ProB: Abstiegsangst? Nein danke!

Dresden, 07.03.2019 – Die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben letzte Woche bereits begonnen und auch die ersten Partien der Abstiegsrunde (Playdowns) wurden sowohl in Nord- als auch Südstaffel gespielt. Die Dresden Titans hatten aufgrund der Insolvenz von Essen indes spielfrei und konnten aus der Ferne das Duell zwischen Sandersdorf und Wolfenbüttel beobachten (74:81). Für die Sixers aus Sandersdorf ist die Niederlage dabei bedeutungslos, denn mit 11 Siegen stand das Farmteam vom Mitteldeutschen BC schon im Vorfeld als erster Nichtabsteiger fest. Die Herzöge aus Wolfenbüttel wahrten mit dem Sieg dagegen ihre Außenseiterchancen, Dresden über die letzten vier Begegnungen noch einzuholen. Die Titans stehen deshalb diesen Sonntag im Heimspiel und Ost-Derby gegen die Sixers in der Bringschuld. Denn mit einer Niederlage würden die „Elberiesen“ den Druck für das folgende Auswärtsspiel in Wolfenbüttel unnötig erhöhen.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt können währenddessen vergleichsweise entspannt in die ausstehenden Spiele gehen. Natürlich schmerzt das knappe Verpassen der Playoffs noch immer und mittlerweile vier Niederlagen in Folge stimmen die Fans sicher auch nicht versöhnlich. Aber zumindest droht kein Abstieg. Dass die Anhänger jedoch weiter auf Siege brennen zeigt die positive Resonanz auf einen Fanbus, der Sonntag mit in die sächsische Landeshauptstadt reisen wird, um die Sixers lautstark zu unterstützen. Zudem kann Head-Coach Tomas Grepl personell aus dem Vollen schöpfen und mit dem gesamten Kader antreten.

Titans-Trainer Markus Röwenstrunk plagen dagegen leichte Sorgen in der Rotation. Sowohl Helge Baues, als auch Daniel Kirchner kämpfen momentan mit kleineren Blessuren, sollten Sonntag aber spielfähig sein. Die „Titanen“ hatten nun zwei Wochen Zeit, sich nach der knappen Niederlage in Itzehoe akribisch auf die Playdowns vorzubereiten. Rost wird in dieser Spielpause sicher keiner der Akteure angesetzt haben. Im Idealfall sollte die längere Erholungsphase den Spielern vielmehr frische Beine und Lust auf den Wettkampf bereitet haben.

Auch Dresdens Geschäftsführer Jörn Müller weiß um die Längen und Strapazen einer anstrengenden Spielzeit. Aber der gebürtige Dresdner glaubt an die Mannschaft und die Organisation: „Es wird von allen alles getan! Natürlich tut es am Ende der Saison weh. Aber wir wollen das Abstiegsgespenst möglichst schnell vertreiben!“
Der Derby-Sieg wäre in der Tat der beste Start in die Abstiegsrunde für die Titans. Gewänne Dresden nämlich beide Begegnungen gegen Sandersdorf, dann wären die Spiele gegen Wolfenbüttel nicht mehr von Bedeutung. Einlass zum Ost-Duell am Sonntag ist wie gewohnt ab 15:00 Uhr in der Margon Arena.

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
17.03.19 - 17:00 Uhr
Herzöge Wolfenbüttel vs. TITANS @ Wolfenbüttel
07.04.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
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