Tiny Titans (U8) werden Sachsenmeister!

Tiny Titans (U8) werden Sachsenmeister!

In diesem Jahr fand am 25. Mai die Sachsenmeisterschaft statt. Organisiert wurde sie von Anna (Leipzig), Silvia (Markleeberg) und Wolfgang (Dresden). Im Bereich U8 Mix starteten 3 Teams, im Modus “Jeder gegen Jeden”. In der ersten Partie konnte Leipzig nach überraschendem Beginn und schneller klarer Führung für die Chemnitz Niners wieder die alte Ordnung aus der Jugendliga herstellen, die die Leipziger mit Trainerin Anna Spalke in dieser Saison eindrucksvoll und ungeschlagen dominierten. Im zweiten Spiel zeigten sich die Dresdner ausgeschlafen und schlugen die Chemnitzer (30:5) mit 55:15. So kam es im in der dritten Partie zu einer Art Finale der beiden Erstspielsieger. Im Finale ließen die Dresdner die Leipziger nicht richtig ins Spiel kommen und verbuchten einen 17:0 Lauf, von dem sich Leipzig nicht mehr recht erholte. Es kam aber in den folgenden Vierteln zu einem schönen Schlagabtausch der Teams, die bereits eine gute Spielweise demonstrierten. Am Ende hieß es 51:28 für Dresden. Dieses Ergebnis wurde im Athletikteil und in der Staffel bestätigt. Die ersten drei im Athletiktest waren Dresdner (Daniel, Jonathan und Lennard), die auch als Mannschaft Staffelsieger wurden. Im Nachgang war es, nach dem Sieg beim Bernau-Cup eine Woche zuvor, eine großartige Leistung der U8 Mannschaft aus Dresden auf fremden Parkett.

Im Bereich U 10 starteten als Heimmannschaft der USC Leipzig, die Niners aus Chemnitz, Ottendorf-Okrilla und die Titans aus Dresden. Es wurden zwei Spiele 4×8 Minuten gespielt im Modus Semifinals und Finals. Im ersten Spiel konnte sich Leipzig deutlich gegen Dresden (71:27) durchsetzen und ähnlich auch die Niners gegen Ottendorf. Im Spiel um Platz drei ließ Ottendorf den Titans wenig Entfaltungsspielraum. Die Titans kamen dank der Ottendorfer Defense nicht ins Spiel und es stand nach Viertel 1 bereits 12:00, zum Ende schließlich 52:23 für Ottendorf. Im Finale sah es lange so auf als konnten die Niners das Spiel machen, doch der USC drehte in der zweiten Hälfte die Partie und fand in einem Herzschlagfinale schließlich das bessere Ende für sich, 48:39, Sieg für USC. Trainer Till Schure jubelte wie alle anderen und war zu recht stolz auf seine Spielerinnen und Spieler.

Wie ausgeglichen Platz 1 und Platz 2 zusammenlagen, zeigte sich durch den Athletikteil, wo die Chemnitzer besser abschnitten als die Leipziger und auch bei der Schlussstaffel hatten die Chemnitzer die Nase vorn. Das führte zu Punktgleichheit zwischen den Niners und dem USC, so dass schließlich der direkte Spielvergleich den Ausschlag gab und den USC zum Sachsenmeister 2019 machte! Gratulation an die Niners aus Chemnitz zu einem denkbar knappen zweiten Platz, Ottendorf zum dritten Platz und den Titans zum vierten Platz.

Insgesamt wurde das Mini-Event liebevoll begleitet durch die Eltern und deren Buffet des USC, durch verständnisvolle, kommunikationsorientierte und sehr gut im Minibereich mitspielende Schiedsrichter und schließlich durch eine flüssige und Spaß machende Organisation im Athletikteil, durch Jurek Mau und Lena Seeger von den Dresden Titans. Am Ende hatten alle Kinder Urkunden  und Medaillen vom Verband bekommen. Die Kinder mit besonderer Performance im Athletikteil wurden einzeln geehrt und bekamen sogar eine zweite Medaille.

