ProB: Heimauftakt 2019 gegen Kangaroos

Iserlohns Topscorer Mallory

Dresden, 17.01.2019 – Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga bestreiten die Dresden Titans gegen den Tabellenvierten Iserlohn Kangaroos ihr erstes Heimspiel im Jahr 2019. Nach der letztwöchigen Auswärtsniederlage gegen Bernau befinden sich Dresdens Basketballer auf dem neunten Tabellenplatz und damit außerhalb der Playoff-Ränge. Dennoch trennen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nur zwei Siege von den Titans. Ganze fünf Mannschaften der ProB-Nordstaffel weisen zurzeit eine Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen auf. Iserlohn ist eine davon. Bei nur noch sechs verbleibenden Partien steigt deshalb der Druck auf so ziemlich jede Mannschaft mit Playoff-Ambitionen. Innerhalb eines Spieltages können Teams gleich mehrere Ränge hinabstürzen.

Davon können insbesondere die Gäste ein Lied singen. Zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 enteilten die „Kängurus“ schnell der Konkurrenz und belegten wochenlang den ersten Platz, ehe das Team in beispielloser Manier sechs von acht Partien verlor und ins Mittelfeld abrutschte. In der Folge übernahm Co-Trainer Milos Stankovic das Amt seines Vorgängers Dragan Torbica und fuhr letzten Sonntag gegen Bochum seinen ersten Sieg (84:68) als Headcoach ein. Denn trotz der krassen Leistungsschwankungen ist das Iserlohner Team noch immer extrem tief und erfahren besetzt. Mit Lamar Mallory (21,4 Pts, 8,8 Reb, 57,4 FG%) spielt zudem einer der gefährlichsten Punktesammler der gesamten ProB für die „Pötter“. Mallory fehlte sogar im Hinspiel gegen die Titans, die dennoch mit 64:69 unterlagen.

Es ist also wieder einmal eine extrem schwere Aufgabe, vor der die Gastgeber um Cheftrainer Markus Röwenstrunk stehen. Zumindest gesundheitlich sind die „Elberiesen“ nach dem letztwöchigen Comeback ihres Kapitäns und Spielmachers Janek Schmidkunz wieder auf dem Vormarsch. Der 28-jährige konnte bereits 13 Minuten auf dem Parkett bleiben und erzielte in der kurzen Zeit starke vier Assists. Sicher darf nach der langen Pause nicht zu viel erwartet werden, doch ein wohldosiert eingesetzter Schmidkunz sollte diesen Titans definitiv helfen.

Die Mannschaft will sich indes nicht durch die prekäre Tabellensituation aus der Ruhe bringen lassen und voller Konzentration in die nächste Begegnung gehen. Eine Einstellung, die von der Titans-Geschäftsführung geteilt wird: „Sicher wird der Druck größer, je näher wir dem Ende der regulären Saison kommen. Wir denken aber von Spiel zu Spiel“, so Jörn Müller. In Bezug auf Sonntag betont der 39-jährige zudem die Wichtigkeit dieses Heimspiels: „Ein Sieg ist möglich, wenn jeder Einzelne bereit und fokussiert ist.“

Pressedienst
Dresden Titans