ProB: Titans unterliegen neuem Tabellenführer

Wedel, 09.12.2018 –  Zum Rückrundenauftakt und 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Dresden Titans auch unter Interimscoach René Naumann nicht den „Auswärtsfluch“ brechen und bleiben in der aktuellen Saison in der Fremde weiter erfolglos. Gegen den neuen Tabellenführer der ProB-Nord, den SC Rist Wedel, blieben die „Titanen“ größtenteils blass. Eine schlechte Dreierquote und mehr Ballverluste als Korbvorlagen besiegelten die verdiente Niederlage. Mit noch zwei ausstehenden Heimspielen im Kalenderjahr 2018 haben die „Elberiesen“ dennoch gute Chancen, das Weihnachtsfest auf einem Playoff-Platz zu verbringen.

 Und zu Beginn präsentierten sich die Gäste aus „Elbflorenz“ auch kurzzeitig wie ein Playoff-Team. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und mehreren Offensivrebounds durch den Rückkehrer und gebürtigen Hamburger Helge Baues (15 Pkt, 10 Reb) musste Wedels Headcoach Felix Banobre gar zur frühen Auszeit greifen. Danach stand die Zonenverteidigung von Rist sicherer und Dresden traf kaum Würfe von außen. Die Gastgeber bewegten im Gegenzug gut den Ball und spielten einfache Abschlüsse in Korbnähe heraus. Vor allem Jürgen Rich (22 Pkt, 8 Reb) bereitete der Titans-Defensive Probleme. Folgerichtig führte der SC mit 22:14 zur Viertelpause. In den nächsten Minuten fiel dann auf beiden Seiten so gut wie nichts. Für die Zuschauer war es bei Quoten von teilweise weit unter 30 Prozent deshalb kein sonderlich attraktives Spiel. Da war es fast schon positiv zu bewerten, dass die Titans trotz unglaublich schwacher Ausbeute im Angriff nur mit 24:35 zur Halbzeit zurücklagen.

Nach der Pause zeigten sich die Sachsen zunächst treffsicherer aus der Distanz und starteten über Sebastian Heck (11 Pkt) und Daniel Kirchner (6 Pkt) einen 8:0-Lauf, der erst durch Wedels Litauer Aurimas Adomaitis (16 Pkt, 8 Reb) unterbrochen werden konnte. Zudem erhielt SC-Forward Ryan Logan (12 Pkt, 5 Reb) früh sein drittes Foul. Die Gastgeber verloren zusehends ihren Rhythmus, während Dresden schneller spielte und entschlossener wirkte, als noch im ersten Durchgang. Robert Kujundzic (8 Pkt, 7 Reb) traf sogar mit dem „Buzzer“ und die Gäste lagen nur noch mit 45:49 zurück. Im Anschluss entwickelten sich zerfahrene Schlussminuten. Viele Ballverluste zerstörten jeglichen Spielfluss. Nur vereinzelt gelangten die „Titanen“ zu Punkten über Baues unter dem Korb. Drei Minuten vor dem Ende konnte Wedel den Vorsprung dank Adomaitis wieder auf 10 Punkte ausbauen. Rich erhöhte kurze Zeit später gar auf 14 Zähler und zwang Naumann zum Timeout. Bei insgesamt 20 Ballverlusten und nur 28 Prozent Feldwurfquote (14 Prozent Dreierquote) auf Dresdner Seite war die Messe jedoch gelesen und Wedel gewann verdient mit 69:54.

Der mitgereiste Titans-Geschäftsführer Jörn Müller fasste die Partie nach Abpfiff prägnant zusammen: „In der ersten Halbzeit waren sowohl Defensive als auch Offensive grottig. Im dritten Viertel haben wir kurz gezeigt, dass wir verteidigen können, aber im Angriff waren wir über die gesamten 40 Minuten schlicht harm- und einfallslos.“ Die kurze Ära Naumann endet mit dem morgigen Tag und der Ankunft des neuen Trainers. Naumann ist nach dem knapp zweiwöchigen Intermezzo froh, sich wieder voll auf seine Aufgaben als Regional- und Nachwuchstrainer konzentrieren zu können.

 

Beste Werfer:

Dresden:                             Baues (15 Pkt), Heck (11), Kujundzic (8)

Wedel:                                 Rich (22), Adomaitis (16), Logan (12)

 

Pressedienst
Dresden Titans

 

Bild: Jürgen Rich
© Claus Bergmann

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