Beste Grüße
Coach Wolle

 

U8 gewinnt den Bärchen-Cup in Bernau

Das Traditionsturnier in Bernau wurde in diesem Jahr schon zum 16. Mal ausgetragen. Ausgeschrieben wird das Minibasketball-Turnier für die Altersbereiche von der U8 bis einschließlich U12. Die Dresden Titans sind in der Altersgruppe U8 zusammen mit 7 anderen Teams aus dem Berliner Raum angetreten. Gespielt wurde in 2 Gruppen, der Spielmodus sah eine durchlaufende Zeit von 2×14 Minuten und die neuen Miniregeln (3 vs. 3, 4er Ball) vor. Fouls beim Wurfversuch wurden direkt in Punkte umgesetzt.

Die Gruppenphase mit drei anderen Gegnern begann gegen Ajax (Berlin, nicht Amsterdam) mit einem klaren 50:1 Sieg. Ein Ergebnis, das deutlicher klingt als es war! Denn die lange Anreise in aller Frühe steckte noch in den Knochen der Tinies und auch die besondere Atmosphäre in der kleinen, aber stark besuchten Halle war für alle eine ganz neue Situation. Gleichzeitig hatte Ajax in vielen Situationen Pech im Abschluss und durch die starke Rebound-Arbeit der Tinies führten im Gegenzug viele Schnellangriffe zu Punkten für die Titans. Im zweiten Spiel ging es gegen TUS Lichterfelde, eine erste Standortbestimmung gegen einen Berliner Traditionsclub mit stets sehr guter Jugendarbeit. Die Lichterfelder wurden überraschend deutlich mit 32:23 geschlagen, wobei die zweite Halbzeit sehr umkämpft war. Die Lichterfelder drehten vor allem in der Verteidigung vehement und körperbetont auf. Ausschlaggebend für den zweiten Sieg im zweiten Spiel war die große Breite des Titans-Kaders: Viele Tinies haben Verantwortung übernommen, in der Offense gute schnelle Pässe gespielt und gescored – gepaart mit einem leidenschaftlichen Einsatz in der Defense.

So kam es zum abschließenden Gruppenshowdown gegen die Mädchen von LOK Bernau, die ebenfalls ungeschlagen in der Gruppe waren. In diesem Spiel gegen schon zum Teil deutlich größere und resolut auftretende Mädchen setzten sich die Tinies eindrucksvoll zur Wehr: „Wir haben selten erlebt, dass unsere Mannschaft über die volle Distanz so gekämpft hat und alle Spieler auf dem Feld eine derartig tolle Einsatzbereitschaft und mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt haben“, so das Trainergespann Carlo und Wolfgang nach dem Spiel. Die Titans spielten schneller, schalteten gut um und waren auch in der Verteidigung hellwach gegen wirklich sehr stark und streckenweise locker auf Augenhöhe aufspielende Gegnerinnen. Am Ende hieß es 35:23 für die Titans. Dieser dritte Sieg bedeutete gleichzeitig den Einzug in das Finale!

Im Finale ging es gegen den Gruppensieger der Gruppe B, die Mannschaft LOK Bernau 2 männlich. Das Spiel gestaltete sich nach dem besseren Start für die Titans und einem beruhigenden 25:15 zur Pause noch zum Krimi mit echter Crunch-Time. Vor allem in der zweiten Hälfte mussten die Titans dem langen Tag etwas Tribut zollen und die Bernauer kamen doch noch bis auf zwei Punkte heran. Sie hatten gleich zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich, doch die Bernauer verpassten allerdings knapp. Wer konnte noch Energie auf das Feld bringen? Verlass war in der Crunch-Time insbesondere auf Kapitän Fabian und Teamkollege Lennard: Sie waren durch ihre wichtigen und unter extremen Druck geleisteten Punkte in der zweiten Hälfte Garanten für den Turniersieg. Lennard blockte 8 Sekunden vor Schluss den bis dahin als Go-To-Guy stark aufspielenden Bernauer Spieler mit der Nummer 13! Dann war das Spiel doch noch mit 33:31 für die Tinies gewonnen, die Freude der Kinder und Eltern war riesengroß. Die Leistung der Tinies war eindrucksvoll: Sie waren zu jeder Zeit bereit und zeigten den rundesten Teambasketball mit schnellem Einwurf- und Umschaltspiel, sicheren Korblegern und Blick für den Anderen. Die Tinies spielten die Gegner immer wieder müde und letztlich auch mürbe! Jeder Tiny auf dem Court war gefährlich, konnte scoren und hat blitzschnell von Defense auf Offense umgeschaltet – Chapeau!

