ProB: Nichts zu holen im Emsland

Oldenburg, 27.01.2019 – Zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mussten die Dresden Titans ins weit entfernte Weser-Emsland reisen und sich den Baskets Juniors/Oldenburger TB stellen. Das Entwicklungs- und Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg rangierte in der Tabelle nur einen Sieg vor den Sachsen. Doch eine nach dem ersten Viertel suboptimale Leistung Dresdens verhinderte den Sprung zurück auf die Playoff-Ränge. Glänzend aufgelegte Oldenburger brachten den „Titanen“ gar die bisher höchste Saisonniederlage bei. Einzig Julian Scott erwischte mit 25 Punkten und 12 Rebounds bei 55 Prozent Wurfquote einen guten Tag. Als Mannschaft schossen die Gäste gruselige 37 Prozent aus dem Feld und verloren häufiger den Ball (19 Turnover), als sie Vorlagen erzielten (13 Assists).

Dabei erwischten die „Titanen“ trotz zu Beginn schlechter Wurfquoten und vieler Ballverluste beider Mannschaften den etwas besseren Start. So gingen die Gäste durch Helge Baues (9 Pkt, 5 Reb) und Julian Scott (25 Pkt, 12 Reb, 4 Stl) zunächst mit 6:0 in Führung. Doch nach fünf Minuten wechselte Juniors-Coach Artur Gacaev Kapitän Philip Zwiener (7 Pkt, 5 Reb) ein, der mit seinem Korbleger prompt einen 10:0-Lauf einleitete. Vor allem Nigel Pruitt (15 Pkt, 8 Reb) lief in dieser Phase mit zwei Dreiern heiß. Die Gäste konterten über Scott und Baues am Brett. Zudem stellte Bryan Nießen (3 Pkt) nach Steal und Dreier mit dem „Buzzer“ noch auf 16:13 zur Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten überzeugte vor allem die jungen Point Guards Piet Niehus (11 Pkt, 7 Reb, 5 Ast) und Fritz Hemschemeier (5 Pkt, 6 Ast) mit vielen Korbvorlagen und gut herausgespielten Dreipunktwürfen auf Oldenburger Seite. Die Titans generierten ausschließlich Punkte über Robert Kujundcic (5 Pkt) und Scott (zwischenzeitlich neun in Serie), während die Emsländer den Ball gut bewegten und über Marcel Keßen (17 Pkt, 12 Reb), Till Isemann (15 Pkt, 7 Reb) und Robert Drijencic (10 Pkt, 4 Ast) ausgeglichen „scorten“ und kontinuierlich ihren Vorsprung auf 40:28 zur Halbzeit ausbauten.

Die Gastgeber stürmten in der Folge förmlich aus der Kabine und vergrößerten über den starken Keßen und Zwiener zeitig den ohnehin formidablen Vorsprung. Dresden gelang es zu keinem Zeitpunkt eine Aufholjagd zu starten. Im Gegenteil: Oldenburg nutzte den Heimvorteil gnadenlos und spielte sich in einen Rausch. Vor dem finalen Durchgang führten die Baskets bereits mit 63:39. Das vierte Viertel blieb dann bloße Makulatur, es ereignete sich kein Basketball-Wunder mehr und die Hausherren beendeten die Partie souverän mit 88:63.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fand nach dem Abpfiff klare Worte für den Auftritt des Teams: „Gerade nach dem großartigen Heimspiel letzte Woche gegen Iserlohn fällt die Leistung heute deutlich ab. Wir haben das Rebound-Duell haushoch verloren [31:50] und einfachste Korbleger verlegt. So gewinnen wir nicht einmal gegen Essen.“ Dennoch weiß Müller um die besondere Situation in dieser immer noch eng beieinanderliegenden Nordstaffel: „Wir denken weiter von Spiel zu Spiel, das war auch die Maßgabe vor der heutigen Begegnung. Natürlich war das heute ein Rückschlag, aber wir können die Playoffs immer noch aus eigener Kraft erreichen.“ Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Tabellenführer Münster in der Margon Arena.

 

Beste Punktesammler:

Dresden:             Scott (25), Baues (9), Schmidkunz (7)

Oldenburg:        Keßen (17), Isemann (15), Pruitt (15)

 

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
17.03.19 - 17:00 Uhr
Herzöge Wolfenbüttel vs. TITANS @ Wolfenbüttel
07.04.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
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