ProB: Schwere Prüfung gegen Tabellenführer

Dresden, 30.01.2019 – Noch vier Spiele stehen in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aus. Dann entscheidet sich, welche acht Mannschaften der Nordstaffel in den Playoffs um die Meisterschaft antreten und welche vier Teams in den Playdowns gegen den Abstieg spielen. Die Ausgangslage könnte beim Spiel der Dresden Titans gegen die WWU Baskets Münster kommenden Sonntag in der Margon Arena dabei nicht unterschiedlicher sein. Aufgrund einer verheerenden Auswärtsschwäche (zuletzt mit 63:88 in Oldenburg verloren) dümpeln die Titans trotz starker Heimbilanz (sieben Siege bei zwei Niederlagen) im Tabellenkeller herum. Die Aufsteiger aus Münster vermochten indes unglaubliche 10 ihrer letzten 12 Begegnungen zu gewinnen und katapultierten sich dadurch sogar an die Tabellenspitze. Trotz allem trennen beide Teams nur vier Siege und auch Dresdens Basketballer können noch aus eigener Kraft den Sprung unter die besten acht Mannschaften schaffen.

Gegen sehr selbstbewusste Münsteraner wird das jedoch alles andere als einfach. In der „Fahrradstadt“ ist nach dem Aufstieg aus der Regionalliga eine regelrechte Basketball-Euphorie entfacht worden. Bis zu 2700 Zuschauer wohnten den letzten zwei Heimspielen jeweils bei und eine ausgewogene Mischung aus „Lokalmatadoren“ und neu dazugestoßenen Profis sorgt für eine starke Identifikation bei den Fans. Besonders aufpassen müssen die „Titanen“ auf Jan König. Der 25-jährige Student trifft zwar nur 29,8 Prozent seiner Dreier, lötet diese aber in einer Frequenz wie James Harden auf den Korb. Und wenn er wie vergangene Woche gegen Sandersdorf heiß läuft (33 Punkte, 5 Dreier beim 87:78-Sieg), dann ist der 2,01 Meter große Kapitän der Baskets kaum bis gar nicht zu stoppen. Auch der US-amerikanische Spielmacher Joseph Cooper (13,2 Pts, 7 Ast – bester Vorlagengeber der Nordstaffel) und sein britischer Kollege Malcom Delpeche (10,8 Pts, 7,1 Reb) spielen gute Saisons auf ProB-Level.

Apropos gute Leistungen auf ProB-Level: Trotz des durchwachsenen Teamerfolgs präsentiert sich der zur Weihnachtspause nachverpflichtete Julian Scott in sehr guter Verfassung. So führt er in den sechs Spielen seit seiner Vertragsunterzeichnung bei den „Elberiesen“ die Mannschaft bei den Punkten (18,8), Rebounds (8,8) und Steals (2) an. Zudem ist der gebürtig aus Sacramento stammende „Big Man“ drittbester Vorlagengeber der „Titanen“ (2,5). Einzig bei der Dreierquote (4/19 – 21,1 Prozent) hapert es noch deutlich. Aber dieses Problem teilt das gesamte Team. Fallen die Würfe von außen, dann gewinnen die Titans. Diese Abhängigkeit vom Dreier prägt den modernen Basketball immer mehr. Bleibt zu hoffen, dass die „Blau-Weißen“ diesen Sonntag einen guten Tag aus der Distanz erwischen, um den sieghungrigen Gästen aus dem Münsterland adäquat Paroli bieten zu können.

Denn Illusionen gibt sich bei den Titans niemand hin. Um tatsächlich noch Chancen auf die Playoffs zu haben braucht es Siege. „Drei der letzten vier Partien müssen wir gewinnen. Dann können wir die Endrunde noch erreichen“, konkretisiert Jörn Müller die Ausgangslage. „Da würde es natürlich gut passen, wenn wir gleich das erste besagter vier Spiele für uns entscheiden könnten“, so der Titans-Geschäftsführer.

Pressedienst
Dresden Titans

10.03.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. BSW Sixers @ Margon Arena
17.03.19 - 17:00 Uhr
Herzöge Wolfenbüttel vs. TITANS @ Wolfenbüttel
07.04.19 - 16:00 Uhr
TITANS vs. Herzöge Wolfenbüttel @ Margon Arena
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