endlich mal Akzente setzen können und sich ein schönes Lob verdient – Respekt!
Am letzten Wochenende konnten wir dann den Aufwärtstrend fortsetzen, als wir sonntags (24.11.13) zum zweiten Spieltag der Jugendliga nach Chemnitz gepilgert sind. Zwar sehen eine deutliche Niederlage (27:74) gegen die Chemnitzer Jungs und eine knappe Schlappe (28:31 – im Nachhinein am grünen Tisch 20:0 gewertet) gegen die Mädels der Chemcats nicht nach einem erfolgreichen Spieltag aus, allerdings war die Art und Weise unserer Niederlagen aller Ehren wert. So haben wir erstmals diese Saison über weite Strecken mit viel Energie, Laufbereitschaft und Biss gespielt. Nun gilt es noch die eigenen technischen Fehler zu beseitigen und bspw. zu erkennen, das Füße mit dem Dribbling nichts zu tu haben sollten, dafür aber mit der Verteidigung (mit den Händen hält es sich dann genau umgekehrt). Besonders hervorheben möchten wir noch die starken Leistungen von Eddie und Charly, die mit großer Leidenschaft und wirklich toller Fußarbeit verteidigt haben – absolut vorbildlich! Und auch Noel und Ludi haben gezeigt, dass sie mit etwas mehr Selbstvertrauen (Noel) und deutlich mehr Tempo (Ludi) tolle “Anführer” sein können.
Alles in allem gab es im ersten Saisonabschnitt also vom Haare raufen, über Stirn runzeln, bis hin zum Zunge schnalzen alles schon – natürlich mit unterschiedlicher Gewichtung. Jetzt gilt es in den Spielen bis zur Weihnachtspause vor allem konstanter mit viel Willen und Einsatz zu spielen, um technische Defizite auszugleichen. Gleichzeitig müsen wir das Training viel konzentrierter Nutzen um unsere Gundlagen zu verbessern – Bachnabelbegutachtung, Tagträume und “Kaspereien” sollten am besten in der Umkleidekabine bleiben. Dann klappt es auch mit weiteren Siegen!
OK
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15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK