ProB: Dresden Titans steigen in 2. Bundesliga ProA auf
Dresden Titans wagen den Schritt in die zweithöchste deutsche Spielklasse und freuen sich auf heiße Derbys mit Chemnitz, Gotha und Weißenfels

Logo_2bblDresden, 11.05.2016 – Zwei Wochen lang stand die Frage im Raum: Dürfen sie oder dürfen sie nicht aufsteigen? Wie das Liga-Büro der 2. Basketball-Bundesliga heute mitteilte, dürfen die Dresden Titans tatsächlich den Aufstieg in die ProA wagen. Im März hatten die Elberiesen per Lizenzantrag ihre Absicht bekundet, den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse zu wagen. Nachdem sie mit Rostock und Karlsruhe in den ersten beiden Playoff-Runden zwei direkte Mitbewerber um den Aufstieg ausschalten konnten, waren die Dresdner im Halbfinale als eines von nur noch zwei Teams im ProA-Ambitionen ausgeschieden, was ihnen nunmehr ein Aufstiegsplatz sicherte.

Sportlich hatten sich nur die beiden Finalisten der ProB für den Aufstieg qualifiziert, jedoch nachdem sich das Team Ehingen Ursprung, welches ebenfalls einen Lizenzantrag für die ProA gestellt hat, am vergangenen Wochenende im ProB-Finale gegen die Fraport Skyliners Juniors durchgesetzt hatte, bekräftigten die Frankfurter in den letzten Tagen ihre Absicht, trotz des erworbenen sportlichen Aufstiegsrechts dieses nicht wahrzunehmen, sondern in der ProB zu verweilen, da sich die von ihnen avisierte Entwicklung von Nachwuchstalenten auf dem sportlichen Niveau der ProB bewährt hat.
Somit dürfen sich die Dresden Titans über den dritten Aufstieg in den letzten sieben Jahren freuen. Im Frühjahr 2010 waren die “Titanen” in die 1. Regionalliga Südost aufgestiegen, ehe sie zwei Jahre später ihr Weg in die ProB führte. Dort hatten sich die Korbjäger aus der Landeshauptstadt in den letzten drei Jahren fest etabliert. Nach zweimal Viertelfinale gelang der Mannschaft unter Coach Steven Clauss jüngst erstmals der Sprung unter die letzte vier und damit am Ende auch der Aufstieg.
„Wir freuen uns riesig über diese Nachricht”, erklärt Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald, der den Aufstieg damit bestätigt. „Die ProA ist unser klar erklärtes Ziel für die nächsten zwei bis drei Jahre”, hatte Krautwald zu Beginn der Saison ausgegeben. “Dass es nun schon klappt, ist der verdiente Lohn für eine sehr gute Arbeit von allen Beteiligten. Die Mannschaft hat einen super Playoff-Run hingelegt, parallel haben wir bei den Zuschauern eine unglaubliche Begeisterung ausgelöst, die sich hoffentlich in der ProA fortsetzen wird.“
Dafür gilt es in den kommenden Monaten noch einige „Hausaufgaben“ zu erledigen, da die Lizenz für die ProA zunächst nur unter Auflagen erteilt wurde. So müssen die Titans-Verantwortlichen bis Mitte August neben einigen formellen Unterlagen noch eine Grundanforderung für die ProA nachweisen. Diese ist ein Parkettboden, auf welchem in der ProA verpflichtend gespielt werden muss. „Da die Margon Arena aktuell einen solchen Boden nicht verfügt, planen wir einen mobilen Sportboden anzuschaffen“, erklärt Krautwald, der auf die Unterstützung eigenen Sponsoren vertraut. „Die Gespräche mit unseren Partnern sind in den letzten Wochen sehr gut verlaufen.”
Mit den Chemnitz 99ers, dem Mitteldeutschen BC sowie den BiG Oettinger Rockets aus Gotha warten in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gleich drei mitteldeutsche Derbys auf die Titans. Zudem dürfen sich die Fans auf vier Heimspiele mehr als in der ProB freuen, da insgesamt spielen 16 Teams in der deutschlandweiten ProA spielen. Anders als die ProB versteht sich die ProA weniger als Entwicklungsliga für Nachwuchstalente, sondern vielmehr als Sprungbrett für aufstrebende Profistandorte, wie etwa Köln und Hamburg, die perspektivisch den Weg in die BEKO BBL suchen wollen.
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