ProB: Titans wollen zurück in den Ruhrpott

Dresden, 15.03.2018 – Im Achtelfinale der Playoffs empfangen die Dresden Titans kommenden Sonntag den FC Schalke 04 und sind in der „Best-of-Three-Serie“ gegen die „Knappen“ aktuell mit 0:1 im Hintertreffen. Letzte Woche noch zu Gast in Gelsenkirchen, werden Dresdens Basketballer in wenigen Tagen den Heimvorteil in der Margon Arena genießen. Während die Gäste die 550 kilometerlange Anreise antreten müssen, können die „Elberiesen“ entspannt im eigenen Bett nächtigen. Ein Vorteil in der deutschlandweit geführten Meisterschaftsendrunde, in der ein Team zwei Siege benötigt um die nächste Runde zu erreichen.

Für die „Pötter“ geht es nach dem 75:67-Sieg im Hinspiel darum, den Einzug ins Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB perfekt zu machen. Die „Titanen“ stehen im Gegenzug mit dem Rücken zur Wand und wollen natürlich unbedingt ein drittes Spiel am kommenden Dienstag (20:00 Uhr) „auf Schalke“ erzwingen. Gästetrainer Raphael Wilder wird sich wie im Hinspiel vornehmlich auf seine amerikanischen Profis verlassen, denn in den Playoffs werden Rotationen bekanntlich kürzer. Deshalb werden es vermutlich Veteran und Kapitän Patrick Carney sowie sein amerikanischer Landsmann Cortney Belger und der deutsche Shawn Gulley sein, welche die Offensivbemühungen der Gelsenkirchener antreiben. Vor allem Belger (12 Punkte und acht Vorlagen im Hinspiel), der laut Wilder „ein echter Vorzeigeprofi und wahrer Leader“ sei, wird darüber entscheiden, wie die Gäste gegen Dresden auftreten. Ob „Youngster“ Niclas Sperber (17 Zähler im Hinspiel) nochmals so wie vergangene Woche auftrumpfen kann, wird ebenfalls von Bedeutung sein.

Bei den Titans baut die Mannschaft nach einer bislang spannenden ProB-Saison mit vielen Höhen und Tiefen natürlich stark auf den Heimvorteil. Kapitän Janek Schmidkunz ist auf jeden Fall schon seit Wochen „bereit für die Playoffs“ wie er erst kürzlich beim Fanstammtisch verriet und auch vergangene Woche mit starken 26 Punkten unter Beweis stellte. „Die Playoffs sind das, wofür man als Basketballer lebt. Der Druck, diesmal gewinnen zu müssen, weil du weißt, dass sonst morgen die Sommerpause beginnt, ist für uns Spieler, aber auch für die Fans ein besonderer Anreiz.“ Auch Head Coach Nenad Josipovic „freue sich nach über 41 Jahren Basketball als Spieler und Trainer noch immer wie ein Kind auf die Playoffs“, weshalb er die Saison gern noch etwas verlängern würde.

Dank des Fanclubs Forza Blue e.V. wird es sonntags an lautstarker und kreativer Unterstützung in der Margon Arena sicher nicht fehlen. Dass man als Tabellensiebter der Südstaffel gegen den favorisierten Zweitplatzierten aus dem Norden nicht chancenlos ist, hat Spiel eins gezeigt. Bis auf acht schlechte Minuten im zweiten Viertel konnten die Korbjäger aus Elbflorenz beim Hinspiel auf Augenhöhe mithalten. Am Wochenende aber soll und muss die Leistung über die gesamten 40 Minuten stimmen, damit der Weg am Dienstagabend wieder in den Ruhrpott führt.

Pressedienst
Dresden Titans