Ein besonderes Lob möchten wir an die tolle Organisation in Bernau aussprechen! Das war alles professionell und äußerst liebevoll aufbereitet. Es fehlte an nichts an einem herrlichen Sonnentag – insbesondere für den Basketballsport.

Hilfe für Noah Berge

Liebe Spieler, Eltern, Förderer, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsmitglieder, Fans der Dresden Titans,

wir möchten euch auf diesen Wege über eine sehr sehr bittere und traurige Nachricht informieren. Am Wochenende ereilte uns die Mitteilung, dass Noah Berge einen schweren Verkehrsunfall in Jena hatte. Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen. Die Ärzte gehen davon aus, dass Noah Hals abwärts gelähmt bleiben wird.

Noah spielte in der vergangenen Saison für uns im Team der Pro-B Mannschaft und hat sich mit seiner lebensfrohen und offenen Art sehr schnell in die Herzen der Titans Familie gespielt.

Nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden möchten wir euch darüber informieren, dass es seit gestern Abend einen Spendenaufruf zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti gibt. Anbei findet ihr den Link zur Spendenkampagne bei der man Noah freiwillig unterstützen kann.

Unser Fanclub Forza Blue e.V. wird sich zum nächsten Heimspiel am 14.10.2018 gegen die BASKETS AKADEMIE Weser Ems beteiligen und organisieren einen Spendenaufruf in der Halle. So kommen alle Erlöse der Pfandabgaben, welche den Weg in die TITANS Tonne finden, Noah und seiner Familie zu Gute.

Anbei findet ihr den Link zum Spendenaufruf. 

https://www.gofundme.com/hals-abwarts-gelahmt-helft-noah

Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird.

In Gedanken und hoffnungsvoll der Vorstand, Mitarbeiter, Spieler und Fans der Titans Familie.

DREWAG-Sommerferien-Camp ein toller Abschluss

Am Freitagnachmittag ging mit dem DREWAG-Sommerferien-Camp bei den Dresden Titans offiziell die Saison 2017/2018 zu Ende. Zum Abschluss war noch einmal für über 80 Kinder von Dienstag bis Freitag in der Sporthalle der 25. Grundschule am Pohlandplatz schwitzen angesagt. Einmal mehr wurde dabei mit den jungen Nachwuchs-Korbjägern an ihren individuellen Basketball-Skills rund ums Passen, Werfen und Dribbeln gearbeitet.

Nachdem zunächst am Mittwoch die ProB-Spieler der „Titanen“ um Kapitän Janek Schmidkunz, Sebastian Heck und Nils Niendorf den Kindern einen Besuch abgestattet hatten, stand beim großen Camp-Finale am letzten Tag für die Mädchen und Jungs im Alter von 7 bis 14 Jahren auch diesmal wieder der Hindernisparcours im Stile von „Takeshis Castle“ auf dem Programm. Dazu gab es für die Kids vorab wieder ein schickes DREWAG-Camp-Shirt, ehe dann am Nachmittag noch einmal bis zur Siegerehrung in drei Leistungsgruppen gespielt wurde.

Mit Herrn Vodicka, Marketing-Mitarbeiter der DREWAG, wurden im Anschluss an die letzten Wettbewerbe die Teilnehmern, die sich unter der Woche am besten in den verschiedenen Wettbewerben gezeigt haben, ausgezeichnet. Leer ausgegangen ist dabei aber niemand, denn jeder erhielt noch ein Mini-Basketball von der DREWAG und ein Titans-Armbändchen als kleines Erinnerungsstück.

In Summe bleibt wieder ein rundum gelungenes Ferien-Camp stehen, was für viel Spaß und Begeisterung bei den Kindern und Eltern gesorgt hat. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung des kleinen Lenny, dem wir auf diesem Wege gute Genesung wünschen möchten. Ein kleines Titans-Trostpflaster ist für ihn schon gepackt und auf dem Weg. Zudem ihm schickten seine Mitspieler noch ein paar Genesungswünsche per facebook ins Krankenhaus.

