ProB: Titans nach Auftaktniederlage unter Druck

Gelsenkirchen, 10.03.2018 – Die Dresden Titans hatten sich viel vorgenommen, für das erste Spiel in der Achtelfinalserie der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegen den FC Schalke 04 Basketball. Doch die Gastgeber nutzten ihren Heimvorteil vor allem im zweiten Viertel des Spiels und enteilten den „Elberiesen“ rückblickend bereits dort uneinholbar. Eine bravouröse Aufholjagd, angeführt vom besten Mann auf dem Parkett, Titans-Kapitän Janek Schmidkunz, reichte letztlich nicht, um die ausgeglichene Punkteverteilung (sechs Spieler mit sieben oder mehr Zählern) und disziplinierte Verteidigung der Schalker zu überwinden. Im „Best-of-three-Format“ der Endrunde stehen Dresdens Basketballer beim Heimspiel kommende Woche (18.03.2018, um 16:00 Uhr in der Margon Arena) nun bereits mächtig unter Druck. Nach dem Auftakt in Gelsenkirchen dürfen sich Dresdens Zuschauer also auf eine absolut intensive Partie am nächsten Sonntag einstellen.

Denn intensiv begann bereits die erste Partie in Schalkes zwar kleiner, aber immerhin ausverkaufter Halle. Auf Seiten der Gastgeber überzeugte im ersten Viertel vor allem der „Youngster“ Niclas Sperber (17 Pkt, 7 Reb), der direkt sechs Punkte auflegen konnte. Auch Shawn Gulley (12 Pkt), Randall Slawson (8 Pkt, 4 Ast) und Cortney Belger (12 Pkt, 8 Ast) waren von Beginn an präsent. Dresdens Angriffsmotor wurde hauptsächlich von Kapitän Janek Schmidkunz (26 Pkt, 4 3er) angetrieben. Nach den ersten 10 Minuten erspielten sich die Schalker nur eine hauchdünne 19:18-Führung. Im zweiten Durchgang kam nach einem Dreier durch Schmidkunz offensiv jedoch lange nichts von den Gästen. Dementsprechend war der FC in der Lage nach einen 11:0-Lauf die Kontrolle über das Spiel an sich zu reißen. Vor allem die von der Bank kommenden Leon Friederici (13 Pkt) und Thomas Szewczyk (7 Pkt) erwischten die Dresdner in dieser Phase kalt. Die Reserve der Titans steuerte indes kaum Zählbares bei. Im gesamten Viertel gelangen den „Titanen“ nur 10 Punkte. Konsequenterweise führten die Gelsenkirchener zur Halbzeit komfortabel mit 44:28.

Mitte des dritten Spielabschnitts waren die Titans dann zunächst in der Lage durch einen 9:2-Run den Rückstand zu verkürzen. Und vor allem Schmidkunz und Helge Baues (17 Pkt, 8 Reb) steckten nie auf. Als dann in der 30. Minute Mangum (12 Pkt) per Dreier traf, schien die Partie wieder offen. Doch Friederici per Korbleger und Sperber per Dunk in der letzten Sekunde des Viertels erhöhten wieder auf 59:47 aus Sicht der Schalker. Im vierten und entscheidenden Durchgang arbeiteten Baues, Schmidkunz und der Rest der Mannschaft von Head Coach Nenad Josipovic weiter verbissen an der Aufholjagd. Aber immer wenn die Gäste auf unter 10 Punkte herankamen, schienen die Schalker die passende Antwort parat zu haben. Dank eines brandheißen Schmidkunz‘ (zwischenzeitlich neun Punkte in Serie) in den Schlussminuten wurde es kurz vor Ultimo dennoch spannend. Die Hypothek aus dem zweiten Viertel erwies sich schlussendlich trotzdem als zu groß und die Gastgeber brachten mit dem 75:67-Endstand ihren Vorsprung und die sprichwörtlichen Schäfchen ins Trockene.

In der ersten Analyse der Niederlage ist für Josipovic natürlich das schlechte zweite Viertel ausschlaggebend: „Es ist mir beinahe unerklärlich. In allen anderen Vierteln hat unser Einsatz, unser Wille zum Sieg gepasst. Sicher waren wir vom Kopf her manchmal zu langsam. Natürlich liegt das auch unserer kleineren Rotation. Bei den Schalkern kam viel von der Bank. Aber im zweiten Viertel fehlte bei uns einfach auch die körperliche Härte. Das darf uns kommenden Sonntag nicht nochmal passieren, wenn wir die Chance auf den Heimsieg nutzen wollen.“ Für den Matchwinner der Gastgeber hatte Dresdens kroatischer Trainer indes nur lobende Worte übrig: „Niclas Sperber hat einen super Job gemacht. Mit sonst nur fünf Punkten im Schnitt, hatten wir ihn so wie heute sicher nicht auf dem Radar.“

Beste Werfer:

Dresden:             Schmidkunz (26 Punkte), Baues (17), Mangum (12)

Schalke 04:         Sperber (17), Friederici (13), Belger (12)

Pressedienst
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