ProB: Do or Die in Speyer – Der Sieger zieht in die Play-Offs ein
Dresden, 23.03.2026 – Die Dresden Titans stehen vor einem „Alles oder Nichts“ Spiel von maximaler Brisanz. Am Samstagabend entscheidet sich im direkten Duell: Nur der Sieger wahrt seine Chance und sichert sich das Ticket für die Play-Offs.
Die Ahorn Camp Baskets – Wie schon im Dezember gehen die Ahorn Camp Baskets Speyer mit einer Negativserie in ihr letztes Hauptrundenspiel. Die Ausgangslage für die Rheinstädter ist brisant: Eine Niederlage im Duell gegen die Dresden Titans, könnte das erstmalige Verpassen der Play-Offs seit fünf Jahren besiegeln. Punktgleich mit den Elbriesen auf Rang neun stehend, wird dieses Wochenende für eines der beiden Teams das Kapitel Post Season vorzeitig enden.
Die Speyerer setzen offensiv auf mannschaftliche Geschlossenheit statt auf einen klaren Go-to-Guy. Gleich neun Akteure erzielen im Schnitt mehr als 7,5 Punkte. Das ist eine Statistik, die die Variabilität im Angriff unterstreicht. Dennoch gilt es aus Dresdner Sicht, vor allem den US-amerikanischen Routinier Daryl Woodmore, zu kontrollieren. Mit durchschnittlich 12 Punkten und 4,4 Assists lenkt er das Spiel seines Teams und gibt den Takt vor.
Ein möglicher Ansatzpunkt für die Titans: die Distanzwürfe der Gäste. In den vergangenen drei Partien traf das Team von Carl Mbassa lediglich 23 Prozent seiner Dreier – ein schwacher Wert, der im engen Rennen um die Playoff-Plätze zum entscheidenden Faktor werden könnte.
Ähnlich wie Dresden hatten auch die Baskets im Saisonverlauf immer wieder mit wechselnden Kaderkonstellationen zu kämpfen. Insbesondere die Guards Noah Koch (10,5 P; 47,1 3P%) und Carlos Hidalgo Guijo (8,8 P; 2,2 AS) können dem Spiel der Speyerer ihren Stempel aufdrücken, standen jedoch nicht durchgängig zur Verfügung.
Trotz dieser Umstände präsentiert sich Speyer als eingespieltes Kollektiv. Mit 18,7 Assists pro Partie zählen sie in diesem Aspekt zu den besten Teams der Staffel. Auch in Sachen Ballkontrolle gehören die Rheinstädter zur Spitze. Ein Stabilitätsfaktor, der gerade in der entscheidenden Saisonphase von großer Bedeutung ist.
Die Titans erwartet am Samstagabend somit eine schwer einzuschätzende Aufgabe. Die von Höhen und Tiefen geprägten Speyerer haben in dieser Saison bereits mehrfach ihre Qualität unter Beweis gestellt und mit Ausnahme von Coburg, jedem besser platzierten Team mindestens einen Sieg abgerungen. Entsprechend ist trotz der schwankenden Leistungen, höchste Wachsamkeit gefragt.
Die Titans – Was bei den Speyerern zu den Konstanten zählt, wurde den Dresden Titans zuletzt selbst zum Verhängnis: Ballverluste. Ganze 20 Turnover leisteten sich die Elbriesen im vergangenen Heimspiel, ein für ihre Verhältnisse, ungewöhnlich hoher Wert. Auch aus der Distanz blieb das Team gegen Coburg hinter den eigenen Ansprüchen zurück: Nur sechs von 28 Dreipunktwürfen fanden ihr Ziel, die sonst so verlässliche Treffsicherheit von außen blieb aus.
Dennoch zeigt sich die Mannschaft von Valentino Lott entschlossen, an die Form der vergangenen Wochen anzuknüpfen und weitere Basketball-Feste in der Spielzeit 2025/26 in der Margon Arena zu forcieren. Zusätzlichen Rückenwind liefert das Hinspiel. Damals fügten die Titans den Baskets ihre bislang deutlichste Saisonniederlage zu.
Eine besondere Rolle dürfte dabei Kapitän Sebastian Heck einnehmen. In seiner Geburtsstadt will er vorangehen, die Ahorn Camp Baskets Speyer erneut in die Schranken zu weisen und den Play-Off Einzug klarzumachen.
Titans Headcoach Valentino Lott – „Wir werden am Samstag noch einmal alles in die Waagschale werfen! Speyer kommt aus einem spielfreien Wochenende und hatte die Möglichkeit, unsere Spiele gegen Ulm und Coburg aus der Ferne zu analysieren. Sie sind als Mannschaft sehr erfahren und spielen als Kern nun auch schon länger als Mannschaft zusammen. In dieser Saison konnten wir nur selten mit vollständigem Kader antreten, weshalb wir sowohl schwierige Phasen als auch starke Momente erlebt haben. Dennoch stehen wir nun kurz davor, die Play-Offs aus eigener Kraft zu erreichen und das spricht auch für uns als Team.“
Pressedienst
Dresden Titans