Ein großes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal an die fleißigen Trainer und Betreuer Tom Schulz, Dominik Zemann, Stefanie Kümmel, Matteo Krug, Tobias Ingler, Marvin Gramza und Dainius Pleta aussprechen. Ohne Eure Unterstützung wäre das Camp in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.

Wir wünschen allen eine schöne und erholsame Sommerferienzeit und freuen uns schon auf die nächsten Camps mit euch und den Dresden Titans!

HINWEIS: Ab der kommenden Saison 2018/2019 werden die Basketball-Feriencamps der Dresden Titans erweitert. Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir in den Herbst- und Winterferien jeweils zwei Camps in beiden Ferienwochen anbieten. So haben noch mehr Kinder fortan die Möglichkeit jeweils von Dienstag bis Freitag teilzunehmen. Und auch in den Sommerferien 2019 wird es zukünftig zwei Wochen geben, an denen das Basketballcamp der Titans stattfinden wird. Die Anmeldung für die Camps ist ab 01.08.18 unter folgendem Link möglich:

https://www.dresden-titans.de/feriencamps/

Wehmütiger Abschied zum Saisonabschluss bei den Tiny Titans

In der vergangenen Woche verabschiedeten die Dresden Titans den langjährigen Miniverantwortlichen Oliver Kasper. Der Vorstand und die ganze Titans-Familie bedanken sich für die tolle und erfolgreiche Arbeit von Oli. In den vergangenen Jahren organisierte Oli ehrenamtlich von der U6 bis hin zur U10/ U12 die Miniarbeit organisatorisch als auch praktisch und hat diese mit entscheidend geprägt und vorangetrieben.

Oli war nicht nur für die Dresden Titans aus Achse, sondern leitet noch erfolgreich ein Unternehmen. Beides lässt sich nicht mehr so in dem Umfang durchführen ohne die Familie zu sehr zu vernachlässigen.

Für die tolle Arbeit bei uns im Verein und über die Stadtgrenzen hinaus wurde Oli mit der Ehrennadel in Silber vom Basketballverband Sachsen e.V. ausgezeichnet und geehrt.

Lieber Oli, wir wünschen Dir und deiner Familie alles erdenklich Gute, immer beste Gesundheit und maximale Erfolge bei all Deiner Vorhaben. Wir freuen uns, dich bei den Spielen der Tiny Titans oder der älteren Spielklassen in der Halle wiederzusehen.

U8 Miniturnier in Dresden

Dresden, 17.04.2016

Miniturnier-5Die Minis der Dresden Titans luden am vergangenen Wochenende zum U8 Turnier in die 101. Oberschule ein. Auf zwei Feldern konnten sich die Mannschaften  BV Chemnitz 99, BiG Gotha, Dresden Titans, Friedenauer TSC, TuS Lichterfelde und USC Leipzig messen. Mit einer Spielzeit von je zweimal 15 Minuten spielte jeder gegen jeden.

Der Tag begann schon früh mit packenden Spielen. Alle Kinder waren höchst motiviert und freuten sich aufs Turnier. Dieses gab ihnen die Möglichkeit, auch gegen Teams, die sonst selten auf ihrem Spielplan stehen, zu spielen. Eine Herausforderung, die alle Kinder annahmen.

Miniturnier-6Die Stimmung war dank der Unterstützung der Fans und der Eltern sowohl auf dem Feld als auch abseits des Feldes phänomenal und sorgte für den letzten nötigen Funken an Motivation für die Kinder. Das Buffet, wie immer, einwandfrei. Mit der Unterstützung der Eltern und vieler Helfer wurde das Turnier ein großer Erfolg.

Den Abschluss eines schönen Turniers kürten die U7 und U8 der Dresden Titans in einem tollem Freundschaftsspiel.

Miniturnier-1Wir freuen uns auf das nächste Turnier dieser Art und bedanken uns herzlichst an alle Helfer, Eltern, Trainer und Teams!

