ProB: Souveräner Sieg gegen Oldenburg

Dresden, 14.10.2018 –  Vor knapp 1000 Zuschauern in Dresdens Margon Arena überzeugen die Dresden Titans im Duell gegen die EWE Baskets Juniors aus Oldenburg zum vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Gäste reisten mit dem ehemaligen Nationalspieler Philip Zwiener und diversen BBL-Talenten in die sächsische Landeshauptstadt. Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung der Titans (vier Spieler punkteten zweistellig) und ein erneut dominant auftretender Brandon Watkins zogen den Gästen den Zahn. Den Grundstein für den zweiten Heimerfolg in Serie legten die Gastgeber von der ersten Minute an und blickten nach der initialen Führung nicht mehr zurück. Zusätzlich begeisterte der als Hallensprecher eingesprungene Ron Ringguth mit seiner professionellen und schlagfertigen Art die Zuschauer.

Auch ein Rückkehrer sorgte für Applaus bei den Anhängern. Sebatian Heck (2 Pkt, 2 Ast) rückte in seinem zweiten Spiel nach langer Verletzungspause in die erste Fünf und erzielte direkt die Eröffnungszähler für die Titans. Watkins (24 Pkt, 13 Reb, 3 Stl) erwischte zudem einen guten Start und verwandelte drei Feldwürfe in Folge. Nach einem Dreier durch Dresdens Luka Kamber (12 Pkt, 4 Ast) war Gäste-Trainer Artur Gacaev früh zur Auszeit gezwungen. Doch die Gastgeber drückten weiter und Gacaev griff schnell zum zweiten Timeout. Im Anschluss zeigte Kamber sich konstant treffsicher, aber vor allem Veteran Philipp Zwiener (23 Pkt, 6 Ast, 5 Reb) und BBL-Talent Till Isemann (11 Pkt, 4 Reb) hielten die Juniors in der Folge im Spiel und verkürzten auf 16:24. Das zweite Viertel begann dann aus Sicht der Titans unglücklich mit mehreren Ballverlusten, Oldenburg konnte den Rückstand in Konsequenz stetig verringern. Zwiener zeigte sich zudem permanent korbgefährlich. Jedoch kamen bei den „Elberiesen“ von der Bank mit Helge Baues (7 Pkt, 5 Reb) und Bryan Nießen (7 Pkt, 2 Ast) stetig gute Impulse. Auch Dresdens Arne Wendler (15 Pkt, 9 Reb, 5 Ast) überzeugte mit aggressivem Zug zum Korb und guter Spielübersicht. Zur Halbzeit bauten die Titans folgerichtig ihre Führung auf 44:33 auf.

Den besseren Start aus der Pause erwischten dann die Titans. Ein schneller 6:0-Lauf und ein absolut spektakulärer „Alley-Oop-Dunk“ durch Watkins nach indirektem Brettanspiel von Daniel Kirchner (10 Pkt, 8 Ast) ließen die Halle explodieren und zwangen Gacaev erneut zur Auszeit. Kirchner präsentierte sich zudem als effektiver Punktesammler und leistete als Spielgestalter einen guten Job in der verletzungsbedingten Abwesenheit von Kapitän Janek Schmidkunz. Einzig Zwiener hielt dagegen und betrieb Schadensbegrenzung für seine Farben. Doch Wendler erhöhte kurz vor Viertelende von „Downtown“ auf eine komfortable 61:42-Führung. Die letzten 10 Minuten der Partie wurden dann standesgemäß per Druckkorbleger von Baues eröffnet. Die Gäste waren anschließend nicht mehr in der Lage ihrerseits einen Lauf zu starten, um das zu große gewordene Defizit eventuell nochmal auszugleichen. Die „Titanen“ spielten konsequent zu Ende. Zum Schluss sah auch Liga-Neuling und Dresdens Eigengewächs Camillo Thieme das erste Mal Spielzeit beim souveränen 80:64-Erfolg seiner Mannschaft.

Schmidkunz, der diese Woche noch von der Bank aus zuschauen musste und mit seiner Erfahrung als „Assistenztrainer“ für Head Coach Nenad Josipovic fungierte, zeigte sich äußerst zufrieden nach dem Abpfiff: „Natürlich bin noch ein wenig traurig, dass ich nicht selbst auf dem Parkett stehen konnte. Aber die Jungs haben das heute wirklich stark gemacht. Das war das erste Mal diese Saison, dass wir über die kompletten 40 Minuten ein gutes Spiel gemacht haben“, so der Kapitän in seiner Analyse. Nach jetzt zwei Heimsiegen aus zwei Spielen muss es für die Titans nun noch auswärts funktionieren. In der Fremde blieb die Mannschaft bislang ohne Erfolg. Nächsten Samstag gibt es in Schwelm die Gelegenheit, diesen Umstand zu korrigieren.

 

Beste Werfer:

Dresden:                             Watkins (24 Punkte), Wendler (15), Kamber (12)

 

Oldenburg:                        Zwiener (23), Isemann (11), Panou (8)

 

Pressedienst
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