ProB: Titans schlagen Iserlohn!

Dresden, 20.01.2019 – Endlich war es soweit. Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen luden die Dresden Titans zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in die Margon Arena. Über 1100 Zuschauer feuerten die Blau-Weißen zum Selectrona-Gameday gegen die Iserlohn Kangaroos an. Vor allem die letztwöchige Rückkehr von Titans-Kapitän Janek Schmidkunz gab Grund zu vorsichtigem Optimismus. In einer Hollywood alle Ehre machenden „Feel-Good-Story“ lieferte Dresdens Nummer Fünf gleich in seinem zweiten Spiel mit 16 Punkten und vier Dreiern amtlich ab und katapultierte sein Team zum wichtigen Heimsieg. Auch Julian Scott trat beherzt und extrem motiviert gegen sein Ex-Team an (spielte vergangene Saison für Iserlohn). Der Amerikaner ebenfalls mit 16 Zählern und steuerte starke sieben Assists zum Sieg bei. Zudem stellten die Gastgeber mit 13 von 27 getroffenen Dreiern eine Saisonbestleistung auf.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Mit einem 7:2-Lauf eröffneten die Kangaroos die Partie. Doch Robert Kujundzic (15 Pkt, 2 Stl) konnte einen Wurf trotz Foul treffen und Scott (16 Pkt, 8 Reb, 7 Ast, 3 Stl, 2 Blk) glich nach vier gespielten Minuten per Sprungwurf aus. Iserlohn punktete über Malte Schwarz (5 Pkt, 3 Ast) und Ruben Dahmen (11 Pkt) von außen und mit Lamar Mallory (13 Pkt, 4 Ast) am Brett. Das Spiel blieb eng, auch dank des in die „Starting Five“ beförderten Bryan Nießen (8 Pkt), der sowohl per Dreier, als auch per Korbleger erfolgreich war. Dank Freiwurftreffern durch Routinier Jozo Brkic (18 Pkt) gingen die Gäste dennoch mit der 19:16-Führung ins zweite Viertel. Dort warf sich dann Schmidkunz (16 Pkt, 4 3er) mit einem butterweichen „Jumper“ aufs „Scoreboard“. Zudem zeigte Scott seine Vielseitigkeit mit Distanzwürfen und guter Verteidigung gegen Center-Riese-Brkic. Nießen besorgte kurz darauf per Dreier die erste Führung der Titans. Auch Schmidkunz traf für Drei und Scott fand trotz anfangs bescheidener Trefferquote immer wieder seine Mitspieler mit gut getimtem Zuspielen. Folgerichtig erspielten sich die Gastgeber dank guter Defensive (nur acht zugelassene Punkte) und vielen forcierten Offensivfouls Iserlohns die 34:27-Pausenführung.

Den Kabinen entstiegen dann brandheiße „Titanen“, die über Schmidkunz von „Downtown“ die Führung weiter ausbauen konnten. Der 28-jährige erinnerte in dieser Phase schon wieder sehr stark an seine Version aus der Playoff-Serie gegen Schalke vergangene Saison. Er zog furchtlos zum Korb und fand immer wieder clevere Ausstiege. Die „Kängurus“ versuchten indes über Brkic, Mallory und Dahmen den Anschluss nicht völlig zu verlieren. Vor allem Brkic spielte seine gesamte Erfahrung in der Zone aus und kam wiederholt zu einfachen Zählern. Vor den finalen 10 Minuten konnte Dresden den Vorsprung dennoch auf 54:46 ausbauen. Zu Beginn des vierten Viertels bliesen die Gäste dann sofort über Mallory und Gabriel Oliveira (8 Pkt) zur Schlussoffensive. Ein 5:2-Run zwang Titans-Coach Markus Röwenstrunk deshalb zum frühen Timeout. Anschließend stabilisierte sich der Titans-Angriff wieder über getroffene Dreier von Vesa Heinonen (5 Pkt) und Helge Baues (11 Pkt). Mallory und Brkic punkteten ihrerseits effizient am Brett für die Gäste und verkürzten zwischenzeitlich auf fünf Punkte. Scott übernahm Verantwortung und verschaffte Dresden mit zwei getroffenen Würfen wieder Luft zum Atmen. Zwei Minuten vor Ultimo traf dann Baues erneut von außen, baute den Vorsprung auf 11 Punkte aus und entschied das Spiel quasi vor. Denn in den letzten Minuten wurde der sichere 78:61-Heimsieg bereits lautstark und verdient von den Fans gefeiert.

Unter stehenden Ovationen bedankte sich dann der Mann des Abends bei den zelebrierenden Anhängern: „Letzte Woche habe ich zwar schon gespielt, aber heute mit dem Sieg, mit der Kulisse zu Hause, das war einfach super!“, fasste Schmidkunz nach dem Abpfiff seine Gefühle in Worte. „Ich fühle mich großartig! Wir greifen weiter an und wir werden als Mannschaft unsere Ziele erreichen!“ Trotz des Erfolges befinden sich die „Elberiesen“ aber weiterhin nur auf dem neunten Tabellenplatz und damit in den Playdowns. In der hart umkämpften Nordstaffel der ProB kann für die Mannen aus Elbflorenz jedes der noch folgenden fünf Spiele entscheidend im Einzug um die Playoffs sein. Nächste Woche geht es für Röwenstrunks Spieler nach Oldenburg, die nur einen Sieg mehr auf dem Konto haben, als die Titans, jedoch auf dem fünften Tabellenrang rangieren.

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (16), Scott (16), Kujundzic (15)

Iserlohn:             Brkic (18), Mallory (13), R. Dahmen (11)

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
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TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
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