Erfolgreiches Mini-Turnier in Lützen

Luetzen2Am 10. Mai traten unsere Tiny Titans beim 8. Mini-Turnier in Lützen an. Es gab ein namhaftes Starterfeld an diesem Muttertag. Neben großen Basketballtalentschmieden, wie Science City Jena, oder dem gastgebenden Mitteldeutschen Basketballclub, traten die Berliner VfR Lichtenrade und Tus Lichterfelde an. So hieß es für die beiden Mannschaften der Dresden Titans, die einmal mit dem jungen u10 Jahrgang, also allen 2006 Geborenen, und dem Älteren, also allen 2005ern, ranklotzen. Es wurde in zwei Gruppen gespielt, wobei die jüngeren Tiny Titans in die vermeintlich leichtere Gruppe gesetzt wurden. Jedoch trafen sie auf Mannschaften, die hauptsächlich aus dem älteren Jahrgang bestanden. Im ersten Spiel ging es gegen den Turniersieger aus Jena. Man konnte sehen, dass in Jena sehr früh mit strukturiertem Spiel begonnen wird und großer Wert auf Fast Break – Basketball gelegt wird. So mussten wir eine deutliche Niederlage hinnehmen. Im zweiten Spiel traf man auf wahrscheinlich eine der bekanntesten Minitrainerinnen Deutschlands, Marina Köllner und ihre Kids vom TusLi – dem Tus Lichterfelde. Schon besser begannen unsere Tiny Titans ins Spiel zu finden, jedoch konnte man auch hier erkennen, dass der Gegner bereits über mehr Spielerfahrung verfügte. Auch dieses Spiel ging relativ deutlich verloren. Im letzten Spiel stand man nun dem Gastgeber des MBC gegenüber. Aufgrund der bisherigen Ergebnissen deutete sich ein ausgeglichenes Spiel an. Hier konnten wir einen super Start hinlegen. Leider machten sich die Spiele davor bemerkbar und zum Ende hin häuften sich die Fehler unserer Dresdner Kids. Der Endstand sprach gegen uns. Somit stand ein unglücklicher vorletzter – achter – Platz zu Buche.

So mussten die Älteren für „Wiedergutmachung“ sorgen und den mitgereisten Eltern und vor allem ihren Müttern ein besonderes Geschenk machen. Im ersten Spiel trafen auch sie auf die späteren Finalteilnehmer und am Ende Zweitplatzierten vom VfR Lichtenrade. Man konnte merken, dass die Dresdner noch nicht ganz wach und im Spiel waren. Sie schlugen sich sehr gut, aber die Berliner Abgebrühtheit machte uns den ersten Sieg streitig. Es blieb ein sehr enges Spiel, leider ging es am Ende zu Gunsten der Bundeshauptstädter aus. Im zweiten Spiel traf man auf die starken Gegner vom BBC Halle. Ein sehr umkämpftes Spiel entwickelte sich, obwohl wir den besseren Start erwischten. Aber auf eine gute Dresdner Phase kam eine gute Phase der Hallenser. Es blieb ausgeglichen bis in die Endphase. So sollte es sich in diesen letzten Sekunden entscheiden. Und immer wieder, Dresden führt mit zwei Punkten, Halle glich aus, Dresden führte, Halle glich erneut aus…Am Ende kam das fairste Ergebnis zustande: Unentschieden (bekannterweise im Basketball unmöglich, aber es war vom Ausrichter so festgelegt). Man konnte jedoch feststellen, dass es im Vergleich zum ersten Spiel eine deutliche Leistungssteigerung gab. Diesen Trend galt es, im folgenden Spiel zu verfolgen, und den ersten Sieg gegen die Mädchen des DBBL – Bundesligisten SV Halle einzufahren. Die Hallenser Mädels waren in der A-Gruppe die schwächste Mannschaft. So ging das Spiel auch aus. Mit relativ großem Abstand konnte man den ersehnten ersten Sieg erspielen. Nach diesem Sieg und dem Unentschieden ging nun die große Rechnerei los. Da die Mannschaft vom BBC Halle zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche stehen hatten, mussten wir nun unser letztes Spiel gegen die uns sehr gut bekannten Chemnitzer mit mindestens vier Punkten gewinnen, um den direkten Vergleich gegen den BBC Halle zu gewinnen. Normalerweise sind die Spiele gegen Chemnitz immer sehr ausgeglichen und umkämpft. Nun nicht an diesem Sonntag. Die älteren Tiny Titans setzten die Tendenz der Vorspiele fort und legten los wie die Feuerwehr. Wir spielten komplett frei auf und konnten die Chemnitzer deutlich besiegen und zwar mit weit mehr als vier Punkten. So standen wir nun als Gruppenzweitplatzierte im kleinen Finale und das gegen die renommierte TusLi. Vor dem Spiel hatten die Dresdner ordentlich Muffensausen, da allen TusLi ein Begriff war. Jedoch, gut auf das Spiel vorbereitet und das Muffensausen aus dem Kopf geblasen, starteten die Dresdner in das Spiel. Die Leistung aus den vorherigen Spielen konnte noch weiter fortgesetzt werden. Für jeden Lichterfelder Korb erzielten wir zwei. Am Ende konnten wir so den großen Tus Lichterfelde besiegen und den dritten Platz belegen.

