ProB: Titans gelingt zweiter Sieg in Folge!

Dresden, 18.11.2018 – Vor über 1228 Zuschauer luden die Dresden Titans zum neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Gegner war das Farmteam Alba Berlins, LOK Bernau. Die Gäste traten mit einer kurzen Acht-Mann-Rotation in Dresdens Margon Arena an und wirkten in der ersten Hälfte fast eingeschüchtert und „zahnlos“. Aber eine überzeugende zweite Halbzeit Bernaus ließ die Partie bis in die letzten Sekunden, aus Titans-Sicht unnötig, spannend werden. Dank eines mehr als formidabel agierenden Brandon Watkins gingen Dresdens Basketballer dennoch als verdiente Sieger vom Feld. In der Tabelle konnten die „Titanen“ zudem an den Gästen vorbeiziehen und belegen nun punktgleich den sechsten Rang.

 Dabei zeigte Watkins (24 Pkt, 10 Reb, 5 Blk, 77% FG) gleich zu Beginn seine beachtliche Vielseitigkeit auf dem Feld. Ein Assist auf Luka Kamber (13 Pkt, 3 3er), einfache Punkte im Nachsetzen am offensiven Brett, ein weicher Sprungwurf aus der Mitteldistanz und zwei brutale Monsterblocks gegen Bernaus Lorenz Brenneke (15 Pkt) und Quadir Welton (17 Pkt, 9 Reb) durch „The Beast“ zwangen Gäste-Trainer René Schilling zur frühen Auszeit. Die Titans punkteten danach aber weiter aggressiv in Korbnähe und erarbeiteten sich über Watkins und Arne Wendler (10 Pkt, Reb) ein 23:14-Polster. Im zweiten Viertel übernahmen dann für Dresden zunächst Helge Baues (11 Pkt, 6 Reb, 3 Blk) und Daniel Kirchner (12 Pkt, 3 Ast) Verantwortung und netzten jeweils erfolgreich von außen. Doch der erst 17-jährige Malte Delow (9 Pkt) antwortete für LOK mit zwei Dreiern und ließ Dresdens Headcoach Nenad Josipovic zum Timeout greifen. In der Folge konnte Watkins den Scoring-Run der Gäste unterbrechen und die Titans über gute Ballbewegung den Vorsprung zur Halbzeit auf 41:31 ausbauen.

Angeführt durch Brenneke und Kresimir Nikic (14 Pkt, 4 Ast) startete Bernau nach der Pause jedoch direkt mit einem 8:2-Lauf, bevor Kamber die heimischen Fans mit einem Dreier erlöste. Als dann noch Robert Kujundzic (14 Pkt, 4 Ast) den Ball mit Emphase durch die Reuse drückte war auch Dresden in der zweiten Halbzeit angekommen. Kujundzic traf direkt im Anschluss von außen. Aber Dehlow und Ex-BBL-Spieler Nicolai Simon (9 Pkt, 7 Ast) konterten ihrerseits mit erfolgreichen Dreipunktwürfen. Die Gäste blieben hartnäckig und verkürzten den Rückstand vor den letzten 10 Minuten der Partie auf 57:60. LOK kämpfte sich über Welton weiter heran. Auch eine Auszeit durch Josipovic konnte den Lauf der Gäste nicht stoppen, die sechs Minuten vor Abpfiff erstmals die Führung übernahmen. Watkins stellte mir einem harten „Dunk“ aber schnell die alte Ordnung wieder her. Kirchner traf zudem aus der Distanz und ein 8:0-Run ließ die Gastgeber kurz wieder durchatmen. Ein ganz wichtiger Dreier von Kamber 77 Sekunden vor Ultimo brachte die „Elberiesen“ schließlich mit sechs Punkten in Front. LOK-Kapitän Robert Kulawick (12 Pkt, 4 Ast) wurde dann aber beim Dreier gefoult, verwandelte souverän von der Linie und machte es nochmal richtig spannend. Bernau spielte eine effektive Pressverteidigung, forcierte zwei Ballverluste und ging 30 Sekunden vor Schluss mit einem Zähler in Führung. Kirchner wurde dann ebenfalls beim Dreier gefoult, musste aufgrund einer Blutung jedoch ausgewechselt werden. Kujundzic traf an seiner statt zwei von drei Freiwürfen. Dresden führte nun mit einem Punkt. Im Anschluss eroberte Watkins den Ball, traf seine zwei Freiwürfe und tütete den 86:83-Sieg für Dresden ein!

Nach der Partie feierten euphorisierte Anhänger ihre Mannschaft, wenn auch nicht wenige Zuschauer einen weniger spannenden Sieg vertragen hätten. Josipovic lobte die mannschaftliche Geschlossenheit in der hitzigen Schlussphase. „Über die letzten zwei Minuten haben wir als Team kühlen Kopf bewahrt. Natürlich kommt es immer noch zu unnötigen Ballverlusten oder schlechten Wurfentscheidungen, Janek Schmidkunz wird uns in diesen Momenten bis zu seiner Rückkehr immer wieder fehlen. Aber wir arbeiten weiter hart an unserer Entscheidungsfindung und Konstanz“, so der Kroate. Nächste Woche Samstag müssen die Titans nach zuletzt zwei Heimspielen dann auch auswärts in Wolfenbüttel überzeugen.

 

Beste Werfer:

Dresden:             Watkins (24), Kujundzic (14), Kamber (13),

Bernau:                 Welton (17), Brenneke (15), Nikic (14)

Pressedienst
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