ProB: Titans ohne Glück in Fellbach
Dresden, 21.02.2026 – Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.
Zahlen zur Partie: Uboh (25 PTS; 6 3P; 1 STL); Kollmar (21 PTS; 5 3P; 3 RB); Putnik (15 PTS; 5 AS; 2 ST) Kompletter Boxscore
Spielverlauf – Die Partie beginnt ganz nach dem Geschmack der Dresdner. Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen.
Im Angriff sorgen Duje Putnik in der Zone und Kevin Kollmar von außen für wichtige Punkte. Für einen ersten Aufreger sorgt ein missglückter Alley-Oop-Versuch der Flashers, doch auf der Gegenseite zeigt Best Otahko eindrucksvoll, wie es richtig geht und wiederholt das Kunststück im nächsten Angriff gleich ein zweites Mal. Aufgelegt wird er von Sebastian Heck, der zur Halbzeit bereits 13 Assists sammelt. Wisdom explodiert wenig später mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.
Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52. Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.
Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Auf Dresdner Seite lenkt das Guard-Gespann Uboh und Kollmar weiterhin das Spiel, während auf der anderen Seite Jeremy Julian Kolev die beste Partie seiner Karriere abliefert und mit starken Aktionen den Vorsprung für Fellbach verteidigt. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.
Headcoach Valentino Lott - "Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Daraus resultieren Ballverluste, die zu noch einfacheren Punkten führen.
Es ging in den letzten Tagen um Verantwortlichkeiten und an diesen müssen wir dringend arbeiten. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“
Pressedienst
Dresden Titans