Glückwunsch an alle Teilnehmer des Jahrgangs 2006 (Adhvaith Balasubramniam, Luise Franz, Lasse Hirsch, Herrmann Jänicke, Finn Kolschmann, Yaro Stahn, Eirik Weiß und Paula Zimmermann).

Glückwunsch an alle Drittplatzierten (Norwin Ahnert, Franz Arnold, Alex Bergert, Ludi Hassler, Martin Kahler, Willi Konczak, Bruno Lange, Franz Meutzner, Laurence Spreer und Fionn Stahl).

Einen sehr großen Dank auch an alle Mitgereisten und an die Trainer Oli Kasper, Ronald Stahn und Gregor Mallast!

Tinies: Wenn Piraten und Prinzessinnen Basketball spielen

Schon seit einigen Jahren ist der Trend ziemlich deutlich zu erkennen: Basketball ist auch was für kleine und vor allem junge Sportler. Doch wer am letzten Samstag die Sporthalle der 101. Mittelschule in Dresden betrat, ob zufällig oder beabsichtigt, musste sich wohl erstmal etwas die Augen reiben. Denn beim ersten Blick auf die Teilnehmer glich die Veranstaltung wohl eher einem großen Kindergeburtstag, an dem die Kinder dieser Altersklasse, sonst als Piraten, Prinzessinen und Co. verkleidet, für Stimmung sorgen und engagierte Eltern den Nachwuchs nicht aus den Augen lassen.

Und auch wenn bei der historisch ersten sächsichen Meisterschaft in der Altersklasee U8 (in Worten: die 6- und 7-Jährigen!) die Kinder ihre sonst übliche Verkleidung gegen Shirts, Shorts & Sneakers eingetauscht haben, so gab es doch, ähnlich einem guten Kindergeburtstag, aufgeregte Teilnehmer, viel Tumult und hin und wieder lautes Geschrei.

Besonders schön ist dabei gewesen, dass die 3 sächsischen Teilnehmer Leipzig, Chemnitz und Dresden alle ein gutes, weil vor allem ähnliches, sportliches Niveau gezeigt haben. Der Bemühung nach intensiver und engagierter Verteidigung (angetrieben auch durch die Anfeuerung der Eltern und Trainer), folgte häufig ein Sturmlauf im Angriff, der auch das eine oder andere Highlight brachte: So haben die Kinder schon mal gezeigt, dass beim Basketball Handwechsel oder Unterhandkorbleger ein Trainerherz höher schlagen lassen. Dass dann nach den ersten beiden Spielen die Chance auf 3 erste Plätze bestand, hat natürlich für zusätzlich Spannung und Motivation gesorgt. Wobei es gerade an Spannung und Nervenstärke bis dahin am allerwenigsten gemangelt hat.

So haben die gastgebenden Tiny Titans aus Dresden hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung das Eröffnungsspiel gegen die kleinen Niners aus Chemnitz gewonnen (23:22). Diese wiederum haben sich anschließend ebenfalls mit einem Punkt Vorsprung gegen die Unizwerge aus Leipzig durchgesetzt (38:38). Letztere haben dann jedoch vorm Entscheidungsspiel wohl rechtzeitig festgestellt, dass es gar nicht genug Goldmedaillien für alle Beteiligten gegeben hätte und sich standesgemäß gegen die Dresdner Titans durchgesetzt (28:15) und damit vor Chemnitz und den Gastgebern den sächsischen Titel eingefahren.

