ProB: Knappe Partie beschert den Dresden Titans keinen Heimsieg

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Dresden, 14.02.2026 – In einem wichtigen Spiel um die Play-Off Plätze müssen die Titans nach aufopfernder Leistung den Kürzeren ziehen.

Zahlen zur Partie: Stone (23 PTS; 3 RB; 1 ST), Heck (19 PTS; 7 AS; 5 ST), Otahko (16 PTS; 10 RB; 1 BL) Kompletter Boxscore

Spielverlauf – Sebastian Heck eröffnet die Partie mit einem Steal und dem anschließenden Korberfolg. Simeon Dimitrov lässt im nächsten Angriff seinen Gegenspieler ins Leere springen und legt sicher nach. Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel, in dem die Gäste früh Zählbares aus der Distanz mitnehmen. Defensiv setzt Clint Hamann in den Anfangsminuten ein Ausrufezeichen und räumt gleich zweimal per Block auf.

Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Die Einwechslungen von Valentino Lott erweisen sich als wirkungsvolles Mittel, von denen Scott Stone in kürzester Zeit mit fünf Punkte dem Spiel seinen Stempel aufdrückt. Auf der anderen Seite ist Tom Niclas Alte jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten Drei-Punkte-Wurf. In der weiterhin umkämpften Partie kochen die Emotionen hoch: Zion Richardson wird mit einem Leitershofener unsportlichen Foul bestraft. Artistisch bleibt Simeon Dimitrov und legt den Ball gefühlvoll über seinen kleineren Gegenspieler in den Korb. So ansehnlich das Dresdner Offensivspiel ist, so anfällig zeigt sich die Defensive. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung: Wisdom Uboh tankt sich entschlossen zum Korb durch, ehe auch der Gästetrainer selbes Mittel ergreift. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Die Elbriesen müssen zunehmend schwierige Abschlüsse nehmen, können sich dabei jedoch auf Sebastian Heck verlassen. Dieser trifft nicht nur mit Ablauf der Wurfuhr einen schwierigen Dreier, sondern opfert in der Verteidigung auch seinen Körper, um ein Offensivfoul zu ziehen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel, in dem es erneut Otahko ist, der nach einem sehenswerten Anspiel von Heck per Alley-Oop-Dunk vollendet. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone mit weiteren verwandelten Drei-Punkte-Würfe das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem weiteren energischen Abschluss am Ring den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Gastgeber zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht mit 13 Punkten allein im Schlussviertel sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

Headcoach Valentino Lott - „In der jetzigen Phase der Saison geht’s ans Eingemachte. In einigen Phasen waren wir nicht bereit, die Physis der Leitershofener durchgehend mitzugehen und haben uns durch kleine Fehler am Ende selbst um die Belohnung gebracht. Das zeigt, dass wir als Mannschaft noch an ein paar Dingen arbeiten müssen. Jetzt geht es darum, das gemeinsam einzuordnen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Jeder übernimmt Verantwortung für seinen Teil, wir bleiben ruhig und arbeiten fokussiert weiter.“

 

Pressedienst
Dresden Titans