Als Verlierer hat sich an diesem Tag trotzdem keiner gefühlt. Dafür waren die Spiel viel zu eng und die Eltern viel zu begeistert. In Erinnerung bleibt also ein schöner Basketballtag, an dem volksfestartig jeder Korberfolg (und manchmal auch die Misserfolge) bejubelt wurden und der beweist: U8-Basketball fetzt. Auf eine Fortsetzung des “Kindergeburtstags” im nächsten Jahr 😉

Oliver Kasper

Tiny Titans: Trainer Oli zieht Bilanz

Die Saison ist vorbei – fast zumindest. Denn als am Wochenende die letzten Tiny Titans, die 6 bis 9-jährigen Basketballer der Dresden Titans, müde ins Bett gefallen sind, haben sie die Sachsenmeisterschaft hinter sich gebracht. Und damit den Höhepunkt der langen, seit September dauernden Saison die vor allem in den letzten Monaten von vielen regelmäßigen Spielterminen geprägt war. Jetzt bereits ein endgültiges Fazit zu ziehen ist jedoch sehr schwer. Zu unterschiedlich ist die Entwicklung der einzelnen Kinder und zu deutlich sieht man die grauen Haare auf den Köpfen der Trainer, die bereits mit Silberfüchsen verwechselt werden.
Dabei haben wir viel versucht: Bereits vor dem Jahreswechsel haben wir die Anzahl an Trainern erhöht und mehr Trainingseinheiten sowie Stützpunkttrainings angeboten. Dazu haben wir verstärkt auf Einzelfeedbacks und sogar erste Videoauswertungen gesetzt. Und Spielpraxis gab es natürlich auch… für jeden, sogar die Spätzünder 😉 Natürlich haben wir bei dieser Menge an Initiative auf eine rasche Entwicklung unserer Tiny Titans gehofft, einige erste Erfolge gab es ja bereits in der Hinrunde, als ein schöner Trend zu erkennen war. Leider hat sich dieser in der Form nicht durchgängig weiterentwickelt, vielmehr ist ein großes Leistungsgefälle entstanden. Dabei sind es nicht die technischen Fehler die uns ärgern (wir Dribbeln oft unsicher, sehen unsere Mitspieler bspw. nicht oder schließen den Korbleger falsch ab,…). Vielmehr ist es die Art und Weise, wie wir im Training versuchen, Fehler abzustellen: oftmals gar nicht. Kritische Anmerkungen oder Verbesserungshinweise werden als beruhigendes Brummen aufgenommen und wenn eine Trainingsgruppe auf sich allein gestellt ist (was bei mittlerweile 34 Teilnehmern durchaus auch passiert), dann ist gleich der Weltfrieden in Gefahr. Mit Konzentration und der Eigenmotivation hat das oft wenig zu tun. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, oftmals überwiegen diese auch. Aber Basketball ist nun mal ein Mannschaftssport und die schlechte Leistung eines Einzelnen, wird immer eine gute der Mannschaft verhindern. Dazu kommt aber noch ein zweites Problem. Wir spielen zweitweise wie Mario Basler und Mehmet Scholl, der nicht umsonst von Giovannis Trapattoni (Google hilft gern weiter) als „Flasche leer“ bezeichnet wurden. Und im Vergleich zu unseren sächsischen Mitstreitern oder gar unseren tschechischen Nachbarn spielen wir nicht nur wie eine leere Flasche, sondern teilweise wie ein ganzer leerer Kasten. Wir geben viel zu schnell auf und versuchen oft zu wenig. Es fehlen bisweilen Biss & Wille – die so manches technisches Defizit locker wieder ausgleichen könnten. Der Biss, eher am Ball zu sein als der Gegner, der Wille bei großen Rückständen nicht aufzugeben, der Biss in der Verteidigung die Füße zu bewegen, der Wille körperlich zu spielen und auch mal auszuteilen und nicht immer nur einzustecken. Und das spiegelt sich dann eben auch in unseren Ergebnissen wieder…
Dabei haben wir hauptsächlich gegen sächsische Konkurrenten gespielt. Da waren die Niners des BV Chemnitz, gegen die wir uns im Saisonverlauf immer besser zu Recht gefunden haben (08.02. 8:80 & 12.04. 54:100) und uns deren Intensität und Tempo zeitweise sogar etwas anpassen konnten. Und auch wenn es die Ergebnisse nicht immer ausdrücken, so konnten wir manchmal sogar auf Augenhöhe mitspielen – darauf sind wir bei aller Kritik SEHR STOLZ! Anders gegen unsere Mitstreiter, die Unizwerge, aus Leipzig (12.01. 17:60; 15.03. 23:91; 06.04. 8:62), gegen die wir immer deutlich unterlegen waren. Irgendwie sind wir gegen diese Mannschaft nie so richtig zu recht gekommen. Dazu haben wir, gefühlt jedes Wochenende zwei Mal, gegen die Okrillas aus Ottendorf gespielt (04.12. 36:36; 12.01. 26:69; 08.02. 26:29; 15.03. 22:70; 30.03. 45:40). Auch hier konnten wir unsere Leistung deutlich steigern und zwischenzeitlich die Spiele eng gestalten und zum Saisonende sogar den ersten Sieg einfahren – auch damit sind wir SEHR ZUFRIEDEN! Dazu kamen Partien gegen die Mädels aus Chemnitz gegen die wir zum Saisonbeginn noch deutlich gewinnen konnten, im Saisonverlauf aber immer mehr gestrauchelt sind, weil der Gegner sich deutlich besser entwickelt hat, als wir. Zum Abschluss konnten wir dort unser gutes Ergebnis vom Saisonanfang jedoch nochmal bestätigen (12.04. 61:59). Dazu haben wir noch gegen die Mannschaft des TU Dresden gespielt (04:12 59:37; 30.03. 17:17), die wir ebenfalls in der Hinrunde noch deutlich schlagen konnten, haben aber auch hier das Ergebnis in dieser Form nicht mehr bestätigt.
So bleibt am Ende dieser Saison die Erkenntnis, dass mehr möglich gewesen wäre. Sowohl im Ergebnis bei den Spielen, als auch bei der Entwicklung jedes Einzelnen. Vielleicht braucht es aber, neben Biss und Wille ;-), auch einfach noch ein wenig mehr Zeit oder (nach der langen Saison) mal etwas Pause, um die nächste Stufe auf der Treppe des Erfolgs zu besteigen. Eventuell bedarf es auch mal ein paar anderer Gegner um Gelerntes anzuwenden. Dazu gibt es in den nächsten Wochen noch die Gelegenheit, wenn der Pflicht nun die Kür folgt und wir uns mit Turnieren in Usti, in Lützen, in Göttingen und im heimischen Dresden möglichst erfolgreich aus der aktuellen Spielzeit verabschieden wollen. OK

Tiny Titans starten durch!

Morgen starten unsere Jüngsten als Gastgeber eines U8-Turniers durch!

Wer sehen möchte, wie Basketball ganz am Anfang aussieht, der sei herzlich zum Zuschauen eingeladen. Unsere kleinen Max von der Wippels und Konsorten treten gegen die Altersgenossinnen und Altersgenossen aus Ottendorf Okrilla und Leipzig an. In der Runde vertreten sind außerdem Chemnitz und Jena, so dass eine richtige kleine Liga entstanden ist.

Natürlich bietet das Elternbuffet wie immer eine gute Gelgenheit ein erstes oder zweites Frühstück einzunehmen!

Sonntag,  23.03.2014
101. Oberschule “Johannes Gutenberg”
Pfotenhauerstraße 42

10:00 Uhr (bis 11:15 Uhr) “Dresden-Derby” gegen Ottendorf Okrilla
13:00 Uhr (bis 14:30 Uhr) gegen die Unizwerge des USC Leipzig.

15.03.20 - So, 16:00 Uhr
TITANS vs. COBURG
(1. Runde - Spiel 1)
@ Margon Arena
14.04.20 - 17.02.20
OSTERFERIEN-CAMP
@ Gymnasium Tolkewitz
TITANS @ FACEBOOK